Google entfacht Preiskampf beim Cloud-Speicher

Der Suchmaschinenkonzern Google heizt mit einer starken Preissenkung bei seinem Online-Speicher Google Drive den Konkurrenzkampf unter den Cloud-Anbietern jetzt kräftig an. mehr... Google, cloudspeicher, google drive, Drive, Texterkennung Bildquelle: Google Google, cloudspeicher, google drive, Drive, Texterkennung Google, cloudspeicher, google drive, Drive, Texterkennung Google

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"Dies dürfte insbesondere für kleinere Firmen eine interessante Option sein, um beispielsweise E-Mails und Backups zu lagern." Wie wärs noch mit ner Gratislagerung aller unternehmensrelevanten Passwörter? (Im Klartext, versteht sich) Und wo wir schon mal dabei sind, Eure Bankkontologindaten vergesst ihr doch auch dauernd. Die könnten wir uns auch für euch "merken". Kommt schon! Traut euch. Don't be evil... >:D
 
@Mowolf: betrifft wohl alle Cloudbetreiber, nicht nur Google. Für eine kleine Firma lohnt es sich allerdings wirklich auf eine eigene Infrastruktur zu setzen. Für unter 1000 Euro (Materialkosten) bekommt man eine funktionierende Cloud-Infrastruktur.
 
@hundefutter: na ja ... ein richtiger Cloudspeicher mit ner professionellen Disaster recovery etc. liegt da in ganz anderen Bereichen. Da ist das Google Angebot vom Preis mehr als interessant. auch wenn man das natürlich vom Datenschutz mehr als kritisch sehen muss.
 
@JoePhi: Zugegeben, es müssen Abstriche in der Leistung gemacht werden, aber die Sicherheit und Datenintegrität könnte so gewährleistet werden, vorausgesetzt die Firma ist wirklich nur ein Small business. Das hängt aber auch immer von der Firma ab. Wenn grosse DB dumps oder VMs gesichert werden müssen empfiehlt sich schon eine etwas professionellere Lösung.
 
@Mowolf: Trotz deiner Häme und deines Sarkasmus: Immer noch sicherer als bei dir zu Hause.
 
Angebot und Nachfrage: grosse Kapazität vorhanden, aber geringe Nachfrage (Snowden lässt grüssen). Ergebnis: Preis sinkt.
 
@jackattack: Sicher? Geht ja nun um einige GB. Also deiner Ansicht nach haben also Kunden früher ordentlich GB genutzt, dann von der Snowden-Affaire abgeleitet, dass online-Daten nicht sicher sind... also den Onlinespeicher gekündigt und leben nun wieder in der Offline-Welt? Eine eigene Cloudlösung wird beim einfachen User hinter ner Routerfirewall wohl kaum sicherer sein. Ich tippe eher mal, dass die Preise fallen, weil der Markt ja überbsättigt ist. Grosses "online-Abwandern" findet nicht statt, aber trotzdem verschenkt zB Box 50GB, Dropbox hatte auch mal eine 1-Jahr-50GB gratis Aktion. MS verschenkt da was, Google selbst bietet ne Menge frei, dieses Mega gibts ja auch noch.... und und und und.... wer zahlt denn da überhaupt was? ;)
 
Alternativ könnten die kleinen Firmen einfach ein NAS mit Cloudfunktion betreiben, das ist bestimmt sicherer als ein Cloudanbieter.
 
@hundefutter: Genau. Weil IT Sicherheit in Kleinen Unternehmen so hoch ist dass es bestimmt sicherer ist
 
@-adrian-: Je nach Firma würde ich sagen. Im kleinen Rahmen lässt sich sowas locker betreiben. IT Sicherheit ist ein Thema das auch ausserhalb der Cloud-Infrastruktur ein Thema ist. Werden simple Regeln oder Konzepte nicht durchgesetzt stehen natürlich die Türen sperrangelweit offen. Das betrifft wie gesagt nicht nur die Cloudfunktionen. Wenn ein Hacker es schafft in das Firmennetz zu gelangen schützt dich auch kein Cloudanbieter mehr. Viele Daten bleiben ja lokal liegen.
 
@hundefutter: auch eine kleine Firma sollte ihre Datensicherung mindestens duplizieren und physisch getrennt voneinander lagern ... und damit meine ich: Nicht im selben Gebäude. Und da wird es dann kritisch. Wer sowas natürlich ignoriert, der kann das logischerweise machen.
 
@JoePhi: da gebe ich dir natürlich absolut recht. zwei kleine NAS die via rsync (over ssh) verschlüsselte Backups synchronisieren ist eine simple Lösung für das Problem. Aber auch hier wieder: Je nach Firma unterschiedlich. Grosse Datenbanken oder VMs sind auch hier nicht ideal aufgehoben. Dann lieber ein kleines tape Backup.
 
@JoePhi: Das Problem ist dass Begriffe wie "Datensicherung" und "IT-Sicherheit" in vielen kleinen Unternehmen noch weitstgehend unbekannt sind.
 
Ich überlege immer wieder, was ein Firma dazu verleiten könnte Ihre Daten bei einem Cloud-Anbieter abzuladen. Zumal ich mir für diese Kosten auch selbst entsprechende gespiegelte Sicherungssysteme aufbauen kann...
 
@EmilSinclair: kein oder wenig know-how eine eigene Infrastruktur aufzubauen. Verstehe auch nicht: eine NAS ist ja kein Hexenwerk, welche für KMUs meistens reicht.
 
@EmilSinclair: echt? Für diese Kosten gespiegelte Systeme mit on-the-fly Systemetik und deutlich physisch voneinander getrennt mit 24/7 Betreeuung und einer Ausfallwahrscheinlichkeit von sehr deutlich unter 1%. Zum selben Preis? Das glaubst du doch selber nicht. Natürlich sind die Cloudanbieter kritisch zu sehen. Aber zum selben Preis bekomme ich den Service eben nicht lokal.
 
@JoePhi: Habe ich vielleicht falsch rübergebracht. Mag sein, dass die Kosten höher sind. Aber dennoch kann die Differenz nicht derart hoch sein, dass man seine Geschäftsdaten aus der Hand gibt. Und eine Selektion, welche Daten ich in die "Cloud" auslager und welche ich dann doch lieber wieder lokal sichern möchte reduziert den Comfort dann auch schnell wieder.
 
@EmilSinclair: na ja ... wenn ich das ordentlich mache, dann muss ich das an zwei unterschiedlichen Standorten ordentlich machen, die auch beide einen lückenlosen support gewährleisten müssen. Der Kostentreiber sind hier nicht die Anlagen, sondern das Personal. Und wenn ich das selbst mache, dann habe ich halt zweimal Personalkosten (und das für 24/7) oder ich nutze einen Anbieter. Und wenn ich die hier genannten Kosten von lächerlichen USD 1200 für 10 Terabyte mit dem vergleiche was ein private cloud anbeiter verlangt, dann kostet eine ordentliche Lösung nicht das 10-fache mehr, sondern deutlich mehr, als das 100-fache ... aber wie gesagt: Man kann auch eine amateuerlösung machen. Fraglich ist nur, ob das Risiko die Einsparung von den paar Kröten rechtfertigt. Und ja ... 100.000 EUR sind ein paar Kröten, wenn es darum geht seine Daten sicher zu wissen.
 
@JoePhi: Naja, die Unternehmen für die eine solche Lösung in Frage kommt, machen die Datensicherung häufig noch mit externen Festplatten, die der Chef abends mit nach Hause nimmt. Ich glaube kaum, dass Unternehmen <100 Mitarbeiter aktuell Datensicherung betreiben, die in die von Dir genannten Dimensionen vorstösst.
 
@JoePhi: Wir sprechen hier doch von kleinen Firmen oder? Kleine Firmen haben meistens nicht mehrere Standorte. Wenn du also eine redundante Sicherung haben möchtest die Physikalisch getrennt ist ist das problemlos via rsync möglich. Dabei werden die internen Sicherungen verschlüsselt auf eine externe Platte abgelegt und via rsync (am besten über vpn) an die zweite site abgeglichen. Diese befindet sich am besten dort wo der Verantwortliche wohnt. Der Administrative Aufwand ist dabei alles andere als hoch und die Sicherheit ist für ein Small Business absolut ausreichend. (Vorausgesetzt die anderen typischen Schwachstellen werden auch angegangen).Und auch hier wieder, es kommt immer auf die Daten an. Viele grosse Daten können ein Problem darstellen.

Edit und bezüglich Kosten: Zwei vernünftige NAS (z.B. von Synology) kosten nicht die Welt. Die haben eine Integrierte Cloudfunktion die zuverlässig arbeitet. Wenn die allgemein gültigen Sicherheitsvorschriften in einem unternehmen eingehalten werden lässt sich sowas problemlos realisieren.
 
@hundefutter: ja ... das stimmt absolut, ist aber mit dem Service, den ich z.B. bei Google Cloud bekomme nicht im Ansatz zu vergleichen. Und auch wenn ich eine kleine Firma habe, brauche ich einen Spezialisten, der sich um sowas kümmert ... entweder einen externen oder einen Admin. Beides kostet auf jeden Fall mehr als 1200 USD im Jahr. Von daher ist das nicht zu vergleichen. Wer es sicher haben möchte und selbst machen möchte, wird auf jeden Fall mehr Kohle ausgeben. Und wie gesagt: Die Kosten für die Anlagen sind scheissegal. Die Personalkosten sind der Treiber. Und auch eine normaler Dorf-PC-Mockel kostet min EUR 50,- die Stunde ... und so jemandem würde ich meine Datensicherung nicht anvertrauen.
 
Das ist kein Preiskampf, den Speicher will nur keiner haben.
 
@PfirsichDruide: Das dachte ich mir. Google verdient bestimmt auf der anderen Seite, wenn diese Dokumente für andere sichtbar gemacht werden
 
@kirmizibasliklioglan: Äh, nein. Google verdient auch bei aktuellen Benutzer-Daten (Google+ z.B. oder googleAnalytics) nicht damit das sie die Daten direkt verkaufen sondern damit das sie die Daten für die Optimierung ihrer Werbung nutzen. Sein "Kapital" verkauft man nicht einfach.
 
@PfirsichDruide: Ist echt so. Google hat irgendwie einen faden beigeschmack. Klar sind Daten in einer Cloud nicht unbedingt sicher aber bei anderen fühle ich mich sicherer. Würde deshalb trotzdem nichts wichtiges oder Persönliches in einer Cloud lagern. Dropbox, HubiC und OneDrive sind bei mir eigentlich nur mit Musik gefüllt immer 75gb bei allen drei zusammen :D
 
@PfirsichDruide: das problem sind einfach firmen - nein konzerne, die so groß sind, dass sie alle persönlichen daten von einem im portfolio speichern können, da wirds unheimlich.
 
"und die Foto-Sammlung im Social Network Google+" Benutzt eigentlich irgendein Mensch Google+?
 
@picasso22: Ja, ziemlich viele sogar...
 
@Puncher4444: durch youtube-google+ zwang vielleicht. Ich kenne niemanden persönlich der wirklich aktiv g+ benutzt.
 
@picasso22: jo, google+ ist sogar ziemlich gut. bilder kann man aber meines wissens nach hochladen und die werden nicht vom speicher abgezogen, früher hatte man seperat für bilder noch 1GB picassa webspace, da wurde auch schon nicht vom google drive abgezogen.
 
seit dem NSA-Skandal bin ich extrem skeptisch gegenüber Google, und Co.. bin jetzt bei der Telekom(Mail,etc..) mehr kann ich leider nicht machen...
 
@sanem: Suche ich die Ironie Tags vergeblich? :) Seit die Telekom Voicestream 2001 übernommen hat haben sie sich dazu verpflichtet mit den amerikanischen Diensten zusammenzuarbeiten.
 
@hezekiah: Die Deutsche Telekom hat doch ihren Sitz in Deutschland,somit gelten Deutsche Gesetze..?
 
@sanem: und?
 
Die Frage ist - sorry - jetzt OT, aber kann mir mal jemand sagen, warum T-Online so ein Brimborium um ihr 25 GB Gratis-Mediencenter macht und behauptet, die Daten dort wären sicher, weil ja die Server alle in Deutschland stehen? Nach etwas Rumsuchen im Netz fand ich einen Beitrag aus der Zeitschrift "connect". Und da steht, daß die Daten nicht mal auf den Servern verschlüsselt gespeichert werden, sondern nur die Übertragung dorthin verschlüsselt ist. Wer weiß es genau bzw. kann mir sagen, wieso immer behauptet wird, die Daten im Mediencenter seien "vor dem Zugriff von Fremden" sicher?
 
@Alter Sack: wenn du 100 euro in ein buch in deinem regal legst ist der geldschein auch vor dem zugriff von anderen sicher, die frage ist nur wie sicher.
 
@Alter Sack: wenn du nicht selbst verschlüsselt sondern die verschlüsselung vom anbieter machen lässt macht es keinen unterschied ob die Daten nur durch den zugriffsschutz (user/Passwort i.d.R.) geschützt sind oder da noch vom anbieter verschlüsselt werden so dass du drauf kommst...die Daten bei T-Online sind tendenziell vor fremden Privatpersonen erst mal so sicher wie bei MS und Google, der unterschied den T-Online heruasstellen will ist u.a. der deutsche Standort, die deutschen datenschutzbestimmungen (die zugegebenermaßen deutlich höher sind als in anderen ländern aber bringt auch nichts wenn sich niemand dran hält)
 
ich finds gut. hab zwar noch 50 gb dropbox aber die sind bald weg. werd dann wohl mein gdrive aufstocken. ich presönlich habe seit dem es gdirve gibt alle meine wichtigen unterlagen dadrauf und noch nie probleme gehabt. sogut wie alle meine fotos sind auch da. dann soll sich halt irgend ein typ in usa bei google meine fotos ansehn oder irgendwelche werbe partner. solange die nicht vor meiner tür stehn mit dem bild in der hand und lachen das ich ne wampe hab ist mir das doch egal.
 
hätte ich nicht so ein grottenschlechtes internet, wäre für mich das thema cloudspeicher auch interessant :<
 
Gab es nicht von einer chinesischen Firma ein Angebot mit 1TB gratis oder ähnlichem?
 
@xiller: das war tencent. mit 10 TB free! http://goo.gl/cXbPJK
 
100 GB für 2 Dollar/Monat? Gekauft! Die 15 GB zuvor waren zu wenig, und 25 GB für 2 Dollar genauso um z.B. Videos zu sichern. Aber mit 100 GB lässt sich auch dauerhaft richtig gut was anfangen. Werde es hauptsächlich für Videoclips, Fotos, GIFs, Wallpaper usw. nutzen. Eben alles, was man aus dem Netz so lädt und speichert. Private Daten werden weiterhin auf dem eigenen Rechner gespeichert.
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