Breitband-Ausbau kann bald schneller werden

Der Breitband-Ausbau in Europa soll zukünftig billiger werden und damit schneller vonstatten gehen können. Ein zentraler Bestandteil dafür ist die Mitnutzung bereits bestehender Infrastrukturen. mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Vodafone

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Finde ich sehr gut! Vorhandene Systeme nutzen!
 
Können wir diese unglaublich DÄMLICHEN Diskussionen über den Breitband ausbau einfach einstellen und einfach mal loslegen? In die Hände gespuckt....

Ich höre seit mehr als 10! Jahren Diskussionen über den Ausbau. Passiert ist aber quasi nichts. Verschont uns einfach!
 
@LivingLegend: so wahr. ich glaube das ganh eh erst, wenn ich ich es sehe
 
@LivingLegend: seh ich auch so. bei uns dsl 3000 , nachfrage telekom als geschäftskunde . nix. keine planung . also kabel d . 96 mbit konstante leistung .
 
@lazsniper2: also bei mir hat es geklappt :D habe hier auf arbeit 2 leitungen weil ich nur dsl3k bekommen habe. habe dann ne mail geschrieben das ich schnelleres internet brauche und das es frech is ausgerechnet im industriegebiet nur dsl3k zu haben wenn alle wohnhäuser um das gebiet 16k haben. wenn sich das nicht ändert gehe ich weg zu sdsl, wurde garantiert das ich es bekomme. das ganze hat 6 wochen gedauert und die telekom gab mir endlich 16k gut es sind nur 14 aber 2k upload. allerdings is meine statische leitung, die eigentlich wichtige, immer noch 3k wegen dem dämlichen anlagenanschluss (isdn) aber jetzt habe ich sie angeschrieben das muss sich ändern ansonsten geh ich weg von der telekom. mal gucekn was jetzt bei raus kommt. :) kabel ist hier leider nicht möglich, weil eben industriegebiet.
 
@LivingLegend: Die Damen von der t-Compost wollten in meiner Heimatstadt schon 2003 das DSL ausbauen, bis heute gibts da nur 1500er. Weggezoggen, 200 Mbit, kein Ding.
 
@LivingLegend: Das lustige daran ist dass es immer die gleichen Themen sind. Telekom kommt immer damit dass sie neuen Ideen und Techniken entwickeln, und vom Staat Zuschuss brauchen. Der Staat bzw die Politiker benutzen dieses Thema nur um sich beliebt zu machen. In der Regierung hört man dann nur dass sich Deutschland Gesetzte erlassen will und Richtlinien umsetzen will, bei dem jeder bis zum Jahr X mit Breitband versorgt ist. Und Am Ende passiert rein gar nichts! Wenn wir die Leitung selber verlegen würden, wären wir damit wohl schon fertig. Schade dass es davon nicht so viele Projekte gibt. Mal sehen was passiert wenn Google Fiber erst nach Europa kommt. Wenn Google von der Regierung nicht ausgebremmst wird entsteht entweder ein Zugzwang für die anderen Anbieter oder sie werden alle platt gemacht. Bald gibt es dort 10Gbit Leitungen und die Standardgeschwindigkeit kostenlos.
 
@LivingLegend: Na es ist doch schon viel passiert. Ich wohne in einer sehr ländlichen Gegend (Münsterland) und hier bekommt man ohne Probleme 50.000 Mbit/s. Die kommen auch tatsächlich bei mir an. Erst kürzlich flatterte mir ein Angebot über >100.000 Mbit/s in Haus. Das läuft dann zugegeben nicht über DSL sondern übers Unity-Kabel, aber da gibt es doch soweit ich weiß auch die Möglichkeit, nur das Telefon und Internet von denen zu nehmen.
 
"Heimhausen für Stunden ohne Internet: hartes Kotstück durchtrennte Glasfaserleitung".
 
Wie kann das eigentlich sein das ich nur ne 1000er Leitung habe aber meine Nachbarn jeweils 6000er, auch wenn dort nur 4000 ankommen. Sind beide bei regionlem Anbieter und ich bei der Telekom. Jedoch nutzt der Anbieter hier auf dem Land die Leitungen der Telekom
 
@Postralf10: Pech gehabt! Umziehen, Satelliten-DSL nutzen oder damit glücklich werden und fleißig an die Verantwortlichen (auch in der Politik/Behörden) schreiben.
 
@Postralf10: an welchem HVT hängst du und an welchem deine Nachbarn? hat man durchaus öfter, dass ein Haus am HVT A hängt und das Haus daneben leider am HVT B... ;)
 
@Postralf10: da gibt es zig faktoren, die dein problem hervorrufen koennen. zum einen sind nicht alle kabel gleich-dick, dass heisst irgendwo in deiner verkabelung kann eventuell nur ein klingeldraht stecken und dadurch steigt die leitungsdaempfung enorm an. auch kann es sein, dass deine nachbarn naeher am verteiler dran wohnen, manchmal reicht es schon aus in einem hochhaus ganz oben zu wohnen und der nachbar eben ganz unten, auch hier macht sich wieder die daempfung und ggfs auch die signalrauschabstaende bemerkbar. manchmal ist aber auch einfach nur das dsl profil am port falsch eingerichtet. ruf doch mal beim dtag support an und frag nach, warum nur 1 mbit durchkommen. alternativ klemm ne fritzbox dran und schau, welche leitungswerte durchgehen. unter internet -> dsl-informationen -> dsl wird die die eingestellte geschwindigkeit (dslam-rate) angezeigt und die technisch machbare (leitungskapazitaet) datenrate angezeigt.
 
Zum Glück habe ich 250/15Mbit... Alle anderen tun mir leid. Ich war 1 Jahr in Südamerika unterwegs und weiss wie langsam und mühsam est ist. Viel Geduld euch allen und hoffen wir das es mal endlich vorwärts geht. Grüsse aus der Schweiz
 
Dank KD habe ich Breitband, ansonsten, lebend in einer Stadt (+150000) Einwohner) würde hier nicht mal Youtube ruckelfrei funktionieren.
Die mit dem ständigen Ausbau.. mehr wie auf dem Papier passiert eh nichts oder in ner Großstadt mitten drinne bekommen die Kunden schnelleres Netz, aber nicht wenn man 1km von dem Stadtkern entfernt wohnt.
 
"dass bestehende Netze von Stadtwerken und ähnlichen Einrichtungen zur Versorgung mit Strom, Gas und Wasser"

Nee ist klar. Dann schieben wir einfach mal eine Glasfaserleitung durch die Wasser oder Gasleitung. Alles kein Problem, Sicherheit und über die Gesundheit machen wir uns keine Gedanken...Naja vielleicht schmeckt das Wasser mit etwas Glasfaser vielleicht auch gleich besser..-:)Hauptsache wir haben schnelles Internet.
 
@Horst Vogel: hast du die news überhaupt gelesen? :facepalm:
 
@Mezo:
Zugegeben das mit der Wasserleitung habe ich überlesen. Doch weiß ich, das diese Vorstellung leider noch nicht vom Tisch ist. Es gibt Hersteller die gerade für den Wasser und Gashausanschlussbereich weiter am entwickeln sind. In großen Abwasserkanälen ist das ja schon häufiger der Fall. Aber das hilft dann auf dem platten Land nicht. Wichtig ist nach meiner Meinung im ersten Schritt "alle" Gewerbegebiete an schnelles Internet anzuschließen und die Schwerindustrie wegen dem Windstrom an die Küste umzusiedeln. -:)
Wie sieht die Praxis aus? Die Telekom verlegt in unserer Region, noch nicht einmal Leerrohre in Neubaugebieten. Die setzen hier auf Vectoring? Und Leerrohre mieten den auch nicht von den Stadtwerken, da die Rohre die falsche Farbe haben. Wildwest Firmen verlegen die Leerrohrsysteme und beschädigen die vorhanden Leitungen oder legen die HDPE Rohre auf 50 cm, so das keine Versorgungs/Entsorgungsleitungen verlegen können. So sieht leider die Praxis aus. Anscheinend haben wir nur die Wahl, schnelles Internet oder aufs Lokus gehen können. Ich ziehe das Lokus und Wasser und eine warme Bude mit Strom vor. Erst dann ist schnelles Internet sicherlich auch nicht schlecht.
 
Gerade der letzte teil ist wohl interessant - "künftige Investitionen" ist doch sehr breit auslegbar. Dazu kommt,dass wohl keiner mehr unter diesen bedienungen leerrohre mit verlegen wird.hoffen wir mal,dass es nicht zum gegenteiligen führt - die unternehmen müssen langsam mal auf sich zugehen,sonst wird das nie was....
 
"Eine Zugangsverweigerung durch die Betreiber kann aber erfolgen, wenn dies zur Folge hätte, dass der Netzbetreiber selbst keinen Platz für eigene künftige Investitionen mehr hat oder Bedenken hinsichtlich Sicherheit und öffentlicher Gesundheit bestehen." - Bedenken haben sie doch immer.. also wird davon auch nichts umgesetzt. Und wenn, dann verlangen die Betreiber "Rohrnutzungsgebühren", die keiner zahlen will.
 
Also in meiner Region konnte ich in den letzten bedingt durch die Konkurrenz von EWE feststellen, dass sich die Telekom etwas mühe gegeben hat. Als Resultat sind nun in vielen Orten mit 4000 Einwohnern 16k möglich, auch wenn man nicht direkt im Ortskern wohnt.
Es hat sich schon was getan, aber nunmal nicht für jeden. Manche Orte sind leider einfach zu klein oder manche Straßenzüge zu abgelegen, da kann ich schon verstehen, dass ein privatisiertes Unternehmen sich ausrechnet, dass sich das nicht lohnt. Wenn wir flächendeckende Breitbandanbindungen haben wollen, brauchen wir entweder dauerhafte Subventionen vom Staat oder einen Rückkauf der Infrastruktur, was aber auch bedeutet, dass der Staat Gelder zuschießt wenn sich das Netz in seinem Eigentum befindet. In Deutschland kann man aufgrund der dezentralen Siedlungsstruktur und dem Anspruch vieler Leute ihre Ruhe im eigenen Haus haben zu wollen keine Infrastruktur landesweit Gewinnbringend betreiben. Das gilt genauso für Straßen und Eisenbahnwege, wobei bei der Eisenbahn ja schon die Konsequenzen in Form von massiven Stilllegungen unrentabler Strecken passiert sind.
 
Man muss das Glasfaser ja nicht direkt *in* die vorhandenen Versorgungsleitungen legen, es würde ja schon reichen, bei einer Erneuerung der vorhandenen Infrastruktur das Glasfaser mit in die ausgehobenen Gräben zu legen, also *neben* die Rohre etc. Aber selbst das abzustimmen sind die Versorger nicht in der Lage, weshalb in neuerschlossenen Baugebieten die Straße dutzende male aufgerissen und wieder zugeschmissen werden muss.
 
@rallef:
Sorry aber auch wenn ich wieder mindestens ein Minus dafür bekomme. Die Leerrohrleitungen werden schon von vielen Netzbetreibern Gas/Wasser/Strom verlegt. Aber wie schon oben geschrieben, der Telekom oder auch der EWE gefällt nachher die Farbe der Rohre nicht.
Das ist leider wirklich kein Scherz. Wobei in der Praxis sich dort auch leider nicht immer Synergieeffekte ergeben. Ein Wasser oder Gasversorger saniert verlegt von Schieberkreuz zu Schieberkreuz und das ist dann von Straße zu Straße. Die Sanierungen dauern deutlich länger als eine Leerrohrverlegung. Versorgungsleitungen halten ca. 50 Jahre. Annahme LWL Verlegung ist vor 15 Jahren gestartet. Wartet man nun die Verlegung von Leerrohren im Zuge von Sanierung von Gas/Wasser oder Stromleitungen ab, dauert das noch mindestens 35 Jahre bis man überall angekommen ist. Ok, das wird für mich dann knapp ob ich das dann noch erleben darf.
Problem Neubaugebiete: Ich keine keinen Versorger (außer der EWE) die nicht mit der Telekom kooperieren. Es immer wieder vor, das die Telekom nicht mit der Beauftragung hinterher kommt. Wir haben schon ganze Neubaugebiete oder Hausanschlüsse ohne Auftrag von der Telekom verlegt, weil die keinen Auftrag rausgegeben haben/konnten. Material ging dann über den kleinen Dienstweg. Erst über ein Jahr später haben wir das Geld dann von der Telekom bekommen. Aber auch die Telekom muss vorab von der Kommune beauftragt werden, die haben auch nicht immer Schuld. Die müssen auch vorab prüfen, ob dort nicht eventuell eine EWE oder wer auch immer parallel Leitungen verlegt. Es erscheint alle immer ganz einfach, legen wir doch einfach mal ein paar Rohre in die Erde, dann schließen wir einen ein paar LWL Leitungen an...
Ist unter Euch auch jemand der vom Fach ist? Ich meine Tiefbau? Rohrleitungsbau, Telekom oder einem Versorger?
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