Countdown: Nur noch eine Woche Windows XP

Die Uhr läuft: Es dauert nun nur noch eine Woche, bis der Software-Konzern Microsoft offiziell den Support für sein altes Betriebssystem Windows XP einstellt - und trotzdem ist dieses noch immer breit im Einsatz. mehr... Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP Bildquelle: Statista Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP Statista

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Alles halb so schlimm: http://www.pro-linux.de/news/1/20940/red-hat-uebernimmt-die-pflege-von-windows-xp.html ^^
 
@OttONormalUser: 1. April ;)
 
@OttONormalUser: Toller Aprilscherz :D
 
Erntezeit für die PC-Hersteller...
 
@fazeless: na ja, wegen nem neuen OS brauchst du ja nicht gleich n neuen Rechner :-) (es sei denn der Rechner wurde damals zum Beginn des XP Zyklus gekauft und war da schon etwas schwach auf der Brust)
 
@hezekiah: Nicht nur zu Beginn der XP-Ära, auch mein Laptop von November 2005 ist nicht wirklich für Win7 oder 8 zu gebrauchen und das obwohl ich die ursprünglichen 512MB RAM auf das Maximum von 2GB aufgerüstet habe. Aber Win7 läuft selbst mit 4GB, schnellerer HDD und schnellerem Prozessor auf meinem Desktop-PC grad mal ungefähr so gut wie XP hier drauf, da brauch ich es auf dem Laptop also gar nicht probieren, ein neuer muss her, nur geht das grad nicht, also muss WinXP erstmal weiterlaufen.
 
@hezekiah: Kann ich so nicht dar stehen lassen denn ich selbst stand öfters mal vor Treiberproblemen beim wechseln des Betriebssystem so das ich die Sachen Wegschmeißen konnte.
 
@Menschenhasser: jetzt wo du es sagst, fällt mir auch ein, dass ich meinen Scanner ohne WinXP auch wegschmeißen kann.
 
Fehlt nur noch, dass Microsoft Kettenmails verschickt wo darin steht, dass man nur noch 7 Tage zu leben hat, wenn man seinen XP-Rechner nicht auf Windows 8.1 upgradet. Irgendwann ist auch gut. Wir haben es verstanden!
 
@w4n: Selbst wenn auf jedem XP Rechner die Final-Countdown-Fanfare mit entsprechendem Hinweis ertönen würde gäbe es noch jede Menge Leute die es nicht schnallen.
 
@jigsaw: und nun läuft der rechner nicht mehr? hätte man ja fast vergessen wie todsicher win 7 oder 8 nun ist??? wers glaubt....
 
@w4n: Du schon, und die meisten Newsleser bei WF sicherlich auch, aber was ist mit den vielen XP-Usern da draussen? Da wissen viele nach wie vor gar nix. Wobei diese dann die News bei WF auch nicht lesen werden. So gesehen hast Du schon wieder recht ;-)
 
@w4n: Es wird genug Leute geben, die es noch nicht verstanden haben. Aber ich denke, nächsten Monat wird da schon Ruhe eingekehrt sein.
 
"Allerdings ist gerade in größeren Organisationen ein schneller Umstieg nicht zu machen" - wenn die Hirsche rechtzeitig angefangen hätten, wäre ein "schneller" Umstieg auch gar nicht nötig. Auch spezialiserte Firmen- oder Behördensoftware, die nur unter XP läuft/lief, hätte dann rechtzeitig ausgetauscht/aktualisiert oder neu programmiert werden können. Wer jetzt Panik schiebt, ist m. E. selber schuld. Der kann sich jetzt den teuren Premium-Support kaufen. Und soll ich Euch sagen, was dann passiert? Wenn der Premium-Support erstmal läuft, ist ja wieder etwas Zeit gewonnen. Ich wette, das animiert dann zum Weiterschlafen. Windows 7 hat noch Sicherheitssupport bis 2019 (wobei ich davon ausgehe, daß dieser, ähnlich wie bei XP, nochmal verlängert wird), also: Auf geht's! Windows 7 wartet, wenn's kein Windows 8 oder 8.1 sein soll. Und dann gibt's da noch die verschiedenen Linux-Distributionen. Wobei, wer den Umstieg auf 7 schon nicht hinkriegt, wird sich kaum an Linux wagen, da ist in den ersten Schritten erstmal deutlich mehr zu tun, als ein Windows um 2 Versionen hochzuziehen. Linux ist auf längere Dauer aber trotzdem auch ein Option.
 
@departure: Deine Ausführungen mögen stimmen, wenn es um eigene Software geht, so einfach ist es jedoch nicht in jeder Firma. Das Unternehmen, in dem ich arbeite, steht derzeit vor dem Problem, dass die eigene Software problemlos unter Windows 7 laufen würde, allerdings die Kompatibilität zu Drittherstellern gehalten werden muss, welche für Windows 95 und 98 entwickelt haben. Unter XP bekommt man die meisten Programme noch zum Laufen, ab Vista ist Schluss. Dramatischer wird es dadurch, dass die betroffenen Systeme zwangsläufig über eine Internetanbindung verfügen müssen.
 
@web189: Dann hat es aber doch einen verantwortlichen IT-Chef oder -Entscheider gegeben haben müssen, der schon beim Erscheinen von XP mitbekommen und erkannt hat, daß die entspr. Fachsoftware bzw. Drittherstellersoftware eigentlich nur für Windows 95/98 gestrickt war (gleichwohl sie mit XP noch lief), und der SPÄTESTENS beim Erscheinen von Vista, als die besagte Software nicht mehr ging, sich beim Softwarehersteller nach einem Update erkundigt hätte oder das Produkt gewechselt. Auch hier muß ich leider sagen: Gepennt, hier sogar noch viel länger, nämlich schon seit Februar 2007 (da ist Vista erschienen)! Hat da niemand gepeilt, daß einfach irgendwann Schluß ist mit XP und irgendwelche Vorkehrungen für diesen Tag getroffen?
 
@departure: Das Problem ist, dass die notwendigen Entscheidungen nicht in unserem Haus gefällt werden können. Wir benutzen die Software eben nicht selbst, sondern stellen eine Schnittstelle für sie bereit, um zu ihr kompatibel zu sein. Würden wir die Software wechseln oder nicht mehr verwenden, wäre der Verlust von Kunden die Folge, die eben diese Kompatibilität schätzen. Die Hersteller diese Closed-Source-Software existieren längst nicht mehr, so dass nicht mit einer Weiterentwicklung zu rechnen ist. Sprich: Solange für unsere Kunden die Kompatibilität zu dieser Software elementar ist, hängen wir auf XP fest. Konkreter Fall: Unsere Software sammelt Daten von verschiedenen Industrieanlagen unterschiedlichster Hersteller und stellt diese in einem Portal bereit. Normalerweise können besagte Anlagen nur mit diesen Uralt-Softwarelösungen ausgelesen werden, die oftmals Herstellerspezifisch sind. Da unser Kunde nicht täglich mit mehreren unterschiedlichen (Uralt)-Programmen umgehen möchte, wählt er unsere Software, die alle Daten zentralisiert bereitstellt. Damit dies jedoch möglich ist, muss die Originalsoftware auf unseren Rechnern laufen und von unserem eigenen Programm ausgewertet werden.--- ------------------Die einzige Lösung wäre, die Industrieanlagen zu updaten und/oder in den Ruhestand zu schicken. Dies wird allerdings nicht geschehen, weil es sich um Investitionen handelt, die sich erst nach mehreren Jahrzehnten rentieren. Unsere Kunden haben also vor zehn Jahren kalkuliert, dass die Anlagen bis 2025 laufen müssen, um den gewünschten Gewinn zu erhalten. Uns selbst wenn unsere Kunden diese Umstellung wollen würden, wären die Geldgeber dieses Projektes alles andere als begeistert von den ausfallenden Ausgaben.
 
@web189: Verstehe, verstehe. Mit so einer Komplexität habe ich natürlich nicht gerechnet. Trotzdem bleibt die Frage, warum nicht irgendwer, so wie Du, dieses Problem rechtzeitig erkannt und Alarm geschlagen hat. Wie soll denn das nun bei Euch weitergehen? Selbstredend kann jedes XP bis zum Sankt-Nimmerleinstag weiterlaufen, wenn es sich nicht den Gefahren des Internets hingeben muß (Offlinebetrieb für Maschinensteuerung u. v. m., da gibt es sogar noch DOS-Systeme, die noch wunderbar laufen). Aber Ihr braucht an den XP-Kisten ja auch weiterhin Internet! Selbst dann, wenn Ihr jetzt eine gescheite Viruswall auf Proxyebene hinstellt, dedizierte, beste Firewall-Lösungen implementiert, also die Gefahren schon abwehrt, bevor sie den Rechner erreichen, und zusätzlich den Premium-Support von Microsoft einkauft, außerdem den besten Virenscanner, den es gibt, einsetzt, irgendwann braucht ihr z. B. mal neue Rechner. Und da kann es dann passieren, daß es keine XP-Treiber mehr gibt. Ihr lauft mit XP gleich in mehrere Sackgassen, auch unabhängig vom fehlenden XP-Support durch Microsoft. Bis 2025 haltet Ihr das niemals durch! Möchte weder in der Haut Eures IT-Chefs, noch in der Eures Geschäfstführers stecken. Denn die sind verantwortlich.
 
@departure: Ehrlich gesagt kenne ich den Plan der Geschäftsführung nicht, dafür bin ich wohl unterm Strich nicht wichtig genug. Die XP-Rechner sind ohnehin schon Spezial-Anfertigungen, da sie unter besonderen Umständen (Umgebung, Temperatur, ect.) ihren Betrieb leisten müssen, treibertechnisch wird es daher keine Probleme geben. Ich stecke auch nicht tief genug in der Materie, um selbst eine Lösung erarbeiten zu können. In den meisten Fällen kommt prinzipbedingt schon ein Proxy zum Einsatz, ich denke dort wird zusätzliche Absicherung erfolgen. Darüber hinaus können die Daten, die wir über das Internet erhalten, zuverlässig verifiziert werden. Ich denke, die betroffenen Rechner werden soweit abgeschottet, dass ausschließlich die gewünschten Daten das Netzwerk erreichen/verlassen. Bisher wurde auf derartige Probleme seitens unserer Geschäftsführung immer angemessen reagiert, daher gehe ich davon aus, dass auch hier ein Konzept vorliegt oder bereits umgesetzt wird. Es bleibt mir wohl nur, die Admins ihre Arbeit machen zu lassen :-)
 
@web189: das ist ja aber schon erstaunlich wie wenig gedanken sich entsprechende leute bei der planung und finanzierung gewisser _teurer_ industrieanlagen machen. solange es an den treibern nicht mangeln wird und die internetabsicherung "irgendwie" funktioniert, ist es ja halb so schlimm. aber ganz koscher wär mir das auch nicht unbedingt. anlagen auf mehrere jahrzehnte betreiben, bis sie sich rentieren, ist ja vollkommen in ordnung! bei der planung aber eine gewisse weiterentwicklung auf aktualität zu vernachlässigen, dann aber entsprechende "neusoftware" einsetzen, die auf der originalsoftware aufbaut, um nicht mehr mit der uraltsoftware arbeiten zu müssen, finde ich dann doch etwas schizophren. :D aber naja, umso besser für deine firma. ;)
 
Frage mich wieso man Vista immer so runtermacht. Wenn man die Grafik anschaut, stellt man fest, das es im Jahr 2009 immerhin 20%! Marktanteil hatte, und wenn ich es richtig sehe wird Win8 niemals diese Zahl erreichen, egal was MS für Erfolgsmeldungen in die Welt loslässt. Vista hat den Desktop nicht vernachlässigt oder fast unbrauchbar gemacht. W8 dümpelt nur bei 10% rum, und wird niemals höher steigen, zumindest nichts von Bedeutung.
 
@joe2077: 1.: Ich fand Vista auch besser als seinen, größtenteils von der Presse ruinierten Ruf. Ab SP2 mit IE9 konnte man sehr gut damit arbeiten. Und das selbst große hardware-Player wie Realtek oder sogar nVidia ihre Treiber nicht rechtzeitig fertig hatten, dafür konnte Vista nichts, die Hersteller hatten genug Zeit. 2.: Ab Windows 8.1.1 wird's besser werden, denke ich.
 
Vielleicht wäre es besser gewesen, Windows XP noch so lange am laufen zu lassen, bis Windows 9 die Welt erblickt.Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, das nun alle vollmundig auf Windows 8 upgraden werden.Statt dessen werden die meisten es lieber vorziehen,auf Windows 7 um zu steigen.Ein strategischer Feldzug ist das wahrlich nicht, was da Microsoft macht.Vor allem das negative Flair über Windows 8 wird viele davon abhalten, es zu kaufen, geschweige es installieren.Ich hätte an Stelle von Microsoft noch XP bis Oktober laufen lassen und gleichzeitig Windows 9 veröffentlicht.Na ja, aber letzt endlich muss ja Microsoft wissen, was sie da tun.
 
@Fanta2204: Ms hätte den Support schon viel eher einstellen sollen.
 
Haben die Zeugen Jehovas auch schon den Weltuntergang für nächste Woche vorhergesagt :-?
 
@beeelion: Nein, der ist Ende Mai geplant. Wie jedes Jahr.
 
@Sturmovik82: Stimmt denn die Zeugen Jehovas sind jedes Jahr wieder da.
 
Ich habe vor einigen Monaten bereits das gesamte Büro auf Ubuntu umgestellt. Bis auf das Scannen hat sich nicht viel verändert.
 
20 % sind "kein nennenswerter Marktanteil"!?
 
soll ms doch jeden noch xp nutzer ein win 7 schenken (als dankeschön für die jahrelange treue), mal sehen wieviele dann umsteigen.
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