Windows XP: Support-Ende-Pop-Up & Transfer-Tool

Nächsten Samstag bricht für den OS-Oldie Windows XP der letzte (Support-)Monat an, ab dann werden XP-Nutzer eine Warnnachricht angezeigt bekommen. Microsoft wird zudem ein Tool anbieten, das ein Upgrade erleichtern soll. mehr... Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP Bildquelle: Microsoft Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP Microsoft, Windows Xp, Support-Ende Windows XP Microsoft

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Gute Aktion. So kriegt es jedenfalls auch der letzte Ignorant mit (mal abgesehen von den Hyperintelligenten, die aus "Sicherheitsgründen" jegliche Updates deaktiviert haben ^^). Und das Umzugstool für lau ist ja mal ne nette Geste.
 
@DON666: Komm du willst doch nur Windows 8 pushen.
 
@Menschenhasser: Verdammt, erwischt! ;)
 
@DON666: Mich würde ja echt mal interessieren, ob es Systeme gibt, die mit der Release-Version von Windows XP laufen und noch niemals nie ein Sicherheitsupdate, geschweige Service Pack gesehen haben, aber dafür am Internet hängen.
 
@Memfis: Eher unwahrscheinlich. Eine Bekannte von mir hatte mal vor einigen Jahren ein windows xp ohne servicepack 1 auf einem Laptop neu installiert. Innerhalb von sehr kurzer Zeit war die Kiste voller vieren. (noch bevor das automatische Update zu ende war) Ich vermute das zu diesem Zeitpunkt noch die Sicherheitslücke(n) von Remote desktop oder andernweitige Sicherheitslücken massiv genutzt wurden. Ohne SP 1 konnte man da schon nicht mehr ins Internet gehen, war also auf einen anderen Rechner angewiesen um sich das SP1 runterzuladen und es manuell auf dem vom internet getrennten Laptop zu installieren.
 
@X2-3800: ist klar. wers glaubt wird seelig.
 
@Memfis: Ich habe noch einen alten Sony Vaio PC mit dem ersten Windows XP Home Edition Release. Der Rechner läuft damit tadellos und sogar recht flott. Aber sobald du ins Internet gehst, fangen die Probleme schon an. Das liegt alleine schon am Browser, der damals noch Internet Explorer 5 oder 6 war. Von Viren war im ersten Moment noch nichts zu sehen. Allerdings war ich auch nicht wirklich auf dubiosen Seiten. Und sobald du neue Programme installieren willst, schreien sie direkt nach den Service Packs. Mit den Sony Recovery CDs von damals konnte ich aber einen schicken Retro-Musik-Rechner ohne Internetanbindung für meine Stereoanlage aufbauen. Mittlerweile dient der PC aber nur noch als Test-Rechner für Linux-Distributionen (zur Zeit läuft er mit Linux Mint).
 
@Memfis: kurz und knapp: ja. viele. aber selbst die kann man mit boardmitteln absichern, wenn man denn kann. windows 2000 SP0-SP4 ebenso, windows 9x wird da schon schwieriger ;-)
 
@Memfis: Bei mir gibt es derzeit 5 Systeme (und zusätzlich noch ein Tablet-Convertible mit der Urversion von Windows XP Tablet Edition), die gelegentlich mit der ungepatchten Urversion von Windows XP Professional am Internet hängen (Der einzigste auf denen jemals installierte Patch ist der 48bit-LBA-Patch gewesen. Den habe ich aus dem SP1 extrahiert und manuell eingespielt, weil der für die Unterstützung grosser Festplatten nötig ist. Ein SP1 haben die Rechner nie gesehen.). Die werden fast jede Woche mit einer Linux-Live-CD mit mehreren verschiedenen Virenscannern auf Malware geprüft (Ich installiere schon über 10 Jahre lang keine Virenscanner mehr direkt auf einen Rechner, weil der Scanner nur Performance kostet, ein Sicherheitsrisiko darstellt da er mit Adminrechten läuft und für jemanden der weiss was er tut ohnehin keine zusätzliche Sicherheit bringt.) und ich hatte noch nie in meinem Leben einen ausschliesslich von mir genutzten Rechner, der von Malware befallen gewesen wäre. Zumindest hat nie ein Virenscanner etwas gefunden und durch merkwürdige Aussendungen ist in meiner dedizierten Firewall auch nie einer meiner Rechner aufgefallen.____

Im übrigen verkaufen Unternehmen wie Vupen u.a. Sicherheitslücken für sämtliche Windows-Versionen. Es ist also völlig egal ob man noch Patches bekommt oder nicht. Wer sich in ein Windows-System hacken will, der braucht eigentlich nur bei Vupen Geld auf den Tisch zu legen. Um vorher wie nachher ein angreifbares System zu haben riskiere ich nicht mit fehlerhaften Updates meine System zu schrotten. Über die Jahre gesehen habe ich mehr Freunden, Kollegen und Bekannten helfen müssen, weil bei denen irgendein Update quergeschossen ist (nicht nur von Microsoft, sondern auch Virenscannerupdates die z.B. definitiv nicht infizierte Systemdateien löschten und Firewall-Updates, die einfach mal jede LAN-Verbindung blockierten etc.) und der Rechner danach nicht mehr rund oder garnicht mehr lief, als das ich denen Malware hätte vom Hals schaffen müssen. Die hatten also mehr Ärger mit Updates als mit Viren, Trojanern und Co..____

Ich kenne eine Sicherheitslücke/Backdoor in Windows seit meiner Studentenzeit, also deutlich mehr als 10 Jahre, die es selbst auf aktuellen Windows-Versionen noch erlaubt einen Windows-Rechner über ein LAN mit Adminrechten zu übernehmen und so sogar den eigentlichen Admin auszusperren (Als Student war ich im Nebenjob Admin an der Hochschule und habe mir durch diese Sicherheitslücke eine Menge Laufarbeit bei Mitarbeitern und Studenten erspart, die ihr Admin-Passwort auf ihrem eigenen Rechner vergessen hatten. Obwohl ich nicht Admin auf deren Geräten war, konnte ich so über das LAN deren vergessenes Passwort ändern, so dass die sich wieder einloggen konnten.). Würde mich nicht wundern, wenn man die Informationen zu dieser Backdoor auch schon länger bei Vupen kaufen kann.____

Wozu sollte ich also Sicherheits-Updates einspielen, wenn über 10 Jahre alte Sicherheitslücken in aktuellen Windos-Versionen immer noch existieren? Ich habe bereits am Ende des letzten Jahrtausends aufgrund der Tatsache, dass man einen Internetrechner immer irgendwie hacken kann, einen zweiten Rechner gekauft, auf den ich damals meine gesamten persönlichen/selbsterzeugten Dokumente kopiert habe und der nie Verbindung zum Internet bekommen hat. Heute sind aus den zwei Rechnern zwei Netzwerke geworden. Eines ohne persönliche Daten mit Internetzugang, das andere mit persönlichen Daten und ohne Internetzugang. In einen Rechner mit Internetzugang würde ich nicht einmal meinen Namen eintippen, auch nicht zum Registrieren des Betriebssystems oder einer anderen gekauften Software. Darauf Mails schreiben oder unverschlüsselte Mails dort empfangen tue ich ebenfalls nicht. Ein Hacker wird also wenig über mich erfahren, wenn er einen meiner Internetrechner übernimmt.____

Fazit: Sicherheitsupdates sind nur Sand für die Augen gutgläubiger Kunden, denen man einreden kann ein Rechner der am Internet hängt könnte in irgendeiner Weise sicher sein. Täglich wird trotz Updates, Virenscannern und Firewalls das Gegenteil bewiesen und die Leute glauben tatsächlich immer noch ihren Rechner im Internet sicher machen zu können. Das grenzt wirklich schon an Selbstbetrug, wenn man es schafft derart viele Datenschutzskandale und Hacks in den Nachrichten zu ignorieren und vom eigenen Rechner zu glauben der wäre in irgendeiner Weise "sicher" zu bekommen. Man sollte besser davon ausgehen, dass jeder der will alles was er will mit einem für ihn über das Internet zugänglichen Rechner tun kann. Erst wenn man sich dessen klar ist, besteht die Chance, dass die eigenen Daten sicher sind. Weil sie dann nämlich wohl nicht mehr auf einem Internetrechner liegen.
 
@nOOwin: Klar sind Sicherheitsupdate nicht die Garantie für Virenfreiheit. Jedoch hat man mit Updates ein höhere Wahrscheinlichkeit virenfrei zu bleiben.
Beispiel: Windows XP Blaster Wurm. Hat sich ohne Zutun der Anwender z.b. im LAN verbreitet. Wer den Patch hatte wurde nicht befallen.
Nur so zur Info: Es gibt auch Viren, (z.b. Rootktis) die sich dir gebenüber transparent verhalten und über ungepatchte Sicherheitslücken z.B. über Werbebanner dein Systembefallen. Kriminelle freuen sich über Systeme wie deine, da sie ohne viel Aufwand die Schadsoftware unentdeckt halten können.
 
@Thomaswww: Kriminelle freuen sich über Leute, die Patches über das Internet laden. Da kann man per "Man-in-the-Middle"-Angriff gut Malware anhängen und diese gleich mit Adminrechten auf dem Rechner des Opfers installieren lassen. Bei Updates schöpft ja keiner Verdacht, wenn die Adminrechte verlangen. Damit erreicht man zudem wesentlich mehr Leute, als wenn man seine Malware nur in die neuesten Raubkopie-Downloads begehrter Softwaretitel einarbeitet. ;-) Zudem reicht ein Microsoft-Update und die NSA hat Zugang zu allen am Netz befindlichen Windows-Rechnern dieser Welt, selbst wenn es nicht ohnehin eine NSA-Backdoor in Windows gibt. Microsoft darf ja nichts öffentlich darüber sagen, wenn die NSA eine Hintertür verlangt und über die Windows-Updates lässt sich so eine Hintertür wunderbar nachrüsten wenn tatsächlich noch keine in Windows vorhanden sein sollte.____

Dank "Closed-Source" ist nämlich nicht einmal sicher, dass Microsoft, Microsoft Mitarbeiter im Alleingang, NSA und Co. nicht sowieso Backdoors/Rootkits in Windows haben einbauen lassen. Hätte ich eigene Daten auf meinen Internetrechnern liegen oder würde darauf Dokumente selber erstellen, wäre mir ehrlich gesagt das Rootkit eines geldgierigen Hackers immer noch weit lieber als eine NSA-Backdoor auf meinem System._____

Der Blaster-Wurm bzw. dessen Dateien und Infos über seine Funktionsweise liegen auf meinem Server in meiner Malwaresammlung. Ohne einige Bekannte, die sich diesen Schädling eingefangen haben, hätte ich ihn nie dort hinbekommen, denn schon die Windows XP Firewall schützte gegen diesen Schädling und ich habe diese damals bei meinen Rechnern immer konfiguriert gehabt, weil ich es nicht mochte, wenn Windows "nach Hause telefonierte". Daher brauchte ich nie einen Patch gegen den Blaster-Wurm.____

Kriminelle haben keine Möglichkeit mir zu schaden, selbst wenn sie meine Internetrechner bis zur Oberkante mit Malware zuspammen. Es sind einfach keine Informationen/Dateien auf diesen Rechnern, die sie nicht auch leichter im Internet finden könnten. Ich brauche keine Sicherheit auf diesen Rechnern, weil es diese Sicherheit ohnehin nicht gibt und ich mich darauf eingerichtet habe. ;-)
 
@nOOwin: blaster Wurm kam im Frühling 2003, xp firewall wurde mit sp2 im Sommer 2004 eingeführt. Auf den restlichen Quatsch gehe ich gar nicht mehr ein.
 
@Thomaswww: Du vergisst wohl, dass ich Windows XP ohne Service Packs seit Release einsetze. Nach weit über 10 Jahren weiss ich ziemlich genau, was das System an Features mitbringt. Im übrigen brachten schon NT 4 und 2000 eingebaute Möglichkeiten zur Paketfilterung mit. Windows XP RTM brachte dann die sog. Internet Connection Firewall (ICF) mit. Ich brauche nicht einmal eine meiner XP-Installationen zu booten. Ich habe hier nämlich vom Anfang des Jahres 2002 ein von mir geschriebenes Setup-Script für die automatisierte Installation von WinXP mit dem Deployment Tool "SYSPREP" auf meinem Server. Darin ändere ich unter anderem die Firewalleinstellungen. Das wäre wohl kaum möglich, wenn es die Firewall da noch garnicht gegeben hätte.____

Und da Du schon von Quatsch redest, habe ich mich gefragt, woher Du die offensichtlich falsche Information hast, dass die Windows XP Firewall erst mit dem SP2 eingeführt worden wäre. Denn aus Erfahrung und Umgang mit dem System, wie in meinem Fall, kann diese Information nicht stammen, es sei denn, Du hättest es tatsächlich fertiggebracht erst mit der Verfügbarkeit des SP2 zu merken, das Windows XP eine mitgelieferte Firewall hat. Möglicherweise bin ich fündig geworden:____

Vielleicht hättest Du wenigstens die deutsche Wikipedia-Seite zur Windows-Firewall bis zum Ende lesen sollen (obwohl die englische Seite zu Windows XP viel informativer ist), bevor Du versuchst mit jemandem über Windows XP RTM und dessen Ausstattung zu diskutieren, der das System in einer wenig veränderten Ur-Version bis zum heutigen Tage einsetzt. Dann wärst Du nämlich nicht auf den Satz: "Die Windows-Firewall ist eine Personal Firewall von Microsoft, die Bestandteil von Windows XP (seit Service Pack 2), Vista und 7 ist." hereingefallen, sondern hättest weiter unten auch noch diesen hier gelesen: "Mit Windows XP bis inklusive Service Pack 1 wird die Internet Connection Firewall (ICF) mitgeliefert. Sie kann für einzelne Netzwerkinterfaces aktiviert werden und prüft eingehende Datenpakete dahingehend, ob diese zuvor angefordert worden sind. In der Standardkonfiguration ist die ICF nicht für alle Netzschnittstellen aktiviert. Dies hatte zur Folge, dass viele nicht rechtzeitig gepatchte Windows-XP-Rechner den Internetwürmern „Blaster“ und „Sasser“ zum Opfer fielen."____

Fazit: Wer damals wusste, das Windows eine Firewall hat, wird sie, so wie ich, kaum in den relativ unsicheren Standard-Einstellungen gelassen haben. Daher hatte er dann auch kein Problem mit dem Blaster-Wurm und benötigte keinen Patch. Wie Du also siehst gibt selbst der Wikipedia-Eintrag mir Recht. q.e.d.
 
@nOOwin: selten so einen Nonsens gelese, vorallem in der massse. Ein Rechner mit XP braucht ohne updates nicht mal eine Seite aufrufen um die ersten viren zu bekommen. es reicht eine internet verbindungen überhaupt aufzubauen. Deine Freunde tun mir echt leid wenn sie so einen inkompetenten pseude experten um Rat fragen.
 
@Conos: Ich stimme dir zu das noowin absoluten Schwachsinn von sich gibt...ist eben nen Troll denn XP ohne SP1/2/3=kein USB 2.0,kein DirectX 9.0c, kein aktueller Browser, keine aktuellen Treiber, kein .Net, kein Flash..... und jegliche Software verweigert die Installation. da wird das Bein schon dick und der Rechner unbrauchbar... Aber Windows XP ohne Patches wird nur ohne zutun infiziert wenn eine direkte Internetverbindung ohne NAT/Firewall genutzt wird. Sobald ein Router dazwischen ist und keinerlei andere infizierte Rechner mit LAN sind passiert nix. Bis man eine infizierte Seite aufruft. Dann kann man nicht so schnell gucken wie sich das Virenzeug auf dem Rechner ausbreitet.
 
@nOOwin: Zum Glück muss man solchen geistigen Brei recht selten lesen. Du magst zwar Recht damit haben, dass niemand den Schutz von Daten auf einem "Internet-Rechner" garantieren kann, aber deswegen keine Sicherheitsupdates einzuspielen, ist - sowohl bei deinen eigenen Rechnern, noch mehr aber bei denen deiner "Freunde" - absolut HOHL. Conos hat Recht - Mitleid ist hier angebracht.
 
Wir benutzen auf mehreren XP-Rechnern noch F&A von Symantec. Eine DOS-Datenbank. Bislang ist mir keine andere Datenbank bekannt, die so einfach zu bedienen ist, insbesondere ohne Maus.
D.H. der April wird an uns vorüberziehen und XP wird bei uns weiter seinen Dienst verrichten.

Da ich befürchte, dass Microsoft nicht nur "nichts Neues" mehr bereitstellt sondern auch die alten Patches zurückzieht: Gibt es irgendwo eine DVD mit allen Hotfixes und Patches, die Microsoft über die Jahre veröffentlicht hat? So dass ich ggf. einen neu installierten XP Rechner wieder auf den Stand von Anfang April 2014 bringen kann?
 
@Skystar: WinFuture Updatepack?
 
@Skystar: Schmeiß mal Windows Update bei 2000 oder sogar 95 an... Bei XP werden die wohl auch kaum gleich die Updates alle vom Netz nehmen. :D
 
@Skystar: Uff, Ihr verwendet also nicht nur ein totes OS, sondern auch noch eine tote Datenbank (F&A wird seit 1996 nicht mehr weiterentwickelt)? Ich hoffe, dass dort nichts geschäftskritisches drauf läuft, denn wenn das Ding mal - aus welchen Gründen auch immer - die Grätsche macht, habt Ihr ein echtes Problem. Was macht Ihr denn da mit der DB? Es gibt doch bestimmt gute Alternativen? Edit: soweit ich weiß bleiben die alten Updates bis zum Ende des self-help Supports bestehen, also noch weitere 10 Jahre. Edit 2: offenbar haben sie das mit den 10 Jahren Self-Help geändert. Auf der Support-Website steht jetzt nur noch "mind. 12 Monate". :(
 
@HeadCrash: Was ist da jetzt besonderes dran? Als ich vor einigen Jahren bei der Sparkasse gearbeitet hab, war dort Windows NT für Geldautomaten und Kontoauszugdrucker Standard. Teilweise liefen sogar Kisten mit DOS, weil die irgendein uraltes Finanzprogramm am Leben halten mussten, was halt nur unter DOS lief. Nur weil ein Programm nicht mehr weiterentwickelt wird, muss es ja nichts schlechtes sein...
 
@dodnet: Das Programm wird natürlich nicht schlecht, aber es ist dennoch ein Risiko. Das Problem ist, dass es im Falle eines Problems eben keine Hilfe mehr gibt. Wenn also z.B. die DB plötzlich aufgrund der Datenmenge, eines Datums/Werts oder ähnlichem in ein Problem läuft, steht man da. Die Kosten, die dann auf ein Unternehmen zukommen, sind deutlich höher, als wenn man das Programm aktualisiert hätte. Das heißt nicht, dass man es sofort ersetzen muss, wenn der Support abläuft, aber man sollte sich Gedanken darüber machen. Das gehört zu einem guten Risikomanagement im Bereich Software. Und die Situation wird noch dramatisch verschärft, wenn ein solches System am Internet hängt, denn dann kommen noch die potentiellen Sicherheitslücken dazu.
 
@HeadCrash: Naja Hilfe zu einem Programm ist so eine Sache. Wie oft hast du schon bei Microsoft angerufen, um denen dein Problem geschildert? Die nehmen dazu nicht mal ab. Software altert nicht, theoretisch können sie also mit Windows XP und ihrer DOS Datenbank noch in 10 Jahren perfekt arbeiten, solange sie ihren Rechner gut gegen Schadsoftware absichern.
 
@curl: Öhm, ich hab das tatsächlich schon gemacht und sogar bereits zwei Hotfixes von Microsoft bekommen. Das war zwar noch bei meinem alten Arbeitgeber und der hatte einen Support-Vertrag mit MS für den Bereich Softwareentwicklung, aber ich weiß, dass man Probleme sehr gut über connect.microsoft.com zurückspielen kann und MS darauf sogar recht schnell reagiert. Und noch mal: es geht nicht nur um Schadsoftware. Auch wenn das Thema durch ist, aber denkt mal an das Jahr-2000-Problem. Wenn eine Software einen solchen Fehler hat, der sogar ursprünglich nicht mal als Fehler erkannt wurde, dann kann sie von jetzt auf gleich den Dienst quittieren. Und in diesem Fall ist man entweder auf Hilfe des Herstellers oder auf eine Alternative angewiesen. So etwas könnte z.B. auch passieren, wenn eine Software plötzlich Daten verarbeiten muss, mit denen sie nie getestet wurde (z.B. Unicode statt ANSI).
 
@HeadCrash: Naja ok wenn ich extra einen Supportvertrag abschließe und kräftig bezahle nimmt jeder den Hörer ab. Darum ging es mir nicht :)
 
@curl: Du kannst auch so beim MS-Support anrufen und die nehmen auch den Hörer ab ;-) Versuch es mal. Der Support von MS ist tatsächlich ziemlich gut.
 
@curl: *bei Microsoft angerufen" wenn du eine Firma bist die für den Support bezaht bekommst du natürlich hilfe , das hat mit Home Anwender 0 zu tun... wir können die Firma die unser System Programmiert hat auch 24 Stunden 7 Tage die Woche anrufen.. kostet halt paar öcken... aber Problem wird immer gelöst.
 
@HeadCrash: Vertrau mal einem mehrfachen MCITP und zig fachen MCTS, dass dieses Programm für den Anwenderkreis (Durchschnittsalter über 70 Jahre) das Beste ist. Vertrau auch mal darauf, dass es im Netzwerk einen schnuckeligen kleinen Windows Home Server gibt, der alle XP Arbeitsstationen täglich sichert und selbst auch gespiegelt und extern gesichert ist. Außerdem hole ich mit TeamViewer wöchentlich das wichtigste auf meinen eigenen WHS. Dazwischen liegen 555km.

Es gibt keinen Grund für uns auf XP bzw. F&A unter DOS-Vollbild zu verzichten. Während dutzende andere Programme gekommen und gegangen sind, haben wir hier seit rund 25 Jahren Kontinuität ohne nervige Änderungen. F&A lief schon unter DOS auf einem 386SX...

Leider gibt es eben KEINE Datenbank, die so einfach zu bedienen ist und die ohne Maus auskommt. Alles andere Regel ich per DBF Export in EXCEL oder ACCESS...

Was XP angeht, werde ich Anfang April ein letztes Image erstellen, so dass ich wenigstens den Stand einfrieren kann.
Ich hatte anfangs gefragt, weil mir der Office2000 Support in den Sinn kam, der auch von heute auf morgen keine Online-Updates mehr bot.
 
@Skystar: Also mir fallen einige DBsysteme ein, die ohne die Maus auskommen. Was macht das System denn so einfach?
 
@Skystar: Ich brauche nicht zu vertrauen, ich hab kein solches System mehr :) Und all Deine Datensicherung bringt Dir rein gar nichts, wenn das Programm auf einen Fehler laufen sollte. Das solltest Du als "Technical Spezialist" aber wissen.
 
@Skystar: Ich glaube mit deiner aktuellen Situation machst du dir nur mehr Arbeit als du denkst. Wenn du auf ein neueres System updatest hättest du vermutlich weniger Arbeit. Gut bei Windows ist das mit den Updates eine zeitaufwendige Sache. Wer Zeit sparen will installiert Linux, das updatet sich von alleine und auch Major Releases spielen sich von selbst ein, wenn man will. So hat man dann auch noch nach 10 Jahren ohne das System angefasst zu haben, die aktuellste und sicherste Version. Zur Datenbank nimmst du einen mysql oder postgresql server, die du über die Konsole ohne Maus bedienen kannst.
 
@curl: Wann hast Du zuletzt ein Windows-Update gemacht? ;-) Seit Windows 7 ist das auf einem halbwegs aktuellen Rechner in 10 Minuten durch. Ansonsten aktualisiert sich das System ja ebenfalls durch Windows Update automatisch. Da gibt es also quasi kaum einen Unterschied zu Linux. Und jede DB lässt sich ohne Maus bedienen. Daher habe ich ja nicht so ganz verstanden, was Skystar mein und nachgefragt, was er mit der DB macht. Ich kenne sie leider nicht.
 
@HeadCrash: Zu dem Updatevergleich zwischen Windows und Linux hinkt der meiner Meinung doch ganz schön. Denn Windows lässt sich nicht ohne weiteres einfach und ohne etwas direkt auf dem Rechner anzustoßen von einer Major Version auf eine andere updaten. Nehmen wir mal ein Beispiel, wenn ich damals Windows 2000 und Linux auf zwei verschiedenen Rechner eingesetzt hätte, dann wäre mein Linux mit den selben Programmen und den gleichen Einstellungen unverändert bis zur aktuellen Version geupdatet worden und zwar von alleine ohne es anfassen zu müssen. Das wäre bei der Windowsmaschine nicht möglich gewesen und ist es auch meines Wissens heute immer noch nicht.
 
@curl: Da hast Du recht. Major Versionen muss man manuell anstoßen und die waren damals auch eine eher zeitaufwendige Sache. Mittlerweile sind aber selbst diese in wenigen Minuten durch. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass die Major-Updates in Zukunft mal automatisch laufen, zumindest nicht, solange sie noch Geld kosten. Denn das erfordert ja nun mal gerade, dass man etwas kauft, mit dem man dann das Update anstoßen kann. Das ist ein ziemlich gravierender Unterschied zu Linux, wobei es ähnliches bei bestimmten Distris auch gibt/gab. Ein SuSE Linux bekam man auch nicht auf einen vollständig aktuellen Stand, ohne eine neue Version zu kaufen, wenn ich mich noch richtig erinnere.
 
@Skystar: Microsoft wird die alten Updates ab dem 08. April 2014 weiterhin bereitstellen.
 
@Skystar: www.heise.de/ct/projekte/Offline-Update-284105.html oder auch die Winfuture Upadte Packs. Offline Update laesst sich auch per scripte anpassen.
 
RIP XP ! we will never forget :)
 
@spacereiner: I already did (almost)...
 
Ich würde es jeden Tag anzeigen, nicht wegklickbar, nur minimierbar.
 
@iWindroid8: Ich bin für jedes Mal nach dem Booten. ;)
 
@iWindroid8: Was glaubst du, wieviele Leute dann über "M$" ablästern würden. -.-
 
@adrianghc: Irgendwann ist halt gut mit XP, es kam ca. 2001 raus, also vor 13 Jahren. Apple supportet nicht mal mehr OS X 10.6 (Release 2009).
 
@iWindroid8: Das musst du mir nicht sagen. ^^ Auch wenn Apple als Vergleichspunkt eigentlich nichts aussagt. Nicht wegen Apple an sich, aber man könnte theoretisch argumentieren, dass die ja noch schlimmer seien als Microsoft.
 
@adrianghc: Ich wollte nur sagen, dass sich da fast keiner beschwert.
 
@iWindroid8: Denkst du. Also, auf anderen Seiten hab ich schon oft genug Beschwerden bezüglich der Einstellung des Supports gelesen.
 
Ich bin mal gespannt, wie lange der Deutsche Bundestag braucht.
 
@pengo: Zum umrüsten auf Win8? ;)
 
Microsoft sollte diese Warnung jedes Mal nach dem Booten einschalten, ich befürchte, dass die meisten Nutzer keine Ahnung haben werden was das ist und einfach nur auf "Don't show this message again" und "X" klicken. Das gab es meines Wissens noch nicht mit älteren Windows Versionen?
 
@xcore7: Nein, du bekamst auf der Windows Update Webseite nur den Hinweis, dass das Supportende eingetreten ist.
 
@xcore7: Was glaubst du, wieviele Leute dann über "M$" ablästern würden. -.- Aber der Pop-Up ist in der Tat nicht sehr aussagekräftig.
 
@adrianghc: Wenn man bedenkt, dass niemand außer "M$" fast 13 Jahre lang ein Betriebssystem unterstützt, ist solches Geläster eigentlich lächerlich...
 
@xcore7: Ganz deiner Meinung. Wird die Leute trotzdem nicht davon abhalten. Ein solches Pop-Up wäre aber schon lästig und genug Leute würden es wohl trotzdem einfach nur wegklicken, ohne sich damit zu beschäftigen.
 
@adrianghc: Viele Leute würden sich auch dann nicht einmal mit dem PC beschäftigen, wenn ständig hunderte Adware Pop-Ups alle 10 Sekunden erscheinen, sondern sie einfach nur wegklicken. Auf ein neues OS umsteigen bzw. Updates installieren bzw. sich um den Antivirenscanner kümmern kommt gar nicht in Frage, der PC startet ja immer noch und läuft...
 
Endlich wird XP von MS gekillt. Jetzt muss es nur noch von allen Heimrechnern verschwinden :)
 
@Knerd: Habe letztens eine interessante Statistik gesehen: http://www.omgubuntu.co.uk/2014/02/windows-xp-users-may-switch-linux wird spannend sein, wie sich der Markt nach dem Tod von Windows XP entwickeln wird.
 
@curl: Ok, das betrifft aber "nur" Organisationen. Was die Privatkunden sagen bleibt abzuwarten, meine Vermutung, es interessiert den ONU einen feuchten Kehricht.
 
@Knerd: Naja ONU kaufen auch einfach nur ein Laptop ganz egal was da drauf ist, so findet ja dann auch Windows 8 irgendwann doch noch seine Käufer :)
 
Ist schon was zu WGA bekannt? Wird das mit dem letzten Update abgeschaltet oder bleiben die Server von Microsoft online? Glaub nicht das Microsoft will das man dann auf Cracks angewiesen ist.
 
@Eistee: die WGA bleibt aktiv. es wird sich wohl erst zeigen wie microsoft das lösen will. aber die whistler-builds können ja auch nicht mehr aktiviert werden. so wird es auch xp ergehen - ein anti-wpa-patch könnte sich die nächte zeit negativ auf verkaufszahlen auswirken, ebenso gäbe es findige hacker
 
@freakedenough: Whistler war die Beta von XP bzw der Codename von XP. Das es dafür nichts gibt ist ja logisch da es kein Release ist. Wer bietet schon Support für Testversionen an wenn das Endprodukt auf dem Markt ist?
 
Hoffe, man kann die Meldungen auch über 'ne Gruppenrichtlinie oder so blockieren.
Werden die lokal gesteuert/ausgegeben oder über's Internet getriggert?
Wenn man den XP-Clients das Internet sperrt (was ja sowieso so sein sollte), dann wäre ja bei Letzterem Ruhe...
 
bin ich ja mal gespannt ob meine schwester dann endlich ein update auf win7 macht mit ihrem crap netbook ^^
 
@Tea-Shirt: ich auch :D
 
@Tea-Shirt: Warum nicht lieber gleich Win8?
 
@L_M_A_O: Besser Linux.
 
@Smilleey: Kommt immer drauf an was man macht und was man für Programme braucht;)
 
Tja, wer wie ich seit Windows XP Release lediglich ein Update (48bit LBA Patch zur Unterstützung grosser Festplatten) bei seinen XP-Installationen eingespielt hat, wird nun auch von keinem Support-Ende-Popup genervt. Wohl ein weiterer guter Grund keine Updates einzuspielen neben der ebenfalls äusserst realen Gefahr mit fehlerhaften Updates das System zu schrotten und ständig Zeit mit dem Einspielen von Updates zu vergeuden.
 
@nOOwin: Genau. P.S.: Könntest du mal bitte die Endlosschleife irgendwie abbrechen? Das wirkt auf Dauer einschläfernd, auch wenn man dir wirklich attestieren muss, dass du mit Eifer bei der Sache bist. ;)
 
@nOOwin: Sei froh das bei dir nichts reinkommt. Liegt wohl daran das Viren sich schon im Netzwerkkabel totlachen über dein System und dann einfach ein anderes System suchen.
 
@xylefish: Wenn Deine Hypothese wahr wäre, dürfte es keine Malware auf iOS- und Android-Geräte geben.
 
Ich frage mich was Microsoft mit den Marketing-Aktionen erreichen will, nun letztlich ist es nur eine weitere Werbeaktion für Win8.X, ohne das die XP-Nutzer erfolgreich mitgenommen werden. Ich befürchte das gerade diese Form der Gängelung eine Art "Wiederstand" erzeugt der rein auf der Basis beruht, "MS will mir Win8.x aufzwingen also beliebe ich bei XP", die Totenglocken für Win7 läutet MS ja auch schon "heftig". Leider (auch hier) werden XP Nutzer als "Weltfremd", Blöd ja sogar als potentielle Gefährder bezeichnet, da bei wird ausgeblendet das wenn ja nur XP Systeme gefährdet sind, und das die Win8.X Nutzer doch so, so, so.... sichere Systeme haben. Komisch wie einige nicht mal merken das Sie als Microsoft-Zombies agieren, schlicht Fremdgesteuerten Bullshit verbreiten, Hauptsache man kann irgendjemanden Dissen? Mal ehrlich was ist im Zweifelsfall gefährlicher, (z.B.) Bankautomaten die auf XP beruhen oder die WinXP Home Rechner in Privathaushalten? Irgendwo (scheint mir) ist der Kritische Dissens zu MS verloren gegangen, XP ist nicht Tod, im Gegenteil wird ja jetzt schon an "XP-2015" gebastelt (erfolgreich)!
 
@Kribs: Was zur Hölle ist XP-2015? o.O Und naja, wie erstelle ich ein Botnetz, sicher nicht mit Geldautomaten ;)
 
@Knerd: ReactOS
 
@Kribs: Ach komm ... so edel ich den Gedanken hinter ReactOS auch finde, aber das Ding ist seit über 10 Jahren im Alpha-Stadium. Seit Mitte des letztens Jahres wird dann auch endlich mal USB2.0 (!!) unterstützt. Viele grundlegende Sachen fehlen noch vollkommen oder sind in einem instabilem Status eingebaut. Wenn das so weitergeht haben sie in 5-10 Jahren dann mal Beta-Stadium erreicht, um dann so 2030 vielleicht, eventuell und möglicherweise eine finale Version auf den Markt zu bringen, die dann eine Kompatibilität zu einem 30 Jahre altes Betriebssystem herstellt. Juhuuu... :-/ ___ Auf den Rest deiner sinnlosen Basherei gehe ich mal nicht ein, das ist mir zu flach.
 
@Kribs: Ohja, das wird die Erlösung.
 
ich sehe da grade mega unterlassungsklagen auf microsoft zukommen! ist immer noch jedem selbst überlassen was er auf dem rechner hat und diese nervtötende meldung geht sicher abzustellen. nur weil das neue bs keiner so richtig haben will, heist das doch nicht das xp unsicher ist. jedenfalls nicht viel mehr wie win 7 und 8. aber das begreifen ja die wenigsten.
 
@snoopi: Unterlassungsklage? Sicher. Wie wäre es, einfach den Haken zu setzen? Wahrscheinlich zu einfach, oder? ^^
 
@DON666: schon alleine das sowas auf den rechner draufkommt ist unzulässig!
 
@snoopi: Quatschkram. Das ist ja nix Böses, sondern vergleichbar mit (ja, ich weiß, Autovergleich...) modernen Karren, die einem im Display so lange erzählen, dass man doch endlich zur Wartung fahren soll, bis man's dann auch tut. Da kommste mit deiner albernen Unterlassungsklage garantiert nicht allzu weit... ;)
 
@snoopi: Danke, ich musste gerade "dezent" lachen darüber
 
Oh, Gott! Die Welt wird untergehen und XP wird offiziell zur Schadsoftware erklärt! Schade ist eigentlich nur, dass Microsoft seine eigenen Produkte sukzessive als schädlich/gefährlich für den Nutzer hinstellt. Intelligenter wäre es doch, den Nutzern Support für ausgelaufene Produkte (XP, dann Vista usw) zukünftig per ABO zu verkaufen. Sollen doch kritische Lücken auch für Otto-Normalo über ein monatliches oder jährliches ABO angeboten werden. Das Aussterben von XP wird so oder so noch einige Zeit brauchen und MS muss sich nicht zukünftig Schlagzeilen gefallen lassen, wie: "Viren und Trojaner verseuchen XP-Installationen. Nutzer sind wütend auf MS und MS tut nichts".
 
@hhf: Das Problem ist aber, dass durch so etwas bei MS Manpower gebunden wird, die sie sicherlich eher an anderer (modernerer) Stelle einsetzen wollen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein "XP-Abo" genug Kohle einbringen würde, um das zu finanzieren. So wie alle Uralt-OS sollte auch XP einfach mal ein Ende finden, fertig.
 
@DON666: Glaube ich nicht. Das ist reine Kalkulation: ABO-Preis und Teamstärke lassen planen. Und kommt Kohle rein, kann Personal eingestellt werden.
Durch ein solches ABO wäre das Ende von XP deshalb nicht verhindert. Die zahlende Kundschaft entscheidet. Allein, wenn so'n ABO nur ca. 10-20 EUR im Jahr kosten würde, würde sich jeder spätestens nach 2 Jahren fragen, ob er für das Geld nicht hätte ein neueres OS kaufen können. Es wäre nur ein einvernehmlicheres Vorgehen, da ja jeder mitentscheiden kann, wie lange ein OS noch leben darf. Und das Angebot und Nachfrage nur zum Ausgleich bringt.
 
@hhf: Ich frage mich trotzdem, was XP zu etwas so Exclusivem macht, dass der Hersteller das unendlich weiterpflegen, bzw. die Kundschaft über die Lebensdauer entscheiden lassen soll. Dieses OS genießt doch eh schon einen rekordverdächtig langen Support, was kein anderer Hersteller in dieser Branche auch nur ansatzweise zu bieten hat. Ich kenne das nur aus völlig anderen Branchen, aber mit einem Zippo muss man ja nun so ein OS wirklich nicht vergleichen... Ich bleibe jedenfalls dabei: Irgendwann muss Schluss sein.
 
@DON666: Zumindest sollte es wirklich mit der Hardware aussterben. Ich selbst nehme es noch in Virtuellen Machines (VMWare) und dort mehr aus Nostalgie und wegen alter Programme. Auf der physischen Hardware muss es wegen meiner RAM-Bedarfe ein 64bit OS sein und WinXP X64 wurde leider nie weiter als bis SP2 supported. Also bin ich Deiner Devise schonmal gefolgt.
 
für Privatuser gibt es doch einfache Lösung um auf jede Sicherheit zu pfeifen-einfach xp in einer virtuellen Maschine laufen lassen und bei Problemen backup aufspielen....bei banking einfach von usb Stift mit minimallinux booten und sicher ist...das hostsystem braucht dann eigentlich garnicht ins web....funktioniert sogar noch mit 2000 + ff 3...
 
@LaBeliby: VMs sind wirklich geil. Ich erlebe das immer gern, wenn ich mit Kunden zusammen Desktop-Sharing via Teamviewer mache. Dann passiert es manchmal, dass ich meinen Desktop zeigen muss. Der Kunde kann dann meinen, Deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu genießen, während Du gerade das Fenster im Host minimierst und was ganz anderes machst.
Richtig sinnvoll ist's, wenn Du mehrere VPN-Clients installieren musst, weil Du bei diversen Kunden ins Netz willst/musst. Dann kannst Du im Gast problemlos im VPN arbeiten und im Host ist Dein lokales Netzwerk uneingeschränkt nutzbar (z.B. Mail-Server-Zugriff, Web-Browser). Und per Shared Folders schiebst Du Daten trotzdem direkt vom Host auf den Remote-Server.
Ich habe immer Kollegen belächelt, die keine VM nutzten und sich immer entscheiden mussten, ob sie nun im Kunden-Netz weitermachen oder im lokalen Netzwerk.
 
Hilft der auch, seine Daten auf Linux zu migrieren? Nein? Hab ich mir fast gedacht! Die ganze Aktion ist für Nutzer älterer Rechner für die Katz, denn ein Umstieg auf Windows 7/8 kommt für die gar nicht in Frage.
 
@Der_da: Ich denke auch nicht, dass MS Nutzer gern von WinXP zu einem Nicht-Microsoft-OS umziehen lassen will.
Und wie klein muss diese Zielgruppe sein? Sie ist so "oldschool", dass sie sich Vista, Win7 und Win8 verwehrt und gleichzeitig wiederum so ambitioniert, dass sie zu so einem Bastel-OS (Entschuldigt bitte die Übertreibung, will Linux-User nicht beleidigen) wechseln?
Ich glaube, diese "Aktion" ist ein billiger einfacher Versuch, ohne eigenen Invest den Nutzern Argumente zu geben, auf Win8 zu wechseln.
Ich glaube, dort wo WinXP noch zum Einsatz kommt, wird es sich noch eine Weile halten (z.B. bei mir in VM's, von Geldautomaten haben wir ja auch gehört). Und die Hardware wird ihr übriges tun.
Ich würde jedenfalls den Umzug nach Jahren nie und nimmer einem Tool anvertrauen. Nur wer die Daten gründlich und eigenhändig sammelt, kann hinterher überhaupt erst sagen, ob sie vollständig übertragen sind.
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