Homophobie-Vorwürfe: Mozilla-CEO Eich tritt zurück

Mozilla-CEO Brendan Eich ist nach nur wenigen Tagen im Amt zurückgetreten, Grund dafür war eine umstrittene Spende an eine Anti-Homo-Ehe-Initiative in Kalifornien. Eich ist von Firefox-Mitarbeitern und Entwicklern heftig kritisiert worden. mehr... Mozilla, Ceo, Mozilla Foundation, Brendan Eich Bildquelle: Mozilla Mozilla, Ceo, Mozilla Foundation, Brendan Eich Mozilla, Ceo, Mozilla Foundation, Brendan Eich Mozilla

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hm... in Russland war Firefox so populär wie noch nie.... :-D
 
Irgendwie komme ich nicht ganz mit.
Wenn ich Meinungen habe, welche nicht dem Mainstream übereinstimmen, dann gelte ich wohl offensichtlich und schnell nicht mehr salonfähig.
Er ist nicht zwingend GEGEN die Homoehe, sondern DAFÜR, dass Ehe eine Sache zwischen Frau und Man und soll dabei bleiben.
So gesehen, wenn ich auf 'ne linke Partei vote, bin ich automatisch mit CDU-Phobie befallen und verliere ich meinen Job, weil ich ca. die Hälfte Bayerns "pfobisiere"?
Oder wenn ich CSU wähle, dann bin ich gegen dem Rest der Bevölkerung und muss wieder meinen Schreibtisch räumen?
Wenn er seine Stelle bei einer Organisation für Gleichstellung X hätte räumen müssen, hätte ich das begriffen. Aber er ist CEO einer Technologie-Unternehmen, keine Partei, usw...
Das ist traurig. Andere Meinungen, als die von Tolerantbefürworter werden nicht toleriert. Schön. Gratulation und willkommen in den umgekehrten 1930-er Jahre.
 
Toll. Wem ist jetzt geholfen? Mozilla verliert einen kompetenten Mitarbeiter, die besagte Spende ist nicht ungeschehen gemacht und zurück bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Anscheinend darf man nur noch der Mainstream Meinung folgen. Auch wenn ich für die Gleichstellung bin, das ganze Theater um diese Sache war einfach peinlich.
 
@hundefutter: Mozilla braucht keinen Brendan Eich an der Spitze, es gibt genug andere kompetente Mitarbeiter. Es geht ihr viel mehr darum, dass die Leute ihre modernen Werte offen vertreten. Mozilla selbst steht ein für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung. Und da kann es nicht passen, wenn der Chef genau das auf einer empfindlichen Ebene anderen Menschen Knüppel zwischen die Beine wirft. Peinlich ist es viel mehr, wenn die Leute nicht aufstehen und für Werte einstehen.
 
@MaloRox: 2008 war selbst Obama gegen die Gleichstellung der homoehe. Der Grossteil der Leute war damals so geeicht. Das hat sich jetzt geändert. Wieso musste Eich, der ein Mitbegründer von Mozilla ist und dort seit Jahrzenten arbeitet deswegen gehen? Die Diskussion gab es bereits 2012 als die Spende "aufgeflogen" ist. Damals ist sie aber schnell wieder gestorben. Trotz seiner Position als VTO. Sorry, bei mir bleibt da einfach ein bitterer Geschmack übrig.
 
@MaloRox: Der Westen und seine Werte. Ich lach mich tot.
 
@hundefutter: Man sollte hier immer differenzieren zwischen, jemand hat ein Meinung und äußert sie und jemand hat eine Meinung und tut etwas um die Freiheit der anderen aktiv zu beschneiden. Jeder kann es akzeptieren, wenn jemand sagt: "Ich komme mit Schwulen nicht klar." Oder "Ich möchte mit Schwulen nichts zu tun haben." Das ist sicher nicht sehr aufgeklärt, aber diese Meinung kann man akzeptieren, die darf auch jeder äußern. Es ist aber eine ganz andere Sache, etwas zu unternehmen, was Schwulen Nachteile verschafft. Das ist nicht akzeptabel.
 
@fieserfisch: Dir ist aber schon klar daß selbes dann auch für Wahlen gilt? Wenn also X für irgendeine Partei stimmt welche die Diskriminierung einer bestimmten Gruppe befürwortet, was ja immer der Fall ist, wird man ebenso untragbar?
 
@Johnny Cache: Diskriminierungen, egal gegen wen oder welche Gruppe von Personen, sind nicht tragbar, Daher sind Parteien wie die NPD oder die AfD im Prinzip auch unwählbar.
 
@Puncher4444: Genau, die und alle anderen auch.
 
@Puncher4444: Ist es nicht auch Diskriminierung, gegen jemanden wegen seiner persönlichen Meinung zu hetzen?
 
@Puncher4444: Grüne hassen und diskriminieren alles Deutsche. Daher sind die absolut unwählbar.
 
@jediknight: Wie tun sie das?
 
@fieserfisch: Wieso sollte man da differenzieren? Er hat die demokratischen Werkzeuge genutzt die der Staat ihm gegeben hat. Das macht man so wenn man eine Meinung vertritt. Das ist doch erst der Sinn der Sache. Obama war damals auch gegen die Gleichstellung, und somit für Proposition 8. So wie der Grossteil der Amis auch. Das sich das so schnell ändert ist erst durch dieses System möglich. Leute deswegen den Job wegzunehmen ist lächerlich.
 
@hundefutter: Naja, so ist das nun aber mal in wichtigen Positionen. Es sind schon Leute wegen ganz anderen "Verfehlungen" zurückgetreten (wurden). Und die Entscheidung obliegt halt der Firma bzw. in diesem Fall der Organisation. Und wenn diese meint, die Wertevorstellungen des Herrn seien nicht mit denen der Organisation in Einklang zu bringen, dann ist das so. Meine Freizeitgestaltung kann auch immer Auswirkungen auf mein berufliches Leben haben, das sollte man nicht vergessen...
 
@Puncher4444: Das ist der Punkt. Mozilla rühmt sich mit: Meinungsfrei-, und Vielfalt. Aber wenn sie öffentlich beschossen werden sind diese Prinzipien nurnoch Richtlinien. Hätten sie wirklich ein Problem mit seiner Meinung hätte es nicht so lange gedauert bis sie ihn geschmissen hätten. Nein, das ist das resultat einer Hexenjagd.
 
@fieserfisch: Er hat ja nix gegen Schwule sondern eine andere Auffassung von Ehe und Heirat. Das rueckt die Sache dann schon in ein etwas anderes Licht, finde ich.
 
@Tumultus: Die Forderung die er unterstützt hat, war gegen Homosexuelle.
 
@Knerd: Die Forderung die er unterstuetzt hat war gegen die Homo-Ehe!
 
@Tumultus: Ich glaube du hast keine Ahnung, was die Ehe alles an Vorteilen bringt oder?
 
@Knerd: Ehen haben Vorteile? Willst du damit etwa sagen daß ich als Single diskriminiert werde?
 
@Johnny Cache: Ehen haben Vorteile gegenüber einer nichtehelichen Partnerschaft. Zwei Beispiele: Aussageverweigerungsrecht und Krankenauskunftsrecht.
 
@Knerd: Die meisten Amerikaner, inklusive Obama waren 2008 gegen die gleichstellung. Sollten jetzt alle die dafür gestimmt haben (in Kalifornien 7 Millionen) den Job verlieren? Nein. Nur weil sich in so kurzer zeit so viel geändert hat und nicht alle auf denselben Zug aufspringen muss es deswegen kein Köpferollen geben. Und zu den rechten: Wäre es denn nicht auch sinnvoll diese rechte allen zu geben, anstatt sie nur einigen wenigen zu gewähren? Egal ob verheiratet, Schul oder Hetero? Ist das nicht auch ein bisschen diskriminierend für die Leute die nicht an die Ehe glauben?
 
@hundefutter: Eine Ehe ist in erster Linie etwas staatliches, das hat mit Glaube heutzutage(!) nichts zu tun. Ehrlich gesagt, nein. Ein CEO repräsentiert allerdings eine Firma und hat daher eine etwas andere Rolle.
 
@hundefutter: Ich wäre auch für eine Gesetzesreform. Vor allem Steuerbegünstigungen sollten nicht von der Ehe abhängen, sondern davon ob man Kinder hat oder nicht.
 
@Knerd: Ein CEO ist aber noch immer eine natürliche Person und hat deswegen rechte. In der Praxis sieht das oft anders aus, aber das heisst nicht das es richtig ist auf solche Anschauungen zu pochen. und ich spreche nicht vom Religiösen glauben an die Ehe, sondern vom Rechtlichen. Wieso bleiben mir diese Rechte verwehrt? Edit: nimm mlodin84 (re26) als Beispiel. Er/Sie spricht ein wichtiges Thema an.
 
@mlodin84: Exakt. Solche Sachen werden einfach zu wenig Diskutiert. Stattdessen schliesst man sich einer Hexenjagd an bei der am Ende nichts produktives rauskommt.
 
@hundefutter: Was mlodin84 sagt stimmt zu 100%, es geht aber eben nicht nur um Steuervorteile sondern viel wichtigere Dinge.
 
@Knerd: Viele Dinge die mir als Hetero genauso verwehrt werden. Du siehst, es gibt immer mehrere Standpunkte. Deswegen bin ich der Meinung das diese Hexenjagd auf Eich kontraproduktiv ist. Was kümmert es mich das dieser Typ eine eigene Meinung zu dem Thema hat? Er schadet im Endeffekt niemandem. Wenn es zu Verfassungswidrigen Abstimmungen kommt tritt das Verfassungsgericht auf die Bühne. So funktioniert Demokratie. Das war auch bei dieser Geschichte der Fall. Der Staat hat eine Abstimmung durchgeführt, und jetzt soll jemand seinen Job verlieren weil er anderer Meinung war als der mainstream 6 jahre in der Zukunft? Klingt doch irgendwie nach Monthy Python.
 
@hundefutter: Was wird dir denn in einer Hetero-Ehe verwehrt?
 
@Knerd: Nichts, aber mir werden die rechte einer Ehe als nicht verheirateter verwehrt. Leute die langjährige Partnerschaften haben, zusammen leben und vielleicht sogar Kinder haben werden einfach aussen vor gelassen. Wieso müssen diese leute Heiraten um diese Rechte zu bekommen? Ist es nicht mal an der Zeit für eine Revision? Nach der Logik vieler hier werden meine rechte beschnitten und ich werde somit diskriminiert. Wieso sollten mir diese rechte nicht gewährt werden?
 
@hundefutter: Ehrlich gesagt bin ich komplett gegen die Ehe ;) Und soweit ich weiß, ist eine Ehe eine Unterschrift und 40€(in Berlin), das wars. Dafür bekomme ich einige Rechte dazu.
 
@Knerd: Bei einer Ehe geht es um viel mehr als nur um ein Papier... z.B. um einen Diamant. Frag mal ne Frau, die kennen sich da gut aus. ;)
 
@Knerd: Das ist ja eines der Diskussions-Themen: die Vorteile! Sollen zwei Homosexuelle die gleichen Rechte haben wie heterosexuelle Partner? Was ist dann mit zwei heterosexuellen Leuten die sich eine Wohnung teilen, aber keinen Sex miteinander haben? Warum sollten solche Leute dann benachteiligt werden nur weil sie nicht miteinander schlafen? Nur ein Beispiel von vielen, die dann die ganze Sache in einem kontroversen Licht erscheinen lassen. Trotzdem, die Einzelheiten zur Homoehen-Debatte gehoeren nicht hier her. Man kann sehr wohl nichts gegen Homosexuelle haben, die Homo-Ehe aber trotzdem ablehnen!
 
@mlodin84: So, so, du gönnst also Menschen wie mir, die keine Kinder haben und auch nie wollten, weniger Geld als denen mit Kindern? Was ist das denn für eine diskriminierende Haltung? Denkt vielleicht mal jemand an die mörderische Überbevölkerung auf diesem Planeten? Ich wäre ja dafür, dass kinderlose eine Auszeichnung bekommen, weil sie das Spielchen nicht mitspielen. :)
 
@DON666: Ich hab doch selbst keine Kinder, also gönne ich auch mir weniger Geld ;)
 
@mlodin84: Was? Du diskriminierst dich selbst? Wo ist unsere Gesellschaft nur gelandet? ^^
 
@Johnny Cache: Für meine Freundin und mich heißt eine Ehe, dass wir zusammen leben dürfen ;) Wobei das nur Eintritt, sollte UK aus der EU austreten ^^
 
@Tumultus: Wäre ich homosexuell und mein Freund, wäre aus, sagen wir, Australien, dann könnten wir ohne Heirat ab einem gewissen Punkt nicht zsm sein. Einfach nur, weil er keine deutsche Staatsbürgerschaft oder ein Visum bekommen würde. Die Ehe müsste komplett abgeschafft werden und durch eine eingetragene Lebenspartnerschaft nach den Piraten ersetzt werden: https://www.piratenpartei.de/politik/selbstbestimmtes-leben/geschlechter-und-familienpolitik/#Zusammenleben
 
@Knerd: Die Vorteile einer Ehe liegen in erster Linie bei der steuerlichen Vergünstigung. Wenn zwei füreinander einstehen brauchts im grunde genommen nicht auch noch ein Papier um das zu bestätigen.
 
@LastFrontier: Und bei der automatischen Einbürgerung, dem Aussagenverweigerungsrecht und dem Auskunftsrecht im Krankenfall. Gerade die letzten beiden sind für viele nicht ganz unwichtig. Für mich sind alle drei wichtig. Doch, es braucht ein Stück Papier um vor Gericht was zu haben ;)
 
@Knerd: Dazu würde auch eine Vollmacht reichen. Was die Einbürgerung im Zuge der Ehe betrifft: auch das ist nicht so einfach. Eine Eheschliessung beinhaltet nicht zwangsläufig die deutsche Staatsbürgerschaft.
 
@LastFrontier: Ist richtig, macht es aber einfacher. Vorallem, wenn der Partner nicht arbeitsfähig ist.
 
@Knerd: Da kann es dir aber passieren, dass dir die Sozialämter/jobcenter einen Strich durch die Rechnung machen. Bei Lebensgemeinschaften/Ehen greift die Unterhaltspflicht. Hier hat man auch den Begriff der Haushaltsgemeinschaft (Lebensgemeinschaften ohne Vertrag) und es kommt auch darauf an ob der/die Partner/in aus einem EU-Staat kommt oder nicht bzw. ob es mit dem Herkunftsland ein Abkommen gibt. Habe ich vor fünf Jahren bei einem Freund erlebt dessen angebetete aus Kenia kommt. Hat anderthalb Jahre gedauert bis der ganze Papierkrieg erledigt war. Noch dramatischer ist es mit hunderttausenden von Türken die hier geboren und aufgewachsen sind - nicht mal die sind deutsche (obwohl hier geboren) und müssen spätestens ab dem 12. Lebensjahr entscheiden ob sie deutsche oder türkische Staatsbürgerschaft haben wollen. Wer diesen Termin verpasst kann jederzeit abgeschoben werden. Der Teufel liegt wie immer im Detail und wird auch von Bundesland zu Bundesland mit Abweichungen gehandhabt (besonders Bayern).
 
@LastFrontier: Ja, sie ist Britin, ist also nicht so schlimm ;) Der früheste Austrittstermin von UK ist eh erst 2017, da haben wir also genug Zeit :) Wobei ich ehrlich gesagt am überlegen bin, ob ich nicht Brite werde, hat so ein paar Vorteile wenn es um Reisen geht, Common Wealth etc ^^ Und Unterhalt ist kein Problem, es geht eher um das Recht sich hier aufzuhalten ohne Visum ;)
 
@hundefutter: es geht nicht um die GLEICHSTELLUNG der homoehe es geht um eine petition die versucht hat gleichgeschlechtliche lebensbeziehungen an sich zu unterbinden. in kalifornien gibt es gar keine diskussion von wegen gleichstellung, das thema ist hier in deutschland! beispiel ist infos bzw besuch im krankenhaus, heteros können sagen "das ist mein(e) verlobte(r)/ehepartner", schwule könnten das, wenn nach Eich gehen würde nicht tun. es geht einfach nur um den verhassten homos das leben zur hölle zu machen und nicht um irgend eine diskussion von wegen steuerersparnisse etc. daher auch der große aufschrei und die entscheidung des verfassungsgerichtes diese abstimmung als ungültig und verfassungswidrig zu erklären! Eich hat es nicht begriffen und ist homophob, wenn er nun im büro diese einstellung pausiert und dann zu hause weiterhin seine homosexuellen untergebenen hasst ist keinem geholfen.
 
@fieserfisch: ach diese Alltags-fa-schis-men gibts doch in jeder Gruppe die aus der Masse hervorsticht. Und als Teilnehmer/betroffener dieser Gruppe habe ich immer die Chance auszubrechen. Wenn ich nen Chef hätte der schwule nicht mag und ich wär schwul, ich hätt gekündigt... wieso erwarten grundsätzlich die Minderheiten, dass Mehrheiten sich gegenüber den Minderheiten zwanghaft anpassen und diese akzeptieren? humanitär wärs schön - keine frage - aber mal ehrlich, es gibt eben immer 2 Meinungen, entweder dafür oder dagegen... oder eben veto... ist ja nicht so dass Entwickler gezwungen werden für Mozilla und deren schwulenhassenden chef zu arbeiten... konsequenzen sollen immer andere ziehen, selbst tuts die minderheit selten um der eigenen Position nachdruck zu verleihen. Zwar ist problematisch, dass die Randgruppen kaum ne Lobby haben die deren Interessen vertritt, aber das Ansehen der Randgruppenmitstreiter wird nicht deshalb akzeptierter, indem man andersdenkende per web quasi aus m amt mobbt... fragt sich wer hier der wirkliche faschist ist.
 
@hundefutter: "Mozilla verliert einen kompetenten Mitarbeiter" Und die Entwickler die gegangen sind, sind nichts wert?
 
@Knerd: Doch, aber du glaubst doch nicht wirklich das der Weggang von Eich jetzt plötzlich alles wieder richtet? Menschen die an die Meinungsfreiheit glauben werden jetzt Mozilla auch wieder anders betrachten. Von Leuten die gegen die Homoehen sind (in islamischen Länder) sprechen wir hier nicht einmal. Aber Grundsätzlich kann sich ein Unternehmen den Weggang einiger Entwickler leisten. Ein CEO ist aber ein anderes Kaliber. Die Sache ist doch die: Jetzt ist niemandem geholfen. Die Situation ist offensichtlich nicht ideal. Und das weil ein Typ seine politische Meinung unterstützt hat.
 
@hundefutter: Ich kenne persönlich einige die den FF und allgemein Mozillaprodukte nicht mehr nutzen wegen Eich, einfach, weil sie eine Firma mit einem CEO der gegen ihre eigenen Rechte ist nicht unterstützen wollen.
 
@Knerd: Ich kenne einige die sagen sie würden auf chrome umsteigen wenn er deswegen zurücktreten muss. Hurra, Anekdoten sind doch was feines. ;) Aber im ernst, es gibt immer zwei Seiten. Anscheinend ist das schwer zu zugeben und noch schwerer zu akzeptieren.
 
@hundefutter: Es gibt zwei Seiten, das ist aber ab einem Punkt vollkommen egal, wenn ich die Rechte von anderen einschränken will.
 
@hundefutter: ist eben ein Beweis dafür, dass dieses (Anti) Diskriminierungsthema mittlerweile einen Zenith erreicht hat, der den guten Grundsatz, nämlich die Minderheiten gleichzustellen, ganz klar überspannt. Groß rumtönen, es gäbe freie Meinungsäußerung, aber wenn man sich dem verbrieften Recht bedient, läufst du nicht mehr konform und wirst ausgesondert. Es ist da also die Frage, wer hier wirklich diskriminiert wird - möglicherweise diskriminieren alle Mainstream-Meinungsbefürworter die andersdenkenden, die den Mut haben ihre Meinung zu vertreten, sei es noch so kontrovers und von der ursprünglich diskriminierungsgeplagten Gruppe noch so sehr verhasst, weil diese widerum nicht versteht, dass man Dinge eben nicht nur gutfinden kann... mich lässt der Gedanke, dass 2 männer sich in den .... .... auch eher verstört zurück und find es eher abstoßend. Die Diskriminierungsdebatte unserer Gesellschaft wird in Kürze ein Maß erreicht haben, das Gerichte blockiert und auch das zwischenmenschliche auf einen neuen Tiefpunkt ankommen lässt, weil jeder nur noch seine Chance sucht Geld zu verdienen, indem er anderen Diskriminierung vorwirft... Dabei hat doch jeder Recht auf Diskriminierung, dann ist er auch nicht einzigartig und alle sind gleich beleidigt.
 
@Rikibu: Ein sehr guter Kumpel von mir, findet es heterosexuellen Sex eher verstörend, wer ist jetzt im Recht?
 
@Knerd: ich sag ja nicht, dass einer der gruppen (egal wieviele) mehr recht haben als andere. basierend auf der menschlichen normalität, müsste zumindest vom Verständnis her eher klar sein, dass sich männlich und weiblich tendentiell eher fortpflanzen als 2 vom gleichen geschlecht - wobei, das klagt sicher auch bald einer ein weil er sich diskriminiert fühlt keinen stock voller eier zu haben... :-)
 
@Rikibu: Unnatürlich ist es sicher nicht. Und was Normal ist, ist eine ganz andere Frage. http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Homosexuelles_Verhalten_bei_Tieren
 
@Knerd: mir fällt bei dieser (und den anderen) diskussionen bei dir auf, dass du zunächst in dem sinne reagierst, dass Eich homosexuellen nur schaden will. dann ist die reaktion der anderen, dass er eine meinung hat, die er haben und mit rechtlichen mitteln vertreten darf. deine reaktion ist dann, es geht in der ehe aber um mehr (rechte usw.). dann wird dir der kern des problems genannt. nämlich, dass es doch diskriminierend gegenüber zum einen nicht verheirateten heterosexuellen wäre, wenn sie nicht die gleichen rechte bekommen. und zum anderen, dass die ehe ihre wurzeln in der religion hat und entsprechende auffassungen bei religiösen existieren, die sie auch gefälligst haben dürfen und die respektiert werden sollten. der kern des problems geht dann so weiter, dass hier geschrieben wird, dass doch dann schon eher die rechte bzw. ehe revidiert werden sollten (bzw. in meinen augen nicht die ehe, sondern die rechtlichen vorteile durch eine Ehe auch anderen zustehen sollte, die nicht eine "Ehe" im sinne der kirche schließen können. sprich, eine regelung unabhängig von der ehe für alle, während die ehe als religiöses sakrament nur denen zusteht, für die es auch gedacht war.) deine reaktion ist dann, "ich halte nichts von der ehe. das ist für mich nichts weiter als ein stück papier für 40 euro"... ja sorry, sehen manche aus religiösen gründen, woher die ehe ja auch kommt, wohl anders! und das solltest du vllt mal auhc akzeptieren! die forderungen bzw. rechte, die du für schwule haben willst, um einer diskriminierung zu entgehen, kann man doch auch ohne ehe geben (also dahingehend sollte sich was ändern). das problem ist doch also nicht die ehe als religiöses sakrament. dem eigentlichen problem weichst du aus! Rikibu schreibt so vieles und das einzige worauf du bezug nimmst, ist seine abneigung wie schwule es miteinander tun... sorry, aber etwas von toleranz und offenheit hast du nicht viel verstanden! ich finde es auch verstörend. und dass ich das so empfinde ist mein verdammt gutes recht! (wäre dem nicht so, wäre ich ja auch nicht heterosexuell!!.. denk mal drüber nach ;) ) damit sage weder ich, noch Rikibu, dass andere meinungen im unrecht sind! unnatürlich ist homosexualität sicher nicht. ja, das trifft auch auf andere tiere zu. aber Rikibu sprach von "normalität". und die menschliche "normalität" (ich würde dazu jetzt mal sagen, die "wahrscheinlichkeit" ;) sich fortpflanzen zu können oder ob es eine signifikante mehrheit gibt) sieht nun mal so aus, dass die meisten menschen heterosexuell sind. also darf man hierzu doch auch "normal" sagen, oder etwa nicht? und wenn a normal ist, darf man das nicht gleich so verstehen, dass b deswegen das negativ beeinflusste wort "unnormal" erhält (und wenn doch, dass "unnormal" dann negativ gemeint wäre)... (mir geht auch immer dieses "was ist schon normal" oder "normal kann man doch nicht sagen" in einem gewissen zusammenhang sowas von auf den... diese heuchlerei der toleranz... normal ist das, was man...) rundum, was ich sagen will: du selbst scheinst lieber leute wegen ihrer anderen meinung als der mainstream meinung (oder evtl. nur wenn sie was gegen die homo-ehe haben) zu diskriminieren! und rechtfertigst sogar einen jobverlust deswegen, der wie hundefutter schrieb, eine hexenjagd ist, in einer gesellschaft, die nichts von toleranz und offenheit und der legitimen verwendung demokratischer rechtswege verstanden hat!!!...
 
@larusso: Ganz ehrlich, Religion hat in meinen Augen keinen Respekt verdient. Sie ist einer der Gründe für Krieg, Hass und Gewaltverbrechen in der Geschichte. Wenn es um den Staat und um Recht geht, hat Religion nicht mehr Respekt und Beachtung verdient als irgendeine andere Ideologie. Und nein, nur weil ich es nicht verstörend finde, heißt es nicht dass ich homosexuell bin ;) Und zu deinem letzten Punkt, seit wann ist ein Boykott kein legitimer Weg?
 
@Knerd: du darfst bei der ganzen sache nicht vergessen, dass du da von "deinen augen" redest! ;) deine sicht zur religion ist wohl zu sehr schwarz/weiß und bei weitem nciht differenziert genug. davon abgesehen, darfst du, nur weil du diese meinung hast, nciht die meinung anderer als schlechter oder falsch abstempeln. ich wage mal zu behaipten, dass nciht die religion zu kriegen führt, sondern dass die religion von ganz bestimmten leuten, die macht ausüben wollen missbraucht wird, um den menschen einen grund zu geben. macht, die auch in der poltik das maß aller dinge ist. verachtest du die politik auch? wohl eher nicht, sost würdest du nciht für irgebdwelche rechte irgebdwelcher menschen plädieren! den hass udn der damit verbundenen diskriminierung/untoleranz usw., den religiöse menschen durch zu krasse interpretationen ihrer religion entwickeln, passt auhc bei dir ganz gut (bezogen auf das vebundene mit dem hass, nciht dem hass selbst). nein, dass du deswegen homosexuell wärst, würde das auhc nciht bedeuten. aber ebenso richtig ist meine aussage. den boykott musst du mir aber nochmal erklären. legitime rechtswege hat der Eich genutzt. das wollte ich damit sagen. aber ist ja auch egal. ich hätte von dir viel lieber eine stellungnahme zu dem gelesen, was ich geschrieben habe, anstatt dass du jetzt wieder sagst, was du von der religion hältst usw.!... genau wie bei dem, was dir die ehe wert ist... ich kann dir da noch [o11], [o13] und [o14] empfehlen, wenn du was zur toleranz und so lesen möchtest. ;)
 
Das macht den Mozilla Browser auch nicht besser/schneller. Vor 10 Jahren war der mal ein Geheimtip, aber mittlerweile nervt der nur noch, wenn wir Browser Störungen in der Firma haben, ist meine erste Frage: "Verwenden Sie den Firefox". Wenn diese bejaht wird, dann rate ich zur Nutzung einer Alternative und in 90% ist das Problem damit behoben. Genug OT, ich finde, grad die !Meinungsfreiheit! von der Mozilla spricht, sollte dem Brendan Eich nicht verbieten, etwas zu machen, was er persönlich machen möchte. Auch wenn es natürlich nicht optimal war, das was er getan hat.
 
@hover: welche tollen Alternativen gibs denn da noch? Chrome? opera? ie? is doch alles irgendwie fad im Beigeschmack.
 
@Rikibu: Lynx ;)
 
"Bei Mozilla glaube man an Gleichheit und Meinungsfreiheit" - Meinungsfreiheit aber wohl nur, so lange sie den Verantwortlichen in den Kram passt. Denn Eich ist ganz offensichtlich wegen seiner freien Meinungsäußerung abgesäbelt worden.
 
@JanKrohn: Nein, er ist "abgesäbelt" worden, weil er die Gleichheit anderen aktiv beschneiden wollte.
 
@Knerd: aktiv ist was völlig anderes.
 
@TurboV6: Aha, also ist die Unterstützung einer Aktion, die die Rechte anderer beschneiden will nicht aktiv?
 
@Knerd: aktiv wäre, wenn er auf einem Pult steht und einen Vortrag hält. So ist es einfach nur eine stille Spende und damit eine passive Unterstützung.
 
@Knerd: Das ist doch harmlos. Im Koran ist das anders drin. Dort gilt die Scharia. Homos bekommen danach die Todesstrafe, die auch vollstreckt wird (Nigeria, Iran, Saudi-Arabien etc).
 
@JanKrohn: Ich kann deine Aussage durchaus verstehen und finde den Rücktritt jetzt auch etwas übertrieben. Aber straffreie freie Meinungsäußerung gibt es eigentlich in Wirklichkeit gar nicht. Denn es gibt auch noch andere Gesetze, wie eben, "die Würde des Menschen ist unantastbar". Tja und wenn ich eben eine Meinung frei äußere, die eben die Würde anderer Menschen missachtet haben wir schon ein Problem :) Und um ehrlich zu sein, finde ich das auch ganz ok.
 
@FatEric: Eine Meinung kann jeder äussern und ist auch akzeptabel. Was jedoch nicht akzeptabel ist, das er durch seine Spende das auch noch aktiv unterstützt hat. Somit greift er indirekt in das Persönlichkeitsrecht anderer ein. Der Rücktritt ist akzeptabel, wenn die obrige Aussage stimmt, das die Mitarbeiter Ihre privaten Meinungen "an der Tür" abgeben sollen. Das würde bedeuten, ein falsches Wort und du bist raus, wenn es dem Vorgestetzen nicht passt und bisher war es bei Mozilla gang und gebe, das jeder seine Meinung sagen konnte, ohne persönliche Konsequenzen in der Firma zu befürchten.
 
@Pepe_S: warum soll die Spende nicht akzeptabel sein? Ich finde seine Aussagen verachtend aber er darf doch Geld spenden an wen er will. Wenn man das nicht mehr darf dnan schränkt das das Meinungsfreiheitsgesetz ein; siehe aktuelles Urteil in den USA bzgl. Parteispenden.
 
@TurboV6: Spenden kann er doch, wenn es nicht gegen das Rechtsstaatlichkeitsprinzip und den Gleichheitssatz verstoßen würde. Laut wiki wurden über 83 Mio. Dollar gespendet. Das Geld kann man sinnvoller einsetzen, als sich zu streiten, welche Art der Ehe nun akzeptabel ist und anerkannt wird.
 
@Pepe_S: wo verstößt es denn gegen das Prinzip? Das was Du forderst wäre ein Verstoß, dass man solche Meinungsäußerungen nicht mehr unterstützen darf.
 
@TurboV6: Nein, er kann seine Meinung äußern. Wenn er Geld spendet, identifiziert er sich und unterstützt die Kampagne "Proposition 8". Jedoch nach Rechtsstaatlichkeitsprinzip entscheidet er sich bei der Kampagne "Proposition 8" gegen die Menschenwürde, Freiheit und Gerechtigkeit und das ist in meinen Augen nicht akzeptabel. Als CEO präsentiert man ein Unternehmen. Er ist wie alle ersetzbar, der Ruf einer Firma nicht.
 
@Pepe_S: Seine persönliche Meinung steht allerdings im Einklang mit US-Bundesgesetz: http://www.law.cornell.edu/uscode/text/1/7 sowie mit ca 70% der Gesetze der individuellen Bundesstaaten. Noch ein Zitat vom Bundesverfassungsgericht: "Allerdings kann die Ehe nur mit einem Partner des jeweils anderen Geschlechts geschlossen werden, da ihr als Wesensmerkmal die Verschiedengeschlechtlichkeit der Partner innewohnt". Dass Prop 8 also gegen das Rechtsstaatlichkeitsprinzip verstößt halte ich schon für eine sehr gewagte Behauptung.
 
@Pepe_S: Tja, da sind wir nun bei der Auffassung was die einzelne Wörter bedeuten. Ich finde, dass jeder Mensch sic sexuell dahin orientierten soll wo er will, er darf von mir aus heiraten wie er will und er soll mit allen Vor- und Nachteilen leben wie er will. Ich finde es aber zB nicht in Ordnung, dass ein schwules Paar sich das Recht erkämpft ein Kind adoptieren zu dürfen. Wenn sie sich entscheiden dann bitte mit allen Vor- und Nachteilen; auch wenn es gesellschaftlich vielleicht anerkannt sein mag finde ich es für das Kindeswohl nicht "gerecht" und damit eine Verletzung der Gerechtigkeit. Wie handhaben wir das jetzt, was wird höher gewichtet? Siehst Du das Problem an diesem Beispiel? Was wird höher bewertet.. Meinungsfreiheit oder Menschenwürde? Er hat sich ja nicht gegen Schwule geäußert sondern lediglich gegen deren Gleichstellung. Das sind völlig verschiedene Aussagen, die hier leider 90% der Leser nicht kapieren.
 
@JanKrohn: so schauts aus. Danke.
 
@JanKrohn: warum wurde es auf Grund gegen das Rechtsstaatlichkeitsprinzip wieder gekippt?
Edit: Auf deutsch, es dürfen nur die in eine Ehe treten, die auch Steuerzahler erzeugen.... Man man man. Was für eine Welt...
 
@TurboV6: Was spricht denn dagegen, wenn zwei Männer oder zwei Frauen ein Kind großziehen?
 
@Knerd: Du warst schneller.
@TurboV6: Wenn sich 2 Frauen/Männer lieben, warum sollen sie nicht die gleichen menschlichen Rechte und Bedürfnisse haben?
 
@Knerd: ich würde dagegen nicht vorgehen; aber so schlimm wie Kinder eben sein können, könnte ein Kind darunter leiden warum es zwei Vater hätte etc.
 
@TurboV6: Ok, also ein, ich möchte es mal, rationaler Grund, nennen. Viele kommen mit, ein Kind braucht Mutter und Vater ;) Daher die leicht gereizte Frage.
 
@Knerd: Ansichtssache. Ich bin ohne Vater aufgewachsen und mir hats nicht geschadet. Aber dumme Fragen als Kind kriegt man halt weil hier das Verständnis von etwas "ungewohntem" fehlt. Und ich sehe hier eben das Kindeswohl in den jungen Jahren in Gefahr. Wenn das Kind erst mal psychisch stabil genug ist wirds egal sein. Aber bis dahin vergeht halt viel Zeit.
 
@TurboV6: ein Kind könnte darunter leiden...weil ? Andere Kinder von anderen Eltern nicht beigebracht bekommen haben, das schwul oder lesbisch sein zu dem zählt, was man gängigerweise als "normal" bezeichnet ?
 
@DerTigga: ob das normal ist oder nicht.... auf alle Fälle hat die Natur (ohne religiösen Gedanken) kein Kind für homosexuelle Paare vorgesehen. Von daher finde ich das "unnormal", da es eben nicht die leiblichen Eltern sind (ich weiß, komisch ausgedrückt, soll aber nicht negativ sein). Das mein ich mit Vor- und Nachteilen. Wenn man sich für eine Richtung entscheidet, auch wenn es angeboren ist, dann muss man dies - finde ich - mit allen Vor- und Nachteilen eben auch so ausleben und sich nicht immer nur die Lorbeeren pflücken, nur weil man anders ist. Ich finde hier eine 100%tige Gleichstellung einfach nicht korrekt und der Umgebung nicht gerecht. Heiraten, Steuern, ... das ist alles ok und ich bin da dafür. Bei Kindern sehe ich das - in der heutigen Gesellschaft - anders. Mag sein, dass das in 10 Jahren anders sehe, wenn die Akzeptanz des Seins allgemein höher ist. Aber alles sofort zu erzwingen finde ich falsch.
 
@TurboV6: als was dürften denn schwule Ehepaare maximal herhalten ? Als Kinder aus der Babyklappe vor einem im Heim dahin vegetieren Bewahrer ? Als selbst zur Adoption freigegebene Kinder nur in Ausnahmefällen aufpäppeln Dürfer ? Wofür sind sie der "mehrwertigereren" restlichen Gesellschaft denn gut genug ? Mehr als nur Abladeplatz von aussortiertem, verworfenem, unerwünschtem ?
 
@JanKrohn: falsch. Er hat nicht seine Meinung geäußert, sondern er hat ein Sprachrohr, das selbiges, seinem Eindruck nach, für ihn macht, machen soll, finanziert. Er hat daher im Grunde seine Meinung aus der Hand gegeben, ist vom seine Meinung persöhnlich und aktiv äußern umgeschwenkt auf ein Sie von anderen äußern lassen. Und das verbunden mit der Gefahr, das die übers Ziel hinausschießen. Denn ich glaube nur sehr bedingt daran, das diese Kampagne nennenswert auf ihn gehört hätte, im Fall das er gefordert hätte: " ... halt stop moment, das geht mir jetzt zu weit was ihr da vorhabt. Hört sofort auf damit, keinen Schritt weiter !" Davon ab: hat er irgendeinen Ton dazu gesagt, das es ihm inzwischen leid tut, das er "damals" vorhatte, andere Menschen zu benachteiligen ?
 
@JanKrohn: (Mal auf der Gefahr hin das dies bereits jemand vor mir gesagt hat...) Eich darf sich gegen die Ehe für alle aussprechen, das ist seine Meinung. Er muss auch Leute mit anderen sexuellen Orientierungen nicht mögen. Zu der freien Meinungsäußerung gehört aber auch, dass andere Leute die Meinung nicht unterstützen müssen. Auch können alle Leute bei Mozilla frei sagen: "Sehe ich nicht so." oder: "Ich mag meinen Chef nicht ich gehe.". Falls zu viele nicht glücklich mit den Chef sind, ist es eventuell ein logischer Schritt diesen zu ersetzen. Selbstverständlich darf Eich auch weiterhin gegen die Ehe für alle sein.
 
@JanKrohn: das Verhalten passt ja auch zur Unsitte unserer Gesellschaft, dass man einerseits zwar gerne etwas zu allen möglichen Themen sagt, sich aber im gleichen Atemzug vom Gesagten vorsorglich schon mal distanziert um rechtliche konsequenzen zu minimieren. nüchtern betrachtet sind wir ne ganz schön komische Gesellschaft.
 
ach komm.. mozilla hat ganz andere probleme.
 
Da haben sie nun so öffentlich polarisiert, das er jetzt das Handtuch geschmissen hat.Und hat es nun jemanden geholfen???Die Akzeptanz war schon immer zweigeteilt.Es gibt Schwule, die sind normal angezogen, bewegen sich unauffällig und ansonsten ist ihre Homophobie kaum zu erkennen.Gegen solche Menschen habe ich nix und auch nix gegen ihre sexuelle Ausrichtung.Andererseits gibt es auch Schwule, die sich regelrecht in Ihren Bewegungen,Gestiken,Sprache und Bekleidung so auffällig benehmen, das ich mich echt angewidert weg drehen muss.Bin ich nun ein schlechter Mensch, weil ich so denke???Die Mitarbeiter bei Mozilla sollten lernen, auch gegensätzliche Meinungen zu akzeptieren.
 
@Fanta2204: Es gibt homophobe Schwule?
 
@mlodin84: Ob dus glaubst oder nicht, ja :D mein Highlight, homosexuelle Nazis :D
 
@Knerd: Sowas nennt man dann wohl Oxymoron
 
@mlodin84: M. Kühnen, Ernst Röhm und andere waren stockschwul.
 
@jediknight: Ist mir schon klar, dass es damals auch schule Nazis gab. Aber nachdem wie die Nazis mit Homosexuellen umgegangen sind, ist es für mich halt schwer vorstellbar, dass es heutzutage noch schwule Nazis gibt. Das einzige was noch absurder wäre, wäre ein jüdischer Nazi.
 
@mlodin84: Eine entfernte Bekannte von mir ist eine Redneck-Frau wie sie im Buche steht, rassistisch bis ins Mark und mit einem Afroamerikaner verheiratet. Es gibt nichts was es nicht gibt.
 
@mlodin84: Es gibt viele Schwule, die jenes tuntige Gehabe, das man vor allem im Unterschichtenfernsehen regelmäßig als "typisch Schwul" präsentiert bekommt, auf den Tot nicht ausstehen können.
 
@Heimwerkerkönig: Ich kenn sogar einen persönlich, einer meiner besten Freunde :)
 
@Fanta2204: Gilt Deine Abneigung nur für sich extravagant (ich verwende mal dieses Wort für die "sich regelrecht in ihren Bewegungen, Gestiken, Sprache und Bekleidung auffällig benehmenden" Leute) verhaltende Homosexuelle, oder auch für beliebige sich extravagant verhaltende Leute? Würdest Du Dich in einer Welt von "08/15 Normmenschen" am wohlsten fühlen (so ein bisschen muss ich da an Fotos aus dem China der Mao-Zeit denken... alle ähnlicher Haarschnitt, alle gleich angezogen, ...)? Falls sich diese Deine Abneigung nur auf Homosexuelle beschränkt, warum gerade auf diese?
 
@FenFire: Natürlich will ich keine Welt, wo alle gleich sind.Aber ich bin wenigstens ehrlich hier und schreibe, das ich damit ein Problem habe.Es wirkt für mich völlig befremdlich, wenn Schwule sich so sonderlich geben.Ich wohne in einen kleinen Örtchen und auch bei uns gibt es ein Männer-Pärchen.Die beiden sind aber voll in der Gemeinde integriert und werden auch geschätzt.Keiner hat irgend ein Problem mit den beiden.Ab und zu fallen schon mal unlautere Worte über die beiden, aber das nehmen sie gelassen.Ist auch richtig so.Und beide betonen immer wieder ausdrücklich, das sie das tuntige Verhalten einiger Schwule nicht sonderlich schön finden und stimmen meiner Meinung zu.Sie sagen selbst, das gut die Hälfte dieser Leute das einfach überziehen, obwohl sie von ihren Charakter ganz anders sind.Heißt: Sie spielen eine Rolle, ohne wirklich die Rolle spielen zu wollen.Das so was dann beim normalen Menschen als abtrünnig gewertet wird, können die beiden völlig verstehen.Gerade deshalb werden dann alle Schwule in ein Fach geschoben.Ist es aber nicht.
 
@Fanta2204: "...beim normalen Menschen..." ??
 
@jigsaw: Entschuldigung.Satzwahl war etwas blöd.Ich korrigiere das hier : "Ich meinte, bei vielen teilen der Bevölkerung".Ok so???
 
@Fanta2204: Na klar, bin halt irgendwie ein bisschen drüber gestolpert ;-)
 
@Fanta2204: Also könnte man vielleicht sagen, dass Dich einfach nerviges Verhalten von Leuten stört (was auch immer jetzt vom einzelnen bzw. konkret Dir als nervig empfunden wird), und dass "tuntiges Verhalten" hier mit dazu zählt? Warum muss man das dann auf Schwule projizieren, da ja, wie Du selbst feststellst, etliche davon sich eben auch nicht "tuntig" verhalten, und ebenfalls davon genervt sind? Und vielleicht sind manche Leute mit solchem Verhalten ja auch heterosexuell (werden aber ggf. für schwul gehalten, weil "tuntig = schwul" in vielen Köpfen verankert scheint, wie z.B. auch "Rock tragender Mann = schwul" - das hätten sie mal einem Samurai sagen sollen, oder einem römischen Legionär^^). Die Forderung "Schwule sollen sich gefälligst unauffällig benehmen, weil es sonst nervt/anwidert" ist daher in meinen Augen falsch formuliert, es sei denn sie ist doch latent schwulenfeindlich gemeint und daher nicht verallgemeinerbar - denn, wenn man so eine Forderung denn aufstellen möchte, sollte sie wohl besser ganz allgemein "Alle Leute sollen sich gefälligst unauffällig benehmen, weil es [mich und ggf. andere auch] sonst nervt/anwidert" lauten. So ausgedrückt wird dann auch einfacher sichtbar, dass hier eigentlich zu gewissem Teil sehr subjektives Empfinden mitschwingt, was denn nun nervig ist und was nicht, und auch die darin versteckte Forderung nach Konformität bzw. Anpassung anderer an eigene Vorstellungen wird deutlicher erkennbar. Was dann letztendlich auch die Diskussion erleichtert, bis wohin so eine Forderung als Forderung nach Rücksichtnahme gut verargumentierbar ist (Beispiel: lautes Musikhören im öffentlichen Verkehr stört die anderen Fahrgäste, hier besteht wohl Konsens dass der Musikhörer im Interesse der Rücksichtnahme eben nicht die Freiheit hat, beliebig laut in der Bahn/im Bus Musik zu hören), und wo die Freiheit anderer durch ein "die Welt hat sich nach meinen Vorstellungen zu richten" in nicht akzeptabler Weise (ja, letztendlich ist auch das Konsens) beschnitten wird.
 
@FenFire: Sich unauffällig verhalten sollen ist da glaub ich nicht der richtige Begriff. Ich für mich würde es so nennen: einfach das übermäßige Glorifizieren und seine eigene partnerschaftliche Ausrichtung als die (weltweit) bestmöglich machbare Ausrichtung zu behaupten, ein gutes Stück zurückschrauben können. Das schließt für mich lesbisch, schwul und hetero mit ein.
 
@DerTigga: Sehr gut auf den Punkt gebracht.
 
@Fanta2204: aus Gesprächen mit Schwulen weiß ich, das die nen ganz gesunden Hass auf den von dir beschriebenen völlig überzogen daherkommenden Typ Schwuler haben.. Zitat: " denen würde ich am liebsten was mit nem Aschenbecher auf die Zähne geben.. "
 
Mobbing vom Feinsten. Aber es geht ja angeblich um eine gute Sache, da ist bekanntlich alles erlaubt ^^
 
Mich würde mal interessieren was alle hier, die sagen Eich hat doch gar nichts falsch gemacht hat, zu folgender Aussage sagen: "Schwarze dürfen keine Weißen heiraten." Vorweg, ich bin kein Rassist oder ähnlicher Mist. Aber ich wette, wenn Eich so eine Aktion unterstützt hätte, sähen die Kommentare anders aus.
 
@Knerd: Äh, Nein?!
 
@knirps: Du meinst die Kommentare sähen hier dann genauso aus? Er hat doch nur seine Meinung gesagt etc?
 
@Knerd: Solche Fragen kann man nicht pauschal beantworten. Das hängt viel zu sehr von der Zeit ab, in der man lebt. Auch Demokratie und die Wertvortstellungen der Gesellschaft entwickeln sich weiter (manchmal auch zurück). Die Frage der Rassentrennung wurde in demokratischen Staaten bereits behandelt und am Ende des demokratischen Prozesses kam es zu einer rechtlichen Gleichstellung. Ebenso verhielt es sich 2008 mit dem Ehe-Gesetz für Homosexuelle. Solange eine Sache rechtlich nicht eindeutig geklärt ist, muss es in einer Demokratie erlaubt sein sich für oder gegen diese Sache auszusprechen ohne im Anschluss eine Hexenjagd befürchten zu müssen.
 
@Knerd: Dein Vergleich hinkt aber bei näherer Betrachtung. Wohl gemerkt, ich habe kein Problem mit der Homo-Ehe (blöder Begriff), aber die Argumente der Gegner sind auch nicht völlig von der Hand zu weisen; nämlich, dass ein heterosexuelles Paar durch die in die Welt gesetzten Kinder einen großen Mehrwert für die Gesellschaft generiert, während Homosexuelle dazu von Natur aus nicht in der Lage sind und deshalb rechtlich nicht völlig gleichgestellt werden sollten (es geht hier nicht zuletzt um finanzielle Ansprüche). Jetzt kann man freilich einwenden, dass es heterosexuelle Paare gibt, die sogar bewusst auf Kinder verzichten. Und in der Tat sollte man sich als Gegner der Homo-Ehe konsequenterweise fragen, wieso diese mit Paaren gleichgestellt sind, die Kinder bekommen. Letztendlich ist das alles eine verzwickte Sache, über die man aber diskutieren können muss, ohne sofort mit der Moralkeule niedergeprügelt zu werden. Genau das ist im gegenständlichen Fall jedoch geschehen und deshalb überaus kritikwürdig.
 
@Heimwerkerkönig: Es geht nicht nur um finanzielle Aspekte. Es gibt noch bedeutend mehr Vorteile in einer "Hetero-"Ehe ;)
 
@Knerd: welche vorteile hat denn die ehe wenn man den finanziellen aspekt weglässt? da gibt es noch diese verfügungsgeschichte im krankenhaus. aber sonst? mir fällt nix ein?
 
@Matico: Aussageverweigerungsrecht ist noch eine Sache die mir spontan einfällt.
 
@Matico: einer der immer für dich da ist !
 
@Pepe_S: hab ich! dafür muss ich nicht heiraten.
 
@Knerd: Ein Aussageverweigerungsrecht hat man immer, egal ob man verheiratet ist oder nicht! Wieso wiederholst du eigentlich diesen Unsinn hier andauernd?
 
@klein-m: Habe ich das Recht die Aussage zu verweigern, wenn ich meine Freundin mit einer Aussage belasten würde? Wäre mir neu.
 
@Knerd: Das Aussageverweigerungsrecht hat aber nur der Beschuldigte und dabei ist es egal, ob er verheiratet, verwitwet oder ledig ist...
 
@klein-m: Ich bin doof, ich verwechsel die beiden immer http://de.wikipedia.org/wiki/Zeugnisverweigerungsrecht das meinte ich ^^
 
@Heimwerkerkönig: Ich halte es für legitim Familien jeglicher Art finanziell zu unterstützen in denen Kinder aufwachsen (sprich in denen tatsächlich Kinder vorhanden sind und nicht in denen es theoretisch möglich wäre...). Und das ist eben nicht nur in der klassischen Mann-Frau-Ehe => Kind Kon­s­tel­la­ti­on der Fall. Alle anderen, kinderlosen Partnerschaften müssen die gleiche finanzielle Unterstützung (und rechtliche Absicherung) bekommen oder eben keine. </opionion>
 
@Knerd: falsch! ein weißer mann soll heiraten können wen er will! ;)
 
Immerhin hat er selber gemerkt, dass er untragbar ist. Damit ist die Sache nun erledigt und es können wieder alle bei Mozilla normal weiterarbeiten.
 
@Valfar: Er ist nicht freiwillig gegangen, er "wurde gegangen"
 
Diskussion vorbei, nein sie geht zumindest in den Köpfen weiter. Wobei sich wieder die "Wertigkeiten" verschieben, vielleicht auf ein mehr von Akzeptanz? Meine Rangliste welche Grundrechte einen Höheren Wert haben bzw. welche für ein wichtigeres Gut eingeschränkt werden dürfen, wertet die Meinungsfreiheit eher im Mittelfeld. Das erste und damit unantastbarste Gut ist die Körperlich und Geistige Unversehrtheit, das Zweite währe die Gleichstellung aller Menschen, das dritte währe die Sexuelle Selbstbestimmung, das vierte die informationelle Selbstbestimmung, dann eventuell die Meinungsfreiheit und folgende. Mein Grundsatz ist das kein "Nachgeordnetes" Grundrecht das davor genannte einschränken und oder negieren darf. Mir ist Bewusst das dies in Gesetzlichen Rahmen doch erfolgt (Freiheitsstrafe), auch das die Welt anders Tickt, aber wenn man nicht bereit ist für das Wohl von vielen einzutreten, werden die "Anderen" bestimmen wer welche Rechte zuerkannt bekommt, und wer nicht, ohne Menschlichkeit!
 
@Kribs: Zumindest in Deutschland ist es nicht illegal aus einem Gefängnis auszubrechen, du musst nur deine Reststrafe absitzen wenn du es tust.
 
@Knerd: ...und dabei erwischt wirst. Hast du vergessen zu erwähnen ;-)
 
@jigsaw: Hast ja Recht :P
 
Oh man, was ich hier wieder lese... Vor allem Knerd schießt hier reihenweise den Vogel ab. "er ist 'abgesäbelt' worden,weil er die Gleichheit anderen [sic!] aktiv beschneiden wollte" - So ein Blödsinn, er wurde abgesäbelt, weil er nicht der aktuellen Mainstream-Meinung folgt, sondern die Eier hat zu seiner Meinung zu stehen. Ja er hat den Gesetzesentwurf aktiv unterstützt, aber das war sein gutes Recht und verfassungsmäßig. Viel wichtiger ist doch, wie er Homosexuelle als Chef und als Mensch behandelt! Nur darauf kommt es an. Dann der Vergleich mit "Schwarze dürfen keine Weißen heiraten." - ohne Worte. Einerseits Gleichberechtigung und Meinungsfreiheit fordern und andererseits Eichs Meinung als falsch und dumm darstellen. Hatte er überhaupt mal die Gelegenheit zu erklären, warum er diese Meinung vertrat und was er stattdessen für Homo-Lebensgemeinschaften wollte? Vlt. will er ja inzwischen auch, dass diese Pärchen mehr Rechte haben. Gefragt hat ihn keiner, es wird nur auf ihn eingeprügelt. Knerd ist doch hier der eigentliche Diskriminierer mit seinem Pseudo-Gutmenschentum. Das nächste ist die Herabwürdigung der Ehe zu einem Stück Papier und ein paar zusätzlichen Rechte/Vorteile. Das ist vlt. deine Meinung aber ganz sicher nicht die aller. Ich kenne so einige die heiraten bzw. geheiratet haben, weil sie sich damit ein Versprechen geben/gaben, das aus ihren Herzen kommt. Und wenn du, deine Familie und dein weiteres Umfeld das nicht erkannt habt, dann kann ich euch nur bedauern.
 
@ElDaRoN: Das ist tatsächlich 'ne sehr gute Frage, was du hier (wie) (schnell) gelesen hast *g
 
@ElDaRoN: "So ein Blödsinn, er wurde abgesäbelt, weil er nicht der aktuellen Mainstream-Meinung folgt, sondern die Eier hat zu seiner Meinung zu stehen." - Hast du oben den Text nicht gelesen? - "Brendan Eich hatte in einem Interview Anfang der Woche etwa gemeint, dass Mozilla-Mitarbeiter ihre privaten Meinungen "an der Tür abgeben" sollten"... Ich weiß nicht, ob es dir gefällt, nicht deine Meinung sagen zu dürfen.
Edit: Und ich denke Knerd hat auch die Eier, um zu seiner Meinung zu stehen. ;o)
 
@Pepe_S: Doch, aber die von dir zitierte Aussage ist schlicht falsch, denn das hat er nicht gesagt! Das behauptet mal wieder nur WinFuture. Suche mal nach den Wort "door" in diesem Artikel: http://www.cnet.com/news/mozilla-ceo-gay-marriage-firestorm-could-hurt-firefox-cause-q-a/ __ Er sagt nur, dass Mozilla nicht global erfolgreich sein kann, wenn man sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigt und dieser sollte eben das Ziel (die Mission) sein. Und er impliziert damit auch, dass er selbst ebenso seit vielen Jahren seine (möglicherweise homophobe) Meinung draußen lässt. Übrigens spreche ich Knerd nicht ab, dass er nicht die Cojones hat zu seiner Meinung zu stehen, vielmehr ist das ein recht harscher Hinweis von mir, dass er einfach mal die Kuh im Dorf lassen soll.
 
@ElDaRoN: weißt du, ich sag nüscht.... aber lies du in deinem angegebenen Link mal den ganzen Text.... "It may be challenging for a CEO, but everyone in our community can have different beliefs about all sorts of things that may be in conflict. They leave them at the door when they come to work on the Mozilla mission."
 
@Pepe_S: Sag ich doch, davon, dass sie es an der Tür abgeben sollen steht da nix. Alle bei Mozilla tun es einfach und das ist auch bisher der allgemeine Konsens gewesen. Bis Eich CEO wurde... Auf einmal wurde es zum Problem. Statt ihm einfach mal eine Chance zu geben sich als fairer und kompetenter Chef zu bewähren, um gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten hat man ihn quasi rausgemobbt. Auch ich habe schon mit Leuten in diversen Teams zusammenarbeiten müssen, mit denen ich privat nicht mal ein Bier trinken würde, darunter war auch mal ein bekennender Neo-Nazi. Und trotzdem hat er die ihm übertragenden Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit des Teams gelöst. Ich behaupte einfach mal, dass das auch in diesem Fall durchaus funktioniert hätte, wenn man nicht überreagiert hätte.
 
@ElDaRoN: Man darf also immer schön gegen die böse, böse "Mainstream-Meinung" schimpfen, aber anders herum geht es nicht... lol, eine interessante Auffassung von freier Meinungsäußerung. Btw. gibt es, gerade in den USA, ziemlich viele Parallelen zwischen der ganzen Homo Diskussion und der Aufhebung der Rassentrennung. Menschen werden öfters abschätzig behandelt, werden als widernatürlich oder minderwertig tituliert, verlieren manchmal ihren Job und es gibt immer eine riesige Hysterie auf beiden Seiten. Und das alles, aufgrund einer unbedeutenden Eigenschaft, auf die man keinen Einfluss hat (Sexualität/Hautfarbe). Also offensichtlicher geht’s nun wirklich nicht...
 
@Brabbel: "Man darf also immer schön gegen die böse, böse 'Mainstream-Meinung' schimpfen, aber anders herum geht es nicht... lol, eine interessante Auffassung von freier Meinungsäußerung." Habe ich nie behauptet. Es ist nur so, dass jeder, der mit dieser nicht mitgeht immer öfter unsachlich ausgegrenzt wird. Schau dir doch an wie schnell hierzulande inzwischen mit der Nazikeule geschwungen wird. Extreme sind zwar nie gut, aber sie sind wichtig, um die goldene Mitte zu finden, darum darf man mMn auch die NPD nicht verbieten, denn sie zeigt uns bis heute, wo wir wieder hinkommen könnten, wenn wir unsere Probleme nicht anständig in den Griff kriegen.
 
Wird da jetzt eigentlich jeder Mitarbeiter nun überprüft, inwiefern er in Bezug zur Offenheit und Toleranz gegenüber was auch immer steht? Wenn nicht ist diese Aktion doch nur Rumheuchlerei...
 
So viel zur Toleranz gegenüber Leuten, die nicht die per multimedialer Gehirnwäsche in allen Medien verbreitet Massenmeinung vertreten. Wenn es nicht mehr wegen der Hautfarbe oder der Nationalität ist, sucht man sich eben einen anderen Grund Menschen zu diskriminieren und zerstört dann deren Leben und nennt das dann moralisch OK. Funktioniert immer wieder wunderbar. Deshalb sahen sich die Nazis auch moralisch im Recht, als sie das Leben der Juden in Deutschland zerstörten oder sogar beendeten. ____

Das menschliche Gehirn scheint irgendwie nicht dafür geschaffen zu sein mit Andersartigem klarzukommen. Bis zum heutigen Tag wird versucht allem fremdartigem in geradezu bösartiger und manchmal sogar tödlicher Weise zu schaden. Glückwunsch an die Moralapostel. Heute genügt es offenbar schon einer anderen Meinung als die Masse zu sein um diskriminiert zu werden und deshalb seinen Job zu verlieren. Meiner Meinung nach wäre es weniger "rassistisch" gewesen, wenn alle Leute die den Mann nun aus seinem Job gemobbt haben, eine Organisation gegründet und an diese gespendet hätten, welche dann mit dem Geld versucht hätte mit demokratischen Mitteln Gesetze gegen Homophobiker in Führungspositionen durch den demokratischen Gesetzgebungsprozess zu bekommen. So wie es nun gelaufen ist, steht Herr Eich nämlich moralisch besser da als seine Gegner. Dessen Spende hat nämlich gewiss niemanden seinen Job bzw. seine Lebensgrundlage gekostet und daher auch niemandem ernsthaft geschadet. Schon an der Stelle lassen sich Parallelen zu den Juden in der deutschen Vergangenheit aufzeigen. Die durften auch zuerst nicht mehr arbeiten, mussten dann für jeden auf der Strasse zu erkennen sein, wurden dann enteignet und dann verjagt bzw. eingesperrt und umgebracht. Soll das für Homophobiker nun genauso laufen? ____

Wann werden Menschen endlich mal etwas aus der Vergangenheit lernen und so nicht mehr dazu verdammt sein die selben Fehler immer wieder und wieder zu machen? Offenbar werde ich das wohl nicht mehr erleben.
 
Schade, dass es so weit gekommen ist. Denn so etwas wie hier führt doch nur zu einer scheinheiligen Gesellschaft, in der niemand mehr eine andere Meinung als die der aktuellen (zeitlich und räumlich begrenzten) Mode äußert. Gegen die Homoehe zu sein ist keine Volksverhetzung.
In Colorado müssen dann wohl bald Manager zurücktreten, die gegen die Legalisierung von Gras sind, in den Niederlanden welche, die gegen Sterbehilfe sind, in Deutschland welche, die für den Genmais sind, wieder in den USA welche, die gegen Genmais sind und in Russland wiederum welche, die für die Homoehe sind...
Das hat auch nichts mit Top Manager oder öffentliche Person zu tun, sondern mit der Fähigkeit zur Toleranz.
Vor 70 Jahren noch war Homosexualität wohl in jedem westlichen Land strafbar, gut dass da ein paar Leute ihre Meinung entgegen der Mode bekanntgemacht haben...
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