Nach Kritik: Mozilla-CEO Eich gibt erstes Interview

Brendan Eich steht seit seiner Bestellung zum neuen CEO von Firefox-Anbieter Mozilla unter Beschuss, Grund ist eine umstrittene Spende an eine Anti-Homo-Ehe-Initiative in Kalifornien. Nun hat Eich sein erstes Interview zum Thema gegeben. mehr... Mozilla, Ceo, Mozilla Foundation, Brendan Eich Bildquelle: Mozilla Mozilla, Ceo, Mozilla Foundation, Brendan Eich Mozilla, Ceo, Mozilla Foundation, Brendan Eich Mozilla

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich finde ebenfalls, dass man durchaus seine eigene Meinung haben und öffentlich vertreten darf. Wollen wir eine Duckmäusergesellschaft, wo jeder schweigt, sich brav neutral verhält oder immer schön "Ja und Amen" sagt, weil die Gesellschaft das gerade erwartet? Soll jeder dafür abgestraft werden, wenn er eine Meinung öffentlich äußert, die nicht unbedingt ins vorgegebene Weltbild passt? Wer die heile Welt will soll nach Nordkorea gehen. Da hält man mit seiner Meinung hinterm Berg und wenn man dem großen Führer dort glaubt ist alles toll und jeder ist glücklich.
 
@Memfis: Soll er machen, was er für richtig hält. Aber dann muss er auch mit dem heftigen (meiner Meinung nach berechtigten) Gegenwind rechnen. Er hat ja anderen auch ne Klatsche verpasst. Und mal ehrlich: Auch wenn er seine private Meinung bei Mozilla an der Tür abgibt...einer der "Betroffenen" wird wohl kaum weiterhin für so jemanden arbeiten wollen. Und auch wenn diese Freunde von denen er spricht, wirklich existieren, dann finde ich es charakterlich umso bedenklicher, was er getan hat.
 
@Memfis: Wenn er denn seine Meinung vertritt wieso kommt er dann jetzt mit diesem schleimigen "meine Freunde" Geschwätz das ihm sowieso keiner abkauft?
 
@jigsaw: Zugegeben: Konsequent sollte man sein, aber die Gesellschaft erwartet ja jetzt praktisch, dass er sich groß entschuldigt und am besten gleich noch selbst schwul wird. Ich meine der Mann arbeitet jetzt nicht für einen Sozialverein oder einem Bereich wo man unter anderem solche Leute vertreten und unterstützen muss.
 
@Memfis: Aber er steht an der Spitze einer Firma, die Ihre Produkte an (auch den schwulen) Mann bringen will. Und die Firma wirbt mit Ihrer Offenheit. Passt in meinen Augen nicht ganz zusammen. Und ein Mensch, der hinterrücks gegen seine "Freunde" agiert...mag man den wirklich an der Spitze einer so weltoffenen Firma sehen?
 
@Apolllon: Daher auch meine Aussage Ganz oder gar nicht. Ich verstehe aber auch, dass die Situation für ihn jetzt nicht einfach ist. Er hat seine Meinung und will die auch weiter vertreten. Das klingt soweit ja auch durch. Gleichzeitig bemüht er sich darum diplomatisch zu sein. Ob jetzt da das Wort "Freund" glücklich getroffen ist würde ich jetzt auch eher mit einem Fragezeichen versehen.
 
@jigsaw: Ich verstehe deine Ansicht nicht. Man kann doch homosexuelle Freunde haben und trotzdem gegen die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Ehen sein. Das man dagegen ist heisst doch nicht im Umkehrschluss, dass man etwas gegen Homosexuelle hat. Es bedeutet, dass man die Faktoren, die zur Gleichstellung führen (wie z.B. Kinder in die Welt setzen), einfach nicht erfüllt sieht. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß in der Welt!
 
@heidenf: Es geht mir hauptsächlich darum, dass er aktiv etwas gegen die Gleichstellung bzw. Homoehe tut und gleichzeitig angeblich mit Menschen, die LGBT sind, befreundet ist, das ist doch irgendwie scheinheilig. Vielleicht habe ich auch nur ein anderes Verständnis von Freundschaft.
 
@jigsaw: Das eine hat mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun. Es gibt Menschen, die kinderreiche Familien als besonders förderungswert ansehen. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man Abneigungen gegen Menschen hat, deren Beziehungen für eine Gesellschaft weniger fruchtbar sind. Um einmal eine Analogie zu verwenden. Nur weil bei einer olympischen Disziplin ein Teilnehmer eine Goldmedaille bekommen hat, bedeutet das doch nicht, dass man die Sportler, die leer ausgegangen sind, nicht mag!
EDIT: Für alle selbsternannten Gut-Menschen Minusklicker mal ein Denkanstoss: "Nicht fördern" != "nicht mögen"!!!
 
@heidenf: Wie jigsaw schon sagte, ist das mehr als scheinheilig. Ich bin ja auch nicht mit Afroamerikanern befreundet und unterstütze dann finanziell Initiativen, die beispielsweise für eine neue Apartheit sind. Oder ich bin doch nicht mit Frauen befreundet und unterstütze dann Initiativen, die Ihnen wieder das Wahlrecht entziehen wollen. Das ist keine Freundschaft, sondern einfach nur Bullshit. Und dass manche auch der Meinung sind, dass man die gleichgeschlechtliche Ehe aufgrund mangelnder Kinder nicht befürworten sollte ist ebenso eine scheinheilige Ausrede. Würde man solchen Paaren auch die Adoption erlauben bzw. nicht unnötig erschweren, dann wäre das sicher was anderes. Aber das ist ja auch wieder gegen die moralische Vorstellung der Gesellschaft, lieber lässt man Kinder in Assi-Familien oder in der Gosse oder so aufwachsen...
 
@Apolllon: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Unabhängig davon, dass ich persönlich FÜR die Gleichstellung bin, geht es nicht darum, Rechte zu entziehen wie in der Apartheit, sondern darum, ihnen spezielle Priviligien, einer Beziehung aus der Kinder hervorkommen (die Zukunft eines jeden Staates) zu verweigern. Durch eine Adoption, wie du sagst, gibt es doch nicht mehr Kinder. Sie sind nur woanders! Wenn man beispielsweise der Meinung ist, dass gehbehinderte Menschen im Strassenverkehr besonders gefördert werden sollten, z.B. durch Behinderten Parkplätze, heisst es im Umkehrschluss doch nicht, dass dieser jemand alle NICHT-Gehbehinderten Menschen hasst! Viele Gut-Menschen verlernen bei einer solchen doch recht emotional geführten Diskussion zu differenzieren. Meiner Meinung nach gehört die Institution der Ehe sowieso reformiert. Es sollten z.B. nur Beziehungen gefördert werden, aus denen nachweislich Kinder hervorgegangen sind. Aber das ist ein anderes Thema!
 
@heidenf: Bei deinem letzten Teil mit der Ehe kann ich dir nur uneingeschränkt zustimmen. Aber um den vorherigen Teil mit den Gehbehinderten aufzugreifen: Es geht ja nicht darum, die NICHT-Gehbehinderten zu hassen, sondern darum, eben gegen diese besondere Förderung Gehbehinderter vorzugehen und sich dann vor die Menschheit zu stellen und zu behaupten, man hat Gehbehinderte Freunde. Wären es wirklich die Gehbehinderten gewesen, "gegen" die er gespendet hätte, wäre es zum allgemeinen Aufschrei gekommen. So war es ja "nur" eine Minderheit, zu der viele eher weniger Bezug haben bzw. mit welchen man naturgemäß kein Mitleid haben muss wie mit Gehbehinderten. Klar, irgendwo sind es Äpfel und Birnen. Aber irgendwo auch nicht. Was macht das eine besser als das andere, wenn mein Punkt seine fragwürdige Haltung zu "Freundschaft" war bzw. die daraus resultierende Glaubwürdigkeit.
 
@Apolllon: Nein, er geht ja nicht gegen die Förderung der Gehbehinderten vor. Er will nur nicht, dass NICHT-Gehbehinderte dieselbe Förderung bekommen. Wenn alle dieselben Förderungen bekämen, gäbe es de Fakto keine Förderungen mehr! Aber ich will das auch in keinster Weise werten. Der Punkt ist nur, dass man die Sache durchaus differenziert betrachten kann. Diese "Wer nicht mein Freund ist, ist mein Feind" Mentalität trifft nicht immer zu.
 
@Memfis: "Anti-Homo-Ehe-Initiative in Kalifornien": das ist keine Eigene Meinung mehr! Sondern der versucht die eigene Blödheit anderen auf zu zwingen.
 
@BadMax: Ob das Blödheit ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters. Was sind den deiner Meinung nach Bürgerinitiativen gegen irgendwelche "Prestigeprojekte" von denen man heute schon weis, dass sie mind. dreimal so teuer werden wie veranschlagt oder schlichtweg ein Schandfleck im Wohnviertel darstellen?
 
@Memfis: Da die Homo-Ehe kein Prestigeprojekt ist und niemanden mind. dreimal ( was auch immer ) kostet eher wohl im Gegenteil. Ich bin mir nicht sicher aber es ist glaube ich immer noch meistens so das Personen in einer Homo-Ehe alle Pflichten aber nicht die Rechte von Verheirateten haben!!! Und als Schandfleck im Wohnviertel möchte ich Personen die in einer Homo-Ehe leben auch sicherlich nicht bezeichnen! Somit würde ich liebend gern jedem in dieser Bewegung ordentlich in die Fressluke Treten damit die sich wieder auf die Prestigeprojekte konzentrieren und jeden sein ""Privates"" Leben so leben lassen wie er es möchte. ;)
 
@Memfis: Schlimmeres macht schlimmes nicht besser. Außerdem glaube ich nicht das du so tollerant bist wie du dich gibst. Es wird bestimmt genug "weltfremde" Meinungen und Einstellungen gegenüber anderen Sachen geben bei denen du auch nicht deinen Mund halten kannst. Das wird dann aber warscheinlich nur eine Kneipendiskusion sein, der Typ ist um Welten bekannter als du und kassiert deshalb eben mehr schlechte Kritik.
 
@Memfis: naja, wenn jemand eine initiative finanziell unterstützt hat die als verfassungswidrig eingestuft ist sehe ich das doch anders. holen wir mal die nazikeule raus und vergleichen es mit spenden an illegale organisationen, wie wär es wenn zB jemand zum telekom chef ernannt wird der 1994 geld an die wikingjugend gespendet hat, da wär das geschrei auch groß und er könnte vermutlich den posten nicht behalten.
 
@otzepo: Wurde den die Bewegung vor oder nach der Spende als Verfassungsfeindlich eingestuft, bzw. ist sie das überhaupt? So im Detail habe ich mich da nicht erkundigt, weil soo sehr interessiert es mich dann wirklich nicht. Ich denke das klingt in meinen Kommentaren auch durch, weshalb ich es ja sogar geschafft habe bei dem Thema einige Plus zu bekommen :D
 
@Memfis: wenn man vor 1994 die wickingjugend finanziell unterstützt hat und es einen heute wieder einholt ändert es nichts daran, man hat so eine initiative unterstützt. in kalifornien gibt es nichts vergleichbares zu unseren eheähnlichen verhältnissen, diese initiative hat versucht den homosexuellen alle rechte des eheähnlichen zusammenlebens zu entziehen, daher wurde sie nach der abstimmung für verfassungswidrig erklärt. es hat nichts mit der in deutschland bestehenden diskussion zu tun ob es nun steuerliche vorteile zu geben hat oder nicht, es war eine initiative von homophoben menschen die einfach nur anderen menschen ihre "perversion" nicht zugestehen wollten.
 
@Memfis: Meinungsfreiheit ist keine Einbahnstraße. Wir leben in einer Streitkultur, das muss/soll auch so sein. Wenn Person X, welche Verantwortung trägt, Mist labert, dann bekommt sie eben ordentlich Gegenwind, manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht. Das war btw. nie anders, nur ist heute (dank Internet) alles etwas öffentlicher. Dieses polemische Gejammer "man darf ja heute nichts mehr sagen" kann ich langsam nicht mehr hören...
 
Viel geredet und wenig gesagt. Ob er es dadurch wirklich besser gemacht hat, wage ich zu bezweifeln. Das was er sagt, ist erneut Auslegungssache und wird wieder neue Diskussionen anheizen. Tja, da hätte der Gute besser mal nichts gesagt oder nen Profi-PR-Berater konsultiert...
 
@Apolllon: Ich bin der Meinung er hat alles gesagt, was nötig war. Was soll er auch sonst sagen, ohne seine eigene Meinung zu verleugnen? Wenn er sich selbst treu bleiben will, kann er nichts sagen, ohne seine persönliche Meinung zu verleugnen! Vielleicht hat er nur nicht das gesagt, was du gerne hören wolltest?
 
Diese Stellungsname ist unterste Schublade und wird den Ruf Mozillas weiter nach unten ziehen.
 
@knirps: Ich finde Mozillas Produkte und Qualität sprechen für sich selbst. Wie viel tiefer sollte es denn noch gehen?
 
@Johnny Cache: Mozilla hat ja eigentlich nur noch ein Produkt und das ist der Browser. Thunderbird wird nur noch halbherzig hinterher geschliffen.
 
@knirps: Selbst Firefox wird seit ewiger Zeit nur noch bestenfalls halbherzig supportet und von der Resourcenvernichtung mit Firefox OS wollen wir lieber gar nicht erst anfangen. Die haben ganz andere Probleme als dieses Diskriminierungsskandälchen.
 
@Johnny Cache: Sie bekommen die Quittung. Zweidrittel der Welt benutzt keinen Firefox. Deutschland ist eine seltsame Ausnahme, die Stellung des Browsers hier ist einmalig.
 
@knirps: Uii, Zweidrittel der Welt nutzt keinen Firefox, bei 3 Großen Browsern. So soll es doch sein, wollten wir nicht weg vom Browsermonopol hin zu Wettbewerb? Übrigens Zweidrittel der Welt nutzt auch keinen Chrome, sagt uns das jetzt das selbe wie bei Firefox?
 
@knirps: Auf mich und meine Einstellung zu Mozilla hat dies überhaupt keinen Einfluss. Ich gehöre sicherlich nicht zu den Menschen, die alle Mozilla Mitarbeiter bestraffen\verurteilen würde, wegen eines einzelnen Mitarbeiters. Eine solche heuchlerische Doppelmoral gehört nicht zu meinem Charakterzügen ......
 
@Rumulus: Meine Wahl wird es auch nicht beeinflussen, dennoch ist die Wahl des CEOs wieder ein Schlag in den Nacken für Mozilla. So ziemlich jede größere Veränderung stieß auf massive Kritik die man stur ignorierte. Seien es die Versionssprünge, die verchromung mit Australis und nun auch die Posten des Unternehmens. Jeder Griff zur Zeit ein Griff ins Klo bei Mozilla. Wann war Mozilla das letzte mal Vorzeigebild in der Branche mit neuen Technologien oder Features? Firefox ist ein Wartungsprodukt geworden. Es wird geflickt, gepatched und retuschiert.
 
@knirps: Ich habe Mozilla schon lange den Rückengekehrt, wegen der Zusammenarbeit und Abhängigkeit von Google. Aber ich würde niemals wegen eines Einzelnen, ein Produkt und somit eine ganze Firma vorverurteilen. Wie einer in einer solche Situation reagieren kann, ist eine Gratwanderung. Meiner Meinung nach hat er es gut gemacht, wenn er sich und somit seine persönliche Meinung nicht verleugnen wollte. Unabhängig ob ich seine Meinung stützte, oder nicht, sollte er ein Recht auf eine persönliche Meinung habe und auch diese vertreten dürfen. Es wird in dem Zusammenhang gerne von Toleranz gesprochen, dann sollte auch die Toleranz beidseitig vorherrschen und nicht nur dann wenn es die eigene Meinung ist!
 
@Rumulus: Für sich hat er gut gesprochen, dem Unternehmen hat er weiterhin geschadet. Er ist in dem Unternehmen, welches für Weltoffenheit und Toleranz steht, nicht richtig aufgehoben. In keiner Position. Denn er ist nicht weltoffen und Toleranz. Er verkörpert in keinster Weise Mozillas Werte.
 
@Rumulus: Ich bin neugierig - welchen Browser verwendest Du aktuell? Wenn eine Verbindung zu Google als Ausschlusskriterium dient, kann es auch nicht Chrome sein. Ist Microsoft "besser" als Google und somit der IE der Browser Deiner Wahl? Oder letztendlich Opera? Irgendein sonstiger Nischenbrowser? Oder verwendest Du gar kein Windows und nutzt entsprechend Konqueror, Safari o.ä.? (ich selbst verwende eigentlich parallel IE, Firefox, Chrome und Opera, je nach Aufgabe... wobei mein "Hauptbrowser" jedoch Firefox ist).
 
Dinge die menschen gerne sagen: #1 Ich bin für Meinungsfreiheit #2 solange es die richtige Meinung ist.
 
@hundefutter: Er ist aber eindeutig gegen die Meinungsfreiheit, denn er zahlte Geld für Unterdrückung.
 
@knirps: Das tust du auch jedes Mal, wenn du ein Produkt aus China und Co kaufst. Lass die Kirche mal im Dorf. Er hat seine Meinung und gut ist. Soll er jetzt komplett ausgeschlossen und isoliert werden? Ich denke mal, dass recht viele Menschen gegen Homo-Ehen sind.
 
@PranKe01: Ich diskriminiere niemanden wenn ich mich für ein Produkt meiner Wahl entschiede welches legal angeboten wird. Das, was er unterstützt, war letztendlich verfassungswidrig.
 
@knirps: zu der Zeit als abgestimmt wurde aber nicht.
 
@hundefutter: Wo kein Kläger ist, da ist kein Richter.
 
@knirps: Es wurde massiv geklagt. Ab er hey, ich halte mich hier jetzr raus. hat keinen Sinn. Meinungsfreiheit war einmal ein heiliges Gut in einer Demokratie. Ich bin für die Gleichstellung. Rechte beschneiden finde ich allgemein doof. Gleiches gilt für andere Meinungen. Halte mich jetzt raus.
 
@hundefutter: Ich bin gegen die Gleichstellung. Denn sowas wie Gleichstellung gibt es nicht, wir können besten Falls von Gleichberechtigung sprechen.
 
@knirps: Du unterstützt Firmen (z.B. Foxcon), deren Mitarbeiter sich wegen schlechter Arbeitsbedingungen und Ausbeutung umbringen (die springen von den Foxcon-Dächern und nicht von der Golden Gate Bridge in den Freitod). Möchtest du noch mehr Beispiele wie unter anderem auch dein Konsumverhalten zur Zerstörung dieser Welt ständig beiträgt?
 
@LastFrontier: Du willst damit ausdrücken, das es in den USA aufgrund von Proposition 8 zu Selbstmorden gekommen ist ? Vorstellbar wäre es jedenfalls.
 
@LastFrontier: Ich unterstütze bestimmt auch irgendwo Foxcon, also steig ich hier mal ein. Erstmal ist die Selbstmordrate von Foxcon-Angestellten geringer als die Selbstmordrate der Bevölkerung desselben Landes. Zweitens unterstütze ich Foxcon wenn ich es unterstütze, weil ich das Übel hinnehme um irgendein Gut zu erhalten und nicht weil ich es toll finde was die machen. (Wobei ich mir nichtmal wirklich sicher bin ob Foxcon in China wirklich sooo schädlich ist, aber das nur nebenbei) Eich hat die schwulenfeindliche Organisation aber nicht unterstützt weil er sich irgendetwas davon erhofft hat, sondern er hat Geld einzig dem Zweck gespendet diese Organisation zu unterstützen; das ist erstmal ein himmelweiter Unterschied. Des Weiteren würde ich wenn ich rausfinden würde dass Foxcon seine Mitarbeiter wirklich extrem schlecht behandelt dort nichtmehr einkaufen (edit: bzw. Produkte die mit Foxcon zusammenhängen) und zugeben, dass mein bisheriger Einkauf dort ein Fehler war. Letzteres macht Eich aber auch nicht, obwohl die Vereinigung nun eindeutig als Verfassungsfeindlich festgestellt wurde sieht Eich jetzt hinterher immernoch nicht ein, dass er einen Fehler gemacht hat.
 
@hundefutter: ganz richtig. Hier wird Meinungsfreiheit immer ganz groß geschrieben. Aber nur solange sie der Allgemeinheit passt. Wenn jemand seine eigene Einstellung dazu vertritt dann wird dieser gleich verteufelt.
 
@hundefutter: das hat nichts mit meinungsfreiheit zu tun, die initative war gegen die freiheitlich demokratische grundordnung, daher auch als verfassungswidrig eingestuft. es ist so als ob er für eine organisation geld gespendet hat die sich zum ziel gesetzt hat alle juden zu vernichten um hier mal die nazikeule auszupacken. in einer demokratie kann man nichts als meinungsfreiheit betiteln was verfassungsfeindliche tendenzen hat.
 
@otzepo: Der Entscheid das die Initiative Verfassungswidrig ist wurde aber erst Jahre später gefällt. Für die Initiative haben 7 Millionen Menschen gestimmt. Sollten die jetzt ihren Job verlieren? Und jetzt hört doch mal bitte auf das ganze mit Sklaverei, Nazideutschland und Segregation zu vergleichen. Das bringt niemandem etwas.
 
@hundefutter: Und seine Kritiker haben kein Recht auf Meinungsfreiheit? Muss man, deiner Logik nach, also alles stillschweigend hinnehmen, egal worum es geht?
 
@Brabbel: Natürlich haben sie das Recht auf Meinungsfreiheit. Ich nehme nicht ihn in Schutz, ich nehme sein Recht auf Meinungsfreiheit in Schutz. Wird er deswegen zum Rücktritt gezwungen oder sonst wie sanktioniert sehe ich das als groben Verstoss dieses Rechtes an. Und ja, solange er niemandem schadet, keine Mitarbeiter diskriminiert oder sonst irgendwie deswegen negativ auffällt sehe ich keinen Grund wieso wir uns deswegen so aufregen sollten. Es ist gut zu wissen welche Meinung er zu dem Thema hat, so kann jeder selber entscheiden was er davon hält. Aber durch einen Rücktritt würde er persönlich Schaden nehmen, und das nur weil er eine unpopuläre Meinung vertritt. Sowas darf nicht passieren. Wir leben nicht mehr im mittelalter wo es Auge um Auge hiess. Wir haben Regeln, und er hat gegen keine einzige verstossen.
 
@hundefutter: Auch wenn sieben Millionen Leute etwas Verfassungwidriges wollen bleibt es Verfassungswidrig, da sollte dann vielleicht mal ein Lerneffekt eintreten oder die Verfassung geändert werden, da zweiteres wohl nicht passieren wird sollte er seine private Handlung überdenken und nicht labern er würde seine Verfassungsfeindlichkeit an der Bürotür ablegen und nach Feierabend weiter gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung sein. Nach so einem Statement ist dieser Mann noch schwer haltbar. Ein Abgeordneter der im Dienst keine Kinder missbraucht sondern es nur privat macht ist ja auch nicht haltbar. Die Nazi- oder Pädokeule funktioniert immer gut für Vergleiche, da man da öffentlich ja keiner anderen Meinung sein darf und somit die Diskussionsgrundlage weggerissen wird. Was dieser Mann durch die Spende getan ist ist nicht seine Meinungsfreiheit sondern die Unterdrückung seiner Mitmenschen (wurde nicht nur ihm vom Verfassungsgericht erklärt), das ist ein himmelweiter Unterschied und er hat es immer noch nicht begriffen. In Deutschland wär sein Verhalten ggf eine Straftat nach § 86 StGB (Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen), wenn er nicht aufhört seine "Meinung" nach außen zu vertreten.
 
@otzepo: Die Abstimmung wurde Jahre später für Verfassungswidrig erklärt. Soll ich es nochmals schreiben? Die Abstimmung wurde Jahre später für Verfassungswidrig erklärt. Das ist gang und gäbe. Deswegen jemandem den Job zu künden ist Schwachsinn. Und wow, mir fehlen die Worte. Nazi-, und Pädokeule rausholen. In diesem Zusammenhang? Sag mal bist du noch ganz dicht? Du vergleichst hier ein mann der zu einem umstrittenen Problem eine Meinung hat die dir nicht gefällt zu diesen Verbrechen? Sorry, für mich ist die Diskussion hier gestorben. Das ist unterste Schublade.
 
@hundefutter: umstittenes problem? die schwulen sind ein problem weil die sich gerne gegenseitig heiraten können würden? es ist kein problem sondern irgendwelche leute haben damit ein problem - großer unterschied. der lerneffekt fehlt, mehr sage ich nicht. ich halte eine gleichstellung der homo- und der heteroehe übrigens für kompletten humbug, ich halte aber auch den schutz der ehe an sich für überholt. meiner meinung nach sollte man die heteroehe auf das maß der homoehe runterstufen und nicht das andere hochstufen. aber darum geht es überhaupt nicht, es geht mir hier nur um dieses komplett in die hose gegangenes statement. wann sein anliegen als verfassungsfeindlich eingestufte wurde ist wurst egal, er ist immer noch dieser meinung wie man aus dem statement lesen kann. wenn jemand im dritten reich für die vernichtung der juden war (da war es nicht verboten) und es heute noch immer noch ist (heute ist es vorboten) hat auch nichts gelernt. und wie ich gesagt habe, diese keulen machen jede diskussion kaputt ;) mit der Proposition 8 sollte übrigens nicht die gleichstellung der ehe unterbunden werden sondern ein eheschließen von homopaaren an sich verboten werden, es gibt in kalifornien keine alternative wie bei uns in deutschland mit eingetragenen/eheähnliche lebensgemeinschaften (infos bekommen wenn der partner im krankenhaus liegt etc macht die Proposition 8 diesen menschen unmöglich, daher riecht es gewaltig nach dem wunsch der homophoben den schwulen einfach nur das leben schwer zu machen. ein heteropaar kann einfach sagen verlobt zu sein und schon gibt es infos, wenn schule nicht verlobt sein können funktioniert das natürlich nicht.).
 
@otzepo: Du hast keine Chance, obwohl du recht hast, selbst wenn er irgendeinen Päderasten Verein unterstützt hätte, würde das als völlig legitim innerhalb der Meinungsfreiheit, dargestellt werden. Das auf Grund der Übergriffe gegen Homosexuelle, wegen und auf Grund von "Proposition 8" 2008 und 2009 (die er mit finanziert hat), die Anti-Diskriminierungsgesetzgebung (Employment Non-Discrimination Act (ENDA)) auf Homosexuelle erweitert wurde, Sodas Seine Meinungsäußerung, wenn er sie heute tätigen würde, unter Strafe stünde! Das verschweigen aber die Meinungs-Freiheits-Verfechter, ER müsste seit 2009 mit einer Anklage rechnen, 2014 ist (ENDA) nochmal verschärft worden durch Obama!
 
@Kribs: ICH BIN FÜR DIE HOMOEHE! Ich habs dir schon X mal gesagt. Das passt dir nur nicht ins Konzept weil ich auch dafür bin das Leute wie er seine Meinung zu dem Thema äussern dürfen. Er hat niemanden angegriffen, weder persönlich noch rechtlich. Er hat sich an alle regeln gehalten. Wieso sollte er als bestraft werden? Er hat keine Homosexuellen diskriminiert, dafür könnte er bestraft werden. Kein Gericht der Welt würde ihn belangen wenn er sich negativ über Homosexuelle äussern würde. Wenn er hingegen auf professioneller Ebene Leute diskriminiert dann macht er sich strafbar. Aber erst dann. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
 
@hundefutter: Ich unterstelle und habe dir nicht unterstellt, das du dagegen bist (gegen Homo Ehe)! >das könnte ich Tolerieren< Ich unterstelle dir, das du die Meinungsfreiheit als Feigenblatt missbrauchst um Hass und Diskriminierung Vergehen zu bagatellisieren! >das ist für mich nicht Tolerierbar< Ich hatte dich schon mal aufgefordert die Sachlage und die Äußerungen nicht zu verdrehen, das ist dir anscheinend nicht möglich, Weiterhin versuchst du durch Falschdarstellung " das Leute wie er seine Meinung zu dem Thema äußern" was ER erst hinterher und nur eingeschränkt machte, zu negieren! Er hat Geld gespendet an eine Verfassungswidrige Vereinigung, es ist unerheblich ob sie erst später für verfassungswidrig erklärt wurde, zu Zeitpunkt der Spende war ihm bewusst das dies eine Homophobe Vereinigung mit dem Ziel Homosexuelle in ihren Rechten einzuschränken, war! Alle Beschönigungen seitens Meinungsfreiheit, haben absolut nicht mit dem Damals erfolgreiche versuch zu tun, die Menschenrechte von einigen mit Füßen zu treten! Dein Unverständnis das Vergehen/Verbrechen auch nach Jahren geahndet werden, zumindest auf Job Ebene, ist mir unerklärlich aber offensichtlich. Die Persönliche Ansprache ist nötig da du dich absolut Argumentation Resistent gibst, und schlichte Dokumentierte Wahrheiten nicht anerkennst.
 
Egal was er sagen wird, es wird nie das Richtige sein, wenn er sich und seiner Meinung treu bleiben will! Was richtig ist, ist aber eine Frage des Standpunktes und muss nicht zwangsläufig falsch, oder richtig sein.
 
Ach Gott was da für ein Wirbel gemacht wird. Wo ist denn dass Problem ? Er hat mit seinem Statement klargestellt das (und das sollte für jede Firma gelten) die persönlichen Meinungen/Interessen/Ansichten bei der Firma keine Rolle spielen. Punkt. Rest ist seine eigene Meinung und die darf er haben. Erinnert mich etwas an Sarrazin --> Als der seine Meinung geäußert hat könnte man meinen es bricht gleich ein Krieg aus...Demos gegen einen Mann der seine Meinung geäußert hat...man mag seine Thesen teilen oder auch nicht (Ich, selbst Ausländer, finde er hat in vielen Punkten recht), aber Ihm quasi automatisch einen Maulkorb zu verpassen weil seine Aussagen vielleicht nicht "politisch korrekt" sind halte ich für Traurig für jedes demokratische Land.
 
Was ist Verantwortung, für seine Handlungen einzustehen! Will ER das Nein, muss Er das Ja, denn Er ist jetzt das "Aushängeschild", das Gesicht von Mozilla. Er weigert sich nicht nur die Tätige Verantwortung zu übernehmen, im Gegenteil weigert Er sich eine eindeutige NICHT Diskriminierende Stellung als CEO im Nahmen Mozillas zu tätigen. Wie kann man einen solchen Menschen vertrauen, das es keine Nachteiligen Einfluss auf seine Arbeit und den Umgang mit seinen Mitarbeitern hat? Gar nicht, jemand der einen derart tiefen Groll hegt wird ihn auch ausleben, ob nun offensichtlich oder versteckt. Niemand kann sich freisprechen Vorurteile zu haben, aber man sollte den Anstand und das Gewissen haben sich einzugestehen, wann diese Vorurteile einen Job unmöglich machen.
 
@Kribs: Stinkt es dir, dass du ihn nicht wegsperren kannst, weil er nicht deiner Philosophie entspricht? Wenn ja - dann sitzt du eindeutig am flaschen Ende der Nahrungskette.
 
@LastFrontier: "wegsperren", bisher bist du der einzige der das fordert. "Philosophie", ja ich habe eine, das ich, du, alle die Verantwortung für unsere Taten übernehmen. Und NEIN, ich werde mich nicht am Kannibalismus beteiligen.==//== Emotionale Brandstifter, zielen auf die niedrigsten Menschlichen Instinkte, wie Schadenfreude und Sadismus, zeichnen sich unter anderen darin aus Sachferne und unsinnige Argumentationen in die Diskussion zu werfen. Gern auch mit Abwertenden und Beleidigenden Anspielungen.
 
@Kribs: ""wegsperren", bisher bist du der einzige der das fordert." Wo habe ich das geschrieben bzw. gefordert? Du verbreitest hier definitiv eine Lüge und disqualifizierst dich damit für jeden weiteren Kommentar. Im übrigen hast du dich sehr schön selbst beschrieben. Und ich behaupte immer noch du sitzt am falschen Ende der Nahrungskette.
 
@LastFrontier: Wenn du wenigsten in deiner Sturheit witzig wärst, dann zeig mir bitte wann und wo ich gefordert habe ihn wegzusperren, danach werde ich mich bei dir und allen anderen endschuldigen ! Da ich aber weiß das es für dich unmöglich wird, bleibt nur dein Argumentationsloser und Abwertende Versuch mich als Person zu verunglimpfen, damit du Sympathiepunkte ergatterst. Es wäre für alle erbaulicher wenn du eine nachvollziehbare Argumentation zu Tema hättest, die eine weiterer Diskussion mit dir rechtfertigt. Du darfst jedwede Meinung auch Kritisch endgegengesetzte vertreten, benutze bitte Argumente die Fallspezifisch und auch als solche nachvollziehbar sind. Auf eine weitere gegen meine Person gerichtetes Pamphlet werde ich nicht reagieren!
 
@LastFrontier: Entschuldigung das hab ich, im Bemühen sachlich zu bleibeben, vergessen: "Wo habe ich das geschrieben bzw. gefordert?" o7 re:1: "Stinkt es dir, dass du ihn nicht wegsperren kannst, weil er nicht deiner Philosophie entspricht?"
 
@Kribs: Ich bin doch nicht stur. Und meine Ansicht habe ich doch ganz klar dargestellt. CEO Eich het eine Meinung. Nämlich dass er gegen die Gleichstellung von Homosexuellen Beziehungen mit der Ehe ist. Dazu hat er eine Gruppierung in Form von Spenden fionaziert, die sich dafür einsetzen dass es für diese Gleichstellung keine gestzliche Grundlage geben wird. Man nennt so was glaube ich auch Lobbyismus. Er hat also nichts anderes Gemacht als sich für seine Meinung zu engagieren und meines Wissens geen kein Gesetz verstossen. Natürlich fühlt sich da eine bestimmte Minderheit betroffen und begehrt dagegen auf. Die Frage ist doch nur: darf Mr. Eich und auch andere ihre Meinung nicht mehr äussern und sich engagieren weil sie anders ist? Die meisten Minderheiten haben ein gewaltiges Problem: nämlich dass machen, was sie von anderen fordern: mit militanten Methoden gegen die Mehrheit vorgehen. In einer Demokratie kann man diskutieren, protestieren und vor allem wählen um den Gesetzgeber dazu zu bringen die Gesetzeslage eben zu ändern. Nur was hierbei gerne vergessen wird: eine Gesellschaft bildet sich nicht von heute auf morgen sondern hat oft auch jahrundertealte Werte und Kultur. Und die kann man nicht von heute auf morgen übers Knie brechen. Das hat noch nie funktioniert und wird es auch nicht.---Wenn jemand z.B. gegen die Gleichstellung von Homosexuellen Beziehungen mit der Ehe ist, deswegen muss er noch lange nicht deren Feind sein. Möglicherweise wollen sie die kirchlich definierte Ehe nicht durch eine wertelose Defintion zerrissen sehen; sind aber durchaus bereit Lebensgemeinschaften steuerlich generell gleich zu stellen. Meines erachtens wird hier an der falschen Front gekämpft. Es geht nur an die Symptome ran, nicht aber an die Ursache. Und die ist nun mal auch religiös bedingt (egal ob Christen, Muslime, Juden etc.). Und solange grosse Mehrheiten an ihren religiösen Werten und Vorstellungen festhalten, wird sich da nicht viel ändern. Man müsste als erstes sämtliche Religionen aushebeln und abschaffen - ein Ding der Unmöglichkeit. Bestes Beispiel Russland mit seinen aktuellen Anti-Homosexuellen-Gesetzen. Kein Aufschrei, keine Massendemonstrationen, kein Aufruf zum Boykott von Gas und Öl. Nur mal ein kurzes Aufzucken und dann ist es wieder wichtiger welches neue Smartphone welchen supertollen Schnickschnack mitbringt. Und was unsere Gesellschaft tatsächlich denkt, hat man letztes Jahr in Nürnberg gesehen. Da ging es darum im Einwohnermeldeamt sowohl schriftlich (Formulare) als auch mündlich in anderen Sprachen sein Anliegen vorzubringen. Da brannte dann die Luft und die Vögel gingen zu Fuss. Ein Sturm der Entrüstung in allen regionalen Medien und auch der Verwaltung gegen diese Idee. Mit dem Ergebnis, dass es so bleibt wie es ist. Und das bei einem Ausländeranteil von 36%!!! Und gerade die hier lebenden Ausländer am am heftigsten dagegen gewettert; vor allem Türken und Migranten aus der ehemaligen UdSSR. Da hab sogar ich gestaunt. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass bei einem bundesweiten Volksentscheid a la Schweiz zur Regulierung von Einwanderung auch bei uns ein Ergebnis herauskommen würde, bei dem die Politiker überrascht wären. Warum gibt es diese Möglichkeit nicht bei uns? Warum kann nicht die Bevölkerung über die Gleichstellung entscheiden? Oder den Mindestlohn oder EU-Beitritt, oder EEG, oder Abschaffung der Zwangskirchensteuer, oder...oder...oder? ---- Wie bereits erwähnt: es wird meiner Meinung nach an den falschen Fronten gekämpft.
 
@Kribs: "Entschuldigung das hab ich, im Bemühen sachlich zu bleibeben, vergessen: "Wo habe ich das geschrieben bzw. gefordert?" o7 re:1: "Stinkt es dir, dass du ihn nicht wegsperren kannst, weil er nicht deiner Philosophie entspricht?""----- Das war keine Feststellung oder Behauptung, sondern eine Frage. Weil ich auf Grund deiner Äusserungen vermute, dass du es tun würdest wenn du es könntest. Und zwar aus moralischen Gründen und nicht weil er etwas gesetzwidriges getan hat.
 
@LastFrontier: Ich würde niemanden wegsperren dessen Meinung ich nicht bin, noch habe ich Anlass gegeben dies anzunehmen oder zu behaupten, solche Interpretationen meiner Texte sind Vorsatz. Ich formuliere durchaus Hardt und Provoziere in Teilen absichtlich, wenn es mir nötig erscheint, meist aber sachlich und unpersönlich. // Ich möchte nicht auf XY Szenarien sind noch schlimmer eingehen! // Es Bleibt, die klare Aussage das ER einen Homosexuellen Feindliche Gruppierung unterstützt hat, und für diese Unterstützung soll ER die Verantwortung übernehmen, das lehnt ER ab. Bitte, für dir nochmal 2008 vor Augen, eine Liberale nicht Diskriminierende Gesetzgebung wurde durch die "Proposition 8" in eine Homosexuellen feindliche Gesetzgebung verwandelt, die später als Verfassungsfeindlich eingestuft wurde. "Proposition 8" hat den Homosexuellen ihre bis dato bestehenden Rechte genommen Sie also entrechtet, und um diese Entrechtung zu erreichen hat ER Geld gespendet! Dafür muss ER die Verantwortung tragen und Übernehmen!
 
@Kribs: Er hat doch dadurch das er gespendet hat eindeutig Position bezogen und Verantwortung gezeigt. "Proposition 8" war keine verfassungswidrige Vereinigung sondern ein Referendum das durch 1,2 mio Kaliforniern gewollt war. Und bei diesem Referendum hat die Mehrheit der Kalifornier (52,24%) gegen die Gleichstellung gewählt. Kassiert wurde dieses Referendum vom obersten Kalifornischen Bundesgericht, da es der Kalifornischen Verfassung Widerspricht. Das Referendum wurde für ungültig erklärt.----Von einem Verbot war und ist nirgendwo die Rede. Der Staat Kalifornien hat es dann auf sich beruhen lassen und den Urzustand wieder hergestellt. Hätte aber durchaus eine Verfassungsänderung einleiten können. Dies war jedoch aussichtslos, da hier nicht eine Einfache Mehrheit, sondern eine zwei-Drittel-Mehrheit nötig gewesen wäre. Und diese war nicht vorhanden.---- Also kann man durchaus feststellen, dass Demokratie ja wohl funktioniert und hier eine Minderheit zu ihren Rechten gekommen ist.---- Jetzt im Jahre 2014 noch einmal eine Tote Sau durchs Dorf zu treiben ist einfach nur krank und populistisch. Ich finde das immer wieder toll, wie Ergebnisse einfach mal so nach eigener Interessenlage hingebogen werden.---- Also noch einmal ganz klar: Nicht das Referendum "ProPosition 8" oder deren Unterstützer waren Verfassungswidrig, sondern die Änderung der Verfassung Kaliforniens mit einfacher Mehrheit - ein kleiner aber gewaltiger Unterschied. Nachzulesen ist das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Proposition_8
 
@LastFrontier: Ist Ok, wir drehen uns im Kreis. Der Antrag auf Änderung der Verfassung ist keine Verfassungsänderung? Damit ist die Veränderung die gewollt und umgesetzt wurde keine Verfassungsänderung? Eine Abstimmung die Verfassungswidrig war (Bundesgericht) ist nicht Verfassungswidrig ? Die Abstimmung war ungültig weil sie gegen die Verfassung verstieß (Oberster Gerichtshof)? Ja Demokratie funktioniert ..... vor Gericht! Ja Eine Person an Ihren Worten und Taten zu messen, ist nicht Fair? Es ist doch eine so einfache Kiste: Er hat Geld gespendet für ein Anti Homosexuellen Gesetz, und dafür soll er sich verantworten! Nein Verjährt und vergessen ist das "Schwein" nicht.
 
@Kribs: Nein - wir drehen uns nicht im Kreis. Du willst Rache, Vergeltung für etwas was erledigt ist. Die Homosexuellen haben doch gewonnen. Dass Regierungen auch mal einen obersten Gerichtshof brauchen um sie wieder auf die rechte Spur zu führen (und das auch machen) ist ganz normal und zeigt doch dass ein System eben funktioniert. Was wolltest du denn machen, wenn eine 2/3 Mehrheit nun die Verfassung ändert? Einen Bürgerkrieg ausrufen?--- Und noch einmal: Das Referendum war wegen einfacher Mehrheit ungültig. Bei einer 2/3 Mehrheit wäre es gültig gewesen.
 
@Kribs: Welchen nachteiligen Einfluss der Anti-Homo-Ehe-Haltung von Herrn Eich auf seine Arbeit und den Umgang mit seinen Mitarbeitern befürchtest Du, der, wenn er denn stattfinden sollte, nicht dann konkret für sein Stattfinden mit Konsequenzen belegt wird ("Herr Eich hat mir am Arbeitsplatz gesagt, dass... - damit hat er mich diskriminiert, hieraus müssen Konsequenzen gezogen werden"), sondern der schon im Vorfeld, obwohl er noch gar nicht stattgefunden hat und auch überhaupt nicht bekannt ist, ob es einen solchen Einfluss geben wird, gleich mal quasi präventiv sanktioniert werden sollte? Der Weg zum Gedankenverbrechen ist hier nicht weit. Im Übrigen dürften viele kirchliche (z.B. katholische) Vertreter ähnlich denken wie Herr Eich, wo sind die ebenso energischen Aufrufe zum Boykott jedweder Organisation oder ihrer Dienstleitung/Produkte, in der ein kirchlicher Vertreter einen gewissen Einfluss ausübt? ("Leute, schaut kein öffentlich-rechtliches Fernsehen, in deren Gremien sitzen Kirchenvertreter! Leute, nehmt keinerlei Hilfe der Caritas in Anspruch, das ist eine Organisation der römisch-katholischen Kirche! Leute, ..." - und da sind die Risiken einer Einflussnahme auf Weltbilder und Meinungen ja wohl noch deutlich größer als bei einem Webbrowser...). Herrn Eichs Meinung zur Homo-Ehe finde ich unsinnig, aber dem sollte aber auf Sachebene begegnet werden (und in einer Demokratie seine Meinung einfach überstimmt werden), aber so etwas wie ein Boykottaufruf gegen die Nutzung des Firefox mutet in diesem Kontext schon recht absurd an.
 
@FenFire: Ich habe schon mehrfach auf die falsche Darstellung und der damit einhergehenden Verharmlosung seines Verhaltes aufmerksam gemacht, zuletzt hier in o4 re:18. Ihr könnt es weiter schön-schreiben, für mich bleibt es eine erkauft kriminelle Aktion die verfassungswidrig war, und nicht mit Meinungsfreiheit entschuldigt/gerechtfertigt werden kann, den Rechtlich und Menschlich ist der Auftraggeber mitverantwortlich! // Der Negative Einfluss muss nicht zwangsläufig offensichtlich sein, es ist aber anzunehmen das ER seine Einstellung auf seine Arbeit überträgt, die die Ausgrenzung von Minderheiten einschließt. Das Er seine Einstellung/Vorbehalte/Abneigungen mit dem Betreten von Mozilla an der Garderobe lässt ist Menschlich unmöglich, das schafft nicht mal der Papst!// Boykotte und aufrufe hat es schon mehrfach gegeben, ich Boykottiere die RK Kirche (nicht den ursprünglichen christlichen Glauben), rufen aber nicht zum Boykott der Kirch oder von Mozilla Produkten auf, sonder gebe meine Meinung weiter das der Herr Eich sich (aus meiner Sicht) für den Posten disqualifiziert hat, und die Verantwortung für sein Handeln übernehmen soll, was er selbst Moralisch ablehnt, siehe Quelltext des Artikels! ==//== Ich weise deine Argumentation in 07 re:3 zurück, da sie nachweißlich unzutreffend zu meinen Äußerungen hier ist!
 
@Kribs: Die Freiheit, Herrn Eich für in seiner Position untragbar zu halten, hast Du natürlich :) Was allerdings falsche Darstellungen angeht, so drückst Du Dich ebenfalls nicht wirklich präzise aus. Du schreibst in [o4 re:18] "Er hat Geld gespendet an eine Verfassungswidrige Vereinigung" - nein, hier war keine verfassungswidrige Vereinigung im Spiel. Er hat Geld gespendet an die Unterstützer der Proposition 8, und die Proposition 8 (eine Änderung der kalifornischen Verfassung) wurde vom Obersten Gerichtshof der USA als verfassungswidrig (da gegen die übergeordnete Verfassung der Vereinigten Staaten verstoßend) und somit nichtig beurteilt. Übrigens werden auch in Dtl. gar nicht mal so selten verfassungswidrige (also nicht mit der Verfassung vereinbare und daher ungültige) Gesetze von der Regierung auf den Weg gebracht und vom Parlament verabschiedet, die daher im Nachhinein wieder aufgehoben werden (meist mit einer großzügigen Periode, in der sie weiter gelten und in der Anpassungen gemacht werden sollen). Siehe z.B. http://www.bundestag.de/dokumente/datenhandbuch/10/10_06/. Also in etwa wie eine Spende an eine Gruppierung, die eines der betroffenen Gesetze gemacht hat, zum Zwecke die Einführung dieses Gesetzes zu fördern.
 
@FenFire: Wenn du mich Zitierst dann bitte auch im Zusammenhang: "Er hat Geld gespendet an eine Verfassungswidrige Vereinigung, es ist unerheblich ob sie erst später für verfassungswidrig erklärt wurde, zu Zeitpunkt der Spende war ihm bewusst das dies eine Homophobe Vereinigung mit dem Ziel Homosexuelle in ihren Rechten einzuschränken" Der Teil den du elegant unterschlagen hast, sagt nämlich den Grund meiner Meinung aus: "es ist unerheblich ob sie erst später für verfassungswidrig erklärt wurde, zu Zeitpunkt der Spende war ihm bewusst das dies eine Homophobe Vereinigung mit dem Ziel Homosexuelle in ihren Rechten einzuschränken". Weiterhin schafft er es noch nicht mal im Interview sich eindeutig von dieser Verfassungswidrigen Einstellung zu distanzieren, noch wenigstens diese Moralisch abzulehnen! Und ein solcher soll für ein auch Repräsentativen Job der richtige sein? Das sind in D Bundespräsidenten für weniger geschasst wurden (Mal ohne Wulf)! (Um deinen D vergleich aufzunehmen.)
 
@Kribs: Nein, ich habe nichts unterschlagen. Du hast [o7 re:3] möglicherweise etwas zu flüchtig gelesen, dort schreibe ich "[...] nein, hier war keine verfassungswidrige Vereinigung im Spiel." mit nachfolgender Erläuterung, was da verfassungswidrig war. Es gab schlichtweg keine verfassungswidrige *Vereinigung* (wie Du erneut in re:6 behauptest). Die nicht verfassungskonforme Proposition 8 war eine Änderung der kalifornischen Verfassung (wie ich ebenfalls in [o7 re:3] schrieb), die folglich für ungültig erklärt wurde. Gespendet hat Herr Eich an die Unterstützer der Proposition 8, und diese wurden als solche weder für ungültig erklärt noch verboten :) Dass Herr Eich sich heutzutage im Interview um eine eigene Positionierung drückt deutet durchaus darauf hin, dass er nach wie vor die selben Ansichten wie damals hat. Darüber, ob ihn private diskriminierende Ansichten über gleichgeschlechtliche Ehen als CEO einer Firma für Webtechnologie untauglich machen, kann man aber wohl recht gut streiten. Beim Schassen von Bundespräsidenten liess sich ja auch gut streiten :)
 
@FenFire: Bevor wir aneinander vorbei schreiben: Eine Gruppierung "Ähnlich einer Partei" hat Partei ergriffen für die Zustimmung zu "Proposition 8" dafür hat diese "Parteiähnliche" Struktur um Spenden geworben, die sie unteranderen von Herrn Eich bekommen hat, für Büros, Werbung usw.. Diese Struktur hat eine Abstimmung zu Verfassungsänderung angestoßen, herbeigeführt, eingeleitet und gewonnen. Diese Verfassungsänderung (regional) wurde vom Überregionalen Verfassungsgericht als verfassungswidrig abgelehnt. Damit ist die Struktur (die ja nur besteht wegen und mit "Proposition 8", sie hat keine anderen anliegen) auch Verfassungsfeindlich (überregional) . Somit kann ich sie wegen und mit Ihren Anliegen als Verfassungsfeindlich, verfassungswidrige Vereinigung bezeichnen!
 
Jetzt tritt er zurück:
https://blog.mozilla.org/blog/2014/04/03/brendan-eich-steps-down-as-mozilla-ceo/
Hätte ich nicht gedacht; insbes. nach obigem Interview.
Dann hat er vll. doch erkannt, dass er einen Fehler gemacht hat.
Mir hätte es völlig gereicht, wenn er gesagt hätte, dass die schwulenfeindliche Organisation doch etwas extremer war als er sich das vorgestellt hatte und er deswegen die Spende heute so nichtmehr machen würde.
 
@andy01q: PS: Pustekuchen Einsicht, er wurde quasi Handlungsunfähig gemacht und hatte dann nicht viel eine andere Wahl als zu gehen.
http://recode.net/2014/04/03/mozilla-co-founder-brendan-eich-resigns-as-ceo-and-also-from-foundation-board/
Joah, dumm gelaufen für ihn dann. Mir fällt es sehr schwer zu urteilen was das für Mozilla bedeutet; der Fanboy in mir sagt dass er gerade bei Mozilla gehen musste, weil die Firma für Pluralität steht, eine andere Stimme wirft ein, dass die letztlich wohl auch eher nur nach wirtschaftlichen Punkten gehandelt haben.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles