Online-Handel: Nicht neu ist nicht gleich gebraucht

Wenn ein Online-Händler Waren anbietet, die nicht mehr oder in einer defekten Original-Verpackung verschickt werden, kann er diese nicht einfach als gebraucht deklarieren und die Gewährleistungsfrist herabsetzen. mehr... Amazon, Paket, Beschädigung Bildquelle: Pluspedia Amazon, Paket, Beschädigung Amazon, Paket, Beschädigung Pluspedia

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"Nur durch ein einmaliges Auspacken und Vorführen der Ware sei diese nicht schon als "gebraucht" anzusehen" - gilt das auch für Klopapier?
 
@dognose: Ja, solange du es nicht "seiner gewöhnlichen Verwendung zuführst"!
 
@dognose: Oder fuer sterilisierte Kanuelen?
 
@dognose: Viel Spaß beim Wiederaufrollen einer 250-Blatt-Rolle :-)
 
@dognose: Nicht bei dem zweiseitigen Luxuspapier dass ich immer verwende, es ist zweiseitig zu gebrauchen, der Vorteil liegt hier auf der Hand!
 
nein aber vill bei streichhölzern wenn ich die einmal ausprobiere kann man sie immer noch als neu bezeichnen.
 
@timeghost2012: Aber jaaa! Wenn Du sie als anschließend als Zahnstocher verwendest / deklarierst ist das eine NEUE Verwendung und ein echter Mehrwert!
 
Oh Super, dann gibt es bald: "Neu - komplett Neu" und "Neu - war aber mal ausgepackt". Und die Händler sparen sich den Zusatz und nennen es nur "Neu". Man bestellt also etwas als "Neu" zur UVP und dann war es schon offen.
 
@Blubbsert: Es geht doch nur darum, dass es keinen Grund gibt für ein Produkt, das nie benutzt wurde einfach mal die Gewährleistung um ein Jahr zu reduzieren. Ich finde dass das ein sehr kundenfreundliches Urteil ist. Hatten im Büro gerade letztens einen solchen Fall, Kollege hat ein Notebook bestellt, ausgepackt, festgestellt dass er ein wichtiges Detail übersehen hat (Gerät hat kein DVD-Laufwerk...) und zurückgeschickt. Das einzige was bei diesem Vorgang etwas in seiner Qualität gelitten hat war der Karton in dem das Gerät kam.
 
@Blubbsert: Darum geht es doch gar nicht. Wenn etwas als B-Ware verkauft / angeboten wird ist ja auch ein Preisnachlaß gegeben. Und egal wie, Du hast jederzeit (im Internet gekauft) das Rückgaberecht. Und es geht darum, dass ein Händler mittels der Bezeichnung "Gebraucht", weil die Verpackung geschädigt ist, keine Gewährleistung bietet bzw. diese einschränkt und somit das Risiko vermindert und damit auch Kostenvorteile erhält. Aber ich gebe zu: Unter Neuware hätte ich auch lieber Ware in unbeschädigter Verpackung und ungeöffnet und noch nicht von anderen ausprobiert. Es sei denn, es gibt einen Preisnachlaß.
 
Schon etwas seltsam wenn es vorher entsprechend kommuniziert wurde und der Nachteil ja auch höchstwahrscheinlich in Form eines entsprechenden Preisnachlasses ausgeglichen wurde.
 
@Johnny Cache: super dann kaufen wir in zukunft billig ohne gewährleistung und teuer mit 2 jahren gewährleistung oder wie? viel spass beim preisvergleich.
 
@Eistee: Das war doch schon immer so, oder hast du noch nicht was von eBay gehört? Immer teuer klingt da nach einer sehr schlechten Alternative.
 
@Johnny Cache: Auf eBay schreibt auch jeder dass eine keine Garantie gibt. Ich weiß zwar nicht wie rechtsgültig das ist, aber würde dort keinem vertrauen. Am Ende kaufst du dort einen teuren Artikel der als gut deklariert ist und trotzdem nicht richtig funktioniert.
 
@Axel10: Es ist schon ein unterschied ob ein Produkt schon DOA ist oder irgendwann mal seinen Geist aufgibt. In einem Fall ist es eine Vorspiegelung falscher Tatsachen im Angebot, im anderen einfach nur Pech. Darüber hinaus haben Händler ja auch im Falle von Gebrauchtwaren immerhin 1 Jahr statt der sonst üblichen 2 Jahre Gewährleistung zu geben, was ja ebenfalls den vorderen Teil der Badewannenkurve erschlägt.
 
@Axel10: Bei eBay müssen Händler auch Gewährleistung bringen. Nur bei PRIVAT-Auktionen entfällt dies. Aber wer ist so risikofreudig und kauf einen Hochpreisartikel von einem Privatmenschen?
 
Was denkt, denn bitteschön Otto Normal Bürger, was (Versand)Händler mit Ware machen, die sie zurückgeschickt bekommen, weil sie "nicht gefällt"? Weggeworfen? Als B-Ware verramscht? Selbstverständlich kommt das als "NEU & OVP" wieder in den Handel. Alles andere wäre überhaupt nicht finanzierbar.

Oder denkt ihr, Onlinehändler mit 20 bis 40% Retourquoten (bsp. Amazon) können es sich leisten, die Retouren zu vermindertem Preis abzugeben? Das Zeug wird entweder direkt wieder eingestellt (kleinere Händler) oder zurück an den Zwischenhandel, der die Ware wieder so her richtet, als wäre sie noch nie geöffnet worden.
 
@docfred: Hier ist aber ja genau das Gegenteil passiert. Hier wurde einmal geöffnete und neuwertige Ware als gebraucht verkauft. Und selbst dabei findet sich immer noch irgendwo eine Knalltüte wo es dann nicht recht ist.
 
@docfred: Das kann ich bestätigen. Retouren werden entweder gleich weiterverkauft oder einfach umgepackt. Das ist schon vielen Leuten aufgefallen, wenn sie plötzlich merken dass ihr Produkt verkratzt ist oder viele Fingerabdrücke drauf hat. Es gab sogar schon Leute die einen neuen CPU gekauft haben und beim CPU Chip sogar Wärmeleitpaste vom Vorbesitzer dran hatten.
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