Neue Klagewelle gegen Google Books in den USA

Seit nun zehn Jahren gibt es das "Library Project" Google Books und seit gut acht Jahren streitet sich die Autorenvereinigung Authors Guild mit dem Suchmaschinenriesen um die Inhalte. mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Sean Kenney Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Sean Kenney

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"Diebstahl von Büchern durch Digitalisierung", Jaja lieber Verleger-Verband (und Autoren?) so geht es einen wenn man Bücher vernachlässigt, denn wären die meisten Gescannten Bücher noch erhältlich dann würde Google sie auch nicht einscannen! Aber erst andere Arbeiten lassen dann Kole abkassieren und weiterhin NIICHTSTUN, wie herrlich (nach eurem Gusto) könnte das Leben so sein? Die Frage ob ein Autor, der sein Werk schon längst mit "Haut und Haaren" an Verleger verscherbelt hat, überhaupt einen minimalen Anspruch auf Entschädigung hat stellt sich nämlich gar nicht, wird nicht gestellt, denn die Urheberschaft geht alleinig auf den Autor zurück, selbst bei Auftragswerken. Also geht es nicht um Urheberecht, sondern um Verwertungsrecht, und das haben (mein subjektives empfinden) die Verlage aufgegeben in dem sie diese Bücher nicht mehr Drucken!
 
@Kribs: Google ist nicht der Heilige Samarita, Google verdient mit Seitenzugriffen und der Werbung Milliarden. In meinen Augen sind das Komerzielle Kopien und damit Verboten.
 
@Lumibad: Gut, dass du kein Richter bist, denn du kannst urteilen ohne die ganzen Details zu kennen - du würdest dann dem, der am lautesten schreit, Recht geben. Man müsste schauen, ob es wirklich so ist, dass Google mit Google Books Umsatz generiert (durch z.B. Werbeeinblendungen). Außerdem ist auch das Copyright nicht in Stein gemeißelt und bevorzugt Alteingesessene, die den Ruf der Zeit verschlafen haben (Musik-, Film- und Buchindustrie). Vielleicht sollte man hier etwas anpassen.
 
@Lumibad: Ich denke da habt ihr beide schon ein wenig Recht. Nur wenn Bücher gescanned und veröffentlicht werden die ja nunmal noch dem Schutz des Copyrights unterliegen dann hat das auch ein "Mr." Google zu akzeptieren wie jeder andere auch. Es gibt genug Bücher die diesem Schutz nicht mehr unterliegen, und sogar sehr gute Bücherklassiker wie 20.000 Meilen unter dem Meer oder ähnliche, die durchaus Lesenswert sind und wo halt kein Klagehintergrund besteht.
 
@Lumibad: ich habe mir gerade mal die bibel anzeigen lassen auf google books und es wurde keine werbung eingeblendet. google arbeitet weltweit mit bibliotheken zusammen um "das wissen der welt" verfügbar zu machen. bücher die noch kommerziell verbreitet werden sind nur in auszügen zu sehen (zB die ersten paar seiten) und bieten einem an das werk zu kaufen. wenn es werbung ist dann werbung für die verlage, somit klar vom US fair use prinzip abgesichert. bücher die vergriffen sind (sprich nicht mehr gedruckt und verbreitet werden) verfallen und gehen vorloren, jemand musste es mal in die hand nehmen und dieses weltkulturerbe endlich mal retten, nun sehen die verlage potential von google (nicht von den lesern) geld dafür zu bekommen, das ist einfach nur verlogen und beschämend. jede wette, das digitalisieren wird mehr geld gekostet haben als diese online bibliothek jemals durch werbeanzeigen einspielen können wird (falls überhaupt werbung in dem sinne angezeigt wird, unaufdringlich an der linken seite stehen einige quellen bei denen man die bücher noch käuflich erwerben kann, gerade diese art der werbung bei alice in wonderland entdeckt - aber ob das bezahlte anzeigen sind weiß ich nicht, sieht eher nicht danach aus sondern nach der google produkt suchmaschine). man braucht google nicht samarita nennen wegen der aktion, die haben sich zum hobby gemacht alle daten die sie bekommen können zu sammeln und zu archivieren und da ist diese scanaktion, an der sich auch viele universitäten beteiligt haben, ein logischer schritt und rettet hoffentlich so manches werk vor der nächsten bücherverbrennung und dem zahn der zeit.
 
@otzepo: Ja genau. Google scannt Bücher die von den Verlagen nicht mehr verlegt werden, bevor sie der Welt verloren gehen und kriegt dann von den Verlagen aufs Maul. Genau wie die Pharma die Medikamente nicht mehr herstellt weil sie sich Preislich nicht so sehr lohnen (aber wirksam sind!) und dann alle wegklagen die es stattdessen als Generika herstellen wollen. Das ist die gleiche Art von Gier.
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