Die chinesische Regierung bleibt bei Windows XP

Der Betriebssystem-Oldie Windows XP ist seit Anfang des Monats offiziell im Ruhestand, am 8. April hat Microsoft den regulären Support beendet. Die chinesische Regierung will aber dennoch bei XP bleiben, da der Umstieg auf Windows 8 zu teuer wäre. mehr... China, Militär, Volksbefreiungsarmee Bildquelle: Wikipedia Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP, Grabstein Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP, Grabstein radiokw

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
China baut doch ein eigenes OS (COS). Die werden sicher mit der Zeit darauf umsteigen wollen.
 
@gutenmorgen1: die werden sich ihre eigenen Updates bauen
 
Machen sie sich die Patches notgedrungen halt selber, der Sourcecode schwirrt doch bestimmt schon irgendwo auf einem chin. Staats-Server rum... :)
 
@klein-m: Die koennen ja von DOS aus weiter entwickeln. Die Sourcecodes sind ja jetzt offen :)
 
@-adrian-: Oder so. :) Und wie ich sehe, haben chin. Staats-Hacker den Minus-Bot schon laufen, um zu zensieren / Meinungen zu manipulieren... ;)
 
@klein-m: Der Sourcecode von Windows wird schon seit vielen Jahren von Microsoft selbst weitergegeben. Ist kein OpenSource, aber Forschungseinrichtungen und viele Regierungen bekommen den ohne Probleme.
 
@klein-m: Auch wenn der Sourcecode bekannt ist, muss man bei Problemen erst mal die richtige Stelle finden, wo man Änderungen vornehmen muss (vielleicht ist der Sourcecode auch nicht kommentiert). Wenn man Änderungen im Sourcecode gemacht hat, muss das getestet werden und dann verteilt werden. Irgendwie eine ziemlich langweilige Sache, auch für die sogenannten chinesischen Staatshacker.
 
@drhook:

Ach die haben sicher genug Langeweile :)
 
Naja die chinesische Regierung muss wahrscheinlich auch am wenigsten Angst davor haben, dass die Hacker der chinesischen Regierung in ihre Systeme eindringen :D
 
@Chiron84: Mach dir mal keine Sorgen, es gibt genügend andere "Leute" ausserhalb von China, die nur darauf warten in XP-System "einzudringen".
 
eigentlich coole Lösung und auch logisch, da sich China ja immer mehr von Westen abkoppeln möchte (eigener Prozessor: "Loongson" bzw. "China OS"). Die lokale Software-Industrie wird auch angefeuert, da der Auftrag an lokale Unternehmen geht.
 
Man hat also 2010 noch ordentlich XP nachlizensiert? Meine Güte...
 
@der_ingo: So blöd sind nicht nur öffentliche Stellen. War heute in einem relativ modernen mittelgroßen Industriebetrieb, bei denen liefen über 120 Arbeitsplätze in der gesamten Verwaltung noch mit XP (wohlgemerkt mit Internetzugang). Als ich danach fragte, sagte man mir, man werde dies frühstens bei Hardwareupgrades im laufenden Betrieb über die nächsten Jahre ändern.
 
@orange_elephant: die Methode an sich ist ja nicht verkehrt, haben wir auch so gemacht. Allerdings halt rechtzeitig. :)
Windows 8.1 wird hier auch so ausgerollt. Erst ein paar IT Arbeitsplätze, dann ein paar Testuser und wenn das läuft, dann jeder PC, der sowieso ausgetauscht oder neu installiert wird.
 
@der_ingo: Klar ist die Methode nicht verkehrt, sehe ich ganz genau so. Nur hätte man doch irgendwie vorher damit anfangen können oder sollen. Das wollte ich damit nur ansprechen.
 
Kommt drauf an wie viel einem die Sicherheit wert ist. Sicherlich können sie mit Windows XP noch Jahre fahren, jedoch müssen sie dann mit den negativen Punkten leben.
 
@Axel10: oder sie wollen MS unter Druck setzen, damit diese es eventuell fast für umme bekommen?
 
Was bringt ein Umstieg so mit: Neue Hardware, neue Software, Neue Server, Neue Lizenzverträge, neue Wartungsverträge, neue Schulungen, bestehende Skripte müssen umgeschrieben werden etc. Ja sicher kostet das alles... Kraft und Geld.
 
@AlexKeller: Mal so eine Frage: welcher Server aus XP-Zeiten hat jetzt noch Support?
 
@Kirill: Windows Server 2003 (entsprechende Server-Version zu XP) hat noch Support bis Juli 2015.
 
@Nunk-Junge: Hm. Und was machen die dann? Ist ja auch nur so ca. ein Jahr.
 
@Kirill: Je nachdem, welche Rolle der Server innehat, wird evtl. gar kein Internet am Server gebraucht, dann ist's mit der Sicherheit schon bei weitem nicht mehr so kritisch. Proxy-Eintrag raus, Gefahr gebannt. Trotzdem ist irgendwann Ende Gelände, wenn z. B. Drittsoftwarehersteller, deren Software am Server laufen muß, W2K3(R2) nicht mehr unterstützen. Ich weiß aber, daß es in Firmen und Behörden noch jede Menge produktive W2K-Server, ja sogar noch NT4.0-Server gibt, die per P2V virtualisiert wurden und auf diese Weise, rein technisch, noch ewig laufen können.
 
@departure: Kann denn der W2K-Server kein 8 mehr anbinden?
 
@Kirill: Kommt auf die Domänenfunktionsebene an. Ich bin jetzt nicht sicher, ob Windows 8.0/8.1/8.1.1 eine Domänenfunktionsebene höher W2K-Pur brauchen, ich vermute aber schon. Als dummen Fileserver kann man aber jeden W2K-SRV noch weiterbetreiben. Nur NT4.0 ist seit W2K8 außen vor, weil sich da mal wieder Kerberos geändert hat, und NT4.0 dafür keine Updates mehr bekommen hat. Sobald mindestens ein W2K8-DC im Einsatz ist, geht NT4.0 nicht mehr richtig. Und mit einer reinen W2K-Serverumgebung kommt man jedenfalls heute nicht mehr weit, vom fehlenden Support jetzt mal völlig abgesehen.
 
@Kirill: Siehe die Antwort von @Nunk-Junge: genau ist es der 14.07.2015
 
@AlexKeller: das war aber schon bei der Anschaffung von Server und Software klar, da stand sogar der Ablauftermin fest.
 
Sowieso lustig. Irgendwie schauts so aus, dass Windows 7 das neue XP wird und daher kanns leicht sein, dass das länger als das neuere Windows 8 gepatched wird ;)
 
@mike4001: Naja, die Chinesen ineressieren sich lt. news anscheinend schonmal nicht für Windows 7
 
ein paradies für hacker. nicht nur in der regierung läuft nur XP auch die chinesische Bahn arbeitet damit (habe ich als fehler in der Infotafel gesehen) selbst verkehrstafeln laufen mit XP (auch fehler in der tafel gesehen :D ) an sich müsste ein virus nur sämtliche XP rechner lahm legen und der kollaps auf der welt ist vorprogrammiert. PS: und die schulen auch. der vater meiner freundin (aus china) hat sogar von einem Win7 rechner ds Win7 gelöscht und XP instaliert.
 
@Nomex: Du bist scheinbar auch auf die Medien-Panikmache reingefallen. Supportende bedeutet noch nicht, dass XP jetzt direkt ein total löchriges, gefährliches System ist. Es werden nur keine Patches mehr bereitgestellt, das System bleibt also auf dem jetzigen Stand. Um ein XP-System anzugreifen, musst Du erst einmal eine Lücke finden und diese ausnutzen können. Da stehen oft aber noch Firewalls, Virenscanner, etc. gegen. Die Haupteinfalltore für Schadsoftware sind Flashplayer, Adobe Reader, Java und Javascript (lt. Antivirenhersteller). Hast Du jemals gehört, dass sich da jemand aufregt und den Weltuntergang beschwört? Oder hast Du gehört, dass sich jemand um alte Macs und Linuxe sorgt. Die sind nämlich auch häufig nicht aktuell gepatcht (lt. Gartner Group). Man sollte keine Panik machen, aber man sollte auch überlegen wie man sein System sicher macht durch abschotten oder besser ersetzen.
 
@Nunk-Junge: Also die Lücken zu finden, wird in Zukunft nicht allzu schwer sein, da man davon ausgehen kann, dass viele Lücken, die MS in neueren OS schließt, in XP bereits existieren. Man muss also "nur" die zukünftigen Security Patches analysieren. Das Ausnutzen ist natürlich genauso schwer wie bisher auch, wobei z.B. Firewalls in der Regel nur vor Zugriffen von außen schützen. In dem Moment, in dem man sich ein Stück Malware z.B. per Download oder USB-Stick einfängt und diese Malware eigenständig eine Verbindung nach außen aufmacht, hilft die Firewall in geschätzt 95% der Fälle nicht mehr.
 
die chinesen haben schon lange ihre eigenen updates und schon lange auch die CIA backdoors geschlossen.
 
Wa ich nu nicht verstehe ist, dass immer die Rede davon ist, dass China mittlerweile eine Wirtschaftsmacht sei. Und nu iss kein Geld für die Behörden da? Kann mich da einer aufklären wie in China das mit den Staatseinnahmen geregelt ist?
 
Ich find das witzig. Ich hab hier diverse Studien noch gelesen, wonach in China eh 90% der Software raubkopiert ist, und das sieht in Firmen und Behörden nicht unbedingt anders aus. Microsoft hatte doch sogar schon einen schwarzen Bildschirm per Patch in China ausgeliefert, um User darauf hinzuweisen.

ich muss hier mal auf ne andere Seite dazu verlinken.
http://www.netzwelt.de/news/78791-microsofts-anti-piracy-day-china-sieht-schwarz.html
Von daher kann ich über die "Kosten", von denen die Chinesen da schreiben wirklich nur lachen.
 
Naja, wenn sich die Chinesen ihre eigenen Updates bastel und die dann vielleicht noch public machen....;)
 
Hab noch ein paar XP Lizenzen zuviel, falls die Chinesen die wollen ??
 
Symantec macht es doch mit vor: Lizenz für einen bestimmten Zeitraum kaufen. Während meine Lizenz gültig ist kann ich mir die Version des Produktes installieren die ich einsetzen möchte und fertig. MS sollte Lizenzen an Großkunden verkaufen und die Unternehmen/Behörden selbst entscheiden lassen welches Produkt die im Lizenzzeitraum verwenden wollen.
 
@Tommy1967: Trotzdem gilt deine Lizenz nicht für Symantec Antivirus von 2002........, für den Fall das du das haben wolltest. Und auch nur für einen bestimmten Zeitraum. Übrigens hat Microsoft auch so Lizenzmodelle, alles allerdings eine Frage des Preises.
 
@Tommy1967: So ein Volumenlizenzprogramm gibt es, ist ab gewisser Größe der Firma und bei Bildungseinrichtungen eher die Regel als die Ausnahme.
 
"Ausnahmen gibt es keine, es sei denn man ist bereit, sehr viel Geld für Extended Support hinzulegen" <-- Ist das nicht soetwas wie eine Ausnahme?!
 
@ThreeM: Doch, ist es. Der Begriff Extended Support ist nur verkehrt, das müsste Custom Support heißen. Und Custom Support unterliegt sehr strengen Regeln, den kann man nicht "einfach so" und zu einem beliebigen Zeitpunkt kaufen. Insofern ist es schon recht kompliziert, an diese Ausnahme zu kommen.
 
Sieht so aus als würden viele Leute dort ewig an Windows XP festhalten wollen. Ob das ohne Support gut ausgeht und ob diese speziellen Schutzpakete kritischen Sicherheitslücken im System etwas entgegensetzen können bezweifele ich mal. Zumal verwundet es mich schon, dass selbst in der Regierung die Rechner nicht umgestellt werden oder wenigstens kostenpflichtigen Support kriegen. Es wäre so einfach auf Linux umzusteigen und XP ohne Internetverbindung zu virtualiseren falls ein neueres Windows zu teuer ist.
 
@xcore7: Warum sollte man denn XP unter Linux ohne Neuzugang virtualisieren, wenn man es auch einfach physikalisch betreiben kann, wenn die Maschine nicht am Netz hängt? Da ist die Virtualisierung dich bloß Overhead.
 
@HeadCrash: Damit Linux ins Internet kann, während man seine XP Programme in der virtuellen Maschine ohne Internetzugang haben kann.
 
@xcore7: Okay, also zum Browsen oder so was. Das Problem wäre aber wahrscheinlich, dass einige der XP-Programme nicht ohne Netz arbeiten. Insofern wahrscheinlich keine wirkliche Lösung.
 
@HeadCrash: Naja, für diese Programme könnte man es mit Wine versuchen...
 
Die Raubkopien laufen vermutlich noch mit dem KCKGW-Schlüssel. Mit dem geht noch nicht mal SP1, da ist das offizielle Supportende auch schon egal.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Microsofts Aktienkurs in Euro

Microsofts Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles