Microsoft gewinnt im Streit um Google-Scroogled-Spot

Microsoft hat einen Sieg im Streit um die Ausstrahlung eines umstrittenen Radio-Werbespots gewonnen. Die englische Aufsichtsbehörde ASA hat entschieden, dass die "Scroogled"-Werbespots weiter ausgestrahlt werden dürfen. mehr... Microsoft, Google, Scroogled Bildquelle: Microsoft Microsoft, Google, Scroogled Microsoft, Google, Scroogled Microsoft

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Ironischerweise schaut der Outlook Man in die Mails und Files seiner Nutzer und nicht der GMail Man. #MSFail und sensationeller Vertrauensbruch http://www.sueddeutsche.de/digital/spionagevorwuerfe-gegen-microsoft-deine-mails-meine-mails-1.1919302
 
@curl: Reinschauen können doch eh alle Anbieter. Daher finde ich hier eine Verteufelung oder Vergötterung etwas... gewagt.
 
@BloodEX: Microsoft macht genau das was sie in ihrer Kampagne Google vorwerfen. Ganz schön Fail. Im übrigen gilt zumindest für E-Mail Provider in Deutschland: Gemäß § 88 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) ist in Deutschland jeder (ob Unternehmen oder Privatperson), der nachhaltig Telekommunikationsdienste für Dritte mit oder ohne Gewinnerzielungsabsicht anbietet, zur Wahrung des Fernmeldegeheimnisses verpflichtet.[4] Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern ein E-Mail-Konto zur Verfügung stellt und die private Nutzung dieses E-Mail-Kontos duldet, darf den E-Mail-Verkehr des Mitarbeiters mithin nicht überwachen.
 
@curl: Wobei ich mich auf die technische Seite deines Satzteiles, ich zitiere, "und nicht der GMail Man" bezog. Hat denn schon mal jemand versucht, ein US-Unternehmen aufgrund eben jenes deutschen Gesetzes zu verklagen? Gibt bestimmt genügend "Ausnahmen", mit denen man bei sowas seinen Hals aus der Schlinge ziehen kann. Müsste mal jemand durchklappern.
 
@BloodEX: Sollte mal jemand machen. Mit der Aktion von Microsoft verstoßt MS zumindest gegen § 88. Aber solche Kozerne haben leider zuviele Lobbyisten bei den Gesetzgebern sitzen, egal ob Washington oder Berlin. Leider ...
 
@curl: gilt nicht das Gesetz des Landes in dem die Server stehen?
 
@curl: Wenn Du ein Gesetz anführst, dann solltest Du es auch kennen. Jede Firma (z.B. der Emailprovider) darf zu administrativen Zwecken Emails verarbeiten. Dazu gehören zum Beispiel Virenscanner, Spam-Bewerter, ...
 
@Nunk-Junge: Microsoft und auch Google nehmen sich das Recht aber nicht nur für administrative Zwecke raus. Ein Blick in die AGBs hilft...
 
@curl: Und der Rest macht mit... http://goo.gl/qvP6e0
 
@B34ST: Apparently, Microsoft can ‘scroogle’ your privacy whenever it wants.
 
@B34ST: Und Google streitet es wieder einmal ab. Obwohl sie sagen, dass sie nicht schnüffeln, machen sie es wohl doch.
 
@curl: Tja, und die ASA sagt u. a., dass die Kampagne keine falschen Tatsachen verbreitet. Wer ist denn jetzt schlauer, die Fachleute, die das dort beurteilt haben, oder der allwissende Winfuturianer, der Google immer noch für den "Don't be evil"-Konzern hält?
 
@curl: Du verstehst den Unterschied nicht, MS ist weniger daran intressiert die Daten weiterzuverkaufen noch daraus ADs zu generieren wie Google es macht. Reinschauen tun aber alle Anbieter, egal ob Web.de, MS, Google, GMX etc.
 
@Clawhammer: Google würde NIE im Leben die Daten seiner Nutzer "weiter verkaufen"! Ich weiß nicht, warum das immer so falsch rüber kommt, aber Google hätte überhaupt keinen Grund, die Daten zu verkaufen, im Gegenteil, sich würden sich damit selber schaden. Google bereitet dieses Daten auf und verkauft den werbenden Unternehmen die Möglichkeit, dem Nutzer personifizierte Werbung zu verkaufen. Würde Google die Daten ans sich verkaufen, würden sie kein Geld mehr verdienen. Daher kann man zumindest sicher sein, dass seine Daten immer nur bei Google bleiben und nicht zu einem anderen Unternehmen gelangen (mal abgesehen von den Geheimdiensten). Und so what, wenn die Dienste kostenfrei angeboten werden, muss ich als normaldenkender Mensch damit rechnen, dass das anbietende Unternehmen sich einen anderen Weg der Monetarisierung sucht, in dem Fall halt Werbung. Und auf Microsoft würde ich dort auch nicht vertrauen, sie bieten ebenfalls eine Suchmaschine und das Verkaufen von Werbung an, nehmen sich über die AGBs auch das recht heraus, die Mails zu scannen. Wer denkt, dass Microsoft hier in irgendeiner Art und Weise besser wäre, nur weil Werbung nicht ihr Hauptgeschäft ist, irrt gewaltig!
 
@Puncher4444: Es werden doch Ads aus daten generiert ist das kein weiterverkauf?
 
@Clawhammer: Nein, ist es eben nicht! Die Daten bleiben IMMER bei Google. Wenn Google die Nutzerdaten verkaufen würde, würden sie sich ihre Existenzgrundlage nehmen. Google verkauft die Möglichkeit, zugeschnittene Werbung zu schalten. Die werbenden Unternehmen haben dabei keinen Zugriff auf die Daten. Firma XY kommt und sagt, ich will meine Schuhe besser verkaufen, Zielgruppe weiblich, Alter zwischen 15-25 Jahren, Lieblingsfarbe pink, mag Hello Kitty. Google bekommt diese Infos und schaltet die Werbung für die Schuhe auf genau die Leute, die der Zielgruppe entsprechen.
 
@Puncher4444: Also werden die Daten doch verkauft, zwar nicht in form von disketten zum werbenden sondern dadurch das die für den Nutzer passende Werbung durchgeschaltet wird.
 
@Clawhammer: Ich glaube, du verstehst das Prinzip nicht ganz. Der Werbende übergibt Google quasi die Ads und Google schaltet diese. Die werbende Firma kann nicht sehen, wer genau jetzt die Werbung angezeigt bekommt, also wer sich hinter einem Profil verbirgt. Das werbende Unternehmen übergibt Google nur die (ich nenn sie mal) Zielgruppeninformationen, hat aber keinen Einfluss darauf, wer die Werbung angezeigt bekommt. Das geschieht dann bei Google, die auch die einzigen sind, die noch mehr über den User wissen (also bspw. steht eine Person nicht nur auf Hello Kitty und die Farbe pink, sondern hört auch noch gern Pop Musik, ist an Anti-Pickel Kosmetik interessiert und liest die Bravo).
 
@Puncher4444: Das ist mir durchaus bewust, nichts desto troz macht Google Cash mit den gesammelten Daten und verkauft mithilfe dieser Daten Werbeplatformen für die Werbenden. Auch wenn die die daten nicht direkt bekommen.
 
@Clawhammer: http://www.google.com/ads/preferences Da sieht man mal, was Google über einen weiß/denkt. Obwohl ich keinen User dort hab und auch weder GMail noch Google Plus verwende ist das leider nicht so falsch... Nicht auszudenken sollte ich eingeloggt sein, und die Google Netze nutzen würd (GMail, Google Plus, Youtube, Blogger, etc, etc)
 
@Clawhammer: Und? Wo ist das Problem? Das Google ein Werbeunternehmen ist, weiß man nicht erst seit gestern... Das sie fast alle Dienste kostenfrei anbieten und sich das hinten herum über die Werbeeinnahmen finanzieren ist kein Geheimnis. Wo ist nun das eigentliche Problem? Werbung wird so oder so angezeigt, so habe ich noch die Möglichkeit, nur Werbung zu sehen, die mich wirklich interessieren könnte. Und wenn ich nicht möchte, dass Google meine Daten bekommt, muss ich es nicht nutzen. Übrigens handelt auch Yahoo und Microsoft nach genau dem gleichen Muster, nur nicht ganz so groß wie Google.
 
@Tintifax: Ich nutze viele Google Dienste und bei mir steht dort überall "Unbekannt" bzw. "nicht verfügbar"...
 
@Puncher4444: Auch in der rechten Spalte?
 
@Puncher4444: Ich find das immer süß wie die Googleuser sich die Werbung schön reden :D Könnte ja nützlich sein *lach*
 
@Tintifax: Ja... Geschlecht: Unbekannt, Alter: Unbekannt, Sprachen: Keine, Interessen: Unbekannt, Von Ihnen blockierte Werbetreibende: Nicht verfügbar, Deaktivierungseinstellungen: Interessensbezogene Google-Anzeigen im Web
 
@Clawhammer: Und ich finde das immer so niedlich, wenn sich Leute über Google aufregen, die keinen Plan haben, was Google eigentlich mit den Daten macht und wie sie sie verarbeiten und sich dadurch einfach nur selbst disqualifizieren. Herzlich Willkommen im Club genau dieser Leute...
 
@Puncher4444: Was hat das den damit zutn? Es ist einfach schwachsinn sich sowas gut zu reden. Sry wenn ich damit recht hab.
 
@Clawhammer: Bezogen auf deine obigen Kommentare hat das viel miteinander zu tun und nein, du hast nicht recht. Aber mal davon abgesehen: Werbung wird dir eh angezeigt (Thematik Werbeblocker lassen wir jetzt mal außen vor), warum nicht wenigstens Werbung sehen, die dich interessieren KÖNNTE??? Was ist daran so schlimm? Nochmal: Wo ist das Problem, das Google (und auch andere) damit ihr Geld verdienen? Es ist ein normales Geschäft, ich erhalte eine Leistung (Software, Dienste, etc.) und bezahle dafür mit gewissen Informationen, wobei ich dabei aber größtenteils selbst bestimme, mit welchen und wie vielen Daten ich bezahle. Und ich kann auch sicher sein, dass die Daten bei Google bleiben und nicht in dritte Hände gelangen (Geheimdienste mal außen vor).
 
@Puncher4444: Lol, Du bist süß. 'Unbekannt' ist das was DU eingetragen hast. Das ist nicht das was Google von Dir weiß und auch nicht, was sie an Firmen weitergeben. Die Angaben zu Geschlecht, Sprachen, etc lassen sich mit praktisch 100 % Wahrscheinlichkeit einfach aus Deinen Metadaten ableiten. Die selbst eingetragenen Daten sind relativ unwichtig. Wichtig für Google sind die Metadaten (Nutzung).
 
@Nunk-Junge: Mag sein, stört mich aber nicht! Und auch nochmal für dich: Es werden KEINE Daten an andere Firmen weitergegeben... Beschäftige dich mal mit dem Geschäftsmodell, dann wirst du auch sehen warum das so ist.
 
@Puncher4444: Ist das nicht einer der großen Kritikpunkte, dass keiner weiß was Google mit den Daten macht? Dass es faszinierend ist, dass - ohne dass ich mich jemals bei Google angemeldet hab, sie das Alter, Geschlecht, Interessen, etc ziemlich genau wissen? Und dass das bei Benutzern, die GMail oder Google Plus nutzen, vermutlich noch viel heftiger ist?
 
@Clawhammer: was um Himmels willen gibt's da schönzureden!? Du willst es anscheinend einfach nicht kapieren, weil du es nicht kapieren willst. Puncher4444 hat es eigentlich sehr eindringlich erklärt und einfach.
 
@Puncher4444: Woher willst Du wissen welche Daten an wen weitergegeben werden? Und wieso bildest Du Dir ein, dass Du das Geschäftsmodell von Google überblicken könntest? tstststs
 
@curl: Ach, dass du den Unterschied nicht erkennst, ist eh klar gewesen. Das eine ist automatisches Durchscannen aller Ein und Ausgehenden Mails, um ein Profil aller Benutzer zu erstellen, das andere ist das durchsuchen eines Postfachs, weil ein Ex-Mitarbeiter Firmen-Geheimnisse verbreitet hat. Wenn du der Meinung bist dass ersteres besser ist, sei Dir das unbenommen. Ich persönlich hab garantiert kein Mitleid oder Sympathie mit diesem Verbrecher, der Source Codes leakt, und noch dazu so dämlich ist einen Account der betrogenen Ex-Firma zu verwenden...
 
In dem Zusammenhang Microsoft & Bruch der Privatsphäre auch ganz interessant: Microsoft is getting ready to Scroogle Xbox owners -> http://www.appy-geek.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=1&articleid=20017863
 
Immer wieder schockierend wenn etwas umsonst angeboten wird und das Unternehmen dann trotzdem versucht Profit mit dem Dienst zu machen.
 
@gustle: nen mir mal ein Unternehmen bei wem das nicht so ist? Etwa bei Winfuture oder im Radio? Grundsätzlich ist doch jedes unternehmen dafür da um "Wirtschaftlich" Geld zu machen... was ansich so auch korrekt ist und wenn es möglich ist den Kunden nicht zur Kasse bitten zu müssen und trotzdem Profit zu machen, ist das ja sogar als "edel" anzusehen... Allerdings sehe ich natürlich genauso wie die meisten Kritiker das irgendwo Grenzen sind und naja, so oft wäre es mir Lieber etwas dafür zu Zahlen, als meine Daten zu verbreiten... allerdings sind die Premiumdienste dann wieder extrem teuer und sowieso nicht vor "mitlesern" geschützt :(
 
@baeri: und selbst als Premium Dienstleister kann man sich doch noch ein bisschen was dazu verdienen :)
 
Meist sind die, die mit Dreck werfen, noch viel schlimmer als die, die sie damit bewerfen. Insofern sehe ich Microsoft nur als denjenigen, der von sich selbst ablenken will. Ich weiß dabei natürlich, dass sich hier keiner der großen Anbieter was nimmt. Kostenfrei angebotene Dienste kosten eben bloß kein Geld, dafür die Privatsphäre...
 
@fieserfisch: Natürlich sind die Leute die mit Dreck werfen die schlimmeren..was für ein Unsinnn!!:D
 
Richtig so! Super! Es freut mich sehr. Ein Sieg für die Freiheit! Einer muss ja die Welt vor Skynet alias Google warnen. Es wird ein klasse Freitag heute!
 
@Gannicus: Ja, bei solchen Kommentaren kann der Freitag nur lustig werden...
 
@Gannicus: Ich hoffe das war Ironie. ;)
 
@Gannicus: Das Botnetz aus Windows PCs macht mir auch nicht weniger Angst. xD
 
+1! Gefällt mir. Vielleicht begreift so der ein oder andere Nhtzer, dass Google (und Facebook) alles andere als 'harmlos' sind: http://winfuture.de/news,80997.html.
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