Apple patentiert Wechselobjektive für Smartphones

Der Computer-Konzern Apple hat ein Patent auf den Einsatz von Wechselobjektiven bei Smartphone-Kameras zugesprochen bekommen. Dies funktioniert im Prinzip genauso wie der Bajonett-Mechanismus bei Spiegelreflex-Kameras. mehr... Apple, Kamera, Wechselobjektiv Bildquelle: Apple Apple, Kamera, Wechselobjektiv Apple, Kamera, Wechselobjektiv Apple

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Interessant. Die Frage ist warum Samsung das nicht schon im zuge der ersten Galaxy Camera/Zoom gemacht hat. Das hätte sich ja angeboten. Das hier Apple sich das patent schnappt obwohl es bisher nichts in diese Richtung machte ist mal wieder typisch. Am Ende heißt es dann wieder... wer hats zuerst erfunden...
 
@triangolum: auch von Sony gibt es bereits ein Android Smartphone mit aufsetzbaren Objektiven...
 
@RedDragon: Die Dinger von Sony sind keine Objektive, sondern praktisch komplette Kameras mit Bildsensor und Optik. Die Bilder werden von dem Aufsatz gemacht und dann ans Smartphone übertragen
 
@8oo5: Richtig! Die QX10 und QX100 sind eigenständige Kameras. Das SP dient nur als "Sucher".
 
@OPKosh: Danke, ich hab mich schon gewundert, warum ich minus bekommen hatte
 
@RedDragon: Ein "aufsetzbares" Objektiv (wie das Sony) ist aber etwas anderes als ein richtiges Wechselobjektiv (wie etwa bei einer Spiegelreflex). Wobei ich mich immer wieder über die in Amerika möglichen Trivialpatente wundere - das Konzept eines Wechselobjektivs mit geführtem Bajonett an einer Kamera ist nicht wirklich neu.
 
@RedDragon: Welches Smartphone soll das bei Sony sein? Ich schätze Du meinst die QX10 und QX100?! Das sind keine Objektive, das sind vollwertige Kameras bei denen das SP lediglich als sucher dient! Und die funktionieren auch mit anderen Androiden! Sogar mit dem iPhone! ;-)
 
@triangolum: Einer ist immer schlauer.
 
@triangolum: Wenn man etwas öffentlich vorstellt, das Patent darauf aber noch nicht gewährt wurde, ist es in DE ungültig, auch wenn es im nachhinhein zugesprochen wird.
http://www.sueddeutsche.de/digital/iphone-apple-verliert-patent-wegen-jobs-auftritt-1.1783922
Deshalb muss etwas immer erst patentiert sein, bevor das Patent in einem Produkt vorstestellt werden kann.
 
@gutenmorgen1: Nein. Bei Einreichung einer Patentanmeldung beim DPMA erhält diese einen Anmeldetag sofern die Patentanmeldung die Erfordernisse des § 34 III PatG erfüllt. Eigene Veröffentlichungen, die an oder nach dem Anmeldetag stattfinden sind nicht Stand der Technik im Sinne des § 3 PatG und somit nicht neuheitsschädlich. Vom Anmeldetag bis zur Erteilung des Patent vergehen Monate bis Jahre.

Bei dem vor dir zitierten Fall von Steve Jobs ist folgendes zu berücksichtigen: Die DE-Patentanmeldung hat die Priorität einer US Patentanmeldung in Anspruch genommen, womit der DE-Patentanmeldung der Anmeldetag der US-Patentanmeldung zugekommen ist. In USA gibt es eine Neuheitsschonfrist für eigene VORveröffentlichungen (d.h. Veröffentlichungen die VOR dem Anmeldetag der Patentanmeldung stattgefunden haben). Daher wurde die Vorstellung von Steve Jobs, die vor dem Anmeldetag der US-Patentanmeldung stattgefunden hat, kein Stand der Technik für die US-Patentanmeldung nach US-Recht. Das deutsche Patentgesetz kennt eine solche Neuheitsschonfrist nicht, weshalb die Vorstellung von Herrn Jobs für die DE-Patentanmeldung nach deutschen Recht zum Stand der Technik zählt.
 
@triangolum: ich bin selber großer Samsung-Liebhaber .. aber ich muss sagen das Samsung alles mit wenig Herz herstellt .. dort wird Wert auf Quantität gelegt. Genauso wie mit den Smartwatches. Ich besitze ein Note3 mit der Gear. Apple zieht nach, keine Frage, aber mit mehr überlegung und in höherer Qualität, welches dem Gesamtbild mehr Sinn gibt.
 
@Johro: nicht wenn man wert auf preis leistung legt. ich zahle nicht für einen namen.
 
@triangolum: 1) Bei einem Patent geht es nur zu einem kleinen Teil um das "was" und hauptsächlich um das "wie" und eine bestimmte Kombination. 2) Ein Patent muss vor der Veröffentlichung zugesprochen werden, oder zumindest eingereicht sein 3) vielleicht hat Samsung ja bereits ein Patent für ihre Umsetzung. Oder eine patentierte Umsetzung lizensiert. Weißt du es?
 
Hmm naja ist jetzt nicht schlecht aber ob das wirklich so ein riesen Hit wird da bin ich mir nicht so sicher... Die normalen Nutzer kaufen sich sicherlich keine teuren Objektive für ihr smartphone allein weils unpraktisch ist also wirds eher auf die Profis oder jede die halt sonst ne normale Kamera haben ausgerichtet sein. Aber ein Ersatz für ne Spiegelreflexcam ist es technisch nicht und da ein iPhone 600-800 Euro schon ohne Objektiv kostet im Gegensatz zu den meisten Kameras auch noch ein recht teurer Ersatz. Das Teure sind ja eben Objektive in der Regel. Ich halte das für ein cooles Spielzeug aber auch nicht für mehr aber vielleicht irre ich mich auch. Na mal sehen ob das jetzt aber die Galaxy Cams von Samsung tangiert
 
Hä? Der erste Absatz würde doch schon wiederlegen, dass Apple das Patent bekommen würde: "Dies funktioniert im Prinzip genauso wie der Bajonett-Mechanismus bei Spiegelreflex-Kameras." Wie kann man etwas patentieren, was es schon lange gibt? Oo
 
@PranKe01: Der Mechanismus war vermutlich bisher nur in Zusammenhang mit Spiegelreflexkameras patentiert und nicht in Zusammenhang mit Smartphones. Der Teufel steckt im Detail ;-)
 
@jigsaw: Dann patentiere ich es mir für allgemeingültige Gegenstände. Also sorry, aber sowas bescheuertes... Schnell zum Patentamt, es für Smartwatches patentieren.
 
@PranKe01: Das ganze Patentsystem ist größtenteils bescheuert, das ist unbestritten. Es gab ja auch in den news hier in der Vergangenheit genügend Beispiele dafür.
 
@PranKe01: Dann manch das bitte! Fertige Technische Zeichnungen mit einem funktionierenden Lösungsansatz an und patentiere es in der Hoffnung, dass es kein völliger Blödsinn ist.
Du scheinst nicht zu verstehen, was hier patentiert wurde. Das ist in etwa zu vergleichen mit einem Patent, wie man einen Autoreifen ohne eine Schraube sicher an der Radhalterung befestigen kann. Das Auto war vorher da, das Zentrierstück für den Reifen war vorher da und der Reifen selbst war vorher da, aber die Möglichkeit, einen Reifen ohne Schrauben zu befestigen, gab es nicht. Du präsentierts dieses Prinzip, kannst es nicht patentieren und VW, BMW, Mercedes ect. machen den grossen Reibach.
 
@gutenmorgen1: Und wenn es das anstatt an Autos schon an Fahrrädern gab!?
 
@PranKe01: Nein, es gab es vorher eben nicht schon an "Fahrrädern"! Was steht oben im Artikel?
"Hinzu kamen allerdings einige Details, die bei Smartphones wichtig wären - wie etwa mechanische Führungen, mit denen Beschädigungen an den kleinen Bauteilen vermieden werden sollen."
Weisst du, wie diese Mechanischen Bauteile aussehen? Weisst du, ob es sie vorher irgendwo gab?
Offensichtlich nicht, sonst wäre das Patent nämlich nicht durchgekommen.
 
@gutenmorgen1: Es kamen also Dinge hinzu. Zahlt Apple dann Patentgebühren an den bisherigen Patenthalter?
 
@PranKe01: Natürlich, sofern die bisherigen Bauteile/Funktionsweise einem Patent unterliegen.
 
@PranKe01: Wie wäre es mit lesen?
"Hinzu kamen allerdings einige Details, die bei Smartphones wichtig wären - wie etwa mechanische Führungen, mit denen Beschädigungen an den kleinen Bauteilen vermieden werden sollen."
 
@PranKe01:
Der Anwendungskontext und der neue Lösungsansatz ist entscheidend für ein Patent.
 
@PranKe01: Es geht immer um das "wie", nicht um das "was".
 
@Rodriguez: und genau deshalb ist das patentsystem völlig aus dem ruder gelaufen....
 
@0711: Naja, aus dem Ruder gelaufen ja, aber doch nicht deswegen!? Siehe einen Beitrag über mir. Wenn du lange an einer Idee arbeitest und nicht möchtest das jemand innerhalb von wenigen Stunden das ganze nachbaut und sich so die Entwicklungskosten spart und du nichts von deiner Idee hast, dann braucht man nunmal so ein Patentsystem. Und was ist das schützenswerte an einer Idee? Doch nicht das "was" (da kommt jeder Grundschüler drauf), sondern das "wie"!
 
@Rodriguez: Der Punkt ist aber dass es hier grob gesagt nur um eine Miniaturausgabe eines bereits vorhandenen geht...es gibt Details die der entsprechenden größenanforderung angepasst sind aber das ist es auch schon. Auf der anderen Seite macht ein zu weit gefasstes wie das patentsystem in die andere Richtung absurd und deshalb ist meiner Ansicht nach das wie schlicht und ergreifend ungeeignet um eine patentwürdigkeit zu fassen. Das was und ein entsprechendes wie dazu ist patentwürdig, alle abarten davon sind dann nicht mehr patentwürdig und auch nicht lizenzpflichtig (so zumindest meine einfach Umschreibung der Situation)
 
@0711: Siehe die Kommentare über mir. Wir lesen hier nur den Artikel, ohne die genauen Punkte zu kennen und zu wissen was es vorher shcon gab, was patentiert ist und was lizensiert wird. Ohne dieses Wissen kann man aber auch kein Urteil fällen ob ein Patent zu Trivial ist oder nicht. Das es in dem Bezug sehr viele fragwürdige Entscheidungen gibt, da gebe ich dir Recht. Das hat dann aber mit der Trivialität zu tun, nicht mit dem "wie".
 
@PranKe01: Lass mal - ich versteh das Patent auch nicht. Wenn die zur Lösung notwendigen Kleinteile patentiert worden wären, okay. Da wäre dann die aus meiner Sicht nötige schöpferische Leistung gegeben gewesen. So nun wurde das Objekt im Ganzen patentiert, obgleich es ähnliche Lösungen schon gibt.
 
Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass ein Laden wie Apple so was wirklich auf den Markt bringen wird: kleine, leicht verlierbare Wechselobjektive für Smartphones... Irgendwie passt so ein Frickelkram in meinen Augen nicht zu dem, was die sonst so anbieten. So eine Sache würde ich eher irgendeinem asiatischen Hersteller zutrauen.
 
@DON666: smartphones werden modularer...das sieht man im kleinen bei Motorola oder mit der "other half" von yolla. Wobei apples Intention hier etwas komisch ist, machen sie doch bisher viel um eben z.B. reparierbarkeit zu "torpedieren" und mit modularität kommt auch wieder die reperaturfähigkeit
 
@0711: Ja, eben. Die produzieren ihr Zeugs doch normalerweise extra so, dass es "wie aus einem Guss" wirkt - was natürlich schlechte Reparaturmöglichkeiten beinhaltet - darauf wollte ich hinaus, danke.
 
Sehe ich genauso wie DON666 was soll das ?? die Jungs von Apple
sollten dann erstmal ihre Smartphones dazu umbauen das man da
günstig Speicher aufrüsten kann !! was nützt die beste Optik wenn nach 20 Bilder kein Speicher mehr da ist ..
 
@Ironsavior: wüsste kein szenario bei dem 64 gb knapp werden sollten ? ich musste zumindest noch nichts drüber hinaus "missen". macht ja auch keinen sinn 25.000 fotos auf dem handy gespeichert zu haben ... die werden doch sowieso weggesichert auf den pc/mac nach einer gewissen zeit.
 
Mit der Galaxy Camera/Zoom verstößt Samsung bestimmt schon wieder gegen Apple Patente. Das wird eine Spannende neue Runde.
 
@gerhardt_w: Für mich ist das inzwischen so spannend wie einem Faultier beim Schlafen zuzuschauen ;-) Im Ernst, dieses ganze Patentgetue kann man sich doch wirklich nicht mehr geben.
 
@gerhardt_w: wieso? im wesentlichen ist das geräte doch uninteressant für apple, es ist nirgendwo eine Gefahr.
 
OMG! Wechselbare objektive gibts schon sehr lange. Das darf man sich extra fürs smartphone patentieren lassen? vielleicht sollte ich mir schonmal die fernbedienung/schlüssel für ein fliegendes auto patentieren lassen.
 
Wechselobjektiv für Kamera's die allenfalls für Schnappschüsse taugen..finde ich fällt unter "Dinge die die Welt nicht braucht"...
 
So lange man weitere Wechselobjektive erfinden und patentieren darf die für Smartphones gedacht sind und "im Prinzip genauso wie der Bajonett-Mechanismus bei Spiegelreflex-Kameras." funktionieren, aber gewisse Detail-Unterschiede haben denke ich geht das so in Ordnung.
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