Ear-Mounted-Computer: Ein "Google Glass" für Ohren

Ear Switch nennt Kazuhiro Taniguchi seinen Mini-Computer, der wie ein Google Glas nur für die Ohren statt für die Augen funktioniert. Das Gerät wurde jetzt in Japan bei einer Messe vorgeführt. mehr... mini-rechner, Gadget, Ear Bildquelle: AFP-JIJI mini-rechner, Gadget, Ear mini-rechner, Gadget, Ear AFP-JIJI

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bald sind wir komplett vernetzt... egal wann.. egal wo...! demnächst gibt es noch kinderspielzeug was überwacht mit welchem teil das Baby am meisten spielt und dementsprechend werden die preise aussehen im kaufhaus
 
@erni123: Das Internet der kleinen Dinge. Ist grad voll in der Forschung.
 
@kadda67: Was zahlen die dir für die Erforschung deines besten Stücks?
 
und in der Öffentlichkeit bekommst dann mit den Ding von Aggro Passanten ne Schelle , wie neulich die Jurnalistin mit der Google Glass
 
@eltonno: den würde ich fotografieren und anzeigen. Außerdem in Notwehr zurückschlagen. Wenn Aggro mich trifft, aggro ich zurück :X. Abgesehen davon hört sich das interessant an .. fehlt nur noch eine vernünftige Art des Displays - evtl. mit einem Hologramm oder einer direkten Projektion auf die Netzhaut (jedoch möglichst schonend). Es erinnert ein wenig an diese Geräte aus Appleseed (Connexus, http://appleseed.wikia.com/wiki/Connexus).
 
@divStar: Nun vielleicht habe ich die News falsch gelesen. Aber bei dem Teil hier den Ear Switch handelt es sich um ein "Steuer"Gerät für beispielsweise eines Smartphones. Viele andere Geräte wären aber auch denkbar wie Fernsteuerung für audio-visuelle Geräte, Haushaltsgeräte, PCs, Laptops usw. aber auch sowas wie für arbeits-produktiven Einsatz mit Steuerung Maschinen usw. Insofern durchaus interessant auch für Behinderte. Es geht nicht darum, irgendetwas zu erfassen, zu speichern, aufzunehmen usw. DAS ist der Unterschied zur Google-Glass.
 
@eltonno: Nun, solche Aggro-Passanten gehören angezeigt und wegen Körperverletzung verurteilt. Am besten noch eine Aggressionstherapie aufgedrückt, offenbar hätten sie so eine nötig. Denn welche Bedrohung soll so ein Teil darstellen? Wenn ich die Beschreibung richtig lese hat es nicht mal eine Kamera. Aber in der Regel würde es wohl für ein Hörgerät oder ein Headset gehalten werden, also sowieso für ein bereits bekanntes Gerät, da spielt dann nicht mal mehr die Angst vor dem unbekannten mit.
 
Google Glass hat wenigstens die Möglichkeit, als eigenständiges Gerät benutzt zu werden.
Von daher hinkt der Vergleich stark.
Abgesehen davon ist es IMO auch nicht wirklich nützlich, außer für die im Artikel angesprochene Personengruppe der Personen mit motorischen Einschränkungen. Für die wäre das Gerät sicherlich super.
 
Ich sehe mich schon in der Bahn einer Blondine gegenübersitzen während ich mit der Zunge in der Mundhöhle rumwühle, weil ich zum nächsten Track springen möchte. Verständlich, wenn die mir dann eine scheuert!
 
@heidenf: Umgekehrt find ichs irgendwie interessanter :D
 
@towatai: Meinst du, ich soll ihr eine scheuern?
 
@heidenf: ...und das smartphone sich deswegen ausschaltet :D
 
56K war lahm, aber man war unter sich ...
Heute wird das Internet zugemüllt, weil jeder Hans Wurst ein Smartphone bedienen kann.
 
@Tomelino: das ist eben der lauf der dinge...
 
@Tomelino: Das klingt elitär. Darf niemand ins Internet der dir nicht passt?
 
@zwutz: Wenn man fast von Anfang an dabei war, und sieht, in welche Richtung sich das Internet entwickelt hat, dann muss ich das bejahen!
Heute besteht, gefühlt, 50% des Internet Traffics aus Konflikten, Beschimpfungen, Meinungen von Leuten, die Halbwissen verbreiten und dadurch wiederrum neue Konflikte schaffen.
Es ist teilweise schlimmer als im wahren Leben, denn im wahren Leben muss man zumindest sein Haus verlassen, um seinen geistigen Müll absondern zu können.
Das mittlerweile z.B. über Facebook mit Mord gedroht wird, sagt doch schon alles aus ...
 
Langsam geht mir der Scheiß auf den Sack. Google Glass, Geotagging, Sammeln von Informationen, Steuern mit den Ohren. Scheiß egal welcher Anbieter - wirklich jeder trägt zur Transparenz bei. Irgendwann brauchen wir gar nicht mehr raus und leben. Denn das Leben wird digitalisiert mit solchem Technik HighEnd Schrott.
 
@CnCAstral: Der Witz ist dabei, dass die Lemminge das trotzdem alle haben wollen und kaufen, obwohl es völlig überflüssig und albern ist. Von der NSA mal ganz abgesehen. Ich muss ja beim Joggen, Radfahren und bei anderen Aktivitäten unbedingt live verfolgen, welcher Rotz gerade bei FB gepostet wird. Außerdem muss ich ja beim Sightseeing erkennen können, dass es der Kölner Dom oder der Schiefe Turm zu Pisa ist. Wie soll das sonst gehen? Außerdem muss ich abends durch das GeoTagging sehen können ,wo ich war. Mein verstrahltes Hirn bekommt das selber nicht mehr auf die Reihe. O M G -.-
 
@CnCAstral: Ich versteh's auch nicht. Ich hab noch nen uralten MP3-Player, wenn ich nen Track wechseln will, was eh nicht so häufig ist, greif ich in die Bauchtasche und drück den gut hervorgehobenen Weiter-Button. Aber hey wer heute nicht mit den Augen blinzelt oder sich Zunge und Kiefer verrenkt für den nächsten Track der ist wohl total out.
 
Ich verstehe das Problem nicht, wenn neue Steuermöglichkeiten für ein vorhandenes Gerät - das Smartphone - ausprobiert werden. Ziel ist die immer weniger umständliche Bedienung von Technik (um der Verkomplizierung von deren Bedienbarkeit durch deren steigende Komplexität entgegenzuwirken). Ansonsten hätte man sich auch bei der Einführung grafischer Benutzeroberflächen mit Mausbedienung bei Computern aufregen können, bei On-Screen-Programmierung von Videorekordern statt über fummelige Tastenfelder, bei Touchscreens statt Tastaturen bei Mobilgeräten, ... und was genau bedeutet für Dich "das Leben wird digitalisiert"? Dass die Leute daheim sitzen statt raus zu gehen? Ergeht es Dir so? Was verstehst Du unter "leben" (abends raus in die inzwischen nicht mehr verrauchte Eckkneipe und zusammen mit den Kumpels besinnungslos saufen? Wie man sieht ist nicht alles "raus gehen und leben" so unbedingt der Hit), und warum sollte diese Definition auch für andere gelten? Kann ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nicht nachvollziehen, die Verwendung von Smartphones, Tablets & sonstiger Medientechnik ist da weit verbreitet, dennoch wird persönliche Interaktion dadurch nicht reduziert.
 
@CnCAstral: Hmmm? Zu welcher Transparenz trägt das Ear Switch bei? Verstehe ich nicht. Es ist doch quasi nur ein Steuergerät für andere Hardware. Es soll nichts speichern, aufnehmen usw. wie die Google-Glass. Und Ear Switch kann nun in bestimmten Bereichen, z.B. Behinderte, durchaus sinnvoll sein. Google-Glass als "Technik HighEnd Schrott" zu bezeichnen, da stimme ich Dir zu. Aber nicht bei dem Ear Switch. UND Du:"... Irgendwann brauchen wir gar nicht mehr raus und leben...". Das ist doch allein Deine Entscheidung nicht die von Anderen, nicht die von Diensten, nicht die von Hardware usw. usw.
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