Experten befürchten Schwarzmarkt für XP-Updates

Dass der offiziell ausgelaufene Support für Windows XP ein Riesen-Geschäft ist, hatten wir bereits mehrfach berichtet. Experten befürchten nun zudem, das ein Schwarzmarkt für XP-Updates und Fehler-Patches entstehen wird. mehr... Betriebssystem, Logo, Windows Xp Bildquelle: Microsoft Betriebssystem, Logo, Windows Xp Betriebssystem, Logo, Windows Xp Microsoft

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Niemand in den Firmen konnte bei der Anschaffung wissen das WinXP nicht endlos laufen wird !! Das war auf 100 Jahre und länger eingeplant !
 
@CvH: Ja wie kann Microsoft so einen wichtigen Termin nur so geheim halten und den Support einfach so ohne Ankündigung einstellen. Sauerei ist das!
 
@Draco2007: das sag mal den Firmen und Privatkunden, die immer noch nicht auf Windows 7 oder 8 umgestiegen sind. Und wenn es später heißt "ach ich hatte die und die Probleme - Scheiß Microsoft" wird er kaum erwähnen, dass er ja XP hatte und der Support dafür ausgelaufen war. Ergo wird es sich negativ auf das Image des Herstellers auswirken, ob Microsoft nun will oder nicht. Dagegen könnten sie gegen Bezahlung erweiterten Support auch für kleine Firmen und Privatkunden anbieten - sagen wir für 30 Euro im Jahr pro Lizenz.
 
@divStar: Tja bei einigen ist das Problem das Software gar nicht die neuen systeme unterstützt betrifft mich auch, mit meiner Telefonanlage da gibt es kein Update auf 7 oder 8 mit den treibern. Und ich habe keine lust über 200 Euro für eine neue auszugeben solange die alte noch läuft. Und in Unternehmen sieht das nochmal ganz anders aus, ich konnte mich so arangieren das ich xp die Lan Treiber entzogen habe und er somit nicht mehr online ist. Aber das geht nicht bei allen.
 
@timeghost2012: in Unternehmen wird in Abschreibungszeiträumen gerechnet. Da ist das an sich ziemlich unproblematisch, Hardware nach einigen Jahren auszutauschen. Eine Telefonanlage wird über acht Jahre abgeschrieben. Alles relativ unproblematisch.
 
@der_ingo: in Unternhmen richtig aber nicht für den otto normal user, daher hab ich xp als offline os im Einsatz. Und sonst win 7 das geht ja noch bis 2020. Mal sehen was danach kommt.
 
@der_ingo: und selbst wenn - kann man das zu 100% abschreiben? Wenn nicht, dann ist das auch keine Lösung :).
 
@timeghost2012: Es ist nicht nur die Software, wir haben in unserer Firma eine Komax Kabeldruckmaschiene und diese verwendet Windows XP im Rechner. Die Software läuft weitestgehend auch auf Windows 7, nur verwendet die Kabelmaschiene noch einen vesa local bus und einen pentium 4 für die Schnittstellenkarten welche die Druckmaschiene ansteuern. Und genau da wird das Problem liegen, ich glaube kaum das diese alten Schnittstellen bzw. Schnittstellenkarten noch in win7 unterstützt werden.
 
@X2-3800: du wirst lachen auf meinem arbeitsplatz habe ich dasselbe problem da arbeite ich mit der kappa 330 von komax
 
@timeghost2012: in Unternehmen sieht es komplett anders aus. Hier wird Software zum Großteil nur noch abonniert. Aufwartskompatibilität inbegriffen. Kein Schwein kauft mehr eine Lizenz auf Lebenszeit
 
@crusher²: Voellig korrekt. Stichwort Office 365. Sowohl für Private als auch für Unternehmen interessant. Im Gegensatz zu Adobe CC sogar vernünftig umgesetzt.

Anyway... wie immer wird hier vergessen, dass es Systeme gibt die nur und NUR unter Windows XP laufen.
Spezielle Steuerungssoftware aus der Bühnentechnik z.B. um nur mal eins zu nennen. Die muss nicht zwingend uptodate sein oder online... und ist auch sicherlich kein Primärziel von Angriffen, dennoch hätte man sie gerne aktuell und so sicher wie möglich. Updates gibts entweder nicht oder nicht mehr (fürs Programm) oder man ist gezwungen unsummen für eine neuere Version zu bezahlen die im Prinzip nur eine Windows 7 kompatibilität gewährleistet.
 
@CvH:
Ich fand das auch eine Katastrophe, als relativ überraschend es Ende 2013 hieß, dass Windows XP ab April nicht mehr laufen würde denn Windows XP ist letztlich seit über 12 Jahren der Standard, nach dem auch die Programme ausgewählt werden. Die Updates kommen nun nicht mehr offiziell, also müssen wir bei ca. 50 Arbeitsplätzen eben leider ohne Support weitermachen. Aber Windows-XP läuft weiterhin. Auch die Antivirenprogramme funktionieren noch damit man keine virtuellen Schädlinge aus dem Internet einfängt.
Umlernen möchte jedenfalls keiner wirklich.
 
@Grendel12: XP und Standard? Schon lange nicht mehr.
 
@fatherswatch: Auch die neuesten Versionen vom Office laufen nicht auf XP. Daher gibt es auch noch eine Office-XP hier.
Auch die Geräte (Drucker usw.) laufen auf XP und man will nicht herumexperimentieren.

Testweise hatten wir vor 5 Jahren mal Windows-Vista und Office 2007 auf mehreren Rechnern gehabt. Die Mitarbeiter mochten - überaschenderweise - Office 2007 nicht, weil sie meinten, es wäre unübersichtlich und man findet nichts mehr und Windows-Vista mochte man auch nicht.
 
@Grendel12: Meinst du das ernst? Überraschend 2013 verkündet? Bei 50 Arbeitsplätzen? Wer betreut die? Wenn du das bist solltest du dir einen anderen Job suchen, wenn es jemand anderes ist sollte dieser ausgetauscht werden denn offensichtlich hat derjenige keine Ahnung von dem was er macht...das ist schon seit locker 10 Jahren bekannt. Wenn ihr da mal mit eurer "Strategie" nicht auf die schnauze (schon die idee n av als Heilsbringer ist schon sehr abenteuerlich aber auch hier wird der Support für xp nach und nach eingestellt, genau so "überraschend" wie das xp Support ende selbst)... Und die Drucker Ausflüchte sind sehr an den haaren herbei gezogen - die druckerunterstützung ist unter Windows 7 sehr viel weitreichender wie unter xp. Wenn ihr/die Mitarbeiter nicht mit dem neuen Office wollt gibts 2 Varianten dafür, eine alternative nutzen (die nutzen zumeist noch das alte layout) oder ein 3rd Party addon für die alte Oberfläche unter MS Office.
 
@0711:
Gerade eben kommt auf "Kabelkanal" die Sendung "Achtung - Kontrolle!"
Da gucken Sicherheitsleute auf Monitoren nach Dieben in einem Kaufhaus. Die haben da Windows XP (und eben nicht etwa Windows 8) auf den Computern. Also kann es wohl kaum veraltet sein sondern es Windows XP weiterhin in der ganz realen Praxis im Einsatz. Sollen die Sicherheitsleute auch ausgetauscht werden?
 
@Grendel12: Nein aber die Menschen die dafür verantwortlich sind, dass ein uraltes OS auf irgendwelchen am Netz angeschlossenen Rechnern läuft. Und nochmal für dich zum Mitschreiben: Das Supportende von XP ware JAHRELANG angekündigt, die beiden Eingangsposts waren PURE Ironie. Ich für meinen Teil hoffe, dass eure 50-Mann-Klitsche richtig schön auf die Fresse fällt.
 
@Grendel12: XP ist veraltet, und zwar seit 2007. Dass es noch produktiv genutzt wird, grenzt an Fahrlässigkeit. Deine 50-Mann-Bude ist ein Beispiel wie man es nicht macht. Wahrscheinlich habt ihr nichtmal einen, der sich mit IT wirklich auskennt sondern nur einen, der das eben mal nebenbei macht, anders kann ich mir diese Ausflüchte nicht erklären. Der Standard, nach dem die Software ausgewählt wird, ist mindestens seit 2010 Windows 7. Das Ende von XP war damals schon offiziell bekannt. Aber die IT-Infrastruktur aktuell zu halten kostet ja nur unnötig Geld. Computer sind ja nichts wichtiges.
 
@Grendel12: http://www.golem.de/1107/84908.html

Microsoft hat also mindestens seit 2011 angekündigt das am 8.4.2014 Support-Ende von Windows XP ist. Also nichts mit plötzlich Ende 2013 angekündigt.
 
@Grendel12: das was den sicherheitsleute zur verfügung gestellt wird hat nichts mit den verantwortlichen zu tun, da können die sicherheitsleute wenig dran ändern und wenn dann sind die nicht ziel der Kritik - aber dass du das nicht verstehst verwundert mich nicht. Von dem abgesehen, dir ist klar dass im TV meist Aufzeichnungen laufen, sprich die gezeigten Szenen in der Vergangenheit spielen?! Aber so wie es für dich das überraschende supportende kam, so dürfte diese Erkenntnis für dich wohl ebenso überraschend sein...immerhin sorgst du für gute laune :D
 
@CvH: Oh wie ich es Liebe - Sarkasmus ohne Hintergrundkenntnisse. Man Junge, nicht Jeder muss nur 3 Computer umstellen und benutzt nur Standardsoftware aus dem Hause MS.
Schon mal daran gedacht dass bei Unternehmen die Uhren anders laufen? Microsoft macht es den Unternehmen mit so Krankgeburten wie Windows 7 und noch schlimmer Windows 8 mit all seinen Reinkarnationen, Korrekturen und Veränderungen nicht leicht. Software die für Windows 8.0 geschrieben wurde funktioniert zum Teil nicht mal unter Win8.1RU1 - siehe TrueImage 2014!! und dass ist nur ein Vertreter. Buchhaltungssysteme und Warenwirtschaftssysteme kosten ein vielfaches vom Workstation-OS. Die müssen laufen sonst ist es Essig mit dem Geschäft und der Notwendigkeit, ein Betriebssystem zu benötigen. Alle 3 Monate mit was neuem daher zu kommen mag den Privatanwender sicherlich ergötzen, für Unternehmen mit mehr als 100 Workstations ist das eine ganz andere Hausnummer. Man überlegt sich gut, was man benutzen will und mit welchem Dilemma von OS man weniger Schmerzen hat, sofern alle Applikationen fehlerfrei laufen - was leider Gottes, bei keinem der modernen Kandidaten der Fall ist. Windows 7 ist übrigens am Januar 2015 im Extended Support - also nix neues mehr. Wer daraus setzt, setzt auf ein totes Pferd. Microsoft lernt gerade, dass der Kunde bestimmt, was Sie entwickeln, nicht umgekehrt. Beispiel ist die Wiedereinführung des Startmenüs und den stärkeren Fokus auf das Desktop. Das mit den Tablett(en) funktioniert wohl auch nicht so richtig, wie zunächst unterstellt. Jedenfalls verdient MS nicht genug damit - was mit der Cloud wird, warten wir mal ab - die NSA-Affäre hat auch seine gute Seiten :-)
Also bitte erst mal über den Horizont schauen und dann schreiben. Gute Ratschläge sind ja auch so einfach.
 
@JuppK: Ich hab ja nie behauptet das es einfach ist, nur muss man sich doch Heute nicht beschweren. Das war/ist ein Totalschaden mit Ansage ! Wenn ich alles an genau nur ein System ausrichte wo ich weiß das es in x Jahren ausläuft muss ich mich eben vorneweg darum kümmern Ersatz zu bekommen. Das dieses keiner zahlen will und viele nicht für nötig erachten steht ja auf einen ganz anderen Blatt.
 
Bald bei Salesch oder Hold zu sehen :D Anklage wegen dealen mit Updates im großen Stil
 
@Doktor G.: und lebenslang für ein illegales Servicepack, ich schmeiss mich weg
 
Also Support = Bereitstellung von (Sicherheits-)Updates? Klingt irgendwie fragwürdig. Daß seitens MS - oder Dritter - gegen Bezahlung weiterhin Support bereitgestellt wird, glaub ich ja noch. Aber ob da seitens Microsoft noch groß was in die Untersuchung von (Sicherheits-)Lücken und eventuelle Bereitstellung von Patches / Hotfixes derselben gesteckt wird... wag ich grad ein wenig zu bezweifeln.
 
@RalphS: Bei Custom Support geht es ausschließlich um Sicherheitsupdates, es gibt keine anderen Updates mehr. Und da jeder Patch vom Kunden teuer bezahlt wird, können die sich das durchaus leisten, auch wenn ihnen dadurch Kapazität in anderen Bereichen verlorengeht. Letztlich dürfte es aber nicht allzu schwer sein, eine Lücke, die z.B. in einem Vista oder Win7 auftritt, auf XP zu prüfen und dann ggf. ebenfalls zu beheben. Der Code ist ja zu einem großen Teil derselbe, wenn auch in einem früheren Entwicklungsstadium.
 
@HeadCrash: Eh, dazu muß man erstmal wissen, daß es überhaupt was zu stopfen gibt. Außerdem ist XP ja eben NICHT mehr "frei" supported. Heißt, jeder potentielle Fix wäre auf die Bedürfnisse des einsetzenden Unternehmens zugeschnitten, sagen wir weil da was nicht (mehr) 100%ig funktioniert - da ja "ausgelaufenes Modell". Nicht mehr, nicht weniger. Aber, darauf wollt ich auch nicht hinaus: Support ist eben NICHT dasselbe wie die Updatebereitstellung. Letztere ist bestenfalls ein Teil davon.
 
@RalphS: Ich sag ja, das Wissen ist oft nicht das Problem. Der Prozess ist doch ab jetzt ganz simpel: Microsoft veröffentlicht ein Security Update für seine aktuellen Betriebssysteme, man schaut sich an, ob das Problem bei XP auch bestehen könnte (z.B. bei Kernel-Problemen oder ähnlichen Kernkomponenten, die auch schon unter XP vorhanden waren) und wenn ja, beantragt man einen Fix. Das ist ja auch der Grund, warum Microsoft vor dem Betrieb von XP warnt. Die Lücken werden einem mit den Sicherheitsupdates quasi auf dem Silbertablett präsentiert.
 
@RalphS: In China sind 79% aller Rechner auf XP Betriebssystemen. Glaubt ihr, dass Microsoft sich diesen Markt versaut in dem er ganz einfach nicht mehr gepflegt wird? Da ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen. Bisher war es nur eine Marketingmaßnahme um neuere Betriebssysteme zu verkaufen. Einzelne sind darauf hereingefallen. Aber Firmen machen da einfach nicht mit. Ich bin selbst gespannt.
 
@222222: Reingefallen? Ein 13 Jahre altes OS durch ein aktuelles Austauschen ist bei dir also "reingefallen". Ja wie schlimm. Wenn Microsoft Eier hätte würden sie gnadenlos den Support auslaufen lassen und Personen/Firmen, die ihre Uraltsysteme ungesichert lassen und an der Allgemeinheit einen Schaden anrichten, sollten dafür massiv zur Rechenschaft gezogen werden.
 
Ja, da wird wohl die nächste Welle an XP-Malware anrollen, für die der ein oder andere sogar bezahlen wird. Mal sehen, wann die Unternehmen verstehen, dass ein Upgrade im Endeffekt doch günstiger sein kann.
 
Für den privaten Anwender wären mir nicht viele Fälle bekannt wo man unbedingt XP bräuchte. Und in der Industrie muss man dann eben den erweiterten Support buchen oder aufrüsten. Sollte man dann aus Geiz Updates aus dubiosen Quellen verwenden sollte man sich auch des Risikos bewusst sein. Xp war gut und lange auf dem Markt aber irgendwann ist eben Schluß. Als Einzelsystem ohne Internet Verbindung kann ja nichts passieren. Jedoch zur Nutzung des Internets sollte man doch auf ein aktuelles Betriebssystem wechseln.
 
@simaticplc: einer der Fälle heißt sicherlich "Gewohnheit" bzw. "ich brauche das ganze neue Schnickschnack nicht". Viele wollen auch nicht umlernen - was sie mit Windows 8 jedoch müssten.
 
@simaticplc: Systeme, die in Industrieanlagen eingesetzt werden sind idr. eh nicht mit dem Internet verbunden, sprich diese Systeme werden und wurden sowieso niemals aktualisiert ein Support seitens Microsoft ist da doch gar nicht nötig. Die Sicherheitsupdates sind nur auf Client PCs bzw. Arbeitsrechnern der angestellten interessant. Wenn hier aber nun Sicherheit und ein aktuelles, gepatchtes System wichtig ist, aber gleichzeitig die eingesetzte Software nur mit XP läuft, dann ist in meinen Augen die dafür zuständige EDV einfach nur unfähig. Denn auf der einen Seite quasi "Hardcoded" Software verwenden, während man auf der anderen Seite auf gepatchte, sichere Systeme angewiesen ist schließt sich in meinen Augen aus. In Solchen Fällen hätte man grundsätzlich auf andere, flexiblere Softwareanbieter oder Eigenentwicklungen, die ständig aktualisiert und angepasst werden setzen müssen. Ich mein, neue Betriebssysteme und auslaufenden Support gibts nicht erst seit gestern! Sowas muss von vorne herein eingeplant sein, wenn man auch nur die geringste Ahnung von IT hat. Microsoft hätte den support schon viel früher aufgeben sollen. Je länger sie es hinauszögern, desto problematischer wird das ganze.
 
@Laggy: Den meisten EDV-Abteilungen ist ein Management vorgesetzt. Das hat sowas wie ne Budgethoheit. Und Entscheidungshoheit. Und kann bei Bedarf nach unten treten...
 
@Der Typ ohne Ahnung: Mag ja sein, aber wenn die Entscheidungshoheit an der Stelle an XP hängenbleibt, hat a) der Admin dahingehend Mist gebaut, daß er 'dem da oben' nicht klar erfolgreich gemacht hat, daß er damit das Leben der Firma aufs Spiel setzt (nein, nicht übertrieben); oder b) 'der da oben' ausreichend stur/inkompetent/XXX ist, daß es ihm egal ist. Klar gibt es genug Situationen, wo man tatsächlich nicht so kurzfristig wechseln kann (ja, auch mehrere Jahre können ggf kurzfristig sein); aber wenn "jo keinen Bock/zu teuer/ich mag kein UAC" in "die Firma bleibt bei XP" resultiert, dann würd ich da Köpfe rollen lassen.
 
@Der Typ ohne Ahnung: Wie RalphS schon geschrieben hat, dann hat die EDV darin versagt dem Management die Wichtigkeit klar zu machen. Wenn diese dann trotzdem stur sind, dann ändert das im Gesamten immer noch nichts daran, dass die dafür zuständigen Leute einfach selbst schuld sind. Ob das nun die EDV oder die dafür Zuständigen Vorgesetzten sind spielt ja erstmal keine Rolle. Ich verstehe halt nicht diesen Radau um die Updates. Wenn sich firmen so dermaßen Abhängig von einer Systemversion machen ist das einfach nur dumm! Wie gesagt, neue Versionen von Software gibt es, seit es Computer gibt, wer damit nicht klar kommt, sollte den Beruf wechseln. Stichwort #Computer #Neuland ?!
 
Schwarz gehandelte XP-Updates find ich gar nicht mal so schlimm, solange es geleakte Originalupdates sind, also von MS geschrieben. Das kann so manchem Kleinunternehmer den Hals retten, wenn er wegen irgendwelcher Software nur XP einsetzen kann. ____________ Bedenken hab ich eher wegen Fake-Updates, die irgendwelche Kriminellen verkaufen werden, um sich Zugang zu den Rechnern zu verschaffen.
 
@Sturmovik82: Meiner Meinung nach sollten Unternehmen, die es in xx Jahren nicht hinbekommen ihre Software auf einen aktuellen Stand zu bekommen, gehörig auf die Schnautze fallen und nicht durch solche dubiosen Geschichten gerettet werden.
 
@Draco2007: Deine Meinung in allen Ehren, aber es gibt (in Einzelfällen) zwingende Gründe bei XP zu bleiben. Beispielsweise Steuerrechner für irgendwelche Anlagen, deren Schnittstellensoftware nur auf XP läuft. Im günstigen Fall sind derartige Rechner offline, aber das hilft auch nicht immer (man erinnere sich an die iranischen Atomanlagen). Der Punkt ist: wenn ich vor der Wahl stehe, eine Maschine für sechsstellige Eurobeträge zu verschrotten oder illegal XP-Updates einzukaufen, käme ich auch in Versuchung.
 
@Draco2007: Eher die Verantwortlichen, die Mitarbeiter können nichts dafür und sind auch in dem Bereich keine Entscheidungsträger, wären nur die, die wieder mal das Fehlverhalten der Oberen ausbaden müssten.
 
@Zwerg7: In einer perfekten Welt mag das gehen...in der Realität müsste schon die ganze Firma untergehen, damit sich vieleicht was ändert. @Sturmovik82: Durchaus verständlich, aber ich frage mich immer welcher Trottel die Software für solche arschteuren Maschinen gebaut hat, die NUR und AUSSCHLIESSLICH auf einem OS laufen. Und welcher Trottel solche Maschinen dann auch noch kauft und nicht darauf achtet, dass eine Maschine auch noch in 20 Jahren AKTUALISIERBAR, ohne dass sie zur Sicherheitsgefahr wird. (Mir geht es allerdings keineswegs um Offline-Maschinen, da kann vor mir aus auch noch DOS 1.0 laufen ^^)
 
@Draco2007: Spezialsoftware wird immer und ausschließlich für ein gezieltes System geschrieben. Wenn der Kunde nur ein OS einsetzt, dann wird es auch nur dafür geschrieben. Wozu sollte man es anders handhaben? Das wäre Ressourcenverschwendung. Und vor allem Treiber für bestimmte Geräte, die nicht "von der Stange" sind, sind teuer. Da wo ich war, hatte man eine ISA-Karte (mit Uraltrechner und Windows 3.11) für eine Küchenmaschine, die irgendetwas spezielles getan hat. Die Software lief nicht auf Windows 95+ und wegen des Hardware-nahen Treibers und der ISA-Karte konnte man es auch kaum anders lösen. Neuschreiben + neue Steuerungskarte hätte mindestens einen 5-stelligen Betrag gekostet.
 
@Draco2007: 2 Beispiele: 1. Ein weltweit operierender deutscher Pharma- und Chemiekonzern nutzt in seinen Labors Massenspektrometer, die per Ethernet von einem PC gesteuert werden. Die Software läuft eventuell auch auf 7, aber der Hersteller hat diese Kombination nicht validiert. Auf solchen MAschinen darfst du nichtmal den MAustreiber updaten ohne dass die Zertifizierung flöten geht, vom OS-Update ganz zu schweigen. _________ 2. Ein Steuerrechner für eine Wärmebehandlungsanlage für nicht ganz kleine Metallteile. Hersteller nicht mehr greifbar, daher kein Update möglich. _________In beiden Fällen sind mit Sicherheit keine Trottel am Ruder. Die Verantwortlichen haben schlicht und einfach nur begrenzte Ahnung von IT, und bei solchen Anschaffungen hat die IT-Abteilung in den seltensten Fällen mitzureden.
 
@Sturmovik82: Also doch irgendwo Trottel ^^ @divStar: Bei einer 6-stelligen Investition, die wohl auch in 20 Jahren noch SICHER laufen soll, ist das durchaus eine grundlegende Anforderung an die Software. Wenn sowas ignoriert wird sei es vom Hersteller, von der eigenen IT-Abteilung oder nur den Managern die von IT keine Ahnung haben, dann haben diese Firmen auf die Schnauze zu fallen. Und natürlich gibt es "valide" Beispiele, aber bei allen wurde irgendwann eine falsche Entscheidung getroffen.
 
@Draco2007: Stell Dir mal vor, Du hast eine Maschine in der Metalbearbeitung, die läuft seit zwanzig Jahren. Glaubst Du im ernst irgendjemand hätte damals einen Treiber unter WfW oder DOS geschrieben, den Du jetzt einfach auf Win8 portieren könntest? Industriemaschinen, gerade in kleineren Betrieben, haben Laufzeiten welche im Computersektor geradezu obszön sind. Da kommen vielleicht einige Komponenten in der Raumfahrt ran, aber das war's auch schon.
 
@Stamfy: Und in 20 Jahren hat man einfach den Finger in den Po gesteckt und gehofft, dass sich die IT nicht mehr so schnell weiterentwickelt? Und ich sags nochmal: sofern man diese Rechner vom Netz fern hält, kann da laufen was will. Nur ans Internet angeschlossene Systeme mit ungewarteter Software darf einfach nicht sein. Mal davon ab, was macht die Firma, wenn an der Maschine irgendwas nicht mehr geht? Die meisten Entwickler, die noch was tun könnten sind "ausgestorben", das ist ein gravierendes Geschäftsrisiko. Und irgendwann knallt es halt, wenn man Probleme lange genug ignoriert.
 
@Stamfy: Wenn die Maschine schon so alt ist wird diese schon abgeschrieben sein. Dann läßt der Firmenbesitzer seinen Laden nur noch ausbluten wie man so sagt. Zeit für eine neue Investition den grade in der Metallverarbeitung kommt es auf Genauigkeit an. Auf so einem alten Hobel würde ich mir nichts mehr fertigen lassen.
 
@simaticplc: Ein gut gewarteter alter Hobel ist genauso genau wie ein neuer. Das Argument zählt nicht. Vor allem bei Maschinen, die keinen nennenswerten physikalischen Belastungen unterliegen sind die möglichen Laufzeiten sehr hoch. Und gerade in kleineren Betrieben wird ein Werkzeug solange benutzt wie die Qualität stimmt und die Wartungskosten überschaubar sind. Die Drehbank bei meiner Autowerkstatt um die Ecke hat schon 50 Jahre auf dem Buckel und erfüllt die Anforderungen immer noch. Doof wirds hier nur, wenn der Steuerrechner (der Dreher) in Rente geht.
 
@Sturmovik82: Nein, der "gutgewartet, alte" Hobel ist mitnichten sogut wie ein neuer. Das ist Illusion.
Hier wurde die Metallverarbeitung als Beispiel genommen. Eine neue Werkzeugmaschine gleicher Herkunft und Qualität ist besser, genauer, schneller.
Mechanische Maschinen werden schlechter im Lauf der Zeit, weil hier wie du es so schön nehnst "physikalische " Belastungen wirken. Eine 20 Jahre alte Werkzeugmaschine produziert ungenauer, hat höhere Wartungsintervalle, höhere Ersatzteilkosten. Das Beispiel mit dem Hinterhofschrauber taugt nicht.
 
@Sturmovik82: Also sind die Verantworlichen doch Trottel, weil sie sich mit einem Thema befasst haben, von dem sie keine Ahnung haben. Ich bringe mein Auto auch in die Werkstatt und repariere es nicht selbst, weil ich es nicht kann bzw. es mir nicht zutraue. Genau dasselbe Problem besteht auch am Berliner Flughafen. Statt Leute mit dem Bau zu beauftragen, die sich damit auskennen und sie entsprechend zu bezahlen, macht Wowereit alles in Eigenregie. Wenn entsprechende Spezialisten damit beauftragt worden wären (egal ob beim Berliner Flughafen oder bei deinen beiden Bespielen), dann wäre es kruzfristig vielleicht auf den ersten Blick teurer geworden, aber langfristig würde man immense Summen sparen. Demzufolge sind die Verantwortlichen in deinen Beispielen und auch Herr Wowereit nichts anderes als Trottel der allerschlimmsten Sorte.
 
@seaman: Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich ;) Wowereit mag zwar für die Öffentlicheit an der Spitze stehen, aber fachlich trägt er zum Thema mal gar nichts bei, ist wohl auch besser so. Dass die bestellten Experten da Mist gebaut haben, steht auf einem anderen Blatt. _______ B2T: Trottel sind die Verantwortlichen nur, wenn anfangs absehbar ist, dass die Anlage nur für begrenzte Zeit funktioniert. Wenn man eine Anlage für X Jahre Laufzeit konzipiert und zu der Zeit ein aktuelles System zur Steuerung nimmt, hat man erstmal nichts falsch gemacht. Wenn die Software nicht portierbar ist, ist der Entwickler in der Pflicht. Doof nur, wenn dieser nicht mehr existiert. Das kann dir bei so langen Laufzeiten schonmal passieren. Dann kann man entweder viel Geld in eine neue Steuerung investieren oder beten, dass die ganze GEschichte noch ne Weile funktioniert. Im Fall von WinXP ist das ja meist noch relativ einfach, offline nehmen und gut ist.
 
@Sturmovik82: Aber genau das ist doch der Punkt: "rottel sind die Verantwortlichen nur, wenn anfangs absehbar ist, dass die Anlage nur für begrenzte Zeit funktioniert." *** Es war und ist abzusehen, dass sich die Technik weiterentwickelt und die Menschheit nicht stehen bleibt. Bei solchen Anlagen keine Aktualisierung oder Portierung der Software vor(aus)zusehen, ist einfach nur dämlich und zeigt, dass derjenige der die Anlage gekauft hat, von der Sache Null Ahnung hatte und sein Halbwissen überschätzt hat.
 
@seaman: Nicht dämlich, sondern ganz im Gegenteil sehr sinnvoll. Das Steuersystem muß ganz genau das leisten, was von ihr verlangt wird. Nicht weniger - sollte klar sein - aber auch nicht mehr. Anderenfalls bietet man nur Angriffsfläche, Supportfläche, Problemzonen, nenn es wie Du willst - das wären alles Programmteile, die supportet werden müssen (kostet Geld), überhaupt erstmal geschrieben werden müssen (kostet auch Geld) und - falls noch nicht klargeworden - jede Zeile Code ist eine potentielle Fehlerquelle. Je weniger man davon hat, desto besser ist das. Dabei ignorieren wir auch schon geflissentlich, daß es schlicht unmöglich ist, irgendeine Software auf eine Plattform vorzubereiten, von der man keine Ahnung hat und auch nicht haben kann; kurz, um 2001 läßt sich nicht für UAC programmieren.
 
@Sturmovik82: Oder geleakte Updates, die mit Malware gewürzt sind. Das Scenario erscheint mir sehr wahrscheinlich.
 
Oder die landen in der Boerse. Für alle zugänglich.
 
Und was bitte schön kan Mircosoft dafür, wenn jeder meint er müsse "Kraut und Rüben" zusammenstricken, oder gibts den nicht sowas wie Vorgaben, Schnittstellen unter den OS, die im Prinzip gleich bleiben?
 
Wenn der besagte Steven nicht regelmäßig Windows auf ZDnet bashen würde, wäre das Statement interessanter.
 
@Kirill: Das darf er auf ZDnet nicht mehr. Die haben sogar schon Artikel von ihm nachträglich wieder gelöscht, weil er nur Blödsinn geschrieben und gebracht hat. :)
 
@HeadCrash: Oh. Gut zu wissen. Zwar wird sich an seiner Einstellung immer noch nichts geändert habe, sodass dieses Statement mit Vorsicht zu genießen ist, aber ich kann auf ZDNet wohl seine Artikel wieder lesen, wenn er nur bei dem bleibt, wovon er Ahnung hat.
 
Scheiß Kapitalismus. Die Unwissenheit und Dummheit wird ausgenutzt, um abzuzocken.
 
@ichbinderchefhier: Du weißt wie lange XP Support hatte?
 
@ichbinderchefhier: Dubistnichtderchefhiergottseidank
 
Grad ärmere Benutzer (vor allem in Entwicklungsländern) werden benachteiligt, aber seit wann denkt ein amerikanisches Unternehmen an solche sozialen Themen? XP war das teuerste und erfolgreichste BS aller Zeiten.
 
@ichbinderchefhier: Und das am längsten Supportete.
 
@ichbinderchefhier: Dann bring doch kostenlose Patches raus, du Egozentriker?
 
@ichbinderchefhier: Microsoft ist ein Unternehmen, nicht die Heilsarmee...
 
@ichbinderchefhier: auch die ärmeren Länder wussten von den Termin. In der Zwischenzeit sind gute OS-Versionen rausgekommen. Irgendwann muss jedes OS auch mal aktualisiert werden. Win9x nutzt ja auch keiner mehr
 
@frust-bithuner: Doch, auch Win9x benutze ich noch, genauso wie DOS 6.0. Aber die Anwendungen, die auf Win9x laufen, laufen für gewöhnlich auch auf Windows XP, aber eben häufig nicht mit Windows 7/8. Ich kann mich noch erinnern, wie alle Softwarehersteller erstmal über ein Jahr lang ihre Software und Treiber auf Vista anpassen mussten, weil es durch die Änderungen im Betriebssystem überall Probleme und sogar heftige Instabilitäten gab. ____

Bei meinem selbstgeschriebenen Dateimanager, der problemlos von Windows 95 bis Windows XP funktionierte, musste ich erst auf aktualisierte Bibliotheken von Borland Delphi warten und noch den Quellcode anpassen, bis der nach dem Kompilieren auf Vista wieder fehlerfrei lief. Ohne upgedatete Compiler-Software und den Quellcode hätte ich Vista nie ernsthaft genutzt, weil das zentrale Tool mit dem ich jeden Tag arbeite dann nicht darauf gelaufen wäre. ____

Firmen und öffentliche Verwaltungen benutzen Computer eben nicht als Spielzeug zum Zocken aktueller Spiele und im Internet surfen, sondern zum Arbeiten. Und das geht oft nicht, wenn alte Software auf dem neuen System nicht mehr läuft. Da kann man denen über 10 Jahre lang erzählen, dass sie auf eine neuere Windows-Version umsteigen müssen, es geht halt einfach nicht, wenn die meistbenutzte Software auf dem neuen System nicht läuft. Eine Windows-Version, welche die nötige Software nicht mehr ausführen kann, ist eben keine "gute" Windows Version, sondern unbenutzbar. Ich kenne eine Firma, die heute eine sicher bald 20 Jahre alte IBM OS/2-Version benutzt, weil diese als einzige in der Lage ist, in brauchbarer Geschwindigkeit über den COM-Port eine alte Werkzeugmaschine anzusprechen. Diese Werkzeugmaschinen werden nicht mehr gebaut und eine neue samt neuer Software für Windows anfertigen zu lassen, kostet den Gegenwert eines grosszügigen Hauses mit Grundstück oder eben eines hübschen Ferraris, da von der alten weder Konstruktionszeichnungen noch eine Dokumentation der Softwareschnittstelle existiert. Als kleiner Betrieb überlegt man sich da, ob man das Geld nicht besser einsetzen und z.B. als Absicherung für Zeiten schlechter Auftragslage irgendwo anlegen soll, anstatt es für etwas rauszuwerfen, was man im Prinzip schon hat.
 
@nOOwin: Du sagst selbst "wenn ALTE Software" nicht mehr läuft. Ja, wenn die Software ALT ist, dann muss man sich eben um eine NEUE kümmern. Und dass es irgendwann mal zu Inkompatibilitäten kommt ist auch praktisch nicht vermeidbar, wenn man nicht über 20 Versionen einfach alles mitschleppen will, irgendwann muss halt mal der alte Rattenschwanz abgeschnitten werden. Und wenn die Third-Party-Hersteller es nicht schaffen innerhalb der RC ihre Software anzupassen, ist das nicht zwingend das Problem von Microsoft. Und wenn ein kleiner Betrieb nur von EINER uralten Maschine abhängt, die dazu noch mit uralt-Software, die praktisch nie gewartet wird, dann hat der Betrieb einfach einen riesengroßen Fehler gemacht.
 
@Draco2007: Die alte Software läuft aber. Und das sogar zuverlässig, da sie oft seit Jahren in genau der verwendeten Form zusammen mit dem verwendeten Betriebssystem erprobt ist, was man von einer neuen Anwendungssoftware mit neuem Betriebssystem darunter nicht sicher weiss (Insofern weiss ich auch nicht, was man an der Software einer bald seit 20 Jahren problemlos funktionierenden Werkzeugmaschine "warten" sollte. Warten muss man Software eigentlich nur, wenn sie fehlerhaft funktioniert oder Funktionen fehlen.). ____

Ein "riesengrosser Fehler" ist es, z.B. die Konsistenz einer jahrelang aufgebauten, firmeneigenen Datenbank durch eine neu entwickelte/angepasste Software zu gefährden, nur weil man dann ein neueres Betriebssystem verwenden könnte. ____

Ausserdem weiss ich nicht, was Du für Vorstellungen von einem kleinen Betrieb hast. Ein kleiner Betrieb lässt sich nicht mal eben zwei mehrere hunderttausend Euro teure Maschinen massanfertigen, damit er beim Ausfall einer Maschine Redundanz hat und ein aktuelleres Betriebssystem samt passender Anwendungssoftware darauf läuft. Da kann er nämlich schon Konkurs anmelden bevor er das erste Produkt hergestellt und verkauft hat. ____

Es ist übrigens schon das Problem von Microsoft, wenn Software von Drittherstellern nicht mehr auf Windows läuft. Die Kunden haben die Probleme nämlich damals z.B. Vista angelastet, da die Software auf XP ja problemlos lief. Die Verkaufszahlen von Vista blieben daher weit hinter den Erwartungen zurück. Das gegenüber Vista um Funktionen, Programme, Treiber und Codecs kastrierte und mit einem für leistungsstarke Systeme schlechteren Speichermanagement ausgestattete Windows 7 war dann lustigerweise plötzlich der Liebling aller, weil die Softwarehersteller als es rauskam ihre Software endlich auf Vista angepasst hatten und Windows 7 im Prinzip bis auf oben genannte Nachteile nichts anderes war als ein leider in einigen Bereichen kastriertes Servicepack für Vista, was man schon an der Build-Nummer erkennen kann.
 
@nOOwin: Ich habe nichts von 2 redundanten Maschinen gesagt. Und sofern die Maschine am Internet hängt gehört das Absichern der Software gegenüber nicht autorisierten Zugriffen zur Wartung dazu. Wenn die EINE Maschine mit einer alten Betriessytemversion arbeitet, die NICHT mehr gesichert ist und genau aus diesem Grund die Maschine ausfällt, dann bringt auch eine zweite Maschine, gleicher Bauart und mit gleichem Wartungsstand nichts mehr, weil diese genauso schnell ausfällt. Langer Rede kurzer Sinn, wenn ein Betrieb von einer einzigen sauteuren Maschine abhängt und diese Maschine am Netz hängt, hat auch das Betriebssystem aktuell gehalten zu werden. Aber wem sage ich das...ich rede hier mit dem Kerl der meint sein ungepatchtes Windows XP wäre vollkommen sicher und es bestünde kein Grund zu handeln.
 
@Draco2007: Du scheinst da etwas falsch verstanden zu haben. Ich habe nie irgendwo geschrieben das irgendeines meiner allesamt ungepatchten Windows-Systeme sicher wäre wenn es am Internet hängt, sondern das meine persönlichen Daten sicher sind, weil sie eben grundsätzlich nicht auf Rechnern mit Internetzugang liegen. KEINE Betriebssysteminstallation mit Internetzugang ist sicher, da es eben unmöglich ist auszuschliessen, dass unbeabsichtigte/beabsichtigte Sicherheitslücken/Backdoors in BIOS, OS und installierter Anwendungssoftware vorhanden sind (Fehlerfreie Software mit tausenden Codezeilen gibt es nunmal nicht und wer sollte einen Softwarehersteller oder einen von dessen Programmierern davon abhalten Backdoors in sein Produkt einzubauen, damit er oder Dritte, die ihn für seine Dienste bezahlen, sich auf den Rechnern seiner Kunden umsehen kann/können?) und ich habe an einem Internetrechner bisher nie auch nur meinen Namen eingetippt, geschweige denn von mir erzeugte Dokumente, wie z.B. unverschlüsselte Emails, Fotos, Videos, Briefe etc. darauf gespeichert. ____ Ich habe vor über 10 Jahren im Studium eine Sicherheitslücke in Windows entdeckt, mit der ich das System über LAN mit Adminrechten übernehmen kann (die hat mir damals als studentischem Admin viel Laufarbeit gespart, da ich Studenten und Mitarbeitern, die ihr Admin-Pass vergessen hatten, dieses per Netzwerk zurücksetzen konnte und nicht erst durch die halbe Hochschule latschen musste um das vor Ort zu tun). Windows NT4 habe ich darauf nie überprüft, aber seit Windows 2000 bis Windows 8 ist die Sicherheitslücke vorhanden. Daher kann ich nur müde lächeln, wenn mir jemand erzählen will ein neueres, vollgepatchtes Windows wäre im Internet "sicherer" als ein altes. Da ist nichts "sicher". Es gibt Firmen wie z.B. Vupen in Frankreich, die von ihnen gesuchte und gefundene Sicherheitslücken geheimhalten und gleich mit Exploit an ihre Kunden verkaufen und das für sämtliche Windows-Versionen und auch für andere Betriebssysteme und Software, bis hin zu Sicherheitslücken in Betriebssystemen von Netzwerkhardware. ____ Im übrigen ist schon das Windows-Updatesystem eine perfekte Backdoor. Damit lässt sich problemlos auf jedem Windows-Rechner weltweit beliebige Software installieren. Die NSA braucht im Prinzip nur anzuordnen, was für Überwachungs-/Datamining-Tools sie gerne installiert hätte, dann stecken die im nächsten MS-Security-Patch. ____ Wie Du siehst existiert ein sicherer Internetrechner nicht. Daher kann ich nicht behauptet haben, dass meine Windoes XP Rechner in irgendeiner Weise sicher wären. Bei denen sind nur zwei Dinge sicher: Das niemand darauf Daten findet, die er nicht ohnehin im Internet herunterladen könnte und das ich sie inklusive Festplatte vorher mit Nullen überschreiben in nicht mal einer halbe Stunde aus dem Backup neu installiert habe, falls mir nach über 20 Jahren ohne doch mal eine Malware darauf geraten sollte. ____ Ich habe jetzt keinen Grund zu handeln, weil ich vor über 15 Jahren gehandelt habe. Damals habe ich für meine eigenen Daten einen zweiten Rechner ohne Internetzugang gekauft. Heute habe ich in meinem Haus ein Hauptnetz in Lichtwellenleitertechnik ohne Internetzugang und ein Nebennetz mit Kupferkabeln mit Internetzugang, so dass es am Patchpanel nicht einmal möglich ist einen Fehler zu machen und dem internetfreien Netzwerk versehentlich Zugang zum Internet zu gewähren. ____ Warum sollte ich also einen von vorneherein sinnlosen Versuch unternehmen meine Internetrechner "sicherer" zu machen? Wer sagt mir, das mit einem Security-Patch nicht gleich die nächste Sicherheitslücke im System installiert wird? Auch Patches/Updates sind nicht fehlerfrei, daher zieht MS sie auch gelegentlich zurück und auch Firewall-/Virenscannersoftware ist ein tolles Einfallstor für Hacker. Die läuft mit sehr hohen Rechten auf dem System. Wenn man die übernimmt gehört einem das System. ;-) ____ Ich benutze nur Live-CDs zum Virenscannen und habe noch nie eine Malware auf meinen Systemen gehabt, die ein Virenscanner entdeckt hätte. Dazu habe ich keine System-Downtime durch Patchinstallation oder fehlgeschlagene Patches. ____ Die Werkzeugmaschine mit OS/2-Betriebssystem war übrigens nur ein Beispiel dafür, dass es oft unmöglich ist auf ein neueres Betriebssystem zu wechseln. Die Maschine hängt zwar in einem Intranet in dem auch Internet verfügbar ist, aber es wird wohl nicht mehr allzuviele Hacker geben, die sich mit OS/2 auskennen und keiner von denen wird Interesse daran haben eine Werkzeugmaschine fernzusteuern. Konstruktionspläne wird ein Hacker wohl auch lieber als AutoCAD-Dateien von den Windows-Rechnern der Firma klauen, als in Form von Maschinencode von dem OS/2-Steuerungsrechner der Werkzeugmaschine. Insofern ist die Gefahr wohl gering, dass da irgendwas schiefgeht.
 
@ichbinderchefhier: dummes geblubber. Linux ist kostenlos und Windows ebenbürtig...
 
Sollte es zu "Schwarzmarkt" hinsichtlich XP-Updates kommen: Garantien für einwandfreie Funktionalität nach diesen Updates wird keine gegeben. Nicht von Microsoft, und auch sicherlich nicht von den sogenannten "Patch-Händlern". Alles auf eigene Gefahr. Auf eigene Faust. Auf eigene Rechnung und auf komplett eigenes Risiko. Das ist das was dahinter steht.
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