Steuern: E-Books werden Büchern nun angeglichen

Die Bundesregierung plant nun tatsächlich, die Besteuerung von E-Books und Hörbüchern gegenüber gedruckten Büchern anzugleichen. Dies dürfte vor allem den neuen digitalen Markt zukünftig befeuern. mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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"Eine der Ursachen für den relativ hohen Endverbraucherpreis bei E-Books liegt im Mehrwertsteuersatz begründet" das ist doch schlicht falsch, es liegt an der buchpreisbindung
 
@0711: So ist es. Als wenn eine Reduzierung von 19% auf 7% bei den Preisen so viel ausmachen würde...
 
@bigfraggle: im Gegenteil, wahrscheinlich bleiben die Preise gleich und es sind 12% Marge mehr
 
@0711: ich begrüße die Buchpreisbindung. Kultur darf nicht dem Kapitalismus unterworfen werden. Ich würde mir noch in vielen anderen Bereichen vergleichbares wünschen.
 
@knirps: Das hat nichts mit Kapitalismus zu tun, sondern das die Verlage einfach verlangen können was die wollen und jeder muss diesen Preis das anbieten. Das macht eBooks weder automatisch teuerer noch billiger. Hier bestimmt alleinig der Verlag zu welchem Preis ein eBook erscheint.
 
@H4ndy: Und ich sehe darin auch kein Problem. Da ist ein Preis, es ist es dir wert, oder nicht. Es muss vermieden sein, das der Handel Kultur verramscht.
 
@knirps: Kultur muss erschwinglich sein....die Buchpreisbindung ist Kapitalismus in Reinform zur Gewinnmaximierung. Kultur sollte nicht das Privileg gut betuchter sein sondern Massenmedium
 
@0711: Erschwinglich ist meiner Ansicht bei Büchern gegeben. Die Buchpreisbindung garantiert dir, das du dieses Buch (neu) überall zum gleichen Preis bekommst. Dies ist, wie ich finde, bei Kultur sehr wichtig das es da keine Gier nach dem günstigsten Preis beim Laden XYZ gibt.
 
@knirps: welchen Vorteil hat das für die Verbreitung von Kulturgütern welche nicht kapitalistischer Natur sind?
 
@0711: Kultur muss in der Gesellschaft jedem gleichgestellt sein. Dies ist bei Handelspreisen nicht gegeben. "WAS, du hast das für x€ gelauft, ich für y€". Sowas sollte es da nicht geben. Das hat einen Preis zu haben.
 
@knirps: Und wieso nicht gratis für alle zugänglich? So wie es mit Bildung sein sollte? Siehe z.B. http://www.stuttgart.de/item/show/440499 . Übrigens führst du da ein rein kapitalistisches neidgehabe an ;)
 
@0711: Weil wohl niemand gratis Bücher schreibt.
 
@knirps: Von der Buchpreisbindung profitieren auch heute schon nicht die Kulturschaffenden sondern die Verlage. Das ist wie in der Musikindustrie...für die, die aktiv der Kultur nutzen ist der nutzen dieser also nicht gegeben. Übrigens gäbe es auch andere Entlohnungsmodelle über z.B. eine Kultursteuer - welche im wesentlich eigentlich sogar besteht, in form der GEZ Gebühr aber nicht dafür genutzt wird....da werden lieber die schlünde der gierigen Intendanten von zdf/ard gestopft anstatt sie wirklich sinnvoll zu nutzen. Dass hier der schaffende der Verlierer sein soll wenn etwas für die Allgemeinheit ohne direkte Kosten (eventuell Herstellungskosten) zur Verfügung gestellt werden soll, davon war nie die rede aber es ist die unkapitalistische weise Kulturgüter verfügbar zu machen, für jedermann
 
@0711: Die Verlage tun aber auch einen Job, für denen sie sich ruhig auch etwas vom Gewinn einbehalten dürfen. Du tust ja gerade so als würden die nichts tun.
 
@knirps: In der Relation gewinn/nutzen für die Kultur machen sie wenig - sehr wenig, ja dieser Ansicht bin ich. Die Verlage machen den allergrößten teil von dem was du aus der Kultur fernhalten willst, den Kapitalismus - sie behalten sich nicht "etwas" ein sondern den Großteil. Dieser Zustand wird durch die Buchpreisbindung gestützt und nicht verhindert, Kultuschaffende sind hier nicht die Gewinner, der Kulturinteressierte auch nicht...bleibt nur das was dazwischen ist.
 
@0711: Dieser Zustand wird nicht durch die Buchpreisbindung gestützt, es wird nur nicht genug dafür getan das für Verlage strengere regeln zählen. Aber genau hier können und werden ebooks Abhilfe schaffen. Denn der gleiche buch kann bei einem anderen Verlag einen anderen Preis haben. Bei ebooks ist das "verlegen" ja wesentlich einfacher, das wird sich auch im Preis bemerkbar machen. Macht es sich ja jetzt schon. Mehrwertsteuern hin oder her.
 
@knirps: Was ist denn der Unteschied zwischen "Einzelhandelspreiskampf" und "Verlagspreiskampf"? Ich ignoriere mal die Tatsache dass sich Verlage oft Exklusivrechte sichern.... Könntest du mir übrigens mal ein Beispiel eBook nennen bei dem das so läuft? Mir ist sowas in der tat noch nicht untergekommen. Die gier der Verlage wird durch die Buchpreisbindung untermauert und deren Preisgestaltung geschützt - Zahlen muss den Preis der Kulturinteressierte (wenn er es kann), nutzen tut es einzig und allein den Verlagen, die schaffenden bleiben außen vor.
 
@knirps: Bist du Autor, oder wieso steigerst du dich da so rein ?

Wieso sollte man für ein Ebook das gleiche zahlen, wie für ein Buch.

Wie schon im Artikel steht, hat man beim Ebook keinen Druck, keine Lieferung, keinen Laden, keinen Händler, Beratung usw.

Wieso sollte man also das gleiche zahlen, als würde man ein Buch in Händen halten.

Übertrieben gesagt, zahlt der Kunde dann mehr, wenn er noch die Stromkostene und den Verschleiß eines Tablets/Ebook-Reader mit einrechnet.
 
@andi1983: Ich steigere mich nicht rein, ich vertrete eine Meinung und Ansicht.
 
@0711: Wenn ich mich bei Amazon durchklicke, sehe ich das jedes Ebook zwischen und 5 Euro günstiger ist.
 
@knirps: ja ebooks sind etwas günstiger... aber die preise sind weit entfernt von denen im Ausland.... auch normale buchpreise sind davon oft weit entfernt, Aktionen gibt's eh nicht. Dass die preise hier eben hoch sind sieht man wenn man ins Ausland schaut, bei ebooks fallen auch viele Vorleistungen der verlage weg weshalb hier die preisunterschiede auch nicht selten genug als lachhaft bezeichnet werden können. Aber wie gesagt, ebooks von verschiedenen Verlagen mit unterschiedlichen preisen sind mir unbekannt... du sagtest sowas gibt's, wo? Und was wäre der unterschied beim verlagspreiskampf gegenüber dem Einzelhandel Preiskampf? (mal die Realität mit den Exklusivrechte außen vor gelassen).
 
@andi1983: wenn dann spricht er ja für die Verlage, nicht Autoren
 
@0711: Genau das denke ich auch. Die 12% Senkung, sofern die überhaupt an den Verbraucher weitergegeben wird, machen eBooks noch lange nicht attraktiver.
 
An den Preisen für Ebooks wird sich nichts ändern, dafür lege ich meine Hand ins Feuer.
 
"60 Prozent der E-Book-Leser nutzen ihr Mobiltelefon...". Da wird mir ja schon beim Gedanken übel. Mal ein paar Nachrichten lesen oder so finde ich ja völlig okay und mache das selbst ziemlich oft, aber mir wirklich einen Roman auf dem Winzscreen durchzulesen, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
 
@DON666: Ich nutze auch lieber meinen Kindle, aber bevor ich den hatte, habe ich auch das Smartphone genutzt und es geht auch. Der Zoom spielt die entscheidende Rolle, wie lesbar das Ganze am Ende ist und dann kommt es auch noch drauf an, was und wie viel man liest.
 
@msh1n0: Stimmt schon. Ich war da jetzt mal einfach von einem normalen Roman ausgegangen, und mir ist das zu nervig. Klar kann man entsprechend zoomen, dann darf man aber eben auch entsprechend oft "umblättern". Da hab ich dann doch lieber einen richtigen E-Book-Reader oder halt ein klassisches Buch in der Hand.
 
Nee anders... Diese 7% Mehrwertsteuer auf Bücher soll doch die Kultur und Wissen fördern. Lasst es mich so sagen, sollte man gedruckte Bücher nicht besser auch mit dem allgemeinen Satz von 19% besteuern, weil...
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