Genaueste Simulation des Universums durchgeführt

Forschern ist es mit viel Rechenleistung und Geduld gelungen, die bisher umfassendste Simulation unseres Kosmos durchzuführen. Dabei wurde die Geschichte des Universums bis fast zum Urknall zurückgerechnet. mehr... Simulation, Galaxie, Kosmos, Illustris Bildquelle: HITS Simulation, Galaxie, Kosmos, Illustris Simulation, Galaxie, Kosmos, Illustris HITS

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Aber wo jetzt Leben entstanden ist konnte damit immer noch nicht herausgefunden werden und oft genug werden neue Planeten und Sterne entdeckt, sowie neue Erkenntnisse über deren Entstehung so dass diese Simulation in eigen Jahren bereits total wertlos sein dürfte. Die Simulation basiert letztlich auch nur auf den bekannten Daten und angenommenen Erkenntnissen. Es gibt noch zu viele Unbekannte um eine solche Simulation auch nur halbwegs realistisch durchführen zu können.
 
@Memfis: Da hättest du nicht auf so eine Simulation warten müssen (die übrigens auch nicht), einfach Men in Black schauen, da ist die Antwort. - Edit: Ja also da kann ich jetzt nichts dafür dass du deinen Kommentar total umgeschrieben hast. :P
 
@Memfis: Also ist deine Aussage "Ich finde es bescheuert, dass man forscht, wo doch klar ist, dass diese Forschung in einigen Jahren wieder obsolet sein wird"? Vielleicht merkst du ja selbst, wo der logische Fehler liegt. Des Weiteren ist die Entstehung des Lebens nicht direkter Gegenstand der Simulation. Auch werden nicht reale Objekte simuliert, insbesondere keine Planeten. Es wird lediglich der Ausschnitt eines "Dummy"-Universums simuliert um daran zu überprüfen ob eben die Anwendung theoretischer Erkenntnisse in diesem Maßstab zu ähnlichen Strukturen wie denen des bekannten Universums führen. Aber ich finde es immer schön, dass Leute, die keine Ahnung von den wissenschaftlichen Hintergründen haben meinen beurteilen zu müssen, ob Forschungsergebnisse nun "wertlos" sind oder nicht.
 
@Memfis: Ich kann zwar mit diesen Erkenntnissen nicht viel Anfangen, da ich kein Wissenschaftler bin, aber wie nablaquabla schon schrieb. Im Grunde werden einfach die bereits bekannten Naturgesetze in Form von Mathematischen Formeln in ein Programm geschrieben, und man lässt dann anhand dieser Physikalischen Gesetzte ein "Universum" errechnen. Wenn das Endergebnis mit der Realität übereinstimmt, weis man, dass die bisherigen Vermutungen und Theorien richtig sind. Natürlich ist das ganze in Wirklichkeit unvorstellbar komplex, aber so lässt sich denke ich mal verdeutlichen, was man damit überhaupt erreichen möchte.
 
@Laggy: Wenn man Theorien versucht mit dem zu bestätigen was wir wissen, führt das fast immer zu Bestätigung, denn diese Theorien bauen darauf auf, was wir wissen. Also das Vor- und Rückwärtsrechnen mit den selben Formeln, bringt fast immer das selbe Resultat. Ich denke (zugegeben als Laie), dass paar grundlegende Ideen bereits falsch sind (wie z.B. dass das Leben Wasser braucht - ich denke, dass wir auf der Erde ja, aber wo anders ist möglicherweise H2O Verbindungen das pure Gift sein kann)... Okay meine Aussage hilft auch nicht weiter und wissen wir nach derer Verkündung auch nicht mehr als vorher, aber ich gebe es mindestens zu.
 
@Cerna007: Das stimmt natürlich auch wieder. Wenn wir mal annehmen, Gleichung A + B + C + D + E (usw) = Z (Z ist der aktuelle Zustand unseres universums) Dann könnte man die ganzen Unbekannten theoretisch mit völlig unterschiedlichen Werten und kombinationen dieser Werte füllen und könnte damit trotzdem immer den selben Wert errechnen. Z.B. 3+2 = 5, aber 10/2 ist auch 5 und 5x1 ist auch 5.... Folglich wird man eine solche Simulation wohl niemals nutzen können, um zu beweisen, was wirklich geschah. Wir können nur vermuten, das was wir vermuten zusammenwürfeln und gegeneinander Prüfen, um zu wissen, ob unsere Theorien schlüssig sind. Aber schlüssige und funktionierende Theorien müssen nicht der realität entsprechen. Oft funktionieren Sie nur so lange, bis wieder eine neue Variable entdeckt wurde, womit das bisherige konzept wieder über den Haufen geworfen werden muss oder angepasst wird.
 
@Laggy: Genau. Damit wollte ich natürlich nicht sagen, dass alles für die Katz war, nur meckern ist einfach :) Forschen finde ich gut. Theorien aber bleiben Theorien, besonders wenn diese mit Annahmen und vielen Unbekannten bestätigt werden.
 
@Memfis: Wie bereits nablaquabla angesprochen hat, dient die Simulation nicht nur dafür um etwas abzubilden, um sich dann an dem Anblick der aktuellen Daten zu erfreuen, sondern man möchte auch anhand der Simulation Experimente durch führen können und dadurch fest stellen können, inwieweit unsere bisherigen Theorien über das Universum übereinstimmen.
Es ist zu mindest schon recht vorteilhaft überhaupt eine Simulation auf gestellt zu haben, denn jetzt kann diese Simulation mit immer mehr Erkenntnissen aus dem realen System abgestimmt und angepasst werden. Und evtl. können sich durch die Experimente aus der Simulation und den Erkenntnissen aus dem realen System, neue Schlussfolgerungen gezogen werden. Diese Forschung zukünftig als wertlos zu bezeichnen, da sie momentan auf aktuelle Daten beruht, finde ich schon sehr weit hergeholt. Denn unter den Rahmenbedingungen einer Simulation wird diese normalerweise so konstruiert, dass diese zukünftig dynamisch erweitert werden kann. Dazu gehören die Startparameter, die Entitäten, aber sowohl als auch die verschiedenen Prozessabläufe und Formeln. All dies und vieles mehr was mit einer Simulation verbunden ist, kann mit der Zeit gegeben Falls geändert werden.
 
@Alle: Naja, die Gegenfrage sei aber nun doch mal erlaubt. Was hätten die Wissenschaftler gemacht, wenn das Ergebnis wäre, dass das gesamte Universum eigentlich voll großer rosa Elefanten sein müsste? Man hat ziemlich genaue Vorstellungen wie das Endergebnis ungefähr aussehen müsste, die Formeln, Annahmen, Berechnungen usw. für die Simulation sind auch dem Endergebnis entsprechend und entsprechen den derzeit möglichen Wahrnehmungen. Die Eingangswerte der Simulation entsprechen auch bestimmten Theorien. Hätte diese Simulation also überhaupt vollkommen andere Ergebnisse liefern können?
 
@Lastwebpage: Durchaus kann die Simulation andere Ergebnisse liefern, als jene die man erwarten würde. Auch durch verschiedene Varianten an Experimente kann dies hervor gebracht werden. Desweiteren kann man auch neue Theorien aus probieren, die man vorher gar nicht in Erwägung gezogen hat. Bei einer Simulation gilt es immer, egal im welchen Stadium diese ist, diese hat niemals ein richtiges Endstadium, denn Änderungen und Anpassungen sind immer möglich. Tatsächlich sind wir im Endeffekt doch schon sehr auf die Fakten beschränkt, die wir bisher aus dem Universum erhalten haben, aber solch eine Simulation bietet durch aus paar neue Wege, für neue mögliche Erkenntnisse. Es gibt auch recht viele unerklärte Fragen, deren Antwort wir zwar aus dem Universum messen bzw. erfassen können, aber noch nicht verstehen können. Daher kann solch eine Simulation auch das Verständnis bzw. die Transparenz vom realen System anheben, was wiederum zu neuen Erkenntnissen führen kann.
 
@Memfis: Wieder so ein Meckerkopp als erster Poster. Ist doch überhaupt alles Mist, was du nicht persönlich gemacht hast oder?
 
@Memfis: Bist du Physiker? Vor meinem Studium (nein, nicht Physik, Ingenieurswissenschaften) hätte ich auch bei manchen Experimenten/Simulationen gedacht, diese seien wohl nutzlos. Kurzfassung für dich: Man hat Information A, B und C gemessen. Man führt ein Experiment/Simulation basierend auf den gemessenen Daten A und B durch. ("...bekannten Daten...") Beim Experiment/Simulation erwartet man gewisse Resultate (C). Raus kommt aber D. Dann vergleicht der Wissenschaftler C und D, und kommt zur Erkenntnis, dass C = D. Man konnte also nachweisen, dass die Gesetze, welche man angenommen hat, stimmen. Oder zumindest in diesem Spezialfall gelten. Experimente/Simulationen dienen also zur Validierung von Erkenntnissen oder Theorien.
 
@Memfis: Du lässt dein Kind wohl nackt rumlaufen, weil du genau weißt, dass die Klamotten in einem Jahr eh zu klein sein werden.
 
Schöne -> teure <- Supercomputer. War das nicht mit DC/Boinc zu machen?
 
@Diak: nur wenn sich die Berechnungen in viele kleine von einander unabhängige Packete aufteilen lassen, was bei einer solchen Simulation nicht unbedingt der Fall sein muss.
 
''mit einer Rechenleistung die 8000 Prozessoren entsprechen soll'' Sehr exakte angabe, es ist ja allgemein bekannt, dass alle Prozessoren die gleiche Leistung haben, vielleicht waren es ja Motorola 68000 CPU's..
 
@gigges: Zumal GPUs viel effektiver wären ...
 
@Memfis: Es ist ja durchaus möglich, dass sie 1000 GPUs verwendet haben und die Wissenschaftlern diese in 8000 CPUs "umgerechnet" haben ...
 
@Memfis: Sind sie das? Sicher?
 
@Memfis: GPU's machen nur bedingt Sinn. Nämlich genau dann, wenn Rechenoperationen durchgeführt werden, welche auf einer GPU optimiert wurden. Je nachdem was man gerade rechnen möchte ist die CPU oder GPU schneller... pauschal kann man das nicht sagen.
 
@Memfis: wow.. traurig dass siche diese falschaussage so hartnäckig verbreitet hat.
 
@gigges: Ja, die Angabe in Fußballfeldern wäre viel exakter gewesen.
 
Ich will das als Game. :D
 
@DARK-THREAT: Stichwort ist EVE... und der anfang zu EVE ist, sie kamen von der Erde und das Wurmloch brach zusammen
 
@DARK-THREAT: SIM UNIVERSUM - nur die Hardwareanforderungen sind wiedermal ziemlich hochgeschraubt. 8000 Kerne und 200 TB Speicherplatz für einen einzigen Spielstand!
 
@Grendel12: Nö. Kommt alles in die Cloud. Damit die Systemanforderungen niedrieg gehalten werde. lol
 
Dank Douglas Adams wisen wir ja mittlerweile wo die ganze Supercomputerrechnerei hinführt. Irgendwann stehen wir dann vor einer Antwort ohne Frage
 
@Sturmovik82: Passend zum bald anstehenden Handtuchtag :D
 
Sind nichtmal im Stande die Wettervorhersage für morgen genau zu berechnen, aber das Universum lässt sich generieren.
 
@Mudder: Sowas in der Art muss ich bei solchen Urknalltheorien auch immer denken. Aber liegt vermutlich daran, dass ich nicht in der Materie drin stecke und daher die Hintergründe der Theorien nicht nachvollziehen kann. :)
 
@Mudder: @Mudder: Das Universum ist gegen das Wetter ein geradezu träger Haufen Materie, und "einfachste" Physik mit Einzelobjekten inmitten des Fast-Nichts. Was Du beim Wetter forderst ist viel komplexer. Btw: Warum forderst Du nicht gleich, das Wetter zurück zu berechnen für das Jahr 5278v.Chr. an dem Ort, wo Du gerade lebst? Für eine exakte Wettervorhersage brauchst Du ein hochgenaues Modell der Erdoberfläche, am Besten alle Temperaturen der Oberflächen der Erde und Gewässer zu möglichst vielen Zeitpunkten, die Einstrahlung der Sonne, die Verdeckung derselben (Wolken) und eben alles mglst. exakt. Viele Werte davon messen wir heute bereits minütlich - selbst über den Ozeanen. Weswegen Vorhersagen auf einem kleinen Raum für 3Tage (bis auf Ausnahmen) heutzutage gar kein Problem sind. Kleinräumig heisst hier Kleinstadtformat. Wenn Du das Wetter für 7 Tage haben willst, ist zumindest die Temperaturvorhersage in diesem Zeitraum heute schon sehr präzise. Regen- und Windvorhersagen sind da bereits viel schwieriger. Auch wenn die Aussage, dass ein kleiner Schmetterlingsflügelschlag große Auswirkungen haben kann, Schwachsinn ist, ist das Medium Luft großer Variation ausgesetzt und eben kein Medium von Fast-Nichts, wo sich die einzelnen Teile nur manchmal gegenseitig beeinflussen: Wind, als Ergebnis unterschiedlicher Einstrahlungsintensität der Sonne auf die Erde (infolge unterschiedlicher Ausdehnung der Gase in der Luft -> äquatorial/polar/variable Schiefe der Ekliptik [Jahresverlauf der Ausrichtung der Erdachse zur Sonne]) Corioliskraft, Ablenkung durch Objekte (Gebirge)...... Wenn sich klare Wetterfronten abzeichnen ist eine längerfristige Aussage zum kommenden Wettergeschehen möglich, bei indifferenten Entwicklungen kann es bei den Punkten Wind und Regen schon ab 2-3 Tagen zur Kaffeesatzleserei verkommen. Wenn nicht gerade ein Sommerhoch mal wieder 4Wochen über Deutschland festhängt, ist "Wetter" eben nicht mal die Abbildung einzelner Massen und deren Einfluss aufeinander. Das, was Du forderst, die Wettervorhersage für morgen, ist heute kein Problem. Wenn Du eine Vorhersage für Deinen Vorgarten haben willst und dafür entsprechend löhnst, dann auch dafür. Wenn Dich aber mal wieder ein Sommergewitter/schwerer Landregen am Spätnachmittag überrascht und der Wetterbericht nur mal wieder so ungefähr gesagt hatte, "Es kann stellenweise Gewittern", dann schau einfach mal in ein Buch und informier Dich preiswerter über die Entstehung von Cumulunimbus oder Cumulus congestus, über Wetterfronten und deren Entstehung, was Hochs und Tiefs genau sind und schau gegen Mittag und am frühen Nachmittag einfach selbst zum Himmel und auf ein Radarbild/Satellitenbild. Dann gelingt die Planung für den Grillabend auch eher - oder Du greifst dann ggf eben doch auf die Bar/Kneipe/Restaurant zurück.
 
@Diak: lol das universum ist weniger komplex als das wetter auf der erde. "respekt" für so viel unfung.
 
@merovinger: Es geht darum unsere aktuellen Modelle zu testen und zu prüfen ob bei so einer Simulation überhaupt annähnerd das raus kommt was wir sehen (z.B. Galaxien-Typen usw) Es geht bei diesen Simulationen nicht(!) um exakte berechnungen welche Galaxien wo und wann auftauchen und auch nicht darum, dass diese mit der Realität exakt übereinstimmen. Beim Wetterbericht erwarten wir aber genau diese exakte Übereinstimmung, daher hat Diak schon Recht. Mit solchen Simulationen könnte man klarerweise auch Wetter berechnen, aber da es uns nicht möglich sein wird so chaotische Systeme exakt zu berechnen käme zwar "irgendein" Wetter dabei heraus, es würde aber das Wetter der Sim-Welt sein und nicht unseres. Genauso wie das berechnete Universum nicht unseres ist! (Was auch nicht das Ziel war)
 
@merovinger: Das ist vermessen sowas als "Unfug" zu bezeichnen! Hier sollen jahrelange Forschungen überprüft werden. Sowas banales wie ein Wetterbericht (der auch chaostechnisch schwer bis garnicht sicher voraussagbar ist) ist hier nicht das Ziel. Man will sehen ob die Ergebnisse plausibel sind und das Universum sich so entwickelt haben kann
 
@D0N: Alle ergebnis basieren auf theoretischen annahmen. wir kennen weder alpha noch omega und du willst mir erzählen was zu anbeginn der zeit passiert ist, basierend auf irgendwelche vermutungen und berechnungen die auf unser verstädnis vom physik und mathematik beruhen? wir können nicht einmal den ist zustand genau bestimmen.
 
@merovinger: ^^Na eben weil wir es nicht genau sagen können macht es doch Sinn die Vermutungen die man selbst aufstellt mit allen Mitteln die man hat auf Plausibilität zu prüfen. Hier geht es nicht um den Beweis "So war es" sondern um die Bestätigung ob die Forschung bis jetzt in sich selbst schlüssig ist oder ob man sich selbst widerspricht. Man gibt die Parameter ein die man bis dato erforscht hat und guckt ob am ende was heraus kommt was man erwartet hat oder was ganz anderes.
Diese Überlegung macht natürlich nur für Menschen Sinn die einmal wissen wollen wie es war und außerdem sich nicht mit dem Satz "Das klappt eh nicht." abfertigen lassen. Man nennt diese optimistischen Leute Forscher. Du scheinst nicht dazu zu gehören.
 
@D0N: Die Suche nach der Selbstbestätigung das man recht haben könnte anhand von daten die man nicht bestimmen kann, sondern die nur ins aktuelle Weltbild passen ...öhm ja... Selbst wenn wir alle zahlen haben sollten und alle fakten wüssten, könnten wir dennoch nicht das "wieso" beantworten. von nichts kommt nichts ^^
 
@merovinger: Also bist du der Meinung wir sollen einfach aufhören mit wissenschaft weil man ja nicht das "Wieso" beantworten können...
Nicht einmal der gläubigste Christ den ich kenne denkt so verbohrt und ich habe ne Pfarrerin als Frau^^
Sorry das gehört leider zum Mensch sein dazu Fragen zu stellen und nach deren Lösung zu suchen. Und zur Forschung gehört Validierung ich kann nicht nachvollziehen was man daran auszusetzen haben kann. Ich als Informatiker muss auch alle Daten validieren die in mein Programm kommen und setze dafür Kriterien die atm möglich sind fest...
 
Wenn man noch etwas weiter gerechnet hätte, würden sich auf einem kleinen Planeten intelligente Wesen gebildet haben. Vielleicht hätten sie herausgefunden, dass ihr Universum und auch sie selbst nur eine Simulation auf einem Superrechner in einem "äußeren Universum" das ihnen völlig unzugänglich ist.
Dann hätten die Programmierer vielleicht "Game Over" geklickt und das schöne große Universum ist gelöscht bis die Programmierer einen neuen Urknall gestartet haben.
Haben die Astro-Gurus Hawking, Kaku usw. mal überlegt, dass auch unser Universum und auch wir nur eine Simulation sein könnten und deren Programmierer oder von synonym irgendwelche Götter mal eben 14 Milliarden Jahre durchgespielt haben und sie auch den Urknall und der Endknall festlegen und beliebig einen neuen Urknall erzeugen oder auch eine Parallel-Simulation mit völlig anderen Naturgesetzen starten können, die mit uns Menschen nichts zu tun haben?
 
@Grendel12: Ja haben sie. Und das nicht nur einmal. Immer mit dem Ergebnis: Es ist uns unmöglich darüber eine Aussage treffen zu können (es sei denn unsere Auffassung vom Universum ändert sich fundamental). Nicht aus technischen Gründen, sondern primär aus prinzipiellen Gründen. Wenn es dich tatsächlich interessiert, kannst du das Internet mal zum "holographischen Universum" befragen. Das ist nur eine Theorie an der man arbeitet (bisher weder widerlegt noch ausreichend bestätigt), aber es ist ein guter Anfang, bei der Frage: Was ist das Universum wirklich?
 
Ich gebe auf Simulationen bei der Arroganz und Engstirnigkeit der Wissenschaftler recht wenig...
 
@Walkerrp: Du sagst Arroganz der Wissenschaftler, die sagen kognitive Verzerrung bei Laien. >>Dunning-Kruger-Effekt<<, solltest du dir vielleicht mal zu Gemüte führen.
 
@crmsnrzl: Arroganz und Engstirnigkeit ist darauf bezogen, dass sie voraussetzen, dass für Leben Wasser notwendig sein MUSS und Leben grundsätzlich nur auf Kohlenstoffbasis existieren kann ohne den Schimmer einer Bestätigung zu haben.
 
@Walkerrp: Ja das ist genau so ein Fall. Bevor man das als engstirnig bezeichnet, sollte man sich erst mal damit befassen, warum man das annimmt. Das kommt nicht von ungefähr. Nur mal angeschnitten: Wenn man vollkommen andere Formen von Lebewesen, außer Acht lässt (also die Formen von denen wir weder wissen wie diese funktionieren sollen, wie wir danach suchen sollen oder ob es sie überhaupt geben kann, z.B. Energiewesen oder Wesen aus nicht-baryonischer Materie) und nur Wesen betrachtet, welche wenigstens rudimentär an das erinnern, was wir als Lebewesen kennen, dann kann man leicht die Elemente auszusortieren, welche die notwendigen Eigenschaften nicht besitzen. Die Auswahl schrumpelt recht schnell zusammen. Silizium ist eines der Elemente, welches es noch in die Auswahl schafft und eines der häufigsten Beispiele an denen gezeigt wird, warum es doch nicht als Basis für Lebewesen taugt. Im Netz findest man viele Artikel dazu, wenn man will. Abgesehen davon sollte man mal noch erwähnen, wenn in der Populärwissenschaft von "Leben" die Rede ist, meint man damit gewöhnlich "organisches Leben".
 
@crmsnrzl: Hast du bewiesen denn es ist der: Dunning-Kruger-Effekt.
 
@Simone: Ja, vertippt und inzwischen korrigiert. Und nein, sich bei etwas irren oder versprechen/vertippen ist kein Beweis für den Dunning-Kruger-Effekt.
 
@Walkerrp: Ein Wissenschaftler wird sich immer davon überzeugen lassen, dass sein Standpunkt falsch ist, wenn du handfeste Belege bringst. Der Grund dafür, dass aktuell vor allem nach Leben auf Basis von Wasser und Kohlenstoff suchen, ist der, dass sämtliches Leben, das wir kennen, diese beiden Dinge vorauszusetzen scheint. Ja, Silizium hat ähnliche chemische Eigenschaften zu Kohlenstoff. Aber da auf der Erde ausschließlich kohlenstoffbasiertes Leben zu existieren scheint, muss Kohlenstoff offensichtlich in irgendeiner extremen Weise einen evolutionären Vorteil geboten haben, sodass sämtliches siliziumbasiertes Leben - sofern es denn je existierte - verdrängt wurde. Das, was die Wissenschaftler machen, basiert nicht auf Arroganz und Engstirnigkeit, sondern auf nackten, unemotionalen Wahrscheinlichkeiten, auf den wenigen empirischen Erfahrungen, die wir mit Leben machen konnten. Das einzige funktionierende Leben, das wir kennen, basiert auf Kohlenstoff und Wasser. Warum sollten wir die Zeit damit verschwenden, mutmaßlich funktionierendes Leben zu suchen, wenn wir bereits Gegebenheiten kennen, unter denen Leben funtioniert
 
Wir leben doch eh in einer Virtuellen Realität :D
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