Ballmer: Microsofts "zwei Tricks", dritter muss folgen

Steve Ballmer ist seit einigen Monaten nicht mehr der Chef des Redmonder Konzerns, kurz nach seinem Abschied hat er den ersten öffentlichen Auftritt absolviert und zahlreiche Themen angesprochen, darunter Microsoft sowie Apple, Facebook und WhatsApp. mehr... Steve Ballmer, Ballmer, Microsoft CEO Steve Ballmer, Ballmer, Microsoft CEO Steve Ballmer, Ballmer, Microsoft CEO

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Also quasi nichts neues. Man weiß scheinbar wie man es machen müsste, bekommt es bei MS aber nicht hin.
 
@jb2012: Die Verluste, die MS jedes Quartal schreibt, beweisen deine Aussage.
 
@Tintifax: sehr naive Betrachtungsweise. nur weil MS heute Gewinn schreibt weil sie in der Vergangenheit mal was richtig gemacht haben heißt das noch lange nicht das es auch morgen noch so ist. Vergleicht man die Marktanteile von Tablets, Smartphones, Web Services, etc. so sieht es für MS gar nicht mehr so gut aus.
 
@Manuel147: Microsoft macht aktuell sehr viel richtig. Microsoft wird gerade von Consumern zu schnell auf Tablets, Smartphones oder die xBox beschränkt. Das ist das was man als Privatkunde vielleicht wahrnimmt. Im Businessbereich sind sie rühriger denn je und nahezu konkurenzlos. Hier machen sie auch rund 80 % des Gewinns.
 
@EmilSinclair: Unter einer Meldung über eine relativ realistisch-selbstkritische Aussage Ballmers schreibst du ernsthaft "Sieht doch alles super aus!"?! Wenn das so wäre, warum musste Ballmer dann gehen und warum richtet MS gerade seine Strategie grundlegend neu aus? Eben weil trotz aktuell solider Ergebnisse der Ausblick auf die Zukunft alles andere als rosig aussieht.
 
@nicknicknick: Eigentlich bezog sich mein Post auf den Bereich, den ich beurteilen kann und das ist Business. Da sehe ich weit und breit (leider) keinen ernsthaften Mitbewerber. Ballmer kommt immer ziemlich schlecht weg. Aber so wie Microsoft aktuell aufgestellt ist, ist es noch Ballmers "Werk". Microsoft wollte frische Impulse und ein deutliches Zeichen setzen. Das ist in meinen Augen mit Nadella gelungen. Übrigens auch ein Fingerzeig in Richtung Cloud. Aber es gibt eben diese 20% die bei MS nicht vernünftig laufen. Aus meiner Perspektive sind das insbesondere die Tablets. Hier hat MS das größe Potential von allen Mitbewerbern nutzt es aber nicht. Surface (RT) und Surface Pro sind nicht genug. xBox und WP laufen auch nicht so, wie sie sollten. Aber das habe ich versucht darzustellen.
 
@EmilSinclair: Also meines Wissens nach sind Office und Windows die wichtigsten Umsatzbringer. Bei beiden Bereichen sieht es - auch wegen der Schwäche im Mobile/Tablet-Markt und der Bedrohung sowohl durch Chrome OS/ Google Apps als auch das für iOS kostenlose iWork - für die Zukunft ungewiss bis schwierig aus, selbst wenn andere Bereiche gut laufen. Falls die XBox wirklich den Kampf um die meistverbreitete Konsole verliert und Windows Phone weiterhin ein Nischensystem bleibt sieht es mit Wachstumsaussichten für die mittlere Zukunft schlecht aus, selbst wenn das Unternehmensgeschäft einigermaßen stabil bleibt.
 
@nicknicknick: Die höchsten Zuwächse gibt es wohl in den Bereichen Azure, Server und Business Intelligence. Office ist kerngesund. Windows wird durch XP-Ende auch einen Schub bekommen. Aber man wird sehen...
 
@EmilSinclair: Wie gesagt, es geht um den mittel- bis längerfristigen Ausblick und der ist trüb bei Windows und Office, lass dich mal nicht von den aktuellen Zahlen blenden.
 
@nicknicknick: Da sagen die beinahe exponentiell steigenden Abozahlen für Office 365 aber was anderes...
 
@mlodin84: Das ist doch nur eine Momentaufnahme, Tatsache ist die Konkurrenz wird größer und vor allem (aber nicht nur) im Privatsektor ist MS Office längst nicht mehr alternativlos.
 
@nicknicknick: Ich habe von rasantem Wachstum gesprochen, nicht von einer Momentanaufnahme (in einem Moment kann nichts wachsen). Meine Aussage lässt sich durch die Quartalsberichte verifizieren.
 
@mlodin84: Es gibt meines Wissens nur einen Quartalsbericht (den letzten) der deine Aussage stützt, von daher kann man durchaus von einer Momentaufnahme sprechen.
 
@nicknicknick: Office 365 gibt es seit 2011 und Office 365 Home gibt es seit Anfang 2013. Da gab es sicher mehr als einen Quartalsbericht. Aber egal, glaub doch was du willst.
 
@mlodin84: Ja gibt es, aber die Erfolgsmeldung, von der du sprichst, wurde lediglich im letzten Quartal verzeichnet. Aber egal, glaub doch, was du willst ;)
 
@nicknicknick: Nach deiner Logik ist ja jede Veränderung durch Versagen motiviert. Sehe ich nicht so. Sie haben verändert, weil es strategisch richtig ist.
 
@teclover: Ich empfehle folgende Artikel: http://winfuture.de/news,78884.html und http://winfuture.de/news,80635.html
Von Versagen habe ich nirgendwo gesprochen, nur davon, dass MS in der Vergangenheit einige strategische Fehlentscheidungen getroffen hat die sich in Zukunft auch im Geschäftsergebnis niederschlagen werden.
 
@EmilSinclair: der Businessbereich ist das einzige was noch bleibt. bei unserer firma gibt es gespräche, ob sie endgültig auf linux umstellen statt auf windows 7. wenn andere firmen auch so denken bzw. in erwägung ziehen, dann gibt es bald eine wende und keine firma kann es sich erlauben sich auf seinen Lorbeeren ausruhen.
 
@Manuel147: Wir sind uns möglicherweise einig, dass im Solarstrom die Zukunft liegt. Dort ist deren Marktanteil noch geringer!
 
@Tintifax: Ich denke am Beispiel Nokia kann man gut erkennen, wie schnell ein ganz großes Unternehmen innerhalb weniger Jahre zerfallen kann. 2010 hat Nokia doppelt so viele Smartphones verkauft wie Apple, war mit Abstand die Nr.1 bei den Smartphones, mit sogar steigenden Marktanteilen, und gesunden Gewinnen. 3 Jahre später fahren die Smartphones nur noch Verluste ein, der Marktanteil ist zusammengefallen, man kann sich noch mit Mühe und Not in den Top10 der Smartphone-Hersteller halten. Das muss natürlich nicht Microsoft passieren, aber wer hätte vor 10 Jahren gedacht, das Nokia bald weg ist? Man kann es sich auch als großes Unternehmen nicht leisten, neue Märkte/Trends zu verschlafen, und genau das hat Microsoft in den letzten 10 Jahren zumindest im Consumer-Bereich getan.
 
@Manuel147: Es ist ungefähr 20 Jahre her, wo ich mir in einer Mailbox Diskussion anhören durfte, dass Microsoft dem Ende nah ist, und Windows ein Nischenprodukt wird, eigentlich schon fast ist... Ich war schon damals so naiv dass ich nicht jede Fachmeinung geglaubt hab...
 
@Tintifax: "Die Verluste, die MS jedes Quartal schreibt," Aha, gut dass die Geschäftszahlen und die Börse das nicht so wiederspiegeln. Microsoft hat jetzt ein einziges Mal ein Quartal Verlust gemeldet, davor gab es das zuletzt mal 1986... Es wurde ein Verlust von 492 Mio. Dollar gemeldet, Grund waren Abschreibungen von mehr als 6 Mrd. Dollar. Ohne diese hätte Microsoft wie jedes Quartal Gewinn eingefahren.
 
@Nunk-Junge: Der Kommentar von Tintifax war ironisch gemeint... ;)
 
@Vyper: ...aber er hatte doch gar keine Ironie-Tags gesetzt.... ;-)
 
@Nunk-Junge: Man sollte auch erwähnen, dass MS diesen Monat den höchsten Börsenwert seit 14 Jahren erreicht hat, und das trotz der angeblich so vielen Flops. Da ist scheinbar für viele Leute viel Vertrauen in der aktuellen Entwicklung von MS.
 
@Nunk-Junge: Waren bei der, offensichtlich falschen und daher ironisch gemeinten Antwort, auch nicht nötig... :p
 
@Nunk-Junge: Ich hab doch glatt mein Ironie-Schild vergessen hochzuhalten! ;)
 
@Tintifax: Haupteinnahme Quelle ist unter anderem der ANteil den MS an jedem Android verkauf bekommt, zB. durch die Lizenzen an exFAT usw. ohne Android würde das ganze anders aussehen für MS.
 
@nodq: Hahahaha, den hab ich noch nicht gekannt! Lizenzeinnahmen von Android sind eine Haupteinnahmequelle von Microsoft!!!! Großartig! :D :)
 
@Tintifax: Stimmt, bei einem Umsatz von $77Mrd mit einem Gewinn von 21,9Mrd (im Geschäftsjahr 2013), sind die Gewinne aus den Android-Lizenzen mit ca. 1Mrd Dollar wohl Peanuts. Mal so ganz unter uns: Fürs nixtun 1Mrd in die Hand bekommen, ist bei anderen Firmen Geschäftsmodell, also in dem Sinne auch irgendwo eine Haupteinnahmequelle. Muss ja deswegen nicht DIE Haupteinnahme sein. Q.: http://de.statista.com/themen/239/microsoft/ und winfuture-Artikel 77196
 
@Diak: Nix tun... Naja, bei Patenten wird normalerweise das Geld für Forschung schon im Vornherein ausgegeben. Dass die Patente dann so wertvoll sind dass diese in Open Source Produkten kopiert werden, und dann für Firmen, die glauben mit kostenlosem Geld verdienen zu können, doch Geld kostet, ist ehrlichgesagt sogar fair.
 
@jb2012: Wie geil ist das denn, ein Typ, der öffentlich über das Iphone gespottet hat, so gut wie jeden Trend verschlafen hat, der Ahnung von der Technik hat wie ein Schwein von einem Uhrwerk (nein, nicht weil er vielleicht auch so aussieht) stellt sich jetzt hin, und gibt schlaue Tips ..
 
Seltsame Ansichten, wie immer bei Ballmer. Letzten Endes versucht jede Technologiefirma neue Ideen an den Markt zu bringen und erfolgreich zu machen, wer das nicht mehr tut ist irgendwann weg, so ist das im IT-Business. Was das mit "Two-Trick-Pony" zu tun hat ist mir schleierhaft. Nach "Trick 3" müssen trotzdem noch weitere folgen - immer und immer wieder.
 
@Givarus: Genau das sagt er doch.
 
@Givarus: Nur sollte man den "vierten Trick" vielleicht nicht vor dem drittten machen.
 
Der dritte schlechteste Weg der Übernahme wäre dann der Microsoft-Nokia Weg?
 
Wenn wirklich Cloud bei Microsoft ganz oben steht, könnte Windows 9 evtl. damit auch zu tun bekommen...das wäre nicht unbedingt das beste was Microsoft mit Win9 macht.
Aber bis dahin dauert es ja noch eine Weile und ob man (dann) Cloud-Dienste benutzt oder nicht ist auch Ansichtssache. Vielleicht kommt es auch gar nicht so. Das Gerücht, dass Microsoft eins ihrer kommenden Betriebssysteme nur per Cloud alle Funktionen freischaltet, existiert auch schon seit einer gewissen Zeit.
 
@ContractSlayer: Auch Windows 8.x hat schon mit der Cloud zu tun.
 
@wori: Genau. Von deren wir tagtäglich gebrauch machen. Allerdings hoffe ich nicht, dass sie einen Weg wie Chrome OS einschlagen - das braucht man nun wirklich nicht...
 
@EffEll: Da stime ich zu Windows als Cloud-Os wäre sehr unschön
 
@ContractSlayer: Ich glaube man muss ein bisschen trennen. Cloud-Funktionalität finde ich grundsätzlich erst mal spannend, praktisch und vermutlich auch zukunftsweisend. ALLERDINGS ist die Frage aller Fragen - gerade in Europa - die Frage nach dem Ort an dem die Daten gespeichert werden. Ich fände eine MS Homecloud (z. B. auf einem NAS) absolut super. Geht der Weg dahin, dass alles auf OneDrive ausgelagert wird, wäre es in meinen Augen in Europa der falsche Weg.
 
@EmilSinclair: "Cloud-Funktionalität finde ich grundsätzlich erst mal spannend, praktisch und vermutlich auch zukunftsweisend." - Also ich finde diese Cloud-Idee schon aus technischer Sicht eher zweifelhaft. - Über Jahrzehnte hat man krampfhaft versucht den größten Flaschenhals eines Computers, die Festplatte, zu beschleunigen. Jetzt, wo wir da mit SSD, langsam etwas voran kommen sollen alle Daten in die Cloud, wo die Datenraten selbst mit der schnellsten Verbindung langsamer sind als es eine HD je war?! - Die Idee, einen zentralen Speicherort zu haben auf den man von überall zugreifen kann, ist sicher genial, aber so?! Und dann noch das Problem der Volumentarife im mobilen Bereich! - Da braucht es die NSA-Problematik gar nicht, die noch erschwerend hinzu kommt.
 
"Der dritte Weg sei der mit Abstand schlechteste, nämlich beides zu wollen, so Ballmer." Komisch, warum ihm dieser Gedanken bei Windows 8 als Desktop-Touch-Hybride nicht aufging. Nun kann das System zwar irgendwie alles, aber - abhängig vom System - nur die Hälfte davon richtig. Wobei man trotzdem noch anmerken muss, dass auf Touch-Systemen ein Großteil der Funktionen über Metro UI gar nicht zu erreichen ist.
 
@Friedrich Nietzsche:

Kann mich über Metro nicht beklagen und seit Update 1 hab ich auch bei Tastatur+Maus Bedienung nichts zu beanstanden.
 
@PakebuschR: Es gibt sogar Menschen, die Frauen bezahlen, damit sie von ihnen ausgepeitscht werden. Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass das deshalb jeder so haben will.
 
@Friedrich Nietzsche:

Dummer Vergleich! Ist bei den meisten nur Gewohnheitssache war bei mir auch nicht anders, inzwischen habe ich Classic Shell wieder runter geschmissen aber es kommt ja bald ein neues "altes" Startmenü. Auf einem Bürorechner wirkt Metro eventuell auch zu verspielt aber Privat ist es klasse (bessere Übersicht, mehr Infos auf einen Blick, einheitliche Oberfläche auf Smartphone + Tablet & PC) und auf Touch Geräten kommt man um Metro eh nicht herum.
 
@Friedrich Nietzsche: Wie macht man das dann bei Geräten die tatsächlich beides sind? Bei den Leuten die tatsächlich Tablets mit Dockingstation nutzen?
 
Da hat Ballmer ja einige interessante Interpretationen am Start. Der erste erfolgreiche Massenmarkt PC war der Macintosh, gefolgt vom Commodore C64. Wenn man genau hinguckt, kann man sogar argumentieren, dass der erste PC ein Produkt der Homebrew Szene ist. Wie auch immer. In wirtschaftlichen Kategorien gesprochen gelten Mac und C64 als Steine des Anstoßens der PC Revolution, da die beiden Rechner erstmalig Millionen verkaufte Einheiten erreichten. Der IBM PC war sicher nicht unwichtig, aber garantiert nicht die ursprüngliche "Erfindung des modernen PC", da er erst später kam. M Das zweite interessante Manöver ist die 3 großen Apple "Tricks" als eine zu subsumieren, dabei waren sowohl der iPod + Etablierung des ersten erfolgreichen Online Musikgeschäfts, die Veröffentlichung des iPhones und somit das komplette Umkrempeln des Smartphonemarktes (inklusive dem Run auf Apps) und die Veröffentlichung des iPads (was wiederum den vor sich hin tröpfelnden Tabletmarkt komplett umkrempelte) jeweils drei separate Tricks. Das wird schon deutlich, wenn man sich mal die Profite aus diesen komplett neu geschaffenen Märkten (!!!) anschaut, die Apple von quasi nichts zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht haben. Wenn man dann noch den Macintosh Trick von 1984 mit reinnimmt, ist Apple schon bei vier.
 
@GlennTemp: Zwar ein bisschen spät, aber soll das hier Geschichtsfälschung werden? Der erste IBM PC kam in Konkurrenz zum Apple II, nämlich 1981, auf den Markt. Der C64 kam bereits 1982 auf den Markt. Selbst der IBM XT kam schon 1983 raus. Der erste Mac ist bekanntlich von 1984. Der original Mac mag zwar 1 Mio. mal verkauft worden sein, aber damit eben nur halb so oft, wie der II(e), welcher während der 80er immer noch die Haupteinnahmequelle war. Und bekanntlich recht schnell von IBM PCs und kompatiblen überholt wurde. Also immer schön bei den Fakten bleiben.
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