iFixit: HTC One ist fast nicht selbst zu reparieren

Die Teardown-Spezialisten von iFixit haben das gestern vorgestellte neue HTC One natürlich bereits zerlegt, um es auf die "Selbstreparierbarkeit" zu überprüfen. Und das neue HTC One ist wie das alte, nämlich eine sehr zähe Angelegenheit. mehr... Htc, HTC One, Ifixit, HTC One 2, The All New HTC One, M8 Bildquelle: iFixit Htc, HTC One, Ifixit, HTC One 2, The All New HTC One, M8 Htc, HTC One, Ifixit, HTC One 2, The All New HTC One, M8 iFixit

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Interessiert mich recht wenig. Hab noch nie eins meiner Smartphones reparieren müssen. Falls mal was kaputt war war es entweder noch in der Garantie oder der Hersteller hat es kostengünstig repariert.
 
@ger_brian: Wird dich aber interessieren wenn du dein Akku wechseln willst.
 
@eXu: Hab neulich den Akku meines älteren iPhones tauschen müssen. War im Apple Store dafür, hab mein Problem erklärt, mich kurz mit dem Typ unterhalten und für den Akkutausch 29€ bezahlt. Damit kann ich absolut leben.
 
@ger_brian: Es geht ja nicht nur ums Geld, sondern auch um Nachhaltigkeit. Dein Beispiel mit dem IPhone ist imho der Weg, wie er sein sollte. Altes Phone, was man aber noch nutzt, neuer Akku rein für wenig Geld. Aber was passiert, wenn solch ein schwer zu reparierendes Gerät innerhalb der Garantie kaputt geht? Hier wird der Hersteller bei den meisten Fehlern das Gerät in die Tonne flanken müssen und dem Kunden ein neues schicken. Sicher nett für den Kunden, hat aber mit Nachhaltigkeit nichts zu tun und das finde ich sehr schwach.
 
@funny1988: Also ich weiß, dass Apple (und ich meine das auch mal über Nokia gelesen zu haben) die defekten Geräte repariert und als "refurbished" anbietet, bzw als Austauschgerät für andere Garantiefälle. Zu HTC in diesem Fall weiß ich nichts.
 
@funny1988: Nachhaltigkeit hat für mich etwas mit der Ressourcennutzung zu tun. Wird ein Gerät dem Recycling zugefügt, schließt sich der Kreis. Daher ist es mir ziemlich egal ob ein Gerät repariert wird oder ausgetauscht. Wichtig ist es aber, das es wirklich entsprechend den Recyclingvorschriften wieder genutzt wird. Da müsste man viel mehr sich Gedanken machen. Das Gerät nicht über andere EU und Drittländer nach Afrika etc. verschifft werden und dort Müllberge von Elektroschrott entsteht.
 
@Krucki: Nachhaltigkeit hat meiner Meinung nach sehr wohl was damit zu tun, ob ein Gerät leichter oder schwerer zu reparieren ist. Wenn ich mein Gerät z.B. wegen einem defekten Kameramodul einschicke und der Hersteller es aber komplett in den Müll schicken muss, weil es entweder kaum-nicht möglich ist es zu reparieren, bzw. es schlicht zu teuer wäre, dann schneidet so ein Gerät bei einer Nachhaltigkeitsbetrachtung schlechter ab. Und sein wir mal ehrlich ... Wer glaubt, dass sich mit Elektroschrottrecylcling der Kreislauf schließt, der lebt auch in einer Phantasiewelt. Für mich steht und fällt das Ganze mit der Frage: Muss wegen kleiner Mängel ein neues Gerät her? Und das muss es bei schwer zu reparierenden Geräten leider häufiger. Um mal bei meinem S4 zu bleiben, da sieht man z.B. das Amoled im Bezug auf Nachhaltigkeit kacke ist. Das ganze Display muss gewechselt werden, wenn man zB. ein Riss im Glas hat. Bei LCD tauscht man das Glas und gut ist. Edit: Meine Aussage bezieht sich natürlich nicht nur auf HTC, sondern im allgemeinen auf so kompakte Elektrogeräte.
 
@funny1988: Falsch ist das LCD mit dem Glas laminiert, was deutlich besser Ablesbarkeit in der Sonne ermöglicht, so muss auch das gesamte LCD ausgetauscht werden. Es geht doch darum ein möglichst guten Kompromiss zu finden, und nicht nur schwarz oder weiss zu sehen. Wenn du jedes x beliebige Teil sämtlicher Geräte austauschen möchtest, weil es nachhaltiger ist, dann darfst du nichts mehr kaufen. Fängt bei Küchengeräten an, geht über Smartphone und PC bis hin zum Auto. Da lebe ich sicher mehr in der Realität als du ;) Bsp.: Küchengeräte sind teilweise simpelst aufgebaut, und wenn nur ein Zahnrädchen kaputt ist, so gibt es das oft nicht zum Nachbestellen. Da hat man kein Problem weil das Gerät zu sehr verklebt ist oder so was, und trotzdem kommst du nicht weiter.
 
@Krucki: Wie du schon sagst, den Kompromiss gilt es zu finden. Aber in dem konkreten Beispiel HTC One geht man gar keinen Kompromiss ein. Das Ding ist ja offenbar eine absolute Klebstoffbombe und wenn ich mir die Bilder so anschaue bezweifel ich, dass man da überhaupt was reparieren könnte. Selbst ein Akkutausch sollte schwer werden, was ja bei vielen Unibodygeräten noch halbwegs machbar ist (auch selbst). Das man nicht anfängt jeden Chip auf dem Mainboard an und ab zu löten ist mir schon klar. Das erwarte ich auch gar nicht. Wie du schon sagst, könnte man dan gar nichts mehr kaufen. Das alles reparierbar ist, wäre auch utopisch. Aber z.B. so einfache Dinge wie die Kamera, lassen sich normalerweise recht leicht tauschen. Stell dir mal vor, in Zukunft bauen die Autohersteller nur noch "Unibody-Motoren" und man muss den Motor in die Tonne kloppen, weil die Zilinderkopfdichtung im Eimer ist. Sicher ist das kein realitätsnaher Vergleich, weil beim Auto alles viel größer und leichter zu kontruieren ist, aber ich hoffe ich konnte verdeutlichen worauf ich hinaus will. Am Ende geht es doch nur darum, wie hoch der %-Satz der komplett ausgetauschten Geräte ist, die für eine Garantieabwicklung eingeschickt werden. Das man bei LCDs das Glas nicht mehr tauschen kann wusste ich auch noch nicht. Hab das mal bei einem älteren LG P990 gemacht und da ging das noch ohne Probleme. Bisschen heiße Luft zum lösen des Kelbers, mehr war nicht nötig. Seit dem habe ich aber nur noch Amoled Displays. Von daher bin ich da wohl nicht mehr Up to Date.
 
@ger_brian: das ist sehr günstig. und dann lässt man das machen, und interessiert sich nicht für die schrauberei - dafür ist ja selbst die zeit zu schade ;)
 
@lazsniper2: Hatte mir die Eigenreperaratur überlegt, hätte aber mit Akku und Werkzeug dafür fast das selbe bezahlt auf ebay.
 
@eXu: Der erste und einzige und damit letzte Akkutausch, den ich in meinem Handy und Smartphone Leben erledigt habe ist der meines ersten Handys gewesen. Dem Alcatel One Touch Easy (oder wie das Ding hieß). Und da waren 4 stinknormale AAA Akkus drin (wenn ich mich recht erinnere). Ansonsten gab es noch nie einen Akkutausch. Aber ich spreche hier auch bewusst von meiner eigenen Erfahrung, welche natürlich nicht allgemeingültig sind :)
 
@eXu: glaube ich kaum, wenn der Akku schrott ist wird ein neues smartphone gekauft. Bis der Akku schrott ist vergehen gute drei jahre.

Mein letztes Smartphone ist 4 Jahre alt und da läuft der akku noch wie am ersten Tag trotz täglichem laden.
 
@eXu: ich habe in meinem leben schon viele handy gehabt aber akku hab ich noch keinen getauscht ;-)
 
@eXu:

Ich hab in über 10 Jahren in denen ich nun Smartphones besitze, nicht ein einziges Mal einen Akku wechseln müssen.
 
@DaSoul:
@Greengose:
Mag sein, aber es gibt auch andere die wie ich ihr Handy so exzessiv viel benutzen, dadurch jeden Abend aufladen müssen und ihr Handy mehr als 2 Jahre benutzen bevor ein neues gekauft wird.
Und da bin ich sicher nicht der einzige... nicht Umsonst gibt es einen Markt für Ersatzakkus.
Und so nach und nach wird man mit den neusten Generationen von Handys nun gezwungen, alle 2 Jahre ein neues Handy anzuschaffen.
 
@eXu:

Wer sein Smartphone länger als 2 Jahre behalten möchte, kauft eben ein Gerät mit entfernbarer Rückseite und somit problemlos, wechselbarem Akku. Wer natürlich irgendwas kauft, weil es grad hip ist oder was auch immer, ist natürlich selber schuld. Ich zähle mich btw auch zu einem exzessiv Nutzer, 5+ Mail Account Syncs, RDP Verbindungen/Wartung von Servern usw. usw. ich lad das Gerät auch ständig.
 
@ger_brian: Sehe ich ähnlich. Solange der Hersteller es auch im Falle eines Defektes repariert, juckt es mich nicht im geringsten, ob man dort noch "selbst Hand anlegen" kann. Bastler müssen sich dann eben eine andere Spielwiese suchen. Ich will aber noch ergänzend erwähnen, dass es aber einen Unterschied macht, ob der Hersteller das Gerät repariert, oder es einfach nur austauscht. Sollte ein Austausch stattfinden, sollte das defekte Gerät aber trotzdem repariert werden, und als "2te wahl" Gerät verkauft werden, wie Apple das z.B. macht. Ein Gerät austauschen und das alte entsorgen sollte natürlich nicht sein.
 
Schon sehr ärgerlich sowas. Bei meinem Smartphone hat vor ein paar Monaten die Klinkenbuchse für den Kopfhörer den Geist aufgegeben, und da ich das Ding verdammt viel zum Musikhören nutze (morgens Wartezeit am Bahnhof etc.), bin ich wirklich froh, dass sich mein Lumia 920 so leicht selbst reparieren ließ: Ersatzteil bei so nem Einzelteilehändler geordert, dann in 5 Minuten ausgetauscht, fertig. Nix mit Kleber oder sonst was, da drin ist alles modular aufgebaut, und wenn was besonders befestigt ist, dann per Schrauben. Kleinteile wie diese Klinkenbuchse haben auch noch ein kleines Klebebändchen dran, das dient aber nur zum Fixieren während des Zusammenbaus, damit das Teil nicht verrutscht, ehe der Deckel wieder dicht ist. Und an den Akku würde ich bei Bedarf ebenso schnell rankommen.
 
@DON666: Dann hast du doch sicherlich für mich einen Tipp wie ich ein fehlerhaftes adaptive Brightness Problem beheben kann ^^
 
@Knerd: Äh, nein. ;) Außer natürlich, falls da einfach nur irgendein Dreck zwischen Displayglas und Helligkeitssensor ist, dann musst du es nur zerlegen und reinigen. ^^
 
wie sie das wohl mit ihrer displaygarantie vereinbaren wollen? eigentlich unverständlich es so extrem reparaturunfreundlich zu konstruieren. steigert doch nur die kosten pro gerät, der herstellungsaufwand dürfte auch um einiges höher liegen als bei apple oder samsung (ohne deren geräte jetzt bewerben zu wollen)
 
@Fallguy: Warum sollte der Herstellungsaufwand des Ones höher liegen?
 
@Fallguy: Der Herstellungsaufwand ist zum größten teil eh per Maschine, den menschlichen Teil kannst nicht berücksichtigen, weil die Leute immer die gleichen Bewegungen machen... und somit nach Einarbeitung immer schneller werden. Der Rep Aufwand ist erheblich, HTC zahlt nicht schlecht pro Rep - steht es aber in keinem Verhältnis wenn es jemand macht, der damit nicht absolut vertraut ist.
 
@Fallguy: Was glaubst du eigentlich was an einem defekten Smartphone vom Hersteller Repariert wird?! Garnichts. Du bekommst ein austausch gerät und fertig und das alt wird weggeworfen.
 
Das ärgert mich in keinster Weise. Ich benötigte noch nie einen Tausch eines Akkus und wenn etwas defekt ist, wird es eingeschickt. Nach der Garantiezeit ist es mir erst recht egal, da habe ich bereits ein neues Gerät.
 
@Krucki: Einschicken ist doch blöd, wenn man's auch selbst machen kann. Zumindest, wenn kein Defekt vorliegt, der das ganze Gerät unbrauchbar macht, dann ist es ja eh egal, ob das nun ein paar Tage weg ist oder nicht.
 
@DON666: Jup und die Garantie ist auch gleich mit deiner Aktion flöten gegangen. Selbst ich als Elektroniker mache sowas nur NACH Ablauf der Garantie und dann auch nur wenn es sich noch rentieren sollte, da meist die Smartphones ohnehin nach gut 2 Jahren ausgetauscht werden. Und in der Zeit greift Garantie / Gewährleistung auf jeden Fall. Blöd ist natürlich der Akku, da gibts meist nur 6 Monate Garantie, aber das ist halt kalkuliertes Risiko wenn man ein so ein Gerät kauft...
 
@Photozone: So gut, wie ich mit meinen Geräten umgehe, ist auch eine eigenhändige Reparatur vor Garantieende ein durchaus kalkulierbares Risiko, da hab ich keine Schmerzen mit. Gibt ja schließlich entsprechende Tutorialvideos, so dass man vorher schon gucken kann, ob man sich das zutraut oder nicht.
 
@Krucki: hatte ich auch noch nie, bin immer aufs nächst neuere gerät gewechselt sobald verfügbar . das macht den tausch irgendeiner komponente überflüssig ;)
 
Ich habe mal meinen Laptop komplett zerlegt und wollte das Mainboard tauschen, weil dieses Kaputt war... das hätte ich sogar hinbekommen, hätte ich ein Mainboard zu einem vernünftigen Preis bekommen. Das Ersatzteil war fast so teuer, wie ein vergleichbares gebrauchtes funktionierendes Gerät!
So ein Ersatzdisplay kostet auch mal gut und gerne 100€ wenn man es kauft. Da kann ich dann gerade noch 50€ drauflegen und es von Profis reparieren lassen, falls was sein sollte.
Einzig der Akku wäre eine Nette Option, aber bisher habe ich noch nie einen Akkutod bei einem Handy erlebt.
 
Das war weder noch das letzter One noch diverse andere Modelle... HTC klebt sich TOT - 2141321x schlimmer als LG! >:[
 
Die Zeit der mitgelieferten Schaltpläne ist nunmal vorbei. Je mehr technik die Technik komprimiert wird, umso schwerer ist eben die Reparatur. Mmn. ist es diese Entwicklung aber absolut wert.
 
Also ein Einwegprodukt, wenn Kaputt dann Tonne (respektive Wertstoffhof). Schöne neue Welt, aber wenigstens mit einem einheitlichen Ladekabelanschluss ... (wie lange hat die Politik dafür gebraucht?)
 
Und wen Interessiert das wirklich? In 10 Jahren hab ich weder einen Akku getauscht, auch wenn es möglich war, oder ein Handy selbst Repariert. Ich denke der Grossteil der Kunden handhabt es genauso.
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