SanDisk stellt erste 4TB SAS-SSD vor, 8TB für 2015

SanDisk hat eine neue SAS-SSD mit 4 TB Speicherkapazität der Optimus Max-Reihe für Enterprise-Lösungen vorgestellt. Es ist weltweit die erste SAS-SSD mit einer solch hohen Kapazität. Gleichzeit verspricht SanDisk die Verdopplung auf 8 TB schon ... mehr... Ssd, Sandisk, SAS Bildquelle: SanDisk Ssd, Sandisk, SAS Ssd, Sandisk, SAS SanDisk

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Ist mir schon länger nicht mehr passiert, aber mir hängt grad ein langer Sabberfaden aus dem Mund
 
@bowflow: Wozu? Ich habe eine 512-GB-SSD und muss mich so gut wie nicht einschränken. So wenig, dass es mir das Umrüsten auf eine 1-TByte-SSD, die ich fürn Appel und ein Ei haben könnte, nicht wert ist.
 
@Friedrich Nietzsche: Ich hab auch 2 MB RAM (haben mich damals 25DM gekostet) und frag mich warum alle immer was von GB erzählen und dafür sogar noch EUROS ausgeben...
 
@baeri: Da du ja offenbar nicht einmal antizipieren kannst, dass ich die aktuelle Situation meine, nicht die in ein paar Jahren, wird dich - freundlich ausgedrückt - wohl Vieles verwundern, was dir im täglichen Leben so begegnet. Aber ja, abseits von Spielen steigen die Kapazitäten der Medien viel schneller als der Bedarf auf dem heimischen Rechner. Die Trends zu Streaming und der Cloud verstärken den Effekt noch. Kinder lassen sich von großen Zahlen beeindrucken. Da wünscht oder kauft sich schon mal Dinge ohne Sinn und Verstand. Disclaimer für die "Er bemühte sich stets"-Fraktion der hier Postenden: Die Maßstäbe beziehe ich ausschließlich auf den aktuellen Zustand und gebe kein Gewähr dafür, dass es in ein, zwei Jahren immer noch so sein wird.
 
@Friedrich Nietzsche: Du hast wohl noch nie mit Videos gearbeitet oder mit Virtuellen Instrumenten (VSTs). Da sind Spiele kinderkrams gegen.
 
@Minty_Insurrect: Doch, sogar ständig. Da reichen auch 500 GB locker. Man muss sie ja nicht auf einer SSD archivieren.
 
@Friedrich Nietzsche: Ich glaube du hast dich verlesen oder es falsch interpretiert, er wollte damit denke ich nicht "ich kann es kaum erwarten Friedrichs 512-GB-SSD auszutauschen, damit er sich nicht mehr einschränken muss" sagen..
 
@all: Ihr habt aber schon bemerkt, dass das "Enterprise Storage" ist, also für sehr fette, hochperformante Server, zu entsprechenden (noch nicht mal erwähnten) Preisen?
 
@rallef: Gemerkt schon, ich bin aber davon ausgegangen, das Fried Niet ebenfalls eine SAS SSD bei sich im Rechner hat. Wieso sollte er sonst (SO) antworten ? *fg
 
@DerTigga: Soll das ein Hinweis darauf sein, dass wir unter den zuvor Postenden deinen Zweitaccount finden? Der TE nutzt dann übrigens deiner Meinung nach wohl ebenfalls SAS-Platten, warum sollte er denn sonst sabbern? Oder darf er das Thema auf die Kapazität reduzieren, während du mir das negativ auslegst?
 
@Friedrich Nietzsche: wow .. dein Ego braucht sicher größere Mengen Baldrian oder ? Ich musste grade wirklich fast die Kinnlade festhalten, während mich fragen, wie du dir das denktechnisch wohl zusammengeschustert haben könntest, ich könne und wolle hier einen Zweitaccount haben. Da die nächste Fielmann Filliale vermutlich was weiter weg von dir ist: es geht rein um das Zustandekommen deines Re 1 bezüglich des 01. Zumindest ich finde es nämlich (scheints im Gegensatz zu deinem Hirnskasten) NICHT egal, das sich 01 auf SAS SSD bezieht, bei dir aber keinerlei Differenzierung stattfindet, und es dir wohl auch egal ist, ob du da mal kurzerhand (deine) Homeuser PopelSSDs mit Industrie SAS SSDs in einen Rührkessel wirfst.
 
@rallef: Spaßbremse! ^^
 
@Friedrich Nietzsche: Wow und nur weil "DU" es nicht benötigst brauchen es andere auch nicht ? Super Logik.
 
@bowflow: Dein Sabberfaden wird aber leider abreissen, wenn Du den Preis hörst... :)
 
warum gibts eigentlich keine 3,5" SSDs um mehr Speicher in ein Gehäuse zu bekommen?
 
@JasonLA: Weil die Firmen leider den 2,5" Standard durchsetzen wollen(kosten Ersparnis weil nur noch 1,8 und 2,5 produziert wird)... Ich hätte auch lieber gerne schöne 3,5" SSDs in meinem PC.
 
@JasonLA: Und weil in Servern meistens nur 2,5" reinpassen. Dadurch kriegst du mehr Platten in einen kleineren Server. Und Platz ist nun mal teuer in einen Serverraum.
 
@JasonLA: schon mal so ne 3,5" HDD angeschaut, wie viel Platz Du verschenkst? Klar, 3,5" voll hauen mit NANDs ist auch eine Möglichkeit; problem ist dann aber die Controller-Bandbreite, um alle Chips zu versorgen. Letzten Endes ist die Masse an 2,5" günstiger und effizienter als ein Mix aus 2,5 und 3,5.
 
@TurboV6: Vieleicht lässt sich ja ein schlauer Hersteller mal einen 3,5zoll Rahmen einfallen, indem man zwei 2,5zoll SSDs drin versenken kann (je 1 strom und zwei SATA Anschlüsse dran und fertig). 3,5zoll SSD kann ich mir dagegen als Stand alone Gerät überhaupt nicht vorstellen.
 
@X2-3800: ein SATA reicht doch gar nicht von der Bandbreite für zwei Moderne SSDs. Da ist der nächste Flaschenhals vorprogrammiert. Ansonsten gibt es Rahmen für 2x 2,5"small (9,5mm Höhe) für 3,5er Schächte.
 
@TurboV6: Genau, daher zwei Sataanschlüsse damit man weiterhin zwei Sata Kabel anschließen kann. Oder der Rahmen ist gleich so konstruiert das man trotz der eng übereinanderliegenden SSDs irgendwie Strom und Satastecker hinein bekommt. Man müsste die SSDs leicht versetzt anordnen. Wirds sicher alles schon geben.
 
@TurboV6: Oder war der zweite Kommentar an jasonLa gemeint? Ich hoffe doch das bis dahin schnellere Schnittstellen zur Verfügung stehen, die die Möglichkeiten von gestapelten Flashspeicher auch nutzen können.
 
@X2-3800: Ideen teilen ist ein hohes Ideal. Ich ringe auch oft damit, ob ich gute Ideen irgendwo poste, damit ein liquider Start-Up-Unternehmer genau das realisiert - ohne mich zu kontaktieren usw. Da ich ja mit einem Bein schon im neuen Paradigma stehe. Aber mit dem anderen Bein stehe ich im Hier und Jetzt und dies bedeutet 1. "teile nicht mit Zweiflern" und 2. meine Idee ist gleich mein geistiges Eigentum und wenn ich das Kapital hätte, würde ich das Unternehmen gründen aber da ich das Kapital nicht habe (auch nicht das Buch), behalte ich die Idee für mich und es wird somit in nächster Zukunft nicht realisiert. Ein Dilemma.
 
@JasonLA: Die Gehäuse einer Sata SSD sind zumeist nur zu hälfte mit einer Platine belegt, zudem bei den kleineren auch nur einseitig bestückt. Durch neue kleinere Fertigungsverfahren und Stapelung der "Silizium Dies" wird man in Zukunft so viel Platz und Geld einsparen bei der Fertigung, das sich die Frage nach mehr Platz und somit 3,5zoll Gehäusen gar nicht mehr stellen wird!
 
@JasonLA: Naja SSDs waren ja ursprünglich für Server gedacht... dort sind ja normalerweise kaum 3.5" HDDs an zu treffen. Dann kamen die für Notebooks wo eine 3.5" HDD auch "lustig" aussehen würde. Nach und nach dann für PC. Sprich der PC mit seinem Standard-3.5" Format kam als letztes an die Reihe. Da dann einen etablierten Standard für um zu stellen ist irgendwie sinn frei... genauso sinn frei wie die zig 1.8" Varianten... mir sind da alleine (zwar nicht alle namentlich) drei Formate bekannt: ZIFF, "normal" und so einen Typ der ausschaut wie eine halbierte 2.5"
 
@Stefan_der_held: gegenfrage gibts ein rahmen für 1-2 2.5" platten, wo eig nur eine 3.5" gedacht ist....
 
@awwp1987: Natürlich gibt's sowas: http://goo.gl/2Dzxa1 (mal als Beispiel)
 
@JasonLA: Stimmt ja warum soll man eine 3.5" SSD bauen, vorgestellt haben sie ja 4TB , vom platz her warum dann nicht 8 TB für 3.5". ne SanDisk muss muss halt seine halbe gehirnhälfte ausschalten.... wenns um platz geht ok, seh ich ja ein, aber was ist wenn wir speicherkapazität brauchen?, dann wäre vom Festplatten platz an sich selbst das optimal. mehr volumen , mehr Kapazität.... aber sag ja die eine hälfte des gehirn bei SanDisk, sabbert und die andere Denkt und spielt Poker
 
Bisher hatte ich eine PCIe SSD von OCZ und eine SATA SSD von SanDisk als Systempartition verwendet. Beide gaben nach ungefähr einem halben Jahr den Geist auf, was viiieeeel zu kurz für dessen Anschaffungskosten war. Frage an alle anderen SSDler: Habt ihr irgendwelche Tricks, mit der ihr die SSD schont? Meine Erkenntniss ist es vorerst das System auf eine HDD zu packen und häufig genutzte Programme und Daten auf die SSD.
 
@davidsung: Hab selber noch eine crucial c 300 64 gb SSD im Pc und die läuft einwandfrei. Zur Haltbarkeit, Automatische defragmentierung abschalten, das killt sonst jede SSD.
Aber Windows muss schon auf der SSD sein.
 
@davidsung: Die heutigen SSDs braucht man absolut nicht mehr zu schonen. Ich habe hier eine SSD, die seit 3 Jahren als Systemlaufwerk läuft und die Flash-Zellen sind noch so gut wie neu.
 
@Chris81: kommt immer drauf an, was man damit macht. Du sollst immer mind. 20% bei SSDs frei halten, damit die Zugriffszyklen verteilen können. Hast Du nur noch 5% gehen die letzten verfügbaren Felder ziemlich schnell flöten.
 
@TurboV6: Das ist bei heutigen SSDs auch nicht mehr nötig, hab ich mit bei Coputerbase und Tomshardware sagen lassen.
 
@Ryou-sama: doch muss man - auch mit aktuellen Industriemodellen (hab damit beruflich zutun).
 
@davidsung: Ich hab seit November 2012 ne Samsung 830 bei mir drin und schone die auch nicht in einer besonderen Form. Windows 7 hat selbstständig erkannt, dass es bei der Platte die Defrag ausschalten muss und sonst benutze ich das Ding halt als normale Systemfestplatte. Bis jetzt läuft sie ohne Probleme *aufholzklopf*.
 
@davidsung: Hast du vielleicht WinXP verwendet? Ab Win7 oder unter Win8 wird automatisch TRIM aktiviert, dadurch werden die Speicherzellen gleichmäßig abgenutzt. Ansonsten kannst du jede SSD v.a. mit Defragmentierungs-Tools killen, da eine SSD mit Absicht ununterbrochen neu fragmentiert (TRIM). Außerdem sollten auf einer SSD immer >10% frei bleiben, damit sie große Datenblöcke herumschaufeln kann.
 
@Bitfreezer: Für die gleichmäßige Abnutzung der Flashzellen sorgt das Wear Leveling. Trim teilt dem Controller der SSD mit welche Daten im Dateisystem gelöscht wurden, damit die jeweiligen Blöcke auch auf der SSD gelöscht werden. Das sorgt dafür, dass es möglichst viele freie Blöcke auf der SSD gibt.
 
@davidsung: Seit win 7 sollte es eigentlich keine wirklichen Probleme mehr geben. Ich hab eine Intel SSD 75gb von 2011 und die rennt und rennt und rennt. Wichtig ist nur zu prüfen ob Windows die SSD auch als solche erkennt, sonst musst du selber sicher stellen, dass so Dienste wie defragmentierung nicht aktiv sind für das Laufwerk.
 
Hm. Wenn ich euere Antworten so lese, scheint es eher an den SSDs der Hersteller zu liegen. Und zugegebenermaßen habe ich mit OCZ mein Glück ganz schön herausgefordert.
 
@davidsung: "Und zugegebenermaßen habe ich mit OCZ mein Glück ganz schön herausgefordert." OCZ ist leider der schlechteste Hersteller. Ich habe meine ADATA SSD nun seit 2 Jahren als Systempartition und absolut keine einzigen Probleme.
 
@davidsung: Meine erste SSD war eine OCZ Vertex II. Die gab nach fast genau 3 Jahren den Geist auf. Keine Ahnung wieso. Habe mich immer daran gehalten wie man mit SSDs umgehen sollte. AHCI im Bios umgestellt, Win7, kein Defrag usw... Eines Tages fror das System ein und die SSD war hinüber. Garantie futsch. Anscheinend litten die OCZ SSDs an Kinderkrankheiten o.Ä. Nach heutigem Stand braucht man sich allerdings keine Sorgen mehr um aktuelle SSDs zu machen, außerdem erkennen Win7/8 eine SSD automatisch und optimieren alles auf SSD-Betrieb. Ich nutze nun ebenfalls seit ca. 1 Jahr eine Samsung 840 Pro (256GB) und bin glücklicher als je zuvor. Bei SSDs mit MLC-, und erst Recht SLC-Chips, braucht man sich um viele Schreibzyklen keine Sorgen zu machen. Einzig von SSDs mit TLC-Chips (Samsung 840 Basic, 840 Evo) würde ich persönlich absehen da sie kurzlebiger sein sollen als welche mit MLC oder SLC Chipart.
 
@davidsung: Ich habe eine Samsung 840 Pro mit 256 Gb über einem Jahr als externe Systempartion an meinem Imac betrieben. Keine Probleme. Jetzt ist sie bei meiner Frau im MBP da ich eine 512GB habe. Auch da keine Probleme. Ich nutze in beiden auch den trimenabler.
 
@davidsung: Das SSDs bei allen Anwendungen, bei denen häufig Daten geschrieben werden müssen, keine gute Wahl sind, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen, da das schon im Artikel deutlich wird und Du es ja leider auch schon am eigenen Leib erfahren musstest. Insofern eignen sich SSDs aufgrund ihrer nur begrenzt wiederbeschreibbaren Speicherzellen eher für Speicheraufgaben bei denen Daten einmal draufkopiert und von da ab fast nur noch gelesen werden. Als Systemlaufwerk sind SSDs daher problematisch und wenn man wirklich Windows darauf installieren und einsetzen will, dann muss man auf das Alignment der Partitionen achten und viele vorteilhafte Mechanismen des Betriebssystems dafür opfern, damit die SSD etwas länger hält. ____

Da per Suchmaschine auf die Schnelle mal wieder keine brauchbare ausführliche Anleitung zu finden war und ich keine Lust hatte zwei Stunden lang eine zu tippen, die alles erklärt, habe ich gerade mal auf meinem gegenüber dem Internet besser katalogisiertem Server nachgesehen und einen von mir zu dem Thema mal als gut befundenen Forumseintrag gefunden, den ich mir vor wenigen Jahren mal abgespeichert hatte. Mit der Scuhe nach ein paar Textfragmenten daraus habe ich diesen nun auch im Internet wiedergefunden: http://extreme.pcgameshardware.de/ssd-hdd-laufwerke-und-speicher/81317-anleitung-ssd-vom-einbau-bis-zur-konfiguration-und-handhabung-von-windows.html ____

Ich wünsche Dir viel Erfolg damit und in Zukunft weniger leidvolle Erfahrungen mit SSDs. ____

Anhand der vorzunehmenden Änderungen im Betriebssystem und den daraus resultierenden Problemen und Einschränkungen kannst Du erkennen, was für ein Unsinn es ist SSDs als Systemlaufwerk einzusetzen. Wie im obigen Winfuture-Artikel schon erwähnt, eignen sich SSDs eher für Streamingzwecke, also übertrieben gesagt für einmal Filme/Musik draufkopieren und ab da nur noch lesen. ____

Ich persönlich setze SSDs daher nur bei erschütterungskritischen Anwendungen, also derzeit nur in meinen Tablet-Convertibles als Systemlaufwerk ein, die im Auto oder im Bus oder wenn meine kleine Tochter (6) mit ihrem Tablet-Convertible spielt und lernt schonmal heftiger durchgeschüttelt werden, was eine mechanische Festplatte garnicht lustig fände. ____

Da ich neuere Windows-Betriebssysteme als Vista nicht produktiv, sondern maximal zum Intrusion-Testing einsetze und frühere Windows-Systeme klein genug sind um auf einem halbwegs mit Speicher bestücktem Rechner aus einer RAMDisk zu laufen, während bei Vista das Speichermanagement so klug ist nach dem Boot das Laufen nur aus dem schnellen Hauptspeicher ohne etwas von der lahmen Platte nachladen zu müssen zu ermöglichen (eine Fähigkeit, die bei Windows 7/8 zugunsten eines schnelleren Starts und der Lauffähigkeit auf Systemen ohne viel RAM wieder "wegoptimiert" wurde), bringt eine SSD bei mir als Systemlaufwerk keinerlei Vorteile. Meine Vista-Instalationen laufen nach dem Boot von einer energiesparenden 5900UpM-Festplatte aus dem Hauptspeicher logischerweise performanter als Windows 7/8 von einer SSD, da Windows 7/8 einfach beim Boot nicht das gesamte System in den Hauptspeicher läd und daher immer wieder auf die zum Hauptspeicher vergleichsweise langsame SSD zugreifen muss, was mein Vista nicht muss. Die Bootzeit mag bei Windows 7 von einer SSD besser sein als bei Vista von einer Energiesparfestplatte, aber die Bootzeit interessiert mich nicht, da ich meine Rechner über Monate nur in den Standby schicke und somit kaum einmal neu boote. Wenn ich nach Monaten dann doch mal neu boote, würde es mich nicht einmal interessieren, wenn das dann 10 Minuten dauert und es dauert auf halbwegs aktueller Hardware bei einem fast 7 Jahre alten, vollgemüllten Vista bei mir mir nicht einmal 15 Sekunden länger als bei einem fast neu installierten Windows 7 von SSD. Das ist also lächerlich und kein Grund eine SSD unter Vista einzusetzen. ____

Meine beiden Dual-XEON-Videoworkstations haben derzeit jeweils 24GB RAM, meine drei Dual-XEON-Server sogar jeweils 48GB RAM und selbst auf meinen beiden Gamingrechnern mit 12GB RAM passt Vista mit allen benötigten Programmen locker in den gegenüber einer SSD viel performanteren Hauptspeicher. Ich sehe daher keinen Grund lediglich aus Bootperformancegründen eine SSD zu verwenden und sich ständig über deren Nachteile und den hohen Preis für einen ab der ersten Nutzung sterbenden Datenträger zu ärgern. ____

Solange Du Dir also nicht gerade eine von den oben angekündigten 4TB-SSDs kaufen willst um dort Deine Filme und Musik drauf zu lagern und im Haus zu streamen, solltest Du Dir überlegen ob ein Datenträger der durch Schreibzugriffe "altert" als Systemlaufwerk eine gute Wahl ist. Linuxsysteme laufen bei mir schon seit etwa 15 Jahren ultraperformant aus dem Hauptspeicher, so das die Festplattenperformance bei denen schon lange keine Rolle mehr spielt. Mit Vista dachte ich Microsoft hätte es endlich begriffen, aber die Kunden wollten ja unbedingt schnell booten und Microsoft hat die Fähigkeiten von Vista in Windows 7/8 wieder entfernt um den Kunden zu geben was sie wollten. Daher werde ich wohl bei Vista bleiben, denn eine komplette Windows-7/8-Installation mit Programmen beim Boot in eine RAMDisk in den Hauptspeicher zu kopieren, frisst mir dann selbst bei 24GB RAM zu viel Hauptspeicher.
 
@nOOwin: Du spiegelst nicht mehr den aktuellen Stand der Dinge wieder. Dein Link ist asbach.
 
@knirps: Reicht Dir ein Artikel von Anfang März 2014, der genau dasselbe erzählt wie der von mir verlinkte Foreneintrag? Oder glaubst Du daran, das jemand seit März den NAND-Flashspeicher neu erfunden und bis zur Marktreife entwickelt hat, so dass der auf einmal nicht mehr durch Schreibzugriffe altert? ____

http://www.chip.de/artikel/SSD-Tipps-Tools-Geschwindigeit-Lebensdauer-3_45164659.html
 
@nOOwin: Der Artikel sagt nichts über die Kurzlebigkeit der SSDs, nur etwas über Windows, welches optimaler für SSDs sein könnte. Es gibt zu genüge Tests die SSDs nichts tot bekommen haben.
 
@nOOwin: Deine ganzen posts hätte man vor 5 Jahren vlt noch glauben schenken können. Aber du bist wohl schon in die Jahre gekommen und kommst mit dem aktuellen Stand einfach nicht mehr mit. Das tut mir sehr leid für dich.
 
@nOOwin: Du solltest dir mal neuere Artikel zum Thema SSD anschauen, den dies ist heute Falsch. PS: Sag mal hast du im Lotto gewonnen, oder warum hast du eine ganze Serverfarm?^^
 
@nOOwin: Das ist wirklich alles absoluter Schwachsinn. Das Alignment stellt jedes OS ab Vista von alleine richtig ein und man muss auf überhaupt keine "vorteilhaften Mechanismen" des Systems verzichten um die Lebensdauer der SSD zu verlängern. Diese ganzen sog. "Optimierungen" stammen aus der Steinzeit der SSDs und sind schon seit vielen Jahren nicht mehr nötig. (Dein Link führt zu einem uralten Beitrag aus dem Jahr 2009.)
Bei den heutigen SSDs muss man sich um die Lebenszeit überhaupt keine Sorgen mehr machen und man muss sie auch absolut nicht schonen. Auch die vielen Ausfälle der OCZ-SSDs hatten absolut nichts mit der Abnutzung zu tun sondern waren auf ein Problem mit dem Controller der SSDs zurückzuführen.
 
@nOOwin: "solltest Du Dir überlegen ob ein Datenträger der durch Schreibzugriffe "altert" als Systemlaufwerk eine gute Wahl ist." Also besser eins, welches auch durch nichts tun ununterbrochen verschleißt? Finde immer wieder lustig, früher haben sich die Leute immer darüber aufgeregt, wie kurzlebig HDDs sind, sogar Namen wie "DeathStar" wurden dabei kreiert. Dann kamen die SSDs raus und plötzlich wird den HDDs ewiges Leben zugesprochen...
 
@Link: Die IBM DeathStars starben deshalb bei vielen Leuten recht schnell, weil IBM noch Probleme mit der Haltbarkeit der Beschichtung der Glasplatter der Platte hatte. Die waren von Aluminiumplattern auf Glasplatter gewechselt und hatten halt die Qualität noch nicht so ganz im Griff. Ich habe eine 40GB grosse DeathStar, die seit 14 Jahren immer in einem meiner Rechner gelaufen ist, weil ich wissen wollte wann die endlich ausfällt nachdem dieser Plattentyp in den Jahren 2000/2001 den Leuten angeblich im Wochenrhythmus ausgefallen ist. Die läuft heute seit einigen Jahren sogar 24/7 in meinem Webserver, nachdem sie vorher die Jahre auch mehrere Stunden pro Tag an war. Offenbar war die Qualitäts-Streuung damals recht hoch. Von "übermorgen kaputt" bis "nach schonungslosen 14 Jahren noch funktionsfähig" konnte man wohl alles erwischen. ____

Abgesehen von solchen Fertigungsproblemen halten mechanische Festplatten ihre Daten aber gegen alle Widrigkeiten fest. Ich habe vor einigen Jahren sogar mal Daten von einer Festplatten aus einem abgebrannten Haus wiederhergestellt. Die war angeschmort und mit Löschwasser in Berührung gekommen. Vom Rechner war ausser den Metallteilen kaum noch etwas da und trotzdem liessen sich mit einer neuen Elektronik die Daten noch auslesen. ____

Genau dasselbe bei einem Rechner mit einem Überspannungsschaden durch Blitzeinschlag im Stromnetz. Sämtliche Elektronik war Toast, nach Umbau der Platter in eine funktionsfähige Platte waren die Daten auslesbar. ____

Bei einer SSD wären bei dem Blitzschlag alle Speicherchips plus Controller im Eimer gewesen und da hätte niemand mehr etwas ausgelesen. Somit sind mechanische Festplatten sogar wenn sie sterben noch zuverlässiger als SSDs. Denn bei SSDs hätte man schon Probleme damit selbst intakte Speicherchips einer defekten SSD auf eine funktionsfähige zu löten und auf denen Daten zu finden. Schon deshalb, weil das Wearleveling die Daten einfach auf wenig benutzte Speicherzellen verteilt und der Controller sobald ein Speicherchip der defekten Platte im Eimer ist, aus den restlichen keine korrekten Daten mehr zusammensetzen kann. ____

Für mich spielt der letzte Punkt zwar keine Rolle, weil es bei mir keine nicht wenigstens dreimal (an verschiedenen Orten der Welt) gesicherten Daten gibt, aber es soll ja immer noch Leute geben, die mit einzelnen Festplatten ihr Glück testen und die gucken bei SSDs eher in die Röhre, selbst wenn sie bereit sind für eine Datenwiederherstellung tief in die Tasche zu greifen.
 
@nOOwin: und deine tolle Geschichte ändert genau was daran, dass HDDs nur dadurch, dass sie angeschaltet sind verschleißen? Letztendlich kann mir als Nutzer egal sein, was genau dazu führt, dass die Platte irgendwann ausfällt, hinterher muss ich ne neue kaufen.
 
@nOOwin: faszinierend wie Du Dir regelmäßig die Zeit nimmst crap zu verzapfen.
 
@nOOwin: Dein Text ist schmarrn.
 
@nOOwin: Also ich habe im 2010 eine Crucial 256GB SSD gekauft. Brauche den PC fast täglich. Fotos bearbeiten, Unity 3d, paar Spiele. Die SSD läuft noch einwandfrei. Werde sie aber nun bald durch eine 512GB ersetzen. Für mich sind SSDs ein muss als OS.
 
@Nils16: Das sind für Deine SSD schlappe 4 Jahre lang ein paar Stunden täglich im Betrieb. Ich habe eine Festplatte, die seit 14 Jahren nahezu jeden Tag einige Stunden (normalerweise mehr als 6 Stunden täglich) gelaufen ist. Die letzten 3-4 Jahre sogar 24/7.

Hinzu kommt, dass die Lebensdauer einer SSD auch vom verwendeten Betriebssystem abhängt. Neuere Betriebssysteme erkennen SSDs nämlich und minimieren automatisch die Schreibzugriffe auf diese, indem sie z.B. Auto-Defragmentierungen, Neuanordnen von Dateien für schnelleren Zugriff und Backup-/Versionsrecovery-Funktionen deaktivieren und so die SSD schonen, ohne dass der Nutzer aktiv werden muss. Allerdings fallen dann die oben genannten Funktionen auf SSDs auch weg, während man sie auf konventionellen Festplatten nutzen kann.

Und wie schon oben gesagt: SSDs sind ein Muss für Nutzer, die ihr System ständig neu booten müssen und deren Betriebssysteme (wie es z.B. bei Windows 7 und 8 der Fall ist) nicht in der Lage sind komplett mit allen häufig genutzten Programmen aus dem schnellen Hauptspeicher zu laufen. Meine Linux-Systeme können das schon an die 20 Jahre lang (selbst wenn sie als Mini-System von einer Bootdiskette starten) und auch meine Windows-Vista-Installationen können das und somit laufen die, nach einem natürlich langsameren Boot von einer konventionellen Energiespar-Festplatte, sobald System und Anwendungssoftware im Hauptspeicher verfügbar sind sogar schneller als ein Windows 7 oder 8 von einer SSD, weil auf den Hauptspeicher nunmal performanter zuzugreifen ist als auf eine SSD.

Da ich meine Systeme eben nur alle paar Monate mal neu boote und ansonsten maximal in den Ruhezustand herunterfahre, spielt bei mir die Bootzeit keine Rolle. Auf aktueller Hardware dauert mein Windows-Vista-Boot von einer konventionellen Energiespar-Festplatte für gewöhnlich nicht einmal 10-15 Sekunden länger als ein Windows-7-Boot von einer SSD auf ansonsten gleicher Hardware. Da ich nur alle paar Monate mal neu boote, würden mich da nicht einmal 10-15 Minuten Bootzeit stören, denn nach dem Boot bin ich ja dann monatelang mit besserer Performance unterwegs als Leute mit Windows 7/8 auf einer SSD.
 
@davidsung: Ich kann dir nur wärmsten empfehlen beim richtigen Hersteller einzukaufen. Meine Systemplatte eine Corsair Force 3 lebt jetzt schon seit 3 Jahren und wurde auf Grund meiner Arbeit fast täglich vergewaltigt. Einer meiner Brüder, mein Causine und einiger meiner Kumpels haben damals die selbe Platte fast zeitgleich wie ich geholt, die haben alle absolut null Ahnung und achten daher auch kaum/nicht auf Pflege und die Platte lebt bei denen auch noch. Besonders bei OCZ kenne ich kaum einen bei dem die Platte nach einem halben Jahr noch lebte, auch wenn die Fanboys das jetzt gar nicht gerne lesen, also mach dir nichts drauß. Versuch beim nächsten mal einfach nicht bis zum geht nicht mehr zu sparen, geb lieber 30-50 Euro mehr aus und hol dir ne Corsair. Gibt allerdings auch noch andere Hersteller wie Corsair die dir ähnliches bieten, ich empfehle Corsair halt nur auf meiner persönlichen Erfahrung, da muss der Leser entscheiden was er darüber denkt. Mein Tipp: Gute RAM-Hersteller stellen oftmals auch gute SSD's her, allerdings sollte man selbst bei Kingston nicht die billigsten nehmen, da gibt es derzeit auch eine relativ hohe Ausfallrate. Viele behelligen dich mit 100 Tipps für SSD's, für den Laie ist da leider nicht immer erkennbar welche Tipps wirklich sinnvoll sind und wenn man alles befolgt was man so liest kann man oft auch Schaden anrichten, oder man verlagert sovirel auf die übrigen HHD's das man von der SSD nurnoch wenig profetiert. Ich empfehle dir einfach eine normale Nutzung. Mach alles was du mit deiner HDD auch machen würdest. Sorge dafür das mindestens 20% der Festplatte immer leer ist. Vermeide das Defragmentieren und mach einen bogen um SSD-Benchmark-Tools und anderen Optimierungs-Programmen. Und mehr wie diese paar Sachen musst du da nun wirklich nicht beachten. Wenn du ne gute SSD hast wird diese schon lange genug leben. LG ;)
 
@davidsung: Windows 8 benutzen und auf einen vernünftigen Hersteller (Samsung, SanDisk, Crucial, Plextor) wechsel.
 
@davidsung: Ich habe eine Samsung SSD 830 mit 256Gb kapazität und eine Samsung SSD 840 Pro mit 128Gb weiterhin eine 830er mit 128GB Soweit ich weis sind die alle mit MLC Flash ram ausgerüstet, welcher nach dem teuren SLC Flash speicher am haltbarsten ist. Derzeit ist noch keine der SSDs ausgefallen öder hätte irgendwelche Fehler vermeldet, allerdings kommt es auf die Nutzung an. Wenn man oft und viel große Datenmengen verschiebt hat man das Ende der Lebensdauer sicher wesentlich schneller erreicht. Ich nutze meine Pcs eher durchschittlich oft, die größte Belastung sind wohl ab und zu Backups oder Spieleinstallationen. Sonst werden die meisten Daten nur ausgelesen.
 
@X2-3800: Ausfälle bei SSDs hatte ich bisweilen nur bei einer 0815er, zwei baugleichen Intel und 3x "Fujitsu-Standard-SSD" wobei die erste halt eh nichts war auch vom Preislichen, die Intel sterbende Chips (ja hier waren Chips hinüber... zum Glück wurden die im RAID betrieben somit kein Datenverlust) und die Fujitsu-Standard-SSDs bei Kunden "einfach Tod" waren was aber vermutlich auf einen FW-Fehler schließen lässt.
 
@davidsung: Nutze Windows 7 oder besser Windows 8 oder eine Linux Distribution die TRIM uterstützt. Bei Samsung SSD empfehle ich dir das Samsung Tool Magican (oder so ähnlich). Andernfalls gibt es noch das Tool SSD Fresh von Abelssoft, das einige Einstellungen am System vornimmt (Microsoft OS). Kannst du natürlich auch selber von Hand alles machen. Insbesondere Indexing und Indizierung ausschalten. Auch das defrag Programm ausschalten bzw. die automatische Defragmentierung. Ansonsten nutze ich eine 240 GB SSD von Samsung auf der meine Programme (Office sowie Spiele) drauf sind. Auch alle anderweitigen Dateien, mit Ausnahme meiner Musik- und Bildersammlung.
 
Durchschnittlich 285 Jahre bis die SSD ausfällt, Garantie läuft bei dem 8TB Modell nach 43800000 GB hostwrites ab. Wenn man nun mit 400MB/sek durchgängig auf die SSD schreibt, erreicht man das Garantie-Ende nach: 1267 Tagen bzw 3,4 Jahren .
 
@Thomaswww: Bitte niemals an der "Mittleren Betriebsdauer" richten. Man richtet sich an den Wert "terabyte written" http://www.elektroniknet.de/halbleiter/sonstiges/artikel/79461/ Damit halten SSDs zwar immer noch sehr lange durch, jedoch kommt man auf einen wesentlich realistischeren Wert.
 
@Stefan_der_held: Der Heiseverlag hat 2012 versucht SSD´s "kaputtzuschreiben", es hat nicht geklappt. Am Ende sind die Controler oder andere Chips kolabiert aber nicht die Speicherzellen. Man bekommt eine SSD Speicherzelle selbst bei extremer Nutzung nicht kaputt. SSD´s droht der Gleiche Tod wie Festplatten, und das sind Materialfehler in diversen Bauteilen oder sie halten ewig. Die Angaben der Hersteller sind extrem niedrig angesetzt um Schadenersatz zu verhindern. Du mußt bei deinem Auto nach 2 Jahren das Öl wechseln, aber selbst nach 10 Jahren verreckt dir der Motor nicht ohne Ölwechsel
 
@Gunther von Hagens: Da magst du durchaus recht haben. Aber wie du ja erkannt hast, bestehen SSDs aus mehr als nur Speicherzellen. Irgendwo gibt es leider immer eine Schwachstelle. Klar ist auch: Bei "TerrabyteWritten" und 3-4 Jahre Garantie (je nach SSD) würden die Werte bedeuten, dass du innerhalb dieser Jahre teilweise 20x und mehr pro Tag die SSD vollständig neu beschreiben müsstest um diesen Wert zu knacken. Da die in der SSD verbauten Controller - ebenso richtig erkannt - natürlich wesentlich mehr Leisten müssen als die Speicherzellen wird dieser wohl oder übel zuerst die Flügel strecken.
 
@Thomaswww: Die Realität sieht leider etwas anders aus, wie unter [o3] davidsung nachzulesen ist. Ohne das man die Schreibzugriffe des Betriebssystems, insbesondere Defragmentierung und Fetching deaktiviert, sterben viele Consumer-SSDs schon innerhalb eines Jahres wie die Fliegen. Das kann ich aus meinem Bekanntenkreis von Leuten, welche ihre SSDs auch einfach eingebaut und Windows 7 ohne besondere Tweaks darauf installiert haben, nur bestätigen. ____

Schon das Sandisk den professionellen Nutzern Einschränkungen wie "Nur zu Streamingzwecken" macht, zeigt, wie gross das Problem ist und das man sich bestmöglich gegen Regressansprüche bei ausfallenden SSDs absichern möchte. ____

Auch werden diese professionellen SSDs anders als Consumer-SSDs eine Menge Reservesektoren mitbringen, da es in einem RAID5 oder 6 ein Riesenproblem wäre, wenn die Plattengrössen unregelmässig, aber beständig schrumpfen. ____

Sandisk bestätigt hier nur, was ich immer schon gesagt habe: Abseits von Speicheraufgaben ohne viele Schreibzugriffe oder Anwendungen, wo es auf die mechanische Stossresistenz ankommt, sind SSDs nicht gerade die erste Wahl. ____

Genausowenig wie mobile Fingertouchgeräte PCs mit Maus, Tastatur und Pendisplay für Leute ersetzen können, die ernsthaft arbeiten und keinen Entertainmentmüll konsumieren wollen, genausowenig werden SSDs mit MLC-Technik jemals mechanische Festplatten ersetzen. Selbst wenn mir jemand die Sandisk 4TB-SSD zum Preise einer heutigen Consumer 4TB-Festplatte anbieten würde, würde ich die mechanische Festplatte nehmen. Ich mag einfach keine Geräte mit eingebauter Obsoleszenz. Schon garnicht, wenn es sich um Datenspeicher handelt. Es kommt ja auch niemand auf die Idee ernsthaft mit einer mechanischen Festplatte zu arbeiten, die laut S.M.A.R.T. täglich ein paar Sektoren gegen Reservesektoren austauschen muss. Nichts anderes passiert aber bei SSDs und da finden das dann plötzlich alle toll? Kommt mir irgendwie absurd vor.
 
@nOOwin: Auch hier wiederhole ich mich: Du spiegelst nicht den aktuellen Stand der Dinge wieder.
 
@nOOwin: Auch hier nochmal. Was du schreibst ist kompletter Schwachsinn. Man muss bei Windows 7 überhaupt nichts besonderes einstellen wenn man eine SSD verwendet. Windows 7 stellt alles von alleine richtig ein. Um die Abnutzung der Flashzellen muss man sich bei den heutigen SSDs schon lange keine Sorgen mehr machen.
 
@Chris81: Stimmt. Voraussetzung: Auf AHCI im BIOS umstellen.
 
@Ryou-sama: Was heutzutage schon Standardmäßig auf AHCI steht, außer man hat einen wirklich altes Board, heutzutage sind ja alles UEFI und EFI Boards.
 
@L_M_A_O: Mein Mainboard ist ein Gigabyte GA-EX58 aus den Jahr 2010, also normales BIOS. Da musste ich es auf AHCI stellen. Trotzdem gut zu wissen für diejenigen die noch alte Boards und/oder wenig Ahnung haben :)
 
@Chris81: Es ist vollkommen richtig, das man sich seit Win 7 / Win 8 vom Prinzip her, um nichts mehr kümmern muss, sondern die SSD einfach so verwenden kann! ABER in einem Punkt stimme ich nOOwin zu das eine SSD leidet, wie jede Art von Flashspeicher, wenn sehr hohe Schreibvorgänge sehr oft stattfinden! Ich verkaufe SSDs sämtlicher Hersteller täglich und mal abgesehen von der Grundsätzlichen Qualität der unterschiedlichen Hersteller, erlebe ich sehr viele Totalausfälle wenn jemand z. B. Videoschnitt (Rendering) betreibt oder CAD Anwendungen auf SSDs nutzt! Für einen allgemeinen und alltäglichen Gebrauch, mögen Sie ca. 3-4 Jahre halten (surfen, schreiben, mailen, bisschen spielen...) aber für alles andere sollte man doch seine Daten auf HDDs auslagern! Ansonsten lebt eine HDD zwar auch nicht ewig aber zumindest leben meine Daten darauf ewig, wenn sie nicht gerade wegrostet oder der Schreib- / Lesekopf auf der Scheibe schleift.
 
@nOOwin: Ahnungslosigkeit mit langen Texten zu überdecken ist Sinnlos.
 
@Gunther von Hagens: Ah, deshalb versuchst Du es garnicht erst. ___

Sorry, aber so einer Steilvorlage konnte ich nicht widerstehen. ;-)
 
@nOOwin: Du hast aber gesehen (wie die anderen hoffentlich ebenso ;-) ), dass es hier nicht um Consumer-SSDs geht sondern vielmehr um hochleistungs-server-SAS-SSDs (um es mal so zu umschreiben). Sowas kann sich ein Normalsterblicher in der Regel nicht leisten. Consumer-SSDs sind aber ehr wie Consumer-HDDs: richtig behandelt werden die einen PC überleben. Entweder gehen die im ersten Jahr schon flöten oder "nie" - wobei "nie" relativ und rein subjektiv ist.
 
Könnte mein Notebook gut gebrauchen, aber die dinger werden bestimmt fürs erste Unbezahlbar sein.
 
@cs1005: Für das NB reicht doch aktuell eine 256GB SSD? Oder benutzt du dein NB als Hauptgerät?
 
@L_M_A_O: Korrekt. Ich habe keine Lust mir einen PC aufzubauen. Mein Notebook ist für mich mehr als Ausreichend und die meisten Games laufen drauf. da ich viele Spiele in der Steam Libary habe würde ich die gerne auf einer Schnelleren SSD unterbringen und 256 gb sind da zu wenig.
 
@cs1005: Achso, dann verstehe ich es. Bei meinem PC habe ich eigentlich im Moment das selbe Problem, benutze da als Systemplatte eine 128GB(mehr als 2 Jahre alt) und eine 3TB HDD für alles andere, da mir größere SSD schlicht zu teuer sind. Bräuchte schon für meine Steam Spiele 1TB, hoffentlich wird 1TB SSD bald gut bezahlbar :)
 
@L_M_A_O: Scheiß Steam Sales! Konto ist leer, Platte voll. Schrecklich.
 
@cs1005: Wenn Du dein Notbook als Hauptsystem nutzt kannst Du für, relativ, kleines geld eine 512er SSD einbauen und als Datenspeicher eine USB3 oder Thunderbold Festplatte, da es dann ja sowiso Hauptsächlich am Schreibtisch genutzt wird.
 
@Gunther von Hagens: mein Notebook ist 3 Jahre alt, habe leider nur USB 2.0. kann man das irgendwie Aufrüsten?
 
@cs1005: Beim Notebook nicht, da der USB-Hostcontroller ja fix auf dem Board verbaut ist, und es keine Einbauslots wie bei PC-Mainboards gibt.
 
@DON666: Gott sei dank habe ich jetzt doch einen PC Marke Eigenbau gekauft von nem Kumpel. Jetzt kann ich einbauen was ich will :D und macht auch extrem spaß. und den Leistungsunterschied im vergleich zu notebooks spürt man sehr.
 
@cs1005: Glückwunsch. Ein "ordentlicher" PC ist als Hauptsystem wirklich unschlagbar, wenn man eh nicht mobil sein will/muss. Lediglich die Kabelage kann nerven, aber wenn man das nicht so eng sieht, ist das schon ne feine Sache. Und das Rumbasteln ist natürlic das i-Tüpfelchen, wenn man da Lust zu hat. Viel Spaß damit!
 
@DON666: werde ich haben :D habe zwar nicht die Geilste Hardware der Welt aber mir reicht es.

Habe nen AMD FX 6300 Black edition übertaktet auf 4 GHZ, MSI GTX 660 2GB OC und 16 GB DDR3 1866 MHZ Ram. läuft alles Mega gut. mein Laptop kommt schon ins Schwitzen wen 3 tabs offen sind, spotify im Hintergrund läuft und dabei noch Skype benutze. Mein PC macht das alles ohne Probleme. es macht einfach nur Laune
 
@cs1005: Ach, die Hardware passt doch. Da hab ich aber schon wesentlich schlechtere Kisten gesehen. ^^
 
@DON666: habe leider viel Schlechtes Gehört bei dem FX 6300. nur weil der Benchmark nicht so gut ist wie beim i7. aber zum Zocken reicht die CPU vollkommen aus. Man braucht keine Intel CPU zum Zocken, so wie viele Fanboys behaupten. ist wie Xbox und Playstation.
 
@cs1005: Kommt halt immer drauf an, was man mit der Kiste macht. Ich hab z. B. des Öfteren mal ein, zwei virtuelle Maschinen am Laufen, und da ist man dann mit ner Intel-CPU definitiv besser bedient. Aber für den normalen Zockergebrauch ist das nun wirklich nicht so das Ding. Ist doch ganz einfach: wenn da alle "deine" Sachen gut laufen, lass dich nicht belabern, dann ist doch alles im grünen Bereich!
 
@DON666: mit VMs habe ich eh nix am Hut, entweder lass ich das alles über eine 2. Partition laufen (läuft eh besser) oder ich lass es ganz bleiben. aber Amd CPUs sind aufkeinen Fall schelcht. Für den preis bekommt man viel Leistung.
 
@cs1005: Keine Frage, passt schon. Ich brauch das halt u. a. für den Job, weil ich öfter mal diverse Server etc. teste, da ist das schon gut, wenn man das virtuell machen kann, und nebenbei noch ordentlich Power übrig bleibt. Aber fürs reine Privatvergnügen ist sowas natürlich nicht wirklich wichtig. So lange die Lieblingsgames vernünftig laufen, und da sollte deine Kiste ja keine Schmerzen mit haben.
 
@DON666: Und wen ich das Geld habe werde ich mir auch mal Intel kaufen, vielleicht werden die dinger in Zukunft auch mal Günstiger. Verstehe aber nicht warum Intel so scheiße Teuer ist, obwohl die sich Gut verkaufen. sie hätten viel mehr verkaufen können wen die CPUs günstiger währen
 
Ich hatte bisher mit SSDs noch nicht viel zu tun, wie sieht es bei denen aus wenn man eine Datei sicher mit einem Datenshredder löschen will, also ein mehrfaches überschreiben der zu löschenden Datei.
Bei der SSD wird nun ja dafür gesorgt das eine gleichmäßige Abnutzung der Flashzellen stattfindet. Wäre es überhaupt möglich die selbe(n) Flashzellen mehrfach zu überschreiben ?
 
@chris899: Die Frage wäre da eher, ob ein mehrfaches überschreiben Sinn macht. Denn im Gegensatz zur normalen Festplatte, ist es meines Wissens nach bei der SSD so, das der Speicherzustand einer Zelle regelrecht mechanisch gelöscht wird. Ich habe eine Weile überlegt, ob das Bild was mir grade durch den Kopf geht wirklich passt, ich bin etwas unsicher, aber ich schreibs mal: Das beim löschen auf einer SSD eher sowas wie das abfackeln eines zuvor sozusagen aus der Packung genommenen und hingelegt wordenen Streichholzkopfs (Speicherzustandmarkierung) passiert, als etwas aus dem Regal nehmen und 3 meter seitlich in die Müllpresse zu werfen. Grundsätzlich gesehen ist es bei einer SSD aber so, das für ein Wiederherstellen auch der Controller mitspielen muss, per den Zugriff auf die zugrunde liegenden Speicherzellen immernoch erlauben (können). SSDs bringen allesamt ein paar Gigabyte unbenutzte Kapazität mit, die der Controller nach und nach zur Nutzung freigibt, eben wenn andere Speicherzellen gestorben sind. Oder, um bei meinem Beispiel zu bleiben: die / alle einzelnen Streichhölzer einer (Zellen)Packung, eins nach dem anderen, hingelegt und wieder abgefackelt worden sind.
 
@chris899: Die Frage ist eher ob es noch nötig ist. Bei Magnetischen Festplatten (HDDs) ist es verständlich, bei SSDs kann es durchaus sein, dass man einen alten Stand nicht mehr wiederherstellen kann, wie bei HDDs.
 
@chris899: nein, jedenfalls nicht bei Consumer-SSDs. Es gibt jedoch Enterprise-SSDs, auf denen Daten sicher gelöscht werden können. Auf HDDs reicht übrigends ein einfaches Überschreiben: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicheres-Loeschen-Einmal-ueberschreiben-genuegt-198816.html. Die Methoden mit mehrfachem Überschreiben wurden für Disketten u.Ä. entwickelt, sensible Daten sollte man aber eh verschlüsseln.
 
@chris899: Eine einzelne Datei sicher löschen funktioniert aufgrund des automatisch vom Controller durchgeführten Wear Levelings definitiv nicht. Was Deine Datenshredder an Zufallszahlen oder Nullen auf den Speicherbereich der Datei schreiben will bevor er den Dateieintrag löscht, landet normalerweise in ganz anderen Zellen und nicht in denen, in denen die Datei gespeichert liegt. Eine manuelle Möglichekeit eine SSD zuverlässig zu löschen ist z.B. eine Datei in der Grösse des gesamten Laufwerks anzulegen (z.B. einen TrueCrypt-Container) und diese komplett mit Nullen oder Zufallszahlen (letzteres macht TrueCrypt automatisch) überzuschreiben. Dummerweise ist es aber so, dass SSDs eine Menge an Reservesektoren haben und der Controller in diesen u.a. auch Daten umkopiert oder verwaltet und das dort auch noch Fragmente von Nutzerdaten liegen können. Da gibt es dann oft Löschtools von den Herstellern um eine gesamte SSD auf den Auslieferungszustand zurückzusetzen, die sowas auch berücksichtigen könnten, aber wirklich sicher ist es natürlich dann auch nicht, das diese Tools alles erwischen. ____

Allen sicheren Löschmethoden ist aber gemein, dass immer die gesamten Daten auf der Platte verloren gehen. Einzelne Dateien sicher löschen funktioniert bei SSDs nicht.
 
ich habe noch nie eine SSD gekillt. alle sind von samsung. eine ist ca. 5-6 jahre alt und lebt heute in meinem linux notebook die dauernd neu formatiert wird. und meine erste samsung 830er ist auch schon paar jahre alt, war oft randvoll, mehrmals windows neu installiert und läuft auch einwandfrei.
 
@GIGU: Wie bei mir. Aber ich möcht den Tag nicht vor dem abend loben...vielleicht ist sie evt. morgen schon defekt.
 
ach ich warte noch etwas. in 2 jahren kosten die dann kaum noch was. ne ssd mit 128 gb is ja nett so als sys platte aber da passt ja sonst nichts drauf. und ich will ja nun nicht ne trillion € ausgeben für sone ssd ^^
 
Super gut!!! Technisch können die auch 16 oder 32TB einbauen, so groß sind diese Flash-Speicher ja nicht... Dann bitte noch erschwinglich (so um die 100-150€) und dann "willkommen in der Zukunft" (zumindest für den Moment :D )
 
@citrix no.4: ich will ja nun nichts falsches sagen, aber ich glaube, das es da noch ein anderes technisches Problem gäbe, bei aller " Kleinheit" der eigentlichen Speicherchips: Wärmeentwicklung bzw. effektive Abfuhr davon. Vom Bauchgefühl her würde ich jedenfalls sagen, das eine 32TB Platte, bestehend aus Flash Chips, zur Zeit einen Platz beanspruchen würde, der in etwa dem einer normalen Desktop HDD gleichkommen dürfte, nur eben bis in die letzte Ecke voll gepackt bzw. dicht an dicht übereinander gestapelt. Die Wärmeentwicklung und Wärmeabfuhr dürfte SO schlecht sein, das das Ding schnell zu sowas wie Grillkohle werden dürfte. Hast du schonmal eine (wesentlich dünnerere) 2,5" SSD ausgebaut, gleich nachdem die ziemlich zu arbeiten hatte ? Ich will nun nicht sagen, das die heiß ist, aber kalt ist definitiv was anderes ;-) Bleibt also nur das ganze (wesentlich) größer zu bauen, damit man Luftkühlung auch "tief" im Inneren umsetzen kann. Was ganz anderes wäre dabei noch der Punkt, ob man bestimmte Bauteile nicht sogar von Anfang an doppelt einbauen sollte, damit im Fall der Fälle eben nicht 32TB auf einen Schlag tot bzw. weg sind, sondern "umgeschaltet" werden kann, auf das bis zu dem Zeitpunkt unbenutzte aber zum Glück vorhandene / funktionierende Bauteil. Das würde ich Zukunft nennen ;-) Da ich aber nicht Lotto oder ähnliches spiele, das mit dem Millionär werden also absehbar ausfällt... *fg
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