Den BKA-Trojaner gibt es nun auch für Android

Die von Desktop-Rechnern bekannten Erpressungs-Trojaner erreichen inzwischen auch den Smartphone-Bereich. Eine entsprechende Malware kursiert gerade und blockiert den Zugriff auf Android-Handys. mehr... Trojaner, Screenshot, Bka, BKA-Trojaner Bildquelle: Bundeskriminalamt Trojaner, Screenshot, Bka, BKA-Trojaner Trojaner, Screenshot, Bka, BKA-Trojaner Bundeskriminalamt

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Der gute alte BKA-Trojaner. Ich versteh nicht wie man darauf reinfallen kann.
 
@MrInternet:
Durch Erfahrung lernt man. Aber wahrscheinlich warst du von Anfang schon Meister.
 
@MrInternet: Was meinst Du mit "reinfallen"? Das Bezahlen zwecks Freischaltung (das verstände ich auch nicht so ganz) ODER das "Einfangen" eines solchen Trojaners. Letzteres kann doch wohl vielen passieren - oder? No body and no software ist perfect!
 
@MrInternet: Schau dir mal an welche Straftaten in den Pseudo-Dokus im TV als legitime Rechtsmittel dargestellt werden, da glauben auch genug Zuschauer dran. Wenn ein Schlägertrupp dir den geleasten Wagen mit Gewalt wegnehmen darf, weil du mit der Ratenzahlung zurückhängst darf das BKA erst recht dein System lahm legen und Geld via PaySafe-Karte verlangen. Leider sind doch sehr viele Menschen extrem naiv und dumm und daher ist es so leicht mit einer so offensichtlichen Masche Geld zu verdienen. Auch wenn nur 1% drauf reinfällt, bei 1000 Infizierten sind die Macher schon 500 EUR reicher.
 
@otzepo: Was erwartest Du auch von Leuten, die nach Telekom-Mitarbeiterüberwachungsskandal, Carrier-IQ-Skandal und den Snowden-Veröffentlichungen immer noch täglich, wo sie gehen und stehen, ein Mobiltelefon bei sich tragen und somit offenbar immer noch nicht begriffen haben, dass sie für ein Gerät zahlen, dass alle Kriterien für einen Trojaner erfüllt? Es bietet für den Nutzer ein paar Dienste an, so dass er es kauft und den Netzzugang bezahlt und in Wirklichkeit ist es eine von Dritten kontrollierte, multifunktionelle Tracking-Abhörwanze, die Position, Kommunikation und den kompletten Bekanntenkreis ihres Opfers verrät und eingesetzt wird, um ganze Völker ohne grossen Personalaufwand automatisiert überwachen zu können. Ich meine, wer mittlerweile schon unter der Masse an Zaunpfählen begraben liegen müsste mit denen bzgl. Mobiltelefonen inzwischen gewunken wurde und immer noch so ein Gerät nutzt, der ist imho auch für anderem Leichtsinn anfällig. Insofern werden die BKA-Trojaner-Autoren sicherlich ihren Schnitt machen. Zumal man aus oben genannten Gründen auch nicht davon ausgehen kann, das alle Handybesitzer auf die Idee kommen, dass sie ihr Handy ja einfach neu installieren lassen und es dann einfach wieder nutzen könnten.
 
@nOOwin: aha, und wo ist jetzt der unterschied zwischen einem smartphone und einem uralt handy? der provider bekommt die bewegungsdaten wie schon 1958 im A-Netz.
 
@otzepo: In meinem Kommentar habe ich zwischen "Uralt-Handy" und SmartPhone weder unterschieden, noch ist der Begriff "SmartPhone" überhaupt" gefallen. Aber in diesem Fall ist der Unterschied zwischen den beiden wohl, das auf dem Uralt-Handy der BKA-Trojaner nicht läuft, die Ortung eines Smartphones dank GPS gerade in ländlichen Gegenden mit weniger Sendemasten präziser ist als die reine Funkzellenortung beim "Uralt-Handy", es auf dem SmartPhone mehr Nutzerdaten zum "Raubkopieren" durch Geheimdienst, Konzerne und Hacker gibt und man z.B. die eingetippten Passworte für Internet-Logins dank Software wie Carrier-IQ ebenfalls mitloggen kann. Den Benutzer abhören auch wenn dieser gerade nicht telefoniert, indem man heimlich von Ferne das Mikrofon des Handys aktiviert, ging allerdings schon in den 90er Jahren. Aus dem Grunde habe ich damals nämlich mein bis heute letztes eigenes Handy abgeschafft. Denn entgegen der nicht vermeidbaren Funkzellenortungsmöglichkeit war das heimliche Abhören des Nutzers aus dessen Hosentasche schon damals eine Funktion, die nun überhaupt keinen positiven Nutzen für den Besitzer des Handys haben, sondern nur Spionagezwecken dienen konnte. Das anders zu erklären wäre wohl damals so glaubhaft gewesen, wie die heutige Aussage, man hätte zu firmeninternen Testzwecken 140 Millionen Carrier-IQ-Lizenzen gekauft und diese dann "versehentlich" auf den SmartPhones der Kunden vergessen. Daran sieht man mal, wie die Mobilfunkindustrie die Urteilsfähigkeit ihrer Kunden einschätzt.
 
@nOOwin: ich verstehe es immer noch nicht. spioniert wurde schon immer, wem erst durch snowden die augen geöffnet wurden lebt in einer kleinen scheinwelt. alles was da raus gekommen ist ist in wirklichkeit nichts neues gewesen, in den 90ern wurde auch schon bekannt wie die amis die kommunikation aushorchen, es hat nur niemanden interessiert und wurde als verschwörungstheorie abgetan obwohl die quellen gesichert waren. warum sollte man jetzt sein verhalten ändern, man muss das verhalten der spione ändern indem die diplomatische immunität aufgehoben wird und die betroffenen horchposten ausgeräuchert werden und all die agenten der feindlichen mächte die noch im land sind vor ein gericht stellt. die rechtsmittel sind vorhanden und nur weil unsere regierung keine eier hat wird da nichts unternommen. aber das hat alles nichts mit dem BKA-Trojaner zu tun, klingt irgendwie so als ob du den mit dem Bundestrojaner der zum aushorchen von kriminellen entwickelt wurde verwechselst. der hier genannte virus ist einfach nur eine masche um naive menschen reinzulegen. "wir haben auf ihrem gerät urheberrechtlich geschützes material und kinderp0rnos gefunden, schicken sie 50 EUR via paysafe karte die sie an der tankstelle kaufen können und das verfahren wird eingestellt" wer darauf reinfällt hat es ja schon fast nicht anders verdient.
 
Tja, manchmal ist es irgendwie ganz schön, dass Windows Phone ein bisschen "hinterherhinkt". Man muss ja auch nicht jedem Mist nachmachen. ^.^
 
@AhnungslosER: Ich glaube so eine App würde es niemals bei WP wegen den Restriktionen der Programmierung geben^^ Bei Android ist es halt offen;)
 
@L_M_A_O: ... wenn man so besteuert ist ungeprüfte Software zu installieren (wobei man dies ja sogar explizit genehmigen muss). Aber es gibt ja auch unter Windows genügend die das "störende" UAC deaktivieren oder einfach blind Adminanfragen mit "ja" quittieren.
 
@Stefan_der_held: Tja, Android-Nutzer sind nunmal ziemlich besteuert... Google verlangt, wie mittlerweile bekannt sein dürfte, von den ODMs eine Gebühr, wenn sie Googles Play-Dienste installieren wollen. Und die ODMs preisen so etwas logischerweise im den Gesamtpreis ein; also zahlen's die Nutzer.
 
@L_M_A_O: Nicht ganz, denn ein Blackberry Z10 oder Z30 "kann", seit Betriebssystem Version 10.2, auch Android App. Es ist aber kein Android basierendes Gerät insich ;-) Ich bin allerdings nicht wirklich scharf drauf, auszuprobieren, was (nicht) passieren würde, gesetzt den Fall, so ein Trojaner würde sich irgendwie mit entpacken / einnisten..
 
@AhnungslosER: Wollte ich auch gerade schreiben. Als Windows Phone User darf man sich zurücklehnen... ;-)
 
"Es ist allerdings unklar, ob dies letztlich helfen würde" Wird es natürlich NICHT !! Wie auch ?!
 
Um welche App handelt es sich?
 
@Bussibär: lol....Genau. Auf dieses Feature haben alle schon so lange gewartet.
 
>>Trotzdem könnte es passieren, dass betroffene Nutzer in der entstandenen Aufregung nicht aufmerksam genug sind, dies zu erkennen und sich dazu hinreißen lassen, auf die Erpressungs-Forderung einzugehen.<< ____ Von welcher Aufregung ist da die Rede? Ist doch nur ein Handy, bei dem man ohnehin jederzeit davon ausgehen muss, dass es einem jemand klaut. Man packt halt das System aus dem Backup neu drauf und damit hat sich die Sache erledigt.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!