Pornos im Job: kein zwingender Kündigungsgrund

Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz hat ein interessantes Urteil gefällt und damit die Erstinstanzen bestätigt: Ein Azubi, der bei der Arbeit Pornos im Internet schaut, muss nicht zwingend mit der Kündigung rechnen. mehr... Logo, Pornographie, Website, Erotik, Youporn, Pornografie Bildquelle: Youporn Pornographie, Website, Erotik, Youporn, Pornografie Pornographie, Website, Erotik, Youporn, Pornografie Youporn

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Was ein Schwachsinn, gerade mitten im Ausstellungsraum, wenn ein Kunde sowas sieht, ich weiß ja nicht ob es sich gut macht. Und allgemein, finde ich es bedenklich, da der Azubi ja mehrmals verwarnt wurde.
 
@Arhey: Stimmt, das setzt Zeichen. Und keine guten. :(
 
@Arhey: Da wird wohl jemand nicht übernommen nach der Ausbildung. Und das Arbeitszeugnis wird sicher interessant zu lesen sein. Ich bin gespannt, ob der dann auch vors Arbeitsgericht geht.
 
@Sturmovik82: Das ist aber nur die eine Hälfte des Problems. Die andere sind die Massen von Azubis, die da Freifahrscheine sehen.
 
@RalphS: Stimmt, da hatte ich noch nicht genug Kaffee intus. Wenn sowas jetzt zur Regel wird, dann haben wir natürlich ein Problem.
 
@Arhey: das Schlimme ist, dass diese jungen Leute immer wissen wo sie ihr Recht bekommen (das lernen sie schon auf der Schule) aber wie es mit ihrem Pflichten steht, wissen sie offenbar nicht. Durch solche Urteile wird leider auch noch bestätigt, dass die eigene Vorgehensweise doch gar nicht so falsch sein kann.
 
@222222: Genau.. diese jungen Leute, Lausebengel! Und was für Musik die hören. Man sollte sie alle einsperren. Ist hier heut auf WinFuture CSU-Seniorentreffen oder so?
 
@lutschboy: genauso wie Du reagieren die meisten jungen Leute (oder hätte ich schreiben sollen: die jungen angehenden Hartz4-Kandidaten?). ... und wenn man solchen Leute wie Du einer zu sein scheinst, nicht widerspricht, dann sagst Du bei Deinem nächsten Kommentar es ei behauptet worden man habe etwas über Musikgewohnheiten und vom Einsperren gesagt.
 
@222222: Ich bin fast 30 und hab sowas nie gemacht. Aber danke dass du mich versuchst zu diskreditieren in dem du die ärmsten unserer Gesellschaft als Aufhänger für deine Beleidigung missbrauchst. Sehr erwachsen von dir :) Und jetzt husch mit dir ans Fenster, es könnte grad einer auf dem Gehweg radeln.
 
@Arhey: Kunden im Möbelhaus? Vielleicht einer pro Stunde, wird der schon mitbekommen. Und selbst wenn nicht: Oh mein Gott da guckt wer nen Porno, Satan wird uns alle dafür auslöschen... ?! :O Da ist das mit dem Betrug (auf die Firma Sachen bestellen) schon schlimmer.
 
@lutschboy: Das hat nichts zu sagen wieviele Kunden da rein und rausgehen, selbst wenn es einer ist. Es geht hier einfach ums Prinzip und selbst wenn man auch nur einen Kunden verliert ist es schon ein Verlust. Man ist auf Arbeit um zu arbeiten und nicht um privat zu surfen, vor allem nicht um Pornos zu schauen, das ist einfach daneben. Bei uns ist privates Surfen auch verboten, aber es wird geduldet, solange die Arbeit nicht drunter leidet, aber bei es kommt trotzdem keiner auf die Idee einen Porno anzumachen... Zuhause kann er ja machen was er will, aber auf Arbeit ist es einfach unpassend. Und ja der Betrug kommt auch noch dazu. Egal wie man es nimmt der Azubi hat die Kündigung verdient und das Gericht hätte hier anders entscheiden müssen.
 
Hand aufs Herz. Der Azubi hätte es verdient gekündigt zu werden. Ziemlich dreist, da er "Wiederholungstäter" ist und scheinbar keine Reue, Moral und Vernunft hat.
 
@w4n: Es besteht aber ein erheblicher unterschied zwischen einer Kündigung und einer Fristlosen Kündigung, mit ersterer wäre der AG evtl. auch durchgekommen.
 
@Lumibad: an der stelle kommt aber der kündigungsschutz für azubis zum tragen. für den arbeitgeber gibt es soweit ich weiß keine möglichkeit einen azubi normal zu kündigen solange es nicht im beiderseitigen einverständnis geschieht.
 
@bamesjasti: Wiederholtes Schwänzen der Berufsschule -
Häufiges zu spät kommen in der Arbeit - Eigenständiger Urlaubsantritt - Mehrmaliges unentschuldigtes Fehlen in der Arbeit - Trotz Aufforderung nicht geführte schriftliche Ausbildungsnachweise - Diebstahl
 
@bamesjasti: @Lumibad hat aber Recht! Wenn Du Dir die Urteilsbegründung in dem Link oben anschaust, stößt sich das Gericht an der fristlosen Kündigung. Siehe Entscheidungsbegründung II b. - Eine fristlose Kündigung bedarf eines "wichtigen Grundes" und diesen sah das Gericht nicht ausreichend bewiesen. - Das ist das eigentliche Problem! Für fristlose Kündigungen gelten sehr hohe Standards und die sind in den wenigsten Fällen gegeben! AG kündigen gern fristlos. Doch in der Praxis sind diese, nach Aussage eines befreundeten Anwalts, zu 2/3 unwirksam. - Die Entscheidung des Gerichts hier sagt auch nichts darüber, dass der Bertroffene nicht hätte gekündigt werden dürfen. Das stand auch nicht zu entscheiden. Es sagt nur er hätte nicht fristlos gekündigt werden dürfen!
 
@OPKosh: Er schaut Pornos während der Arbeitszeit in einem öffentlichen Raum und bestellt für sich in Namen der Firma bei Amazon und bezahlt nicht. Für mich ist das schon ein Grund für eine fristlose Kündigung, erst Recht wenn man die letzten Jahr zurückholt wo AN wegen 1,30€ Pfand oder einer Semmel die eh in den Müll gewandert wäre trotz langjähriger Betriebszugehörigkeit fristlos gekündigt wurden und kein Recht bekamen.
 
@Dexter31: Nochmal. Lies die Urteilsbegründung! Offenkundig hatte das Möbelhaus auch einen lausigen Anwalt, denn einiges in der Beründung liest sich arg nach Formfehlern. - Stimme ich Dir zu, dass eine Kündigung gerechtfertigt war? Ja, ohne jede Frage! Selbst das Gericht behauptet nicht das Gegenteil! Es sagt nur: Nicht so!
 
@Lumibad: Ausbildungsverhältnisse kann man nur fristlos kündigen, siehe § 22 BBIG. Eine fristgemäße wäre daher von vornherein unwirksam gewesen. Die fristlose Kündigung ging u.a. deshalb nicht durch, weil der Arbeitgeber den sogenannten Beibringungsgrundsatz nicht ausreichend geachtet hat. D.h. sein Vortrag war unsubstantiiert, zu pauschal und er hat auf sog. Anlagenkonvolute verwiesen ohne in seinen Schriftsätzen konkret hierzu vorzutragen. Das sind Prozessfehler und wahrscheinlich mangelnde Kenntnis vom tatsächlichen Sachverhalt (genaue Dauer des Surfens, Menge des Volumens, Beeinflussung/Störung des Betriebs, welche Webseiten usw.). Wenn so pauschal vorgetragen wird, kann man - gerade bei Ausbildungsverhältnissen - vor Gericht nur verlieren, da die Rechtsprechung im Arbeitsrecht dem Azubi fast alles durchgehen lässt. Zudem wurde ihm für den Verstoß mit den Lieferungen keine vorherige Abmahnung erteilt, d.h. es gab kein Wiederholungsverhalten. Fristlose Kündigungen ohne eine vorherige Abmahnung für ein gleichartiges Fehlverhalten sind ebenfalls so gut wie nie durchzuziehen. Dann noch ein Verstoß seitens des Arbeitgebers gegen Pfändungsfreigrenzen und das insoweit bestehende Aufrechnungsverbot. Alles in allem kein überraschendes Urteil bei der anscheinend etwas schwachen Prozessführung und Sachverhaltsdarstellung.
 
@stw500: Ich hab mir den Link nochmal genauer angesehen. Vorallem auch die darin enthaltene Kündigung. Die hat deffinitiv ein Laie geschrieben. Zumindest niemand mit auch nur halbwegs brauchbarem juristischen Verständnis. - Ich kann mir gut vorstellen wie das ablief! Der Chef hatte, nach allem was der Typ sich wohl bereits geleistet hatte, verständlicher Weise(!), schlicht in die Schnauze voll und hat den Kerl vermutlich in seiner Rage buchstäblich aus dem Laden geworfen. Anschließend hat er sofort die kündigung verfaßt. - Eines verstehe ich allerdings nicht! Der Typ hat im Namen der Firma, mit Firmenadresse als Liefer- und Rechnungsadresse bestellt!? Das heißt doch dass sämtliche Rechnungen UND Mahnungen(!) durch den Posteingang des Ladens gegangen sein müssen!? Und da kriegen die das erst mit, wenn das Inkassoschreiben kommt??? Etwas seltsam oder? - Wäre ich bei dem Verhalten diese Lehrlings genau so angepißt gewesen wie der Chef hier? Natürlich! Hätte ich ihn ebenso gefeuert? Na aber sicher! - Das der AG diesen Prozeß hier verloren hat liegt aber schlicht an dessen eigener Dummheit! Er hätte die ganze Sache gleich seinen Anwalt regeln lassen sollen. Von der Kündigung an! Dann stünde er jetzt nicht als der Depp da, der er in juristischen Fragen offenbar ist!?
 
@w4n: Na dann sind wir mal froh dass die meisten Firmenbosse Moral, Reue und Vernunft zugleich aufweisen können ;) *ironie off*
 
@w4n: Ach ja? Das weisst du aus den paar Zeilen news? Alle Achtung! By the way, 'verdient' ist kein Rechtsbegriff, wirst du in keinem Gesetzbuch in D finden. Mit sowas kannste bestenfalls deine Kumpels in der Eckkneipe langweilen...
 
Da sieht man wieder, wie chaotisch die deutsche Justiz tickt. Der Typ scheint einfach unbelehrbar zu sein. Andere Arbeitnehmer oder Azubis fliegen wegen Kleinigkeiten aus Unachtsamkeit, Unwissenheit oder Dummheit raus.
 
@ichbinderchefhier: echt? Hast du nen belegbares Beispiel
 
@-adrian-: Gibt Leute die schon gekündigt worden sind, weil sie ihr Handy am Arbeitsplatz aufgeladen haben oder wegen eines 1,30€ Pfandbons Beleg? http://www.wsws.org/de/articles/2009/08/stro-a13.html
 
@ichbinderchefhier: Ich denke eher, dass die Arbeitsgerichte versuchen, die Messlatte für Kündigungen bewusst weit oben zu halten, egal ob Unsinn oder nicht, da die Gründe sonst immer weiter aufweichen würden.
 
Interessant finde ich die Formulierung "außer einer undifferenzierten Aussage über den Besuch diverses Pornoseiten". Wie soll man denn bitteschön konkrete Aussagen treffen können wenn es einem oft verboten ist entsprechende Informationen sammeln zu dürfen? Ich möchte lieber gar nicht wissen wie oft ich mich schon strafbar gemacht habe weil ich zu viele Informationen in begründeten Verdachtsfällen gesammelt habe.
 
@Johnny Cache: Wenn Du Deinen Arbeitnehmer in seinem Arbeitsvertrag das unterschreiben läßt? Gar nicht. Aber es muß halt drinstehen und unterschrieben sein.
 
@RalphS: Das blöde ist eben daß einem das auch nichts mehr hilft wenn man jetzt etwas machen muß und es eben nicht entsprechend festgehalten ist. Als IT'ler muß man schon ein halber Jurist sein um zu wissen was man überhaupt machen darf.
 
@Johnny Cache: Leider wahr. :(
 
Der muss jetzt also wieder eingestellt werden, wird ein entsprechendes Zeugnis bekommen und dann startet die Hartz 4 Karriere.
 
Den Azubi nächstes mal verwarnen und die erneute Belehrung von ihm signieren lassen, dann klappt es auch mit der Kündigung. Amateure.
 
@RobCole: Wahre Worte! Meistens bereiten Arbeitgeber so etwas aber nicht ordentlich vor, sondern dulden Kleinigkeiten so lange, bis sie überreagieren. Und dann ist es schon vorbei...
 
Nur weil er Azubi ist sollte er sich diese Dinge nicht erlauben dürfen.
 
Der junge Mann hatte noch so einiges auf dem Kerbholz, ging aber dennoch vor dem Arbeitsgericht als Sieger hervor. So hatte er beispielsweise auf den Namen seines Ausbildungsbetriebs bei Amazon bestellt und nicht gezahlt. Die daraus resultierende Kündigung wollte er sich jedoch nicht gefallen lassen. Er reichte eine Kündigungsschutzklage ein, der auch stattgegeben wurde. Der Arbeitgeber ging sofort in ............................. Sorry, aber wer stellt denn dann noch freiwillig Lehrlinge ein, wenn sie sich alles erlauben dürfen, und man sie dann nicht kündigen kann ?
 
@Horstnotfound: Das stimmt. Kein wunder stellen so viele Unternehmen nur Zeitarbeiter ein. Diese können sich im Vergleich zu einem Azubi nichts erlauben.
 
Komisch, wenn ein Jugendlicher Azubi des Jahres wird oder so kommen eigenartigerweise keine Kommentare wie toll und arbeitstüchtig unsere Jugend heutzutage ist. Aber wenn's mal einer wo zu locker nimmt, dann wird gleich der Stammtisch-to-go ausgepackt und sauber draufgehauen.
 
@lutschboy: Nur weil ein Tumor auch gutartig sein kann, schreist du doch auch nicht, wie geil Tumore sind? ;)
 
@klein-m: Auszubildende mit Tumoren gleichzusetzen, da gehört aber schon ein gewisses Maß an Hetze dazu. Peinlich und traurig!
 
@Bengurion: Peinlich und traurig ist, dass du dein Hirn nicht anmachst, bevor du mit jemandem kommunizierst, denn es ging nicht darum, Azubis mit Tumoren gleichzusetzen, sondern darum, zu verdeutlichen, dass wenn ein kleiner Teil sich von etwas positiv zeigt, er auch nicht lobpreisend durch die Gegend zieht. Zudem solltest du dir evtl. mal anschauen, was ";)" bedeutet.
 
@klein-m: Nicht nur dass Du unglaublich unpassende Vergleiche anstellst, auch vor persönlichen Beleidigungen schreckst Du nicht zurück.
Jeder weitere Kommentar meinerseits erübrigt sich.
 
@Bengurion: Austeilen wollen aber nichts einstecken können, und dann weinen. Typisch Bengurion halt, große Klappe, nichts dahinter, wie bei deinen Microsoft-Bash-Versuchen...
 
@lutschboy: Es geht ja nicht (hauptsächlich) um den Azubi sondern darum, wie mit dessen Handlungen umgegangen wird. Und da läßt die Justiz grad... zu wünschen übrig.
 
@lutschboy: Wenn sich jemand an den Standard hält ist das eben auch nichts besonders sondern der Standard. Wenn sich jemand asozial, rebellisch und gar betrügerisch verhält , den Arbeitgeber auch noch verklagt und entgegen jeder Vernunft auch noch gewinnt ist das sehr wohl eine Nachricht wert.
 
geht ja in dem Fall wohl um privates Surfen am Arbeitsplatz ansich und selbst wenn da Pornos bei waren ist das völlig belanglos! Davon abgesehen scheint das ja ein Volltreffer für das Möbelhaus zu sein.
 
Weiterhin frohes wichsen - blöd nur, wenn die Chefin einen dabei erwischt :-P
 
@Schweini1: Nicht mal das. Der Arbeitsplatz wäre auch so erhalten geblieben, er wäre aber höchstwahrscheinlich an jemanden gegangen der ihn deutlich mehr verdient hätte als dieser Knallkopp.
 
Die Sonderregelung sollte einfach "Arbeitsplätze um jeden Preis erhalten" heißen.
 
Willkommen im deutschen Rechtssystem -.-
 
Da sehe ich mich wiedermal darin bestätigt nicht mehr auszubilden.

Es tut mir zwar leid für die vielen Azubis die sicher einen guten Job machen würden, aber die Gefahr ist mir zu groß so einen Pennen in den Betrieb zu holen.

Bleibt er halt ungelernt... wie viele tausend Schulabgänger haben 2013 keine Lehrstelle bekommen? Gratulation!
Können sich zusammen mit den neuen EU Bürgern beim Jobcenter um Hartz 4 anstellen.
 
@Chrissoo: Ok, und woher nimmst du dann ordentlich ausgebildete Fachkräfte? Irgendwann wirst du wohl sicher welche brauchen. Rufst du dann in Indien an oder wie? Außerdem nehme ich dir das nicht ab, dass du aus diesem Grund nicht ausbildest. Den Quatsch kannst du deinen Kindern erzählen. Wir wissen doch alle warum sich ein Großteil der AG um die Ausbildung drücken, oder nicht?
 
@Metropoli: woher wir Fachkräfte nehmen? Dafür müsste die heutige Jugend überhaupt erst mal bereit dazu sein arbeiten zu gehen anstatt sich als 10000 Person ins Informatikstudium ein zu schreiben was sie nach 1 1/2 Jahren wieder aufgeben und uns auf der Tasche liegen (O.K. nen paar vernünftige gibts dazwischen). Vor allem mal aufhören Ansprüche zu stellen in dem sie von morgens bis abends mit dem Gesetzbuch durch die Gegend laufen, auf 8 Stunden arbeit pochen und keine Minute mehr (Am besten noch von 8 bis 17 Uhr), jedes Wochenende frei zu haben um sich zu besaufen und unmenschliche Lohnforderungen zu stellen die laut Manteltarifen noch nicht mal jemand bekommt der 10 Jahre Berufserfahrung hat. Schon schlimm genug das man trotz hoher Arbeitslosenzahl Leute aus dem Ausland holen muss zum arbeiten, wie bei uns 15 Spanier im Ort die ne Ausbildung machen weil die Deutschen sich zu gut sind. Aber Hauptsache einige rufen hinter verschlossener Hand "scheiß Ausländer" obwohl sie selbst dran schuld sind
 
@lurchie: so ist es! Haben schon sooft versucht aus zu bilden... alles vielversprechend... und dann? Nach der Probezeit "bäm" platzt die bombe und man hat den größten Honk eingestellt... Würde auch viel lieber ausbilden - solche die es wirklich wollen - aber was soll man machen?
 
@lurchie: Und was ist mit euren Pflichten? Ihr Ausbilder pocht immer auf die Pflichten der Azubis, aber seid ihr auch bereit eure Pflichten wahrzunehmen - auch gegenüber normalen Arbeitnehmern? Bereitschaft für Überstunden soll immer vorhanden sein - aber diese Überstunden, welche dem Arbeitgeber im besten Fall einen zusätzlichen Gewinn bringen oder vor einer Vertragsstrafe o.ä. schützen, sollen in der Regel weder vergütet noch abgebummelt werden. Hier läuft das Motto "Treue dem Lehnsherren, pardon, Arbeitgeber" Vergütung für Azubis? Oft lächerlich. Natürlich sind Ausbildungsjahre keine "Herrenjahre", was aber viele Ausbildungsbetriebe auslegen als "Wir dürfen ausbeuten". Mir sind Firmen im IT Sektor bekannt, welche ihren Auszubildenden mit etwas über 1,20€(!!!) pro Stunde "vergüten". Manche von diesen Betrieben kriegen sogar noch von der Arbeitsagentur noch Unterstützung. Dazu wird diesen Azubis nichts beigebracht, höchstens in der Berufsschule. Bei der Arbeit dürfen sie PCs von A nach B schleppen und Kabel anschließen. Manche Firmen spielen auch mit den Hoffnungen der Jugendlichen. Erstmal darf ein 3 monatiges Praktium, natürlich unbezahlt, gemacht werden. Danach wird ihnen eröffnet das sie leider doch keinen Ausbildungsplatz bekommen können, weil (beliebiger Grund). Ich habe inzwischen fast tagtäglichen mit solchen Fällen zu tun und es widert mich an. Natürlich gibt es auch unwillige Azubis/Jugendliche, aber es gibt einen erschreckend hohen Anteil an Firmen, gerade mit Mittelstand, welche diese schlichtweg ausbeuten (wollen). Und was das Beispiel Spanier betrifft gibt es genug Leute, welche so verzweifelt sind das sie für einen Hungerlohn malochen. Oder weshalb wohl ist es möglich zB im Hotelgewerbe die Zimmermädchen auszubeuten? Ich bin übrigens Sozialarbeiter mit vorheriger IT Ausbildung und sitze "an der Quelle".
 
Einfach ne gute Firewall die solche seiten Blockt installieren und auch am besten noch gleich keinen .exe Datenen zum Download zulassen.So ist es zumindest beu mir auf Arbeit.Da kann nur ein Kreis von 3 Personen überhaupt .exe Dateien laden und installieren.
 
@kottan: tolle wurst... dann lädst du das einfach als "ZIP" runter (verschlüsselt) oder lässt die Dateiendung gleich weg. Sehr sicher ;-)
 
Der arme Junge, muss an dem Tag ein hohen Testosteronspiegel gehabt haben :))
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