Mozilla-Mitarbeiter rebellieren gegen neuen CEO Eich

Anfang der Woche hat Firefox-Anbieter Mozilla stolz seinen neuen CEO präsentiert. Wenig später wurde aber bekannt, dass Brendan Eich eine Kampagne gegen Homo-Ehe unterstützt. Seither herrscht bei der Stiftung Unruhe. mehr... Mozilla, Ceo, Mozilla Foundation, Brendan Eich Bildquelle: Mozilla Mozilla, Ceo, Mozilla Foundation, Brendan Eich Mozilla, Ceo, Mozilla Foundation, Brendan Eich Mozilla

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Ich bin nicht gegen eine Gleichstellung der Homoehe, aber ich finde es ist wichtig das man akzeptiert das es zu den Themen verschiedene Meinungen gibt. Solange keine Unterdrückung oder Diskriminierung in der Firma passiert, sollen sich die Angestellten nicht so anstellen. Solche Sachen führen zu einer heuchlerischen Gesellschaft in der sich niemand mehr traut zu sagen was er denkt.
 
@hundefutter: Naja, wenn man sich gegen eine Homoehe ausspricht, verweigert man homosexuellen Paaren die gleichen Rechte wie heterosexuellen ;)
 
@Knerd: Und das ist in einer Demokratie erlaubt und erwünscht. Das heisst nicht das man diese Person toll finden muss. Aber als Bürger hat er eine Stimme wie jeder andere auch. Solange der Bürger und der CEO sich nicht vermischen und eine Diskrimination am Arbeitsplatz stattfindet, sollte man ihn auch nicht auf dieser professionellen Ebene angreifen, sondern den Bürger. Wer die Ehe als heiliges Sakrament sieht das durch eine religiöse Erziehung geprägt wurde wird in vielen Fällen genau dieser Meinung sein. Ob das richtig ist oder nicht muss jeder selber entscheiden. mir ist das sowas von egal und ich würde sofort für eine "Legalisierung" stimmen. Aber ich akzeptiere auch das es Menschen gibt die das anders sehen, aus welchen Gründen auch immer. Diese sollten auch nicht diskriminiert werden. Edit: Solange sie nicht selber in ihrer Domäne diskriminieren.
 
@hundefutter: Das bedeutet aber auch, dass man die Diskriminierung anderer aufgrund ihrere sexuellen Orientierung billigt, das ist genauso bescheurt wie zu sagen, "schwarze" dürfen nicht heiraten ;)
 
@Knerd: Nein eben nicht. Du kannst eine Meinung nur schlecht ändern, und schon gar nicht mit Drohungen und anfeindungen. Das Problem ist vor allem eines: Rechtlich. Wir leben in einem Rechtsstaat und wir haben die Werkzeuge um das Problem zu lösen. Es wird Stimmen dafür und dagegen geben, und das ist genau so wie es sein soll. Du sprichst hier von der Menschlichen Seite des Problems und das ist nicht so einfach zu lösen. Nur weil Rassismus "verboten" ist, bedeutet das nicht das es keine Rassisten mehr gibt. Wenn der Herr Eich hier Homofeindliche Polemik verstreut hätte oder öffentlich Schwule verbal und tätlich diskriminiert hätte wäre das eine andere Geschichte. Er hat hier aber seinen Standpunkt verteidigt. Wäre ich Schwul, möchte ich ihn auch nicht als Chef haben, aber das Problem wirst du überall haben. Und deshalb isch es nicht einfach zu lösen. Das einzige was man tun kann ist die nächste Generation etwas zu sensibilisieren und solche Themen nicht mehr zum Tabu zu erklären. Und zwar nicht nur mit politischen Mittel.
 
@hundefutter: Er hat etwas gegen Schwule, bzw. deren Rechte getan indem er gespendet hat. Der Staat sollte aber genau das beseitigen. Ein einfaches Beispiel warum die Heteroehe mit der Homoehe gleichgestellt sein MUSS in einem Rechtsstaat: Aussage Verweigerungs- und Erbschaftsrecht.
 
@hundefutter: Bei dieser Aussage muss man aber auch akzeptieren, wenn Leute nicht für jemanden Arbeiten wollen, der diese Einstellung vertritt. Ich finde halt nur, dass etwas nicht mögen oder einer bestimmten Gruppe ein Recht zu verweigern, welches einen selbst in keinster Weise einschränkt, zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.
 
@glurak15: Du hast absolut recht. Aber dieses Recht hört damit auf wenn man deswegen einen Rücktritt verlangt. Er ist vielleicht genauso emotional an das Unternehmen gebunden wie jeder andere Entwickler auch.
 
@hundefutter: Einer Meinung sein ist das Eine, aktiv Diskriminierung zu fördern das Andere. Und Meinungsfreiheit ist keine Einbahnstraße. Wenn er der Meinung ist, Homosexuellen stehen nicht die selben Rechte zu, dann dürfen andere der Meinung sein dass er nicht an die Spitze eines Unternehmens wie Mozilla passt.
 
@zwutz: Die Frage ist: Ab wann ist eine Meinung Diskriminierend? Was ist in diesem Fall Diskrimination? Er nutzt wie jeder auch die Demokratischen Werkzeuge um seine Meinung auszudrücken. Diese Meinung unterscheidet sich von deiner. Und das ist absolut normal. Er könnte viele Gründe haben wieso er diese Meinung vertritt, schlussendlich ist das aber egal. Solange er niemandem schadet (und das tut er nicht), sei ihm seine Meinung gegönnt. Wenn sich nur genügend Leute gegen diese Meinung stellen und zwar auf politischer Ebene und nicht auf Beruflicher oder Privater, kann man was bewegen. Alles andere ist Zeitverschwendung.
 
@hundefutter: "Solange er niemandem schadet (und das tut er nicht)", doch mit seiner Spende hat er genau das versucht, er wollte homosexuellen Paaren schaden.
 
@Knerd: Diese nehmen dadurch keinen Schaden, ihnen wird ein Recht verweigert. Das ganze ist ein Demokratischer Prozess der hoffentlich bald zu Ende geht. Ich will hier niemanden in Schutz nehmen, ich bin genauso für eine Gleichstellung wie viele anderen auch, aber meine Sichtweise ist die eines Liberalen. Ich bin für gleiches Recht für alle, aber das gilt zwangsläufig auch für Gegner meiner Meinung. Alles andere ist mir zu heuchlerisch. Edit: Und dein Punkt bezüglich Erbrecht: Du hast absolut recht, das muss sich ändern. Nicht wegen den Schwulen und Lesben, ich will das einfach selvber entscheiden dürfen.
 
@hundefutter: Naja, es ist richtig, dass jeder die gleichen Rechte bekommen sollte, das ist leider nicht der Fall in vielen Ländern. Und natürlich dürfen Gegner protestieren, nur anderen aktiv Rechte verweigern geht gar nicht.
 
@Knerd: Er verweigert sie ja nicht, er kämpft nur dafür. Der Staat verweigert sie. Deshalb muss man die Politischen Werkzeuge nutzen um etwas zu ändern und nicht auf Menschen losgehen die andere Meinung sind. Das sollte keine Unterstellung sein. Aber wenn man Kommentarsektionen im Internet liest läuft nicht jede Diskussion so sachlich ab wie unsere hier. Auch in Talkshows zu beobachten.
 
@hundefutter: "Aber wenn man Kommentarsektionen im Internet liest läuft nicht jede Diskussion so sachlich ab wie unsere hier. Auch in Talkshows zu beobachten." Leider zu wahr :( In meinen Augen ist alleine schon die Spende, ein Schritt etwas dagegen zu tun und das ist für mich aktiv gegen jmd. vorgehen ;)
 
@hundefutter: Eine Meinung ist dann diskriminierend wenn man andere Menschen aufgrund von Dingen die niemand beeinflussen kann auf eine Art und Weise benachteiligen will die ihnen nicht das Leben ermöglicht dass anderen wiederum ermöglicht wir und es keine anderen nachvollziehbaren Gründe dafür gibt. Was ist wenn jemand einen Gesetzvorschlag finanziell unterstützt Frauen das Recht auf einen Führerschein zu verwehren. Weil er der Meinung ist, Frauen können nicht Autofahren. Der Meinung sind viele und bei einer rein demokratischen Wahl in einer Bevölkerung mit 90% Männern würde das Gesetz daher auch abgesegnet werden. Ist das ok? Nur weil es die Meinung der Mehrheit ist? Wär es ok wenn es die Meinung einer lauten Minderheit wäre die bei einer Wahl trotzdem die Mehrheit haben? Oder sollte man nicht von vornherein sagen dass Gesetze die einen Teil der Bevölkerung diskriminieren sollen trotz demokratischer Legitimierung besser nicht beschlossen werden sollten? Was ist von Leuten zu halten die so ein Gesetz trotzdem aktiv unterstützen? Und wie so oft: ersetze "schwul" mit "schwarz", "Jude", "Frau" oder meinetwegen "rothaarig". Was würde das ändern?
 
@zwutz: War da nicht was mit dem Frauenwahlrecht in der Schweiz? Da hat doch das rein(!) männliche Volk über die Rechte von Frauen gestimmt.
 
@zwutz: Und genau da muss die Verfassung in Kraft treten. Deshalb: Ja du hast absolut Recht, aber dafür hat jedes land eine Verfassung. Schau dir doch die Herkunft des Heiratsgesetzes an: Religion und Tradition. Unsere Generation hat sich von diesen Faktoren bereits etwas losgesagt. Es gibt aber immernoch massig Leute die das nicht gemacht haben. Und das sind typischerweise Gegner dieser Gleichstellungsgesetze. Diese Menschen sind nicht böse oder bitter, sie vertreten ganz einfach eine andere meinung die Jahrhunderte lang als vertretbar galt. Die Gesellschaft ist aber keine Konstante und entwickelt sich weiter und es gelingt nicht allen sich mit zu entwickeln. Worauf ich raus will ist: Das einzige und effektivste Mittel das man hier anwenden muss ist die Politischen Werkzeuge eines Rechtsstattes. Diese Menschen azugreifen und zum Rücktritt zu zwingen ändert nichts.
 
@Knerd: " "Solange er niemandem schadet (und das tut er nicht)", doch mit seiner Spende hat er genau das versucht, er wollte homosexuellen Paaren schaden." Mir wird auch geschadet, weil mir als Junggeselle dieselbe Steuerklasse verwehrt wird, wie einem verheirateten Paar. Das empfinde ich ebenfalls als diskriminierend! Nun werden viele sagen, dass aus einer Ehe auch Kinder hervorgehen, quasi die Zukunft unseres Staates. Das akzeptiere ich und verzichte deswegen auf die Vorteile einer besseren Steuerklasse. Nun bilde ich dies aber auch auf eine gleichgeschlechtliche Ehe ab. Aus einer solchen können auch keine Kinder hervorgehen. Wieso also sollen sie die gleichen Vorteile geniessen dürfen? Wenn das so sein soll, dann will ich auch dieselben Vorteile! Verstehst du worauf ich hinaus will? Des einen Recht ist des anderen Unrecht. Wer entscheidet denn, was Recht- und Unrecht ist. Sowohl juristisch als auch moralisch?? Deswegen hat der gute Herr meiner Meinung nach jedes Recht, seine Meinung kundzutun und mit allen legalen Mitteln auch zu vertreten. Das darf ihm in einem Rechtsstaat niemand verbieten.
 
@heidenf: Auch aus einer Homoehe können Kinder hervorgehen ;) Homo!=Schwul ;) "Nun werden viele sagen, dass aus einer Ehe auch Kinder hervorgehen, quasi die Zukunft unseres Staates." Nach der Logik müsste man allen Unfruchtbaren Paaren oder Paaren ohne Kinderwunsch die Ehe verbieten. Es geht um noch einige mehr Rechte als nur um Steuerrechte ;)
 
@Knerd: Das war doch nur ein Beispiel, dass die Meinungen, was Recht und Unrecht ist, sehr diferieren können. Es gibt in jedem Bereich des Lebens soviele Grauzonen, dass es mindestens auch genausoviele unterschiedliche Auffassungen gibt. Nur weil sich etwas in deinen Augen auf Anhieb als Unrecht darstellt, muss es nicht so sein, weil jemand anderes die Sache vielleicht von einem ganz anderen Standpunkt betrachtet. Und jeder darf seinen Standpunkt in einer Demokratie vertreten, solange er es auf legalem Weg tut. Punkt! Der einzige, der hier momentan diskriminiert wird, ist in meinen Augen der Herr Eich! Auch wenn ich seine Meinung nicht teile, räume ich ihm das Recht ein, anderer Meinung zu sein.
 
@Knerd: "Auch aus einer Homoehe können Kinder hervorgehen ;) " biologischer dumfug( schwachsinn ). evtl. nochmal das buch mit der biene und blume lesen.
dies adoptierten kiner der homos tuen mir einfach nur leid.
 
@cjtk: Was hast du denn für schreckliche Erlebnisse gehabt? o.O Und btw. auch Lesben haben eine Vagina und Gebärmutter etc. ;)
 
@cjtk: was du wohl mit Kindern anstellen würdest, die dir ins Gesicht sagen: Da gibts nichts leid zu tun und nun hau ab ? Verhauen ? 10 Tage hungern lassen bzw. nur unter ärztlicher Aufsicht essen dürfen, da die bestimmt regelmäßig mit Drogen gefüttert wurden ? Zwangseinweisen ins Krankenhaus zur Gehirnuntersuchung ? Irgend sowas würde dir doch bestimmt einfallen, Hauptsache, du darfst weiter deine Meinung behalten ?
 
@hundefutter: Das Problem ist doch aber, dass es eine saubere Trennung zwischen einer öffentlichen Person (hier ein CEO) und einer privaten Person ab einem gewissen Grad nicht mehr möglich ist. Und gerade hier muss man halt auch aufpassen, was man als private Person treibt bzw. welche Meinungen man mehr oder weniger öffentlich vertritt. Im Grunde ist es ja auch für eine private Person nicht schlimm, wenn man von Freunden auf nen Urlaub eingeladen wird...wenn man aber gleichzeitig in der Öffentlichkeit steht, ist das Private schnell nicht mehr privat und es kann einem dann schonmal den Präsidentenposten kosten. Nur so als Beispiel...
 
@Apolllon: Das stimmt. Dieser Punkt habe ich zu wenig berücksichtigt. Ich bin da allerdings liberaler eingestellt als viele. Ich verstehe diese Aufschreie nicht. Mir ist sowas zu wieder. Am Ende gibts dann wieder eine Hexenjagd und geändert hat sich nichts.
 
@Knerd: Sie sind nicht gleich! Also wieso sollen sie die gleichen Rechte haben?????
 
@Gannicus: Wieso sind sie nicht gleich? Was ist der Unterschied? Nur weil ein Mann einen Mann liebt? Oder eine Frau eine Frau? Warum sollten man diesen beiden Liebenden Rechte wie das Aussageverweigerungs- oder das Erbschaftsrecht vorenthalten?
 
@Gannicus: Wie wäre es mal wenn du weniger Satzzeichen verwenden würdest und dafür Argumente für deine Meinungen bringst?
 
@Gannicus: Erwachsene Menschen untereinander können lieben wen sie wollen und Sex haben mit wem sie wollen, ich sehe nicht dass ein gemischtgeschlechtliches Paar da gleicher ist als ein gleichgeschlechtliches.
 
@Gannicus: recht haste, wo kommen wir denn da hin. wenn sie die gleichen rechte haben wollen sollen se gefälligst auch ne frau heiraten. womöglich noch kinder oder was?
und wenn ich hier schon lese " die nächste generation sensibilisieren" kommt mir alles hoch.
 
@Knerd: Ist eine schwierige Frage: Homos haben das gleiche Recht, einen Ehe-Partner des jeweils anderen Geschlechts wählen, wie Heteros - wo sind sie in ihren Rechten beschnitten? Die staatlich geförderte Ehe soll normalerweise die Bildung einer neuen Familie fördern und die entsteht natürlicherweise nun einmal nur zwischen Frau und Mann. Dass wir im 21. Jahrhundert angekommen sind und sich homosexuelle Paare nicht mehr verstecken brauchen, ist beachtenswert und grundsätzlich gut. Homosexualität ist schließlich keine Perversion, sondern ein ganz natürliches Phänomen. Dennoch können homosexuelle Paare keine eigenen Kinder kriegen und somit können auch die Vorteile einer durch die Ehe beglaubigten Partnerschaft nicht gewährleistet werden. Ändert man den Sinn und Zweck einer Ehe, nämlich dass sich Frau und Mann, Mann und Mann, Frau und Frau nur noch zum Vergnügen zusammentun, dann sehe auch ich keinen Hinderungsgrund mehr für eine gleichgeschlechtliche Ehe. Und mal Toleranz, Offenheit und Menschenliebe hin oder her, eine Homopartnerschaft ist nun einmal was anderes als eine Heteropartnerschaft.
 
@Der_da: Lesben können sehr wohl Kinder bekommen.
 
@Knerd: miteinander?
 
@Der_da: Das nicht, aber es ist technisch möglich, dass eine lesbische Ehe Kinder hat. Und die Ehe hat einige Vorteile, das geht von Steuerrecht bis zum Strafrecht, wieso sollten diese Vorteile den homosexuellen Paaren verwehrt sein?
 
@Knerd: Was, wenn diese Paare niemals Kinder aufziehen? Wieso sollte man ihnen in diesem Fall familienfördernde Vorteile gewähren? Sicher, das könnte man auch auf Heteropaare erweitern ... das Paradoxon, in das man da stolpert, ist genau das ist der Grund, warum ich ganz oben mit "Ist eine schwierige Frage" eingeleitet habe. Und ganz ehrlich, ich bin froh, dass ich nicht der Entscheidungsträger bin, der die Homoehe endgültig erlauben oder verbieten wird.
 
@Der_da: Lies dir mal o2re10 durch, Ehepaare haben enorm viele Vorteile.
 
@Knerd: du hast Recht (+) ist weitaus mehr dran, als die direkte Familienförderung. Ich behalte mir dennoch vor, Bedenken gegen die gleichgeschlechtliche Ehe zu haben, solange sie mit der Hetero-Ehe absolut gleichgestellt sein soll.
 
@Der_da: Aber warum denn? Dann sei bitte konsequent und verbiete die Ehe für kinderlose und/oder zeugungsunfähige Paare. Ich gehöre zu dieser Kategorie.
 
@Der_da: Dein Schlusssatz ist falsch. Homosexualität war bis zum Aufkommen des Christentums weit verbreitet und in keinster Weise verpönt.
 
@Jean-Paul Satre: dem möchte ich nicht ohne Kommentar beipflichten ... Homosexualität ist nicht nur im Christentum verpönt, sondern in so ziemlich allen Religionen, die an einen personifizierten Gott glauben. Der Ursprung der Homophobie kann m.M.n. auch wesentlich weiter zurückliegen.
 
@Der_da: Da gibts im Prinzip ja nur drei Religionen: Der Islam kam erst im sechsten bis siebten Jahrhundert auf, das Judentum ist zwar weit älter, hatte aber zu keinem Zeitpunkt der Weltgeschichte eine ausreichende Verbreitung. Also kann es nur am Christentum gewesen sein, welche diese moralischen Ansichten durchgedrückt hat.
 
@Jean-Paul Satre: den Juden ist Homosexualität auch untersagt und selbst im germanischen Heidentum galt "argr" als verwerflich. Logisch, da eine Rasse nur fortbestehen kann, wenn diese sich reproduziert. Heutzutage ist die Fortpflanzung nicht mehr das Wichtigste bei einer Beziehung aber es gibt wenig logische Grunde warum der Staat einem Paar ohne Kinderwunsch (oder Unfruchtbarkeit) Vorteile schenken sollte, so verhält sich das nun nachweislich bei Homoehen, da das Ehepaar hier rein biologisch keine Nachkommen zeugen kann. Ich persönlich halte die Institution der Ehe für überholt aber viele wollen diese aus sentimentalen Gründen begehen, ob nun schwul oder hetero spielt da keine Rolle. Da das wahre Leben uns aber zeigt wie lesbische Paare dennoch Kinder bekommen oder schwule Paare Kinder adoptieren oder sich Kinder über eine "Leihmutter machen lassen" ist die Frage warum es nicht schützenswert ist doch im Raum. Ich hätte gedacht das die Homoehe wie es sie jetzt gibt den Leuten reicht, tut es aber nicht und die wollen mehr und auf der anderen Seite sind Konservative die nicht nur die Gleichsetzung verhindern wollen sondern auch noch die bestehenden Möglichkeiten beschneiden wollen. Ich kann diese homophobe Einstellung nicht nachvollziehen aber genau so wenig kann ich nachvollziehen warum die mit der Heteroehe gleich gestellt werden wollen. Man muss nicht alles gleich machen, es sind unterschiedliche Dinge auch wenn sich die Liebe in beiden Fällen gleich anfühlt. In Deutschland würde die Gleichstellung aufgrund des Ehegattensplittings ca 30 Mio Euro weniger Steuereinnahmen bedeuten, also wen stört es sollen die doch einfach auch ihren Steuervorteil bekommen und gut ist, dann können diese Paare auch problemloser Kinder adoptieren was der Gesellschaft zu Gute kommt. Wer schreit dass Kinder nicht in solchen Lebensumständen aufwachsen sollen vergisst die anderen Möglichkeiten wie ein Kind dafür gezeugt werden kann und denkt nicht an die bedürftigen Kinder denen egal ist ob sie zwei Mütter oder Väter haben, Hauptsache sie bekommen liebende Eltern.
 
@otzepo: Zu deiner Einleitung: Homosexualität schließt den Fortbestand einer Rasse nicht aus, siehe altes Griechenland. Dort bekam man die Kinder zwar mit Frauen, allerdings galt es als chic, sich zumindest einen Lustknaben zu "halten". Und selbst die angeblichen psychologischen "Fehlentwicklungen" eines Kindes, welches mit homosexuellen Eltern aufwächst, werden nicht durch die Beziehung an sich erzeugt, sondern aufgrund der Weise, wie die Gesellschaft mit solchen Menschen umgeht. Und wer wegen homosexueller Eltern gemobbt wird, wird wahrscheinlich langfristig auch keine gute Entwicklung machen. Ich bin nicht schwul und damit auch kein Betroffener. Aber dennoch kotzt es mich an, dass eine Vielzahl vom Menschen ihre eigenen sentimentalen, irrationalen Einstellungen über das Lebensglück anderer Menschen stellen.
 
@Jean-Paul Satre: "dann sollten wir also auch tolerieren wenn jemand einen 12 Jährigen Lustknaben zur Poliebe hält und auch denen eine Ehe ermöglichen?", könnte man da jetzt fragen. Wo beginnt Perversion und was muss Toleriert werden? (rhetorische Frage, ich kenne die Antwort selbst - aber viele homophobe denken wohl genau so) Werden Kinder echt gemobbt wenn die Eltern schwul sind? Habe da gerade schnell einen Artikel in der Zeit zu gelesen, 40% aller Kinder mit homosexuellen Eltern werden/wurden deswegen gehänselt aber normalerweise nur zeitlich gegrenzt als es raus kam (aber wie es klingt ist die Zahl geschätzt und es gibt keine Studie darüber) . Dann habe ich mal im Vergleich geschaut wie es bei Brillenschlangen ist, da werden 52% der Kinder mit Nasenfahrrad gehänselt. Kinder sind nun mal gemein.
 
@otzepo: Und wer lebt den Kindern vor, wie man Leute die -in ihren Augen- "anders" sind, behandelt? Richtig, die Eltern bzw. Erwachsenen. Die Kinder setzen das nur in ihrer kindlichen Art um und die ist halt aus Erwachsenensicht oft gemein.
 
@otzepo: die Grundsatzdiskussion ist wohl eher, das sich die wie du sie nennst: homophoben genauso wie die Schwulen sagen: wieso sollte ich an mir und meinen Ansichten bzw, Ängsten arbeiten, wenn ich auch versuchen kann, diese Aufgabe der Angstreduzierung auf meinen "Gegner" zu übertragen, dem als angeblich zu erfüllende Pflicht zuzuschustern ? Begründungen a la: ich darf das dürfen, weil (nur) ich bin richtig so wie ich bin, erwachsen daraus natürlich ganz leicht. Sich da zurückzunehmen fällt sowohl den ihr schwul oder lesbisch sein überzogen glorifizierenden Menschen schwer, wie es auch hetero verpaarten Menschen schwer fällt, einzusehen, das sie nicht zwangsläufig das nonplusultra sind. Kampagnen, wie die von Eich supportete, zielen aber leider nicht auf eigene Einsicht und Dazulernen ab, sondern auf prophylaktisches Eliminieren. Knallhart und zugegeben etwas überspitzt gesagt: noch .. ist es eine (amerikanische) Kampagne und kein NSDAP Nachfolger oder ähnliches.
 
@jigsaw: wenn man sich auf Gott oder alternativ die Bibel beruft, dann fällt diese Form des selber Schuld seins aber so herrlich (ins Rechtfertigungs-Konzept sich entsprechend rausreden wollender passend) aus (?) *fg
 
@hundefutter: Ich finde das aber auch interessant. Du sagst, man soll akzeptieren, dass jemand anderes eine andere Meinung hat. So weit so gut. Nur, Witz an der Sache ist, dass jemand anders seine Meinung anderen aufdrängen will. Das ist hier das Problem. Was er selbst denkt, soll er. Kann er auch sagen, nur hätte ich auch wenig vertrauen in einen solchen Chef, der einerseits was gegen gleichgeschlechtliche Ehe hat aber auf der anderen Seite der "sich Gleichheit bei Mozilla verschrieben" haben soll. Da stimmt etwas nicht. Eine der beiden Aussagen muss falsch sein, das verschafft sicherlich kein Vertrauen und hat nichts mit heuchlerischen Gesellschaft zu tun.
 
@NamelessOne: Ich muss dir da etwas wiedersprechen. Das ist für mich persönlich etwas zu schwarz/weiss gedacht. Du kannst das ganze auch umdrehen und behaupten wir drängen ihm unsere Meinung auf. Das stimmt dann auch wieder. Deshalb sehe ich das nicht als Argument. Und nur weil er etwas gegen die Homo Ehe hat heisst das nicht das er was gegen Schwule hat. Das ist ein Unterschied den viele nicht sofort begreifen. Viele Gegner bekämpfen nicht Schwule, sondern verteidigen ein (für sie) traditionelles Sakrament. Wäre er gegen Schwule dann hättest du absolut recht, dann möchte ich (wenn ich schwul wäre) auch nicht dort arbeiten. Aber das sollte man schon unterscheiden.
 
@hundefutter: Der Staat und auch nicht Menschen sollte gar keine Meinung oder gar Vorschriften zu Dingen haben, wo eine Entscheidung außer für die Entscheidenden keine Auswirkungen hat. Bist du in irgend einer Weise davon betroffen, wenn zwei Kerle oder zwei Frauen eine Beziehung eingehen? Nicht? Was zur Hölle geht dich das dann überhaupt an? Wirst du in irgend einer Weise zu Ähnlichem verleitet? Eine solche Meinung zu dem Thema fußt auf dem gleichen Fundament, wie die Religion, welche den Leuten versucht, ihre Lebensweise vorzuschreiben. Ohne irgend einen rationale Rechtfertigung dafür. So lange das der einzige Grund pro oder contra irgendwas ist, bin mit Freuden gewillt, das Moralempfinden betreffender Personen mit Füßen zu treten.
 
@Jean-Paul Satre: Wie du vielleicht gemerkt hast bin ich sehr liberal eingestellt. Ich sehe das genau so wie du, mich geht es nichts an. Aber ich akzeptiere den Fakt das es Menschen gibt die das anders sehen. Was ist daran falsch?
 
@hundefutter: Das nennt man Intoleranz. Warum sollte es mir gestattet sein, anderen Menschen Handlungen zu verbieten, obwohl es mich in keinster Weise tangiert? Ich setzte mich politisch doch auch nicht dafür ein, blaue Hüte zu verbieten. Du kannst für dich selbst gerne die Meinung vertreten, dass du niemals einen blauen Hut tragen würdest. Aber sobald du allen anderen deswegen das Tragen blauer Hüte verbieten willst, wird es zu Intoleranz. Und genauso ist es mit Homosexualität.
 
@Jean-Paul Satre: Erst mal, ich verbiete niemandem etwas und ich bin nicht gegen Homoehen. Ich bin für einen demokratischen Prozess und einen Rechtsstaat in dem es erlaubt ist Meinungen zu äussern und politische Werkzeuge zu nutzen die einem als Bürger zustehen. Intoleranz ist kein Verbrechen. Wenn du blaue Hüte verbieten willst dann wünsche ich dir viel Glück. Wenn du eine Mehrheit hinter dir hast werden blaue Hüte verboten, wenn ich was dagegen habe kann ich die politischen Werkzeuge genauso nutzen wie du. Und das ist der Punkt. Bist du anderer Meinung als dein Nachbar, dann hast du die gleichen Möglichkeiten dich dagegen zu organisieren ohne undemokratisch zu werden. Es ist absolut egal was du von deinem Nachbarn persönlich hälst, wenn du gegen ihn schiesst und nicht gegen seine Sache wirst du nichts erreichen. Akzeptiere halt das es andere Meinungen gibt und nutze die dir gegebenen Werkzeuge zu deinen Gunsten.
 
@hundefutter: Tja, du verwechselst hier etwas: Meinungsfreiheit und Demokratie bedeuten nicht, dass eine Mehrheit der Minderheit alles aufzwingen darf. Solange eine Handlung keine Nachteile für den anderen hat, besteht hier kein Recht etwas dagegen zu unternehmen. Das ist der Unterschied zwischen den Freiheiten eines laizistischen Staates und den Dogmen der Religion. Diese Sichtweise hat sich in vielen Bereichen bereits durchgesetzt und wird sich Gott sei Dank auch hier durchsetzen. Früher wurden man noch für Ehebruch bestraft. Und hier hätte der hintergangene Ehepartner sogar tatsächlich allen Anlass, angepisst zu sein.
 
@Jean-Paul Satre: Ich hasse blaue Hüte!
 
@Jean-Paul Satre: Ich verwechsle das nicht. Da kommt dann wieder die Verfassung eines Landes zum Zug. Was du beschreibst ist typisch für "Verbrechen ohne Opfer". Wenn ich eine Bank überfalle ist diese versichert und erleidet keinen Verlust. Soviel zu: "Solange eine Handlung keine Nachteile für den anderen hat, besteht hier kein Recht etwas dagegen zu unternehmen." Gleiches gilt für jegliche Drogen. Das Gebilde "Staat" ist nicht frei von moralischen Einflüsse und wird es wohl auch nie sein. Ich gebe dir da aber recht, ich bin auch froh das verrostete Gesetze endlich abgeschafft oder ersetzt werden.
 
@hundefutter: In dem Fall wäre die Versicherung das Opfer. Die kann sich die Kohle von dir als Räuber zurückholen.
 
@Jean-Paul Satre: Ich bin mir da nicht so sicher ob man die Versicherung legal als Opfer bezeichnen kann. Da bewegen wir uns aber im Juristenjungel. Der Punkt ist: Sowas wie "Verbrechen ohne Opfer" existieren. Das beweist das ein Staat sehr wohl einen moralischen Standpunkt haben kann. Über Jahrhunderte wird sich dieser aber immer wieder ändern. Wir sind jetzt in so einer Umbruchphase. Ich denke es ist aber wichtig auch jetzt die Meinungsfreiheit zu wahren und nicht gegen Personen zu schiessen die anderer Meinung sind.
 
@hundefutter: Indem man, wie Eich, Geld an jemanden, in dem Fall eine Kampagne, sagen wir mal: transferiert, die für sich sprechen lässt, statt sich selber zu gefährden, per selber die Klappe aufzureißen, ändert das wirklich was an dem (wie ich denke bei ihm ziemlich starken) Wunsch, aktiv für ein Schwulen Rechte nicht zubilligen wollen oder schon zugestandene wieder zurückziehen zu wollen bzw. entsprechende Gesetze wieder zu kippen ? Geld verschenken bedeutet in dem Fall doch wohl eindeutig, sich mit der Zielsetzung dieser Kampagne zu identifizieren, das geplante Endergebnis gut zu heißen bzw. sich mit der anvisierten "Endlösung" zu identifizieren oder ? Vor allem wenn man, so verstehe ich es jedenfalls, mehrmals, gestaffelt bzw. in mehreren Beträgen spendet. Ich hoffe jedenfalls, das auch du das als: ein Saubermann versucht, sich nicht die Finger schmutzig zu machen, hat aber schmutzige Ziele, siehst. Und um vom Beispiel der blauen Hüte mal wegzugehen, wären z.B. dicke Nasen oder abstehende Ohren oder glatte kontra gelockte Haare ein sehr viel besseres Beispiel, denn die sind das, um was es geht: angewachsen, an den jeweiligen Menschen dran, Bestandteil von denen, in denen drin. Genauso wenig, wie schwul sein eine medikamentös behandelnswerte bzw. beseitigbare " Krankheit" ist, darf es im Vergleich das Recht drauf geben, das Leute mit lockigen Haaren rechtlich tiefer eingestuft werden, als die Menschen mit glatten Haaren. Wie also soll das in deinem re32 geäußerte nicht gegen eine Person sondern gegen seine Sache anzugehen funktionieren, wenn das beides nicht voneinander trennbar ist ?
 
@DerTigga: Auch an dich: Ich sehe nicht wo du den Zusammenhang zwischen der Sache und der Person siehst. Tatsache ist: Er unterstützt das anliegen dass Schwule und Lesben nicht heiraten sollten. Das ist klar. Er ist sogar so sehr dagegen das er nicht passiv bleiben will und unterstützt eine Gruppe finanziell die Leute wie ihn beim Staat vertreten. Dazu gibt es auch eine Gegenbewegung von Unterstützer. Diese erhalten auch Geld von menschen die für eine Homoehe sind. Das System in den USA ist nun mal so das man ohne Lobbyarbeit nichts erreicht. Beide Parteien nutzen diese Demokratische Werkzeuge um ihre ziele zu erreichen. Der Punkt ist doch der: Es gibt beide Seiten und beide Seiten kämpfen für das was sie als richtig empfinden. Das ist ein Zeichen einer gesunden Demokratie. Jetzt gibt es Leute die denken es gäbe eine Abkürzung: Man greift einfach die Personen einer Gegenpartei an und will ihnen den mund verbieten. Und das ist genau was ich nicht unterstützen kann. So falsch das anliegen auch sein mag. Solange es nicht gegen die Verfassung eines Landes verstösst darf und MUSS es möglich sein beide Meinungen vertreten zu dürfen ohne dadurch diskriminiert zu werden.
 
@hundefutter: bitte ?? die Schwulen und Lesben haben das Anliegen, NICHT zu heiraten bzw. das nicht zu wollen ? Und ganz davon ab: auf bitte was basiert dieses, zu meinen sich das Recht rausnehmen zu dürfen, sowas untersagen wollen zu dürfen ? Ich hab jedenfalls noch nichts als gültige Begründung taugendes gefunden. Vor allem geht es hier nicht um freie Meinungsäußerung, denn das dürfen die in der Tat, sondern um aktiv etwas einschränkendes, benachteiligendes oder herabwürdigendes tun bzw. fordern, das sowas getan bzw. umgesetzt zu werden hat.
 
@DerTigga: Danke, habs etwas umgeschrieben, sah wirklich etwas seltsam aus ;)
 
@DerTigga: Das ist eine Argumentation für die Schwulen/Lesben Bewegung, aber kein Grund keine andere Meinung akzeptieren zu können. Viele Argumentieren mit Religiösen oder Traditionellen Bedenken. Und so entsteht ein Diskurs der geführt werden sollte und auch geführt wird. Bonusaufgabe: Wieso verbietet mir der Staat Drogenkonsum? Stichwort: Verbrechen ohne Opfer. Das ganze lässt sich noch ewig weiterziehen.
 
@hundefutter: wieso braucht es sowas drastisches wie Drogenkonsum ? Indiziert das nicht andersrum, als wie schlimm DU Schwul sein einstufst ? Ist Drogenkonsum da wirklich gleichhoch angesiedelt ? Ich finde jedenfalls nicht.
 
@DerTigga: Wow, versuchst du mir jetzt da etwas zu unterstellen? Wo schreibe ich denn das ich das gleich hoch einstufe? Das ist ein typisches Beispiel das man an jeder Politischen Diskussion zu dem Thema hört. Es geht hier um Selbstbestimmung und die Rolle des Staates als Moralische Instanz. Ich denke für mich ist die Diskussion hier zu Ende.
 
@hundefutter: Ich hab nicht damit angefangen, etwas staatlich verbotenes einzuflechten. Vor allem sehe ich auch keinerlei Vergleichbarkeit zwischen Drogenkonsum oder schwul sein. Drogenkonsum ist per se Gefährdung anderer Menschen durch nachgelagerte Auswirkungen. Das ist bei schwul sein nicht gegeben.
 
@DerTigga: " Es geht hier um Selbstbestimmung und die Rolle des Staates als Moralische Instanz. " Wie deutlich soll ich es denn schreiben? "Drogenkonsum ist per se Gefährdung anderer Menschen durch nachgelagerte Auswirkungen. " Wieso ist dann Alk, Nikotin und Kaffee nicht verboten? Du musst nicht antworten, ich will darüber auch nicht diskutieren. Es geht um das Prinzip. Ich bin für die Homoehe, aber ich akzeptiere die tatsache das es Menschen mit anderen Meinungen gibt. Diese haben andere Standpunkte. Um etwas zu bewegen muss man nicht Menschen Angreifen, sondern die Sache, und zwar mit den demokratischen Mittel eines Rechtsstaates. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
 
@hundefutter: Noch dazu ist die Tätigkeit ansich, Drogen zu konsumieren durchaus etwas, für oder gegen das man sich entscheiden kann. Womit wir wieder beim Thema der nach Meinung einiger medizinisch in den Griff kriegbaren Krankeit schwul sein wären. Das das aber keine Frage des sich dafür oder dagegen entscheidens ist, wie schonmal geschrieben einfach drin und sozusagen angewachsen ist, wieso darf sich da jemand anmaßen, zu fordern, das nicht sehen zu müssen, nicht damit konfrontiert werden zu dürfen ? Die Tat Meinungsäußerung ist nämlich was ganz anderes, ist eindeutig vorgelagert, vor dem befindlich was Eich tat: einen Mob zu bilden oder zu supporten. Will sagen: man muss keine Dreschflegel mit sich rumschleppen, wenn man nur diskutieren will. Denn die Kampagne hat die Zielsetzung draufzuhauen und nieder zu knüppeln, eben per Freiraum begrenzen oder wieder entziehen. Wenn du das nicht getrennt von einander sehen kannst bzw. die haarfeine Trennlinie zwischen passiv und aktiv nicht erkennen kannst oder gar nicht wahrhaben willst, dann brauchen wir wirklich nicht weiter zu diskutieren.
 
@DerTigga: Du verstehst nicht worauf ich raus will. Die Drogenfrage war rhetorisch um aufzuzeigen das es aktuell veraltete Ansichten gibt. Nämlich die das der Staat bei allen Themen eine Moralische Instanz bilden muss. Staatliche Moral ist keine Konstante und spiegelt nicht zwingend die moralische Einstellung des Volkes wieder. Wer hält den diese Moral auf dem laufenden wenn nicht das Volk? Und da wird es zwingen Befürworter und Gegner geben, IMMER. Und das ist auch gut so. Ich bin nicht für Drogen oder gegen Schwule, du scheinst das hier irgendwie alles zu vermischen. RE57 ist ganz einfach zu verstehen. Ich habe nur das Gefühl das du das hier als Wettkampf siehst und nicht als Diskussion.
 
@hundefutter: nein, aber ich empfinde dein Schreiben bzw. deine Argumentation als Eich bzw. die auf seiner Denkweise ausgelebten (Spenden)Taten tendenziell doch reichlich in Schutz nehmen wollend bzw. beinah völlig legitim, da "erklärbar", um nicht zu sagen: nachvollziehbar.
 
@hundefutter: Wer Geld für eine Organisation spendet, die eine Gleichstellung der Homoehe verhindern möchte steht doch gegen die Offenheit!?! Das ist so als würde man sagen "Jeder kann seine Meinung sagen, aber ich spende Geld für eine Organisation die die Meinungsfreiheit abschaffen soll". Das finde ich viel heuchlerischer!
 
@hundefutter: Das Problem ist das Eich diese Akzeptanz ja nicht hat und viel Geld dafür bereit war los zu werden, um sich damit nicht konfrontieren zu müssen.
 
@knirps: ..was dann anhand der Mehrfachzahlung einen Charakterzug offenbart und somit klar ist: das war kein Ausrutscher, sondern Vorsatz. Erklärt dann selbstredend, wieso er ungeeignet ist, den Chefposten eines sich als weltoffen und tollerant bezeichnenden Unternehmens inne zu haben.
 
"Anti-Homosexualität" ist auch etwas anderes als gegen die Gleichstellung der Homo-Ehe mit der "normalen"-Ehe zu sein. Ich bin auch nicht für die Gleichstellung der Homo-Ehe, habe aber nichts gegen die eingetragene Lebenspartnerschaft... Ich glaube, das wird häufig verwechselt.
 
@notepad.exe: Die Rechte und vor allem Begünstigungen einer herkömmlichen Ehe sind ja teilweise auch ziemlich daneben. Ich sehe es z.B. durchaus ein daß Familien gefördert werden sollen, aber das setzt die Existenz von Kindern voraus. Es gibt nicht den geringsten Grund Leute zu bevorzugen nur weil sie geheiratet haben, oder andersrum andere zu benachteiligen weil sie es nicht tun. Ein Standard sollte wirklich für alle reichen.
 
@Johnny Cache: ich finde es zum beispiel eine bodenlose schweinerei dass paare mit kindern vorteile bei der baufinanzierung haben, im vergleich zu kinderlosen paaren. ungerechtigkeit gibts also an jeder ecke, nicht nur bei den schwulen ;)
 
@Johnny Cache: Nest bauen ist teuer, da muss erstmal mehr in der Kasse sein um überhaupt Kinder zeugen zu wollen. Wenn dann durch die Kinder einer zu Hause bleiben und später in Teilzeit gehen muss wird es noch schwieriger genug Geld zu verdienen um die Mäuler zu stopfen. Ehegattensplitting halte ich aber dennoch auch für überholt, da es die alte Rollenverteilung fördert und denjenigen der weniger verdient sogar finanziell noch abhängiger vom Anderen dastehen lässt.
 
@otzepo: Nest bauen ist aber für jeden teuer, ganz unabhängig davon ob man jetzt allein ist oder verheiratet. Was mir gegen den Strich geht ist daß hier ein Bonus für die reine Möglichkeit Kinder zu bekommen verteilt wird, und das selbstverständlich auf den Rücken aller anderen. Und dabei geht es nicht nur um Steuern, sondern auch um so asoziale Konstrukte wie die Sozialauswahl bei Kündigungen. Da werden unverheiratete auch extrem benachteiligt, obwohl es ja wohl deutlich schwieriger ist einen Haushalt allein aufrecht zu erhalten als zu zweit. Die Liste könnte man sicher ewig weiterführen. Und um es noch einmal ganz klar zu sagen, ich bin durchaus für die Förderung von Familien, aber auch nur für die. Und selbstverständlich sollten eingetragene Partnerschaften gleichberechtigt abgesichert werden dürfen, das versteht sich ja von selbst.
 
@Johnny Cache: OFFTOPIC: Wenn die Arbeit anständig bezahlt werden würde wär alles andere kaum nennenswert, Schuld an der Misere ist das niedrige Lohnniveau in Deutschland. Was ich noch bedenklich finde ist der Fall einer Scheidung/Trennung und die Frau bekommt die Kinder. Da kann Mann gar nicht so viel verdienen wie dann an Unterhalt fällig ist, auf jeden Fall ein Grund als Mann keine Kinder in die Welt setzen zu wollen. Vielleicht bei der Ehe nur die Steuerersparnisse geben, wenn versprochen wird Kinder zu machen, wer es nicht tut muss das Geld zurück zahlen :D Prost Mahlzeit, das geht natürlich auch nicht, da dann ja die unfruchtbaren Paare benachteiligt werden die wohl einen höheren Stellenwert haben als Homosexuelle.
 
@notepad.exe: Du hast natürlich Recht, das ist sicherlich nicht auf eine Stufe zu stellen. /fixed
 
@notepad.exe: Wieso bist du gegen die Gleichstellung?
 
@Knerd: Naja eine Homo-Ehe kann leider nicht das Ziel haben für Nachwuchs zu sorgen (nur über Adoption). Finde gerade zu "Kinderarmen Zeiten" wie aktuell sollte da keine Gleichstellung erfolgen. Irgendwo muss ja der Ansporn her kommen heutzutage noch Kinder in die Welt zu setzen. Eingetragene Lebenspartnerschaften sind doch auch OK.
 
@Stefan_der_held: Ich will keine Kinder und werd mich vermutlich mit 25 einer Vasektomie unterziehen, darf ich dann auch nicht heiraten? "Eingetragene Lebenspartnerschaften sind doch auch OK." Wenn sie denn die gleichen Rechte hätten.
 
@Knerd: du KÖNNTEST jedoch mit einer Lebensgefährtin Kinder bekommen. DAS ist ja von Grund auf bei Homosexuellen ohne weiteres nicht möglich. Habe in meinem privaten Umfeld einige homosexuelle und muss sagen: Es sind ganz normale Menschen - nur eben eine Homoehe mit einer "normalen" (was ist schon normal) Ehe gleich zu stellen halte ich für sehr fragwürdig. Da stimmen mir sogar die genannten Bekannten zu. Alles was diese genannten möchten ist sich öffentlich dazu zu bekennen ohne sich zu outen. Den ganzen steuerlichen kram bezeichnen diese mit "maximal drittrangig".
 
@Stefan_der_held: Bei Lesben schon ;) Und nein kann ich dann nicht mehr und wenn doch verklage ich den behandelnden Arzt. Er geht mir nichtmal um Steuerrecht, sondern um Dinge wie Besuchsrecht in Gefängnissen, Aussageverweigerungsrecht etc.
 
@notepad.exe: Mit welcher rationalen Begründung?
 
Ich bin selbst schwul und finde es persönlich irgendwie seltsam, in einer jetzigen Zeit, wo alte Ansichten verworfen werden und die Gesellschaft sich wandelt, auf eine uralte Tradition zu pochen, die der Inbegriff der heterosexuellen Partnerschaft ist. Ich muss nicht unbedingt "heiraten", was ich mir aber wünsche, dass mein Partner nach meinem Ableben genauso abgesichert ist, wie eine vermeintliche Ehefrau es wäre. Gleiches gilt für andere Situationen, bei denen Ehepartner besondere Rechte genießen: Erbschaftsrecht, Auskünfte im Krankenhaus bei Unfällen, etc. ... Hier will ich einfach eine rechtlich vorm Staat gesetzliche Gleichstellung für meinen Lebenspartner und mich, aber das muss nicht zwangsweise durch eine "Heirat" ausgedrückt werden, eine eingetragene Lebenspartnerschaft reicht da auch völlig aus. Damit will ich anderen gleichgeschlechtlichen Partnern eine Heirat nicht absprechen. Ist ja kein Wunder, wenn in unserer Gesellschaft die Ehe als erstrebenswertes Ziel für ein erfülltes Leben definiert wird. Jeder, wie er mag. :)
 
@Blauer Pfeil: Du bist der erste, der es für mich richtig auf den Punkt gebracht hat.
 
@notepad.exe: Wieso bist du gegen die Gleichstellung, gibst aber "Johnny Cache" recht wenn er meint, dass die rechte für Heterosexuelle verheiratete Partnerschaften "...ziemlich daneben" sind. Also doch jeder die gleichen Rechte, oder wie? Was stört dich dann allgemein an einer Gleichstellung der Homoehe? Hast du Angst, dass dann die Kinder schwul werden oder zu viele Homosexuelle heiraten und dann die Vorteile für Heterosexuelle sich verschlechtern?
 
Hmm, irgendwie ergibt das keinen Sinn. Im einen Fall möchten die Homosexuellen daß alle gleich behandelt werden und das Privatleben keinen Einfluß auf die Firma haben soll, aber auf der anderen Seite wollen sie ihrem CEO genau das jetzt vorschreiben. Vielleicht sollten sie da auch mal mit strahlendem Vorbild voran gehen.
 
Also gibt es keine Meinungsfreiheit mehr??? Man MUSS also Pro sein und auf gar keinen Fall Contra??? Ist das die neue Gesellschaft??? Man darf sich zu nix mehr äussern??? Was der Mann privat macht, hat nix mit seinem Job zu tun. Also lasst den Mann in ruhe!
 
@Gannicus: Als CEO hast du aber einen gewissen Vorbildcharakter, und vor allem dann, wenn sich die Mozilla-Fundation auf "Offenheit" und "Freiheit" beruft, passen solche Aktionen vom CEO (auch wenn sie nichts mit der Fundation zu tun haben) nicht gut ins Bild. Ein bekennender Frauenfeind würde in einer Organisation, die sich für die Rechte von Frauen einsetzt, ebenso problematisch sein.
 
@Overflow: Ja klar, alle haben Vorbildcharakter! Wie ich diesen schmutzigen Satz hasse! Vorbild hier und Vorbild da. Vielleicht ist er andersum auch ein Vorbild! Andersrum geht das nicht oder was?
 
@Gannicus: Wieso kapieren manche Leute eigentlich nie, dass Meinungsfreiheit beidseitig gilt? Wenn Person A seine Meinung sagt, kann Person B selbstverständlich(!) Kritik daran üben bzw. seine Meinung dazu sagen. Manche scheinen wirklich zu meinen, dass freie Meinungsäußerung bedeutet, dass man alles stillschweigend hinnehmen muss. Niemand hat gesagt, dass CEO Eich irgendetwas nicht sagen darf, aber jeder hat das Recht darauf zu reagieren wie er eben Bock hat.
 
@Brabbel: Das ist richtig, aber hier wird ja sein Rücktritt gefordert. Mit anderen Worten, wenn man eine andere Meinung hat als der Mainstream hält man entweder die Klappe oder muss mit Repressalien rechnen! Schöne Demokratie - NICHT!
 
@Brabbel: Was für ein Quatsch!
 
@heidenf: Ganz genau so sieht es aus!
 
@heidenf: Das Verhältnis zwischen CEO und seinen Mitarbeitern ist offensichtlich nicht symmetrisch. Der CEO trägt im Rahmen seines Jobs Verantwortung für alle seine Mitarbeiter, der Mitarbeiter nur für sich selbst. Das hat zur Konsequenz, dass die (auch persönliche) Meinung des CEOs anders bewertet werden muss, als die eines jeden Mitarbeiters. Der CEO vertritt seine Mitarbeiter, wenn ich als Mitarbeiter mich damit nicht identifizieren kann, dann darf ich das mitteilen.
 
@nablaquabla: Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist fest im Grundgesetz einer jeden Demokratie verankert. Mit der Tätigkeit als CEO lege ich meine Grundrechte nicht ab. Zumahl er nicht im Namen der Firma gesprochen/agiert hat, sondern als Privatperson. Seine Mitarbeiter dürfen ihm natürlich auch mitteilen, dass sie anderer Meinung sind, aber das rechtfertigt keine Rücktrittsforderung. Ich glaube auch kaum, dass er in seiner Rolle als CEO seine Mitarbeiter in ihrem Privatleben beschneidet. Andersherum wird es komischerweise toleriert!
 
@heidenf: Das Recht Meinungsfreiheit geht nicht von der Gesellschaft aus, sondern vom Staat. Das heißt, der Staat darf dich nicht verknacken, wenn du irgendeiner Meinung bist. Dass Leute was dagegen haben können, wenn du einer Meinung bist ist Teil des Diskurses. Und Meinungsfreiheit ist kein Diskurs-Verbot. Wie gesagt, als CEO (hier kann man Privatperson und öffentliche Funktion nicht mehr klar trennen) muss man auf seine öffentlichen Aussagen achten, da man die Gesamtheit der Mitarbeiter vertritt. So ist das eben in der echten Welt.
 
@nablaquabla: Als Privatman vertritt er nur den Privatman. Er ist ja nicht im Namen der Firma aufgetreten. Das er auf seine öffentlichen Aussagen auch als Privatman achten muß ist deine ganz private Meinung. Mag Menschen geben, die das anders sehen und da wären wir wieder beim Kernproblem. Jeder hat eine andere Sicht auf die Dinge und darf sie auch zum Ausdruck bringen. So ist das eben in einer echten Demokratie!
 
@heidenf: Wie soll man das trennen? Das kann man nicht trennen. Stell dir vor Gauck würde Interviews geben wo er "als Privatmann" genau das Gegenteil vertritt von dem, was er politisch vertritt. Das geht eben nicht. Da muss eine gewisse Integrität vorhanden sein. Genauso wie man sich dann fragen würde, wie Gauck hinter seinem politischen Handeln stehen kann, fragt man sich eben hier wie Eich hinter den Interessen seiner Mitarbeiter stehen kann. Man muss und - meiner Ansicht nach kann - diese Meinung nicht einfach stehen lassen. Das wäre schlicht und ergreifend blutleer. Für manche Dinge muss man eben gerade stehen und sich einsetzen, sonst tut sich nichts. So ist das eben hier.
 
@nablaquabla: Gauck und Eich zu vergleichen ist in der Relation in etwa so wie einen normalen Mozilla Mitarbeiter mit Eich zu vergleichen. Dann darf auch kein normaler Mitarbeiter privat eine Meinung vertreten, die mit der Mainstream Meinung seiner Firma kollidiert. Das würde genauso auf die Kollegen zurückfallen. Wo ziehst du die Grenzen? Ab wann ist ein Mensch genug im "Rampenlicht" um sein Privatleben opfern zu müssen? Und wer legt diese Grenzen fest?
 
@heidenf: Eich trägt als CEO die Verantwortung für die gesamte Mitarbeiterschaft, nicht nur für sich. Er vertritt als Person Mozilla, was er sagt, sagt Mozilla, wofür er steht, dafür steht Mozilla etc. Gauck steht als Bundespräsident für Deutschland und seine Position spiegelt genauso die Position des Bundesrepublik Deutschland wieder. Ich sehe da keinen prinzipiellen Unterschied, weswegen der Vergleich nicht in Ordnung wäre. Natürlich steckt da ein anderes Gewicht, aber das ist ja Sinn des Vergleichs. Ein gewöhnlicher Mitarbeiter trägt keine solche Verantwortung bzw. nur sehr eingeschränkt. Ein CEO jedoch ist eindeutig eine öffentliche Person, die sich bewusst darüber sein sollte, was seine Aussagen und Wirken für Folgen hat.
 
@nablaquabla: Aber genau darum gehts doch. Wenn ein CEO auch als Privatman seine Firma vertritt, dann gilt das auch für einen Mitarbeiter. Was dieser öffentlich bei Facebook oder Xing über seine Firma sagt, fällt auch auf diese zurück. Ich wiederhole die Frage: Wo ziehst du die Grenzen. Nur beim CEO, oder auch beim CFO, beim COO, bei der Klofrau etc. pp. JEDER Mitarbeiter repräsentiert seine Firma. Also muss sich auch JEDER private so verhalten, wie es der Firma genehm ist. Das hat mit Demokratie nicht wirklich was zu tun. Ist ja auch nicht so, dass Eich etwas illegales gemacht hätte. Er vertritt lediglich eine andere Meinung und das muss erlaubt sein. Aber ich sehe schon, wir kommen bei diesem Thema nicht wirklich zusammen.
 
@heidenf: Ich weiß nicht wozu man da eine Grenze ziehen muss. Es gibt keine Grenze. Der Übergang ist da völlig fließend und abhängig von vielen Faktoren. Bspw. wenn ein einfacher Elektroniker sich bis zur Besinnungslosigkeit im Freundeskreis betrinkt, dann ist das der Firma völlig egal. Wenn er dies aber auf einer von der Firma gesponserten Party im Firmen-Polo tut, dann ist das der Firma nicht mehr egal. Ich denke das wird jeder im Einzelfall entscheiden können. Ein CEO ist da eben ein Extremfall, da er ganz zentral für die Handlungen der Firma verantwortlich ist. Die Beurteilung davon liegt dann bei jedem selbst, du scheinst das gut trennen zu können und kein Problem mit der Diskrepanz zwischen persönlichen Ansichten und Werten der Firma zu haben. Ich sehe das anders. Ich denke so kann man das dann auch belassen.
 
@Gannicus: "Also gibt es keine Meinungsfreiheit mehr??? Man MUSS also Pro sein und auf gar keinen Fall Contra??? Ist das die neue Gesellschaft??? Man darf sich zu nix mehr äussern???" --- Du scheinst hier tatsächlich zu übersehen, dass es diesbezüglich längst nicht mehr nur um eine bloße Meinungsäußerung Eichs geht, sondern um ein Aktivwerden in Sachen Diskriminierung. Die Geldzahlung ist in diesem Zusammenhang ganz eindeutig als aktive Handlung zu erkennen und stellt eben nicht nur eine simple oder gar harmlose "Meinungsäußerung" dar! Ein Gesetz gegen die Homo-Ehe auf den Weg bringen zu wollen, birgt letztendlich eine weit größere Gefahr für unser gesellschaftliches Zusammenleben, als ein Gesetz einzufordern, welches die Gleichberechtigung in u.a. dieser Angelegenheit verbindlich regelt.
 
Was mich an der Sache stört, ist das Heuchlerische daran. Ob jemand etwas gegen Homosexuelle hat, oder nicht, ist hier nicht einmal so ausschlaggebend. Meiner Meinung nach geht es hier mehr um die Meinungsfreiheit und diese auch zu äussern. Wie hier auch schon erwähnt wurde, ist es völlig egal was der CEO in seinem Privatleben unterstützt, solange es beruflich nicht zu Diskriminierungen kommt. Eine Meinung muss nicht zwingend gut, oder richtig sein, aber ich hoffe, dass wir das Recht behalten und wahren sollten eine zu haben. Für mich ist es sehr heuchlerisch den CEO für seine Meinung zu diskreditieren und im gleichen Atemzug die Gleichstellung zu verlangen.
 
@Rumulus: Merkwürdig, Plötzlich ist aktive Diskriminierung gleich (=) Meinungsfreiheit? Seine Meinung kann er sagen wann und wie oft er will, Geld zu spenden um die Meinung gegen den Willen anderer durchzusetzen hat nicht mit Meinungsfreiheit gemein ist schlichte Diskriminierung. Richtig Merkwürdig : da fordert eine "Minderheit" einfach die Rechtliche Gleichstellung ohne Kirchliche Allüren, das wird ihnen von einer Theologisch indoktrinierten Menschenverachtenden Gruppe verweigert, die auch zu Gewalttaten aufruft, die dann von so einen auch noch finanziell unterstützt wird, das ist Meinungsfreiheit. Danke, wieder was gelernt.
 
@Kribs: Blödsinn, was ist los hier? Es geht hier nicht um einen Aufruf zur Gewalt! Hört auf so masslos zu übertreiben und Unterstellungen zu machen, dadurch wird eben die Sache nur loch lächerlich. Natürlich gibt es Extremisten die gegen Homosexuelle Gewalt ausüben, aber nicht jeder der etwas gegen Homoehen hat, ist auch für Gewalt, oder beruflicher Benachteiligung. Aber dein Beitrag zeigt mir nur, wie klein die Unterschiede in der extremen Auslegungen/ÜBERTREIBUNGEN einzelner Meinungen sein können. Was du hier machst, ist nicht minder unsachlich, als das was du damit verurteilst.
 
@Rumulus: Ja klar Blödsinn, wie kann nur jemand die absurde Behauptung aufstellen das eine Vereinigung "Proposition 8" die von mehreren amerikanischen Gerichten wegen Aufruf und Gewaltanwendung verurteilt wurde, die vom Höchsten Amerikanischen Gericht als Verfassung widrig erklärt wurde , wie kann eine Solche Vereinigung und ihre "Gönner" nicht anderes sein als "Vertreter der Meinungsfreiheit"? Und da du jetzt bestimmt nach Quellen fragst, gib einfach bei Google "Proposition 8, 2008" ein, gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung und für den Überblick rate ich zu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Proposition_8
 
@Kribs: Lese bitte dein Link selbst mal durch, da wird dir klar, dass es sich dabei um einen Gesetzesentwurf/Referendum handelt und um keinen Aufruf zur Gewalt. Nur weil ich für ein Gesetz bin, heisst das noch lange nicht, dass ich auf für die Schandtaten Gleichgesinnter bin. Es gibt auch schwule Gewalttäter, deswegen würde ich aber nie so voreingenommen sein und behaupten, dass dies auf ihre Homosexualität zurückzuführen ist. Nur weil ich einen Nationalstolz habe, bin ich noch lange kein Nationalsozialist. Nur weil ich gelegentlich die Geschwindigkeitsvorgaben geringfügig überschreite, bin ich sicherlich noch lange kein Raser. Genau dieser feine aber sehr wichtige Unterschied wird hier nicht gemacht, und genau das empfinde ich als überaus heuchlerisch. Toleranz gilt für beide Seiten einer Meinung, aber dafür fehlt oft die Einsicht.
 
@Rumulus: "und für den Überblick rate ich zu Wiki...." In dem Satz versteckt sich eine "Versteckte" Bedeutung >"das Überblicken"< währest du auf meinem Ratschlag mit "gib einfach bei Google "Proposition 8, 2008" ein, gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung" wärest du vieleicht über eine Menge Artikel gestolpert, die sich eingehender mit den Zuständen auseinandergesetzt hätten! So ist leider dein Versucht, sich der Informationshoheit wieder zu bemächtigen, gescheitert
 
@Kribs: Ich würde gerne mich selbst heiraten! Wer dagegen ist, betreibt mir gegenüber aktive Diskriminierung!
 
@heidenf: Niemand hat etwas gegen deine Meinung, auch nicht gegen das "Selbstverliebt sein" und wenn du beide Hände abwechselnd oder gleichzeitig benutzt sehe ich keine Diskriminierung. sollten aber deine Füße eifersüchtig werden ist das dein Problem!#i
 
@Kribs: Aber ich möchte dann auch Steuerklasse 3. Meine Füße sind damit einverstanden!
 
@Rumulus: Was ist daran heuchlerisch? Wenn man eine Meinung vertritt, dann muss man dafür auch die Konsequenzen tragen. Wenn ich mich als CEO auf den Tisch stelle und verkünde, dass Schwarze genetisch Weißen unterlegen sind, dann kann ich nicht davon ausgehen weiter CEO zu bleiben, da ich als CEO nicht nur Weiße unter mir habe, sondern eben auch Schwarze. Das gleiche gilt hier: Der CEO vertritt eine Meinung, die Homosexuellen schaden kann. Würdest du für einen Menschen arbeiten, der dir am liebsten Rechte verweigern würde, wenn er könnte? Oder hier verschärfend: Würdest du einem Menschen dazu verhelfen finanzielle Mittel aufzubauen, die er dafür einsetzt gegen deine Interessen zu arbeiten? Ich würde das sicherlich nicht. Insofern doch völlig nachvollziehbar.
 
@nablaquabla: Ich kann dir an deiner eigenen Aussage aufzeigen was ich als heuchlerisch empfinde. Zitat von dir: "Wenn man eine Meinung vertritt, dann muss man dafür auch die Konsequenzen tragen." Was wäre, wenn die Mitarbeiter für ihre Meinung nun die Kündigung kriegen würden? Genau das, was zu zuerst gedacht hast, nachdem du dies gelesen hast, aber hier niemals zugeben würdest, empfinde ich als heuchlerisch.
 
@Rumulus: Okay, wenn der CEO Kritik an Homosexuellen übt, kann er zum Rücktritt aufgefordert werden, aber wenn seine homosexuellen Mitarbeiter Kritik am CEO üben, kann er sie nicht kündigen. Das ist keine Heuchelei, das ist schlicht wie das eben ist, wenn man Verantwortung für mehr als sich selbst trägt.
 
@nablaquabla: Für mich ist das Doppelmoral. Für mich ist Meinungsfreiheit, dass man ohne mit Konsequenzen zurechnen sagen kann was man denkt! Voraussetzung, dass die Aussage nicht ehrverletzenden, oder sonst diskreditierend ist. Aber genug zu dem Thema, jeder von uns hat seine Meinung und darf sie haben und das ist gut so ...... In diesem Sinne einen schönen Tag noch.
 
@Rumulus: wenn jemand an eine Organisation spendet, die sich dafür einsetzt, dass Menschen weiter ungleich behandelt werden, dann ist das für mich ehrverletzend, diskriminierend und unmoralisch. Es gibt schlicht keinen vernünftigen Grund, Menschen an der Stelle unterschiedlich zu behandeln. Und dass sich insbesondere Menschen darüber aufregen, die das Thema gar nicht betrifft, kommt noch dazu.
 
@der_ingo: Für mich ist eine Banane krumm, für dich ist sie gebogen. Wer hat nun recht?
 
@Rumulus: darum geht es nicht. Es geht darum, ob du als Rechtshänder einem Linkshänder das Recht zugestehst, eine Linkshändermaus zu nutzen. Und da hast du keine Wahl, denn in dem Beispiel betrifft es dich schlicht nicht.
 
Meinungsfreiheit sollte nicht bei dem Wort enden, sondern mit der Tat weitergehen, solange diese keine anderen Menschen in ihren Grundrecht verletzt. Soweit ich weiß ist noch kein Flugzeug in einen Turm gerast, nur weil in Amsterdam zwei schwule geheiratet und die gleichen Rechte bekommen haben. Ist doch ziemlich heuchlerisch zu sagen, dass man Meinungsfreiheit toll findet, aber das man strikt gegen die Umsetzung dieser ist.
Wo liegt das Problem einer Gleichstellung? Wieso sollte man etwas dagegen haben das Fremde heiraten? Ich meine, ist mir doch egal ob Michael und Ute oder Michael und Franz aus Köln-Kalk heiraten. Was hat das mit mir zu tun. Wo tut mir das in meinen Rechten weh?
 
@Tarantel: Wenn du strenggläubisch bist, tut dir das enorm weh ;)
 
@Knerd: Das mag ja sein, mir tun religiöse Menschen weh, trotzdem würde ich niemals eine Kampagne finanzieren die alle Religionen verbieten will. Das wäre gegen Meinungs- und Religionsfreiheit und gegen das Mensch sein. Ich verstehe ja, dass man gegen etwas ist, wenn man aber anfängt Sachen zu Sponsoren, die die Freiheit anderer Menschen beeinflusst hat das eher was mit Hetze zu tun.
 
@Tarantel: Du vergisst dabei eines, was Richtig, oder Falsch ist, ist eine Frage das Standpunktes. Hier von Freiheit zu reden, ist auch nur ein Standpunkt, denn keiner von uns kann das, was er für Freiheit bezeichnet, automatisch für ein Grundrecht nehmen. Solche Entscheidungen sind immer eine Frage der Moral, Ethik und werden (sollten) von der Allgemeinheit entschieden werden. Auch wenn es je nach Standpunkt ungerecht empfunden wird, kann eine Gesellschaft niemals funktionieren, wenn eine Minderheit über Richtig und Falsch entscheidet. Nur um klar zustellen, es geht dabei jetzt weniger um das Thema an sich, das wäre sinnlos und Zeitverschwendung darüber zu diskutieren, da die Meinungen schon gemacht sind. Mir geht es um ein fundamentales Problem, das hier keine Berücksichtigung bekommt.
 
@Ruderix2007: Von der Allgemeinheit sollte entschieden werden? Vom wem? Die Welt? Ganz Europa, Deutschland, ein Bundesland, die Stadt? "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Jeder wie er will, solange er dadurch keinen anderen Menschen leid antut. Meinungsfreiheit heißt akzeptieren und keine Angst vor der Durchführung zu haben. Wenn man aber sagt die Homoehe ist weniger Wert als die Ehe zwischen Heterosexuellen Partner und sollte nicht gefördert werden, so ist also die Würde und die Gleichstellung des Menschen nicht mehr unantastbar.
 
@Tarantel:

Die Meinungsfreiheit ist das Recht der Meinungsäußerungsfreiheit, auch Redefreiheit genannt, Dabei ist der Inhalt egal, ob es wie hier um Homo-Ehe Befürworter, oder Gegner geht. Hier werden mit grossen Reden die Meinungsfreiheit angepriesen, obgleich die Befürworter und auch Gegner sich gegenseitig dies in ihren Kommentaren immer wieder abspenstig machen. Ihr solltet eure Beiträge mal mit Abstand lesen, dann merkt ihr, dass weder der Eine, noch der Andere die Toleranz lebt, die er sich auf die Fahne geschrieben hat. Meinungsfreiheit ist auch unliebsame Äusserungen zu akzeptieren und muss nicht zwingend immer seiner eigenen entsprechen. Die meisten hier sind Heuchler und in der Sache verlogen nur merken sie es nicht, weil sie in ihrer Meinung festgefahren sind. Jegliche Diskussion für einen Konzerns erübrigt sich damit.
 
@Ruderix2007: Spenden sind keine bloßen Äußerungen. Ob ich sag Ausländer sind doof oder ob ich Ausländer klatschen geh ist genauso ein Unterschied wie ob ich sag Schwule sollten nicht heiraten oder ob ich Kampagnen gegen Rechte Homosexueller finanziere. Desweiteren erkenne ich keine Heuchelei darin wenn man die Meinung äußert man solle die Meinung oder Aktionen von anderen nicht tolerieren, denn letztenendes bleibt es ja nur eine Äußerung und somit selbst nur eine Meinung derer man ja frei ist. Heuchelei ist das also nicht, sondern eigentlich ganz im Gegenteil eher konsequent ;)
 
@lutschboy: Ich meinte damit explizit die Kommentarverfasser damit und nicht der Inhalt der News. Dachte eigentlich, dass man dies aus dem Kontext lesen kann. ;) Ohne jetzt auf das Thema und die News hier einzugehen, aber hier ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass eine Minderheit (im Sinne des Wortes und nicht abwertend gemeint), die am lautestend schreit, automatisch denkt, dass sie die Weisheit gepachtet hat. Aber ich denke, dies ist zu anspruchsvoll für hier in WF, damit das auch richtig verstanden wird. :)
 
@Ruderix2007: Aber dein Text wurde doch schon mit meinem Kommentar, den du beantwortest hast widerlegt. Meinungsfreiheit muss zur Tat werden, natürlich darf jeder das sagen was er will, wenn er aber einer Organisation Geld gibt, die sich auf die Fahne geschrieben hat Homoehen Vorteile zu entwenden und dadurch auch diese Ehe als zweite Klasse degradiert hat nicht wirklich viel mit dem Gedanken der Freiheit zu tun. ich finde wer Meinungsfreiheit möchte, sollte aber eben auch die Freiheit des Menschen akzeptieren das zu tun was er will, solange er keinem anderen weh tut.
 
@Tarantel: Solange es nur den Menschen selbst betrifft, bin ich deiner Meinung, aber sobald Dritte davon betroffen sind, sieht es anders aus. Meinungsfreiheit muss nicht automatisch zur Tat werden, Meinungsfreiheit ist nur das Recht der Meinungsäusserung, was der einzelne hineininterpretiert hat nicht Allgemeingültigkeit.
 
@Ruderix2007: Welcher Dritte ist durch die Homoehe betroffen?
 
@Tarantel: z.B. Adoptivkinder? Aber lassen wir das Thema, denn ich will mit Absicht nicht explizit darüber schreiben, Grund habe ich schon erwähnt.
 
@Ruderix2007: Du willst mir wirklich sagen, dass Adoptivkinder in einer Homoehe schlechter davon kommen als bei einer Heteroehe, wo fast jede zweite Geschieden wird und deutlich mehr Häuslichegewalt vorkommt? Oder kommst du mit dem Argument, dass Kinder Homosexuell werden. Ich bitte dich, es gibt genügt Studien die das Gegenteil beweisen. Lassen wir es gut sein, ich akzeptiere deine Meinung, auch wenn ich gegen diese bin.
 
@Tarantel: Darum will ich nicht darüber schreiben, du legst mir Dinge in den Mund die ich nie so gesagt, oder gedacht habe! Wenn du so offen und tolerant bist, wie du von dir denkst, dann denke mal daran wie es einem Kind gehen könnte, wenn die Gesellschaft eben nicht so perfekt ist, wie du sie gerne haben möchtest! Oder im Klartext, sehe die Gesellschaft wie sie wirklich ist, mit all ihrem Gutem und auch Schlechten.
 
@Ruderix2007: Jo, ab mit dir auf Intelligenzbestienforum.de, aber vorsicht, falls es das gibt wird es dir dort vielleicht schwerer als hier fallen den Oberchecker zu geben.
 
@lutschboy:"Jo, ab mit dir auf Intelligenzbestienforum.de, aber vorsicht, falls es das gibt wird es dir dort vielleicht schwerer als hier fallen den Oberchecker zu geben." Beleidigungen, Abwertungen, Schmähungen werden auch nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt! Sie sind einfach ganz schlechter Stiel!
 
@Ruderix2007: zu re:2 / Redefreiheit ist ein Synonym für Meinungsfreiheit, die Redefreiheit dem Wort nach gibt es nicht, würde ja bedeuten das du jederzeit überall und gegen den Willen anderer (Stören) reden darfst. Meinungsfreiheit schließt nicht ein das damit Menschenrechte/Grundrechte/Persönliche Freiheiten/Persönliches Umfeld eingeschränkt werden. Meinungsfreiheit ist das Recht eine Meinung egal welscher Ausprägung zu haben wenn sich nicht gegen Grundsätzliche Rechte gerichtet ist. Einer Person das Gleiche Recht vorzuenthalten nur weil ER/SIE/ES ein bestimmtes Geschlecht, eine bestimmte Hautfarbe, eine bestimmte sexuelle Orientierung, (usw.) haben, wiederspricht DER FREIHEIT, eine Solche Meinung ist ein Eingriff ich die Menschenrechte dieser Personen und damit ein direkter Angriff auf die Grundrechte von allen! Alleine eine solche Meinungsäußerung diskreditiert den äußernden für sämtliche Posten die ein Soziales zusammenleben befürworten und fördern sollen, dazu gehört die Mozilla Stiftung! (MEINE MEINUNG)
 
Mozilla vertritt freiheitliche Prinzipien und da passt dass nicht. Grad ein CEO ist wie kaum eine andere Person eines Unternehmens für die öffentliche Wahrnehmung da, und wenn diese eben Schaden nimmt durch die Aktionen dieser Person dann passt es eben nicht. Es wird ja nicht gefordert dass die Hausfrau fliegt die vielleicht Republikaner wählt, das wäre was anderes. Mozilla sollte wirklich konsequent sein und intolerantes Verhalten an ihrer Spitze nicht dulden.
 
@lutschboy: Dir ist aber schon klar daß Mozilla einfach nur irgendeine beliebige Organisation ist denen "Freiheit" genau so am Arsch vorbei geht wie jeder anderen auch. Oder wie zeichnet sich diese Freiheit denn in irgendeiner bemerkenswerten Form aus? Daß eine Person mit einer solchen Einstellung CEO geworden ist steht auf dem einen Blatt, aber es sind die Leute die gerade das Theater machen welche das ganze erst aufbauschen und den CEO und die damit verbundene Organisation womöglich in Verruf bringen. Oder hätten wir ohne diese Leute je davon erfahren?
 
@Johnny Cache: Ich komm grad ehrlichgesagt nicht mit. OpenSource empfind ich persönlich nicht als "Freiheit am Arsch vorbei gehen", auch nicht die ganzen regelmäßigen Statements gegen Zensur etc und die aktive Mitgliedschaft in der EFF. Das zugegebenermaßen lediglich auf's Internet bezogene Mozilla-Manifest und die Richtlinien der gemeinnützigen Mozilla-Stiftung stehen auch nicht grade für Diskriminierung und Ausschluss von Minderheiten. Und was das "wie und warum etwas an die Öffentlichkeit kam" mit dem "ob es gut oder schlecht für das Image einer Organisation ist" wenn es sich um eine Person handelt die eigentlich nur für den Auftritt und das Image einer Organisation eingestellt wurde erschließt sich mir jetzt nicht wirklich.
 
@Johnny Cache: Merkwürdige Einstellung hast Du! Wer also gegen etwas protestiert was nicht mehr in unsere Zeit passt und nicht dem demokratischen, persönlichen und freiheitlichen System entspricht, wer also gegen sowas protestiert ist der eigentliche Unruhestifter? Wenn also hier z.B. sooo viele gegen Netzsperren sind sind diese die Unruhestifter und nicht die die Netzsperren einführen wollen? Die Protestierer hier sollten also ruhig bleiben um keine Unruhe zu bringen. Und wer gegen die Verhaltensweisen der NSA protestiert soll gefälligst ruhig bleiben weil er sonst ein Unruhestifter ist egal was die NSA macht. Ist Dir klar, dass Du damit Grundregeln der Freiheit und der Demokratie untergräbst, gar gefährdest. Auch gegen ein Unrechts-Regime darf dann nicht protestiert werden, weil das Unruhe schafft: Schlimmstenfalls bei Systemen wie NS-Staat, dem früheren Iran, Nordkorea usw.? SEHR merkwürdig Deine Einstellung! Oder bis in die letzte Konsequenz nicht durchdacht?
 
@Kiebitz: Dir ist schon der Unterscheid einer Regierungsform und einer Firma wie Mozilla bewußt? Es ist eine Sache jemanden an der Spitze zu haben dessen Einstellung einem womöglich schaden könnte, aber eine ganz andere diese Tatsache aller Welt auch noch auf die Nase zu binden. Hättest du lieber jetzt oder vor einer Woche in diese Firma investiert, als du davon noch nichts gewußt hast? Daß diese ganzen Diskussionen Mozilla schaden siehst du ja wohl hoffentlich auch, oder?
 
@Johnny Cache: UND noch was: Auch Führungskräfte in Politik, Wirtschaft und sonstigen Institutionen stehen in Verantwortung für ein politisches System bzw. wie dieses sich darstellt. Und das gilt genauso für eine Partei selbst, ein Unternehmen selbst und eine Institution selbst. Mozilla-Seite: Unsere Mission ist es, OFFENHEIT, Innovation & Chancen im Web zu fördern.OFFENHEIT: Also auch für Andersdenkende und für Protestierende - oder?!
 
Imo gibt es hier für mich eine ganz klare Haltung. Niemand sucht sich seine Sexualität aus, und niemandem wird geschadet, wenn Homosexuelle die absolut gleichen Rechte haben wie Heterosexuelle. Wer da etwas gegen hat gehört für mich zu einem hoffentlich irgendwann aussterbenden Gesellschaftsteil. Leider ist es bis dahin aber noch ein langer Weg, wie ich fürchte..
 
Ich sag mal so: Wem´s nicht passt kann ja gehen.
 
Erschreckend, diese Zensur-Mentalität bei winfuture.de - wenn etwas nicht mit der "political correctness" konform ist, dann wird es gelöscht.
So schafft man also "Probleme" aus der Welt - in diesem Fall eben die sachliche Feststellung, dass Sexualität der Fortpflanzung dient.
 
@Pater_Lingen: Ich bin erstaunt (sollte Ihre Vita stimmen) ist Ihre Einschätzung bzw. Ihre Wertung, das Sexualität alleinig der Fortpflanzung dient, absolut Nonkonform der Allgemein gängigen und anerkannten und des Weltweit verbreiteten Psychologischen Gedanken, das Sexualität der erweiterte Ausdruck einer Zuneigung/Zuwendung ist. Sollten Sie den Allgemeinen Geschlechtsakt, als solchen, mit Sexualität verwechselt haben? Vieleicht sollten Sie sich Gedanklich mit einem "Nicht- Geschlechtlichen-Akt" auseinandersetzen, der rein auf Zuneigung beruht, auch eine Form der Sexualität ist, auseinandersetzten? Vieleicht sollten Sie erst für sich feststellen welche Meinung Sie hier wiedergeben, das der Person oder das ihres Amtes. Ihre Ablehnung einer Gottgegebenen Möglichkeit, verhindert durch "engstirnige" Menschen die in den Dunklen Zeiten unserer Epoche verhaftet sind, Wiederspricht dem Kirchlichen Dogma das wenn nur Gottes Wille geschehe. Ihre Interpretation des Menschen und seiner Handlungen, beruht auf einem Weltbild das alles Ausschließt was nicht Ausdrücklich erlaubt ist, das Menschen wegen Ihren Überzeugungen Ausgrenzt und stigmatisiert das Andersartigkeit als Ausdruck des Bösen verunglimpft. Ich hoffe für Sie und Ihre Gemeine das Sie sich auf den Grundsatz der Nächstenliebe besinnen, und es Gott überlassen über Menschen zu Richten!
 
@Pater_Lingen: Ich möchte, dass du mit deiner Partnerin nur noch Verkehr hast, wenn sie trächtig ist. Sex hat nichts mit Vergnügen oder gar einer Sozialisierungsfunktion zu tun, nein. Es dient ausschließlich der Arterhaltung einer Spezies. Und biologische Ressourcenverschwendung dulden wir hier überhaupt nicht. Wenn du Druck verspürst und deine Partnerin nicht so weit ist, suchst du dir bitte ein anderes empfängnisbereites Weibchen und streust dein Erbgut möglichst weit, wie von der Natur vorgesehen. Du wirst es schon an ihrem Geruch merken, ob sie einen Eisprung hat oder nicht. Good Luck! ;)
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