Tonträger liegen nun klar hinter Online-Musik zurück

Die Nutzung von Streaming-Diensten zum Hören von Musik erreicht langsam aber sicher den Massenmarkt. Immerhin 10 Prozent der Gesamtbevölkerung haben schon einmal auf einen solchen Service zugegriffen. mehr... Musik, Schallplatte, Vinyl Bildquelle: Fabio Sola Penna / Flickr Musik, Schallplatte, Vinyl Musik, Schallplatte, Vinyl Fabio Sola Penna / Flickr

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Werde nie verstehen können, dass Menschen Geld dafür ausgeben, Musik "hören zu dürfen". In aller Regel gibt es die Alben bereits zum Release oder wenig Später zum selben Preis des Downloads physisch auf CD oder gar LP. Da gehört sie einem dann und man kann das Recht sie zu nutzen auch nie wieder verlieren...
 
@docfred: Bei Amazon kann ich die MP3s jederzeit wieder kostenlos runterladen. Und was Rechte angeht ist man auch nicht eingeschränkt.
 
@mike1212: Was machst du wenn Amazon den Dienst einstellt?
 
@Knerd: Bis dahin hat man ja noch genug Zeit seine MP3s herunterzuladen oder zu sichern, sofern man dass nicht sowieso schon gemacht hat.
 
@mike1212: Gut, das ist richtig.
 
@mike1212:
So einfach ist das nicht. Geht man strikt nach Vertragsvereinbarungen vor, erlischt das Recht die Musik zu hören oftmals.

Beispielsweise auch mit deinem Ableben. Musiksammler (bsp. meine Person) geben so im Lauf des Lebens zehntausende Euro für Musik aus und wenn man stirbt (bsp. Unfall) dürften die Hinterbliebenen nicht mal die gekauften(!) MP3s weiter verwenden...

Nein danke, da verzichte ich definitiv auf Amazon, iTunes und wie die ganzen Unternehmen heißen. Meine Freunde heißen Vinyl-LP und CD.
 
@mike1212: Amazon hat soweit ich weiß ein Geräte-zertifizierungs-limit. Mit jedem Gerät was du benutzt um deine Mp3s runterzuholen ist eine ID weg. Bis du über dem Limit, musst du für deine bereits gekauften mp3s nochmal extra bezahlen, quasi10 neue Geräte IDs dazukaufen. Bei mir geht das schnell, ich habe 3PCs, ein Laptop, ein Smartphone und 2 Tabletten.
 
@docfred: Ich zahle 10€ für das Recht Musik zu hören. Aus dem einfachen Grund, ich könnte nicht alle Alben kaufen, von dem Geld das ich bisher ausgegeben hab. Außerdem bekomme ich, wenn ich "kündige" für jeden Monat den ich da war 10 Songs oder so. Weiß ich grad nicht genau.
 
@docfred: Sehe ich sehr ähnlich. Ich bin mit der Daten-Piraterie aufgewachsen, zu Zeiten von Napster. Das waren dann eben nur Daten, idealistisch sind die für mich wertlos, da ohne Einschränkung duplizierbar. Früher oder später wird das meiner Meinung nach jeder einsehen müssen, da es im Prinzip nur zwei Wege gibt: Entweder man gibt es auf, und sieht es ein, oder man zensiert de facto das Internet. Der ursprüngliche Sinn der Plattenindustrie war die Distribution von Informationen, sie hatten ein Monopol darauf. Das ist nun zu Zeiten des Internets redundant. Von mir aus kann die Plattenindustrie also zerfallen, der Musik wird es nicht schaden, denn die gab es schließlich auch vor der Plattenindustrie. Ansonsten kaufe ich mir gerne physische Tonträger, Vinyl. Das hat idealistisch für mich echten Wert. Da gibt es ein schönes Cover, eine große Platte und ein immer einzigartiges Hörerlebnis.
 
@nablaquabla: Und warum grade Vinyl und nicht einfach ne CD?
 
@Knerd: Größeres Cover, meistens hübscher aufgemacht. Ist auch was idealistisches: Die Musik ist wirklich physisch, analog, da. Man sieht sich die Platte an und sieht die Musik. Das ist für mich einfach spannender als eine winzige CD in knarziger Plastikhülle und billigem Druck, wo letztendlich auch nur die gleiche digitale Information drauf ist, die ich mir einfach runterladen kann.
 
@nablaquabla: Auf der CD sind die Songs aber immerhin in unkomprimierter Qualität vorhanden. D.h. die Dateien sind etwa 10x größer als eine MP3. Aber das hört wohl kaum jemand raus.
 
@mike1212: Man kann Songs auch verlustlos aus dem Netz beziehen.
 
@nablaquabla: Ok, muss ich nicht verstehen oder? Also den Part mit der Musik und nicht das Cover.
 
@mike1212: bei einigen diensten bekommt man die musik auch als flac, also auch verlustfrei. mir fällt bei der sache der streit von Bruce Willis ein, der iTunes verklagen wollte weil seine Downloads nach seinem Tode nicht vererbbar sind. :D Downloads sind besser geworden, man bekommt bei genug diensten gute qualität und kein schäbiges DRM bei dem man [im Internetcafé gekauft] -->[auf den USB-Stick]-->[auf den heimischen PC] nicht mehr -->[auf den MP3-Player] überspielen kann, weil alle Lizenzen weg sind. aber gerade bei älteren alben ist der gebrauchtkauf der cd billiger als der download, da rippe ich mir die musik lieber selbst als 9,99 für ein downloadalbum zu zahlen - aber die autorip-sache von amazon ist echt eine schöne sache für den nutzer, nur leider werden da die kleinen labels gar nicht gefragt und der nutzer kann es tun. ich habe schon einige cds bei amazon bestellt und originalverpackt verschenkt und habe die sachen nun via amazon zum download, da gibt es sicher einige die platten da kaufen und direkt bei ebay originalverpackt weiter verticken (geht oft komplett ohne verlust, weil sich viele nicht die mühe machen preise zu vergleichen) und den download dennoch haben - nicht im sinne des erfinders.
 
@Knerd: Moin. Da muss ich jetzt aber mal für nablaquabla in die Bresche springen. Ich besitze manche Alben auch doppelt, d. h. sowohl die CD als auch die Vinylscheibe. Mein persönliches Lieblingsbeispiel ist da "Wasting Light" von den Foo Fighters. Das Vinyl ist eine 180g-Pressung (2 Scheiben), und vom Sound her ist das wirklich merklich wärmer und satter als der - wirklich schon gute - CD-Sound. Da hört man dann eben auch raus, dass das ganze Album im Original komplett analog produziert wurde. Wenn man selbst nicht damit aufgewachsen ist, vielleicht nie einen Plattenspieler besessen hat, fällt es natürlich schwer, das nachzuvollziehen, es ist aber wirklich so.
 
@otzepo: Ja, Auto-Rip hat definitiv vom Urheber unerwünschte Nebenwirkungen. Ich bestelle öfter mal Alben dort für nen Kumpel, der immer etwas knapp bei Kasse ist, und deshalb mir die Kohle in bar in die Hand drückt. Naja, so wächst dann meine eigene MP3-Bibliothek, ohne dass ich einen Pfennig dafür anlegen muss... ;)
 
@DON666: Das ist zwar richtig, die Nebenwirkung liegt jedoch lediglich in der originalverpackten (statt geöffneten) Weitergabe. Auch beim gewöhnlichen Kauf der CD im Laden kann nicht verhindert werden, dass der Käufer die CD-Hülle öffnet, die CD ript und sie dann weiterveräußert. Deinem Kumpel ist es vermutlich egal, ob er die CD von Dir noch in Folie verpackt erhält oder nicht, insofern hat sich in diesem Beispiel durch Auto-Rip vs händischem Rip vermutlich nichts geändert (ausser, dass die Titel nun in Deiner Cloud-Bibliothek liegen). (nebenbei: was mir bei Deinem Beispiel nicht ganz klar wurde: Dein Kumpel, der knapp bei Kasse ist, kann Amazon nicht bezahlen, Dich aber schon? Rabatt gibst Du ihm ja offenbar keinen, da Du "keinen Pfennig dafür anlegen" musst).
 
@FenFire: Nein, aber wenn er irgendwas unbedingt haben will, hab ich kein Problem damit, wenn er mir die Kohle meinetwegen in Teilen oder einfach nur ein paar Tage später gibt. Ich bin da etwas flexibler als Amazon. ;)
 
@DON666: Zu der Aussage hätte ich gerne einen Beleg. Mein Vater hatte einen Plattenspieler und Platten. Als er wen gefunden hat der ihm den ganzen Kram abkauft, war er heilfroh. Er meinte zu mir, dass er nicht versteht wieso man immer noch Platten hört, da der Ton seiner Meinung nach schlechter ist. Uns ja, ich hab den Vergleich gehört und CD vs Platte gewinnt eindeutig die CD. Daher möchte ich mal vermuten, dass da ein großer Teil Psychologie mit drin steckt ;)
 
@Knerd: Wie soll ich das belegen? Komm halt rum und hör's dir an! :) EDIT: Den technischen Background hat docfred in [o2] umrissen.
 
@Knerd: Ich denke auch, dass da eine gehörige Portion Psychologie mit drin steckt, das eigene Hörvermögen, das "Training" beim Hören, die Qualität der verwendeten technischen Komponenten, die akustischen Eigenschaften des Umfelds, ... so viele Faktoren (bei meinen Hörgewohnheiten höre ich persönlich bei MP3 ab ca. 196 kB/s VBR nur in wenigen Fällen einen störenden Unterschied zur CD, erst recht nicht bei den heute im MP3-Handel üblichen 320 kB/s CBR, und Vinyl halte ich für viel zu umständlich). Aber letztendlich geht es um den Genuss beim Hören der Musik - und wem Musik von Platte besser gefällt, der hat dabei halt mehr Genuss, für ihn haben Platten somit eine Daseinsberechtigung. Ich glaube die ganzen Diskussionen erwachsen oft daraus, dass die Leute ihren persönlichen Standpunkt "so gefällt es mir besser" immer gern auf andere übertragen wollen "und weil es mir so gefällt ist es objektiv so besser und das haben alle gefälligst einzusehen". (es gibt ja auch Leute die der Ansicht sind, ihre sündhaft teueren Goldkabel würden das digitale Klangsignal unverfälschter übertragen als ein Kupferkabel, was bei digitaler Übertragung mit Prüfsumme etc. natürlich Unsinn ist, der Strom aus 0 und 1 ist exakt der selbe - aber sie bilden sich halt ein, es klänge besser, und das ist letztendlich für ihren eigenen Hörgenuss ausschlaggebend. Wenn sie als objektive Wahrheit behaupten, das übertragene Signal sei anders - Unfug. Solange sie aber sagen "für mich persönlich klingt es besser weil mein Kabel aus Gold ist und die Chi-Schwinungen im Raum ebenfalls abgestimmt sind", wer würde ihnen das in Abrede stellen wollen?).
 
@DON666: Ich hab es ja schon gehört und verstehe es absolut nicht, aber wie schon FenFire gesagt hat, jedem das seine. Ich kenne auch jmd. der seinen Röhrenfernseher partout nicht abgeben will, bei dem kann ich nicht mehr zocken oder Fernsehen, da bekomme ich nach 15 Minuten Kopfschmerzen wie sonst was.
 
@FenFire: Du hast ja Recht ^^
 
@Knerd: Das ist was vollkommen anderes. So eine olle Röhrenglotze hat ja nun eindeutig - technisch beleg- und sofort sichtbar - ein schlechteres Bild als das, was heute Stand der Technik ist. Und Vinylhörer in eine Schublade mit diesen Goldkabel-Esoterikern zu stecken, halte ich ehrlich gesagt auch für unangemessen. Bei Musik ist aber nun mal der Selbstversuch kein Problem, wenn man über ein- und dieselbe Anlage dasselbe Material aus unterschiedlichen Quellen vergleicht. Digital ist nicht immer prinzipiell besser, nur weil's "moderner" ist.
 
@DON666: Eigentlich wollte ich die Vinylhörer und Goldkabelfreunde gar nicht in eine Schublade stecken, tut mir leid falls das so rübergekommen sein sollte. Ich hatte letztere eigentlich nur quasi als Nachgedanke als Extrembeispiel für subjektives Hörempfinden erwähnt (oder zumindest war das meine Intention :)). Zu Vinyl und "digital ist nicht immer prinzipiell besser": Irgendwo habe ich mal eine - ich glaube aus einem Musikmagazin zitierte - Meinung gelesen, dass bestimmte Musikgenres gerade eben weil Vinyl ein analoges Medium ist und die Wiedergabe gewissen Störungen unterliegt (Staub auf der Platte, evtl. altes Abspielgerät mit nicht ganz so moderner Technik, kleine Kratzer im Medium, ...) sogar profitieren, wenn sie eben etwas weniger "rein"/"perfekt" klingen (ich glaube im konkreten Fall ging es um "(Heavy/Death/...?) Metal soll krachig klingen, das kommt von Vinyl besser rüber als von CD"). Das war natürlich ebenfalls eine subjektive Meinung, aber sie klingt für mich nachvollziehbar verargumentiert.
 
@FenFire: Ja, da ist was dran. Wenn man natürlich von vollelektronischer Musik spricht, die eh komplett aus dem Computer kommt, ist das wieder was anderes. Aber alles, was im groben aus dem Rockbereich kommt und mit echten Instrumenten eingespielt und entsprechend im Studio weiterverarbeitet wurde, (das muss kein Heavyrock sein), ist natürlich prädestiniert für Analog.
 
@Knerd: Wenn jemand sagt, CDs klingen besser als LPs hat er (eigene Erfahrung) in aller Regel entweder
- seinen Plattenspieler nicht sauber justiert (Balance des Tonarms, Ausrichtung Nadel, Auflagegewicht, etc.)
- einen schlechten Phono-Vorverstärker/Eingang
- eine kaputt gespielte Platte (bsp. durch falsche Justierung des Tonarms und der Nadel)
- einfach eine abgenudelte/kaputte Nadel

Bei einer guten Anlage und einem guten Plattenspieler (richtig eingestellt) bekommt man so manchen Zweifler ins Staunen, was man aus diesen wunderschönen schwarzen Scheiben alles herausholen kann.

Habe selbst schon eine Hand voll Mitmenschen dazu gebracht, sich wieder einen Plattenspieler anzuschaffen.

Ja, man muss sich auch ein wenig mit dem Thema beschäftigen, es ist etwas Handarbeit notwendig ... aber für Musikliebhaber gibt es eigentlich nichts schöneres.
 
Ich zahle nichts (nur indirekt (GEZ/GEMA). Ich höre nur Radio und schneide mir ab und zu dann legal Musikstücke oder lade sie eben legal von Youtube herunter, da es keine offensichtlich rechtswidrige Quelle ist. Und da ich bei Google/Youtube keinen Account besitze bin ich auch nicht an die AGB gebunden. 100% legal. Und kommt mir nicht mit Grauzone. Was nicht illegal ist, ist legal. Dazwischen gibts nichts.
 
@docfred: Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass dir die Musik "gehört", wenn du ne CD kaufst.
 
@Jean-Paul Satre: Mir gehört die CD bzw. die LP und weder kann man mir den Datenträger noch das Recht diesen anzuhören wegnehmen.

Beim Kauf eines Downloads hat der Verkäufer dieses Recht jedoch in die AGB eingebaut und bislang sind diese noch gültig.
 
@docfred: Ein DRM-freies Musikstück kannst du behandeln wie einen gekaufen Datenträger.
 
@Jean-Paul Satre: Eben nicht, wenn man sich an die AGB hält. Darum geht es doch. Und weshalb sollte man diesem Kundenbeschiss auch noch Geld zuführen und so eine Akzeptanz der Entrechtung suggerieren?
 
@docfred: Was kannst du mit einem Tonträger machen, was du mit einem DRM-freien MP3 nicht machen kannst? Jetzt bin ich mal gespannt.
 
@Jean-Paul Satre: Nochmal, unter bestimmten Bedingungen wird diese Datei von heute auf morgen rechtlich zu einer illegalen Kopie. Du dürftest sie weder verschenken noch vererben noch ... Amazon zB:

"Mit Bezahlung der Musikinhalte erteilen wir Ihnen vorbehaltlich dieser Vereinbarung ein nicht-ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Musikinhalte"

Natürlich wird dadurch die Datei nicht gelöscht. Es ist aber eben keine legale Kopie mehr. Dann kannst auch gleich direkt aus der Tauschbörse ziehen. Genau darum geht es doch:
Wenn man schon Geld für Musik bezahlt (und das steht für mich überhaupt nicht zur Diskussion), dann sollte man auch das Eigentum daran erwerben.

Eine CD, eine LP kann ich verschenken, vererben, verleihen. Es ist MEINE. Diese Medien kann und darf man mir nicht wegnehmen. Ich kann damit tun und lassen was ich will (außer vervielfältigen oder öffentlich aufführen, etc.).

Stirbst du, sind deine gekauften MP3s rein rechtlich wertlos. Verschenkst du sie, hast du sie zu einer illegalen Kopie degradiert.
 
@docfred: "Mit Bezahlung der Musikinhalte erteilen wir Ihnen vorbehaltlich dieser Vereinbarung ein nicht-ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Musikinhalte" Das ist *fucking* genau dasselbe wie bei den CDs. Da kannst du noch so lange rumheulen und behaupten, das würde nicht stimmen. Bei ner CD gehört dir auch nur das Material, nicht aber die Inhalte und das Artwork. Du kaufst dir mit einer CD nur das Recht, diese abzuspielen. Die Musik und die sonstigen Inhalten *ausdrücklich* gehören immer noch dem Künstler. Befasst dich mal mit der Rechtslage, bevor du mir hier auf die Nerven gehst. MP3 ohne DRM sind rechtlich *genau* dasselbe wie CDs und andere Tonträger.
 
@Jean-Paul Satre: Du hast es wirklich nicht verstanden...
 
@docfred: Ich verstehe sehr gut, ich zähle mich nämlich selbst zu den Urhebern. Zwar keine Musik, dafür aber Texte.
 
Das kann man so nicht sagen. Je nach CD-Mastering und Vinyl-Pressung hörst du sehr wohl die Unterschiede heraus. Auch komprimierte Musik hörst du eindeutig heraus.

Wenn natürlich schon auf CD oder Vinyl schlechter Sound gepresst wird, kann auch MP3 nichts mehr kaputt machen...
 
Also ich hab heute erst wieder eine CD und Vinyl erhalten. Dieses Online-Download kommt bei mir bis heute noch nicht an...
 
Ich habe mich zwar unterdessen dazu entschieden einen Streaming-Service zu nutzen, aber "meine Musik" kaufe ich mir immer noch als Schallplatte. Das ist für mich einfach unersetzlich. Selbst mit Musik-CDs bin ich nie wirklich warm geworden.
 
Ich habe lieber eine CD mit Cover und Booklet in der Hand. Abseits des Mainstreams sind die oftmals auch sehr hübsch aufgemacht und wirken keineswegs billig.
 
Regale voller CDs die Platz weg nehmen und verstauben, gibts bei mir schon lange nicht mehr. Das letzte Mal, dass ich eine CD gekauft habe, muss vor 15 Jahren gewesen sein. Außerdem nutze ich gerne den Shuffle-Modus, mit CD in der Form undenkbar.
 
@Skidrow: Ich digitalisiere meine CDs auf den Rechner. Aber ich nehme auch gern mal das Cover in die Hand und lese das Booklet oder schwelge in Erinnerungen, z.B. weil ich die CD an einem besonderen Ort oder in einem besondern Moment gekauft bzw. bekommen habe. Versuch außerdem mal, online eine nach einem guten Konzert vom Künstler handsignierte CD zu bekommen. ;)
 
@TiKu: Ich brauche keine handsignierten CDs :)
 
@Skidrow: Naja, dann bist du eben mehr so der Typ "Pragmatiker", für den Musik eher einen Gebrauchswert hat. Für viele steckt da aber eben viel Herzblut drin, und dann ist so eine Ansammlung von Nullen und Einsen einfach nicht der wahre Jakob.
 
@DON666: Für mich sind gerade die Nullen und Einsen der wahre Jakob, weil sie die Musik unverfälscht wiedergeben, im Vergleich zu Kassette und Vinyl. Und du weißt schon, dass die Musik auf CD ebenfalls digital gespeichert ist?! Interessant ist außerdem, dass du dir heraus nimmst zu beurteilen, was Musik für mich darstellt. Aber das ist man im Internet ja mittlerweile schon gewohnt.
 
@Skidrow: Ich wollte dich nicht beleidigen.
 
@TiKu: Ich kaufe meine CD`s meistens auf Konzerten ... nicht selten trifft man die Band dann am Merch-Stand, da kann man gleich signieren lassen :)
 
@iPeople: Ja eben, so mache ich es auch. Bei Online-Musik fällt sowas weg.
 
@TiKu: Spotify nutze ich nur, um in Neuerscheinungen reinzuhören. gelegentlich lernt man da auch was Neues kennen, wie letztens "Trust" aus Canada. Kannte ich gar nicht, gefällt mir aber gut.
 
CDs werden wohl genau so aussterben wie Schallplatten. Schade. Ich bevorzuge Physische Medien. Schau auch gerne Heute noch VHS :D obwohl ich DVD/Blu-Ray alles hab. Das Feeling/Gefühl ist einfach ein anderes als das Digitale Zeug was leider die Zukunft ist.
 
@Smilleey: "Leider" die Zukunft? Ach komm...willst du ernsthaft zum rauschigen Bild der VHS zurück mit lästigem Rumspülen und dem Risiko, dass die Kasette im Rekorder kaputtgeht? Lustigerweise haben wir zuhause immer noch mehr VHS als DVD rumliegen (irgendwann haben wir angefangen, die meisten Filme einfach nur auszuleihen), aber die Vorzüge der digitalen Medien sind kaum abzustreiten und auch nicht wirklich mit Nostalgie abzuwehren. Wobei ich persönlich meine Zweifel habe, ob DVDs und Blu-Rays eine sehr große Zukunft vor sich haben.
 
@Smilleey: Also Vinyl ist nicht ausgestorben, im Gegenteil, da gibt's heute wieder um einiges mehr von, als noch vor ein paar Jahren. Bei Filmen & Co. ziehe ich allerdings definitiv die digitalen Medien der VHS vor, das möchte ich mir nicht mehr antun. Im Gegensatz zu "alten" Musikdatenträgern haben die analogen Videomedien aber auch wirklich nur Nachteile gegenüber den digitalen Pendants.
 
Musik von einer Datei zu hören, schließt jedoch den Kauf einer physischen CD nicht aus! Allein diese Woche habe ich 3 neue CDs bekommen, welche ich gerippt habe und via USB-Stick im Auto höre, während die CD sicher und trocken im Regal steht. Gehöre ich nun zu den 59% oder zu den 52%? Bei diesen "Meldungen" habe ich immer das Gefühl, dass hier nur versucht wird, die öffentliche Meinung umzulenken, um die CD künstlich sterben zu lassen, um den Konsumenten die letzte Kontrolle über die Musik zu nehmen.
 
@Kobold-HH: Genau so mache ich das auch. ;) Aber klar wollen die das am liebsten sterben lassen, schließlich lässt sich ja die Gewinnspanne noch mehr erhöhen, wenn man keine Verpackung mehr herstellen und keine Booklets mehr drucken muss. Bei den Mengen läppert sich da schon einiges zusammen.
 
@Kobold-HH: Wieso künstlich sterben lassen? Ich werde mir vermutlich nie wieder eine CD kaufen! Der Umgang damit ist furchtbar umständlich. Natürlich kann ich verstehen, dass man die CD auch besitzen möchte, aber zu dieser kategorie gehöre ich nicht. Ich will einfach nur bequem musik hören können. Was, Wann und Wo ich will. Das geht mit der CD alles 3 nicht wirklich. Ich habe auf einer CD nur 20 Lieder, und kann diese nur abspielen, wenn ich sie dabei habe. Mein Smartphone hingegen habe ich zu 99% immer dabei und kann somit immer und jederzeit hören, was ich möchte. Also ich gehöre zu der kategorie, die niemals wieder eine CD kaufen wird. Selbst ein USB Stick ist mir viel zu umständlich. Mit Spotify (oder ein anderer ähnlicher dienst) 3 mausklicks, und das album ist verfügbar.
 
@FatEric: Du bist aber nicht der Maßstab aller Dinge. Wenn Dir reine Daten ausreichen, sei es Dir von Herzen gegönnt. Mir jedoch wäre es zu albern, für eine MP3 echtes Geld auszugeben. Mir fehlt der physische Gegenwert, den man mir nicht wieder wegnehmen kann. Außerdem kaufe ich gern CDs auf Konzerten, wo die Künstler sogar noch Autogramme drauf schreiben. Dir würde wahrscheinlich ein JPG mit dem Bild des Autogramms reichen?
 
@Kobold-HH: Verstehe mich nicht falsch. Das war ja kein Angriff oder sowas. Du hast auch Recht, dass ich nicht der Maßstab aller dinge bin. Das wäre furchtbar ;) aber genau so wenig bist du das auch nicht. CDs wird es noch lange geben, aber es gibt wirklich mehr Leute wie mich, die CDs umständlich finden. Deswegen wird da nichts künstlich sterben gelassen, sondern das ist halt einfach so. selbst eine MP3 kaufen, ist mir zu teuer! Ich höre viel und gerne Musik. Müsste ich jeden Titel, den ich im laufe eines Jahres gerne höre mit 99 Cent bezahlen... ich müsste im Jahr um die 300€ blechen, bzw. würde einige lieder dann doch nicht kaufen und habe dann nur diese 300 Lieder. mit 10€ im Monat ist für mich alles abgedeckt und ich kann so gut wie alles hören. Das sind meine Argumente für das Streaming. Wird der Dienst eingestellt, wechsle ich zum nächsten und da sind in der Regel wieder die selben Songs verfügbar. Ich Miete meine Musik dann wirklich lieber. Aber so sind die geschmäcker verschieden.
 
@FatEric: Ich fühle mich nicht angegriffen. Deine Meinung ist ja für Dich auch soweit ok. Vielleicht liegt es einfach auch nur daran, dass die Musik, welche ich z.B. höre nicht im Radio gespielt wird. Lady Gaga, Lena oder der restliche 08/15-Mainstream läuft doch ohnehin "kostenlos" alle 5 Minuten im Radio (ob man will, oder auch nicht). Die sind ohnehin keinen Cent wert. Jedoch Musik, welche ich auch nach mehr als 20 Jahren noch wirklich genieße, hat für mich einen hohen Stellenwert, welchen ich mit echtem Geld honoriere. Dazu gehört es dann auch, den original Datenträger im Regal zu haben. Die "Arbeitskopie" für MP3-Player oder Autoradio fertige ich mir ohnehin an. Das kostet keine 5 Minuten - Inkl. ID3-Tags und Cover in der Datei. Und geht das Smartphone/Player mal kaputt, oder der USB-Stick im Auto wird gestohlen oder Unlesbar, so habe ich weitere Kopien auf dem PC oder zur Not kann ich weitere Kopien vom Original anfertigen. Und fragt mich ein Kollege nach Album XY, bekommt er eine kostenlose Kopie, denn dank der Pauschalabgaben, ist es abgegolten :-)
 
@Kobold-HH: Naja bei Spotify gibt es ja nicht nur Mainstream, sondern so ziemlich alles. Natürlich nicht das Album einer kleinen Hinterhofband, die auf eigene Kosten eine CD pressen lässt und diese auf Konzerten verkauft. Aber das sind die wenigen Ausnahmen. Ich habe natürlich auch noch ein paar CDs von früher daheim und höre diese alben heute noch. Nur hole ich die CD nicht mehr aus der (inzwischen im Dachboden verstauten) kiste, sondern suche das album in 5 sekunden raus und spiele es online ab. Weitergeben kann ich diese Musik dann nur an wenige Leute, die ebenfalls spotify nutzen, aber ich bin dann auch aus dem Kreislauf ausgestiegen, der Musik von anderen bezieht.
 
@Kobold-HH: Du gibst ja nicht für die MP3 das Geld aus (naja, zu einem kleinen Teil schon, schliesslich muss diese ja auch bereitgestellt und über ein Shopsystem vertrieben werden, was für den Verkäufer Kosten verursacht), sondern für die Musik. Die Musik selbst ist zum Glück nicht physisch, sonst wären Deine Ohren schon lange verstopft ;) Wer sich natürlich gern am Autogramm des Künstlers erfreut, für den ist ein Tonträger ein sehr schönes Medium dafür :)
 
Ich liebe das Musikstreaming. Habe bei der Telekom die Spotify Flat dazugebucht und kann Mobil so viel streamen, wie ich möchte ohne gedrosselt zu werden. Das ist für mich persönlich die beste Sache seit langem. CDs kaufen ist mir viel zu teuer und furchtbar umständlich. Ich höre meistens im Auto über spotify Musik und kann so wirklich fast alles was ich möchte hören. Früher hatte ich CDs im Auto und trotz 6 Fach CD Wechsler ist mir das alles zu umständlich. Erstmal CDs brennen oder kaufen und dann wieder in den wechsler einlegen. Die alten CDs hat man dann doch im Auto belassen und im Sommer sind dann teure Orginal CDs teilweise in der Hitze kaputt gegangen. Nene. Finde ich ein neues Lied super. Schnell auf die Webseite von Spotify. Einfach und bequem die lieder in einer Playliste anlegen und im Auto das handy zücken und die Playliste ist da und kann sofort in bester Qualität abgespielt werden.
 
@FatEric: cds viel zu teuer??? wohl eher bist du nicht bereit für kunst und kultur einen angemessenen betrag zu bezahlen. oder sollen wir dich auch mit centbeträgen abspeisen, sodas du im niedriglohnsektor landest? immerhin erreichst du mit deiner arbeit nicht so viele leute wie künstler mit ihrer kunst... oder anders ausgedrückt, diese preisdrückerstreamingkunden sollten nur noch minderwertige retortenmusik hören dürfen, bohlen, dsds, popstars usw...
 
@Rikibu: du findest 10€ im Monat sind zu wenig? Wenn das jeder in Deutschland im Geschäftsfähigem alter fürs Musikhören zahlen würde kämen da im Jahr mindestens 7,2 Milliarden € zusammen. Nicht dabei sind Eintrittsgelder und Gagen für Auftritte. Das ist deutlich mehr, als die Musikindustrie jetzt einnimmt. Ich bin also sogar bereit, weit mehr für Musik zu bezahlen, als der Durchschnitt es tut! Beim Streaming entstehen übrigens kaum nebenkosten! Beim Verkauf einer CD kommen Produktion, Transport und Verkauf hinzu! PLUS! die nicht verkauften Datenträger, was auch passieren kann. Rikibu, du hast leider überhaupt keine Ahnung!
 
@FatEric: 10 euro ist ja grad mal nicht mal der wert eines albums... was sich ja auch noch durch die anzahl gehörter künstler teilt je musikstück... ist jetzt nichts womit ich mir auf die schulter klopfen würde...
 
@Rikibu: Du hast es halt auch einfach nicht kappiert. Wenn 10 Leute sich 10 verschiedene Alben für 10€ kaufen bekommt jeder Künstler 10€ (die nebenkosten lassen wir mal weg). Wenn beim Streaming 10 Leute alle 10 Alben hören und ebenfalls 10€ bezahlen, teilen sich die 100€ auf die 10 Künstler auf. Na? Merkste was? Und ja. 10€ reichen heute nicht für die meisten alben -> Deswegen sage ich ja! Alben sind zu teuer. Von dem Kaufpreis eines Albums gehen vielleicht 20% an die Künstler. Der Rest ist Produktion und Vertrieb etc. Beim Streamen gehen 60%-70% an die Künstler!
 
@FatEric: Junge junge, was du so schreibst geht über keine Kuhhaut. Ein Musiker erhält von den Steaming-Diensten einen feuchten Pfurz. Das langt nicht mal, um sich im Monat eine Pizza leisten zu können. Und du unterstützt diesen Mist auch noch ... Wenn wirklich die Mehrheit diesen Streaming-Mist nutzt, wirst du bald keine breite Auswahl mehr an Musik haben, denn von den lächerlichen Tantiemen der Streaming-Anbieter kann ein Musiker nicht leben. Es hat schon seine Gründe, warum viele Musiker dazu übergehen und ihre Songs aus Spotify und Co. streichen.
 
Wir (Achtung Wort-NEU-schöpfung aus Statistik, Stammtisch und Fantasieren) "Stachtischtisieren" einen Zusammenhang, 10% der Gesamtbevölkerung schließt alles zwischen Neugeborenen und 114 jährigen Komapatienten ein. Wobei Neben-HÖR-Schauplätze keine Erwähnung finden, wie z.B. das MoMa das heute Morgen die "Formel 1 Gewinnerinnen" Protegierte, ohne selbiges wäre mir der Ohrklumpen erspart geblieben, naja eher wohl dann doch nicht. Mir (rein Persönlich) stellt sich immer bei diesen Meldungen die Frage nach der Relevanz, oder was will der "Stachtischtisierende" Autor mir sagen? Gut ich entschuldige mich für meine Altmodischen Ansichten, Ich will etwas Real in der Hand haben und mich allein an den Besitz erfreuen können! Irgendwie hört sich das für mich Schei.. an: Hey ich habe den Original Signierten Limitierten Download von XY.
 
Und trotzdem kann ich mit Streamingplattformen nix anfangen. ERstens ist das idealistische Gefühl beim Erwerb eines Tonträgers durch nichts zu ersetzen. ist einfach ein euphorisches Gefühl die Folie abzuknibbeln, die Scheibe einzulegen und dabei im Booklet zu schmökern. Und vor allem das gute Gefühl, direkt beim Erzeuger (künstler) kaufen zu können und sich seinen Tonträger mit Autogramm veredeln zu lassen... streaming Dienste erwecken auf mich den Eindruck digitaler Ramschware - und dann ist deren Sortiment nicht mal vollständig... und wenns ganz dumm kommt, macht der Laden wo du dein Abo hast, dicht und du hast über Jahre bezahlt für Musik und hast dann rein gar nix mehr von... ist irgendwie n ziemlich dummer Deal für den Verbraucher und Künstler... und für mich ist es irgendwie schwer zu rechtfertigen, wieso ich mir noch mehr Internetvolumen zukaufen soll, nur damit ich ein und das selbe immer wieder neu durch den Äther jage um es zu hören... schließlich hat man seine lieblingsmusik...
 
ja ich hab auch schon lange niemand mehr mit discman gesehn.
 
nutze bereits seit einigen jahren keinerlei physische datenträger mehr, weder für film noch für musik noch für spiele noch für sonstwas.

und ich vermisse für meinen teil rein garnichts - im gegenteil. es ist einfach wesentlich praktischer, besser zu organisieren und vielfältiger.

wie schön ist es sich wild durch verschiedene streaming angebote wie simfy zu klicken - man entdeckt einfach ganz andere, und neue sachen, die man sonst nicht hören oder sehen würde.

und mit einem vernünftigen system was es auch unterstützt (habe mein haus komplett mit sonos bestückt) ist die nutzung sehr simpel und schnell.
 
weint da jetzt die Musikindustrie, dass so wenige Leute Streaming nutzen, obwohl sie sonst immer weint, dass man bei Streaming so wenig verdient?!
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