Streaming-Boom lässt Musikmarkt wieder wachsen

Der deutsche Musikmarkt befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Die Online-Inhalte sorgen inzwischen dafür, dass die Einnahmen nun auch im reinen Vertrieb wieder nach oben gehen. mehr... Google, Musik Streaming, Music All acess Bildquelle: Google Google, Musik Streaming, Music All acess Google, Musik Streaming, Music All acess Google

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Mir wäre lieber, meine Musikkäufe würden die Einnahmen des Künstlers wachsen lassen und nicht die der Plattenmafia.
 
@Lumibad: Dafür gibt es eine ganz einfache Lösung: Ein eigener Streamserver. Lässt zwar die Einnahmen der Künstler nicht wachsen, die der Plattenfirmen dafür aber auch nicht. ;)
 
Soso, die Musikindustrie macht also 1,45 Milliarden € Umsatz im Jahr (stimmt die Zahl wirklich, erscheint mir wenig) und scheint damit halbwegs gut leben zu können. Das heißt also, dass jeder Bundesbürger im Schnitt nur 18€ im Jahr für Musik ausgibt. Das ist doch eigentlich lächerlich wenig. Ich zahle im Jahr 120€ für Spotify und kritische Stimmen (aus der Musikindustrie) behaupten, die 10€ im Monat seien einfach zu wenig. Wenn ich das so in Relation setze, dann sind die 10€ eindeutig zu viel. Und ich habe bei Spotify auf vieles kein Zugriff. Keine Ärtze zum Beispiel und auch sonst fehlen einige deutsche Künstler, die ich extra zahlen muss. GEZ Zahle ich ja auch noch damit Musik im radio gespielt werden darf und mit meinem Bar Besuch (Für die Musik in der Bar muss auch nochmal Gema abgedrückt werden) Zahle ich indirekt auch noch mal. Irgendwie geht die Rechnung doch nicht so wirklich auf!
 
@FatEric: Wenn "Künstler" wie die ärzte ein Medium des Jahres 2013 Boykotieren, ist es die Frage ob der Kunde ihnen nicht mal zeigen sollte das er damit nicht einverstanden ist und Ihre CD´s ignorieren.
 
@Lumibad: Das Problem ist wohl die Verteilung der Vergütung. Von den 10€ die ich an Spotify bezahle, ist ja nur ein Bruchteil für die Musiker. Das ist aber ehrlichgesagt nicht mein Problem, denn der Vertriebsweg über das Internet ist um ein vielfaches billiger als der über eine CD und somit müsste beim kauf/mieten der Musik über das Internet deutlich mehr für die Musiker übrig bleiben.
Meine Kernaussage bleibt aber, dass Musikstreaming dennoch viel zu teuer ist und das Geld wohl wo anders verschwindet und nicht beim Musiker ankommt.
 
@FatEric: Spotify,70% der Einnahmen gehen an die Rechteinhaber, wie viel davon wiederum an die Künstler weitergegeben wird? Aber die Verteilung geschieht nach einen Schlüssel der nicht den realen abruf widerspiegelnd, sondern eine Mischung aus Verträgen, Charts, Menge der eingestellten Titel/Alben errechnet wird, zusätzlich wird noch der einzelne Abruf in Relation gebracht. http://www.iphone-ticker.de/spotify-erklaert-interpreten-verguetung-57887/
 
@Lumibad: Sie boykottieren es nicht, die Ärzte und auch Rammstein(?) sind bei keiner Plattenfirma ;)
 
@Knerd: Dann müssen/sollen sie ich mit den Streaminganbietern einigen. Wenn ich mich dem größten und Modernsten Vertriebsweg verweigere, darf ich nicht darüber jammern.
 
@Lumibad: Zumindest die Ärzte bieten ihr aktuelles Album auf YT an :)
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