eBay nimmt 3-Milliarden-Steuerzahlung in Kauf

Der E-Commerce-Konzern eBay nimmt eine Steuerzahlung in Milliarden-Höhe in Kauf, um Kapital, das bisher in den Auslandsniederlassungen schlummert, für die Konzernzentrale in den USA verfügbar zu machen. mehr... Logo, Ebay, Online-Auktionshaus Bildquelle: Ebay Logo, Ebay, Online-Auktionshaus Logo, Ebay, Online-Auktionshaus Ebay

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Was heisst hier in kauf nehmen? Das sind Steuern die zuvor hinterzogen wurden...
 
@crusher²: Steuern werden nur von den kleinen Hinterzogen bei den grossen wie E-Bay, Apple, Google, MS nennt sich das Steueroptimierung...
 
@Edelasos: Amazon auch.. Naja ich bestelle trotzdem da weil icih keine Lust habe, in die Stadt zu fahren :(
 
@Edelasos: ... was natürlich Unsinn ist. Ich verweise zunächst mal auf re3. Darüber hinaus ist die Fragestellung der Steuerhinterziehung bei beiden grundsätzlich gleich zu bewerten - ausschließlich der Umfang der Möglichkeiten nimmt zu. Auf der anderen Seite kenne ich aber auch genügend Leute, die auch den wöchentlichen Restauantbesuch mit Frau und guten Freunden versuchen als "Geschäftsessen" anzusetzen - was natürlich dann "total ok" ist, oder...?
 
@LostSoul: Wer das nötig hat ist schon bemitleidenswert.
 
@crusher²: Es ist traurig, mit welch billiger Polemik du hier Plus kassierst. Fakt ist jedoch, dass es sich mitnichten um Steuerhinterziehung gehandelt hat. Generell ist anzumerken, dass man viele Regelungen des (auch intenationalen) Steuerrechts in Frage stellen mag und sie vielleicht subjektiv für ungerecht erachtet - gleichwohl ist eine Änderung wenn überhaupt dann eine Sache des Gesetzgebers, garantiert wird aber kein Steuerpflichtiger selbst von sich aus wissentlich mehr Steuern zahlen, als zu dem er verpflichtet ist. Oder vezichtest du z.B. auf die Anrechnung der Werbungskosten( ggf. -pauschale) im Rahmen der Einkommensteuererklärung? Nicht? Warum ist das dann keine Steuerhinterziehung, wenn das gleiche rechtlich einwandfreie Verhalten von eBay dann eines sein soll?
 
@LostSoul: Die Möglichkeiten, welche diese Unternehmen haben, hat ein Normalbürger gar nicht. Deshalb: Wenn ich sehe, das ein Firma wie Apple oder Starbucks in der Schweiz trotz Millionenumsätzen KEINE Steuern zahlen ist für mich klar: Steuerhinterzug. Egal was da die Politik oder das Steuerrecht sagt.
 
@Edelasos: Natürlich hast du die Möglichkeiten - du musst dich "nur" in die gleiche Position begeben: Gründe schnell ein paar ausländische Gesellschaften etc. pp.. Willst du nicht, weil es sich nicht lohnt oder dir der Aufwand zu hoch ist? Dann jammer bitte auch nicht, denn ob du die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzt, ist deine Sache. Übrigens ist es ohnehin blödsinnig, bei der Frage der Steuerbemessung auf die Umsätze abzustellen. Aber nochmal: Warum sollte ein Unternehmen rechtlichen Spielraum nicht ausnutzen? Und vor allem: Machst du nicht das gleiche im Rahmen deiner Einkommensteuerklärung - Pauschbeträge ansetzen und ggf. einzelne Aufwendungen wenn möglich geltend machen? Wo ist also der Unterschied - oder anders gefragt: Warum bist *du* kein Steuerhinterzieher? Aus reiner Polemik und weil es nicht ins Weltbild passt?
 
@LostSoul: Wie du selbst schreibst: Das Steuerrecht an sich ist eher suboptimal und deshalb geht es doch jedem nur darum, irgendwelche Schlupflöcher zu finden. Das ist zwar legal, aber ganz korrekt ist es doch auch nicht vor allem wenn manchen Steuerzahlern mehr Schlupflöcher offenstehen als anderen.
 
@jigsaw: Gleichwohl käme ich nicht auf die Idee, jemanden als Steuerhinterzieher, Mörder oder KiPo-Konsumenten zu bezeichnen, wenn die rechtlichen Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind. Die Anzahl der Möglichkeiten ergibt sich zudem aus dem Umfang und der Komplexität des wirtschaftlichen Handelns - ich kann nicht immer nur fordern, wenn ich nich umgekehrt auch bereit bin, dafür nun mal auch die Pflichten und Risiken gleichermaßen in Kauf zu nehmen. Zumal es bei Steuern auch um die Notwendigkeit von Steuerungsmöglichkeiten geht, die politisch gewollt sind. Wer hier also kritisieren will, sollte erst mal sein eigenes Steuerverhalten auf den Prüfstand stellen und danach nicht Amazon, eBay oder Microsoft kritisieren, sondern sich mal an seinen zuständigen Bundestagsabgeordneten wenden. Zumal es lächerlich ist: Du schreibst selbst, dass es "jedem nur darum geht..." - paradoxerweise ist es bei anderen böse, bei einem selbst aber total legitim?!
 
@LostSoul: Ich habe in meinem Kommentar weder mein noch das Verhalten anderer diesbezüglich in irgendeiner Form bewertet, ich wollte nur feststellen dass ich das Steuersystem an sich für ungerecht und reformwürdig empfinde.
 
@LostSoul: Ganz meine Rede. Du musst gar nicht bescheissen sondern die gegebenen Gesetze bis an ihre Grenzen ausreizen.
 
@Edelasos: die nutzen alle Legalen Mittel um keine Steuern zu zahlen. Das ist so alles Legal. Wenn die Gesetze so sind haben wir halt Pech. Schuld daran sind nicht die Firmen sondern die Politik die sowas zulässt.
 
@LostSoul: es geht nicht darum dass mehr gezahlt wird wie verpflichtet sondern dass durch geschickte unternehmensstrukturen eben von den großen Konzernen massiv steuern umgangen werden - dass hier der Staat oder die Staatenbündnisse (allen voran eu) einschreiten sollten ist klar aber auf der anderen seite heult dann wieder ein land dieses staatenbundes. Das mit dem in dieselbe Position begeben ist auch insgesamt recht schwer, zum einen beschäftigen solche firmen leute um genau diese lücken ausnutzen zu können bzw kennen, zum anderen fehlt der Konzern dahinter und viele der steuervorteile in den sogenannten Oasen sind auch an ein gewisses kaptal gebunden, das ist teilweise so geschickt gestrickt dass die Steuerbehörden nicht mal nachvollziehen können dass sie beschissen werden. Dass Politiker gerne etwas im sinne der unternehmen entscheiden ist ja nicht neu, lobbyarbeit funktioniert halt einfach und auch diese Möglichkeit steht dem normalen Arbeitnehmer nicht zur Verfügung. Zu guter letzt herrscht zumindest hier ja eine soziale Marktwirtschaft und so haben auch unternehmen eben eine soziale Verantwortung zu der auch Steuerzahlungen gehören aber, utopie
 
"Im letzten Jahresviertel ist die Nutzerzahl des Dienstes um weitere 5,8 Milliarden Dollar nach oben geklettert [...]"
Ich muss meine Ebay-Aktien abstoßen, weiteres Wachstum ist quasi ausgeschlossen!
 
@NWZ: Na klar, du informierst dich auf einer IT-News Seite und machst deine Aktiengeschäfte davon abhängig! Ich glaube dir das ungesehen ......
 
@Rumulus: Lies nochmal seinen zitierten Satz. Dann verstehst du den Spaß.
 
@NWZ: Ups sry., da ist nun mit etwas Verspätung bei mir auch was gestiegen ....... wie man sehen kann, herrscht hier ein Durcheinander! ;-)
 
Irgendwie kommt mir die Erklärung spanisch vor, warum sollte ich so viel Steuern zahlen, wenn es anders auch geht und keine Dringlichkeit besteht? Die Liquidität kann ich nicht ganz als Grund nachvollziehen, selbst grössere Überweisungen sollten in der heutigen Zeit wohl kein Problem darstellen und Milliardendeals geschehen ja auch nicht von Heute auf Morgen.
 
@Rumulus: Wer weiß was die im Petto haben... ;)
 
@Walkerrp: "In Petto". Danke. ;-)
 
@Rumulus: irgendwo wird es schon seinen Vorteil haben, wie so häufig wird der aber nicht erwähnt....
 
@0711: Was aber mal förderlich wäre, denn ich wüsste nicht warum eine Übernahme nicht auch einfach über die Auslandsgesellschaft abwickeln könnte wo das Geld liegt. Hier scheint ja dann doch zumindest in diesem Sepzialfall ein Steuerschlupfloch ordentlich ausgemerzt zu sein.
 
Ebay und Paypal = Quasimonopol. Es kann nur der ebay-eigene Dienst Paypal als Treuhand genutzt werden. Was für eine Geldmacherei.
Aufgrund der hohen Kosten für ebay und paypal sind die Preise von Händlern immer unattraktiver.
 
@ichbinderchefhier: Die Lieferdienste tragen sicherlich zum Erfolg von Paypal bei :). Ich muss eingestehen ich nutze Paypal auch serh häufig. Es ist einfach bequem.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Interessantes bei eBay