Freenet kauft nach Gravis nun Applehändler re:store

In Deutschland wandelt sich der spezialisierte Einzelhandel für die Marke Apple derzeit gewaltig. Nicht nur die Expansion von Apple selbst mit mittlerweile 13 Retails Stores in einigen deutschen Metropol-Regionen ändert die Verkaufslandschaft. mehr... Apple, Händler, re:store Bildquelle: re:store Apple, Händler, re:store Apple, Händler, re:store re:store

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Gravis war mal ok, wo es noch keinen AppleStore gab. Beim jetzigen Mischmasch kann mans vergessen...
 
@wingrill4: gleicher Meinung. Und ja es gibt Händler die überleben und sogar gut davon leben können, diese bieten aber spezifische Bereiche an wie Schulungen in Filmschnitt oder Bildbearbeitung mit einem qualifizierten Experten, HW/SW Einbindung im Windows-Umfeld... das beinhaltet dann einfach, dass der Laden Schulungsräume "und" qualifizirtes Personal "und" geeignete HW/SW zur Verfügung stellt "und" das ist erst mal nur mit Kosten verbunden. Da hört bei den meisten die Kalkulation schon auf. billig, billiger am billigsten. na dann gute Nacht gegen einen Giganten wie Apple, der auch Fremdprodukte in ganzen Lagerbeständen zu einem unerreichbaren Preis einkaufen kann.
 
Ich kaufe seit 4 Jahren beinahe alle Apple Geräte beim Mediamarkt. Die haben mir hier in der Region Mannheim/Heidelberg immer die besten Preise gemacht und hatten die Geräte vor allem am Lager. Gravis dagegen - naja - wenn man überhaupt einen Store in der Nähe hat - konnte mich bisher nicht vom Hocker reißen.

Mit Samsung hat sich Gravis ein großes Risiko aufgebürdet finde ich. Die durchaus netten Geräte sind bei näherem Hinsehen Blender und für einen verwöhnten Apple Kunden eine Beleidigung. Habe gerade ein 12.2er Notepro getestet, das hat auf dem Papier beeindruckende Werte. Aber alleine schon die Ladezeit für den Akku - absolut unterirdisch. Was nutzt mir das tollste Display, wenns jeden Tag 8 Stunden an der Steckdose hängt? Ich hab's umgetauscht gegen ein Gerät, was den Akku doppelt so schnell geladen hat, während ich über 80 GB!!! Apps und Daten drauf gewuppt habe!!!
 
Apple will keine Reseller oder Serviceprovider mehr haben. Die wollen das alles selbst in die Hand nehmen. Apple verkommt langsam aber sicher zu einem Kistenschieber der sich auf Lifestyle-Produkte für den Massenmarkt spezialisiert. Im gewerblichen Bereich ist Apple nahezu unbedeudent. Das kann fürchterlich ins Auge gehen.
 
@LastFrontier: Ich kenne nicht nur von meiner Firma, dass die Mitarbeiter bzw. Abteilungsleiter neulich erst mit iPads ausgestattet wurden. Gibt es Zahlen für deine Behauptungen?
 
@RebelSoldier: Und was macht man beruflich, jetzt mal ganz ehrlich, auf einem iPad außer AngryBirds spielen und Budget verbraten? Für Office zu funktionsarm, für Design und Zeichnen keine Druckpunkte und fürs Präsentieren das falsche Displayformat...
 
@flo2526: lerne zuerst einmal das 1 x 1 des Trollens richtig. deine Thesen in Ehren aber in Tat und Wahheit stimmt dies im Businessumfeld nicht.
 
@AlexKeller: Du wurdest aber schon recht heftig getrollt. "Stimmt nicht", ja wieso?
 
@sinni800: ach weisst du, ein bisschen Provokation schadet niemanden ;-) Erklärung wird folgen.. bin am arbeiten.
 
@AlexKeller: Würde mich drauf freuen. 4:3 ist nämlich eigentlich als Präsentationsformat recht gut wenn man auf einem Projektor präsentieren kann (geht das aufm iPad?), aber mit Office und Design kann ich nicht mitreden :)
 
@sinni800: das 4:3 ist auf der einen Seite ein klassisches Bildformat, ein auch im Businessumfeld etabliertes... wenn man schon darüber diskutiert. 4:3 ist aber auch die iPad Philosophie welche die Apple Ingenieure sich ausgedacht haben. Man könnte das Tablet halten wie man will, der Content also Inhalt muss nicht gross angepasst sein, dafür ist das 4:3 Format eben die etablierte und nächste Lösung, statt die eines Quadrats. Ja mit dem Beamer geht es. Per Adapter auf VGA/HDMI (habe ich selbst), wie auch möglich per Funkwellen (aber nur der Anzeigemodus, nicht aber die anderen Signale). Die Präsentationsmöglichkeiten sind fast unendlich und nur durch die Limitierung der Anwendung selbst geschuldet. Man kann es als Haupt, Quell oder einfach als Navigationsgerät benutzen. Google mal Anwendungen wie Präsentation iPad/Tablet, oder Office für iPad/Tablet. Gibt viele Lösungen, leider ist LibreOffice noch nicht drauf, trotz geeigneter Open-Source Lizenzierung, aber man hört dass daran gearbeitet wird. Office für iPads sind NICHT ZU VERGLEICHEN mit Officeanwendungen für den Desktopbereich. Die Bedienung und die Grösse limitiert den Inhalt. Es ist aber alles vereinfacht, die wichtigsten Funktionen sind drinnen und es ist jeweils touchfreundlich gestaltet, so auch die Präsentationsmöglichkeiten. Mit dem Tablet ist nicht die Philosophie 20'000 Datensätze zu editieren, wenn schon nur um sie anzeigen zu können (was schnell geht, wenn die Anwendung für das System optimiert wurde, also nicht nur portiert). Es gibt von SAP, Citrix, Oracle... viele Businessanwendungen, sei es nur um gewisse Prozesse anzeigen zu können (bei Sitzungen) oder als Arbeitsablaufsergänzung zu gelten. Das iPad hat offene Schnittstellen im Bereich Kalender, Kontakte, wie auch Synchronisation (WebDAV) oder FTP Schnittstellen. Damit lässt es sich im Firmenumfeld gut leben. Dokumentenverwaltungslösungen gibt es auch. Muss damit also nicht mehr all zu gross erwähnen, dass es schon mehrere Unternehmen gibt die dafür Software (App) Management Systeme anbieten, für das Managen in Unternehmen. Anwendungen gibt es auch, wenn vom Entwickler freigegeben als Mehrfachlizenz (kommerzielle Zwecke)...
 
@flo2526: Kommt halt auf das Einsatzgebiet an. Für Ausserdienstler beispielsweise reicht ein iPad aus, um Arbeitsstunden oder Aufträge zu erfassen und dem Kunden Informationen zu Produkten zu geben. Dass ein PC einen Desktop im Büro nicht ersetzt, ist wohl jedem klar.
 
@Big_Berny: Ich hab vor ein paar Wochen erst mit einem Außendienstler gesprochen, der von einem iPad auf das Note 10.1 umgestiegen ist, gerade wegen des Displayformates (PowerPoints sind 16:9, das iPad aber 4:3) - bzgl. Präsentieren beim Kunden eignen sich die 16:9-Serien von Android und Windows doch mehr, oder? Beim Surface wäre halt auch gleich das Office mit dabei und kostet samt Tastatur fürs Datenerfassen auch nicht mehr als ein iPad... Lasse mich aber gern überzeugen (@AlexKeller).
 
@flo2526: Klar kann man auch andere Tablets verwenden. Was ich meine ist nur, dass ein iPad für viele Bedürfnisse ausreicht. Unsere Aussendienstler brauchen beispielsweise kein Office sondern hauptsächlich PDFs und HTML5-Seiten. Damit können so ziemlich alle Tablets umgehen. Betreffend PowerPoint: Da kann man das Format ja wählen. Viele Beamer, die bei Kunden stehen, arbeiten auch noch mit 4:3, was ich rein von den Proportionen auch besser finde. Allerdings ist das Präsentieren von PowerPoints auf einem Tablet meiner Meinung nach sowieso ein Unding.
 
@Big_Berny: Bei iPad hast du einen gewaltigen Nachteil: sobald du dich ausserhalb der Applewelt bewegst wird es schwierig. Das geht schon los, dass ein iPad ohne Zusatz-Apps noch nicht einmal auf Apple-Geräte im Netz zugreifen kann. Und wenn du es schaffst, dann kommt die inkompatibilität von Dateien dazu. Ich habe iPad und weiss wovon ich rede. Bei Apple habe ich mittlerweile den Eindruck dass sie die Leute voll für blöde verkaufen.
 
@LastFrontier: Ehrlich jetzt? Mit AirDrop, das ja standardmässig dabei ist, ist doch gerade der Dateiaustausch zwischen Apple-Geräten super einfach? Ich finde das gerade eine der unterschätzten Funktionen in OS X. Sobald sich jemand mit einem Apple-Gerät in der Umgebung befindet, kann man per Dragndrop Dateien austauschen - ohne Einrichtung. Aber direkt auf das Dateisystem auf dem Mac kann man mit einem iPad schon nicht zugreifen, stimmt. Bezüglich Inkompatibilität sehe ich nur bei komplexen Office-Files Probleme, was am lausigen MS Office für Mac liegt. Hier ist die Windows-Version tatsächlich klar besser. Mit anderen Dateiformaten für Bilder, Musik, Videos und auch allen Adobe-Dateiformaten hatte ich aber noch nie Probleme. Ich bin gegenüber Apple immer etwas zwiegespalten. Ich finde das Unternehmen einerseits sehr egoistisch und nicht am Allgemeinnutzen interessiert. Auf der anderen Seite sind sie einfach auch sehr detailverliebt, was man bei täglichen der Nutzung meiner Meinung nach sehr stark merkt. Ich selbst habe beispielsweise ein HTC One seit einem Jahr und liebe die Freiheiten, die ich habe. Out-of-the-box war mein altes iPhone in der Praxis aber deutlich komfortabler und auch besser verarbeitet. Dass wie bei meinem HTC One die Farbe vom Lautstärke-Button absplittert, passiert bei Apple beispielsweise nicht. Ich warte immer noch drauf, dass ein Android-Hersteller dieselbe Leidenschaft an den Tag legt.
 
@Big_Berny: Nun ich habe allemovies und Audiofiles an einer Airport Extrem. Mit iPad daruf zugreifen kannst du erst mal löschen. Da brauchts dann Zusatzsoftware von Drittanbietern die Apple aber so weit wie möglich erst gar nicht oder nur eingeschränkt zulässt. Alleine schon der Witz das Movies auf mp4/m4v begrenzt sind. Alle anderen Formate kannst du in die Tonne treten. Und Filme über iTunes anschauen ist der Witz schlechthin. Denn du brauchst ja zusätzlich einen Rechner der dann iTunes laufen lässt um über die Freigabe dann zu schauen. Also man merkt schon das Apple die Leute gezielt zum App- und iTunesStore regelrecht nötigt, damit die ja den kostenpflichtigen Kontent von Apple nutzen. Es gibt noch mehr so nervige Kleinigkeiten - die man (ich) so von Apple eigentlich nicht erwartet hätte. Und ich rumpel schon 30 Jahre mit Apple rum.
 
@flo2526: Wie andere schon geschrieben haben ist es eine Ergänzung des Desktops und kein Ersatz. Und genau so wird es eingesetzt. Als elektronisches Notizbuch, um Unterwegs bequem Mails abrufen zu können ohne erst den Laptop anwerfen zu müssen, für Kunden zur Produktpräsentation, etc. Excel-Tabellen mit 20.000 Zeichen will keiner daran erstellen und soll auch keiner. Sich für ein Meeting ein paar Tabellen auf das Teil zu ziehen und mitzunehmen, dazu Notizen etc. ist jedoch wesentlich bequemer als die Laptoptasche, Notebook, etc.
 
@RebelSoldier: Da brauche ich keine grossartigen Zahlen. Ich arbeite mit Apple seit es die überhaupt gibt. Und ja - anfang der 1980er war ein Apple sowohl von der Bedienung als auch der Software das Non-Plus-Ultra im DTP. Apple hat das als erster überhaupt realisiert. Da waren Macs nur was für Profis und der Consumermarkt vollkommen irrelevant. Erst mitte der 1990er ging es mit Apple den bach runter; nämlich nachdem Adobe und viele Andere ihre DTP-Programme auf Win portiert haben. Die mangelnde Verfügbarkeit an leistungsfähigen Motorola-Prozessoren gab dann noch den Kick oben drauf. Tatsache ist jedenfalls, dass ein DTP-Arbeitsplatz mal ganz schnell die 20.000.- DM Marke angekratzt hat. Die Alternative waren Workstations z.B. von SUN die aber um ein vielfaches teurer waren. DTP auf einem Windows-Rechner stand überhaupt nicht zur Diskusion. Im DTP sind zwar auch heute noch die Macs jedem WIN-Rechner überlegen aber bei weitem nicht mehr so Dominant wie um die Jahrtausendwende. Der Grund liegt einfach darin, dass Apple eben seine Fachhändler reihenweise abschiesst und selbst den Profi-Bereich total vernachlässigt. Während MS sehr wohl darauf achtet dass ihr OS bei Updates zur vorhandenen Software kompatibel bleibt, ist das Apple mittlerweile schnurzegal. Da muss man bei jedem OS-Update zittern was nun plötzlich nicht mehr geht. Selbiges bei iOS. wer da ein Update rückgängig machen will wenn etwas nicht funktioniert, hat die Arschkarte gezogen, weil das nicht ohne Klimmzüge im Vorfeld zu erledigen ist. Sicherlich gibt es für iPad auch gezielte produktive Anwendungen (Gastronomie, Logistik, Lagerverwaltung etc). Aber ansonsten sind sie genauso wie ihre Pendants aus dem Android-Lager nur Gimmicks als Ergänzung zu einem vollwertigen Desktop. es ist leider so, dass Reseller oder Fachhändler für Apple nur noch schwer zu finden sind. Liegt wohl auch daran, dass die an Apple-Geräten kaum margen haben. Den Löwenanteil krallt Apple nämlich selbst. Was bei Apple noch bemerkenswert ist: Du musst deinen Laden nach deren Vorstellungen einrichten - das zahlst du aber alles selber. Von Apple siehst du nichts. Selbst Apple Werbematerial müssen die selbst zahlen. Willst du eine Apple-Zertifizierung haben, so zahlst du sämtlichen Aufwand selbst. Apple schenkt seinen Händlern gar nichts. Im Gegenteil. da gab es Apple-Service-Center die kaputt gemacht, weil Discounter vor die Nase gesetzt werden und die Geräte billiger verkaufen. Und dann frag mal einen Apple-Techniker oder Store-Mitarbeiter was die verdienen. da kommen einem die Tränen. Sind entweder "Studentische Mitarbeiter", Prakitkanten und ein paar Idealisten die mit Apple auch ins Bett gehen - und bei 1700.-€ Brutto ist Schicht im Schacht. Apple hat den Resellern und Fachhändlern einfach die Lebensgrundlage geraubt. Aus der grossen Familie die Apple tatsächlich mal war ist eine Horde Raffgieriger Geier geworden die lieber die Milliarden auf irgendwelchen Konten bunkern als ihre Mitarbeiter an der Front vernünftig zu motivieren. Bei und für Apple zu arbeiten war mal was besonderes. Der Lack ist ganz schön am bröckeln. Und bei Freenet kannst du auch darauf warten bis es die zerreisst.
 
@LastFrontier: "gewerblichen Bereich" ist Apple unbedeutend? wtf? jeder Videoschnitt läuft über Apple hardware, selbst Microsoft schneidetete (mal) seine Videos über Apple Hardware. Viele Redaktionen setzen auf Apple pur ...
 
@Rumpelzahn: hm, irgendwie beschweren sich die Designer und Videobearbeiter aber seit Jahren weil Apple auch hier mehr verschlimmbessert als unterstützt ;) Ein iPad kann man vielleicht gut auf kongressen und spielereien verwenden, aber produktives Arbeiten ist damit nicht wirklich möglich. Nur weil eine Firma meint das die Dinger sinnvoll seien weil ihre hippe IT ihnen das so empfohlen hat, bedeutet das ja noch lange nicht das es auch so ist.
 
@Cosmic7110: Normalerweise wollen die Pfeifen aus der Geschäftsführung das Spielzeug haben und der IT stehen die Haare zu Berge das sinnvoll umzusetzen, also genau andersrum als Du schreibst.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Apples Aktienkurs in Euro

Apple Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

iPad im Preisvergleich