Windows 7: Leak des IE11 mit Enterprise-Modus

Derzeit dreht sich in der Windows-Welt alles um das kommende Frühjahrs-Update für Version 8.1 des Microsoft-Betriebssystems bzw. die durchgesickerten Dateien dazu. Doch auch Windows-7-Nutzer haben "ihren" Leak. mehr... Windows 7, internet explorer 11, ie11 Bildquelle: Wzor Windows 7, internet explorer 11, ie11 Windows 7, internet explorer 11, ie11 Wzor

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Sehr schön. Wir haben in der Tat aktuell das Problem in unserem Unternehmen, dass zahlreiche Webanwendungen nur unter IE8 funktionieren und deshalb noch nicht aktualisiert wurde auf eine neuere Version. Hoffen wir mal, dass mit dem Enterprise Mode diese Problematik umgangen werden kann und wir bald upgraden können.
 
@slic0r: Es muss die Hölle auf Erden sein, ein Webentwickler zu sein. Immer wieder lese ich davon, dass selbst in verschiedenen Browserversionen Schwierigkeiten auftreten können.
 
@Blackspeed: wenn man seine Seite anständig programmiert, gibt es keine Probleme. Und sie sieht auch auf JEDEM Browser gleich aus.
 
@notme: Wir sprechen hier von IE7 und IE8-Zeiten. Da war das definitiv noch nicht so der Fall.
 
@slic0r: Und warum aktualisiert ihr nicht einfach mal die Webanwendungen? So schwer ist das nun auch wieder nicht, die mal auf einen zeitgemäßgen Stand zu bringen, oder plant ihr noch weitere 15 Jahre auf diesem Steinzeitniveau zu arbeiten? Was soll man denn von Firmen halten, die sich seit Jahren mit Händen und Füßen dagegen sträuben, mal etwas zu verändern und mit der Zeit zu gehen?
 
@Trashy: Naja, bei einem Betriebssystem oder einem Office-Paket oder so stimme ich deiner Argumentation zu. Die IT-Landschaft verändert sich, neue Vernetzungstechnologien werden benutzt, neue praktische Funktionen halten Einzug und nicht zuletzt ist da natürlich der Sicherheitsaspekt, d.h. dass neue Programmversionen i.d.R. auch bessere/aktuellere Schutzmechanismen gegenüber Angriffen mitbringen. Aber solche Webanwendungen, von denen hier gesprochen wird, sind in einem Unternehmen oft ja gar keine eingekaufte Standard-Software, sondern entweder angepasste Software oder komplette Individualentwicklungen. Da hat das Unternehmen jetzt vor 10 Jahren mal ne externe Softwarefirma damit beauftragt, für irgendein unternehmensinternes Problem/einen unternehmensinternen Ablauf ne Webanwendung zu entwickeln. Sagen wir mal, das hat rund 100.000 € gekostet. Diese Webanwendung war damals auf dem aktuellen Stand der Technik, alles prima. Und auch heute löst diese Webanwendung noch super ihre damalige Aufgabe, weil sich an den entsprechenden Prozessen im Unternehmen in der Zeit nichts geändert hat. Jetzt will ich mal hören, wie du dann deinem Chef gegenüber argumentierst, dass es doch sinnvoll wäre, nochmal 30.000 € in die Hand zu nehmen, um die Softwarefirma (sofern es sie überhaupt noch gibt) damit zu beauftragen, die Software auf nen aktuellen Browser anzupassen. Ohne dass durch diese Anpassung alleine überhaupt irgend ein betrieblicher Mehrwert entsteht. Versteh mich nicht falsch, ich bin auch immer dafür, die neuste Softwareversion einzusetzen. Aber ich habe es als Mitarbeiter einer Unternehmensberatung eben auch mal von der anderen Perspektive kennen gelernt und weiß, dass es oft aufgrund der vielen Individualentwicklungen nicht einfach damit getan ist, mal für n Tausender ne aktuelle Lizenz von ner Standard-Software zu kaufen und dann auf Update zu klicken. Das ist halt das Problem bei der Sache.
 
@Trashy: Wenn das so einfach wäre, hätten wir bestimmt schon reagiert. Ich sag mal so: Unser Konzern hat unzählige Tochtergesellschaften mit weltweit über 15'000 Mitarbeitern. Viele Anwendungen werden gesellschaftenübergreifen genutzt, einige von extern entwickelt, einige intern entwickelt, durch Personalabgänge gibt es auch einige, für die sich niemand verantwortlich fühlt. Als IT weisst du nicht, wo du ansetzen musst, auf wen du zugehen musst. Und die Anwender arbeiten einfach solange damit, bis ihnen jemand auf die Füsse tritt. Und wenn du einfach einen Rollout einer neuen Version machst, kannst du sicher sein, dass dem Helpdesk die Türe eingerannt wird.
 
@Trashy: Guck was @slic0r schreibt. Mein Beispiel mit den Zahlen war jetzt eher auf nen mittelständisches Unternehmen bezogen. Bei so einem internationalen Großkonzern könnte aber alleine die Aktualisierung einer unternehmensweit genutzten Webanwendung locker mal ne Million oder mehr kosten. Finde dann mal wen, der dafür Budget bereitstellen will. IT-Abteilung? Nö, die werden dir sagen, dass das doch eigentlich ne Anwendung von der Abteilung XY war und die Anwendung doch extern entwickelt wurde, die IT-Abteilung macht da maximal die Wartung und will mit den Neuentwicklungskosten nix zu tun haben. Die Abteilung XY wird dir aber auch nicht weiterhelfen, warum sollten die jetzt nochmal so viel Geld investieren für etwas, was doch eigentlich jetzt schon seit 10 Jahren gut funktioniert, wer konnte denn auch ahnen, dass die Anwendung mittlerweile so breit genutzt wird und überhaupt, wenn die IT-Abteilung meint, sie müsste n neues Windows installieren, dann sollen sie halt irgendwie dafür sorgen, dass bitteschön alles ohne Unterbrechung weiter läuft. Merkste was? ;-)
 
@Tschramme86: Eine Webanwendung die nur in einer Firma läuft kostet sicher keine Millionen, weils ja kein Lizenzsoftware ist, die auf die Masse der eingesetzten Rechner umgeschlagen wird, sondern bei der man die einmalige exklusive Entwicklung bezahlt. Da sind die zuerst genannten 100k schon realistischer. Und wenn einem Chef die interne Sicherheit und aktuelle Browserverwendung in seiner Firma keine 30.000€ für den Umbau wert ist, hat er von Unternehmensführung genausowenig nen Plan, wie seine scheinbar unfähigen IT-Mitarbeiter, die das auch noch tolerieren und ihn nicht auf die Gefahren hinweisen. Je größer die Firma ist, desto wichtiger sollte auch die IT-Sicherheit im Unternehmen sein.
 
Ich find's immer noch lächerlich, dass Firmen es nicht schaffen, von vornerein aufwärtskompatibel zu arbeiten.
 
@Kirill: Naja, IE7/8, zu was waren die denn kompatibel, was heute noch geht, außer zu sich selbst? Aufwärtskompatibel funktioniert doch erst, seit MS sich auch an Standards hält.
 
@Kirill: Man kann immer nur Abwärtskompatibilität anstreben... Aufwärtskompatibilität setzt ja voraus, dass du jetzt schon weisst wie künftige Systemversionen / Schnittstellen funktionieren, die es noch gar nicht gibt.
 
@rallef: Weißt du doch. Wenn ich aktuell nach der MSDN-Doku ein Desktoptool programmiere, wette ich, dass das Tool in der nächsten Windowsversion funktionieren wird. Jedenfalls hat das bisher bestens geklappt. Und mein Abteilungsleiter legt übrigens auch schwer Wert drauf, dass wenn ich mir mein Arbeitsumfeld selber programmiere, ich das aufwärtskompatibel mache.
 
Lese ich das jetzt richtig, sobald man diese neue Version des IE11 unter Windows 7 installiert, kriegt man dadurch automatisch auch das neue, dazu passende ADMX- (und ADML-) -Template im lokalen Gruppenrichtlinieneditor angezeigt/angeboten? Und falls ja, gibt's speziell diesen neuen IE11 dann auch für den Server, um solch eine Enterprise-Einstellung auch per domänenweiter GPO verbreiten zu können? Hier ist nämlich nur von Windows 7 die Rede, das Server-Pendant zu Windows 7 wäre der W2K8R2.
 
@departure: Sieht so aus... Aber das fragst Du am besten nicht uns, sondern den MS Support^^
 
@departure: das war bisher immer bei einem ie update der fall...und ja den 11er wird es auch für w2k8r2 geben, du kannst die Richtlinie aber auch von einem Client mit dem 11er in der domäne erstellen und so auch ohne Installation des ie auf dem Server die Richtlinie domänenweit verteilen. Hier ist von Windows 7 die rede weil es hier um einen leak geht der zumindest (soweit mir bekannt) nur für 7 war.
 
Ähm, nennt sich das nicht auch Kompatibilitätsmodus den es bereits schon lange gibt?
 
@Memfis: nein, der "kompatibilitätsmodus" bzw wie er auch immer aktuell heisst ist nur ein weitgehendes verhalten wie die eingestellt Version aber nicht eine vollständige Abbildung dieser vorversionen, genau das soll der Enterprise Modus für 7+8 aber bieten http://www.modern.ie/en-us/f12
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