Peter Molyneux: Microsoft ist ein Antidepressivum

Der bekannte Spieleentwickler Peter Molyneux sieht es als nicht gerade förderlich an, als kreativer Mensch in einem Unternehmen wie Microsoft zu sitzen. Er hatte den Software-Konzern daher vor zwei Jahren verlassen. mehr... Peter Molyneux, Molyneux, 22 Cans Bildquelle: Microsoft Peter Molyneux, Molyneux, 22 Cans Peter Molyneux, Molyneux, 22 Cans Microsoft

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Möge mich Gott mit diesen Problemen beladen und nie wieder davon befreien!
 
Die Überschrift suggeriert zuerst, dass bei Microsoft zu arbeiten schlecht ist, weil die keine Kreativität zulassen.

Wenn man dann den Text liest, erkennt man aber, dass diese Person einfach ein Problem damit hat in großen Unternehmen zu arbeiten, mit klaren Strukturen usw.

Das ist also kein Problem speziell bei Microsoft sondern eher ein generelles, welches in jedem großen Betrieb herrscht.
 
@FlatHack: Glaub Herrn Molyneux ists dort zu langweilig da keine Innovationen und MS keine großen Weiterentwicklungen hat.

Win8 ist ja auch mehr Rückschritt als Fortschritt :D

Oder MS war hier schon zu Innovativ, hat ein OS bereitgelegt für das die Gesellschaft noch nicht bereit war.
 
@L-ViZ: Es ist ja so, dass ein Entwickler nicht einfach irgend was coden kann bei MS. Dort durchläuft halt jede Änderung einen gewissen Prozess. Das hast du bei Indiespielen usw. natürlich nicht, da kann er seiner Kreativität freien Lauf lassen ohne alles genehmigen zu müssen.
Stell dir mal Windows vor, wenn jeder was programmieren könnte wie er wollte :P
 
@FlatHack: Linux?
 
@Spector Gunship: Auch hier macht nicht jeder was er will, in den Hauptzweig kommt nur das was herr torvald abnickt. Auch ein "Prozess"
 
@FlatHack: >Besonders hören sich die Aussagen sehr widersprüchlich an. Wie z.B. dieser Textteil: "Es sei hingegen etwas völlig anderes in einem so sicheren Supertanker wie Microsoft unterwegs zu sein. "Das ist, als würde man Antidepressiva nehmen. Die Welt fühlt sich dann viel zu bequem an", so Molyneux. Die ständige Gewissheit, sich in einer sicheren Umgebung aufzuhalten, wirke sich letztlich lähmend auf die Kreativität aus."---- Ich denke heute würden sich wohl die meisten über einen sicheren und bequemen Arbeitsplatz freuen.
 
@FlatHack:
So ein Unsinn! Man merkt du bist in keinster weise kreativ.
Große Firmen schreiben einem zu viel vor, z.B. wo die Präferenzen liegen sollen oder gehen oft auch keine Risiken mehr ein. Nicht umsonst wird nur noch Einheitsbrei gemacht in der Branche.

Es gibt aber auch gute Beispiele. Wie z.B. HBO. Die lassen Künstler noch Künstler sein, selbst wenn es richtig teuer wird, und dann kommen solche geilen Sachen wie Game of Thrones, Rome, True Blood und andere dabei raus.
 
@FlatHack: das ist völliger quark. ein kollege arbeitet bei google und ich durfte auch schon in gebäude, er hat mich rumgeführt, inkl. kantine etc. megalockerer laden! wenn ich mir so anshehe, wie langweilig ms produkte sind, wie wenig auf kundenwünsche eingegangen wird, dann IST das ein ms-problem
 
@palim: Das nennt man allerdings in USA best place to work Struktur wo alles toll eingerichtet ist, etc. um den Mitarbeiter zu morivieren. Trotz all dem hat jede grosse (US)Firma Prozesse die einzuhalten sind (und sich zumeist auch alle paar Monate ändern) allerdings können diese auch "gebogen" werden wenn die Manager dies zulassen.

Microsoft Deutschland wurde auch als beste Firma Deutschlands gewählt. Unter anderem gibt es Fitnessprogramme, kostenlosen O-Saft, etc. Sieht man sich auch mal Microsoft Research an sind sie ziemlich innovativ und erst letztens in USA wieder mit Preisen bestückt worden.
 
@FlatHack: Stimmt, wie in der Bildzeitung.
 
Leute die öffentlich über ihre EX-Firma -Chef lästern, haben immer etwas anrüchiges.
 
@Rumulus: da gebe ich dir eigentlich recht, aber ich finde er hat nicht über MS gelästert, sondern nur ausgesagt, dass es eine super Firma ist, bei der er sich aber nicht wohlgefühlt hat. Somit ist doch alles im grünen Bereich?!
 
@Rumulus: Er hat ned direkt über seine Ex-Firma gelästert sondern eher Kritik an sich selber geübt. Ich lese in dem Artikel auch nix negatives über Microsoft heraus, sondern eben nur die Tatsache, das Peter M. bei einer großen Firma sich nicht an die klaren Strukturen gewöhnen kann.
 
@Rumulus: Nein irgend wie liest sich das für mich eher >nicht< nach einer Kritik an Microsoft, eher nach einer "krummen" Erklärung warum er nicht dort arbeiten kann. Wenn ich den Terminus "Antidepressiva" in seinen Kontext übernehme dann ist Microsoft eher ein "Heilmittel" für eine bestimmte Gruppe? Der Englischt Text ist leider von der Ausdrucksweise auch nicht besser. Aber ganz sicher bin ich mir jetzt auch nicht.
 
@all: Meine Aussage war auch eher allgemein gemeint!----Wenn ihr verstehen wollt was ich meine, dann lest doch bitte 02 re:02 auch noch. Danke für euer Verständnis.
 
@Rumulus: Ich gebe Dir Recht! Wer nach 2 Jahren nochmal nachtritt hat offensichtlich ein Problem das er noch nicht verarbeitet hat.
 
Als KNOPPIX-User deprimiert mich die Nachricht ;-)
 
Dem Herr Molyneux hätten ein paar Antidepressiva aber sicher gut getan, nach diesem ganzen Müll, den er die letzten Jahre veröffentlicht hat. Er ruht sich doch auch nur noch auf seinen früheren Erfolgen aus.
 
@dodnet: Genau. Nach Black&White kam da nix. Fable war gut, keine Frage. Aber wenn man ihn vorher reden hörte, "Das Spieleerlebnis wird neu geschrieben..." Blablubb...
 
@dodnet: Ohne deine Aussage anfechten zu wollen, sollte man dabei aber auch bedenken das es damals - also wo Leute wie Molyneux so erfolgreich wurden - vermutlich doch schon einfacher war Innovativ zu sein als es heute ist. Schließlich war alleine die Auswahl an Genres weit geringer als es heute der Fall ist.
 
@Shadi: ja, früher, zu dungeon keeper zeiten, war der releasezyklus von spielen so gering, daß man sich wirklich noch über jedes releaste spiel gefreut hat. dafür boten die spiele aber auch noch je 100+ spielstunden. manche spiele brachten sogar wochen-, wenn nicht sogar monatelangen spaß. wenn ich mit heute die releases auf der steam plattform ansehe, sind da sehr viele spiele dabei, von denen ich wirklich noch nie was gehört oder gesehen habe, eben meist indie-games. ich weiß aber nicht, ob es sich lohnt, diese zu kaufen. das einzige indie spiel, was ich wegen seinem guten ruf gekauft habe, war limbo, was auch wirklich gut ist. an die anderen traue ich mich aber nicht heran. was ich sagen will, ist, daß wir heutzutage zwar große auswahl haben, aber die spielkonzepte sind nicht mehr so gut, wie früher. klar, die qualität der grafik ist immens besser geworden, aber das wars meist auch schon. betreff innovativer ideen ist die heutige spielelandschaft die reinste wüste und man freut sich wieder über jede perle, die man ergattern kann. also irgendwie "back to the roots" :D
 
@stereodolby: Och ich hab schon so einige Indiegames gekauft und habe es bisher nicht bereut. Trotzdem sollte man nicht blind kaufen sondern sich davor schon über die Games informieren. Aber ich kann dir versprechen das es "da draußen" genug Indieperlen gibt, die den Flair der alten Games sehr gut einfangen :) Limbo habe ich ebenfalls gekauft und - bis auf die Tatsache das es recht kurz ist - ist es wirklich sehr gut. Wer Jump and Runs mag, kann sich z.b. auch Bitrunner 2 anschauen - wobei man bei dem Game sehr schnell merkt das man alt geworden ist und die Reaktion bei weitem nicht mehr der entspricht, die man in jungen Jahren zu Jump and Run Zeiten noch hatte :D :D :D
 
Black & White war irgendwie genial :)
 
"Ballmer durchaus hin und wieder einen Baseballschläger mit in Besprechungen brachte - einfach um "ein Signal zu senden" Made my Day Steve =D
 
"Und also so etwas sehe ich das Indie-Development", erklärte der Macher so populärer Spiele..."

Komische Abfolge, das liest sich sehr holprig.
 
Ich dachte ein Antidepressivum ist etwas um Depressionen zu verhindern? Wenn Microsoft nun ein Antidepressivum ist, wäre das doch etwas gutes, oder irre ich mich jetzt?
 
@Puhpipuh: Nichts anderes will er ja auch zum Ausdruck bringen. Bei Microsoft fühlst du dich so sicher, dass es dir gar nicht schlecht gehen kann. Genau das hat aber seine Kreativität gebremst. Er WILL aber kreativ sein, daher ist er von MS weg.
Alles also durchaus positiv für Microsoft. Wenn man kreativ sein will, ist es eben die falsche Firma.
 
@Puhpipuh: "Und es sei viel einfacher sich dazu zu motivieren, aktiv zu sein, wenn man in einem Boot mit einem großen Loch an der Seite sitzt." - Das heißt soviel wie: Wenn die große Pleite droht, dann wird man automatisch kreativ (oder geht unter). Und das findet er gut!
 
Das stimmt schon. Bei großen Firmen wird zu viel für die Verwaltung ausgegeben, die Kreativen bleiben auf der Strecke. Ist in der Firma in der ich arbeite genauso.
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