Auch Lehrer wollen Informatik als Schul-Pflichtfach

Für eine Einführung des Informatik-Unterrichts als bundesweites Pflichtfach in der Schule spricht sich die Mehrheit der eigentlichen Praxis-Experten im Bildungsbereich aus: Die Lehrer. mehr... Universität, Ausbildung, Vorlesung Bildquelle: native-energie.de Informatik, Schule, Studium Informatik, Schule, Studium

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wenigstens ein Grund endlich doch wieder 13 Jahre auf das Gymnasium zu gehen ... -.-
 
@CvH: Wenn das tatsächlich dazu führten sollte, dann bitte...
 
@CvH: In Sachsen ist Informatik schon seit über 10 Jahren ein Pflichtfach und das mit 12 Jahren Abiturdauer; http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/bildungsmonitor-sachsen-hat-das-beste-bildungssystem-a-850029.html
 
@Surtalnar: Ich weiß, ich hatte den "Genuss" ;)
 
@CvH: so viele Ehrenrunden kannst du garnicht drehen, dass du auf 13 Jahre Gymnasium kommst ;-)
 
@voks: xD nein stimmt ;)
 
@CvH: 4 Jahre Grundschule solltest Du schon noch abziehen... 9 Jahre Gymnasium ist eigentlich ausreichend.
 
Endlich ... willkommen im dritten Jahrtausend. da bin ich aber mal auf die Lehrpläne ( ~ Leerpläne ? ) gespannt. Das Nord- Südgefälle wird sicher noch deutlicher.
 
@hasimen: du meinst sicherlich Süd-Nordgefälle
 
@Commander Böberle: wohl wahr ... es ist immer eine Frage der Ansicht, würden Bremer über Münchener oder auch umgekehrt sagen, u know ?
 
@hasimen: Ja, aber objektiv betrachtet ist es dann leider doch ein Süd-Nord-Gefälle.
 
@doubledown: Objektiv ist das gar nicht zu bewerten. Die meisten Länder nehmen an entsprechenden Tests nicht mehr teil. Dazu kommt, dass man die Aussagekraft der ersten Tests (z.B. PISA) nicht auf Bundesländer runterbrechen kann. So gibt es bisher nur wenige Tests die man zum Vergleich ranziehen kann. Diese wiederum konzentrieren sich auf wenige Schwerpunkte. So kann man sagen, dass Bayern in der Mittelstufe besser als viele andere im Leseverständnis ist (im Schnitt). - Das wiederum ist kein Wunder, da der Anteil der Kinder mit Migrationshintergund dort viel geringer ist... Gleichzeitig ist bayern das Land mit der schlechtesten Integration (Zitat: "Kinder mit Migrationshintergrungs haben in Bayern so gut wie keine Chance auf eine höhere Bildung"). Da es keine längerfristigen Tests gibt und auch keine fächerübergreifenden, sind die Aussagen einfach nicht verallgemeinerbar. Wirklich peinlich, dass die Bundesländer eine Bewertung der Lehre ablehnen.
 
@hasimen: Ja der Norden ist nunmal die Elite. Oder warum hatte ich im Abi 3 LKs und 5 Prüfungsfächer, sowie allgemein Mindestpunktzahl 5, schriftliche Prüfung über 5 Zeitstunden,... (und damit eigentlich es "schweres" Abi als in Bayern, NRW u.a.)? bundeseinheitliche Pläne und 1 (in Worten EIN!) System wären da noch sinnvoller.
 
@The_Xar: 3 LKs, 5 Prüfungsfächer, die Mindestpunktzahl und 5 zeitstunden sind doch absolut irrelevant, wenn es um den Schwierigkeitsgrad des Abi bzw. der Prüfungen im allgemeinen geht! ich kann auch 5 LKs nehmen, und diese eben auf einem anderen "leistungs"bereich festlegen bzw. ansiedeln. ich kann auch 7 Prüfungsfächer schreiben lassen und in den einzelnen fächern entsprechend weniger abfragen. ich kann die Skala für die punktevergabe ändern. ich kann auch eine Klausur vom umfang her für 4 stunden konzipieren und dann 6 stunden schreiben lassen. also du siehst, diese Formalitäten können schon rein von ihrer Natur nichts über den Schwierigkeitsgrad sagen! lediglich der Inhalt ist relevant. Beispiel Mathe. wenn es in der schule z.b. um vektorrechnung geht (im LK) und auf der einen schule das kreuzprodukt behandelt wird und auf der anderen nicht. nun ja... entsprechend lassen sich auch die aufgaben schwieriger oder leichter gestalten. was nützt es mir da voller stolz behaupten zu können, 5 stunden geschrieben zu haben, wenn mir 5 stunden zeit gegeben wurde relativ einfache Sachen zu lösen?!
ich hab an der uni für jede Klausur 3 zeitstunden zeit. fürs Abi wurden mir auch 5 zeitstunden geben. glaubst du etwa, dass die Klausuren an der uni auch nur ansatzweise so einfach sind, wie die 5 stunden an der schule fürs Abi?! an der uni ist das einfach eine andere Welt. da sagen die stunden absolut nichts über den Schwierigkeitsgrad aus. und das sage ich, obwohl ich an der uni bessere noten habe als damals noch in der schule. will sagen, ich bin in der uni nicht überfordert und deshalb behaupte ich auch nicht deswegen, dass es da schwerer ist. ;) es ist dort eben doch ein anderer und höherer Anspruch.
 
Na endlich! Dafür kann Religion/Ethik gestrichen werden, bzw. nur optional angeboten werden.
 
@zivilist: endlich? noch wurde nichts beschlossen. das sind nur die ergebnisse einer umfrage.
 
@zivilist: Also ich bin klar auch ein Gegner von Religionsunterricht in der jetzigen Form. Es sollte aber weiterhin ein Fach geben, welches sich mit Religion beschäftigt, da es Bestandteil unserer Kultur ist. Da muss man dann natürlich keine Bibelverse auswendig lernen, sondern man erhält einen Überblick über die Weltreligionen und deren Anschauungen. UND es reicht 1 mal die Woche und nicht jedes Schuljahr. In Bayern sind 2 Stunden Religion JEDES JAHR Pflicht! Das ist Wahnsinn! Auf 13 Jahre verteilt (Abitur klassisch) sind das 26 Wochenstunden Religion. Also besteht fast ein ganzes Schuljahr in den 13 Jahren nur aus Religion...
 
@FatEric: Das könnte man aber auch problemlos in den Geschichtsunterricht integrieren, als neutrale geschichtliche Information. Ansonsten hat religiöser Mumpitz in Form des klassischen Religionsunterrichtes an Schulen nichts zu suchen, religiöse Indoktrination im Kindesalter ist fatal und nur noch schwer zu korrigieren bei betroffenen Erwachsenen.
 
@zivilist: Kunst ist noch überflüssiger.
 
@jediknight: Full ack. Gerne als AG aber ohne Bewertung.
 
@jediknight: wenn ich da an meine kunstlehrerin , und den lehrer im computer kurs zurück denke ........(sabber , wo war ich noch , ach ja ) war kunst damals doch ein bissl interessanter . *fg
 
@zivilist: Im Gegenteil, Ethik sollte endlich flächendeckend und vor allem mit dafür ausgebildeten Lehrern unterrichtet werden, statt wie bisher als Alibi-absitzen mit ausgebrannten Religioten die dann doch nur ihre Christenpropaganda verbreiten.
 
@nicknicknick: Ich stimm dir außnahmslos zu, ich glaub die Hölle ist eingefroren :D Der einzige Grund warum ich früher Religion genommen hab, war für mich eine sichere 1 oder 2 :D
 
@Knerd: War bei mir nicht anders, nur irgendwann hab ich dann angefangen, über den quatsch zu diskutieren...kannst dir sicher vorstellen, was das für Folgen hatte ;)
 
@nicknicknick: Oh ja, bei uns hat das in einer Diskussion zwischen einem Klassenkameraden und mir geendet. Wir sind dann irgendwann zu Themen gekommen, die mit dem Ursprung nichts mehr zu tun gehabt haben :D
 
@Knerd: ich hatte das wegen der extra klassenfahrten :)
 
@nicknicknick: Leider wahr, es ist schwer, seine Kinder in der Schule vor religiöser Verblödung und Beeinflussung so lange zu bewahren, bis sie alt genug sind, um sich selbst ein neutrales Urteil zu bilden. Als Vater habe ich irgendwann kein Recht mehr, das von meinem Nachwuchs fernzuhalten, aber wie gesagt, erst ab einer gewissen Reife werde ich das zulassen. Was sie dann damit als Erwachsene machen, ist nicht mehr meine Entscheidung.
Bis dahin aber kommt kein Pfaffe an mein Kind!
 
@zivilist: Ethik, Kunst, Musik sind sehr wichtig. Die Schule ist eben keine (!) Vorstufe zur Berufsausbildung, sondern hat die Aufgabe MENSCHEN zu bilden.
 
@weißesnicht: Volle Zustimmung. Den oft kritisierten Sportunterricht sollte man dabei auch nicht vergessen. Ein Körper verdient auch "Bildung" und sollte bei der Bewertung der Bildung des Kindes durchaus mit berücksichtigt werden. Ich habe Sport als Kind gehasst, und war bis zum bitteren Ende stets eine knappe 4, aber wichtig ist es ohne Frage. Diese Fächer als Blödsinn abzutun riecht tatsächlich nach gescheitertem Bildungsauftrag, da die stetige Erweiterung des Horizonts und Öffnung für neue Dinge Hauptteil davon sein sollte. // Zudem kann ich die Kritik am Religionsunterricht nicht wirklich nachvollziehen. Zu meiner Schulzeit wurden eigentlich kaum Dinge im (katholischen) Religionsunterricht vollzogen, die ich als "religiös" bezeichnen würde. Ich würde das viel eher als Ethik-Variante mit besonderer Behandlung der christlichen Standpunkte diesbezüglich bezeichnen, und das durchaus eher von neutral, von außen betrachtet. Und meine Religionslehrer waren unter anderem ein Pfarrer.
 
@weißesnicht: ich gebe dir im Prinzip zwar recht, aber wie sehen denn die Fächer heute an den schulen aus?! zu meiner leidenszeit sah es noch so aus, dass in Kunst der Lehrer einem so gut wie gar nicht zur Seite stand, wenn es darum ging in jungen Jahren selbst zu zeichnen oder bildende Kunst zu betreiben. ist man da jetzt nicht schon irgendwie positiv vorbelastet, so erhält man nur schlechte noten, weil der Lehrer quasi nur mal am ende einmal durchgeht, sich das werk zum ersten mal anschaut und dann u.U. schlecht benotet. was ist das bitte für ein unterricht?! man kann die Kinder da doch nicht nur sich selbst überlassen und das fertige dann zerschmetternd benoten. in meinem fall bin ich nur selten oder nie über eine 3 hinaus gekommen. das macht dann auch kein spaß mehr, erst recht für welche, die 4er bekommen. und was macht man in Kunst dann z.b. in der 10. klasse? irgendwelche dummen Referate vorbereiten... weder wird einem in dem Unterricht die Anwendung der Kunst beigebracht, noch wird ihr ihre Bedeutung für Kultur vermittelt. ähnlich in Musik. gut, wir "durften" grässlich klingende Blockflöten in der 5. und 6. lernen. habe ich gehasst (und hab dafür irgendwann nicht mehr geübt, obwohl ich mit üben auch 1er bekommen habe. das fand ich aber so blöd, dass ich aufgehört habe und bewusst 6er in kauf genommen und auch erhalten habe)! da kann ich schöner pfeifen, als diese flöten! ich hab da lieber immer zum Klavier geschielt. aber keinen (!) hab ich je darauf spielen sehen... was macht man da noch so? es werden in einer Klassenarbeit z.b. Musikstücke vorgespielt und man muss raushören, welche Instrumente beteiligt waren.. hallo?! ich habe noch nie was sinnloseres in der schule machen müssen. nicht nur, dass man damit weder die Musik besser "versteht", noch dass man dadurch selbst Musik machen könne, es wird ja sogar der sinn der Musik kaputtgemacht, indem man auf eine billige art und weise versucht die Musik "analytisch" auseinanderzunehmen!... Musik ist aber nicht dazu da, dass man sie auseinander nimmt. sie muss auf einen wirken können. und das geht sicher nicht so! auch wird einem dabei nicht die Bedeutung der Musik in unserer Kultur klar. kurz gesagt, der Unterricht dieser Fächer ist einfach unter aller sau!
 
@zivilist: nein religion oder ethik sollen pflicht bleiben.
 
Vielleicht erstmal vorher brauchbare IT anschaffen. Achja, und Stellen für Lehrer schaffen. Hm, beides kostet Geld. Also vergesst es!
 
@LoD14: Richtig: Lehrer für IT und anständige Rechner werden gebraucht!
 
@zivilist: es sind momentan 3 stellen für informatiklehrer an gymnasien und gesamtschulen in NRW ausgeschrieben ;) ich glaube nicht, das lehrer gebraucht werden ;) (https://www.leo.nrw.de)
 
@LoD14: Das interpretierst du falsch: Das heißt es ist kein Budget für Informatiklehrer vorhanden. Gebraucht werden sie natürlich, nur stellen die Ministerien keine Mittel zur Verfügung --> ergo: kaum vakante Stellen.
 
@zivilist: Da stellt sich die Frage, was ein anständiger Rechner ist... An meiner Schule waren die Rechner an sich, in aller Regel recht flott, allerdings hat sich niemand über rekursive Programme so recht Gedanken gemacht. Bei den Türmen von Hanoi stürzte oft der Rechner ab, weil nicht genügend Arbeitsspeicher vorhanden war.
 
@Billkiller: heute würde ich sagen, alles ab C2D mit 4 GB RAM ist brauchbar und ausreichend.
 
@zivilist: es ist ja nicht nur das. Du brauchst auch einen entsprechend schnellen internetanschluss. Und ein leistungsfähiges Netzwerk. Und das kostet. Locker mal 15.000€ für einen gut ausgestatteten und gut vernetzten Raum. Wenn man bedenkt das ein smartboard etwa 7000€ kostet weist du, wo momentan das ganze Geld hingeht. Die Schulen stellen sich eher smartboards hin, die 90% der Lehrer als teure Beamer nutzen! anstellen sich einen teuren computerraum zu halten.
 
@Billkiller: Ich hab bis vor 3 jahren it-support für etliche schulen in meiner stadt gemacht , 99% davon laufen mit win 2000 , und nicht mal dafür sind die meisten pc´s flott genug gewesen. Weiß nicht wie es heute aussieht , aber denke mal nicht das sich da viel geändert hat . Nur 1 gymnasium hatte wenigstens schon xp , auf alten dell´s ( celeron´s , mit max 512mb ram , onboard grafik ), die einzigen dual gabs in den büros der schulen.
 
@LoD14: Wir hatten damals (späte 90'er und Anfang 2000-er) immer mit DOS und den Norton Commander gearbeitet auf 386-er Rechner. Ging auch... Ab 2001 gab es ein PC mit Windows 98, der Leher-PC. :)
 
@LoD14: Wenn die Länder für jede ausgefallene oder fachfremd vertretene Stunde den Eltern einen Betrag X zahlen müssten, dann würde das bestimmt schnell gehen.
 
Probleme:
1. es gibt fast keine kompetenten Lehrer. Meine Frau ist auf einer Schule in München mit 2.000 Schülern und sie haben EINEN Lehrer der ein wenig Ahnung hat
2. veraltete Technik
3. Stundenplan lässt es in der Form nicht zu
4. Problem #1 lässt sich nicht lösen, da mittlerweile kaum noch Junglehrer eingestellt werden. Die meisten wenn dann nur auf Aushilfsbasis.
 
@LordK: ich hab ein zweites Staatsexamen in Informatik und Mathematik gerade fertig gemacht. Ich werde versuchen, weg von der schule zu gehen. Zu wenig verdienst, zu viel Arbeit. Mit den fächern kann man es zum Glück machen. War einfach dumm, das auf Lehramt zu machen. Wir Lehrer sind einfach nur Fußabtreter für die Politik.
 
@LoD14: lol - zu viel Arbeit?! Da wirst Du Dich aber noch umgucken, falls Du in der freien Wirtschaft Fuß fassen solltest... Lehrer ist in der Tat zwar ein Stress-Beruf, aber es ist "anderer" Stress. Zudem ist das Verhältnis von Lohn zum Arbeitsaufwand (wenn sich erst mal die Routine eingestellt hat) durchaus fair. Kollegen mit zwei Korrekturfächern sehen das natürlich zu Recht anders, aber die sind auch selbst Schuld... In der freien Wirtschaft verdienst Du natürlich mehr, aber glaube mal nicht, dass Du das geschenkt bekommst :). Also, falls Du nicht gemerkt haben solltest, dass Lehrer doch nichts für Dich ist, würde ich mir das noch mal schwer überlegen. Geld ist nicht Alles!
 
@doubledown: guck mal nach Sachsen wie dort die Lehrer bezahlt werden, da kann man nur sagen schön blöd das du Lehrer geworden bist !
 
@doubledown: ja richtig, es ist andere stress. aber ich sag mal so: bei fast allem meinen freunden endet der job nach feierabend. klar gibt es immer mal tage oder wochen, wo vor stichtagen auch zu hause gearbeitet wird. aber die regel ist eigentlich, wenn die bürotür zu geht, dann ist der job vorbei. zumindest in der lohngruppe um 2500-3000 tacken. wenn ein lehrer aus der schule geht, dann steht mind. 1/3 der arbeit noch vor ihm. und man weiß nicht, wann die zuende ist. zumindest wenn man es verantwortungsvoll macht. und es gibt glaube ich kaum einen job, wo du jeden morgen vor etwa 80 menschen stehst, und du bist teil der verantwortung für die zukunft jedes einzelnen dieser 80. da rächt sich jeder kleine fehler und kann einen menschen seine komplette zukunft kosten. und du bist in dieser zeit ALLEINE dafür verantwortlich. klar kann man sagen, zugführer auch. die haben aber technische hilfe, die sie vor fehlern bewart. klar, haben ärzte auch. aber auch da gibt es zweite meinungen etc. als lehrer bist du 100% für das verantwortlich, was du tust und ein einzelner kleiner fehler, eine kleine fehlentscheidung in deinem didaktischen konzept, kann einem menschen sein ganzes leben versauen. potentiell. deswegen sollte man auch nie von routine sprechen. du musst jedes individuum individuell fördern und für jede lerngruppe die individuelle passung finden. routine sollte es so nie geben. jede klasse ist anders. jedes lerntempo ist anders. ja, das machen viele lehrer vom alten schlag nicht. die spielen jahr für jahr ihr konzept. den rest,... naja. braucht man sich nur umgucken um das ergebnis davon zu sehen. aber ja, das ist ein anderer stress. ein deutlich unangenehmerer als termin und zeitdruck und für die 300ste nachkommastelle in der bilanz eines daxunternehmens verantworlich zu sein.
 
@LoD14: Du musst echt an ner Traumschule sein wenn du so eine Einstellung hast ;). Ich sag nur Fürstenried West: Da werden Lehrerinnen mit Müll beworfen, es gibt Massenschlägereien aufm Schulhof, Schüler gehen auf Lehrer los, Lehrern werden Dinge während des Unterrichts aus der Tasche geklaut, 85% der Schüler genießen daheim keinerlei Erziehung und vor Lehrerinnen haben die meisten Schüler sowieso keinen Respekt. Der einzige vor dem se Respekt haben ist der türkischstämmige Lehrer. Hier gehts nicht mehr darum den Bälgern was bei zu bringen sondern möglichst unbeschadet als Lehrer aus der Schule zu kommen. Aber laut unseren Politikern gibt es ja solche Schulen nicht. Vor allem nicht in Bayern. Und wer sich fragt wieso die Schulleitung nichts macht: Ihr scheissegal so inkonsequent ist, genauso wie dem Ministerium.
 
@LoD14: Immer die Lehrer mit ihrem "zu viel Arbeit". Ein absoluter Witz :D
 
@LoD14: Du hast vollkommen Recht, es gibt kaum einen anderen Job der bei so hoher Belastung nur mässig gut bezahlt wird. Leider sind die Vorurteile der Leute zu einer Zeit entstanden, als Lehrer tatsächlich noch überdurchschnittlich verdient haben und nur halbtags arbeiten mussten.
 
@LordK: mein kumpel arbeitet an einer schule und leitet die computer ag (ok und koch-ag). er beschwert sich regelmäßig bei mir, wie beknackt und dämlich die schüler sind. er erklärt manches 3x doch scheinbar hört keiner zu. mein kumpel hat dadurch psychosomatische probleme bekommen. er möchte am liebsten alles hinschmeißen, da er noch 2 weitere jobs hat, kann es aber nicht, weil er vom amt kein geld bekommt, wenn er selber kündigt. naja, soviel zu "it-fachkräfte" in deutschland, die computerkenntnisse meines kumpels sind eher durchschnitt. er baut sich halt seinen rechner immer selber zusammen und installiert in seinem pc home service software auf rechner. ich meine, ich mag meinen kumpel gerne, aber daß er einen vollwertigen it-lehrer ersetzen soll (zu einem hungerlohn) ist doch der eigentliche witz, über den ich nicht lachen kann.
 
@stereodolby: Klasse, hat er schon mit der Schulleitung gesprochen? Kenne das Problem selbst, hab in meiner Schulzeit 1 Jahr lang eine AG geleitet.
 
@Knerd: danke für dein verständnis. also, das weiß ich nicht. werde ihn das nächste mal mal fragen, wenn wir uns sprechen.
 
@stereodolby: Oft hilft es tatsächlich einfach mit einen Ausschluss aus der AG zu drohen. Was wir irgendwann gemacht haben, einfach alle die nerven und laut waren durften Hallo-Welt-Programme abschreiben. Haben sie gemacht und danach zu gehört.
 
Hauptsache 5 Jahre Latein zu je 4-5 Wochenstunden jedes Jahr... wie mich das genervt hat. Bei Günther Jauch kann ich jetzt ein paar mehr fragen beantworten, das wars aber auch schon. Wenn dann gleich spanisch oder italienisch lernen...
Der Umgang mit dem PC ist verdammt wichtig und wurde in der Schule sträflich vernachlässigt. Es können ja wirklich sehr viele nicht mal das 10 Finger System. Bei solchen Sachen sollte man schon mal anfangen.
 
@FatEric: Hast du es dir ausgesucht oder war es Pflicht? Ich konnte zwischen Latein und Französisch wählen, hab letzteres genommen.
 
@Knerd: Ich war auf einem (ACHTUNG) "Neusprachlichen" Gymnasium. Was an Latein neu sein soll, weiß ich bis heute nicht. Aber ich arme Sau hatte Französisch UND Latein, neben Englisch natürlich, was aber auch außer Diskussion steht.
 
@FatEric: Geil :D
 
@FatEric: Tja Sprachen und Schulen... Englisch ist ja noch okay, aber bei aller Liebe zu unserem Nachbarland, dort sollten die am häufigsten gesprochenen Sprachen unterrichtet werden, nach meiner Meinung.
 
@Lastwebpage: Da ist was dran. Fällt leider sehr negativ in einem MMO (nicht WoW) mit internationalen Servern auf, welches ich zur Zeit spiele. Mit allen anderen Nationen kann man englisch reden, nur nicht mit Franzosen.
 
Ich wäre ja dafür, dass sich die Schüler ab der 7. Klasse ihren Unterricht selbst zusammen stellen können. Wobei es als Grundlagenpflichtfächer Deutsch, Mathe und Englisch. Außerdem noch Politik, allerdings lernt man da was ist wählen, warum sollte ich wählen gehen, was ist das aktuelle Zeitgeschehen etc.
 
@Knerd: gute Idee. Ich würde statt Politik Wirtschaft machen wo ein wenig auch über Geld gesprochen wird (viele Leute haben wenig Plan davon und werden ständig übern Tisch gezogen)
 
@Knerd: und was ist mit den naturwissenschaften?
 
@crusher²: Mathe?
 
@FatEric[re:3]: nur Mathe?! was ist mit Physik, Chemie, Biologie?!...
 
@crusher²: Wenn ich schon früh weiß, dass ich, sagen wir, Bäcker werden will, brauche ich keinen Physikunterricht.
 
@Knerd: falsch. Heiß und halt ist keine Physik oder dass sich Sachen ausdehnen wenn diese heiß werden? Sollten auch Bäcker wissen.
 
@zivilist: Ok, stimmt. ich meinte die Geschichte mit Wählen, dass der Rest als Nebenfach ohne Bewertung kommt. Man muss allerdings mindestens 6 Fächer wählen.
 
@Knerd: jo, mit 12 oder 13 weiss man natürlich bestens bescheid, was man später einmal machen möchte... *facepalm*
 
@crusher²: Um es nochmal klar zu stellen, ich kann auch einfach sagen, ich nehme es ausgewogen, da ich mir nicht sicher bin ;)
 
@Knerd: ist wohl auch der falsche weg. Insbesondere weil grundlagen früh gelernt werden sollten. Naturwissenschaften beherbergen grundlagen en masse. Im Studium ists zu spät fürs Grundlagenlernen.
 
@crusher²: Ist ja richtig, nur wird dir heute viel zu viel in der Schule eingeprügelt und ich verstehe, dass das viele nicht mehr wollen. Man kann bei Fächern wie Kunst und Religion anfangen und bei Sport und Musik aufhören. Alle diese Fächer haben mir nichts genützt, vorallem weil ich an Sport eh nie teilgenommen hab. Diese Fächer kann man meiner Meinung nach, ersatzlos vom Lehrplan streichen und als AG anbieten.
 
@Knerd: Da genügt dann auch ein Hauptschulabschluss als Bäcker....
Er hat schon recht. Physik ist wichtig, ich habe schon länger das Gefühl, das physikalisches Grundwissen immer mehr verloren geht und sich statt dessen Esoterik-Bullshit immer mehr ausbreitet. Eine fatale Entwicklung für ein Land, welches eine Technologieregion sein ( bzw. bleiben) will.
 
@Knerd: zunächst einmal gebe ich den anderen recht. ab der 7. klasse weiß wohl kaum einer, was er werden will und wenn doch, dann weiß er wohl auch kaum welche Fächer er für seinen beruf später mal benötigt. selbst nach dem Abi weiß doch die Mehrheit immer noch nicht, was sie mal werden will! das andere, du solltest dir mal den sinn einer allgemeinbildenden schule klar machen! es kann eben nicht sein, dass man nur schon aufs Gymnasium (oder einer anderen schulform) geht, nur um später schon für irgendeinen beruf prädestiniert zu sein... das leben darf und kann nicht nur aus wirtschaftlichen zielen bzw. gier bestehen! wir können und dürfen also nicht wie ein kleines, dummes ameisenvolk abgefertigt werden und nur zu leben und zu lernen, um später einen beruf zu haben!!!!!!! siehe dazu bitte nochmal den sinn der allgemeinbildenden schule! Physikunterricht z.b. hat jetzt nichts mit der eigentlichen Physik zu tun, nichts mit ihren Methoden oder ähnliches. nichts mit der Physik an der uni. aber die einen oder anderen Erkenntnisse in der Physik sollte schon einem möglichst breiten Publikum verständlich gemacht werden. denn egal ob du Bäcker oder Physiker werden willst, du machst dir als mensch zwangsläufig ein bild von der Welt! und wie willst du in ihr bestehen, wenn du wie ein ungebildeter babbsack einfach nichts über das Welt weißt?! dazu zählen nicht unbedingt viele details aus dem physikunterricht zu kennen, sondern das bild der Welt wenigstens grob zu erkennen! Chemie und Biologie tun ihr übriges dazu! siehe dazu nur mal die Vererbungslehre! wie oft gab es schon unter nicht-biologen und auch solchen, die jetzt keine Biologie fans waren, Diskussionen über solche dinge. egal wie diese ausgehen, man hat auch davon ein Weltbild. und du willst doch bitte nicht ernsthaft behaupten, dass der mann seinen Samen in der Frau ablegt, das kleine Männlein aber quasi vorher schon fertig ist und der Samen nur noch in der Frau wächst!... es ist da doch völlig egal, was man später werden will! wie weißesnicht weiter oben schon schön gesagt hat: Die Schule ist eben keine (!) Vorstufe zur Berufsausbildung, sondern hat die Aufgabe MENSCHEN zu bilden.
 
@Knerd: so habe ich früher auch gedacht. Das Problem ist aber, sehr viele wissen überhaupt nicht, was sie später mal machen wollen und können in der 7ten Klasse nicht entscheiden, was sie wollen. Bei mir war das damals schon klar. Ich will was mit Computern machen und bin technisch interessiert. Mathe, Physik, Chemie, Englisch verstärkt. der Rest mit Nebenfachcharakter... so hätte ich es mir gewünscht. Die Realtität sah leider fast umgekehrt aus. Inzwischen kann aber an meiner alten Schule tatsächlich gewählt werden. Eher naturwissenschaftlicher Sektor oder eher Sprachen.
 
@FatEric: Naja, ich hatte einen Kunstlehrer, der Kunst für das wichtigste Fach gehalten hat ;)
 
@Knerd: Das kannst aber in einem allgemeinbildenden Schulsystem, wie wir es nun mal haben, nicht machen.
 
@doubledown: Leider...
 
@Knerd: in der USA gibt es doch sowas, man sieht ja mit welchen "Erfolg" ;)
 
Und was stellen sich die Damen und Herren als Informatik vor? Wie gehe ich mit Excel um? Oder dann die tatsächliche theoretische und/oder technische Informatik? Würde zu gern Kinder in der 11 Klasse beim Verzweifeln am Kellerautomaten, Turingmaschine oder einem Schaltnetz sehen
 
@Fallen][Angel: Genau hier ist das Problem! Die meisten wollen eigentlich "Medienlehre" oder EDV und stecken diesen Unterricht in das Fach Informatik. Es ist so als wenn man im Mathematikunterricht, zB. lernt wie Steuern funktionieren.
 
@floerido: ich gebe dir im Prinzip recht, aber im matheunterricht in der schule gehts auch genauso wenig um Mathe wie auch um steuern! ;)
 
@larusso: Steuern war ein Beispiel, es hat irgendetwas mit Zahlen zutun, wie hier Informatik von vielen Entscheidern als "etwas mit Computern" bezeichnet wird. Ich habe auch schon höhere Mathematik an der Uni gehört, ich denke ich kann schon Mathematik etwas einschätzen. ;-) Bei uns gab es das geflügelte Formulierung "ein Informatiker ist ein Mathematiker der zu Faul zum selber rechnen ist". Ich glaube auch die Grenzen zwischen Mathematik und Informatik sind sehr fließend, wenn ich mir die Vorlesungen gerade im theoretischen Bereich anschaue, ist eigentlich der größte Unterschied die Frauenquote, ansonsten könnte man die Inhalte gut auch im anderen Fachbereich einordnen.
 
@floerido: dann entschuldige ich mich, falls ich dir auf den fuß getreten bin! sah halt so aus, wie viele eben die Mathematik sehen, wenn sie nur die schulmathematik kennen. war aber auch kein Vorwurf von mir. ;) schließlich kann man es ja nur aus der schule kaum besser kennen. ich sehe die grenzen zwischen der Informatik und Mathematik ähnlich wie du. schließlich muss man sich nur mal anschauen, woher bzw. wie die Informatik entstanden ist. das war nun mal z.b., dass man gewisse Sachen automatisiert von einer Maschine hat berechnen lassen wollen. und da muss man sich eben überlegen wie das gehen könnte. z.b. turingmaschine. sowohl in theoretischer Informatik (ungebunden von rechnerarchitekturen) als auch wie man das ganze dann auch tatsächlich in einem "Automaten" (technische Informatik) umsetzt. die ersten "Informatiker" (aus theoretischer Sicht) waren ja Mathematiker. :)
 
@Fallen][Angel: genau das problem sehe ich auch. "Informatik"Unterricht ist sicherlich wichtig heutzutage. aber man darf es eben nicht Informatik nennen, da echte Informatik wohl kaum in der schule gemacht werden wird! und um da auch später potentiell interessierten an "Medien" oder "EDV" nicht zu sagen, dass das, was sie interessiert "Informatik" heißt, sollte man das fach auch nicht so nennen. zumal viele eh schon ein falsches bild davon haben und z.b. denken, Informatik würde nur aus programmieren bestehen. gleiches problem besteht ja auch im sogennanten "Mathematik"- und "Physik"Unterricht. das hat mit den eigentlichen fächern auch nichts zu tun. sollte man auch nicht so nennen. sieht man ja z.b. an floerido. ich lese da raus, dass er denkt, Mathe sei das, was man in der schule unter Mathe vermittelt bekommt. dabei ist das etwas pessimistisch gesehen nichts anderes als "dressierten Affen" das rechnen beizubringen. und rechnen ist genauso wenig Mathe wie programmieren Informatik ist! und der Physikunterricht besteht mehr aus sowas wie einer angewandten Physik (ums mal eher positiv auszudrücken :D). dieser Unterricht ist sicherlich vom Inhalt mehr oder weniger sinnvoll konzipiert, nur ist das keine Physik und darf so nicht genannt werden.
 
Mehr Mathe würde schon weiterhelfen.
 
Und wer soll's unterrichten? Und vor allem mit welcher Infrastruktur? Wenn man sich heute mal Schulen anschaut, dann ist deren IT-Infrastruktur meist auf dem Stand von kurz vor Christus und Informatiklehrer sind Chemie-, Mathe- oder Physiklehrer mit Weiterbildung. Für Medienkompetenz reicht so etwas vielleicht, aber wenn es wirklich um Informatik geht, muss da noch viel Kompetenz und Infrastruktur in Schulen aufgebaut werden, bevor man über etwas wie eine Informatik-Pflicht nachdenken kann.
 
Bei der heutigen Jugend sollte man wohl lieber Putzen als Pflichtfach einführen, das sollten die schon noch auf die reihe bekommen.
 
@happy_dogshit: Ganz ehrlich, Hauswirtschaften sollte in allen Schulen Pflichtfach werden. Hatte ich in der Realschule und es war klasse :D Aufm Gymnasium hatte ich es nicht.
 
@Knerd: Hauswirtschaft gehört in jeden Stundenplan. Wir hatten dies von der 5. bis zur 10. Klasse.
 
@happy_dogshit: wenn, dann _jede_ Jugend....... die heutige ist nicht schlimmer, als all die davor!!!
 
Hm? bei uns war damals Informatik ein Nebenbereich von Mathematik ab der 8ten.
 
@Stefan_der_held: Jup, ähnlich bei uns ab der 7. als Wahlpfichtkurs neben Russisch und Rechtswissenschaften. Nur hieß es nicht Informatik.
 
@DARK-THREAT: Jopp... aber schon traurig was heute in den Schulen beigebracht wird (augenscheinlich). Bei mir IT-Technisch: 5te Klasse "Windows 3", 6te Klasse "EBA" (Erweitertes Bildungsangebot) Montags 7te,8te Stunde Schreibmaschinenschreiben, 7te Klasse NT4.0 und texturieren in Office, 8te Klasse innerhalb Mathe Informatik... dabei habe ich meine "Grundausbildung" auf der Hauptschule gehabt... habe mich in meiner ersten Ausbildung gewundert wie ich da teilweise selbst Gymnasiasten abgehängt habe vom Wissen her. Traurig sowas.
 
@Stefan_der_held: zu welcher zeit war das denn alles? denn ich kann mir kaum vorstellen, dass man heute oder auch vor 10 Jahren voller stolz behaupten könne, dass man in diesen dingen irgendjemanden abhängt. (nicht böse gemeint)
 
@larusso: zwischen 1995 und 2000 ;-) und wo ich die Leute abgehangen habe war direkt im Anschluss.
 
@Stefan_der_held: okay, ungefähr zu der zeit bin ich in die Grundschule gegangen. :D zu 1995 passt dann ja eigentlich auch noch z.b. windows 3.
 
@Stefan_der_held: bei uns war es Pflicht ab der 7. Klasse: alle 2 Wochen für 2 Stunden. Inhalt: Betriebssysteme (DOS, Windows 3.11, Bedienung), Word (Bedienung, Serienbrief) und etwas Hardwarekunde. An mehr kann ich mich nicht mehr erinnern.
 
Physik, Biologie, Französisch, Politik, Mathe,... Da ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass die Schüler mehr wissen als der Lehrer. Aber bei "Informatik"? Während von den hinteren Bänken laute Schnarchgeräuche zu vernehmen sind, drückt die vordere Reihe vehement auf die CD Auswurftaste in der Hoffnung das ganze Ding geht endlich mal an. So zumindest meine Erfahrungen von irgendwelchen Computerkursen. Oder ist das so das man da sämtliche Jahreszahlen die es so gibt auswendig lernen muss? Oder, ist das zweigeteilt und die Fortgeschrittenen müssen dann Java lernen, weil irgendeinen Zweck muss es ja haben. (Sorry, auf den Schulen die ich so kenne, lief es nun mal immer auf Java hinaus...)
 
@Lastwebpage: Java ist ja noch modern, Delphi und Pascal FTW :D
 
@Knerd: Cobol und Fortran kann gelernt werden.
 
Ja bitte, am besten gestern! Auf meiner Schule gab es ÜBERHAUPT keinen Informatikunterricht, nur eine halbherzige Informatik-AG, in der wir Lego-Roboter durch den Raum fahren ließen. Zugegeben, es gab auch keinerlei ansatzweise qualifiziertes Lehrpersonal für Informatik. Aber das ist bei einer Schule mit 2000 Schülern eigentlich auch ein Armutszeugnis gewesen.
 
Das größte Problem ist hier, dass Informatik als "Irgendwas mit Computern" interpretiert wird und es in der Schule eigentlich kein richtiges Profil dafür gibt.
Soll es jetzt Medienerziehung, EDV, Softwareentwicklung oder theoretische Informatik sein?
 
@floerido: yay! informatik als schulfach das heißt also computerspielen in der Schule ein Traum wird war^^
 
Bringt nichts, unser Lehrer der uns Informatik in Wirtschaftsinformatik beibringen sollte hatte schon nichts drauf. Was sollen die Kinder dann lernen?
 
Bis sich da was tut, werden noch Jahre vergehen. Und das hätte schon vor Jahren passieren sollen. Der Fokus sollte auf Medienkompetenz und Internetkompetenz gerichtet werden und darauf, den Computer richtig bedienen zu können. Auch sollte man über alle gängigen Betriebssysteme unterrichtet werden, d.h. nicht nur die Nutzung von Windows sondern auch von OS X und diversen Linux-Distributionen. Man sollte auch über die Betriebssysteme an sich sprechen mit Vor- und Nachteilen, Unterschieden, Architektur, Sicherheitskonzepten etc. Schüler sollten lernen, selbstständig Software und Betriebssysteme installieren und deinstallieren zu können, ihren Computer zu pflegen etc. Das gilt natürlich ebenso für Handy- und Tabletsysteme. Der Horizont sollte über Windows, iOS und vorinstalliertem Android hinaus erweitert werden. Wie verhalte ich mich sicher in sozialen Netzwerken und wie verhalte ich mich sicher im Internet (bezüglich Datensicherheit, Malware etc). All diese Sachen, die heute eigentlich notwendig sind. Mit Hardware rumzubasteln kann sicherlich auch nicht schaden. Programmieren finde ich da eigentlich nebensächlich. Das Problem ist, wo sollen die Lehrer herkommen?
 
An und für sich ja eine nette Bestrebung. Doch was bringt das, wenn es bereits an den Basics fehlt? Denn gerade in der IT sind mathematische Kenntnisse und Analytik unabdingbar. Ich erinnere mich noch an meine Schulzeit zurück. Da haben wir schneller gelernt mit PCs umzugehen als unsere Lehrer. Es muss den Schülern ein Verständnis dafür vermittelt werden, dass PCs mehr Möglichkeiten bietet als das Spielen von Ego-Shootern. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass man durchaus auch mit Begeisterung programmieren kann. Dies muss nicht zwangsläufig auf den PC beschränkt sein. Ebenso sollte neben dem Umgang mit Windows-Systeme genauso der Umgang mit alternativen Systemen vermittelt werden. Denn gerade in Sachen "digitaler Kreativität" bietet Windows nur eingeschränkte Möglichkeiten. Wer sich einmal näher mit Linux-Systemen befasst hat, wird das wissen. Ich sag da nur ROM-Development bei Android. Doch um dieses Potenzial computergestützter Technologien auszuschöpfen bedarf es einem neuen Grundverständnis von IT & Internet. Man muss weg kommen von diesem "Neuland-Denken". Doch bis dies ansatzweise mal den Weg in den Alltag findet, dürften wohl noch einige Jahre ins Land gehen.
 
hoffentlich bekommen die Kids dann nicht nur einen 10-Finger Schreibkurs oder wie der Aufbau einer HTML Seite funktioniert... Das war alles schon Grundstoff vor 15Jahren in IT-Pflichtfächern und hat die heutigen Informatiker auch damals schon gelangweilt. Datenschutz, Privatsphäre, vllt. sogar das Verständnis eines Computers anhand vom Osi-Schichtenmodell, das sind Themen, die sollte jeder können und verstehen... Zocken war bei uns damals an der Tagesordnung weil die, die sich in der Freizeit schon HTML & co beigebracht hatten, 2 Jahre lang (laut Lehrplan) nur Langeweile hatten. Themen wie man Layouts für Bewerbungen/Schreiben etc. verfasst, oder wie man mit Betriebssystemen umzugehen hat, sollten dabei gesondert unterrichtet werden.
 
Grundsätzlich ne feine Idee. Ich würde aber über einfache PC Bedienung hinaus auch simple Lernprogrammierung zum erlernen von Algorithmierung (auch abseits vom PC) und so Späße wie TeX beibringen was beides meiner meinung nach sogar interessanter und wichtiger ist als genau zu verstehen wie man programmiert oder wie der PC genau aufgebaut ist. Da werden einige nicht technik affine Schüler arge Probleme haben.
 
@D0N: Gerade (La)Tex könnte wenn man es früh lernt für die Schüler sehr nützlich sein.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles