iTunes ändert HD-Standard für Filme auf 1080p

Apple treibt aktuell die Entwicklung des Film- und TV-Serien-Angebots via iTunes voran: Neben der Einführung von iTunes in der Cloud auch für den Movie-Sektor in Deutschland ersetzt nun 1080p als Standard-Auflösung die zuvor als Standard angebotenen ... mehr... Apple, Itunes, iTunes Match Bildquelle: Apple Apple, Itunes, iTunes Match Apple, Itunes, iTunes Match Apple

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Apple hat fast 200Mrd als Bargeld rumfliegen, aber sind seit Jahren zu geizig Filme in anständige (standard) Qualität anzubieten. Na wenigstens sind die in der Gegenwart angekommen.
 
@joe2077: Ohne Geiz kriegt man keine 200 Mrd zusammen ;)
 
@Wuusah: Ja, stimmt. Die haben ja nur so Müll wie das iPhone im Jahre 2007 produziert, das die Mobiltelefone auf eine neue Stufe gestellt hat, den iPod mit iTunes, der den Musikmarkt auf den Kopf gestellt hat. Oder wie wäre es mit dem iPad.
Ja, alles nur aus Geiz. Und das sage ich als überzeugter Android-Nutzer und MacBook Pro-Besitzer.
Sorry, aber Apple hat unter Jobs extrem viel richtig gemacht.
 
@Seth6699: Habe ich was dagegen gesagt? Geiz heißt nicht, dass man was falsches macht...
 
@Wuusah: Ich versteh deine Implikation leider nicht. Du sagst ja, dass ein Unternehmen, welches viel Geld macht auch automatisch geizig ist. Ich respektiere deine Meinung, ich finde sie halt nur falsch.
 
@Seth6699: herrgott man muss doch nun nicht alles überanalysieren... Ich hab einfach nur einen Witz gemacht. Ganz nach dem Motto "man bleibt nicht Millionär, wenn man verschwenderisch ist".
 
@Wuusah: Dann ist MS aber nicht geizig?! Da hat man 2 Geschäftsbereiche die kein Geld abwerfen (Device- und Onlinesparte) und dazu noch FULL HD Filme auf Xbox Live. Trotzdem haben sie 150 Mrd. gespart ;) :D
 
Also ich bin (zum Glück) kein iTunes Nutzer, aber dass die jetzt erst FullHD als Standard haben überrascht mich bei den Wucherpreisen aber doch. Für mich umso unerklärlicher, wieso iTunes so erfolgreich ist.
Für mich kommen nur noch Abo-Modelle a la Spotify und Netflix in Frage.
 
@FuzzyLogic: Spotify bietet keine Filme, Netflix gibt es auf normalen Wegen nicht in Deutschland. Der Vorteil, den Apple hat und der vielen Firmen immer noch fehlt ist eine "relativ" zeitnahe weltweite Verfügbarkeit von Produkten bzw. zumindest eine weit verbreitete Verfügbarkeit. Sowas schafft Marktanteile.
 
@ger_brian: Aber wer kauft noch bei iTunes Musik, wenn man auf Spotify, Xbox Music, Google Play zurückgreifen könnte. Bei Filmen verstehe ich das ganze ja, wobei da der Marktanteil von Apple nicht so gross ist.
 
@Edelasos: Versuch mal , Spotify-Musik aufm USb-Stick zu ziehen ...
 
@iPeople: Wozu denn? Also ich bin zuhause so vernetzt das ich das nicht muss. Xbox Music, Denon Receiver, B&W Boxen, im Badezimmer und auf dem Balkon Bose Boxen und alles schön vernetzt. Brauche entweder Xbox Music oder meinen PC um Podcasts zu streamen. Wozu also einen USB Stick? ;) Des weiteren bei Xbox Music kannst du das, sofern du den Song kaufst
 
@Edelasos: Ähm ... Bringt Dir sehr viel, wenn Du im Auto sitzt ;)
 
@Edelasos: Und was genau bringen dir die Online-Services, wenn dort Ausfälle oder gar Schließungen der Fall sind?! Ne FLAC oder MP3 auf einem Offline-Speicher braucht in den wenigsten Fällen Online-Zugang ...
Ich erinnere alle Cloud-Begeisterten gerne mal an diesen Riesenausfall bei Amazon in Irland, wo sogar die Backups im A... waren und Kunden nicht selten so gut wie alles verloren haben, weil diese keine Offline-Sicherungen hatten. Tolle Wolken, sieht eher nach Gewitter aus ...
 
@iPeople: Dann habe ich mein Smartphone das ebenfalls Xbox Music hat? ;)
 
@McStarfighter: Was bringen dir MP3 oder FLAC Daten auf deiner Harddisk wenn dein Haus abfackelt?! Und ich denke nicht, das z.B. Microsoft vor hat Xbox Music zu schliessen.
 
@FuzzyLogic: ja so abo-Modelle sind natürlich soviel besser. Besondern wenn mal das Managment vom Spotify in 3 Jahren keine lust mehr haben und den Dienst vom Markt nehmen. Dann hast du 100te € bezahlt und hast nix.
 
@Fanel: ähm verwechselst du da was ? Wenn iTunes down geht hast du "Besitz" bezahlt, kannst aber nicht darauf zugreifen. Bei Spotify bezahlst du ja so oder so nur die miete im Monat !
 
@CvH: Wie kommt es eigentlich, dass man seine bei iTunes gekaufte Musik einfach auf eine extene Festplatte sichern und sogar ohne iTunes auf jedem MP3-Player abspielen kann? Wegen dem fehlenden DRM? Frag ja nur ;)
 
@iPeople: ja sicherlich kann ich das wegspeichern, aber vorausgesetzt das tut man nicht (wie wahrscheinlich der größte Teil) hast du beim down gehen gar nichts mehr, aber schön dafür bezahlt ;)
 
@CvH: Speicherplatz ist ja auch so extrem teuer. Wenn du deine Mukke nicht speicherst ist das deine Schuld, Apple biete dir ja die Möglichkeit, brauchst sie nur zu nutzen.
 
@CvH: Zur Erklärung für Dich : Musik wird bei iTunes gekauft, und runtergeladen, danach erfolgt keine Abfrage der Server mehr. Die Musik auf iTunes kommt DRM-Frei. Also höre bitte auf, Unwahrheiten zu verbreiten.
 
@CvH: Natürlich kann ich darauf zugreifen, die Filme und die Musik liegen nicht auf irgendeinem Server, sonder auf meinem Rechner und der Backupplatte.
 
Wenn die ISP weiter so beim Breitband hinterherkriechen werden wir wohl bald wieder Satellitenschüsseln aufs Dach setzen (oder wie in den USA solche 5-Meter-Spiegel in den Garten stellen).
 
@LastFrontier: Wenn sich dort nichts ändert haben wir wohl in den nächsten par Jahren große Probleme. Endwerder wird extrem gedrosselt oder die Leitungen sind ständig überlastet und es kommt zu großen Verbindungsabbrüchen. Da es Businesskunden gibt die eine Garantie auf ihre Leitung haben, denke ich er dass die normalen Kunden stark gedrosselt werden. Google Fiber wäre schon gut..
 
@Axel10: du gehst also davon aus das nur die Anschlüsse mehr Bandbreite bekommen und die ganze Infrastruktur nicht ausgebaut wird ja ? Ok wäre das erste mal seit dem erfinden des Internets aber warum auch nicht.
 
und trotzdem ist jede dvd/blu ray haushoch überlgen und das leider nicht nur wegen der preise.
 
@merovinger: Leider passt die Blu-Ray so schlecht in mein Smartphone :/
 
@ger_brian: Auf dem Mäusekino brauchst du aber kein Full-HD. Noch nicht mal HD. Da reicht SD. Wer FHD auf diesen Mickergeräten schauen will soll dafür auch kräftig blechen.
 
@LastFrontier: Dann ersetze Smartphone durch Tablet ;)
 
@ger_brian: Nicht mal da. Und die Leute schreien jetzt schon nach 4K. Gut - zu hause ist alles in HD. Da habe ich aber Kabel und WLAN und alles am Server. Vollkommen problemlos. Für unterwegs aber fressen einen doch die Kosten auf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwo im Ausland FHD-Movies mobile dauerhaft zum günstigen Preis empfangen werden können. Das werden die Provider auch nicht mitmachen. Denn irgendjemand muss diese Bandbreiten ja bezahlen.
 
@LastFrontier: Ich schreie nicht nach 4K, trotzdem möchte ich auf meinem hochauflösenden Tablet-Display keine Videos in niedriger Qualität schauen.
 
@ger_brian: Das darfst du ja auch - im mobile-Netz jedoch nur mit entsprechenden Kleingeld. Ich möchte aber bezweifeln dass du auf deinem 10-Zoll Tablet den Unterschied zwischen SD, HD und FHD siehst. Dafür ist die physikalische Fläche einfach zu klein.
 
@LastFrontier: Schon mal ein iPad mit Retinadisplay gesehen? In der Youtube App kannst du die Qualität des Videos einstellen und der Unterschied vom 360p zu 720p zu 1080+ ist auf jeden Fall da! Selbst auf dem iPhone ist der Unterschied zwischen 360p und 720p deutlich spürbar.
 
@LastFrontier: da muss ich dir widersprechen. nicht die Größe des Displays ist entscheidend, sondern das Verhältnis aus Größe und Sitzabstand. ein Tablet Bildschirm ist zwar deutlich kleiner als der Bildschirm eines TVs, aber dafür ist der Abstand zwischen Display und Augen viel geringer. daher fällt eine schlechtere Bildqualität auch auf einem kleinen Display auf.
 
@LastFrontier: Es geht doch nichgt nur ums mobile Netz? Auch im WLAN ist das durchaus interessant. Des weiteren sehe ich auf meinem iPad sehr wohl den unterschied zwischen SD und HD.
 
@LastFrontier: Der Unterschied zwischen SD und HD ist auf einem 10" Tablet sogar ziemlich groß.
 
@LastFrontier: Ich kann auf einem Tablet eigentlich deutlich besser den Unterschied zwischen HD und SD unterscheiden als ich es auf meinem alten Fernseher konnte. Um ehrlich zu sein habe ich auf meinem alten Fernseher bei normalem Sitzabstand nicht einmal den Unterschied zwischen 720p und 1080p erkannt. Wie schon gesagt wurde, ist die wahrgenommene Bildschirmgröße abhängig vom Verhältnis zwischen echter Bildschirmgröße und Sitzabstand. Den kannst du bei mobilen Endgeräten quasi beliebig variieren. Ich gucke eigentlich auch viel lieber Filme auf kleinen Bildschirmen direkt vor mir über Kopfhörer als auf Fernsehern. Deswegen besitze ich auch keinen Fernseher mehr.
 
@ger_brian: Das ist abhängig vom Ausgangsmaterial. Wenn das kacke ist, wird das natürlich nichts. Egal in welcher Auflösung. Es gibt aber genügend DVD die qualitativ so hochwertige Aufnahmen haben, dass du bis zu einer gewissen Bildschirmgrösse keinen Unterschied zu HD oder FHD siehst.
 
@Billkiller: Hab selber so ein Teil. Und alle sitzt hier diesem Marketing gag Retina auf. Retina ist nichts anderes als eine Auflösung für 27" Monitore auf 10" oder 13" oder 15" dargestellt (zusammengepresst). Um dann wieder ein sehenswertes Bild zu haben müssen Programme und GUI um den faktor 4 wieder vergrössert werden. Deswegen wird ja auch ein 4:3 Video auf einem Retina-Display rechts und links mit einem fetten schwarzen Rand dargestellt. Selbst ein FHD-Movie hat auf einem Retina oben und unten schwarze Balken. Denn selbst FHD liegt unter der Darstellungsgrösse der Retina. Das was die Hersteller da vorpredigen widerspricht den physikalischen Gegebenheiten. Im übrigen ist alles was in HD oder FHD gestreamt oder gesendet wird nur die halbe Leistung - nämlich p und nicht i. Bisher gibt es nicht eine einzige Quelle die echtes HD oder FHD sendet. Entweder werden die Daten reduziert, oder skaliert oder die fps runtergesetzt. Und wenn man weiss, dass ein 90 Minuten FHD mit einer Tonspur von BlueRay runter ca. 15 GB an Daten hat, wundert es mich dass da keiner sich fragt wie das über Internet ohne irgendwelche Verluste oder Einschränkungen funktioniert.
 
@merovinger: du darfst aber nicht vergessen, dass man bei itunes neben dem Film noch was zusätzlich bekommt: Gottes Lohn.
 
@merovinger: Ist logisch, da die HD Filme beim Streaming konvertiert werden. Wobei ich das nicht verstehe...Es sollte einen Mechanismus geben der deine Leitung vor dem Streaming überprüft und den Film nur dann Konvertiert wenn die Leitung zu langsam ist. / Boah..ist das eine Geile Idee. Das Patentiere ich sofort!!! :)
 
Ich hatte vor 2-3 Monaten einen totalen Datenverlust (Nas abgeraucht inkl. Festplatten) - die Itunesbibliothek komplett weg. Also ich feier das alles extremst :O)
 
@Cornelis: Wie bekommt man denn einen totalen Datenverlust beim Abrauchen nur eines NAS hin? Backup auf einer Platte im selben NAS gemacht, oder wie? Wenn das bei mir passieren könnte, wären gekaufte Filme wohl eher eines meiner kleinsten Probleme. Ich habe auf meinen Servern selbstgedrehte bzw. von meinem Vater gedrehte Filme von meiner Geburt an und selbstgemachte Fotos. Von eigenen Projekten, Dokumenten, und Scans aller Unterlagen, die ich früher in Form von Papier tonnenweise in Ordnern hatte mal ganz zu schweigen. Bei mir wäre das der Supergau, daher habe ich drei Server mit demselben Datenbestand an drei verschiedenen Orten auf der Welt. Aber so ist die Datensammelwut heutiger Konzerne für Dich immerhin mal nützlich gewesen, wenn Apple nachgehalten hat was Du gekauft hattest und Dich das alles nochmal hat herunterladen lassen. Ich hätte in so einem Fall das Zeug wohl neu kaufen müssen, weil ich im Internet nicht mit meinem Namen einkaufe und daher nicht beweisen kann, das ein Account mir gehört. Das ist es mir aber wert, wenn dafür niemand meine Daten in seiner Datenbank hat.
 
@nOOwin: 1. Nicht jeder hat das Geld für mehrere Nas. 2. Ja das Nas hat alle Platten mit sich in den Tot gerissen. 3. Bei mir war es auch nicht nur die Itunesbiliothek.................................... ES WAR DER SUPERGAU. 4. :O) Auch in der internetlosen Zeit führten Händler die Namen und die erworbenen Gegenstände in einer Liste. Versandhändler aus den 80er Jahren wie auch die alten Römer beim Weinhandel. Aber davon abgesehen: Ich musste keine privaten Daten verifizieren. Du musst einzig und allein von der e-mailAdresse schreiben, die da registriert ist. Also auch für dich kein Problem. Aber die Frage stellt sich ja nun nicht mehr.
 
Wäre mal schön, wenn die Filme in einem ordentlichen Seitenverhältnis anbieten würden. Ich kann die 16:9-Sichtschlitze allmählich nicht mehr sehen. Meine Augen sind rund und haben daher nach oben und nach unten genau dasselbe Sichfeld wie nach links und rechts. Wieso ist das Bild also heute viel breiter als hoch? Das ist unergonomisch und nutzlos, da sich die Handlung ohnehin meistens in der Bildmitte abspielt und diese bei gleicher Diagonale bei einem 4:3- oder 3:2-Seitenverhältnis viel mehr Fläche für die Darstellung bietet. Die Linse der Kamera mit der der Film gedreht wird ist auch rund und daher ist in den Bildseiten die Abbildungsqualität viel schlechter als am oberen und unteren Bildschirmrand im mittleren Bereich des Bildes. Nur weil man im Kino das Bild so in die Breite zieht, damit man die Kinosääle nicht so hoch bauen muss, heisst das noch lange nicht, dass dieses Format auch fürs Wohnzimmer taugt. Da wäre der Platz nämlich vorhanden um eine ergonomischere und damit höherqualitative 4:3- oder 3:2-Darstellung zu verwenden.
 
@nOOwin: Aber was willst du mit mehr Platz oben und unten? Dann siehst du mehr Himmel/Zimmerdecke und mehr Boden, macht doch keinen Sinn. Unser Blickfeld ist ja auch eher breit als hoch, weil die Augen nebeneinander sind. 16:9 finde ich genau richtig. Aber die meisten Kinofilme haben ja 21:9, das finde ich tatsächlich manchmal zu breit. Ben Hur hat sogar ~25:9; DAS ist eine Sichtschlitze :)
 
@Skidrow: Ich bekomme nicht mehr Himmel/Zimmerdecke und mehr Boden. Ich bekomme bei gleicher Diagonale des Bildes ein grösseres Hauptobjekt (da in Kinofilmen meistens Menschen als Hauptmotive gefilmt werden und diese für gewöhnlich mehr hoch als breit sind, selbst wenn man nur ein Close-Up vom Gesicht schiesst, ist auch dafür ein Format von 4:3 oder 3:2 optimaler) und nutze bei der Kamera den ebenfalls runden Projektionskreis des Objektivs besser aus ohne am Rand in quakitativ schlechtere Bereiche des Projektionskreises zu kommen, wie beim 16:9 oder noch schmaleren Formaten der Fall. Bei gleichbleibender vertikaler Auflösung senke ich bei quadratischen Pixeln auf dem Kamerasensor zudem die Pixel-/Datenmenge pro Bild ohne die für das Hauptmotiv verfügbare Auflösung zu senken. ____

Die Sehachsen der Augen eines Menschen liegen, selbst wenn es hoch kommt, lediglich um die 10cm auseinander und das auch nur, wenn man unendlich weit in die Ferne gucken würde. Nur dann sind die Sehachsen nämlich annähernd parallel. Beim Ansehen eines Filmes auf einem nicht unendlich entfernten Fernseher sind die Sehachsen hingegen nicht parallel, sondern laufen aufeinander zu bzw. schneiden sich in der Bildschirmebene. Somit legen sich die beiden Sichtkreise übereinander und das bedeutet es gibt dann keine grössere Ausdehnung in die Breite als in die Höhe. Da das binokulare Gesichtsfeld eines Menschen um die 180° umfasst kann man auch hier nicht von einem Sichtbereich in 16:9-Form sprechen. Dazu geht ein Fernseher ja nicht um den Betrachter herum, so dass auch nur die 180° zum Tragen kämen. Im Gegenteil: ein Bildschirm ist normalerweise flach und hat ein ganzes Stück Abstand zum Betrachter, da das Bild optimalerweise komplett in die Makula lutea, den Bereich des besten Sehens des Auges fallen sollte. ____

Somit spricht die Aufnahmetechnik bzw. -qualität, Hauptmotivausdehnung und die Ergonomie gegen 16:9 und noch länglichere Formate. Mehr falsch machen kann man bei der Auswahl eines Bildformats wohl nicht, weshalb die Fotobranche auch bei 3:2 bzw. 4:3 geblieben ist.
 
@nOOwin: Das Letterbox-Seitenverhältnis hat sich vor allem bei den Western bewährt, wo man die "epische Breite" der Prärie darstellen wollte. Wenn man einen Reiter filmt, und ein 4:3 (oder noch schmaler, wie du es ja vorschlägst) wählt, sieht man entweder viel mehr Himmel und Boden, oder man muss so weit wegzoomen (sich vom Objekt entfernen), dass man den Reiter kaum noch sieht. Und wenn mehrere Reiter in Reihe reiten, müsste man so weit wegzoomen, dass die Reiter nur noch wie Ameisen wirken. Es mag sein, dass in gewissen Situationen ein höheres Bild passend wäre, aber man musste sich ha nun mal auf ein Aspect Ratio einigen. Und Kinofilme erscheinen auch für zu Hause, und zwei Versionen zu produzieren mit 2 verschiedenen AR wäre ein Unding, das müsstest selbst du zugeben.
 
@nOOwin: Die durchgesetzte Verbreiterung des Filmformats hat nicht die Industrie sondern tatsächlich die Filmkunst entschlossen. Dazu gibt es mehrere (relativ offensichtliche, wie ich finde) Gründe: 1.) Die Gravitation. Möchte man mehrere Objekte im Bild haben, so wird man sie eher nebeneinander stellen, als übereinander, weil das energetisch ungünstig ist (auch in der Realität). Das macht die Szenenbilder üblicherweise breiter. 2.) Die Verbindung zwischen Theater und Film. Eine Theaterbühne ist ebenfalls wegen (1) viel breiter als hoch. Man hat sich ein wenig daran gewöhnt in der Dramaturgie. 3.) Das Gesichtsfeld ist anders als von dir behauptet nicht rund, sondern breiter als hoch (ca. 1.4 Mal so breit wie hoch, darauf beruht so weit ich weiß das 4:3-Format). Das hat auch den Grund, dass Augen nebeneinander angeordnet sind und nicht übereinander. Insofern finde ich den Hang zu breiteren Formaten eigentlich völlig natürlich.
 
@nablaquabla: Ich finde es lächerlich das Hauptmotiv zugunsten von mehr Umgebung kleiner zu machen. Sitzt man nah an einer Theaterbühne und die Darsteller nutzen wirklich die gesamte Breite der Bühne für einen Dialog, muss man sich für die Betrachtung eines Darstellers entscheiden und bekommt daher die Schauspielkunst/Mimik des anderen nicht gleichzeitig mit. Setzt man sich weiter nach hinten, bekommt man die Gesichsmimik irgendwann nicht mehr mit, weil man die Gesichter auf die Entfernung nicht mehr detailliert genug erkennen kann. Ein breites Szenenbild auf einer Theaterbühne ist also alles andere als optimal für den Betrachter. Einzig der akustische Effekt ist ganz nett, wenn tatsächlich zwei Leute deutlich trennbar von zwei Seiten sprechen. _____

Da Menschen gemeinhin mehr hoch als breit sind, muss man in einem Film schon eine Menge Darsteller nebeneinander stellen um ein Breitbild auszunutzen. Bei heutigen Filmen passiert die meiste Zeit in den gegenüber dem 4:3-Format erweiterten 16:9-Bildbereichen nichts. Dafür ist bei einem 16:9-Fernseher gleicher Diagonale das Hauptmotiv in der Mitter von der Höhe her kleiner und daher schlechter aufgelöst als es bei einem 4:3-Format mit gleicher Pixelanzahl auf dem Schirm wäre und daher für einen Betrachter der etwas weiter vom Fernseher entfernt sitzt schlechter zu erkennen und weniger detailreich. ____

An den Rändern des Gesichtsfeldes erkennt ein Mensch keine genauen Strukturen mehr und beim Betrachten eines nicht unendlich entfernten Hauptmotivs treffen sich die Sehachsen beider Augen in diesem Hauptmotiv, wodurch der binokulare Sichtkreis eines Menschen dann kreisrund ist. Der Fall, das die Sichtachsen der Augen eines Menschen beim Betrachten eines Filmes absolut parallel stehen kommt praktisch nicht vor. Auch für die Kameratechnik taugen längliche Formate nichts, da ein Objektiv eine runde Abbildung erzeugt, deren Darstellungsqualität zum Rande des Kreises hin abnimmt. Schneidet man dort ein längliches 16:9-Rechteck aus verschenkt man optische Auflösung für das Hauptmotiv und fügt dafür qualitativ minderwertigere Bildränder hinzu, in denen für gewöhnlich nichts Interessantes passiert. ____

Somit spricht die Aufnahmetechnik bzw. -qualität, Hauptmotivausdehnung und die Ergonomie gegen 16:9 und noch länglichere Formate. Da sieht man, was dabei herauskommt, wenn man Filmkünstlern, die scheinbar keine Ahnung von Aufnahmetechnik, Optik und Ergonomie haben, die Entscheidung über ein Aufnahmeformat überlässt, anstatt das Naturwissenschaftlern wie hysikern oder Ingenieuren zu überlassen. Mehr falsch machen kann man bei der Auswahl eines Bildformats wohl nicht, weshalb z.B. die scheinbar klügere Fotobranche auch bei 3:2 bzw. 4:3 geblieben ist. ____

Der einzige ernsthafte Grund für ein länglicheres Bildformat ist imho, dass man dann die Kinosääle breiter bauen kann ohne diese extrem hoch bauen zu müssen (bzw. ohne das die seitlich sitzenden Leute vor einem Stück schwarzer Leinwand sitzen), was ziemlich teuer wäre. Für den Heimbereich ist so ein Format aber absoluter Schwachsinn und im Kino müssen die Leute, die seitlich sitzen, trotzdem den Kopf zur Mitte der Leinwand drehen um dort die Handlung mitzubekommen, auch wenn sie nun bei Geradeaussicht eine bespielte Leinwand sehen. Auch da ist ein Breitformat also nur psychologische Augenwischerei, so dass sich niemand so fühlt als würde er komplett im Abseits sitzen, und ein 3:2- oder 4:3-Format würde auch ausreichen, wie es das über ein Jahrhundert lang getan hat, mit grossen Vorteilen für die Filmbetrachtung im Heimbereich.
 
@nOOwin: Allerdings hast du zwei Augen. Daher: 21:9 ist in etwa das Format was auch das Menschliche Gesichtsfeld hat - also ansich zum Film gucken am ergonomischsten. Bei 16:9 fehlt quasi links und rechts schon was - aber is ja noch ok, zumindest ein netter kompromiss. Wieso man jetzt aber 4:3 Filme haben möchte is mir schleierhaft oO
 
@cronoxiii: Evtl. ist er ja ein Zyklop...
 
@klein-m: Hmm, ich gebe zu: Daran hatte ich nicht gedacht ^^ Ich hoffe ich habe mit meiner Zwei-Augen-Annahme jetzt keine Zyklopen beleidigt. Zur Zeit muss man ja vorsichtig mit Gruppen sein mit der ganzen Genderdiskussion und so :D
 
@cronoxiii: Siehst Du Dir einen Film auf einem einige Meter vor Dir stehenden Fernseher mit parallel stehenden Augen bzw. parallel stehenden optischen Achsen Deiner Augen an? Ich nicht. Und selbst wenn, würde dem ein 4:3-Format schon Sorge tragen, welches ja auch breiter als hoch ist.
 
@nOOwin: Natürlich sind die optischen Achsen nicht parallel sondern laufen in dem Punkt zusammen, auf den du Blickst. Das ändert aber nichts, dass das gesammte Gesichtsfeld sehr breit ist. Wir sehen nicht nur das was wir fokussieren sondern auch alles drumrum (nicht scharf, aber wir sehen es). 4:3 trägt eben nicht dazu bei, weil links und rechts quasi die hälfte vom Bild fehlt (im Vergleich zu 21:9). 4:3/5:4 is schrecklich - zum arbeiten, zum zocken und zum Filme gucken auch. 16:9 und 21:9 sind da deutlich besser, weil das Format dem Gesichtsfeld entgegen kommt. Ich hab hier am PC nen 21:9 Monitor und es ist bei Filmen (Kinofilme) ein riesenunterschied zu 16:9. Man taucht viel mehr ein, was eben auch daran liegt, dass das Format den Menschlichen Augen sehr entgegen kommt. Das Gesichtsfeld beträgt laut Wiki horizontal etwa 180 Grad und Vertikal etwa 60. 180/60=3 | 21:9 = 2,3 | 27:9 = 3. Sprich: Unser Gesichtsfeld hat ein 27:9 Format ;)
 
@cronoxiii: Das hast du aber falsch gelesen auf Wikipedia. Da steht "bis etwa 180°, die vertikale zirka 60° nach oben und 70° nach unten." das bedeutet das Seitenverhältnis ist 180:(60+70) = 180:140.
 
@nablaquabla: Ok, stimmt. Mir is aber noch aufgefallen: bei 180 Grad geht das ja dann noch viel weiter in die Breite als bei nur 140 Grad Öffnungswinkel. Aber ich denke mal jeder der zwei Funktionierende Augen hat wird merken, dass das Bild deutlich mehr in die Breite geht als in die Höhe. Leider hab ich nix gefunden wie das Seitenverhältnis des Menschlichen Gesichtsfeldes jetzt tatsächlich ist :(
 
@nOOwin: hrhrhr .. ich habe herzhaft lachen müssen .. danke dafür .. du solltest dir ein Spruch zu herzen nehmen "wenn man mal keine Ahnung hat, fresse halten!" so viele falsche fakten in einem Post hab ich schon lange nicht gelesen :)
 
@coi: Mal im Vertrauen: Fakten sind niemals falsch. Meine aussagen können falsch sein, dann sind es aber keine Fakten. Im Gegensatz zu Dir habe ich aber den Mut überhaupt eindeutige Aussagen zum Thema zu machen. Du traust Dich scheinbar nicht einmal die angeblich so vielen falschen Punkte in meinen Aussagen zu adressieren und plapperst stattdessen einen aufreisserischen Spruch nach, den Du zudem von jemand anderem geklaut hast. Das Dich das in einer Diskussion irgendwie vorteilhaft hervorhebt, darf bezweifelt werden.
 
@nOOwin: Ein weiterer Aspekt, der ein Breitbild sinnvoll macht: Auf Grund der Gravitation ist es nun mal so, dass Menschen, Tiere und Gegenstände eher in der horizontalen Ebene als in der vertikalen Ebene angeordnet sind. Nehmen wir an eine Person betritt das Wohnzimmer und die Kamera will zeigen, wie diese Person lebt, welche Möbel und in welcher Konstellation: Hier ist einzig und allein ein breitbildformat sinnvoll. Hochformat wäre störend.
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