Handy-Rasterfahndung trifft erneut zahlreiche Nutzer

Die Berliner Polizei hat im Zuge eines einzelnen Ermittlungsverfahrens im Bereich der organisierten Kriminalität im vergangenen Jahr über 36 Millionen Datensätze von Mobilfunknutzern erfasst. mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Bildquelle: Thomas Kohler / Flickr Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Thomas Kohler / Flickr

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danke winfuture! jetzt weiß ich, daß ich, wenn ich ein verbrecher werden möchte, doch tunlichst das handy zuhause lassen sollte. klasse information, danke sehr. ich werds weiterleiten.
 
@stereodolby: Das wissen Verbrecher und Terroristen auch ohne Winfuture schon lange, das ist ja der bittere Witz an der Sache
 
@jigsaw: ich wußte es bislang nicht :D
 
@stereodolby: jo, bist ja auch kein Verbrecher, nehme ich mal an ;-)
 
@jigsaw: ne und ich habs auch nicht vor. trotzdem finde ich, daß manche informationen, die verbrecher "otto erpresser" überführen könnten, nicht derart bekannt sein sollten. das verhindert nämlich die arbeit der polizei.
 
@stereodolby: Äh, ne, sorry, das ist inakzeptabel. Mit dieser Einstellung gibst du der Polizei eine Oberhand, die sie nicht verdient hat. Wir leben in keinem Polizeistaat.
 
@stereodolby: Nach der Logik ist eine Verschlüsselungstechnik nur dann gut wenn unbekannt ist wie sie funktioniert.
 
@stereodolby: zitat: ich wußte es bislang nicht :D sorry bist du 13 jahre oder so, das ist doch mindestens seit dresten oder den auto bränden in allen zeitungen
 
@jigsaw: aber das wissen doch die politiker nicht, das die das wissen (könnten)
 
@stereodolby: http://www.internet-law.de/2014/04/acht-mythen-zur-vorratsdatenspeicherung.html
 
In einem Land von 82 Millionen Terroristen doch normal oder ?
 
"Die dafür nötigen technischen Einrichtungen würden demnach 165.000 Euro" da hat aber jemand ganz schön großzügig gerechnet...richtig überraschend ;)
 
@0711: Vor allem was für Einrichtungen?!!
 
@Johnny Cache: ein sms Gateway.....oder aber wollten sie Funkmasten flächendeckend aufbauen in die sich dann jeder einbucht und dann beim einbuchen eine sms kommt. Mit etwas Kreativität :D
 
Als Verbrecher gibt man sein Handy also am besten einer anderen Person mit, wenn man die Tat begeht. Dann ist eine der Personen dran, die zur Tatzeit mit ihren Handys in der Nähe des Tatorts waren. Wenn man noch ein zweites Verbrechen verübt, achtet man dann am besten darauf, dass das Handy dieser Person wieder zugegen ist und schon hat da jemand und dessen gesamter Bekanntenkreis, der dann auch observiert werden wird, ein Problem. Schöne neue Welt für Verbrecher die keine kompletten technischen Laien sind. ____

Wer als Verbrecher selbst nach der ständigen Stille-SMS-Debatte, der ebenfalls zugegebenen Überwachung sämtlicher Handys auf Demos und den Snowden-Veröffentlichungen noch mit Handy durch die Gegend läuft, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. ____

Dumm gelaufen ist es halt für die unschuldigen Handybesitzer, die dann ins Visier der Ermittler geraten und gezielter überwacht werden. Das kann mir nicht passieren. Ich habe aus Datenschutzgründen seit über 15 Jahren kein Handy mehr. An dieser Stelle hat sich mein Konsum von fiktionaler Literatur von George Orwell und Aldous Huxley im Teenageralter mal ausgezahlt, weil ich die heutige Entwicklung zur vollautomatisierten, globalen Überwachung durch Staaten und Konzerne voraussehen konnte als ich in den 90er Jahren entdeckte, dass es eine im GSM-Standard niedergeschriebene Möglichkeit gab um unbemerkt vom Benutzer das Handymikro zu aktivieren und den bzw. dessen Umfeld so quasi aus seiner Hosentasche abzuhören. Zusammen mit der Möglichkeit der Funkzellenortung und der problemlosen persönlichen Zuordnung der damaligen Handys mit Namen und Anschrift des Vertragsunterzeichners dachte ich mir damals, dass diese Technologie weit besser ist um Menschen zu überwachen als alles was sich Orwell und Huxley je ausgedacht hatten. Menschen mit einer Telefonfunktion zu ködern um sie dazu zu bringen eine funkgesteuerte Tracking-Wanze freiwillig immer bei sich zu tragen und auch noch selber zu bezahlen ist so simpel wie genial. Heute kann ich nur noch darüber schmunzeln, wer auf diesen uralten Trojaner-Trick alles hereingefallen ist und seine persönlichen Daten (und die seiner Verwandten, Freunde und Bekannten) und Geheimnisse, die er nicht mal seinem Lebenspartner anvertrauen würde, bereits an Geheimdienste, Konzerne und Personen mit genug technischen Kenntnissen in seinem Umfeld verraten hat. Manchmal nützt eben selbst das Lesen von fiktionaler Schundliteratur um Entwicklungen zu erkennen, weil man gerade in Schundliteratur das Wesen des Menschen wiedererkennen und seine Absichten voraussagen kann, wenn einem ähnliche Entwicklungen in der Realität auffallen. Da vor mehr als 15 Jahren die Rechen- und Speicherkapazitäten noch nicht ausreichten bzw. zu teuer waren um ganze Bevölkerungen automatisiert per Mobiltelefon zu überwachen, habe ich wohl zur richtigen Zeit die Notbremse gezogen. Für alle, die die Zeichen der Zeit nicht bis in die Anfangsjahre des letzten Jahrzehnts erkannt und gehandelt haben, dürfte es inzwischen zu spät zum Handeln sein, da sie mit ihren Daten in den heutigen Datenbanken längst verzeichnet sind. Sie können maximal noch Schadensbegrenzung betreiben indem sie keine neuen Daten mehr preisgeben.
 
sollen sies doch machen mir schadet es ja nicht. wenn so evtl auch nur mal einer ins netz geht ist es doch auch schon gut und wenn nicht haben sie es wenigstens versucht. mensch ey man kann aber echt n fass auf machen wegen allem. kackt euch nicht ein. niemanden intressiert es was DU genau grad machst
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