Bill Gates ist wieder reichster Mensch der Welt

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates gilt wieder als reichster Mensch der Welt. Nach vier Jahren setzte das US-Magazin Forbes ihn wieder an die Spitzenposition, die er nun zum 15. Mal in den letzten 20 Jahren inne hat. mehr... Microsoft, Bill Gates, Gates Bildquelle: Microsoft Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft

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Der Typ wird auch immer reicher... Jedes Jahr kommt 2-3 Milliarden dazu.
 
@kkp2321: und dabei Spendet er auch nicht gerade wenig^^
 
@Blue_Eyes: Ich weiß nicht ob die diese Debatte hier eingehen möchte ^^
 
@Blue_Eyes: jede Spende kann man vom Steuer absetzen und somit werden die Reichen nicht ärmer. Außerdem hat der gute Mann viele Möglichkeit durch mehreren Vorgängen innerhalb seiner Spende Organisation Geld vom Staat zu verstecken. Wenn er wirklich mehrere Milliarden in einem afrikanischen Land spenden würde, hätte diese Bevölkerung einige Jahre ohne Hunger auskommen können. Ich bezweifele wirklich, dass die Spenden dort ankommen wo es vorgesehen ist.
 
@Dgon63: was bringt es ihnen das sie satt sind wenn ihnen einfache krankheiten das leben nimmt? bg und mg ernähren keine länder sondern bekämpfen vorrangig krankheiten und das erfolgreich. wenn man es so nimmt, ist schon genug geld geflossen und sie hungern immer noch ;). gates kann erfolge zeigen mit seinem geld gegen krankheiten. außerdem wenn du dich ein wenig auskennen würdest mit dem spendensystem und vorallem mit stiftungen, wüsstest du das es garnicht so einfach ist das geld dort auszugeben. ;)
 
@Odi waN: Hast du dich mit der Gates-Foundation beschäftigt, um so eine pauschale Aussage treffen zu können?
 
@iammaac: ich beschäftige mich seit sehr vielen jahren mit bg und ms. man sollte nicht alles glauben was man liest und wenn dann sollte man das wissen haben um abzuschätzen was wahr ist und was nicht. dazu hat die firma wo ich arbeite selbst eine stiftung und daher weiß ich das es nicht so einfach ist mit geld verschieben und ausgeben. ;)
 
@Odi waN: So wie du schreibst bezweifel ich das. Bill Gates verfolgt mit seiner Foundation andere Ziele als Afrika zu retten. Da steckt wesentlich mehr dahinter. Dazu muss man sich nur mal die Vergangenheit von Gates anschauen.
Bill Gates‘ Vater, William Gates senior, war lange Zeit bei der Eugenik-Organisation Planned Parenthood aktiv, eine benannte Organisation, die aus der American Eugenics Society geboren worden war. In einem Interview mit Bill Moyers vom Fernsehsender PBS gab Bill Gates 2003 zu, dass sein Vater den Vorsitz von Planned Parenthood innegehabt hatte, einer Organisation, die mit der Vorstellung gegründet worden war, die meisten Menschen seien nur »rücksichtslose Züchter« und »menschliches Unkraut«, das gekeult beziehungsweise ausgerissen werden müsse.
 
@Dgon63: Spenden kann man von der Steuer absetzten? Natürlich. Soll er deswegen nicht senden? Glaubst du, dass er damit einen Gewinn macht? Ich bin der Meinung, dass Bill Gates einer der ist, der am meisten spendet und ich bin mir sicher, dass das Geld richtig ankommt. Andere Superreichen sollten sich da eine scheibe abschneiden.
 
@RalfEs:
Es gibt genügend Superreiche, die auch Geld spenden aber das anonym. Es ist nämlich tatsächlich so, dass in den USA dieses ganze Charity und Stiftungswesen die eleganteste Möglichkeit ist, Geld am Staat vorbei zu schieben unter dem Anschein, dass man ja etwas gutes tut (das tut man sicherlich auch) und natürlich auch dazu genutzt wird, den eigenen Reichtum zu mehren. Diejenigen, die anonym spenden geben quasi ihr Geld ohne doppelten Boden für einen guten Zweck aus, uneigennützig gewissermaßen. Insofern ist Kritik an diesem ganzen Stiftungswesen angebracht, und das trifft unweigerlich auch Bill Gates, auch wenn er tatsächlich da eher die Ausnahme zu sein scheint.
 
@GlennTemp: Anonym spenden heißt nicht, dass man es nicht absetzen kann. Es ist vom Konto weg zu einem anderen Konto gewandert. Für die Öffentlichkeit, sprich du und ich, ist es anonym, aber nicht für die Steuern. Das macht überhaupt keinen Unterschied und ist überhaupt kein Argument hier.
 
@Dgon63: Naja...wenn ich sehe wofür die Steuern in den USA draufgehen verstehe ich alle welche Spenden um eben keine Steuern zu zahlen xD
 
Halleluja -endlich ist die Welt wieder in Ordnung.
 
Vielleicht könnte er dem Uli Höhnes so viel Taschengeld geben das er nicht in den Knast muß!!! das währen ungefähr 1 oder 2 %
 
ich finde das alles dermaßen Krank. Das ist alles Geld, was in der Wirtschaft fehlt. Oder alles fiktives Spielgeld ohne jeglichen Gegenwert. Wie kann ein Mark Zuckerberg seine 15 Milliarden binnen einem Jahr fast verdoppelt? Wie soll das gehen?! Das ganze Börsen-Gemache gehört einfach alles verboten und abgeschafft!
 
@notme: Da fehlt nicht ein Cent in der Wirtschaft. Die Aktien die Bill Gates hat, hat er auf Grund der Tatsache, dass ihm das Unternehmen einst gehörte. Als es an die Börse ging, hatte er sein Aktienpaket; seinen Teil vom Kuchen. Der Rest wurde verscheuert und somit erhielt auch sein Teil einen Wert beigemessen. Solang er die Aktien nicht in Umlauf bringt, fehlt da nirgendwo auch nur ein Cent und sein Vermögen ist somit fiktiv. Was nicht heisst, das sein Bankkonto leer wäre (es sei denn, er bezahlt seine Rechnungen immer in Aktien ^^). Und würde er sie alle auf einmal in Umlauf bringen, wäre der Kurs ganz weit unten.
 
@Diak: Ein Verteilungsproblem kann man trotzdem nicht bestreiten.
 
@Jean-Paul Satre: verteilen wollen immer die, die nichts haben. Und verteilt werden soll dann immer das der anderen,stimmt's ?
 
@iPeople: Nein, es ist natürlich vollkommen gerechtfertigt, dass einzelne Menschen Vermögen in Größenordnungen von BIPs einiger Staaten anhäufen, während auf der anderen Seite des Planeten Tausende verhungern. Daran ändern auch die paar Milliönchen nicht, die er überweist, um sich Philanthrop nennen zu dürfen. Es stünde im frei, mit einigen Millionen ein immer noch sehr angenehmes Leben zu führen, und den Rest zu spenden. Aber was rede ich denn: von dir liest man in 95 Prozent der Fälle eh nur polemischen Bullshit. Meist isser auch noch falsch, dann bist du plötzlich nicht mehr anzutreffen. Schneeballsystem, ne? Wenn du ein Schneeballsystem haben möchtest: Unsere Wirtschaft ist eines.
 
@Jean-Paul Satre: Was ich nicht möchte: Verordnete Armut. Ich möchte nicht, dass jemand kommt und mir was wegnimmt, was ich aufgrund meiner Arbeit erschaffen hab. Ich möchte nicht, dass Leistung bestraft wird. Gates (und andere) haben eine Firma, die Produkte hat, denen offenbar so viele Leute gefallen, dass man damit gut Geld verdienen kann. Offenbar reicht es sogar, dass man mehrere Tausend Leute in Lohn und Brot halten kann. Das lockt natürlich Neider an, so wie Dich ... die wollen dann diesen Leuten und Firmen natürlich gerne alles Wegnehmen, was über einem willkürlich festgelegten Wert liegt und begründen das gerne mit "Da hungern Leute in der Welt". Du kannst gerne darüber jammern, dass er nicht sein gesamtes Vermögen spendet, weil dir die Hälfte (ja Gates könnte jetzt doppelt so reich sein) nicht reicht. Und falls Du es nicht mitbekommen hast, Gates Reichtum um fasst alles, er hat die Mrd also nicht unterm Kopfkissen liegen. Unsere Wirtschaft ist aber ein Schneeballsystem, bei dem jeder einer Chance hat. Linke Polemik, wie Deine, ist natürlich vollkommen besser, Du hast gewonnen, absolut Recht und ich meine Ruhe.
 
@iPeople: Das, was du propagierst, nennt sich euphemistisch "Trickle-Down-Theorie", wurde von Adam Smith erfunden, und wird von einem überwältigenden Anteil der Wirtschaftswissenschaftler schon seit Jahrzehnten als Humbug und als - Zitat - "undifferenziertes, naives Vertrauen auf die Güte derer aus[drücke], die die wirtschaftliche Macht in Händen halten". Die Steigerung davon ist Ayn Rands Objektivismus. Da ist es der Wirtschaftselite dann komplett egal, was diejenigen machen, deren Kapitalerträge nicht zum Leben reichen. Das ist kein Neid und linke Polemik, sondern ein grundlegendes mathematisches Verständnis dafür, dass wir in einem Wirtschaftssystem leben, bei dem sich Kapital mathematisch zwingend dort sammelt, wo von vornherein die größte Dichte davon vorhanden ist. Ohne, dass der Betreffende dafür einen Finger rühren muss. Ein solches Wirtschaftssystem kann nicht auf Dauer funktionieren. Aber hey, ich diskutiere hier mit jemanden, der Bitcoins für ein Schneeballsystem hält. Tja, mangelnde kognitive Fertigkeiten schützen leider nicht davor, trotzdem eine Meinung zu haben.
 
@Jean-Paul Satre: Prima ... Wie nennt sich eigentlich Dein praktizierter Diskusionsstil, also speziell der letzte Satz?
 
@iPeople: Das ist das Zurechtweisen einer Person, die beim Stammtischgeplapper erwischt wurde, und nun peinlich berührt die Diskussion weg vom Thema zu lenken versucht. Warum sonst pickt sie sich den unwichtigsten Satz aus dem ganzen Posting heraus und möchte ausgerechnet den diskutiert haben. Der beliebte rhetorische Kniff des vom Themas ablenkens. Hast du zum Rest nichts zu sagen oder bist du einfach nur so dünnhäutig, wenn die Sticheleien zur Abwechslung mal nicht "du gegen andere" gehn? Und sorry, als auf dem Thema bewandert hast du dich bisher nicht hervorgetan. Bauchgefühle reichen in der Regel nicht als Argument. Komm mit was Gescheitem und ich nehme dich auch ernst.
 
@Jean-Paul Satre: Aha, also Dein linkles Stammtischgeblubber ist da jetzt die einziug wahre Wahrheit .... na dann hast Du wohl gewonnen.
 
@iPeople: Was du nicht begriffen hast: Nicht mal liberal-konservative Wirtschaftswissenschaftler streiten ab, dass deine Thesen Bullshit sind. Googlen kannst du, oder? Und sorry, wenn ich Nobelpreisträgern (Paul Krugman, Joseph E. Stiglitz) etwas mehr glauben als dem Winfuture-Kommentator iPeople, welcher Bitcoins für ein Schneeballsystem hält und sonst auch nur wie ein trotziges Kind agiert. Ich lasse mich gerne korrigieren. Aber außer der Parole "links", deren Bedeutung du offensichtlich auch nur teilweise verstehst, scheinst du ja nichts herauszubekommen.
 
@Jean-Paul Satre: Was willst Du denn noch? Hab doch gesagt, hast gewonnen. Mal davon abgesehen, dass hier das falsche Forum ist für Grundsatzdiskusionen, wem wieviel an Reichtum zusteht. Übrigens, Hans-Werner Sinn ist auch Wirtschaftswissenschaftler. Glaubst Du dem auch? Der labert nämlich auch ne Menge Unsinn. Oder saugst Du nur das von "Kompetenzpersonen" auf, was in Dein Weltbild passt? Achja, Arafat ist Friednesnobelpreisträger ... soviel zur Referenz eines Nobelpreises ;). ich bin damit raus hier.
 
@iPeople: In Bezug auf Hans-Werner Sinn gebe ich dir Recht. Der lehrt aber auch nicht am MIT. Aber du kannst mir bestimmt eine Person mit Rang nennen, welche deine Thesen vertritt...
 
@notme: Ich denke da brauchst du gar nicht bis zu Bill Gates schauen, das beste beispiel bei uns ist die Bahn.... "Die acht Vorstände der Deutschen Bahn AG haben im vergangenen Jahr laut einem "Focus"-Bericht zusammen 14,26 Millionen Euro verdient" Und jetzt kommt die Bahn an, ja unserer Schienen und Brücken sind aber sehr veraltet, das kann man nur mit Steuergeldern wieder sanieren.
 
@Horstnotfound:

....Steuergelder? KFZ Steuer für die Strassn....DB Steuer für Schienen? Guten Tag auch.
 
1.645 Menschen haben ein 6,4 Billionen Dollar Reichtum. Dabei gibt es so viele arme Leute die täglich sterben weil sie sich nichts leisten können. So viele Leute die nicht mal eine Grundversorgung haben. Wie wäre es wenn diesen mal geholfen wird. Die ganzen reichen Leute werden ihr Geld sowieso nicht ausgeben. Mit dem Reichtum dieser Leute könnte man ganze Städte bauen, und danach hätten sie immer noch genug um als reich zu gelten. Wir Normalverdiener merken es vielleicht wenn wir unser Geld spenden, aber ich bezweifle dass jemand 1 Milliarde vermisst wenn er so viele davon hat.
 
@Axel10: Du weißt bei jemandem wie Bill Gates - der z. B. seine Kinder bewusst kurzhält, damit die nicht durchdrehen -, am Ende aber auch nicht, wie sein Testament mal aussehen wird. Man muss da auch mal langfristig planen, und wenn er wirklich immer mehr anhäuft, kann ich mir auch durchaus vorstellen, dass ein riesiger Batzen davon im caritativen Bereich landen wird. Und dann ist mehr auf jeden Fall besser. Warten wir es mal ab.
 
@DON666: So wie ich dies mitbekommen habe bekommt jedes Kind von Gates gleich viel, nähmlich 1 Milionen $ nicht mehr nund nicht weniger.
Diese Kinder müssen sich den rest selbst erarbeiten.Das restliche Geld geht halt an eine Stiftung.
 
@Pfau_thomas: Wer so einen Vater hat, braucht keine Feinde :P
 
@Pfau_thomas: Den "Rest"? Viele schaffen es zeitlebens nicht über eine Million bei den Gesamteinkünfte. Eine Million sind ein sehr großzügiger Start ins Leben.
 
@DON666: Würde man solche Vermögensanhäufungen verhindern, bräuchte man auch keine karitativen Einrichtungen, da man ja dann kein Verteilungsproblem hätte. Wohlstand ist ausreichend vorhanden, nur haben zu viele nichts davon.
 
@Jean-Paul Satre: Wie willst du denn solche "Vermögensanhäufungen" verhindern?
 
@Knerd: Mit einer extrem hohe Steuer ab einem bestimmten (Arbeits-/Kapital-) Einkommen vielleicht? Ab einem Vermögen von einigen Duzend Millionen geht es nur noch um die abstrakte Zahl auf dem Bankkonto und schon lange nicht mehr um eine Verbesserung der Lebensqualität. Ja, ab da könnte man so langsam vielen etwas wegnehmen, ohne dass es ihnen wehtun würde, außer ihrem Ego. Wie bereits weiter unten geschrieben: Der Staat sorgt für ein soziales Auffangnetz, falls etwas schief läuft. Aber kaum wird eine Person erfolgreich, fühlt er sich dafür nicht mehr zuständig oder wandert sogar ab, wie etwa Gerard Depardieu. Zumindest die Sicherheit, die alleine das Wissen um das Netz bringt, haben sie aber trotzdem alle genossen (und in seinem speziellen Fall auch noch kostenlose Zuwendungen aus duzenden Filmförderungen, die wiederum zu großen Teilen staatlich finanziert werden.) Dass seine Gewinne wiederum mittels öffentlich finanzierter Infrastrukturen und Bildungsstätten erwirtschaftet werden, interessiert im Erfolgsfall auch keinen Unternehmer mehr. Der Staat aka, die Öffentlichkeit bzw. die Gesellschaft insgesamt verschuldet sich, um die Infrastruktur und Schulbildung finanzieren zu können, aus der Wirtschaft hört man nichts weiter als Stimmen, die zu höheren Ausgaben drängen, da ansonsten "der Wirtschaftstandort Deutschland gefährdet" sei. Tja, was erwarten sie sich, wenn fast das gesamte erwirtschaftete Geld in den Chefetagen dieser Welt versickert. Ein Gehaltsverhältnis von Manager und Putzfrau von 1:300, wie es heute oft vorzufinden ist, hätte vor 30 Jahren selbst in den erzkapitalistischen USA für Empörung gesorgt. Damals waren Verhältnisse von 1:40 normal. Heute findet kaum einer mehr was an 1:300 verwerflich, nein, man tut sogar so, als wäre dieses Geld ausschließlich das Ergebnis der eigenen Leistung. Da kann man nur darauf antworten, dass es der betreffende Schösel doch auch mal in Somalia probieren sollte. Wenn er es da hinbekommt, dasselbe zu verdienen, *dann* war es schon eher seine alleinige Leistung.
 
@Jean-Paul Satre: Wie hoch stellst du dir die vor? 80%?
 
@Knerd: Hängt ab. In den Skandinavischen Staaten greift der Spitzensteuersatz von 50 % schon ab 50k Einkommen und die Gesellschaft scheint gut damit zu fahren. Besser als in DE. Man könnte ihn auch erst ab einem höheren Einkommen, dafür aber prozentual höher ansetzen. Im Prinzip geht es mir aber nur darum, dass niemand es rechtfertigen kann, auf einem Vermögen von mehreren 100 Millionen zu hocken, während anderswo Menschen verhungern.
 
@Jean-Paul Satre: Wieso muss man das rechtfertigen? Solange das Geld erwirtschaftet wurde und nicht "einfach" nur geerbt sehe darin absolut keine Probleme. Und wenn dann, sollte man keine Reichensteuer einführen, sondern einfach sagen: "Jeder Bundesbürger muss 10% seines Einkommens sozialen, NPOs zukommen lassen.
 
@Knerd: Warum man das rechtfertigen muss? Weil man ansonsten das Recht des Besitzes über das Recht des (menschenwürdigen) Lebens stellt. Das was einer hat, steht dem anderen natürlich nicht zur Bestreitung seines Lebensunterhaltes zur Verfügung. Wenn ich Deutschland und die Zahlen von 2007 (Volksvermögen und Einwohneranzahl) verwende, dann ergibt sich daraus, dass wenn man sich einen Reichen der Größenordnung eines Bill Gates halten möchte, dafür insgesamt 830.000 Deutsche *nichts* besitzen dürfen (oder man teilt es auf entsprechend mehr Leute auf). Die von dir erwähnte, sogenannte "Kopfsteuer" hat in England schon nicht funktioniert und trieb die Leute auf die Straße. Bei einem unter der Normalbevölkerung üblichen Gehalt sind 10 Prozent weniger am Monatsende die Schwelle zwischen "Ich komme über die Runden" und "Ich muss mich verschulden". Die Lebenshaltungskosten nehmen bei ihm ein großen Anteil vom Einkommen ein. Bei einem Bill Gates könnte man selbst 80 Prozent einziehen, und er müsste trotzdem nicht auf eine einzige Yacht oder ein ein einziges Haus verzichten. Zudem sind seine 2.500 Kalorien pro Tag, welche er zum Überleben braucht, nicht teurer als des Geringverdieners. Es sei denn, er legt es absichtlich darauf an, sich von Kaviar zu ernähren, welchen er mit Dom Perignon hinunterspült. Und ja, viele Reiche erben heutzutage einfach nur. Und da das Wichtigste zum Geldverdienen das Geld besitzen ist, werden die auch selten ärmer. Die aktuelle Erbschaftssteuer ist ja ein schlechter Witz.
 
@Jean-Paul Satre: Das Problem ist letztendlich ein verfehltes Steuersystem. Diese Charity-Aktivitäten von Gates sind sicherlich nichts verwerfliches. Letztendlich ist die Stiftung die seinen Namen trägt allerdings auch nichts anderes als Imagearbeit. Irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man sich alles doppelt und dreifach kaufen kann. Dann macht man sich Gedanken darüber wie man wohl im Gedächnis bleiben möchte. Wenn es wirklich ausschließlich um den Gemeinwohlgedanken ginge, könnte man auch vorhandene Einrichtungen unterstützen. Das seine Kinder nur eine Million bekommen mag möglich sein. Das aber die ein oder andere Immobilie oder eine Aufwandsentschädigung für Arbeit in der Stiftung noch dazu kommen mag, liegt glaube ich nicht ausserhalb des Vorstellbaren. Auch das "Kurzhalten" der Kinder soll ein bodenständiges Image vermitteln. Sonst würde man soetwas nicht öffentlich machen...
 
@DON666:
Dann ist mehr besser.. aha
Er hält seine Kinder kurz aha
Und in Milchschnitte ist wertvolle Milch weils drauf steht..
Bill Gates ist ein biederer bescheidener Mann der keine PR Maschine hat, der den Leuten so sympathisch ist das sie ihm alle gerne 20 Euro mehr geben, damit er es 'besser' verteilen kann..

Das Ende dieser Überlegungslogik ist: Ein fiktiver Bill Gates hat fast alles an Geld und die Kinder aller anderen warten auf die monatliche Zuteilung..

Vorteil: Die anderen müssen sich keine Gedanken machen, denn zu jedem ersten, solange 'Bill Gates' es will, haben ihre Kinder endlich ohne jegliche Arbeit genug zu Essen..
Das ist übrigens das Ziel unserer Arbeitshierarchie zuerstt für viel Arbeit wenig Geld, dann wenn man schlauer ist für weniger Arbeit nehr Geld und am Schluss Geld für garkeine Arbeit...

D.h. die ideale Weltwirtschaft sieht dann so aus: Alles Geld zuerst mal an eine Stelle, die sie dann gleichmässig spendet un alle anderen zu ernähren...

Naja mich beschleichen da diverse Zweifel... um nicht zu sagen massive...
was machen wir wenn iner denkt mehr geschenkt bekommen zu wollen?

Globale Volksabstimmung?
 
@tommit: Keine Ahnung, was du jetzt genau von mir willst, aber für ausgedehnte Philosophieexkurse ist es mir definitiv noch zu früh.
 
@DON666: Nur das was ich bereits schrieb: Gäbe es keine so derartig reichen Menschen, müsste man sich kaum bis keine Gedanken um karikative Einrichtungen machen: Ein weit größerer Teil der Menschheit hätte eigene ausreichende Ressourcen, um sich über diese zu ernähren. Ich will Gates Leistung in Sachen Philanthropie nicht schmälern, da er einer der wenigen ist, die überhaupt was machen, aber so lange sich nicht die Erkenntnis durchsetzt, dass ein solches Vermögen in der Hand einer einzelnen Person überhaupt die Wurzel (bzw. einer der wichtigsten Gründe) dieses Übels sind, wird sich da nicht ändern: Gates nimmt immer noch deutlich mehr ein, als er ausgibt. Vor wenigen Jahren waren es noch 20 Mrd weniger. Deswegen kotzen mich die Ideen der Libertären (nicht Liberalen) so an: Die würden am liebsten jedes Sozialsystem abschaffen und das allen privaten Einrichtungen überlassen. Und dabei kann man schon heute gut sehen, dass das nie im Leben funktionieren würde. Hätte halt den Vorteil, dass sich nur jene mit Sozialausgaben herumschlagen müssten, denen ihr gegenüber nicht vollkommen egal ist.
 
damit könnte er fast 4 mal Whatsapp kaufen :P
 
Die Reichen werden immer Reicher, und die armen verdienen für die Reichen das Geld, aber werden immer ärmer.. So ist es jetzt, und wird in 100 Jahre auch noch so sein..
 
@Horstnotfound: erinnert mich an: http://2.bp.blogspot.com/-UbQ9bYf_Dhc/Ujqjhyx1ekI/AAAAAAAAdYk/JB1-tB4ySjo/s1600/gr%C3%BCne+antwort+million%C3%A4r.jpg
 
@dognose: Geschäftsrisiken? Geld hilft per se schon beim Geldverdienen. Und in Deutschland fällt man weich: Max. 7 Jahre Privatinsolvenz, wenn der schlimmstmögliche Fall eintritt. Beim Geld nach oben gibts ja leider keinen Deckel.
 
@Horstnotfound: so war es schon immer, nicht erst seit heute ;)
 
@Horstnotfound: Logisch kommt so ein Spruch....
 
@Horstnotfound: Das war hier leider schon immer so... Hoffentlich wird die Welt in 100 Jahren eine bessere Welt sein. Im Moment jedoch lässt aber nicht viel Licht am Ende des Tunnel erblicken... Das ist auch ein Grund wieso ein Kollege von mir, der früher in der DDR lebte dort zufriedener war...
 
@xcore7: ja, in der DDR waren alle gleich arm. Also ehrlich, ich würde das nicht wiederhaben wollen.
 
@iPeople: Joah. In der DDR war jeder gleich - und ein paar wenige waren etwas gleicher... Im Übrigen waren diese Gleicheren, die Manager des Wirtschafskonstruktes (gemeinhin Politiker [in den obersten Etagen derer des ZKdSED] genannt), unfähig ihre Wirtschaft am Leben zu erhalten, Modernisierungen vorzunehmen usw. Der gemeine DDR-Bürger war so glücklich über seine großen Freiheiten, Lage und Versorgung im Staate, das er freiwillig auf die Strasse ging und Jubelschreiend deklamierte, er/sie sei das Volk. Sarkasmus darf gesucht werden. ;)
 
@iPeople: Arm waren die Leute in der DDR nicht. Die meißten hatten ein rel. gut gefülltes Konto, es gab schießlich nichts zu kaufen.
 
@F98: Du darfst nicht den absoluten Wert sehen, sondern musst die Kaufkraft betrachten. Wenn Du zu Ostzeiten einen simplen Mono-Kassetten-Rekorder mit Radio haben wolltet, waren das schonmal 400 Ostmark. Ein S/W-Fernseher waren dann mal über 1000 Euro. Meine Stereoanlage (HMK100) kam mehrere Tausend Ostmark. Die Kaufkraft war schmal. Einzig Nahrungsmitten und Mieten waren billig. Gerade auch wegen dem Mangel und der Zwang, schwarzmarktpreise für Autos z.B. zu zahlen, war das Geld quasi nichts wert.
 
@iPeople: Ein Stassfurt Schwarzweiß-Fernseher kam knapp über 4000Mark. Ein Farbfenseher von RFT 6500Mark. Stereoanlagen waren häufig auch aus dem Westen (die Teile von Schneider, Sharp, Palladium usw.) Videorecorder nur vereinzelt und >8000Mark gebraucht das Stück. C64 10000Mark, 1541II kam 12000Mark, Amiga 500 15000Mark. Alles bei einem Monatsverdienst von rund 650-800Mark wohlgemerkt. Die Leute habens trotzdem gekauft, weil sie dauerhaft Kohle hatten, nie arbeitslos.
 
@F98: keine Ahnung, in welcher DDR du gelebt hast. Aber für 4000 Ostemark bekam ich bereits einen 51 Farb-TV. Stereoanlage häufig ausm Westen ? Gelegentlich ja. Was du beschreibst, war aber nicht die norm, sonderntraf auf vereinzelt Leute zu.
 
@Horstnotfound: Diese ganze sache mit dem "es gibt immer mehr arme" glaube ich eigentlich nicht. Wenn ich so höre, was man zu Zeiten meiner Eltern an "Luxusgütern" hatte bin ich der Meinung, das noch ein Arbeitsloser sich mehr leisten kann. Klar sind auch die Lebenskosten gestiegen aber mit Ihnen auch der Verdienst. Man wird nur deshalb als "arm" bezeichnet, weil man sich kein Haus, Auto und noch jedes Jahr 2 Wochen Urlaub leisten kann. Des weiteren ist auch die Anzahl erwerbstätiger und generell der Menschen gestiegen was das ganze zu früher auch wieder relativiert den mehr Menschen heisst auch mehr "arme". Damit will ich aber nicht sagen, das es gar keine Arme Menschen gibt. Es gibt sie, jedoch gehört man erst dazu, wenn man sich überhaupt NICHTS mehr leisten kann.
 
Das Geld kann er auch nicht mitnehmen, in die Kiste.
Im Endeffekt Verliert er wieso wieder alles.
Also ist das bedeutungslos was er hat oder was er nicht hat.
 
@Tim2000: tja aber er hatte eine Sorge weniger im Leben und konnte in seinem leben eventuell alles verwirklichen was er wollte, auch wenn er es nicht tat, er hätte es können :)
 
@skrApy:

er hätte es können.

Aber er hat es nicht getan, da war die Geldgier denn doch größer.
 
@skrApy: Hat er nicht alles verwirklicht, nebst Familie, Spenden und zu guter letzt die IT Branche? Was willst DU verwirklichen? fettes Auto fahren, Cabrio, Pool ??? hahahah
 
@realGoliath: Doch, wer möchte nicht 10 Kilometer Glasfaserkabel in seinem Anwesen haben? :D
 
@Tim2000: na wie gut das sein ganzes geld in die stiftung fliesst bzw. schon ist..........
 
Unglaublich dieser Mann könnte jedem Menschen auf der Welt in etwa 10 $ geben. Wenn man mal diese Dimension aufteilt.
 
@Place.: Hmm - fast. Er kann jedem Menschen eine Aktie in die Hand drücken mit dem monetären Gegenwert von $10.
 
Komisch, ich stehe nicht auf der Liste. :( Hmmm ^^
 
@dd2ren: Schwarzgeld wird nicht mitgezählt. Selbstgedrucktes zählt ebenso nicht.
 
find ich gut. der kerl hat humor und spendet nicht grad wenig. ein gutes beispiel dafür das es evtl doch sowas wie karma gibt ^^ aber nur evtl
 
@Tea-Shirt: naja wenn er immer noch der reichste Mann der Welt ist, kann er ja nicht ganz so viel gespendet haben, wie du denkst oder?
 
@curl: selbst wenn es viel weniger ist als man denkt wird es immer noch mehr sein als die meisten anderen zusamm spenden. abgesehn davon ist das schon ok. der kerl hat dafür gearbeitet. man könnte denken "es ist so viel geld das kann er niemals ausgeben" aber evtl denkt er an seine kinder und enkel und noch viel weiter und will auch ihnen ein gutes leben schenken. .... selbst dann wird es immer noch genug sein. aber ich denke kaum das es viel bringt wenn er jetzt sofort die hälfte spendet. dann ist das geld in ein paar jahren wieder weg und das wars. also lieber ausgewählte projekte zu 100% unterstützen.
 
@Tea-Shirt: Es gab mal einen Bericht darüber, dass in seinem TEstament nur ein winziger Bruchteil an seine Kinder geht... Naja und dass dieser Bruchteil dennoch genug ist, dass diese für immer ausgesorgt hätten. Ich meine es waren 10 Millionen für alles 3 Kinder zusammen. Der Rest sollte im wesentlichen an seine Stiftung gehen.
 
@curl: im allgemeinen geht man davon aus das Bill Gates heute etwa Doppelt soviel haben könnte wenn er nichts gespendet hätte. Das muss man sich mal überlegen. So wenig wird es nicht sein.
 
@curl: Auf den 2. Platz in der Liste ist er gefallen, weil er 2007 - 2011 insgesamt ca. 28 Milliarden Dollar allein an die B&MG-Stiftung gespendet hat. Aber für dich sind das wahrscheinlich Peanuts.
 
Schon lustig das in diesen Rankings nie die Rothschilds erwähnt werden.
 
@Fanel: Befrag google; da findest Du genug Erklärungen und Spekulationen. Die wichtigsten: Sie wollen nicht, dass andere wissen, wie reich sie wirklich sind und entweder verschleiern sie daher geschickt Ihre Investments bzw Ihr Vermögen und/oder haben Forbes gut genug im Griff, um sich dort raus halten zu können.
 
@Fanel: Fang bloß nicht mit dem Thema an. Sonst wirst du hier gleich als Spinner, Esoteriker oder Verschwörungstheoretiker diffamiert. Fakt ist, das Rockefeller bzw. Rothschild bei weitem mehr Geld haben als ein Bill Gates.
 
@shaft: Quelle für diesen Fakt?
 
@DON666: http://money.de.msn.com/wirtschaft/die-reichsten-aller-zeiten?page=10#ic-anchor

Allerdings muss man hier aufpassen. Die Skeptiker und Gutmenschen kommen hier meist mit dem Argument, dass dies ja eine Familie sei und keine einzelne Person...nun ja gehen wir mal davon aus, dass die Rothschilds und die Rockefeller (beide übrigens miteinander verheiratet) einen sehr großen Einfluss auf die Forbes Liste haben, und eben nicht dort erscheinen wollen. Aber das ist nur eine Theorie...ebenso wie die Theorie, dass Bill Gates der reichste Mensch der Erde ist.
 
@shaft: Wenn ich schon das Wort "Gutmenschen" lese, weiß ich bereits, aus welcher Ecke das kommt. Lass stecken.
 
@DON666: Typisch. Top Argument übrigens! *gähn*
 
@shaft: Tu mal nicht so. Du weißt sicherlich so gut wie ich, in welche Richtung das Gespräch gerne mal tendiert, wenn es z. B. um die Rothschilds geht.
 
@DON666: Nein das weiß ich nicht. Welche Ecke du da meinst, erschließt sich mir nicht.
 
@shaft: Ein wenig Recherche hilft, falls du da wirklich so unbeleckt sein solltest. Kleiner Tipp: Leute, die gerne mal das Wort "Gutmensch" als Schimpfwort benutzen, dichten den Rothschilds auch gerne mal an Teil einer "jüdischen Weltverschwörung" zu sein. Hat's jetzt "Klick" gemacht? Ich will mich dazu aber jetzt nicht weiter auslassen, denn das driftet arg ins Off-Topic. Zumindest solltest du jetzt wissen, was ich meinte.
 
@DON666: Mir war schon bewusst auf was du hinaus willst. Und ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wie einfach es sich manche machen.
 
@shaft: Wenn dir eh bewusst war, worauf ich hinaus wollte, warum dann [re:8]?
 
@DON666: Weil ich wollte das du es so schreibst, damit es auch alle verstehen.
 
wer der forbsliste glaubt :D hat selbst schuld -
 
@g100t__: Wie ich oben schon schrieb: Schwarzgeld und Selbstgedrucktes zählen nicht.
 
na dann könnte er ja jetzt mindestens die hälfte seines vermögens direkt an notleidende familien spenden...
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