Microsoft will Nase aus Nutzer-Daten heraushalten

Der Software-Konzern Microsoft hat zugesichert, zukünftig auch bei konkreten Hinweisen, dass Nutzer gegen seine Interessen verstoßen, nicht mehr in ihren Daten herumzuschnüffeln. mehr... Daten, Datenvisualisierung, Matix Bildquelle: Free for Commercial Use / Flickr Daten, Datenvisualisierung, Matix Daten, Datenvisualisierung, Matix Free for Commercial Use / Flickr

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Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht! Das Vertrauen ist hin, Microsoft.
 
@Alter Sack: erinnert mich an pinocchio :)
 
@Alter Sack: Oha, dann darf man ja heutzutage gar keinem Unternehmen mehr trauen ;-)
 
@HeadCrash: so ist es. jeder versucht zu bescheissen, weil die gier nach mehr (macht, geld usw usw usw) immer größer wird und es nicht oder kaum noch zu zu steigern ist mit normalen mitteln. je größer und "mächtiger" (<-- total lächerlich) eine firma ist, deso mehr mittel stehen ihr zur verfügung um dies auch zu nutzen. da könnt ihr mir jetzt minus geben wir ihr wollt, aber fakten sind fakten. vor 5 jahren wurde man auch noch ausgelacht, wenn man behauptet hat, dass man überall ausspioniert wird ...
 
@KoeTi: Naja, ich sag ja auch nix dagegen, dass die Möglichkeit zur Überwachung besteht. Es muss nur letztlich jeder wissen, wie viele Informationen er von sich nach außen gibt oder eben nicht. Wobei ich der Meinung bin, dass man heutzutage sowieso nicht mehr Herr über seine Daten ist. Denn selbst wenn ich mich z.B. aus allem raushalten würde, woher sollte ich auch nur ansatzweise wissen, ob nicht irgendein Freund von mir sein Telefonbuch aus dem Handy z.B. zu Facebook synchronisiert und seine Privacy-Einstellungen so eingestellt hat, dass jede App diese Daten auslesen kann? Dann sind meine Daten einmal rund um die Welt, bevor ich überhaupt was davon mitbekomme und sogar ohne mein Zutun. Auf der anderen Seite würde ich deswegen z.B. nicht auf moderne Kommunikationsmittel wie mein Handy verzichten. Was also tun? Sich quasi in die Steinzeit zurück katapultieren oder mit der "ungewollten Transparenz" leben? Ich bin da persönlich für letzteres und achte bei wirklich sensiblen Daten darauf, wie ich damit umgehen.
 
@Alter Sack: Was heißt denn hier bitte gelogen? Es steht in den AGBs drin, du meinst wohl eher nicht gelesen aber dann doch mal mitbekommen?!
 
@Suchiman: AGB = Kein Freibrief!
 
@Menschenhasser: denen musst du trotzdem folgen und zustimmen. Ausnahmen bestâtigen die regel.
 
@M. Rhein: ? Nein muss man nicht wenn die AGB nicht dem Gesetz entspricht.
 
@Menschenhasser: Du weisst aber schon, dass eine AGB nicht so einfach "nicht dem Gesetzt entspricht" oder?
Nur wenn eine Klausel nicht greift, sind deswegen die AGBs nicht ungültig. Im Gegenteil. AGBs werden durch das Bürgerliche Gesetzbuch so geschützt, dass nichtmal eine Salvatorische Klausel nötig ist. Das weisst du schon oder?
 
@Alter Sack: lol, Microsoft hat schon vor 20 Jahren gelogen, vor Gericht ganz unverschämt und arrogant. Nicht erst jetzt...
 
In anderen Worten: Jetzt schnüffelt Microsoft nicht direkt sondern lässt schnüffeln und zieht somit Behörden wie FBI/NSA hinzu. Bravo Microsoft! Was für eine Verschlimmbesserung...
 
@w4n: Na, das war es doch, was alle wollten?!? Microsoft sollte den juristischen Weg bei solchen Zugriffe gehen. Also tun sie das nun wohl soweit möglich. Dass in den USA das nun mal den Schritt zum FBI bedeutet, ist ja nicht die Schuld von MS.
 
@w4n: Microsoft war doch einer der ersten Partner der NSA, und verdient mit Nutzerauskünften doch mittlerweile auch ziemlich viel Geld...
 
@Overflow: Beweise? Bisher keine. Alles 9/11-Verschwörungen.
 
@TurboV6: Beweise gibts doch genügend. Einmal die NSA Unterlagen, wo ganz klar die Partner genannt werden (u.a. Microsoft, Google, Yahoo, Apple), und zum anderen die veröffentlichen Rechnungen von MS ans FBI. 200$ für jede Auskunft über einen Nutzer...
 
@Overflow: da wurden keine Partner genannt, sondenr Firmen, die im Rahmen des Patriot Acts verpflichtet sind Daten zu liefern. KEINE PARTNER. Du verwechselst hier Äpfel mit Birnen und rückst hier Firmen in ein recht kritisches Licht, sodass diese beweislosen Behauptungen auch in der theorie Folgen für Dich haben können. Und das mit den Zahlungen würde ich gerne eine Quelle / einen Link haben, wenn Du das behauptest. Google spuckt dazu genau 0 aus.
 
@TurboV6: Die Firmen sind durch FISA verpflichtet Daten zu liefern, aber sind nicht dazu verpflichtet, der NSA zu helfen, an diese Daten einfacher gelangen zu können. Als die NSA z.B. besorgt war, das sie die verschlüsselten Nachrichten auf outloook.com nicht mitlesen kann, hat Microsoft zusammen mit dem FBI eine Lösung entwickelt, damit die NSA diese Verschlüsselung umgehen kann. "Within five months, the documents explain, Microsoft and the FBI had come up with a solution that allowed the NSA to circumvent encryption on Outlook.com chats" und "Microsoft's co-operation was not limited to Outlook.com. An entry dated 8 April 2013 describes how the company worked "for many months" with the FBI – which acts as the liaison between the intelligence agencies and Silicon Valley on Prism – to allow Prism access without separate authorization to its cloud storage service SkyDrive."
Komisch, Google spuckt da bei mir über eine Million Ergebnisse aus: http://www.netzwelt.de/news/124541-microsoft-so-viel-zahlt-fbi-private-nutzerdaten.html. Hoffentlich hat das jetzt in der Theorie keine Folgen für jemanden...
 
Zu spät...und "Post-Snowden-Zeit darauf achten müsse, dass die Anwender sensibler darauf reagieren, wie mit ihren persönlichen Informationen umgegangen wird." ist die gleiche Reaktion wie von der nsa, sie sehen offenbar nicht den zugriff ansich und wie er vonstatten gegangen ist als Problem sondern dass es aufgeflogen ist
 
Statt dessen werde man sich an den rechtlich einwandfreien Weg halten und die zuständigen Behörden hinzuziehen, die dann mit einem richterlichen Beschluss Einblick in die Kommunikation und Daten der verdächtigen Nutzer nehmen können."MfG an die NAS"
 
Ich habe in meiner Laufzeit als Softwareentwickler in mehreren kleinen Softwarefirmen gearbeitet. In keiner dieser Firmen wäre es möglich gewesen, in der jeweiligen Lösung sich als anderer Benutzer zu authentifizieren. Die Passwörter waren auch für uns absolut uneinsehbar und verschlüsselt (Hash+Salt). Man denkt immer, dass das in größeren Unternehmen noch höher getrieben wird und es unmöglich ist, selbst die Daten einzusehen. Ich erinnere mich mit Schrecken an ein Telefonat vor ca. 15 Jahren. Damals hatte ich das Passwort zu meinem Provider vergessen. Damals konnte derjenige mein Passwort im Klartext sehen und mir einen entsprechneden Hinweis geben. Das finde ich geht gar nicht, ebenso das jetzige Gebahren von Microsoft. Skype habe ich mittlerweile gelöscht und auf meine Live-Mail-Adressen beziehe ich nur noch Spams und Entwickler-Nachrichten von MS.
 
Warum heisst es immer, dass es laut den Microsoft Nutzungsbedingungen OK ist, dass die Nutzerdaten kontrollieren?
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In den Microsoft Nutzungsbedingungen ist unter Punkt 3.1 folgendes als Vertragsbestandteil vereinbart:
o-Ton "...Die Inhalte, die Sie und andere Personen über die Dienste zur Verfügung stellen, werden von uns weder kontrolliert noch überprüft, bezahlt oder unterstützt."
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Also verstossen die schon jetzt gegen eigene Vertragsbedingungen.
 
@gerhardt_w: Dann lies mal Punkt 3.3
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