Sony schraubt Magnetbänder auf 185 Terabyte hoch

Der japanische Elektronikkonzern Sony konnte die Speicherkapazität von Magnetbändern noch einmal erheblich erhöhen. Damit bekommen Tape-Systeme einen neuen Vorsprung vor anderen Backup-Technologien. mehr... Speicher, Tape, Magnetband Bildquelle: Claudio Divizia Speicher, Tape, Magnetband Speicher, Tape, Magnetband Claudio Divizia

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
den größten Nachteil dieser Technologie haben sie wohl nicht bedacht, den guten alten Bandsalat
 
@Commander Böberle: Das man Backupmedien sorgfältig behandeln sollte ist keine alleinige Eigenschaft von Bändern. Und auch andere Laufwerke können ausfallen oder durch einen defekt das Medium beschädigen. Insofern haben Bandlaufwerke je nach Anwendungsfall immer noch die Nase vorn
 
@Commander Böberle: In unserer Firma wird ebenfalls auf Tape gespeichert. Die Daten müssen 30 Jahre lang archiviert werden. Wollten dann kürzlich Daten von einem 17 Jahre alten Tape wiederherstellen. Leider hatten wir keinen Leser mehr um diese alten Tapes auszulesen. Eine auf alte Tape spezialisierte Firma hat diese Aufgabe dann gerne für einige Tausend Euronen abgenommen. Da überlegt man sich dann 2x ob diese Daten auch wirklich gebraucht werden oder nicht.
 
@pcbona: Die Frage ist, wo da der Fail liegt.
 
@pcbona: Naja wenn man zu blöd ist beim Wechsel der Bandlaufwerke alte Sicherungen ebenfalls umzukopieren waren die Daten wohl nicht so wichtig oder der Admin einfach nur sau dämlich.
Notfalls Ebay und nen alter Laufwerk kaufen.
 
@pcbona: dann hat eure IT murks gebaut. Es ist _völlig normal_ ,dass Daten genau wegen der Technik-Problematik hin und wieder auf modernere Bänder kopiert werden. Da seid ihr nun wahrlich selbst schuld.
 
@Commander Böberle: das Argument gilt nicht. Das Argument, dass gegen ein Tape spricht, ist die Zugriffszeit. Ein Band hat einfach "kein Index" und es muss im Gegensatz zu einer BluRay immer gespult werden.
 
FIAT erfindet Kutsche mit 100 Pferden vorne dran. Doppel-eu.
 
@lox33: schonmal an die Abgaswerte gedacht ?? Die werden wohl keine AU Untersuchung durchbekommen, ;-)
 
@lox33: Glaub mir, auch die modernsten Techniken machen in Sachen Kosteneffizienz, Haltbarkeit, Platzbedarf und Zuverlässigkeit den Magnetbändern so schnell nichts vor.
 
@nablaquabla: Vielleicht allenfalls in der Langzeitarchivierung. Ganz ehrlich, als tägliche Datensicherung habe ich keine Lust mehr auf dauernd zickende und stundenlang spulende LTO-Laufwerke! Dazu sind Sie auch noch sauteuer und gehen spätestens nach 5 Jahren kaputt. Es lebe RDX.
 
@lox33: Die Technik wird es wohl auch kaum für den Normalkonsumenten geben. Diese Technik ist wohl eher ausschließlich für Firmen gedacht und da geht es ja eher um Langzeitarchivierung.
 
@Mitro: Nee eben nicht. Die wird ebenso für die tägliche Datensicherung eingesetzt.
 
Erinnert stark an das untergegangene Highlight mit dem guten alten TesaFilm. Ich denke mal, das Prinzip dahinter wird sogar recht ähnlich sein, nur steht diesmal eine recht bekannte Firma dahinter. Das Medium dient sowohl als auch sicher nicht zum frequenten neu Beschreiben - muss dies aber in der Anwendung auch sicher nicht (das Daraus keine Gaming HDD wird ist hoffentlich klar!). Von daher Respekt zu dieser Informationsdichte!
 
@erso: Die beiden Technologien haben überhaupt nichts miteinander zu tun, nur die Art der Datenschichtung ist gleich, in beiden fällen werden die Daten im prinzip aufgerollt. Wobei beim Tesafilm meines Wissens nach mit einem Laser unterschiedlich tief in die Datenschichten fokussiert und man das Band damit nicht auf und abrollen muss. Die Tesafilmethode ist wohl eher mit einer mehrschichtigen Bluray vergleichbar als mit einem Magnetband. :)
 
Geniale Technik, hält sich seit Jahren.
 
@Johann1976: Yep. Trotz Backup To Disk, Veeam, NAS-Backup, RDX u. a. halten Bänder immer noch recht gut die Stellung. Ist auch kein Wunder. Obwohl Bänder tatsächlich empfindlich sind, sind sie in den Kassetten recht sicher gekapselt, halten lange und LTO ist 1 -2 Generationen abwärtskompatibel. Gerade hier in Deutschland sind Bänder immer noch das Maß der Dinge. Deswegen auch kein Wunder, daß Veeam in der aktuellen Version 7 plötzlich auch Bänder beschreiben kann. Und das macht Veeam sogar problemloser und fehlerfreier als BackupExec oder Arcserve, erstaunlicherweise.
 
"Die gewaltigen Fortschritte, die in den letzten Jahren bei anderen Technologien erzielt wurden, ließen die Tapes aber ein Stück weit in den Hintergrund treten."

Was ist denn das für eine Aussage!?! Ich arbeite seit 7 Jahren mit proffesionellen Backup Lösungen und die Tape Technologie ist das Mass der Dinge. Wer Daten schnell abrufen will, setzt auf eine virtual tape library (VTL) und sichert anschließend auf Band aber NIEMALS ohne. Das ist absolut undenkbar.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen