Von Windows XP zu Chromebooks: 0,5 Mio. € sparen

Die Verwaltung des Londoner Stadtbezirks Barking and Dagenham nutzt das Auslaufen des Windows XP-Supports, um sich komplett von Microsoft zu verabschieden. Hier hat man nun mit der Umstellung auf Chromebooks begonnen. mehr... Samsung, Notebook, Chromebook Bildquelle: Samsung Samsung, Notebook, Chromebook Samsung, Notebook, Chromebook Samsung

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Tolle Idee. Klingt ungefähr so, wie große Unternehmen die sich Apple-Notebooks irgendwo hinstellen und meinen, das ließe sich nun so verwalten. Also über eine gute Domänenanbindung und Verwaltbarkeit (bzw. die bloße Existenz einer solchen) hätte ich bei Chrome OS noch nie was gehört. Viel Spaß mit dem ersten Benutzer, der sich ein bisschen besser in der IT auskennt, und euer Netzwerk lahmlegt.
 
@flo2526: Du willst also, das öffentliche Einrichtungen beim teuren und ineffizienten Windowsmonopol bleiben und am besten auch beim MSOffice-Monopol und der Steuerzahler dieses weiter und weiter teuer finanzieren soll!?
 
@Sequoia77: Kurz und einfach: ja. Weil gespart wird hier auf Sicherheit und Verwaltbarkeit, was sicher nicht im Sinne der Steuerzahler ist.
 
@flo2526: kannst du deinen Satz bitte vollenden!? Und deine Meinung ist hoffentlich nicht dein Ernst... Sicherheit. Chrome und Google Cloud gehört zu den sichersten überhaupt und hör mir bitte mit der Datenparanoia auf. Ganze Staaten und Universitäten in den USA und Großbritannien setzen auf Google Apps! Bitte mal informieren!
 
@Sequoia77: Also wer bei der Frage bezüglich Datensicherheit darauf achtet, was die USA so macht, hat für mich einen merkwürdigen Sinn für Situationskomik.
 
@Sequoia77: Was heißt hier Datenparanoia? Bist du blind?! Meinst du die NSA-Skandale sind Gedankenexperimente oder wie?! Dass Microsoft nicht unbedingt sicherer ist was Datenweitergabe angeht als Google - wissen wir. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass sämtliche Daten plötzlich in die falschen Hände geraten bei Rechnern, die quasi alles in der Cloud speichern, wesentlich größer - weil man sie einfach auf ein Mal stehlen und nutzen / aggregieren / verkaufen kann. Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein. Und Windows ist im Verhältnis zu anderen Betriebssystemen in etwa proportional zu seiner Verbreitung sicher - ein Grund warum Linux-/Unix-Systeme angeblich sicher sind. Außerdem haben Windows-Rechner bei Behörden oft ganz andere Sicherheitsstandards als Consumer-Geräte bei dir und mir Zuhause (ich weiß es aus Erfahrung). Also (ich sage es mal mit deinen Worten): bitte mal informieren (und das Ergebnis verstehen)!
 
@flo2526: was ist am neuen windows sicher? hört endlich auf zu spinnen. egal was genutzt wird, nichts ist sicher!
 
@snoopi: Grundsätzlich wahr, aber es macht schon einen Unterschied, ob ich mich gleich geisle und die Daten freiwillig auf dem Silbertablett zu Google bringe, oder ob ich zumindest grundlegende Daten bei mir behalte (z.B. User-Daten über hauseigenes AD statt Google).
 
@flo2526: Ja bei uns hat sich auch ein Geschäftsleitungsfuzzi sich entschieden, die Daten in die Google Cloud zu schicken. Dafür dürfen sich nun alle mit dieser beschissenen Google mail Oberfläche rumschlagen. Interessant ist, das die Geschäftsleitung keine Nachrichten über diese Plattform austauscht.
 
@flo2526: Es wird gespart, koste es was es wolle... Und was Wirtschaftlichkeitsberechnungen (nicht nur im öffentlichen Sektor) betrifft, so möchte ich nur denen vertrauen, die ich selber frisiert... äh... ehm.. erstellt habe.
 
@Sequoia77: Ja, weil ich meine bei den Behörden abgegebenen Daten nicht in der Google-Cloud haben möchte (und auch in keiner anderen privaten Cloud).
 
@Sequoia77: Es gibt weder ein Windows Monopol noch ein MS Office Monopol.
Und vergiss nicht Google zeigt sehr ähnliche Strukturen wie MS wenn dus schon so verteufelst.
 
SUPERGEIL!!! Es bleibt nur noch zu hoffen, dass auch deutsche, von uns Bürgern, finanzierte und aufgeblähte, ineffiziente Behörden und Einrichtungen endlich mal anfangen zu sparen!! Und das dann sehr, sehr gerne mit Google und Chromebooks :-) SUPERGEIL!!! Hey, Konkurrenz belebt das Geschäft, wie man man hier auf Winfuture immer und immer wieder hervorhebt ;-)
 
@Sequoia77: Wow, da freut sich aber einer.
 
@hhgs: Ja, Du etwa nicht. Wenn Firmen und Behörden eine Auswahlmöglichkeit haben und nicht mehr gezwungen sind, teures Windows und MSOffice einzusetzen !? Komm, etwas Weitsicht und differenziertes Denken bitte!
 
@Sequoia77: Die Auswahl hatten sie doch schon immer?! Gibt doch ein paar Städte die zum Beispiel Linux einsetzen.
 
@Sequoia77: tja... leider leidet die Interoperabilität darunter. Open - oder Libreoffice sind zwar einigermassen kompatibel mit MS Office, aber halt nur im privat Bereich. Im Business kann man damit nicht arbeiten.
 
@b.marco: Würdest Du das für mich mal bitte etwas näher erklären?So mit Beispielen und stichhaltigen Belegen usw. nur so aus Neugier...
 
@pengo: z.B. Macros... , z.B. Masterpages, z.B. verlinkte Excel Sheets in andere Dokumenten, Grafiken in Text sind oft verschoben, etc. was brauchst du noch?
 
@b.marco: Also gut, das Argument mit den Makros hab ich ja schon öfter gehört, z. B. wenn's um MS-Office ging. Aber in den jeweiligen alternativen Programmen gibt's doch meistens auch eine im Grunde vergleichbare Funktion.
 
@pengo: gibt es... aber wenn du ne Menge Zeit und eine Menge Geld dafür ausgegeben hast, Macros erstellen zu lassen, dann wäre es ja echt dumm, das ganze neu zu machen, nur weil man auf ein Programm umsteigen will, was Opensource ist. Open Source bedeutet übrigens nicht nur dass es umsonst ist, sondern, dass auch ohne irgendwelche Gründe das Projekt beendet werden kann, und auch Bugs müssen nicht innerhalb einer gewissen Zeit behoben werden. Somit hat für mich Open Source im Business nichts zu suchen.
 
@b.marco: Dir ist aber schon klar dass professioneller Support und Open Source sich nicht gegenseitig ausschließen? (Ansonsten frag ich mich echt was Red Hat die ganzen Jahre lang gemacht hat ;) Natürlich kann es auch passieren, dass ein OSS-Projekt von heute auf morgen stillgelegt wird aber dann hat immer noch jeder die Möglichkleit einen Fork anzulegen.
 
@b.marco: Hat MS im Office denn endlich geschafft dass Makros auch in anderen Sprachversionen laufen (im selben Produkt wohlgemerkt)? Ist ja nett wenn man Makronamen eindeutscht für den Durchschnittsuser - aber dann sollte ne andere - zb englische - Instanz die auch trotzdem ausführen können ohne sich die Übersetzung der Makronamen selbst raussuchen zu müssen.
 
@b.marco: Open Source bedeutet übrigens auch nicht, das es umsonst ist...
 
@klaus4040: ist mir noch nicht aufgefallen. Ich arbeite ausschliesslich auf englischen Systemen und hatte dieses Problem bisher nicht. Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass es zu Problemen kommen könnten, wenn man Umlaute verwendet, aber die sollte man weder unter Linux, noch unter Unix, noch in der Programmierung benutzen.
 
@Overflow: nicht? Ausser dem Support schon, oder? Also ist das Produkt umsonst, nur die Dienstleistung dahinter nicht.
 
@b.marco: Nein, es heißt nicht automatisch, das das Produkt umsonst ist, sondern nur, das der Quellcode verfügbar ist. Ob man diesen Quellcode benutzen, verändern, weitergeben oder überhaupt kostenlos bekommt, darüber sagt "Open Source" erstmal nichts aus. Den Quellcode von PGP Desktop kann man z.B. einsehen, darf diesen aber nicht verändern, benutzen oder weitergeben, und muss für das Produkt trotzdem zahlen.
 
@pengo: es gibt vergleichbare Funktionen - mit Sicherheit. Aber wer bezahlt einen Entwickler dafür, dass er alle genutzten Automatisierungstools auf xOffice umstellt? Und selbst wenn er das geschafft hat: bei VBA kann bei uns z.B. das Produktsteuerungsbüro selbst mal nachhelfen... das würde bei OpenOffice nicht gehen, denn das nutzen sie Zuhause nicht (dank Home User Program von Microsoft). Weitere Argumente für "geht nicht im Businessbereich" sind Sharepoint und sonstige Teamwork-Systeme, die OpenOffice und dessen Derivate kaum bis gar nicht unterstützen und auch keinerlei Alternativen bieten.
 
@divStar: Das alles sind nunmal Probleme die durch das Fehlen offener Standards sowie Monopole entstanden sind.
 
@pengo: und jetzt? Mir geht es nicht um Grunderkenntnisse, sondern darum wie man am besten mit der Lage zurechtkommt. Die Arbeit tut sich nämlich nicht von selbst.
 
@hhgs: Hast überhaupt schon mal mit Windows gearbeitet und dir die Unterschiede angesehen?! Ich denke nicht
 
@nh: Die Frage verstehe ich nicht ganz, auf was möchtest du hinaus? Ob ich die Unterschiede zwischen Windows und Linux kenne? Oder Windows und ChromeOS?
 
@Sequoia77: Träum weiter. Hierzulande wird stattdessen ein höchst ineffizientes aufgeblähtes Projekt wie LiMux durchgeführt, mit der Ansage, dass andere Verwaltungen nix davon bekommen.
 
@Sturmovik82: Absoluter Nonsense... bin ich aber gewohnt hier auf Winfuture...leider! LiMux hatte Schwierigkeiten, war auch abzusehen, ist aber durchaus ein Erfolg! Ich wohne in München, Spezl und habe mich schon mit mehreren Personen unterhalten, die im Rathaus arbeiten oder mit dem Projekt zu tun hatten. Schönen Tag noch....
 
@Sequoia77: Deinen Aussagen sind polemisch und fachlicher Unsinn. Hast Du schon mal was von TCO gehört? Wenn Du Dir die Zahlen des von Dir zitierten Limux-Projektes anguckst (nicht die Politiker-Polemik), dann siehst Du, dass es finanziell eine Katastrophe ist. Für die Kosten hätte man noch mindestens 2 Jahrzehnte bei Windows bleiben können. Chromebooks sind für Unternehmenseinsatz wenig geeignet, da sie notwendige Enterprise-Funktionalität fast vollständig vermissen lassen. Man wird daher gezwungen 2 unterschiedliche IT-Infrastrukturen zu betreiben. Die Kosten sind niemals durch die wenigen Euro zu decken, die man bei Billigst-Chromebooks spart. Gute Chromebooks sind gleich teuer mit vergleichbaren Windows-Notebooks. Und zu guter Letzt: Die von Dir oben erwähnte Google Cloud ist in den meisten Bereichen in öffentlichen Verwaltungen rechtlich gar nicht zulässig. Deine platten Sprüche können allenfalls für Home-User gelten, im Enterprise-Umfeld ist das Quark.
 
@Flo2526 Für was braucht man bei Chromebooks bitte schön Verwaltungs und Group Policy Systeme ?

Läuft so oder alles über web Anwendungen -> sprich die Beschränkungen u.co haben in den Applikationen zu stecken.

Rest (Nutzer usw.) -> Google Management Console.
 
@MarkusSx: stimmt und auch die sicherheitskritischen Dokumente werden einfach auf GoogleDrive abgelegt... Warum auch nicht...
 
@MarkusSx: Mich würde ernsthaft interessieren wie der Dokumentenaustausch innerhalb der Verwaltung geschieht? Ich arbeite im öffentlichen Bereich, und es stimmt, dass viele Anwendungen ausgelagert werden und Webbasiert bedient werden, aber wir benötigen trotzdem noch ein DMS und tauschen innerhalb wichtige Daten aus. Läuft das dann echt alles über Google Services oder bieten die Chromebooks da noch weitere möglichkeiten? Wenn das alles über Google laufen würde, dann Gute Nacht...
 
@techniknarr: also früher als es noch uhm.. Google Gear? gab, konnten einige Anwendungen auch "Offline" arbeiten, mussten aber zur Synchronisierung von Daten z.B. ins Internet. Im Prinzip also würde man das Management insgesamt ins Netz verfrachten - und müsste nur Internetzugang sicherstellen. Problem ist aber, dass so alle - auch die sehr sensiblen Daten - bei Google liegen und diese nicht nur selbst jederzeit ran können, sondern auch andere ranlassen (ob nun freiwillig oder nicht). Für mich wäre das nichts, obwohl ich selbst Google Mail und die Suche benutze.
 
~12 Monate? Ich kann die News schon sehen. ;-)
 
@hhgs: Ja ich auch: "Projekt ohne Komplikationen weit vor der Frist vollendet. alle zufrieden und die Einsparungen sogar noch höher an veranschlagt. Mehr britische Behörden planen auf Chromebooks und Google Apps umzusteigen! Microsoft klagt mit dubiosen Patenten gegen die Hersteller von Chromebooks, und hat eine neue Bashing-Werbung gegen Google gestartet! hmmm, passt erschreckend gut :-)
 
@Sequoia77: Schon einmal daran gedacht, Romane zu schreiben?
 
@hhgs: Fantasy-Romane ;) Oder wäre das Science Fiction?
 
@Sequoia77: ich glaube bei dieser komprimierten Anzahl an potentiellen Lügen in wenigen Sätzen wäre selbst Baron Münchhausen neidisch. Die Umstellung wird bestimmt einfach - und die Daten dann auch, nämlich "einfach zu haben" für Geheimdienste und Hacker jeder Coleur.
 
Somit macht man sich aber von der Internet verbindung völlig abhänig.
Wenn da mal was mit ist geht gar nichts mehr.
 
@AdlerWolf: Internetverbindungen sind heute schon sehr stabil und kommen von der Verfügbarkeit auch bald an den Wert der Stromversorgung heran. Darüberhinaus willst du gar nicht wissen, wie viele große Firmen ihre IT bzw. große Teile davon outsourcen und hosten lassen.
 
@Puncher4444: im großen ganzen habt ihr recht. aber stell dir mal vor der kleine switch im büro, im serverraum gibt seinen geist auf und natürlich ist grad kein ersatz da. ausserdem kommt es nachwievor häufig vor, das bei straßenarbeiten gern mal 1 tag die leitung unterbrochen ist. oder bei einem sturm der 3 straßen weiter liegende verteiler. hinzu kommen die immer wieder auftretenden ddosattacken. braucht sich nur mal wieder ne kiddygruppe zusammen tun, sich anonymous 2.0 nennen und nen ddos angriff auf die googleserver zu starten und weil sie ihre achso tolle androidapp (mit verstecktem rootkit) "sexy wallpaper" getauft haben, haben es auch 35% aller westlichen rechner installiert und dienen schön als bot. ich mag die neue welt. -.-
 
@achtfenster: Wie oft kommt denn das aber vor? Ich selbst habe das in den letzten Jahren so gut wie nie erlebt das aus solchen Gründen das Internet ausgefallen ist, auch bei meinen Kunden nicht... Und wenn ja, dann ist auch jede andere Firma in ihrer Arbeit sehr stark eingeschränkt, da vieles heute über das Internet läuft, auch ohne Google Chromebooks. Wenn im normalen Büro der Switch ausfällt, dann kann man in 99% aller Büros auch heute nicht Arbeiten, denn es geht kein Internet, der Zugriff auf den Fileserver geht nicht mehr und Anwendungen mit servergespeicherten Daten funktionieren auch nicht mehr. Selbst drucken geht in den meisten Fällen nicht, da heute fast überall Netzwerkdrucker stehen. D.h., du bist bei sowas heute auch aufgeschmissen. Und wann war denn Google das letzte Mal durch ne DDOS Attacke down? Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand in einem mittelständigen Unternehmen eindringt ist wesentlich höher, als bei Google einzudringen und dort den Betrieb zu stören. Lies dir mal Studien zum Thema IT Sicherheit in den Unternehmen durch. Viel zu häufig sind Firmen nicht genug geschützt und überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten. Eine solche Gefahr ist bei einem professionellen Outsourcer oder auch Google wesentlich geringer...
 
@Puncher4444: ich habe auch nicht behauptet das es ein kinderspiel ist einen googleserver mit ddos zu kompromittieren. ich habe nur die möglichkeiten aufgezählt und warne davor, sich zu sehr abhängig von internet-only-diensten zu machen.
 
@AdlerWolf: Man ist auch so Abhängig von ner Internetverbindung und wenn wir ehrlich sind wann ist das letzte mal bei dir zum Beispiel das Netz ausgefallen und war nicht nach wenigen Minuten wieder da?
Verträge mit Providern sicher eine unheimlich große Verfügbarkeit ab.
Viel öfter machen Administratoren intern was das das Netz lahm legt
 
@AdlerWolf: nein, heutzutage läuft in den behörden doch eh schon alles im browser, die angesurften seiten sind aber im intranet (was wiederum mit den anderen behörden vernetzt ist). und chromebooks funktionieren auch offline, falls du das so meintest. trotzdem ist die infrastruktur komplett zu, da kann niemand ein office oder einen anderen pdf-reader installieren und man muss google docs verwenden (die funktionieren auch offline), mir fällt jetzt spontan nichts ein was in einer behörde zusätzlich installiert werden muss auf den klientsystemen, aber irgendwas wird es geben und dann ist das geschrei groß.
 
Im Gegensatz zum Artikelschreiber bin ich nicht der Meinung, dass die Chromebooks und Chromeboxes ein Schattendasein fristen. Wenn man sich die Verkaufszahlen mal für den US Markt anschaut, spricht das eigentlich für sich. Ich finde das Projekt spannend und finds gut, das man sich anscheinend auch in den Verwaltungen Gedanken macht. Man wird sehen zu welchen Problemen es kommen wird und wie diese gelöst werden können.
 
@Puncher4444: Klar ist es gut sich mit Alternativen zu befassen aber eben mit Alternativen und nicht mit einem Hirngespinst.
 
@Ludacris: Wieso Hirngespinst? Erklär doch mal, warum es deiner Meinung nach nicht funktionieren kann...
 
@Puncher4444: *) Keine Gruppenrichtlinen, *) Keine wirkliche Offlineverfügbarkeit von Dokumenten oder Anwendungen, *) Keine Kontrolle über die Daten & Dokumente *) Keine 100% Kompatibilität zu MS Office was derzeit mehr oder weniger ein Standard ist,... (und bitte versteh mich nicht falsch, ich hab dir für den ursprünglichen post ein + gegeben, aber ich denke, dass man weder heute noch in 5 oder 10 Jahren eine alternative zu Windows haben wird - der Marktanteil wird sich vielleicht ein wenig in Richtung OS X verschieben aber da kommt auch seit 2001 nichts wirklich neues mehr raus mit Ausnahme von Detailverbesserungen und einigen recht netten Features. Und Linux? Sind wir doch mal ehrlich. Das wie vielte mal hat Linux jetzt schon den Durchbruch geschafft und ist auf dem Weg zum Weltmarktführer? Das 25. Mal? )
 
@Ludacris: Für was Gruppenrichtlinien, wenn ich ein Browser-basiertes-OS habe? Berechtigungen können in den Anwendungen und über die Google Management Console eingerichtet werden... Dokumente und Anwendungen können durchaus offline verfügbar sein. Darüberhinaus ist eine Internetverbindung heute Standard und auch stabil genug, um Daten und Anwendungen auszulagern... Google Apps sind quasi zu 90% kompatibel mit MS Office und wird weiter ausgebaut (Docs und Sheets sind schon heute zu 99% kompatibel)... Das mit der Kontrolle über die Daten ist halt Ansichtssache, hier werden halt Anwendungen und Daten outgesourct, so wie es heute schon viele Firmen machen. Darin sehe ich kein großes Problem... Aber ich hab ja geschrieben, wie bei allen Migrationen wird es auch hier zu Problemen kommen, das ist abzusehen. Die Frage ist halt, wie können diese gelöst werden und bringt diese erste große Migration zu den Chromebooks auch Verbesserungen für Chrome OS an sich...
 
@Puncher4444: Wie bereits gesagt, ich will das auch nicht schlechtreden aber ich denke, dass Chrome OS die Denkbar schlechteste Wahl ist, wenn man einfach Geld sparen möchte, eher noch Linux oder eben Windows 8.1 Update (mit dem Startmenü Update wenn man es denn umbedingt braucht) auf einem 8" Tablett das in einer Dockingstation steckt an der Maus Tastatur und Monitor angeschlossen sind, das ist genau so billig wie ein Umstieg auf Chromebooks oder Chromeboxes.

Und dass ich keine Gruppenrichtlinien brauch ist mir klar aber ich brauch eine zentrale Stelle an der ich ALLES Administrieren und verwalten kann und nicht nur Appeinstellungen
 
@Puncher4444: Danke, dass du mir hilfst, Dich hier gegen eine verhärtete Front von Ignoranz und MS-Fanboism zu stellen :-)
 
@Sequoia77: Als ob du so viel besser bist als absolut engstirniger Linux Fanboy. Ich versuch hier wenigstens noch eine Sachliche Diskussion zu führen und bringe Punkte die mir als Administrator wichtig sind, du kommst nur her und schreist herum wie toll Linux nicht ist und wie scheiße Microsoft ist.
 
@Ludacris: Puncher4444 hats schon sehr gut beantwortet. Aber eins noch: Wieso keine 100% Kontrolle der Dokumente? Über die Google Cloud hat man sogar eine viel bessere Dokumentenverwaltung und gemeinsame Bearbeitungsmöglichkeit, als wenn doofe Briefe und Tabellen offline auf einzelnen PC's gespeichert sind!! Und biiiiitte keine Datenparanoia mehr... ich kanns echt nicht mehr hören. Danke.
 
@Sequoia77: GESCHÄFTSINTERNE DOKUMENTE GEHÖREN NICHT IN DIE CLOUD. Schreib dir das hinter die Ohren. Die Gehören auf einem Server INNERHALB des Firmengebäudes abgespeichert (Und an einem Backupstandort)
 
@Ludacris: Das ist so auch nicht ganz richtig bzw. halt Ansichtssache. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, es gibt ein Haufen (auch deutscher) Firmen, die ihre geschäftskritischen Anwendungen samt Daten zu externen Dienstleistern outsourcen, da sie sich nicht mit der Administration und Wartung der Server und Anwendungen beschäftigen wollen. Das hat vor allem finanzielle Hintergründe. Und meiner Meinung nach sind die Firmendaten bei einem externen Dienstleister im RZ auch sicherer aufgehoben, als in der eigenen Firma. Vergleich mal ein großes RZ eines Outsources mit den meisten RZs/Serverräumen vieler Firmen und du wirst den Unterschied erkennen...
 
@Sequoia77: Und du bist kein Google-Fanboy?
 
@Puncher4444: ein externes RZ ist auch noch keine Cloud. Hier greifen auch ensprechende (Vertrags-)Regeln zum Thema Datenschutz- und -Sicherheit. Sowas aber bei Google abzulegen ist dataenschutztechnisch (und -rechtlich) äußerst bedenklich.
 
@Sturmovik82: Und wer sagt dir, dass diese Stadt/Verwaltung keine entsprechend angepassten Verträge mit Google hat?
 
@Puncher4444: 1. Die amerikanischen Gesetze, die ein amerikanisches Unternehmen dazu verpflichten, Daten ihrer Kunden herauszugeben. 2. Googles Hauptgeschäftsfeld: Verarbeitung von Kundendaten, um damit Geld zu verdienen
 
@Sturmovik82: Das ist a) keine Anwort auf meine Frage und b) auch in Closed-Source Microsoft Produkten möglich. Darüber hinaus ist der Ansatz, den Google verfolgt, ein ähnlicher wie Microsoft vor einigen Jahren. Sie versuchen in die Firmen vorzudringen und dort populär zu werden. Wenn Mitarbeiter einen bestimmten Service oder Software in der Firma nutzen und dies auch im privaten Umfeld angeboten wird, ist die Hemmschwelle das Produkt auch daheim zu verwenden wesentlich geringer. Ich behaupte mal, dass Google mit den Daten aus dem Firmengeschäft nicht viel anfangen wird, warum auch? Werbung wird dort nicht angezeigt... Aber wenn dann genau diese Mitarbeiter Googles Produkte dann auch privat nutzen, sieht die Sache wieder anders aus. Und zu der Thematik mit den amerikanischen Gesetzen: Auch Microsoft ist ein amerikanisches Unternehmen mit closed-Source OS. Das will ich einfach mal so im Raum stehen lassen...
 
@Puncher4444: Richtig, beide Unternehmen stehen unter denselben amerikanischen Gesetzen, beide Clouddienste sind in meinen Augen gleichermassen schlecht. Da ich keinen Einblick in dsa Vertragswerk habe, kann ich da nur aufgrund der Rahmenbedingungen spekulieren. Mir geht es hier aber nicht primär um die closed/opensource-Anwendungen dieser Anbieter, sondern um die sichere Datenspeicherung. Und hier gilt für empfindliche Daten immer noch die Devise: traue niemandem, hoste selber. Ob das nun mit Microsoft-Produkten geschieht, oder mit einem Opensourcesystem, ist dann Teil 2. Aber im ersten Teil ist ersmal sichergestellt, dass ich nicht einem der größten Datenkraken dieser Welt die intimsten Daten einer ganzen Stadtpopulation in die Hände gedrückt werden. Sowas finde ich nämlich widerlich. ___________ Übrigens hat sich letztes Jahr ein deutscher Autohersteller von einem Zulieferer trennen müssen, weil er seine IT auf MS-Clouddienste umgestellt hat. Der VDA hat da schon ensprechende Datenschutzregeln. Aber Autos sind ja wichtiger als Menschen, da geht das mit den Google-apps und Google-Drive hier schon in Ordnung.
 
@Puncher4444 & Sequoia77: Eure Vorschläge sind zu einem guten Teil GESETZLICH VERBOTEN! Insbesondere öffentliche Verwaltungen dürfen keine Personendaten oder personenbeziehbare Daten außerhalb der EU auf Servern speichern. Das hat auch nichts mit Microsoft oder Google zu tun, sondern gilt grundsätzlich. Nur wenige Ausnahmen sind zulässig. Also vergesst Eure Google-Cloud, wenn ihr keinen Gesetzesbruch fordern wollt. - Outsourcen ist dagegen aber nicht grundsätzlich verboten.
 
@Nunk-Junge: Hier gehts aber um eine britische Verwaltung, wie die Gesetze dort ausschauen,weiß ich nicht. Das man dieses Beispiel nicht 1:1 auf hiesige Verwaltungen übertragen kann ist klar, dazu haben wir ziemlich restriktive Gesetze hinsichtlich des Datenschutzes. Aber für kleinere und mittlere Firmen wäre dieses Szenario bspw. denkbar.
 
Freu mich schon auf die Daten der Regierung :D
 
@Ludacris: Da hier gerne mal Notebooks eh abhanden kommen stoert das die Englaender nicht :)
 
Hoffentlich hat die NSA schon Erfahrungen mit Chromebooks. Das wirft die sonst um Monate zurück.
 
@Ralfi: Oh, der obligatorische NSA-Kommentar. Nett....
 
@Sequoia77: Das wird denke ich auch noch ne ganze Weile so weitergehen. Sich jeden Tag auf dieselben NSA-Beschimpfungen einen runter zu holen ist schliesslich einfacher sich zu schützen.
 
@Ralfi: Da werden sie keine Erfahrung brauchen. ;-)
 
Bin gespannt wie das anläuft. Wenn das gut funktioniert, dann wird Windows weiter unter Druck geraten. Aber das ist gut, führt schlussendlich wahrscheinlich zu einer Verbesserung aller Systeme :)
 
Wird jetzt die ganze Verwaltung (Sever seitig) Umgestellt, oder nur die Peripherie?
 
@Kribs: Endlich eine Frage mit Köpfchen.
 
@Kribs: Da muss alles umgestellt werden. Angefangen davon, dass du Chromebooks nicht wirklich in Windows-Domänen reinbekommst bis hin zu den Anwendungen, die (wahrscheinlich) bisher lokal auf dem Client liefen und nun als Webapps neu erschaffen werden müssen. ____ Alternativ ginge natürlich auch eine Lösung, wo die Chromebooks als Citrix-Clients laufen und alle alten Anwendungen so eingebunden werden.
 
@Sturmovik82: Wieso, OK wäre möglich, aber ich meine das die eigentliche Verwaltung durchaus mit einen anderen System betrieben werden kann, sodass die Peripherie Geräte nur einfache "Abfrage/ Eingabe Terminals" sind?
 
@Kribs: Natürlich ist das möglich. Es gibt reihenweise Firmen, die das so machen: An den Arbeitsplätzen reine Thinclients (die sind teilweise so klein, dass sie in eine Unterputzsteckdose passen), die nix können, als zum dicken Eisen im RZ zu verbinden. Dort passiert die eigentliche Arbeit. Welches Betriebssystem auf dem Thinclient läuft, ist dann wurst, solange das Clientprogramm darauf läuft. ___________ Bis man so arbeiten kann, müssen aber _alle_ Anwendungen über die Server bereitgestellt werden, lokale Anwendungen gibt es in so einem System nicht mehr. Möglich ist natürlich auch ne Hybridkonfiguration, wo die meisten Anwendungen gestreamt werden, Spezialanwendungen aber lokal aufm Fatclient laufen.
 
@Sturmovik82: Zum Betrieb eines Citrix-ICA-Clients brauche ich aber kein Chromebook. Dafür gibt es die Geräteklasse "Thin Client" (mit Linux-Embedded oder Windows-Embedded), an die sich auch Peripherie anschließen läßt, die dann im ICA-Kanal in die Terminalserversitzung durchgeschleift wird. Soweit sind die Chromebooks noch nicht.
 
@departure: Das mit den thinclients hatte ich ja bereits geschrieben. Wie die Chromebooks eingeordnet werden können, kann ich nicht genau sagen, damit hatte ich noch nicht groß zu tun. Mit Sicherheit sind das keine Thinclients, aber als Fatclients seh ich die Dinger auch nicht, schließlich sind sie im Normalbetrieb auch von Webapps abhängig. Ich hatte nur neulich gelesen, dass Citrix die Dinger jetzt auch unterstützt, aber wahrscheinlich nur mit den virtuellen Desktops.
 
@Sturmovik82: " ... aber wahrscheinlich nur mit den virtuellen Desktops." - vermutlich, was soll's bei Citrix auch anderes sein als VDI oder Terminalserver? Dann wäre aber lizenzseitig gar nichts gewonnen, dann müßten halt die MS-RDS- und Citrix-Cals für den Xen oder XenApp bezahlt werden. Nee nee, die Chromebooks verfolgen einen anderen Sinn, und das ist der alte Google-Deal: Wir geben Dir, lieber User, tolle Dienste, die Dich nichts kosten, Du gibst uns dafür Deine Daten, die wir an unsere Werbepartner verhökern können. Angesichts dessen ist das für die Verwendung in einer Behörde ein absolutes Unding. Wenn bei uns in der Behörde jemand nur auf die Idee käme, die Daten unserer Bürger in der Cloud eines nichtstaatlichen, kommerziell agierenden Cloud-Anbieters zu lagern (egal ob in den USA oder sonstwo), wäre das schon nah am Kündigungsgrund.
 
@departure: Genau das is des Pudels Kern: "freie" Software gegen wertvolle Daten. Hoffentlich bleibt das bei euch ein Kündigungsgrund. Die freie Wirtschaft ist da leider schon weiter, da werden ganze Unternehmen auf Google-Apps umgestellt, um die IT-Kosten einzusparen.
 
Im Prinzip ist das ja nichts anderes als das, was man vor 30...40 Jahren schon hatte. Damals waren es noch Terminals seriell oder an einer AS400, dumme Geräte, die mehr nur Fenster zum Server waren. Und vor 10 Jahren hatte man das auch, da waren es ThinClients mit RDP oder ICA. In bestimmten Umgebungen hatte das alles seine Vorteile. Jetzt betreibt man die Server dahinter wohl nicht mehr alle selber, sondern hat die Cloud entdeckt. Allerdings ist es in Deutschland zum Glück nicht möglich, dass eine Behörde fast komplett mit Notebooks arbeitet, denn eine Dockingstation kennen die Samsung Chromebooks ja nicht und die Bildschirmarbeitsplatzverordnung schreibt glücklicherweise einen ergonomischen Arbeitsplatz vor.
 
Schon lange nicht mehr so viel Minus verteilt... ^^
 
wow...was hier gerade abgeht...;-)
die ganze diskussion würde einfach beendet werden, wenn man sich nur die reinen Tests der Sicherheitsmechanismen anschaut:
MS <-> Chrome
wer legt da wohl mehr Wert drauf und liefert von Haus aus schon bessere Mechanismen???
Man man man!!!
 
@justlooking4: Argumente sind völlig irrelevant für die Fanboys, was nicht in ihr Weltbild passt darf einfach nicht sein :D
 
@justlooking4: MS ist ein Unternehmen, Chrome ein Browser. Was willst du da jetzt genau vergleichen?
 
Bei uns völlig unmöglich. 25 verschiedene Fachanwendungen, deren Nutzung teilweise vom Ministerium vorgeschrieben ist, keine davon läuft im Browser und/oder unter Linux (und somit auch nicht unter ChromeOS). Mit bißchen Briefe schreiben und Tabellen erzeugen ist es bei uns jedenfalls nicht getan (obwohl man dazu in der Tat nicht zwingend Microsoft Office braucht).
 
Ne halbe Mio eingespart - Ich lach mich schlapp - Wahrscheinlich hat allein das Rudel Consultants, welche die Umstellung geplant haben, dass 10fache kassiert ...
 
@beeelion: Alleine schon der Verzicht auf knapp die Hälfte der Geräte bringt diese Einsparung.
 
Interessantes Experiment. Als solches werte ich das ganze erst einmal. Ob sich die gewünschten Einsparungen einstellen, wird sich zeigen.
 
Von Windows auf ChromeOS? Warum nicht auf Linux? Da kann man auch den Chrome oder Chromium Browser installieren und dort die Web-Applikationen nutzen und man kann dann trotzdem Daten lokal speichern und auch mal offline arbeiten.
 
@w4n: So funktioniert Lobby-Arbeit nun einmal nicht.
 
@w4n: Erstens ist Chrome OS ein Linux, zweitens bietet es eben den Vorteil, dass es so leichtgewichtig und optimiert ist und damit auf günstiger Hardware läuft und drittens weil mit Google ein großes und namhaftes Unternehmen dahinter steht. Wenn du mal ein Chromebook benutzt hast wirst du ganz schnell den Unterschied (mit vor- und Nachteilen!) zu anderen Linux Distributionen auf Standardhardware bemerken. Btw kann man damit auch offline arbeiten!
 
@nicknicknick: Ach wirklich? Linux sein und auf Linux basieren, sind zwei verschiedene Dinge. Es ist genau so Linux wie Android es ist. Aber kann ich da etwa auch rpm/deb-pakete installieren und PPAs einfügen? Nein. Es ist also kein traditionelles Desktop-Linuxsystem.
 
@w4n: Genau das meinte ich doch mit "Unterschied mit vor- und Nachteilen"! Man spart sich den ganzen Administrationsaufwand aber eben unter Inkaufnahme geringerer Flexibilität was die Systemkomponenten angeht. Wenn man diese nicht benötigt ist das doch die beste Lösung... Und ob es dir passt oder nicht, Chrome OS ist genau wie Android ein Linux, weil der Begriff die Verwendung eines Linux-Kerns bezeichnet. Von irgendwelchen nachgeschobenen Kriterien wie "Desktop-Linux" war nicht die Rede, da kannst du mir - geben wie du möchtest :D
 
Damit kann dann Google in England als Department des GCHQ angesehen werden......
 
@Jade: Oder andersrum? *duckundwech*
 
Alte Rechner wegschmeißen und Chrombooks kaufen... Warum nicht Linux oder ein neueres Windows auf die alten Kisten installieren? Ein Browser wird auf denen auch noch laufen!
 
@Spacerat: Weil du dann haufenweise Geld in die Programmierung und Administration der Web-Anwendungen stecken musst. Hier ist der Deal wahrscheinlich: Her mit deinen Daten, die Programme gibts für lau, die Chomebooks für billig
 
@Spacerat: Vielleicht weil sie sich den ganzen Administrationsaufwand sparen wollen und die Einsparungen höher sind als die Beschaffungskosten?
 
@nicknicknick: und Datenschutz für die Daten ist ja sowieso irrelevant, nech? Dann kann man sich auch GoogleBooks kaufen (wobei man mit billigst-Systemen, die nur nen Browser anzeigen, wohl noch günstiger wegkäme).
 
@divStar: Was für ein Quatsch, erstens steht in der Meldung nirgendwo, dass auch Google Apps genutzt werden und zweitens: selbst wenn bezahlt die Verwaltung dafür, es ist also kein werbefinanziertes Angebot und somit auch keine daraus resultierende Datenschutzproblematik. Wenn du mal gesehen hast auf welchem Sicherheitsstand Behörden-IT meist ist kann Google das nur besser machen
 
@nicknicknick: ich habe es gesehen weil ich bei einer arbeite. So schlecht steht es um die Sicherheit bei Behörden nicht - insbesondere dann nicht wenn kritische Daten erfasst werden. Wenn ich mir ausmale, dass Google quasi über all diese Daten verfügen und diese über z.B. E-Mails aggregieren könnte läuft es mir kalt den Rücken hinunter. Klar - theoretisch ist das auch jetzt möglich (mit Aufwand). Allerdings würde man - sofern man die Täter entdeckt und identifiziert - sofort entsprechende Verfahren einleiten. Wären die Daten bei Google, würden die sagen man hatte die ganze Datenbank der Nutzer laden müssen, um zu prüfen, dass es sich dabei nicht um KiPo oder Terroristenkarteien handelt - oder halt irgendeins der anderen Tausend irrwitzigen NSA-Ausreden. Ach und: ich hatte ChromeBooks salopp als "GoogleBooks" bezeichnet. Anwendungen waren damit nicht gemeint.
 
@divStar: Die Verhältnisse etwa bei manchen deutschen Gemeindeverwaltungen würde ich als katastrophal bezeichnen und du kannst mir ruhig glauben, dass ich da schon so einiges gesehen habe. Desweiteren hast du anscheinend immer noch nicht begriffen, dass es eben nicht zwangsläufig darum geht, Daten direkt bei Google zu speichern (wo sie vor unbefugtem Zugriff sicher besser geschützt wären als bei vielen deutschen Behörden, die definitiv kein auch nur annähernd hohes Sicherheits-know-how in ihrer IT-Abteilung haben) sondern Chromebooks als Clients für den Zugriff auf nicht lokal laufende Anwendungen zu nutzen.
 
@nicknicknick: die Frage ist, ob sich Chromebooks in Netzwerken beliebig konfigurieren lassen, um mit einer z.B. im Intranet laufenden Anwendung genutzt zu werden (also Einrichtung von Domainteilnahmen usw.). Ich finde es halt weniger schlimm wenn Behörden bestimmte Daten gar nicht zugänglich halten - im Gegensatz dazu hört sich das mögliche Lagern von Daten bei Google wie ein Horrorszenario an. Und ich kann nicht von irgendwelchen Gemeinden reden; von einer größeren, bundesweiten Institution hingegen schon - und die hat durchaus gute Sicherheitsmaßnahmen bis hin zur MAC-Prüfung von Zugängen usw.
 
@divStar: Eine größere bundesweite Institution mag vielleicht noch ein annehmbares Sicherheitsniveau erreichen, in der Meldung ging es aber nun einmal um eine Art Gemeindeverwaltung und dass die (abhängig von ihrer Größe) keine eigene oder zumindest keine gut besetzte IT-Abteilung haben, liegt auf der Hand. Chromebooks lassen sich sehr gut sowohl mit Citrix als auch normalen Webanwendungen nutzen.
 
@nicknicknick: okay das mit der Gemeindeverwaltung hatte ich überlesen. Dass man mit Chromebooks Citrix Zen Desktop usw. nutzen kann, wusste ich schlicht gar nicht. Wenn das der Fall ist und nicht zwangsläufig Daten in der Google-Cloud gespeichert werden müssen, wäre es u.U. wirklich eine gute Alternative.
 
Letztlich sollten wir gespannt auf das Ergebnis schauen. Ich finde es mutig, auch mal andere Wege einzuschlagen als die üblichen. Aber ob das alles so glatt geht? Ich hoffe, es wird darüber weiter kontinuierlich berichtet. Was ist eigentlich aus dieser LiMux-Geschichte geworden, wo die Stadt München auf Linux umschwenkte???
 
Das sind immer die ganz speziellen Experten, die meinen, Kosten fuer IT beziehen sich auf Hard- und Software und sonst nix...
 
Das muss ja wohl ein verspäteter Aprilscherz sein, oder? Schon das Behördenrechner gleichzeitig ans Internet und an das Intranet mit personenbezogenen Daten der Bevölkerung angeschlossen werden dürfen, ist eigentlich ein Zustand gegen den man auch in Deutschland eine Klage einreichen müsste. ____

Wie hirnverbrannt es ist Anwendungen mit personenbezogenen Daten auch noch im Browser neben Internetseiten laufen zu lassen, kann ich kaum mit Worten ausdrücken ohne das mein Kommentar hier direkt gelöscht wird. ____

Ich habe vor Jahren auf einem chinesischen Untergrundserver eine deutsche Behördendatenbank entdeckt, die dort an Interessenten verkauft wurde. In einem Auszug aus dieser Datenbank zur Echtheitsverifikation gegenüber Kaufinteressenten fand ich damals meine eigenen personenbezogenen Daten (u.a. Name, Anschrift, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer, Steuernummer und Bankverbindungen. Daten, die in dieser Vollständigkeit damals eigentlich nur das deutsche Finanzamt von mir kennen konnte.), die offenbar mit Millionen Datensätzen anderer deutscher Bürger in der Datenbank enthalten waren. Um damals den kompletten Datensatz für Kriminelle wertlos zu machen, musste ich mich nach dieser Entdeckung ausbürgern lassen, meinen Wohnsitz in Deutschland ändern, auf meine Sozialversicherung und Krankenversicherung verzichten und meine gesamten deutschen Bankkonten kündigen und neue anlegen. Ein Riesenaufstand, der aber nötig war, da die deutschen Behörden offenbar nicht in der Lage sind die Daten deutscher Bürger vor Fremdzugriffen zu schützen und sich scheinbar komplette Datenbanken mit Millionen von Datensätzen von den Servern stehlen lassen. ____

Und jetzt setzt allen Ernstes eine Verwaltung in GB die ohnehin problemlos von jedem Laien der multiplen Datenveruntreuung überführbare Chrome-OS-Plattform ein um personenbezogene Daten der Einwohner zu bearbeiten. Das wäre für mich wohl der unglaubwürdigste Aprilscherz überhaupt, wenn mir nicht bewusst wäre, dass selbst nach den Snowden-Veröffentlichungen kaum jemand sein Handy entsorgt hat und ich daher davon ausgehen muss, dass es tatsächlich genug Menschen gibt, die trotz besseren Wissens einen einmal gemachten Fehler aus Bequemlichkeit immer wieder machen statt daraus zu lernen und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. ____

Im Prinzip müsste man auch hier in Deutschland die öffentlichen Verwaltungen verklagen und sie so dazu zwingen alle Rechner an denen sensible Daten der Bevölkerung gespeichert/bearbeitet werden komplett vom Internet zu trennen. Behördenmitarbeitern, die für ihre Tätigkeit zusätzlich Zugang zum Internet benötigen, kann man einen zweiten Rechner oder einen ThinClient dafür an den Arbeitsplatz stellen, der in einem physisch vom Intranet getrennten "Internet"-LAN-Bereich hängt. ____

Geräte, auf denen mit sensiblen Daten gearbeitet wird, an öffentliche, fremdadministrierte Netze (z.B. Internet, Mobilfunknetz) anzuschliessen ist eine absolute Dummheit. Wenigstens das sollte jeder aus den Snowden-Veröffentlichungn gelernt haben. ____

Fazit: Wenn wir Chromebooks (die ja zwangsläufig Internetzugang brauchen, um überhaupt halbwegs zu funktionieren) in Verwaltungen einführen, können wir auch gleich alle von staatlicher Seite erhobenen personenbezogenen Daten für jeden Bürger direkt herunterladbar ins Internet stellen. Am besten rüsten wir dann auch die Krankenkassen mit Chromebooks aus, damit bald jeder Partygänger die Krankheitsgeschichte eines gerade kennengelernten potentiellen Sexualpartners direkt im Internet "googlen" kann. Das würde zumindest der Gesundheit der Bevölkerung nutzen und nicht nur den Kriminellen. Ich habe mal eine Krankenkassendatenbank migriert und könnte mir aufgrund der daraus auslesbaren Durchseuchung der Bevölkerung mit sexuell übertragbaren Krankheiten vorstellen, dass die Mehrzahl der Leute in Deutschland plötzlich ein ziemlich einsames Leben führen würden, wenn jemand, bevor er sich mit ihnen einlässt, deren Krankengeschichte im Internet nachschlagen könnte. Ich selbst würde z.B. nie auch nur eine Frau küssen, die Lippenherpes hat, da ich keine Lust habe für den Rest meines Lebens immer mal wieder Ausschlag am Mund zu bekommen. Angesichts der Durchseuchung der Bevölkerung alleine mit dem Herpes-Erreger, der Lippenherpes verursacht, habe ich mit meiner Partnerin vor 16 Jahren schon fast einen Hauptgewinn im Lotto gezogen, denn sie ist nicht infiziert, was heutzutage eher die Ausnahme als die Regel ist. Wenn also dank einer Krankenkassendatenbank im Netz die Gesunden zukünftig die Infizierten direkt meiden könnten, hätte das sicherlich gesundheitlich einen Nutzen. Staatliche Datenbanken auf Abwegen schaden der Bevölkerung hingegen nur, daher sollte man alle Vorkehrungen treffen diese unter Verschluss zu halten, auch wenn das etwas mehr kosten sollte. Man kann ja dann z.B. mit einer freien Linux-Distribution Lizenzgebühren sparen um die zusätzlich nötige Infrastruktur zu refinanzieren.
 
@nOOwin: Dann klag' doch. Viel Erfolg!
 
@Alter Sack: Wozu sollte ausgerechnet ich noch dagegen klagen? Für mich hat sich das Problem mit meiner Ausbürgerung erledigt. Über mich gibt es keine aktuellen Datensätze in deutschen Verwaltungen mehr, die jemand entwenden und gegen mich verwenden könnte, da ich seit Jahren kein Deutscher mehr bin. Alles was da an Daten von mir noch zu holen ist, ist veraltet und nicht mehr korrekt.
 
Und ich prophezeihe, dass auch hier der Plattformwechsel - sei er auch noch so löblich - scheitern wird mangels vernünftiger Planung und Mitarbeit der Angestellten.
 
@Stefan_der_held: Das ist eine Frage, wie die Anwendungen letztlich überzeugen können. Nur auf die Apps kommt es an. Wenn das vernünftig angegangen wird, kann es ein Erfolg werden. Aber klar ist auch, daß es keine Blaupause für andere Unternehmen ist. Da gibt es reichlich spezifische Anwendungen. Ich sage nur: "SAP". Für die wirklich einfachen Dinge des Lebens mag Chrome ausreichen. Aber die müssen wirklich einfach sein! Ich selbst kann unmöglich auf Chrome umsteigen. Einen professionellen Audio-Editor (und damit verdiene ich tagtäglich mein Geld) gibt es nicht.
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