Tatort Netz: Polizei fordert Vorratsdatenspeicherung

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeichnet in einer Mitteilung ein beunruhigendes Szenario: Demnach sei Internetkriminalität inzwischen so alltäglich wie Körperverletzungen und Wohnungseinbrüche. mehr... Polizei, Kriminalität, Absperrung Bildquelle: Alan Cleaver / Flickr Polizei, Kriminalität, Absperrung Polizei, Kriminalität, Absperrung Alan Cleaver / Flickr

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Gab es nicht einmal eine Statistik die besagte, dass mit Vorratsdatenspeicherung genauso viele Fälle von Internetkriminalität aufgeklärt wurden wie ohne? Was da bedeutet, dass sie gar nichts bringt.
 
@unLieb: Genau das wird vermutlich ausgeklammert - führt die Vorratsdatenspeicherung überhaupt zu einer Steigerung der Aufklärungsrate im Aufklären von Online-Straftaten? Dass die Zahl der Online-Delikte steigt mag so sein (klingt ja nicht unplausibel), nur sollten dann halt hilfreiche Maßnahmen (wie wäre es z.B. mit mehr entsprechend qualifiziertem Personal?) gefordert werden und nicht einfach mal eine invasive Keule, von der nicht mal sicher ist ob sie für das (vorgebliche?) Ziel hilfreich ist. Sonst könnte man bei einer Zunahme von Wohnungseinbrüchen z.B. auch Kameras in jedem Wohnzimmer fordern...
 
@unLieb: also ich bin 2012 schwerstens gehackt worden. da auch mein router mit ner custom firmware verseucht war (zum abfangen von netzwerkverkehr und voip telefonaten), muß ich davon ausgehen, daß ein einbruch in meine wohnung erfolgt ist, denn eine neue firmware flasht man nicht mal so eben aus dem internet auf einen router. ach so, ich war bis dahin im urlaub. schließlich habe ich anzeige bei der polizei gestellt und 2 wochen später kam ein brief von ihnen, wo stand, das daß verfahren eingestellt wird, weil die provider keine IPs speichern. die polizei hat eben rechtlich KEINE HANDHABE und kann ohne VDS auch nicht entsprechend agieren. IPs müßten gespeichert werden, damit die polizei was machen kann und das ist im moment eben nicht der fall. opfer von internet-kriminellen sind VÖLLIG SCHUTZLOS den verbrechern ausgeliefert.
 
@stereodolby: Ich bezweifle dass das im Falle einer Vorratsdatenspeicherung anders gelaufen wäre.
 
@stereodolby: Sorry, aber diese Geschichte glaubst du doch selbst nicht. Selten so einen Unsinn gelesen.
 
Ganz schön dreist das eigene Unvermögen auf fehlenden Bundestrojaner und fehlende Vorratsdatenspeicherung zu schieben
 
"Während die Gewaltkriminalität offenbar zurückgeht und auch in der Bekämpfung der Wohnungseinbrüche regional Erfolge erzielt werden konnten, scheinen Straftäter zunehmend das Internet als Betätigungsfeld zu entdecken." Was für ein Schwachsinn! Als ob sich ein Einbrecher oder Schläger überlegt: ach, jetzt höre ich damit mal auf, und werde stattdessen Internet-krimineller!
 
@Lord Mettor: Kein Schwachsinn. Die beiden Zahlen entwickeln sich unabhängig voneinander. Ein Zusammenhang ist nicht erforderlich.
 
@FenFire: Sehr wohl Schwachsinn. Jeder "Affe" der eine Keule schwingen kann, kann ein Gewaltdelikt verüben. Schon mal einen "Affen" bei einer "man in the middle" Attacke gesehen. Hier werden wieder Daten mit einander verknüpft die nichts miteinander zu tun haben. Auf der einen Seite der Erfolg auf der Straße und auf der anderen Seite gestiegene Onlinekriminalität. Die um 3.2% gestiegene Onlinekriminalität wird wohl eher darauf zurückzuführen sein, dass viel mehr online (Onlinehandel gestiegen um 24,8%, Banking, etc.) gemacht wird.
 
@Gorxx: Wo bitte werden die Daten verknüpft? Wo liest Du heraus, dass die Online-Kriminalität (OK) gestiegen ist, weil die Straßenkriminalität (SK) gesunken sei? In der Meldung steht nirgends "Weil SK gesunken ist, ist OK gestiegen". Da steht nur "Während SK gesunken ist, ist OK gestiegen". Aus der steigenden OK heraus argumentiert der Mann dann, dass er Vorratsdatenspeicherung haben wolle (wobei er eine Begründung schuldig bleibt, warum diese die Aufklärungsrate bei OK steigern oder gar zu einem Sinken der Fallzahlen von OK führen solle). Sprich: "Wir, die Polizei, sind bei SK erfolgreich *selbst auf die Schulter klopf*. Bei der OK müssen wir aber noch erfolgreicher sein, gebt uns Vorratsdatenspeicherung". Ich wiederhole: die Nennung der Fallzahlenentwicklungen ist per se kein Schwachsinn, er behauptet keinen kausalen Zusammenhang zwischen gesunkener SK und gestiegener OK! (Schwachsinn ist hingegen vermutlich die Behauptung, Vorratsdatenspeicherung brächte Erfolge bei Aufklärung und/oder Prävention von OK).
 
@Lord Mettor: In Österreich ist für solche Umschulungen das AMS zuständig. Wenn es mal nicht mehr läuft als Einbrecher -> Einfach in ein paar Kursen umschulen lassen. Die machen dann den ECDL (aber nur die Textverarbeitung und Tabellenkalulationsmodule) und versuchen sich dann als Internet-Kriminelle ^^
 
Die Forderung ist die selbe: Jedem Bürger 24 Stunden/365 Tage einen Polizisten an die Seite stellen um ihn vor einen Körperverletzung zu schützen. ==//== will ich das, NEIN
 
@Kribs: Du hast aber 24h/tag 365d/Jahr die Möglichkeit dies anzufordern, wenn du dich in Gefahr siehst. Diese Möglichkeit hast du im Internet nicht.
 
@kkp2321: Fordern kannst du viel, normalerweise kommen sie aber erst wenn was passiert ist, das musste eine Bekannte bezüglich ihres Stalkers vor einiger Zeit schmerzlich feststellen.
 
@jigsaw: Bei mir war man da schneller am Werk. Beispiele hin oder her ändern nichts am Kerninhalt meiner Aussage: Es gibt derzeit nur spärliche Mittel Recht im Internet durchzusetzen. Und dabei meine ich nicht nur Markenrecht sondern auch Zivilrecht.
 
@kkp2321: das ändert sich doch auch mit der VDS nicht.
 
@CvH: Das weißt du als Kriminalkommissar?
 
@kkp2321: mit der Aussage wär ich aber sehr vorsichtig http://www.youtube.com/watch?v=s7lWGUwFy18
 
@pengo: Die Gegenatwort darauf kann aber auch nicht sein, gar keine Rechtsstaatliche Gewalt im Netz zu haben. Genau das fehlt nämlich bei der VDS Debatte: Keiner hat einen Gegenvorschlag.
 
@kkp2321: Die Behörden haben mehr als genug Mittel um Kriminalität im Internet zu bekämpfen. Natürlich nur sofern betroffene Server in Deutschland stehen, aber selbst darüber setzen sie sich mit Hilfe ausländischer Geheimdienste hinweg.
 
@pengo: Mittel haben sie, dürfen sie aber juristisch nicht anwenden. Ich war Zeuge einer Kindesentführung. Die Polizei durfte keine Handyortung einsetzen, obwohl technisch möglich, juristisch nicht gestattet.
 
@kkp2321: Und was hat das mit VDS zu tun? Wenn dir einer das Auto klaut oder einen vor die Rübe haut, bringt dir die Polizei in dem Moment auch nichts - oder läufst du mir einer Überwachungskamera im Genick durch die Gegend?
 
@kkp2321: zu re:2 Ehm, eine Frage: was, außer die Verdrehung meiner Aussage, soll mir deine Antwort Sagen? Nur um es ÜBER-deutlich zu formulieren, eine Ständige (nicht erbetene) Überwachung um ein mögliches vergehen zu vereiteln ist aus meiner Sicht weder erwünscht noch erstrebenswert! Außerdem wird die Aufklärung nachweislich kaum beeinflusst, somit bleibt alleinig ein Überwachungs-Diktat gegen die Menschen und gegen Ihre Grundrechte!
 
@Kribs: Die VDS ist keine Überwachung, damit geht der Missstand schon mal los. Eine Überwachung ist es erst, wenn eine pauschale Analyse statt findet und das ist nicht der Fall. Ein Zugriff erfolgt erst durch das manuelle einsehen und suchen nach konkreten Details wie IPs, Uhrzeiten und Telefonnummern. Ohne diese schon vorhandenen konkreten Daten ist die VDS nutzlos. Sind diese Daten aber da, können sie mit der VDS hilfreich sein.
 
@kkp2321: zu re:10 Das Verdachtlose Aufzeichnen meiner Aktivitäten ist keine Überwachung? OK, konnte ich nicht ahnen, Sorry du stellst mein Weltbild eindeutig auf den Kopf! Wie gut das das Verfassungsgericht diese Rechtliche Einschätzung nicht kannte sonst wäre das VDS heute kein Thema mehr?
 
@Kribs: Den Begriff "Überwachung" finde ich dafür nicht korrekt, ja. Weißt du was die Ironie des Urteils des BVerfG ist?Die VDS ist, im großen und Ganzen, nicht wegen ihrer selbst abgeschmettert worden sondern aufgrund der fehlenden Sicherheit der Daten vor dem Zugriff dritter. Denn in der so genannten Vereinbarkeit war die VDS, im Großen und Ganzen, tragbar.
 
@kkp2321: "Weißt du was die Ironie ...-... fehlenden Sicherheit der Daten vor dem Zugriff dritter" Blödsinn, selbst im sehr verkleinerten Auszug, mit verdrehter Interpretation falsch!
Das BVG hat das Gesetz zum VDS verworfen weil es nicht die Verhältnismäßigkeit einhielt! ==//== zum Nachlesen: http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html
 
@Kribs: http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg10-011.html Abteilung "Vereinbarkeit"
 
@kkp2321: Dein Link Zitat 8 Absatz: "Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die
Regelungen des TKG und der StPO über die Vorratsdatenspeicherung mit
Art. 10 Abs. 1 GG nicht vereinbar sind. Zwar ist eine
Speicherungspflicht in dem vorgesehenen Umfang nicht von vornherein
schlechthin verfassungswidrig. Es fehlt aber an einer dem
Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechenden Ausgestaltung. Die
angegriffenen Vorschriften gewährleisten weder eine hinreichende
Datensicherheit, noch eine hinreichende Begrenzung der Verwendungszwecke
der Daten. Auch genügen sie nicht in jeder Hinsicht den
verfassungsrechtlichen Transparenz und Rechtsschutzanforderungen. Die
Regelung ist damit insgesamt verfassungswidrig und nichtig." Merkwürdig da steht auch "Verhältnismäßigkeitsgrundsatz"
 
@Kribs: Damit meinen sie auf gut Deutsch "zu viel des gutes". Sprich, eine light-version könnte rechtskräftig in Kraft treten.
 
@kkp2321: Oh, entschuldigen Sie bitte, ich wusste nicht das Sie Mitglied des 1. Senats sind/waren. Bedauerlich, das trotz Duden, Deutsch immer noch interpretationsfähig ist/wird.
 
@kkp2321: Also deine Auffassung ist echt ziemlich verquer und ich möchte schon fast sagen krankhaft naiv. Schon allein, dass du mit einer Pressemitteilung (re:16) gegen einen Entscheid (re:15) argumentierst ist ziemlich merkwürdig. Du interpretierst damit also eigentlich nur die Interpretation eines Entscheids - das ist wie "Stille Post". Aber mal zu deiner Aussage "Eine Überwachung ist es erst, wenn eine pauschale Analyse statt findet und das ist nicht der Fall." (re:10) - da liegst du falsch. Um eine effiziente personengesteuerte Suche im Bedarfsfall hinzuzkriegen, müssen die Rohdaten erstmal pauschal (maschinell) analysiert werden, um sie überhaupt anständig speicher- und auffindbar zu machen. Kein Beamter der Welt wird sechs Monate Tel.-Kom-Daten auswerten, das muss viel zielgerichteter gehen, da man ja auch oft gegen die Zeit spielt. Und damit hast du da schon eine verdachtslose Überwachung nach deinen Maßstäben. Und außerdem geht es hier auch ein wenig ums Prinzip. Wenn wir erstmal die VDS haben, dann folgt der nächste Schritt (mehr Daten), dann der nächste (autom. Schlagwortsuche), dann der nächste (verdachtsloses Verhör) usw. So steigern wir uns immer mehr. Meine Ansicht ist: Würden unsere derzeitigen Behörden und Einrichtungen mal ihre Arbeit richtig machen, dann ist das ermittlungstechnisch zur Zeit völlig ausreichend (siehe NSU). Aber das geht nur, wenn man sie 1) nicht konsequent kaputtspart, wie unsere Regierung das tut und 2) mal ordentlich überwacht, damit das Geld auch an die richtigen Stellen ankommt. Derzeit versackt da nämlich auch viel zu viel im Nirwana statt in die Ermittler.
 
@ElDaRoN: Darauf haben wir uns, mit dem akzeptieren immer mehr Digitale Inhalte, selbst eingelassen. Es ist nur logisch das Politik und Sicherheitsbehörden mitziehen, das war immer schon so gewesen und ist ein Stück weit auch gut so.
 
Es macht Traurig wenn Menschen vorab Ihre Rechte Ablehnen und "Duckmäuserisch" allem von OBEN verordneten, ihren erbärmlich selbstgerechten und Ignoranten Segen geben, deshalb ist Politik so leicht die Diktatur des "kleinen Mannes ", es wird sie immer geben die Scheuklappentragenden unselbständigen und manipulierbaren Mitläufer ohne die Politik-Diktatur gegenstandslos wird. Für die die von sich überzeugt sind eben dies nicht zu sein ein paar lesenswerte verweise: http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeitsrecht_%28Deutschland%29 , http://de.wikipedia.org/wiki/Grundrecht_auf_Gew%C3%A4hrleistung_der_Vertraulichkeit_und_Integrit%C3%A4t_informationstechnischer_Systeme , http://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung , http://de.wikipedia.org/wiki/Verh%C3%A4ltnism%C3%A4%C3%9Figkeitsprinzip_%28Deutschland%29
 
@Kribs: Viel schlimmer ist fehlende Objektivität. Menschen, mit den waren Scheuklappen sind die, die nicht über den Tellerrand hinaus schauen können oder wollen, weil sie Angst haben eine Wahrheit finden zu können, die ihnen nicht gefällt. Ich habe nirgendwo, mit keinem Wort, erwähnt das die VDS, wie sie durchgesetzt worden war, ein perfektes Mittel ist. Ich erkenne aber, das es keine Alternative zu ihr gibt in Form der Handhabung und in Form der Sache selbst: Digitale Inhalte kann man juristisch nur per Aufzeichnung rechtsstaatlich verfolgen wenn es keine Echtzeitüberwachung sein soll, welche die VDS nicht ist.
 
@kkp2321: Ich habe Sie in re:22 nicht Persönlich Angesprochen, sollten Sie sich dennoch angesprochen fühlen ist mir das egal! Ich beneide Sie mit Ihren "KLEINEN" Weltbild, dessen Tellerrand nur die durch eigene Befindlichkeit begrenzt ist. Leider wird mit Ihren Kommentar doch mein Vorurteil bedient, das einige Menschen Obrigkeitshörig sind, und lieber den direkten Konflikt im Kauf nehmen als sich in den Rationalen Gestaltungsprozess einzubringen. Ich möcht Ihnen nochmal an drei Beispielen den Wiedersinn (Rechtlich) der VDS aufzeigen:> 1. die Beichte die auch telefonisch (Skyp) abgelegt werden kann. 2. der Anwalt der sich mit seinen Mandanten bespricht 3. der Journalist der sich mit einen Informanten bespricht< alle diese Gegebenheiten sehen unter strengen Schutz des Grundgesetzes und werden durch das VDS korrumpiert, Schutzlos gestellt.
 
@Kribs: Eine andere Meinung ist Obrigkeitshörig? Oder einfach, weil man mal zum Schluss gekommen ist das da ein gemeinsamer Nenner ist zwischen Rechtsstaatlichkeit und der VDS? Ich bin mir gerade nicht sicher wessen Weltbild von uns das kleinere ist.
 
@kkp2321: "Ich erkenne aber, das es keine Alternative zu ihr gibt [...] Digitale Inhalte kann man juristisch nur per Aufzeichnung rechtsstaatlich verfolgen[,] wenn es keine Echtzeitüberwachung sein soll" - Wer sagt, dass es keine Alternative gibt? Nur du (stellv. für Gleichdenkende) und "die da oben". Vlt. gibt es eine und wir haben sie nur noch nicht gefunden, weil keiner danach sucht? Ich sage nicht, dass ich eine habe, im Moment stimme ich sogar zu, dass eine Aufzeichnung benötigt wird, aber ich finde das was derzeit aufgezeichnet werden muss, um eine gewisse Rechtssicherheit in der Tel.-Kom. zu gewährleisten reicht völlig aus. Und meine Ansicht wird sogar bewiesen, nämlich durch all die Gutachten und Statistiken aus den Ländern, die die VDS haben bzw. mal hatten (ich glaube ein Land hat sie ja wieder mangels Erfolg abgeschafft). Ich frage mich also: Warum eine in Anschaffung und Unterhalt teure VDS einführen, wenn weder Verbrechen verhindert noch die Aufklärungsquote erhöht wird? Das konnte mir noch kein Pro-VDSer darlegen ohne mit der unsachlichen KiPo- oder Terror-Keule zu kommen. Somit ist die VDS doch nur (Steuer-)Geldverbrennung ohne Nutzen für die Gesellschaft.
 
@ElDaRoN: Ich lasse mich gerne auf ein alternatives Werkzeug ein, nenne mir bitte eins. Die Piraten können es nicht, der CCC kann es nicht, Oppositionelle Parteien können es nicht, die Polizei kann und will das sicher auch nicht. Meine Meinung ist nichts Wert, etwas Verstand von der Materie Internet habe ich aber dennoch und sehe da auch kein alternatives Werkzeug. Was, außer nichts, stünde denn zur Debatte? Die Debatte ist schon viele Jahre alt und über all diese Jahre konnten nicht mal die, die sich dafür interessieren und die VDS nicht wollen, (k)ein alternatives Werkzeug vorstellen.
 
@kkp2321: Und was ist mit dem Rest meiner Argumente? Ist das etwas alles zu viel text für dich? Du pickst die hier zum zweiten mal bei mir nur das raus, was dir gefällt. Und die Antwort habe ich dir sogar schon schon gegeben. Ich kenne auch keine Alternative und dass der CCC etc. ebenfalls keine haben hängt vlt. damit zusammen, dass ihnen das Geld für eine Grundlagenforschung fehlt - die findet nämlich gar nicht statt. So sage es also nochmal: Die bereits jetzt erfassten Daten reichen offensichtlich (!) aus. Schau dir doch mal die Verbrechensstatistiken ins Schweden, UK, NL an. Hat sich seit Einführung der VDS dort relativ (d.h. in Prozent) irgendetwas zum Positiven geändert? Nein, eigentlich liegt alles in der normalen jährlichen Schwankung. Die Polizei kann mit der VDS also offensichtlich nichts anfangen, was ihnen bei der Ermittlung weiterhilft. Wie siehts mit Terror aus? Dessen Bekämpfung unterliegt den Geheimdiensten und wie wir unlängst erfahren haben, haben die ihre eigenen Mittel und Wege - auch am Rande der Legalität bzw. darüber hinaus. Die benötigen die VDS also auch nicht, vorausgesetzt sie setzen anders als unser BKA ihre V-Männer mal richtig ein. Bleibt noch KiPo. Hilft das da weiter? Wo die Server mit Material stehen wissen unsere Kriminalisten bereits. Die kommen nur nicht ran, weil die in Ländern stehen, wo das entweder legal oder im Grauzonenbreich ist oder wo Korruption so selbstverständlich wie bei uns das Trinkgeld ist. Also kann man die Hintermänner so gut wie gar nicht fassen. Hier sind unsere Politiker gefragt, um Ermittlungsbehörden länderübergreifend effizient und effektiv zusammenarbeiten zu lassen. VDS unterstützt das nicht. Die Konsumenten sind nur kleine Fische und werden auch so geschnappt, siehe aktuell Edathy. Wo soll VDS also deiner Meinung nach von Nutzen sein, wenn doch die derzeitigen Mittel nachweislich (!!) gut genug sind, sofern man sie auch ausschöpft? Sag es mir bitte, denn die Argumente die immer ins Feld gebracht werden habe ich ja soeben eindeutig entkräftet.
 
@ElDaRoN: Interessant wären Tatsächlich eine Anzahl von Fällen wo die VDS als Indizienbeweise (für mehr ist sie ja auch nicht gedacht) weiter geholfen hat. Das sich die Gesamtanzahl an Fällen nicht direkt nach oben korrigiert hat, akzeptiere ich nicht als Argument, dass das Werkzeug als solches zu nichts Nutze ist.
 
@kkp2321: Wieso akzeptierst du das nicht? VDS ist ein zusätzliches Mittel zu den bestehenden Möglichkeiten. Wenn VDS also als Ermittlungswerkzeug nützlich ist, dann müsste sie doch zu mehr Verhaftungen bzw. zu mehr aufgeklärten Verbrechen führen. Tut sie aber nicht. Ist die Verurteilungsrate durch VDS höher? Darüber sagt keiner der Befürworter etwas, also würde ich mal vermuten nein. Hat es Auswirkungen auf die Höhe der Strafe, d.h. härter und damit "gerechter"? Auch darüber schweigen sich die Befürworter aus, also steht auch hier ein Nein unter Vorbehalt. Ich frage dich also nochmal: Wo ist der Nutzen von VDS? ___Und wenn du mir das SCHLÜSSIG und NACHVOLLZIEHBAR beantworten kannst können wir darüber diskutieren, ob es den finanziellen Aufwand wert ist, ob die Verhältnismäßigkeit gewahrt ist (hier hat das BVerG ja schon geurteilt, zu Ungunster der VDS), ob es sicher genug gegen Missbrauch von Politik sowie Individuen ist und ob uns das die Einschränkung unserer Freiheit wert ist, denn wer weiß, dass er abgehört wird verhält sich definitiv anders und achtet viel mehr darauf was er wann und wie sagt.
 
Und täglich grüßt die VDS... Ich bin mal gespannt, wie lange es noch dauert... :/
 
@doubledown: So lange, wie hier Parteien wie die CSU was zu sagen und wir noch nicht auf dem Level des Irans oder Chinas sind. Dann erst werden sie - vielleicht - Ruhe geben.
 
@Karmageddon: Quatsch, sobald das Level von Iran oder China erreicht ist, wird voller Elan das nächste Ziel angepeilt: Nordkorea! Du glaubst doch nicht wirklich, dass die Hardliner jemals zufriedenzustellen sind...
 
@DON666: Ich hab ja auch - vielleicht - geschrieben. Glauben tue ich das auch nicht.
 
@Karmageddon: Sorry, hab nen Smiley o. ä. vergessen... ;) Ich bin vollkommen deiner Meinung.
 
Der Typ hat mehrere Dinge nicht verstanden. 1. Das es mehr Taten im Internet gab als im Jahr zuvor ist recht einfach zu erklären das die Hemmschwelle die Polizei bei sowas einzuschalten durchdie Medien gedrückt worden ist. Langsam hat die Bevölkerung erkannt, das es Straftaten sind die ANzeigbar sind. Und das tun diese nun auch. 2. VDS hat NIRGENDWO messbare Erfolge erziehlen können. Selbst die NSA konnte 9/11 nicht verhindern.... 3. Es wird wiedermal mit Terror argumentiert. Sogar die olle Merkel hat mittlerweile Mitbekommen das dass nicht mehr zieht und hatte seinerzeit ihre Familiensuperheldin von der Leyen auf den KiPo Zug aufspringen lassen. 5. Rechte Terrorverdächtige? Das ernsthaft als Argument? Sollte da nicht der Verfassungsschutz und nicht das BKA...ach moment, Verfassungsschutz, da war ja was (NSU). Wie wäre es wenn die Herren vom Verfassungsschutz mal ihre Arbeit machen (und nicht von V-Männern (schlecht) machen lassen). Wenn wir schon Telekommunikation auf Vorrat speichern wollen, wieso nicht gleich alles. Paketwege, GPS Profile, Autoüberwachung, Kameras in jeder Wohnung. Natürlich darf dann nur drauf zugegriffen werden wenn ein instrumentalisiertes Gericht oder besser noch ein Gremium total intransparent Zugriff gestattet... Meine Fresse....
 
@ThreeM: ich schreib meinen kommentar garnicht erst, da du mir sämtliche punkte die mir eingefallen sind bereits aufgeführt hast ;) danke !
 
"Der aktuelle Trojaner, der dann auch keine Schwachstellen mehr haben soll, werde laut Range Ende des Jahres einsatzfähig sein: "Das BKA arbeitet daran." wie soll das denn gehen? Selbst wenn er noch so ultra gut getarnt ist als Rootkit oder was weiß ich, ein Kenner weiß um die üblichen Windows-Dienste und Treiber bescheid und merkt eigentlich sofort wenn sich was im Autostart oder n unbekannter Treiber einnistet. Spätestens dann ist er enttarnt und eine Anleitung zum entfernen steht im netz bereit... also was wollen die eigentlich?
 
@legalxpuser: es gibt keine software ohne schwachstellen, da sie immer von subjekten mit schwachstellen erstellt wird.
 
@legalxpuser: Ich seh schon die Werbung: "InternetSecurity XY 2015: jetzt auch wirksam gegen den BKA-Trojaner"
 
@legalxpuser: Das BKA baut und verbreitet Trojaner? Das ist dann klarer Fall von Bandenkriminalität! Das BKA will dann zur organisierten Kriminalität gezählt werden.
 
Zitat "GdP-Chef: "Nicht nur Staaten und Unternehmen werden angegriffen, sondern es werden gerade auch die kleinen Leute täglich ausgespäht und abgezockt."" AHAHAHAHAHA... ich sag nur NSA und VDS.
 
@dodnet: AHAHAHAHAHA... warst du komisch...
 
Warum wird eigentlich immer nur über die Rechte-Szene berichtet und als Grund genannt? Sind die Linken soviel "ruhiger" und lieber? Was ist mit der RAF gewesen und den anderen Gruppierungen? Extremisten sind Extremisten - ob links ob rechts.
 
@Schrimpes: Darum geht es hier doch gar nicht. (Dass sich aber auch immer wieder Leute finden, die meinen, die armen Nazis würden zu schlecht behandelt...).
 
@DON666: Behauptet kein Mensch. Nur wird immer nur von denen berichtet. Auf der linken Seite sieht es doch gar nicht anders aus. Aber da schweigt man lieber...
 
@Schrimpes: Ich glaube das hat etwas mit der Grundeinstellung zu tun. Die Rechten erheben Gewalt gegen alles was anders ist. Die Linken wollen anderes anziehen und erheben Gewalt gegen die, die das andere nicht wollen. Sagen wir einfach, die Ethik der Linken ist vertretbarer als die der Rechten. Das ist ein Erklärungsversuch meinerseits.
 
WEnn Leute halt dumm sind und ihre Daten gleich jedem Klick anvertrauen ist man selber Schuld. Auf der Strasse gibt man ja auch nicht jedem seine ganzen Daten preis.. :D
 
@StefanB20: Schuhe von Nike, Hose von Adidas, einen Tommy Hilfiger Pullover, einen Bayern München Schal, eine Ray Ben Sonnenbrille... ach du verteilst so viele Daten alleine nur mit deinen Anziehsachen, die so viel über dich aussagen, das mein Pen!s auf Facebook wirklich harmlos dagegen ist xD
 
@kkp2321: lol XD naja.. damit meinte ich eher private Daten. Sowas wie Klamotten sagen nicht unbedingt viel aus. Ausser man protzt damit rum. :P UNd solange Leute nicht lernen vorsichtiger zu sein, wird es immer mehr Leute geben, die versuchen von solchen LEuten Daten zu stehlen. Ich meine, es ist ja auch einfach.. ein grossteil klickt alles an, was blink blink macht^^
 
@StefanB20: Alleine Schuhe sollen auf den Charakter eines Menschen hinweisen. Und dies erstaunlich präzise ^^
 
@StefanB20: Ich stimme zwar mit der Meinung von k* oben nicht überein, aber hier hat er recht. Die Daten, die Du selber aktiv irgendwo einstellst, sind relativ uninteressant. Das sind in der Regel viel zu wenige, um groß etwas über Dich auszusagen. Viel spannender sind die Metadaten: Wann logst Du Dich auf welchen Stellen ein, von wo verbindest Du Dich, was lädst Du, welche Services nutzt Du, wem schickst Du eine Nachricht, ... DADURCH kann man geile Profile bilden. Untersuchungen haben gezeigt, dass damit mit extremer Genauigkeit vieles Vorhergesagt werden kann: Dein Wohnort, Dein soziales Umfeld, Dein Freundeskreis, Dein Bildungsstand, Dein Verdienst, Deine Hobbies, Deine Vorlieben, Deine Gewohnheiten, Dein Lebenswandel, Deine politischen Einstellungen, und vieles mehr.
 
@StefanB20: Ab der Straße durchwühlt auch nicht jeder ungefragt meine Brieftasche oder meinen Rucksack...
 
Eine Gewerkschaft ist eine Arbeitnehmervertretung. Wenn die GdP weiterhin lieber Politik machen will, dann sollte man ihr den Gewerkschaftsstatus aberkennen.
 
Das ist doch unausgegorener Mist. Wie war das bei Herrn Edathy? "Wir können nicht schneller und besser ermitteln, weil wir nicht genug Personal haben und zu wenig Geld haben". Jetzt soll es eine VDS geben, die wohl Unsummen kosten wird, und auf einmal gibt es dann mehr Personal, oder wie?
 
Immer die gleiche Leier! Und Ganoven werden meist schlauer sein als die Polizei, wer sich halt doch erwischen lässt, dann auch ohne VDS. Nochmal: Ganoven verstecken sich hinter Proxys und VPNs, verschlüssel mit 256Bit. Der ISP kann nur aussagen, "war online" und das wars auch schon. Grüße heut aus Finnland!!!
 
"verschlüsselten Kommunikationskanälen" wie Skype unterwegs --> ist das nicht seit der Microsoft-Übernahme vorbei ? War da nicht neulich mal etwas über das Auslesen von URLs (seitens M$), die man sich schickte ?
 
Die Polizei oder die Content-Industrie ?
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