Berlin muss Geld für längeren XP-Support ausgeben

Verschiedene Verwaltungen haben es nicht geschafft, rechtzeitig vor dem Ende des Supports für Windows XP auf ein neueres Betriebssystem umzustellen und müssen nun teure Zusatz-Services buchen. mehr... Betriebssystem, Logo, Windows Xp Bildquelle: Microsoft Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP, Grabstein Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP, Grabstein radiokw

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guten morgen deutschland!
 
@erni123: Verschlafen haben sie bestimmt nicht.....Auch bei uns in der Firma ist es so, dass Rechner wegen dort laufender Software garnicht umgestellt werden können, teilweise haben wir auch Industrieanlagen die mit XP laufen, wo außer XP nix läuft, und die aktuell immer noch mit XP verkauft werden und trotzdem über 300000 Euro kosten. Unsere Firma zahlt auch an MS für verlängerten Support.
 
@escalator: Hmm - Wieviele Industrieanlagen betreibt die Berliner Verwaltung denn? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die gängigen Büroanwendungen nicht bereits für Windows7 zu haben wären. Der einzige Grund, nicht auf Windows7 zu wechseln wäre hier wohl, wenn man das Windows7-kompatible Upgrade eines Programmes nicht haben wollte. Dann fragt sich was billiger ist. 2x kaufen oder 2x kaufen und extended Support bezahlen. Ich vermute eher, dass Berlin nicht die erforderlichen Resourcen freigemacht hat, um jedem Schreibtisch seinen neuen PC zu gönnen.
 
@Diak: Gerade in der Verwaltung gibt es spezielle Software, die extra für den bestimmten Einsatz konzipiert wurden. Und manchmal gibt es da eben Probleme mit neuer Software, selbst wenn die Software theoretisch und praktisch läuft, kann man das trotzdem nicht machen, da das System mit dem OS nicht supportet wird. Da steckt oftmals mehr dahinter als nur Office Anwendungen ;)
In einem Unternehmen ist es nicht so einfach wie privat... Dennoch hätte man sich zuvor drum kümmern können. Und selbst ohne Support wird das System nicht schlechter, gerade Offline Systeme sind da nicht so das Problem.
 
@Arhey: Die Verwaltung (oder die für sie programmierenden Spezis) hatten aber auch keine 5 Wochen, um diese Programme für windows7 tauglich zu bekommen. Noch einfacher, wenn es beiderlei 32bit bliebe. Sorry, aber das als Argument herzunehmen, würde ich als Ausrede sehen. Und die drei/vier Rechner, wo dem wirklich mal so sein mag müssen dann eben Offline betrieben werden (oder in einer geschützten LAN-Umgebung, wo eben nur diese Rechner miteinander kommunizieren dürfen). Ich weis, dass Verwaltung schon noch mehr ist, als 100% Office-Mitarbeiter mit Rechenschieber und Textverarbeitung. Aber wie wie schon bei o2re4 angemerkt. Die 'wir programmieren uns das selbst'-Zeiten sind lange vorbei. Für meinen Vater war der Spass irgendwann '95 beendet. Programmierer sind einfach zu teuer und Fertigware muss auch nicht intern up-to-date, auf Konsistenz geprüft und von Viren/Bugs frei gehalten werden. Wenn es schon etwas Spezielles sein muss, machen auch das Externe.
 
@Arhey: Röschtösch... und wer hat hier gepennt? Die Verwaltungen... und zwar indem sie komplexe kommunikations und Datenbanksysteme an kleine Softwareschmieden vergeben und sich einen Rotz zusammen programmieren lassen der Supportkosten ohne Ende generiert... Wenn ich im Jahr 2014 noch Software von 2002 nutze und mich nun beschwere das es keine Updates für neuere Betriebsysteme gibt dann habe ich mindestens seit 2009 geschlafen (erscheinen von Windows7) anstatt mich um eine Alternative zu kümmern... Ist ja nicht so das die Einstellung von Support für XP plötzlich kam...
 
@Cosmic7110: Und nur weils Microsoft nun meint mal wieder ein neues Windows zu veröffentlichen, muss ich meine 350.000 Euro Software neu schreiben lassen? So einfach ist das alles nun auch wieder nicht.
 
@Cosmic7110: von welcher Software redest du da? Musst dich ja auskennen mit Verwaltungssystemen im öffentlichen Dienst...
 
@cvzone: Oh doch, so einfach ist es sehrwohl. Wenn du dich auf Externe Software verlassen (nichts anderes bleibt dir bei Betriebsystemen übrig um flexibel zu sein) dann musst du dich auch an deren Entwicklung halten. Du kannst auch nicht eine Firmenflotte mit aktuellen passats ausstatten, die hegen und Pflegen und dich 2030 dann beschweren das VW keine Ersatzteile mehr liefert. Oder du kümmerrst dich selber um die Ersatteilversorung / Patches, dann ist das ja dein Bier ;)

@ Freedom: Oh, glaub mir ich weiß wovon ich rede ;) Mir Reichen die Justizprogramme um mir ein Bild über die Qualität und Flexibilität von Software in öffentlicher Hand zu bilden ;) Versuch den Sick einmal auf einem aktuellen Rechner ohne gefrickel zum laufen zu bekommen... da denkst du auch die Typen sind vor 5 Jahren irgendwo Pappen geblieben.
 
@Diak: Woher sollte Berlin auch die Ressourcen nehmen, wenn doch jeden Tag Millionen für eine tote Baustelle ausgegeben werden müssen.
 
@paulchen_panther: Der Süden zahlt´s ja eh.... die Verantwortlichen sind genau solche Verbrecher wie Hoeness.... Software programmieren lassen - wahrscheinlich für viel zu viel Geld - und dann ohne eine Updatemigration vertraglich zu vereinbaren - na ja wenn Pädagogen Politik machen...
 
@escalator: Benötigt ihr den Support für die Sicherheitspatches oder die technische Unterstützung seitens MS? Für ersteren Fall würde ich nicht verstehen, wozu eine Industrieanlage Updates für IE6 benötigt.
 
@escalator: Wenn die nicht am Internet hängen ist es ja auch kein Thema - dann reicht auch Win XP im Grundzustand :)
 
@escalator: xD Industrie Anlagen mit XP auf unserm Laser läuft NT4! Und die ist vom 2006!
 
@fabian86: darf ich fragen von welchem Hersteller der Laser ist?
 
@TurboV6: Trumpf
 
@fabian86: gute Wahl ;-) 2006 war aber das letzte NT Jahr bei TRUMPF. Dann werdet ihr wohl einen Flachbett-Laser haben.
 
@escalator: Industrieanlagen verwenden normalerweise XP Embedded (wenn überhaupt noch XP) und die kriegen noch Updates bis 2019 bzw. bis 2022.
 
@erni123: Mit Linux wäre das nicht passiert!
 
@Hans Meiser: doooch - IT ist Neuland für die verantwortlichen Pädagogen...
 
@Maria1975: Ich weiß! Aber zum Glück nicht für die IT´ler.
 
@erni123: ...die NSA freut´s
 
Da hat man wohl am falschen Ende gespaart :) Seit wann ist Windows 7 auf dem Markt?
 
@60KU: Die Ironie daran ist, Windows 7 wäre vermutlich günstiger gewesen. Nur von den OS Kosten her selbstverständlich.
 
@Knerd: nö...das teure sind die hundert jahre alten anwendungen, für die es keine w7+ kompatiblen versionen mehr gibt, weil es die hersteller auch schon nicht mehr gibt...bei mir in der firma wurde versucht die pcs wo wichtige steuerungssw drauf läuft auf w7 umzustellen...das gab tlw unerklärliche probleme...der hersteller bietet zwar ein w7 fähiges update an, das läuft aber nicht mit der alten version parallel und kostet weg seiner monopolstellung einen fünfstelligen betrag pro arbeitsplatz...
 
@Rulf: Ich liebe die 'Firmenvergleiche' - wieviele Produktionsstätten in Firmen betreibt die VERWALTUNG Berlins?
 
@Diak: das problem ist aber das trotzdem das selbe...jeder spieler kennt das auch von zu hause...mit dem bs arbeitet keine s** sondern mit den darauf laufenden anwendungen...
 
@Diak: Gebe Dir recht. Obendrein ist auch andere, spezialisierte BÜROsoftware (sagen wir mal, ein Kindergartengebührenabrechnungsprogramm) kein Argument, denn auch hierzu hätte man Jahre Zeit gehabt, sich um ein Upgrade zu kümmern, oder auf eine andere Softwarelösung zu wechseln, inklusive Datenübernahme/Migration. Die super-duper-spezialisierte Software, die nur unter XP läuft und Maschinen steuert, wird hingegen meist völlig egal sein, wenn der Rechner nicht vernetzt ist. Meines Erachtens alles Ausreden für Faulheit und "nicht rechtzeitig drum gekümmert".
 
@Knerd: ja wär es sicher - außer man macht mal wieder Linux Ausflüge...
 
@60KU: Ohne die Situation schönreden zu wollen, man kann so ein Upgrade nicht einfach mit einem Upgrade zu Hause vergleichen. Das ganze ist viel komplexer. Es gibt auch einige Firmen, die noch 16bit Software benutzen etc. Es muss also evtl. Software neu geschrieben werden, die dann mit anderer Software zusammen getestet werden muss, und, und, und. Auch einige Banken haben sicherlich den Joker gezogen und verlängert.
 
@wMAN: Auch an Dich die Frage; Welche Software (und dann noch in 16bit?) Hier geht es um die Verwaltung. Klar, nicht jeder macht da nur den lieben langen Tag Office und Mail, sondern sicher der ein oder andere auch etwas spezielleres. Aber selbst dort dürfte es bereits Windows-7-kompatibles geben. Die Programme einer Verwaltung sind keine Spezialmaschinen in irgend einer Fabrik, sondern werden in jedem Bundesland zigfach verwendet. Aus dem Zeitalter, wo ein Bundesland seinen eigenen Code geschrieben hat, sind wir lange raus. Da geht es höchstens noch um die Frage; Nutzt man Anbieter A oder B.
 
@wMAN: Ja, aber die Ankündigung seitens Microsoft kam ja nun früh genug - und dann muss man eben Geld in die Hand nehmen und Software neu schreiben lassen. Die Software, die die Regierung einsetzt wird ja auch nicht einfach im Laden gekauft, sondern da wird es auch Wartungsverträge geben und die sollten Kompatibilität zu neueren OS Versionen beinhalten bzw. einen entsprechenden Plan B. Just my 2 cent...
 
@wMAN: stimmt, die Banken haben allesamt verlängerten Support da deren Geldautomaten, Geldeinzahlungsautomat, Kontoauszugsdrucker usw allesamt mit Windows XP laufen und die Software darauf abgestimmt ist. Durfte ich letzte noch sehen als sie mir den Automaten zum Kleingeld zählen hochgefahren haben in unserer Filiale.
 
@wMAN: Auch Win 7 kann 16Bit Anwendungen ausführen. Das Problem mit der XP-only-Software ist, dass man es drehen kann, wie man will: Erst Extra-Support und dann neukaufen ist teurer als nur neukaufen. Bei irgendwelchen Abgeschotteten Systemen geht auch "einfach laufen lassen", sobald aber eine mehr oder weniger direkte Verbindung zum Internet besteht...
 
@60KU: Als ob da an irgendeinem Ende gespart werden wuerde
 
Aus Polititker Sicht ist der Begtriff 'Neuland' anscheinend wirklich Realität.
 
@Tanis64: Was will man machen wenn der Support so plötzlich eingestellt wird. Darauf kann man sich ja nicht vorbereiten.. =D
 
Das erinnert mich an meinen Bruder: Man gibt ihm einen mehr als Ausreichenden Zeitraum und sagt "Ey, bis dann und dann must du X machen!". Seine Antwort: "Ja, ja..." *Tage später* "Hast du schon X gemacht?" "Nee, da kümmer ich mich später drum", das ganze dann noch ein paar mal, bis: "In Y Wochen musst du X gemacht haben." "Mensch, mach' mal nicht so'n Stress!" und schließlich: "Okay, nächste Woche muss X erledigt sein." "Nee, das schaff' ich nicht mehr, können wir stattdessen Z machen?"
 
@metty2410: Ja, ist bei meinem Cousin auch so... *genervt guck*
 
oh ja, da ärgert sich aber microsoft das es noch leute gibt die nun bezahlen für patsches und die nicht mehr umsonnst bekommen. wo liegt denn dann das problem? geldgeilheit ist halt so. das ist nur noch sowas, von mehr sicherheit kann keine rede sein oder wo kommen die ganzen patsches für win 7 oder 8 her? die sind nur reinzufällig da weils sein musste? die sollen doch erst mal ein bs erstellen was zu 100 pro sicher ist und es dann rausbringen, nicht immer andere testen lassen... und nun ran an die minusklickers.
 
@snoopi: bring du doch bitte ein 100% sicherers Betriebssystem raus wo 100.000 andere drin rumfuschen dürfen mit ihren Grafiktreiben, Mainboardtreiber, Maustreiber etc. ich denke da würdest du auch jeden woche nachpatchen dürfen weil irgendwer irgendwas fals gemacht hat :)
 
@snoopi: Es gibt, weder in puncto Funktionalität, noch in puncto Sicherheit, keine Software. die jemals "fertig" oder "sicher" ist.
 
@snoopi: Ich glaube nicht, dass sich ein Betriebssystem ganz ohne Eingabemöglichkeiten verkaufen würde, und selbst dann hätte es sicherlich noch ein paar Bugs.
 
Ich frage mich immer noch: 70.400 Arbeitsplätze für was? Welche Arbeitsplätze in welchen Behörden? So viele?
 
@zivilist: Was willst du damit sagen? Das die ganzen Beamten überflüssig sind? Dein ernst?
 
@SpiDe1500: ich möchte nur wissen, wieviel Clients in welchen Behörden stehen.
 
@zivilist: Guck dir mal an wie viele Arten von Verwaltungen und Ämtern es gibt. Von Abfallentsorgung über Bauplanung, Wasserversorgung, Elektrizität, Einwohnermeldeamt, Arbeitsamt... Das sind selbst in einer kleinen Stadt mit 10.000 Einwohnern schnell 100 Mitarbeiter die da hinten dran hängen, und fast jeder von denen hat einen eigenen PC. Bei einer Millionenstadt wie Berlin muss man nur noch ein Paar Nullen hinten dran hängen.
 
Steuerverschwendung... Die hätten sich vorher Gedanken machen sollen und auf Win7 oder Win8.1 wechseln sollen.
 
@L_M_A_O: Ich bin kein Feind von Windows 8.1. Ich mag es, hab' es überall installiert und halte es auch für produktiv.
Allerdings ist Win 8 von der Usability solch eine Zäsur, dass die 60-jährige Verwaltungsbeamtin auf Teilzeit bis zu ihrer Rente nicht in der Lage sein wird, das OS halbwegs vernünftig zu bedienen. Ich arbeite in einer IT Firma und hier KÖNNEN die Leute sich an solch eine Umstellung anpassen. Aber bei Behörden und anderen Unternehmen mit Mitarbeitern, die seit 20 Jahren den Desktop gewöhnt sind und sonst privat nichts mit Rechnern zu tun haben... für die ist das zuviel.
 
@SpiDe1500: Das kann ich einfach nicht glauben, man legt einfach alle Programmverknüpfungen auf den Metro Startscreen und muss den Mitarbeitern nur sagen das sie ihre Anwendungen(Win-Taste oder das Windowssymbol wie vorher) dort finden. Dazu setzt man dann noch Rechte das die Mitarbeiter dies nicht verändern können und fertig. Wo ist da groß die Änderung?
 
@L_M_A_O: Du hattest noch nie wirklich mit Super-DAUs zu tun, oder? Wir (damit meine ich die technischversierten Nutzer) können uns gar nicht vorstellen, wie "dumm" manch ein Otto-Normal-Nutzer wirklich ist.
 
@seaman: Doch das hatte ich, habe ein Jahr in einer Firma in dem Second Level Support für die internen Mitarbeiter gearbeitet. Da gab es dann auch Tickets wie: "mein Programm wurde gelöscht, das Icon ist nicht mehr auf dem Desktop vorhanden...". Diese Tickets waren im Vergleich zu der Gesamtanzahl der Tickets zum Glück nur Seltenheiten, insofern hoffe ich doch, das manche Leute auch einfach mal nachdenken, auch wenn sie gegen die gesamte Technik sind. Was überraschenderweise schon einige Menschen sind.
 
@SpiDe1500: mit 8.1 ist das Problem doch abgeschafft. Dort kann man doch direkt in den Desktop booten. Außerdem installieren die Leute ihre Systeme ja nicht selbst sondern haben ein IT-Support der sich um Wartung, Schulung usw kümmert. Updates werden automatisch vom Server eingespielt usw. Meistens ist es sogar nur eine virtuelle Umgebung auf den PC´s und der Hauptrechner/Server stellt alles bereit und auf dem eigentlichen PC am Arbeitsplatz ist nichts installiert außer das BS und die VU welches direkt in die Anwendung startet. Für den Benutzer selbst ist das keine große Umstellung. Die Kompatibilität der Programme schon eher. Auf unserem läuft auch noch XP im Hotel da wir sonst die Kasse nicht mehr ansteuern können und unser Hotelprogramm nicht mehr geht. Neuinvestition würde viel zu hohe Kosten erschaffen (neue Kassen, neues Hotelprogramm etc pp)
 
@SpiDe1500: Mein 70jähriger Opa, der sein Leben in der DDR verbracht hat, kommt einwandfrei mit Windows 8.1 klar und er ist direkt von Windows XP umgestiegen. Am ersten Tag habe ich ihm noch einiges erklären müssen, danach ist er perfekt klargekommen und hat nicht mehr nachfragen müssen. Eine Systemumstellung sollte zum grundsätzlichen Kompetenzfeld einer Verwaltungsbeamtin gehören, und wer dazu nicht flexibel genug ist, hat meiner Meinung nach seinen Anspruch auf eine hohe Pension verwirkt.
 
@Surtalnar: Sorry, aber das ist Blödsinn- "Anspruch auf hohe Pension verwirkt", selten so einen Quark gelesen. Schonmal daran gedacht, dass dein Opa vielleicht die Ausnahme ist? Es gibt genügend fachkompetente Leute, die keinen Schimmer von Technik haben und trotzdem gute Arbeit leisten. Selbst in meinem Alter (21), wo jeder ein Smartphone hat & man meinen sollte die Leute können mit Technik umgehen, wissen vielleicht höchtens 10% wie man z.B. die Bildschirmauflösung ändert, oder einen zweiten Bildschirm als erweiterten benutzt.
 
@Bierbauchunke: Ja das stimmt schon, aber wie ich es in re:2 schon gesagt habe, ändert sich für die Leute eigentlich nichts, wenn man es richtig einstellt.
 
@Bierbauchunke: Der einzige Unterschied, die den Arbeitsablauf der Verwaltungsbeamten betreffen würde, ist das sich statt dem Startmenü der Vollbild-Startscreen öffnet, wenn man auf den Start-Button klickt. Der Rest ist alles gleich. Und mit der Maus auf einem Button auf dem Startscreen zu klicken, bekommt auch eine 60-Jährige hin. Wenn nicht, dann ist sie für ihren Beruf einfach nicht geeignet.
 
@Surtalnar: meine ältere Verwandschaft kommt mit 8.1 auch super klar, dafür die 1337Gamer irgendwie nicht die ich kenne, haben es zwar nicht selber probiert aber es ist Mist ... Für viele ist ja der Punkt das das Startmenü in Vollbild aufgeht schon das Todesurteil. Boot2Desktop finde ich auch völlig daneben, weil wenn ich den PC anmache bekomme ich gleich die Möglichkeiten X-Beliebiges Programm zu starten, das ist doch kein bisschen anders als wenn ich auf den Desktop kommen würde.
 
@Surtalnar:

Als DDR Bürger weiß man sich zu helfen :)
 
@SpiDe1500: Was hat denn das Alter mit Intelligenz zu tun? Mein Bekannter hat seit rund 20 Jahren ausschließlich Debian. Der weiß gar nicht, wie Windows aussieht. Und der wird dieses Jahr 66 Jahre alt. Und Debian ist bestimmt kein BS, was jeder Dödel einrichten/bedienen kann. Es gibt Leute, die machen mit über 80 Jahren ihren Doktor-Titel, oder lernen lesen und schreiben, eine Frau gründete mit 96 Jahren ein Institut, einer machte mit 95 Jahren seinen ersten Fallschirmsprung. Mit dem Alter hat es also sicher nichts zu tun, wenn man Windows 8 (das ich im Grunde auch ganz gut finde) nicht bedienen kann. Es ist eher Faulheit, mal seine grauen Zellen zu bemühen (auch wenn man hinterher feststellt, dass man Windows 8 nicht mag). Und gerade deswegen verblöden die meisten Leute in Altenheimen. Die strengen ihr Gehirn nicht mehr an. War Willy Brandt vertrottelt, als er Bundeskanzler war? Angela Merkel wird dieses Jahr auch 60. Hältst Du die für senil?
 
Da werden wohl noch so einige Verwaltungen folgen - vor allem die kleineren Kommunalverwaltungen... Hoffentlich migrieren die dann auf 7 und nicht auf 8.
 
@doubledown: Es gibt auch schon Behörden in Berlin, die auf Windows 8 migriert sind.
 
@doubledown: Genau, lieber auf ein älteres Windows setzen...
 
@doubledown: wieso weiter geld zum fenster rauswerfen...münchen hat die komplettlösung schon fertig...und das ohne jährlichen obolus für teure lizenzen...und wenn schon auf ein neues ms-system, dann auch min auf das neueste...mit w7 ist ja auch schon 2015 schluß...
 
@Rulf: München hat gar nichts "fertig". Es gibt auch jetzt noch, über 10 Jahre nach Projektbeginn, unzählige Windowsrechner. Selbst die Horde eigener Programmierer, die München eingestellt hat, um Fachanwendungen passend für Linux nachzubauen, kommen nicht hinterher. Und München hat in den über 10 Jahren seit Projektbeginn keinen Pfennig weniger für IT ausgegeben, als wenn sie bei Microsoft-Produkten geblieben wären. Windows 7 hat übrigens Sicherheitssupport bis 2019. Würde jetzt allerdings auch nicht mehr von XP auf 7 gehen, sondern gleich auf 8.1.1..
 
@departure: Laut eigenen Angaben hat München durch die Umstellung "über 10 Millionen Euro gespart".
 
@Overflow: Nach eigenen Angaben der Linux-Lobbyisten, schon klar... Einfach Kosten in einen anderen Topf auslagern, "virtuelle" Einsparungen mitberücksichtigen, den Rest schön rechnen, und schon hat man eine glänzende WiBe...
 
@rallef: Ist ja nichts anderes als das von den Microsoft-Lobbyisten vorgetragenen "hat eh nichts eingespart". Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen...
 
@rallef: nö...die zahlen sind vom gesamten stadtrat überprüft und für richtig befunden worden...auch und insb von den kritikern...und es wird auch jahr für jahr weiter gespart...
 
@departure: unterm strich steht aber immer noch ein gewaltiges plus...und die beauftragten servicefirmen und zusätzlichen programmierer zahlen ihre steuern und abgaben in de...dh das geld bleibt in unserem wirtschaftskreislauf und wandert nicht in irgendwelche steuerparadiese ab...und dies ist in den einsparungen auch noch garnicht mitgerechnet...ein win win sozusagen...
 
@Rulf: Mit Windows 7 ist erst 2020 (Erweiterter Support) Schluss.
 
das rentiert sich schön langsam für MS, da kann man wohl sagen, ein und das selbe pruduckt 2 mal verkauft
 
@wydan: Dummheit der Kunden rentiert sich für jeden Geschäftsmann :)
 
@CvH: Für Berlin rentiert es sich auch, schließlich bekommen sie dadurch mehr Gelder durch den Länderfinanzausgleich. ;) Die einzigen für die es sich nicht rentiert sind die Länder Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.
 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Niedersachsen-verlaengert-XP-Support-bis-2015-2155622.html "Weitere Voraussetzung ist zudem ein Plan zur Umstellung von XP auf eine modernere Windows-Version innerhalb der nächsten zwei Jahre." Womit sich MS den Auftrag sichert, obwohl so was doch eigentlich ausgeschrieben gehört.
 
@OttONormalUser: Richtig. Mittels der Ausschreibung können sich dann die versch. Distributoren, die VL-Verträge für Windows verkaufen, melden und ein Angebot abgeben. So wäre es richtig. Ich glaube aber, Du wolltest auf was anderes hinaus, nämlich, daß das OS ansich (also WELCHES es wird) ausgeschrieben gehört. Falls ja: Das ist Unsinn. Die Entscheidung, welches Produkt für welchen Zweck sie braucht, trifft immer noch die Verwaltung, denn die muß es ja wissen, muß ja hinterher damit arbeiten. Die Entscheidung, WO sie es kauft, wird über den Aspekt der Wirtschaftlichkeit (also in erster Linie, wie sich die Preise bei den versch. Anbietern unterscheiden), getroffen.
 
@departure: Zitat: "Falls ja: Das ist Unsinn. Die Entscheidung, welches Produkt für welchen Zweck sie braucht, trifft immer noch die Verwaltung, denn die muß es ja wissen, muß ja hinterher damit arbeiten." --- Grundsätzlich ist das die Vorgehensweise in der Verwaltung, da man schliesslich vorher wissen möchte was man bekommt. Nach öffentlichen Vergaberecht ist dies aber "offiziell" eigentlich nicht erlaubt (natürlich gibt es immer Mittel, Wege und Begründungen das Vergaberecht zu umgehen ;) ). Theoretisch dürfte die Verwaltung nichtmal den Hersteller der CPU, der Festplatte oder der Grafikkarte in den anzuschaffenden Rechnern angeben, sondern darf nur beschreiben was die Rechner leisten sollen. Sowas nennt man produktneutrale Ausschreibung und dabei darf kein Hersteller hervorgehoben werden. Ähnlich verhält es sich bei Software. Die Verwaltung darf eigentlich nur angeben was die Software für Funktionen mitbringen bzw. können soll, es darf aber kein Produkt selbst ausgeschrieben werden. Dann darf jede Softwareschmiede ihr eigenes Produkt anbieten wenn sie sicherstellen kann, das sämtliche Anforderungen erfüllt sind. Die Verwaltung wäre dann gezwungen den günstigsten Anbieter zu nehmen. Natürlich wird das Vergaberecht in dieser Form praktisch nicht angewandt, dass es bei jedem Hardware- und jedem Softwarehersteller im Normalfall Alleinstellungsmerkmale gibt, die man in der Ausschreibung hervorheben kann um genau das wünschte Produkt zu bekommen. Viele Firmen liefern mittlerweile entsprechen Ausschreibungstexte direkt mit um es den Verwaltungen so einfach wie möglich zu machen ;)
 
Deutsche Beamte sind halt langsam und faul und verschwenden lieber Geld, anstatt sinnvoll zu investieren. Das ist nun mal Fakt, auch wenn es sich nicht messen lässt.
 
@ichbinderchefhier: dabei: Die alten "Amtsrechner" sind A: Stromfresser vom feinsten, B: asbachuralt, C: noch mit Win XP versorgt... Bin froh, dass ich hier in Dortmund bei bislang besuchten Ämtern Win7 und Office 2010 gesehen habe. XP schon lange nicht mehr. Da kauft man Office-Rechner (öffentliche bekommen die so oder so wesentlich günstiger da Herstellern diesen jenen welchen immer achtkantig in den Arsch kriechen) für vermutlich um die 150Euro/System inklusive Windows 7 PRO. Windows 8 auf dem Amt wäre wohl vollkommen am Ziel vorbei.
 
@Stefan_der_held: Zitat:"Da kauft man Office-Rechner (öffentliche bekommen die so oder so wesentlich günstiger da Herstellern diesen jenen welchen immer achtkantig in den Arsch kriechen) für vermutlich um die 150Euro/System inklusive Windows 7 PRO." --- Wer hat dir das denn erzählt? Zur Info: In NRW gibt es einen offiziellen Rahmenvertrag vom Land (Dachverband KDN), der alle paar Jahre neu ausgeschrieben wird. Momentan haben die Verwaltungen dort die Möglichkeit Fujitsu Esprimo Geräte zu beschaffen ohne selbst ausschreiben zu müssen. Je nach Ausstattung liegen einfache Office Rechner inkl. 19" TFT und Windows 7 Pro bei round about 700-800€ ;)
 
und herr ude sitzt gemütlich auf seinem altenteil und lacht sich über die dummköpfe dumm und dämlich...ja lachen ist gesund... ;)
 
das Support-Ende kam auch sehr überraschend
 
@Der_da: und wie.... genauso wie jedes Jahr das Weihnachtsfest... kommt so überraschend, dass die Leute am 23.12. in Panik die Läden aufsuchen :D
 
@Der_da: Sie brauchen den Support bis der Flughafen BER fertig gestellt wurde...
 
Ist aber auch zum kotzen, dass Microsoft das Support ende für XP erst 4 Wochen vor ultimo kommuniziert hat.....
 
@gandalf1107: ich denke mal, dass aktuell das verbreitete Update welches den User auch mit Popupfenster auf die endende Supportzeit hinweist nun einige wachgerüttelt hat. "Umsteiger" rufen seit verbreiten des Updates ca. 2-5x Pro Woche bei uns an, sonst waren es 1-3mal pro Monat.
 
@gandalf1107: Falsch, Microsoft hat es vor 5 Jahren kommuniziert. Und man sollte normalerweise auch davon ausgehen, dass der IT-Systemadministrator der jeweiligen Behörde über das Supportende Bescheid weiß.
 
@Surtalnar: Du hast anscheinend die Ironie und den Sarkasmus nicht erkannt ;-)
 
@gandalf1107: das hat schon einen bart ohne ende *gähn*
 
Nachdem das Supportende für XP völlig überraschend kommt, kann man das schon verstehen...
 
Sollte man da vielleicht nicht einmal nachdenken, ob Windows das Falsche Betriebssystem ist ? In 10 Jahren geht doch das gleiche wieder mit Windows 7 los...
 
@Horstnotfound: Ach so, und andere Systeme müssen nicht (rechtzeitig) migriert werden?
 
@Horstnotfound: Fortschritt durch Technik- vielleicht ist es ab Windows 7 nicht mehr so eine große Hürde um auf ein neues System zu migrieren aber man muß nun endlich ausmisten und wer nicht kann wird spätestens jetzt aufwachen wie man im aktuellen Bsp. sieht. Wenn das gleiche mit dem nächsten System passiert, dann sollten sich die Herren mal hinsetzen und das Thema "LifeCycle Management" durchgehen- dazu zähle ich auch alle Devs den der Leitfaden ist der LifeCycle auf welchen deren Apps aufsetzt und entsprechend angepaßt werden muss/sollte. MS kann sicherlich nur helfen den Weg so einfach wie möglich zu gestallten mit der eigenen Entwicklung damit das auch realisiert werden kann. Wenn die Updates nur noch wie für Windows 8/8.1/+Spring kommen sollte das Thema vielleicht auch bald mal vom tisch sein. Nun lade ich mir mal den Source Code für MS DOS herunter - Have a nice Weekend ;-)
 
Das nächste Kostengrab für den Airport? :)
 
@dognose: Die haben Datenleiterkabel mit Stromkabel zusammengebunden und überlegen nun die Installation von Klimaanlagen in den Kanälen, was sicherlich wieder Feuerschutzbedingungen vernachlässigt. Die haben erst mal andere Probleme ;)
 
Viele hier vergessen gerne, dass XP das letzte Betriebsystem war, auf dem noch MS-DOS Anwendungen liefen. Bei Windows 7 schon nur noch umständlich im sog. XP-Mode, den man manuell hinzufügen musste.
Auch wir arbeiten seit über 25 Jahren mit einer MS-DOS basierten Datenbank (F&A). Das Programm ist sicher und zuverlässig, die Mitarbeiter kennen die Tastaturkommandos im Schlaf... Eher koppeln wir die XP-Rechner vom Internet ab, als dass wir darauf versichten würden.
 
@Skystar: Das Internet alleine ist nicht das Problem - jeder weg von draußen durch den Menschen stellt ein Risiko dar. Lege ein coolen USB Stick an den Eingang mit einem Trojaner und beobachte die Mitarbeiter und ich bin mir sicher einige von 100 werden es anstecken und durchklicken. Have a nice Weekend :)
 
@Sydney: Und dann kommt es schonmal vor, dass ein Rechner neu aufgesetzt werden muss. Schaltet Winzigweich nicht auch die Lizenzserver für XP ab?
 
@metty2410: Nope, tut MS nicht.
 
@Skystar: Und wieso kann man so was nicht z. B. unter DOSBox laufen lassen? Einen Versuch wäre es mit Sicherheit wert.
 
Da können ja dann jene Leute die meinen die Umstellung auf Linux in München wäre unwirtschaftlich gewesen nun noch einmal über ein paar Jahre neu nachrechnen. Ich würde sagen die Münchner haben nicht nur im Bezug auf den Datenschutz alles richtig gemacht mit ihrer Umstellung auf Linux. Die können nämlich nun problemlos ihren Source-Code nach Hintertüren durchsuchen und haben auch keine "Sondersupportkosten" zu tragen. ____

Ich verwende Windows XP übrigens seit Release ohne je einen Security-Patch aufgespielt zu haben und ohne Virenbefall. Ich weiss nicht, wozu man da überhaupt einen Support braucht.
 
@nOOwin: Hört, hört. Er hat noch nie einen Virus (von anderer Malware war natürlich keine Rede) auf seinem XP Rechner BEMERKT!
 
@xcore7: Von dem was Du geschrieben hast, steht so nichts in meinem Text. Insofern weiss ich nicht, was da ein "Hört, hört." zu suchen hat. Das benutzt man nämlich eigentlich nur, wenn man vorhat die Aussage eines Vorkommentators zumindest sinngemäss richtig wiederzugeben, was bei Dir nicht der Fall ist. _____

Meine älteste Windows-XP-Installation auf einem ans Internet angeschlossenenen Rechner stammt von Ende 2001/Anfang 2002. Der Rechner ist nie neu installiert oder mit Security-Patches/ServicePacks versorgt worden und bis heute wird beim gelegentlichen Scan mit einer Linux-Live-CD mit mehreren namhaften Virenscannern darauf keine Malware gefunden. Auch auf sämtlichen anderen meiner privaten Windows XP Installationen ist so noch nie eine Malware gefunden worden, während ich schon Freunde mit einem per Autoupdate gepatchten Windows 7 mit installierter Desktopfirewall und automatisch upgedatetem Virenscanner in meinem Haus hatte, bei denen meine dedizierte Firewall Alarm gab sobald die ihre Rechner in mein Netz hingen, weil die Malware auf diesen Rechnern versuchte zuerst durch die von mir gesperrten Standardports und dann per Portscan auf anderen Ports ins Internet zu ihren Kontrollservern durchzukommen. ____

Sowas hat schon ein paarmal einen netten Zockerabend mit ein paar Freunden bei mir zu Hause zu einer hektischen Suche nach der Malware auf dem Rechner eines Freundes verkommen lassen und ich frage mich ernsthaft, wieso es angesichts dessen, dass aktuelle, gepatchte Systeme mit Virenscanner offenbar auch heute noch problemlos mit Malware infiziert werden, Leute gibt, die sich alle paar Monate mit Patches ein laufendes System beschädigen. Wenn ich die letzten 10 Jahre zurückblicke, habe ich bei Bekannten nämlich häufiger die Folgen fehlgeschlagener oder fehlerhafter Updates beseitigen als Malware suchen müssen. Es kam in meinem Bekanntenkreis z.B. weit häufiger vor, das nach einem Update des Betriebssystems auf einmal ein jahrelang problemlos funktionierendes Programm nicht mehr funktionierte oder instabil wurde als das sich eine Malware eingenistet hätte. Auch Systeme, die nach einem MS-Autoupdate plötzlich nicht mehr booteten oder gar in eine Bootschleife fielen gab es. Virenscanner die nach einem Update plötzlich wichtige und virenfreie Systemdateien, deren Hashes mit denen im offiziellen MS-Servicepack identisch waren, in die Quarantäne verschoben und das System damit lahmlegten, gab es in den letzten 10 Jahren auch des öfteren und auch Firewallupdates, die dafür sorgten, dass die Firewall z.B. einfach allen Netzwerkverkehr sperrte, so dass der Besitzer aus eigener Kraft nicht mal mehr ins Internet kam um mir eine Mail zu schreiben, dass mit seinem Rechner etwas nicht stimmt, kamen vor. Malwarebefall gab es natürlich zusätzlich. ____

Im professionellen Umfeld installiert man als Admin halt nach kurzen Tests auf einem Testsystem Security-Patches und Virenscanner-Updates auf den Firmenrechnern um die Schuld an einem Malwarebefall von sich weisen zu können, da man alle empfohlenen Sicherheitsmassnahmen getroffen hat und ärgert sich dann halt schwarz, wenn einem Anwender dann ein Update doch an irgendeiner Stelle Probleme bereitet. Im privaten Umfeld sehe ich für diesen Frust und damit für Patches keinen Grund, da man sich da nicht gegenüber seinem Arbeitgeber gegen Klagen absichern muss. Meine privaten Systeme liefen nie vorhersagbarer und zuverlässiger als in den weit über 10 Jahren, die ich nun keine Security-Patches auf meinen Systemen mehr installiere. Davor hatte ich, wie viele meiner Bekannten heute noch, häufiger mal nach Updates den Fall, das irgendeine Anwendung plötzlich nicht mehr problemlos funktionierte wie bisher, da sich durch das Update irgendwas am System geändert hatte mit dem die Anwendung nicht klarkam. Da ich nicht nach jedem der zig Updates die Windows über die Zeit einspielt über 60 installierte Programme und noch weit mehr Kommandozeilentools auf weiterhin korrekte Funktion überprüfen kann, fallen durch Updates induzierte Fehler oft erst auf, wenn man eine Anwendung mal wieder braucht und die einem dann den Mittelfinger zeigt, obwohl man mit ihr gerade eilig etwas erledigen muss und daher weder Zeit noch Lust hat sich erstmal mit dem Fehler herumzuärgern. ____

Wo ich bei einem erkannten Virenbefall einfach nur das letzte Backup zurückspielen würde, kann es sein, dass der zerstörerische Patch schon einige Zeit unbemerkt im System ist und ich ihn entweder suchen oder das älteste Backup einspielen muss in dem er offentlich noch nicht installiert ist. Das wirft mein System u.U. in die Steinzeit zurück und macht diverse Nacharbeiten notwendig. Da habe ich im Zweifelsfall lieber eine Malware auf dem System, denn die entdecke ich mit Virenscanner-Live-CD und meiner dedizierten Firewall weit schneller und kann dann ein aktuelleres Backup zurückspielen als bei einem fehlerhaften Patch dessen Installation länger zurückliegen kann. ____

Wie man sieht, habe ich mir eigene Gedanken gemacht, weiss daher genau was ich tue und fahre seit über einem Jahrzehnt gut damit, während andere Leute gebetsmühlenartig das nachplappern, was ihnen "Sicherheitsexperten" vorbeten und daher öfter mal ein nicht rund laufendes System aufgrund nicht sorgfältig getesteter Patches/Updates haben und sich zudem trotzdem oft Malware einfangen, da sie sich mit ihrem System zu sicher fühlen. Ich selbst betrachte alle Installationen die Kontakt zum Internet haben oder hatten als verseucht, auch wenn der Virenscanner etwas anderes behauptet, und gebe daher nicht einmal meinen realen Namen in einen Internetrechner ein, geschweige denn, dass ich Daten darauf speichern würde, die es nicht ohnehin im Internet herunterzuladen gibt. Damit habe ich ein ohne Updates und damit zuverlässig laufendes System und selbst wenn dieses von einem Hacker übernommen würde, besteht kein Risiko für meine Daten, da die nur auf Rechnern in meinem zweiten, internetfreien LWL-Hausnetz liegen und daher sicher sind. ____

Da ich schon Bekannte hatte, denen trotz vollgepatchtem System mit aktueller Desktop-Firewall und Virenscanner erst meine Firewall verraten hat, dass sie Malware auf dem System hatten, gehe ich davon aus, dass der Otto-Normal-Nutzer einen Malwarebefall trotz seiner "Sicherheitsmassnahmen" oft wesentlich später entdeckt als ich bei meinen ungepatchten Systemen und das Dumme daran ist: Der hat dann häufig persönliche Dateien von Emails, Schriftverkehr und Fotos/Videos von sich, seiner Familie und seinen Freunden über vertraulichen Kram seines Arbeitgebers bis hin zur Steuererklärung auf seinem Rechner. Das kann dann richtig peinlich werden, wenn man der Partnerin erklären muss, wie ihre Nacktfotos ins Internet kommen oder dem Arbeitgeber wieso Firmengeheimnisse im Internet nachzulesen sind.
 
@nOOwin: Viel Glück wenn du jemanden findest der das lesen will.
 
@xcore7: Ich brauche kein Glück, weil ich die von mir niedergeschriebenen Sachverhalte längst kenne und meine Rechner daher zuverlässig laufen. Leute die über diese Sachverhalte nicht Bescheid wissen, brauchen Glück. Denn sie handeln gegen den Grundsatz "Never change a running system" und das rächt sich regelmässig. ;-)
 
@nOOwin: Davon abgesehen, dass es auch noch "Change a running system for the better" gibt kann man ein mit dem Internet verbundenes XP nach dem 8. April kaum noch als "running system" bezeichnen. Ich finde es wirklich rätselhaft wie heutzutage jemand noch an XP festhalten kann, im Vergleich zu allen modernen Systemen wirkt XP einfach nur schrottreif und spätestens in 9 Tagen ist es das auch.
 
@xcore7: Da bei mir nur die in meinem Hauptnetz (ohne Internetzugang) ausgemusterte und somit älteste Hardware in mein Zweitnetz mit Internetzugang wandert und dort dann zum surfen im malwareverseuchten Internet benutzt wird, kann man bei diesen Rechnern oft NUR mit Windows XP oder älteren Linux bzw. OS/2-Versionen von einem "running system" sprechen. Neuere Versionen von Windows laufen auf dieser Hardware nämlich oft wenig performant und lassen sich dort in einigen Fällen nicht einmal installieren, da Hauptspeicher- oder Prozessorausstattung einfach nicht ausreichen oder weil den neueren Windows-Versionen einfach ältere Hardware-Treiber fehlen. ____

Ein neues Windows, welches sich erst garnicht installieren lässt, ist in keinster Weise besser als ein installierbares Windows XP mit dem man dann flüssig arbeiten kann. ____

Im Übrigen machte Windows beginnend mit Windows 7 bislang nur noch Rückschritte in Bedienung, Speichermanagement (wurde in Windows 7 gegenüber Vista zurückgebaut, was Windows 7 auf Workstations Performance kostet), mitgelieferter Programmausstattung (Windows 7 fehlen z.B. MovieMaker und die Fotogalerie, welche bei Vista noch dabei waren), Treiberausstattung, Codec-Ausstattung und Funktionsvielfalt in der grafischen Oberfläche. Bei Windows 8 ist nicht einmal mehr das Media Center dabei (muss man zukaufen) und auch der Codec zum Abspielen von DVDs fehlt (ist, glaube ich, nicht einmal dabei, wenn man das Media Center bereits zugekauft hat). Darüberhinaus zeigt auch die Modern-UI-Oberfläche wohin die Reise bei windows geht: In Richtung "zur Bedienung durch den letzten DAU simplifiziertes Fingermatsch-Spielzeug-Betriebssystem" à la iOS oder Android. ____

Wenn Du echten Schrott erkennen willst, dann frage Dich mal, wie zum Teufel man auf die Idee kommen kann auf ohnehin immer zu kleinen Mobilgerätedisplays ausgerechnet auf ein Singletasking-Fingertouch-Bedienkonzept wie Modern-UI zu setzen, dass zu grossen, platzverschwendenden Funktionsschaltflächen/Kacheln und einer ebenso platzverschwendenden Bildschirmtastatur zwingt und das, obwohl Microsoft schon im Jahre 2002 mit der Windows XP Tablet-Edition vorgemacht hat, wie so etwas intelligenter geht? Wo ist also das bessere System auf das ich upgraden müsste? Vista benutze ich auf Rechnern, die es stemmen können und nach Vista kamen nur noch zurückentwickelte und zusammengestrichene Client-Versionen von Windows, die einem Windows XP in den Augen eines Profis wirklich nicht die Stirn bieten können. _____

Solange man Exploits für seit Jahren ungefixte Sicherheitslücken für sämtliche Windows-Versionen bei Unternehmen wie z.B. Vupen kaufen kann, braucht man keine Security-Patches. Für mich ändert sich nach dem 8. April also garnichts im Bezug auf Windows XP. Ich habe es nie gepatched und es hatte auch mit Patches immer Sicherheitslücken und hat auch weiterhin welche. Wie alle anderen Windows-Versionen ebenfalls, denn sonst gäbe es für die keine Security-Patches. ____

Imho muss Microsoft nach den Snowden-Veröffentlichungen schwer aufpassen, dass überhaupt noch jemand im professionellen Bereich eine neue Windows-Version verwendet. Mögliche NSA-Backdoors im Windows-Quellcode, ineffiziente Kachelbedienung die Arbeitszeit vernichtet (Time is Money) und die Positionierung als quietschbuntes Fingermatsch-Anfängerbetriebssystem empfehlen Windows nicht gerade als Business-Betriebssystem und selbst Verwaltungen, wie etwa die Stadt München, wandern schon auf Linux und offene Officepakete ab, weil man da den (offenliegenden) Quelltext wenigstens nach Backdoors durchsuchen kann, was bei Windows und MS Office nicht geht. Spielehersteller schwenken auch mittlerweile auf Linux um. Möglicherweise gibt es Windows bald nur noch auf Spielzeuggeräten wie SmartPhones oder Lifestyle-Tablets, denn offensichtlich ist die einzige Anwendergruppe für die es derzeit weiterentwickelt wird jene, die kein effizientes Arbeitssystem, sondern nur ein Entertainment- und Konsum-Spielzeug braucht. ____

Mich trifft das nicht besonders, denn ich habe in weiser Voraussicht schon in den 90er Jahren von MS -Office auf StarOffice/OpenOffice umgestellt und auch jede andere Software mit der ich arbeite unterstützt alternativ neben Windows zumindest noch Linux. Ganz auf Windows zu verzichten ist kein Problem für mich. Die meisten meiner Rechner laufen ohnehin schon seit fast 15 Jahren unter Debian Linux. So betrachtet ist "Change a running system for a better one" bei mir seit über einem Jahrzehnt Programm. ;-)
 
@nOOwin: würde mich interessiern, wie du es mit mit den Service-Packs für XP gehalten hast - zumindest das SP 2 hat ja einige beachtliche Verbesserungen gebracht. Ansonsten hast du wohl Recht, die allermeisten Sicherheitsupdates sind für den "Normalanwender" entbehrlich, da niemand explizit meinen Rechner angreift - Antischad-Software verwendet man ja in beiden Fällen, und die wird täglich upgedatet. (gefährlicher wird es wohl, wenn jedes Gerät eine feste IP kriegt) ------- Ich bin aber auch neugierig, ob die Updates, die MS weiter produziert, recht flott im Netz landen, teils auch "gewerblich"....?
 
@ringelnatz111: Die zukünftigen kostenpflichtigen Updates werden mit Sicherheit recht schnell ins Netz gelangen. Hab grad daran gedacht dass ein User, der 2001 eine legale XP-Lizenz erworben hat und sich demnächst diese kostenpflichtigen Updates illegal besorgt und installiert, sein XP nach 13 Jahren zur Raubkopie machen würde.
 
@ringelnatz111: Das SP2 hat auch einige deutliche Verschlechterungen gebracht. Z.B. wurde aufgrund der Botnet/DoS-Problematik generell die Anzahl der von Windows gleichzeitig zu unterhaltenden Netzwerkverbindungen drastisch herabgesetzt, damit von Hackern übernommene Windowsrechner für "Denial-of-Service"-Attacken schlechter einzusetzen waren. Das bremst natürlich auch Downloads (etwa bei vielen grossen, gleichzeitig geladenen Dateien, wie den DVD-Images einer Linux-Distribution) ein, die man auf einem Windows XP ohne Service Pack mit wesentlich mehr parallelen Verbindungen pro Datei beschleunigen kann. ____

Wichtige Änderungen am System habe ich aus den Service Packs extrahiert und einzeln von Hand eingespielt. Z.B. damals den 48bit-LBA-Patch zur Unterstützung grosser Festplatten, bei dem, soweit ich es noch weiss, die atapi.sys auszutauschen und eine Änderung in der Registry (EnableBigLba = 1) einzutragen war. Damit wusste ich immer ziemlich genau, was sich am System veränderte und konnte die Folgen besser abschätzen als jemand, der ganze Service Packs mit hunderten Patches wie mit der Giesskanne einspielte und danach feststellte, das irgendwas nicht mehr korrekt funktionierte. ____

Einen fest installierten Virenscanner betreibe ich aber trotzdem bis heute nicht auf Windows. Weil er neue, unbekannte Malware und z.B. unbekannte "Bundestrojaner" etc. ohnehin nicht erkennt und so ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugt. Ausserdem führen Sicherheitslücken im mit Admin-Rechten laufendem Virenscanner zu einer gefährlichen, zusätzlichen Malwareanfälligkeit des Systems durch diesen Virenscanner. Im Bekanntenkreis musste ich zudem schon häufiger Installationen retten, bei denen ein Virenscanner nach einem fehlerhaften Update der Virendefinitionen Windows-Systemdateien fälschlicherweise als virenverseucht angesehen und in die Quarantäne verschoben hat, so dass das ganze System danach nicht mehr lief. Die Hashwerte der in Quarantäne befindlichen Systemdateien habe ich jedes Mal mit denen auf einer originalen Windows-Setup-CD oder denen in einem MS Service-Pack verglichen und die waren definitiv virenfrei. Somit lag der Fehler klar beim Scanner, wie kurz darauf die Scannerhersteller auch jedes Mal zugaben und ein neues, gefixtes Update schickten. Da war es dann nur für die Leute schon zu spät, denen das fehlerhafte Virendefinitionenupdate die Installation zerlegt hatte. ____

Solche Überraschungen wie vom Virenscanner gekidnappte Systemdateien brauche ich bei meinen Rechnern nicht unbedingt. Ich checke meine Systeme nur von Zeit zu Zeit mit einer Virenscanner-Linux-Live-CD, die potentielle Malware nur auflistet, aber sonst nichts am System ändert. Die hat mit ihren 3-4 verschiedenen Virenscannern bei meinen Rechnern mir aber noch nie eine Malware gefunden. Bei den Rechnern von einigen meiner Bekannten allerdings schon und die haben hauptsächlich vollgepatchte Windows 7/8 Rechner.
 
kapier ich nicht. sie müssen doch dann am ende von dem support so oder so umsteigen und die lizensen kaufen. also warum jetzt erst noch mal drauf zahlen für support der gar nicht nötig wäre wenn man jetzt umsteigt ? das ist fast so eine geld verschwendung wie die sachen die die GEZ macht
 
Find es lustig, wie alle sagen, dass Sie ja so einfach umgestellt werden können und im nächsten Atemzug sich dann wieder beschweren dass irgendein Verfahren (z.B. Antraf auf Bafoeg oder ähnliches) nicht bearbeitet werden kann. Es gibt viele Verfahren, die derzeit noch gar nichts anderes als Win XP unterstützen oder wo eine veraltete Version eingesetzt wird, weil für eine neue das Geld nicht da ist.
Zudem dauert es, bis die ganzen Anträge durch sind etc. und daran ist häufig nicht nur die Politik schuld sondern z.B. der Personalrat. Wir haben ca. 3 Monate gewartet, bis dieser uns grünes Licht gegeben hat, dass wir auch auf Win8 umsteigen können. Erst dann konnten wir Anfangen weiter zu planen und Schulungen etc. anzubieten. Für mehr als 500 Mitarbeiter ist das nicht gerade einfach umzusetzen. Wir schaffen es aber zum Glück noch rechtzeitig, wenn nicht noch vereinzelt was schief geht. Dann sind ca. 8000 Pc's umgestellt innerhalb 2 Monate umgestellt (+Austausch von denen, die zu schlechte Hardware haben) und billig ist die ganze Geschichte nicht.
Aber als außenstehender kann man einfach Sachen behaupten und daher labern.
 
@Dan1eL: Tja bei 8.000 Clients darfs doch auch mal was kosten ;)
 
Zahlt ja nur der Steuerzahler....

Die sollten auch mal verklagt werden, wegen Steuerverschwendung.
Andere Städte haben es ja auch rechtzeitig geschafft.

Und dann gerade Berlin, die sowieso immer wegen Geldmangel jammern und einen Länderausgleich benötigen.
 
@andi1983: ...Berliner verschwenden so lange Geld solange der Süden dafür bezahlt.... und als Belohnung gibts höhere Besoldungen...
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