Postillon-Threema-Story: und alle fallen drauf rein...

Das Internet treibt manchmal schon sehr komische Blüten: Noch immer treiben News zum Thema WhatsApp-Aufkauf, Messenger-Sicherheit und alternative Anbieter die Klickraten in die Höhe. mehr... Logo, Threema, Slogan Bildquelle: Threema Logo, Threema, Slogan Logo, Threema, Slogan Threema

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@Commander Böberle:
Der wirkliche Witz ist, dass viele nichtmal verstehen, dass das überhaupt nicht schlimm wäre, denn End-Zu-End-Verschlüsselung heisst eben was? Genau! Auch die Firma selbst kann nichts mitlesen!
 
@bowflow: Grundlegend ja, aber was ist mit Hintertüren? Die kennen wir nicht und müssten und erstmal den Code anschauen. Und selbst dann ist nicht gewährleistet, dass man dieses Türchen auch wirklich findet. Und in der heutigen Zeit ist eine Verschlüsselung nur gut, wenn sich die Gegenseite nicht die Arbeit des Entschlüsselns machen möchte. Und selbst das geht durch die GPU´s schon deutlich rasanter als früher. Eine 256 Bit Verschlüsselung ist heute nur eine Sache von Minuten, sofern nicht noch andere Sicherheitssachen eingebaut sind, wie maximal 3-Eingaben und dann wird die Nachricht einfach gelöscht. Wobei dieses durch Kopie ja auch wiederrum ausgehebelt werden kann.
Daher ist eine vermehrte Nutzung von vielen Usern eine der Besten Schutzmaßnahmen, weil sich dann die Arbeit um alle Lesen zu können doch addiert und somit nicht alle gelesen werden können. Grüße
 
@Forster007: Also ich möchte ja gerne mal sehen, wie in Minuten bei symmetrischer Kryptographie eine 256 Bit Verschlüsselung gebrochen werden soll. Sofern der verwendete Algorithmus nicht veraltet ist, und der Schlüssel nicht trivial ist.
 
@[Elite-|-Killer]: Na ganz einfach. Die GPU versucht jede nur erdenkliche Möglichkeit, bis es geknackt ist. Deshalb hab ich ja auch geschrieben, dass es nur geht, wenn es keine andere Sicherung zusätzlich gibt. Durch GPU Computing lässt sich durch viele kleine Prozessoren, diese Aufgabe sehr schnell lösen. Grüße
 
@Forster007: Bei einem Key-Space von 2^256 Keys? Viel Spaß.
 
@[Elite-|-Killer]: Es gibt ja schließlich auch noch die Statistik, die das ganze auch noch beschleunigt. Hatten wir übrigens im GPU Computing Seminar angeschnitten. Es ist erschreckend, was mit solch einer GPU heutzutage funktioniert. Wie schon gesagt, eine 256 bit verschlüsselung ist heute nicht mehr das große Problem, wenn man es nicht auf Masse bezieht. Grüße
 
@Forster007: Auch mit GPUs ist das eine relativ aussichtslose Sache. Zur Zeit sichere Algorithmen sollten im Idealfall keinerlei Korrelationen zwischen Plain- und Ciphertext erkennen lassen, also wird man da mit Statistik & Co. nicht viel gewinnen. Und wenn ich eine Million Keys gleichzeitig testen kann, so ist der Key-Space den ich linear testen muss auch nur so verhältnismäßig marginal geschrumpft, dass es immer noch ewig genug dauert und viel genug kostet.
 
@[Elite-|-Killer]: Verwende du dann lieber weiterhin diese Verschlüsselung und GLAUBE, dass du sicher bist. Wenn ich wirklich mal was wichtiges haben sollte, kommt bei mir mindestens eine 1024 bit Verschlüsselung nehmen. Wie schon gesagt, das Seminar war sehr hilfreich in dieser Beziehung. Grüße
 
@Forster007: Unter den gebräuchlichen symmetrischen Algorithmen verwendet kaum eine mehr als 256 bit. Wäre das nicht hinreichend, so würden Krypthographieexperten das wohl schon bemerkt haben - auch ohne ein GPU Computing Seminar besucht zu haben. Ich denke eher, dass du hier asymmetrische mit symmetrischen Methoden vertauscht. Erstere, RSA zum Beispiel, sollte man in der Tat nur mit Schlüsseln von 2048 bit Länge und größer verwenden. Daraus aber abzuleiten, dass 256 bit per se nicht sicher wären ist ein fataler Irrtum.
 
@[Elite-|-Killer]: Natürlich ist ein Aufwand dabei, aber dieser ist lange nicht mehr so krass, wie früher. Was bedeutet, sollte irgendjemand es wirklich lesen wollen, dann bekommt er die Nachricht und die Dateien in einer ziemlich kurzen Dauer gelesen. Wenn aber das ganze von vielen gemacht wird, dann könnten nur noch spezielle oder ausnahmen herausgepickt werden und daraus resultiert dann auch, dass es relativ Sicher ist. Und genau das ist das, was ich ja ausdrücken möchte oder wollte: Sicher ist sie halt nicht! Grüße
 
@Forster007: Der Aufwand ist immer noch groß genug. http://en.wikipedia.org/wiki/Brute-force_attack#Theoretical_limits Auch eine GPU kann nicht zaubern.
 
@[Elite-|-Killer]: Richtig, bei Brute Force wäre es sehr lange, wobei hier auch noch Botnetze eine Rolle spielen können oder halt verknüpfte GPU´s und dann noch die Statistik dazu und du bekommst die Sache mit entsprechend kurzer Zeit, ca. nen halbes Jahr. Natürlich kann man hier auch einen Fall haben, der dann wirklich lange braucht -> worst case. Aber das wäre dann die Ausnahme. Wie schon gesagt, es ist knackbar, was man im Hinterkopf haben sollte. Grüße
 
@Forster007: Und der Beleg für die abenteuerliche Behauptung findet sich wo? Wann wurde das erfolgreich und dokumentiert an einem gängigen Algorithmus auf die von dir beschriebene Weise durchgeführt (bei obiger Prämisse: Das Passwort war sicher und der daraus abgeleitete Schlüssel auch)? Ich wüsste jetzt im Falle von AES, Twofish oder Sepent kein einziges Beispiel, bei dem man ohne Implementierungsfehler, Social Engineering, simples abhören oder ähnliches zum Erfolg gekommen wäre. Und die letzteren Methoden bringen auch bei einem 2 Millionen Bit Schlüssel eher den Erfolg als Bruteforce bei 256 bit.
 
@[Elite-|-Killer]: Den beleg kann ich nicht liefern, da ich dieses nun mal im Seminar vom Professor gehört habe. Selbst haben wir eine Matrixmultiplikation gemacht von einer Größe von 100000000 mit einer NVidia Tesla durchgeführt haben. Die Graka hat gerade mal ne halbe Sekunde dafür benötigt und nach dem Professor war der Algorithmus zwar gut, aber es würde noch ein gutes Stück besser gehen. Grüße
 
@Forster007: Es fällt mir schwer eine Behauptung zu glauben, für die sich kein Beleg liefern lässt, wobei für die Gegenbehauptung seit Jahren mehr als genug Wissenschaftler jede Menge Arbeit investiert haben. Dass eine Tesla Matrizen gut multiplizieren kann ist weder neu, noch bringt es für besagtes Problem einen großen Vorteil. Zwischen 10^8 und 2^256 liegen zudem auch noch ein paar Welten.
 
@[Elite-|-Killer]: Das ist klar, und deshalb muss die Statistik auch mit einbezogen werden. Ohne diese wäre es nur Brute Force und damit geht es auch mit denen noch nicht. Grüße
 
@Forster007: Und was genau soll man da miteinbeziehen? Und inwiefern wirkt sich das dann auf die Schlüssellänge aus?
 
@[Elite-|-Killer]: Na, die Statistik schließt schon verschieden Kombinationen aus. Dadurch werden diese gar nicht erst Betrachtet oder nach hinten geschoben. Grüße
 
@Forster007: Genau deshalb verwendet man zur Schlüsselerzeugung Hash-Funktionen, die genau das verhindern sollen.
 
@[Elite-|-Killer]: Weiß ich! Wenn ich nicht irgendwas in diese Richtung Studieren würde, dann hätte ich dieses Seminar vermutlich auch nicht gehabt. Aber auch Hashfunktionen sind nicht sicher, aber komplizieren das ganze und erschwären es umso mehr. Grüße
 
@Forster007: Auch die Behauptung ist etwas aus der Luft gegriffen. Alle gängigen und aktuellen Verfahren sind mit dem aktuellen Stand der Technik nicht zu brechen. Zudem würde da ein längerer Key auch nicht unbedingt viel besser machen.
 
@[Elite-|-Killer]: Doch, es würde die ganze Chose verlängern und unattraktiver machen. Natürlich ist es nicht zu 100% Sicher, sowas wird es nie geben. So ist die Physik halt. Man kann die Gleichung immer in beide Richtungen umformen. Die Eine ist halt leichter, die andere schwerer. Grüße
 
@Forster007: Die Schlüssellänge allein ist kein Garant für Sicherheit oder Unsicherheit. Viel wesentlicher ist, dass das Verfahren funktioniert. Und State of the Art ist nunmal, dass nach dem heutigen öffentlichen Stand der Wissenschaft eine symmetrische Verschlüsselung mit 256 bit wie z.B. AES / Twofish / Sepent, mit einer nicht gebrochenen Hash-Funktion wie Whirlpool / SHA-3 / RipeMD-160, im richtigen Betriebsmodus mit sicherem Passwort und gewissenhafter Implementierung (gute Zufallszahlen) nicht zu brechen ist. Wäre jemand dazu in der Lage wäre er zweifelsohne ein sehr begehrter Mann, gerade bei den Geheimdiensten.
 
@bowflow: Hintertüren um die End-zu-End Verschlüsselung auszuhebeln würde eine gewinnorientierte Firma mit Closed-Source Software nie, nie nie niemals tun. Wir glauben alle ganz fest an das gute im Menschen
 
@bowflow: Selbst eine End-to-End-Verschlüsselung ohne jede Hintertüren im Messenger würde nichts bringen, da der Hersteller des Smartphones oder des Handy-Betriebssystem längst eine drin hat und alle deine Eingaben bereits mitloggt, bevor der Messenger überhaupt die Gelegenheit hat, sie zu verschlüsseln ^^
Daher ist der ganze Kram mit Threema und Verschlüsselung eh Quatsch. Das ist, wie wenn auf der einen Seite des Platzes jemand steht, der deine Nachricht für den weiteren Transport sicher verschlüsselt, aber du selber stehst auf der andern Seite des Platzes und brüllst ihm die Nachricht per Megafon rüber.
Wenn man mal annimmt, dass das Smartphone-OS bereits Zugriffsmöglichkeiten für Dritte bietet, ist die Sache bereits verloren! Denn an irgendeinem Punkt, ob bei der Eingabe, oder bei der Ausgabe auf dem Bildschirm, muss die Nachricht entschlüsselt werden, damit du sie lesen kannst. Und an dieser Stelle loggt eben nicht Threema, sondern Android/iOS/WP mit. So einfach ist das. Wer also wirklich so extrem auf Sicherheit achtet und auf End-to-End besteht, dürfte den Messenger eigtl. nicht auf einem System verwenden, über dessen Sicherheit er sich im Unklaren ist. Andernfalls kann man es prinzipiell mit End-to-End eigtl. gleich ganz sein lassen. Oder man müsste die Nachricht dann im verschlüsselten Zustand auf Papier ausdrucken und mit Stift bewaffnet sich außerhalb des Zugriffs des Betriebssystems an die manuelle Entschlüsselung machen :D
 
ich wäre ich mir nicht so sicher, denn den verschlüsselungscode legt nicht der versender fest, sondern die leute von Threema. somit ist der code dort ersichtlich und man muss sich nur in den auflaufenden datenverkehr einbinden. wenn der versender die verschlüsselung selbst generieren kann und der empfänger diesen wiederum entschlüsseln kann, wäre der App-Anbieter erstmal außen vor aber so wird die veschlüsselung ja vom Programmierer vorgegeben oder wie sollten zig user gleichzeitig miteinander kommunizieren können..

die verschlüsselung macht es nur schwerer die texte sofort lesen zu können für "mitleser" aber generell unterbinden tut sie es nicht.
 
@bowflow:
Mit End-Zu-End Verschlüsselung ist es alleine nicht getan.
Teste schon seit längeren RetroShare. Das Programm ist openSource, komplett openSSL verschlüsselt und funktioniert ohne jegliche Server und ist somit vollständig dezentral. Es ist definitiv sicherer als Theerma.
Während es auf Windows7, MacOs & verschiedene Linux Distros bereits super läuft, fehlen jedoch für die mobilen Geräten einige wichtige Funktionen wie VoIP. Auch muss die Einrichtung auf den mobilen Geräten noch vereinfacht werden. Die Entwickler sind aber fleißig zu Gange und werden in nächster Zeit eine Beta Version für Android und iPhone veröffentlichen.

Hier kann man alle Funktionen nachlesen:
http://retroshare.sourceforge.net/
oder http://de.wikipedia.org/wiki/RetroShare
 
Alle die drauf reinfallen, müssten eigentlich ein lebenslanges Internetverbot bekommen. So dumm kann man doch nicht sein.
 
@iWindroid8: Woher sollen die Leute das wissen? Wenn Winfuture ein Scherz in solch einer Richtung machen würde dann würdest du natürlich das ganze erkennen und sagen: "Hohoho, welch toller Scherz"
Ich kann mir gut vorstellen, dass dort eventuell der Scherz zu weit ging!
 
@amdkeks: Der Vergleich hinkt weil der Postillon eine reine Satireseite ist. Und woher die Leute das wissen sollen? Einfach mal die Quelle googlen dessen "Informationen" sie unreflektiert weiterleiten. Ihren eigenen Namen zu googlen oder in der Wikipedia Promis nachzuschlagen schaffen sie ja auch.
 
@lutschboy: Dann müsste man aber auch erstmal wissen was der Begriff "Satire" eigentlich bedeutet. Da mutest du der Menschheit doch einiges zu ;)
 
@amdkeks: Wenn die Scherze oder Satire gut gemacht sind, erkennt man es wirklich nicht auf dem ersten Blick, jedoch ist Winfuture keine Satire Seite und ich würde im Internet nach anderen Seiten suchen, die diese Schlagzeile unterstützen. Ich beschuldige doch nicht jemanden oder einen Dienst für etwas, bei dem ich mir nicht sicher bin und das ist der Unterschied. Viele Menschen wollen einfach alles glauben und meckern, das ist leide die traurige Realität.
 
@amdkeks: Winfuture macht vielleicht solch einen Scherz wenn der 1. April ist.
 
@amdkeks: Es geht hier um eine Satire-Seite aber schon mutig von dir Winfuture mit ner Satire-Seite zu vergleichen! :)
 
@iWindroid8: die leute wissen das weil POSTILLON ! wer den nicht kennt ... selbst schuld.
 
@iWindroid8: wenn jemand es beim Postillon selber gelesen hat sollte er es tatsächlich raffen, ich denke aber eher dass viele es von irgendwem gehört haben und dann wirkt die Meldung tatsächlich nicht so abwegig. Vor allem, wenn man sich überlegt, wie kategorisch die Whatsapp-Gründer noch vor ein paar Wochen jede verkaufsabsicht dementiert haben.
 
@nicknicknick: Naja, bei 19 Milliarden Dollar kann man seine Meinung schon mal ändern. Vielleicht war es auch nur Taktik.
 
@iWindroid8: Sorry, aber wenn jemand z.B. in Facebook den Artikel verlinkt und man nicht weiß, dass Postillon eine Satire-Seite ist, dann kann man schon mal auf sowas reinfallen. Ist halt nicht jeder so ein "Nerd", wie du, der sich mit allen Geschehnissen im Technik-Bereich auskennen muss.
 
@PranKe01: Sorry, aber bevor ich mich tierisch darüber aufrege, prüfe ich ob es eine offizielle Quelle dafür gibt. Sonst glaube ich auch E-Mails, das meine Bank eine erneute Verifizierung durch eine TAN benötigt oder das ich Millionen im Casino gewonnen habe...
 
@Stefan1200: Wobei es da auch schon Leute gab, die dann ihre gesamte TAN-Liste abgetippt haben um ihr Konto verifizieren zu lassen.
 
@iWindroid8: Eher Leute wie du, die scheinbar immer noch nichts gelernt haben und denken sowas wäre unmöglich.
 
@iWindroid8: Nur weil man das Konzept von Postillion nicht kennt und eine solche Nachricht als Ernst gemeint ansieht ist man Dumm und bekommt dafür noch dutzende Plus? Sorry Mist! Postillion ist geil und die nachricht hat 100% den Nerv getroffen. Wenn jemand drauf rein fällt ist das witzig, nicht mehr...
 
@Antiheld: Es geht mir hier nicht um die User die reinfallen! Wie beschrieben hat sich das schnell übers inet verbreitet und wenn ich mir manchmal die nicht immer vorhandene Quellenangabe bei Winfuture ansehe, dann kann aus solch Scherzmeldung schnell was anderes werden und das Unternehmen hat mit User zu kämpfen die sich dann was anderes suchen! Ihr verstehen? Deshalb ist es MEGAWICHTIG, auch an Winfuture gerichtet, IMMER die Quelle anzugeben!
 
@iWindroid8: Jo. Ähnliches könnte man dann wohl auch auch über Leute denken, die nach Carrier-IQ-Skandal, Telekom-Mitarbeiterüberwachungsskandal und Snowden-Veröffentlichungen scheinbar immer noch nicht wahr haben wollen, dass man mittlerweile die ganze Bevölkerung mit deren selbst gekauften Funkortungs-Abhörwanzen, auch Handys oder Smartphones genannt, vollautomatisiert überwacht. Wer also Gerät und Netzzugang sogar selber bezahlt, damit andere ihn bequem und von ihm unbemerkt vollautomatisiert überwachen können, obwohl er spätestens seit letztem Jahr wissen sollte, wie der Hase läuft, sollte sich vielleicht besser nicht dazu versteigen Leute als dumm zu bezeichnen, die lediglich die Vertrauenswürdigkeit einer einzigen Meldung und deren Herkunft nicht überprüft haben.____

Das Leute Fehler machen, weil sie die Vertrauenswürdigkeit der Quelle einer Nachricht nicht einordnen können ist bei weitem nicht so peinlich, wie Leute, die denselben Fehler immer wieder und wieder machen und sich auch noch selbst belügen um nicht zugeben zu müssen, dass sie bar jeder Vernunft handeln.____

Ich habe übrigens seit über 15 Jahren kein Handy mehr, weil ich damals in einem Praktikum im Netzausbau eines grossen Mobilfunkproviders festgestellt habe, dass schon in der Firmware der damaligen Handys eine Funktion implementiert war, die es dem Provider ermöglichte unbemerkt vom Besitzer des Handys z.B. das Mikrofon zu aktivieren und den Besitzer somit heimlich aus seiner eigenen Tasche zu belauschen. Mit dem Ende dieses Praktikums habe ich mein damaliges Handy abgeschafft und mir nie wieder eines zugelegt. Seit dem Jahre 2003 kann man übrigens von der Seite des Bundesministeriums für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein PDF-Dokument frei herunterladen, in dem empfohlen wird Mobiltelefone in wichtigen Konferenzen und Sitzungen zu verbieten, weil Dritte über die Handys der Konferenzteilnehmer sehr einfach unbemerkt politische oder Firmengeheimnisse mithören können. Alle Leute, die also über 15 Jahre nachdem ich die Konsequenzen aus einer mir damals neuen Tatsache gezogen und mein Handy abgeschafft habe, privat immer noch mit einem Mobiltelefon herumrennen und sich bei jedem neuen Datenschutzskandal mit Gedanken wie: "Es wird schon nichts passieren." selber belügen, obwohl ja gerade erst etwas passiert ist, die sollten sich vielleicht besser nicht zum Richter über Leute aufspielen, die lediglich aus Unwissen einen Fehler gemacht haben. Denn sie selber wissen um einen Fehler und machen ihn trotzdem täglich wieder. Das ist viel peinlicher als auf eine einzige Falschmeldung hereinzufallen.
 
@nOOwin: So, so, sogar die Firmware der Mobiltelefone hast du analysiert, ja? ^^
 
@DON666: Mal davon abgesehen, dass es nicht so schwierig ist die Firmware aus einem Mobiltelefon in eine Datei auszulesen und mit dem Hex-Editor zu betrachten, sprach ich nur davon, dass ich wusste, das eine solche Funktion in der Firmware vorhanden war und wie man sie aktivierte. Es ist zudem etwas schwierig nicht zu diesem Schluss zu kommen, wenn die Kollegen und Vorgesetzten sich einen Spass daraus machen sich gegenseitig und auch unwissende Kunden auf diese Weise abzuhören. Einer meiner damaligen Vorgesetzten hatte auf diese Weise sogar ein etwas tollpatschiges Päärchen beim Liebesakt mitgeschnitten, da einer der beiden "Akteure" offenbar sein Handy mit ins Schlafzimmer genommen hatte. Der Mitschnitt war der Brüller im Kollegenkreis und natürlich versuchten die anderen Kollegen es ihm nachzutun und ihrerseits einen möglichst peinlichen/lustigen Mitschnitt zu liefern. Da ich nach meinem Praktikum bei dem Provider aber noch studieren und nicht in den Knast einfahren wollte, habe ich mich von solchen Aktionen immer ferngehalten und nach dem Praktikum schnellstens mein Handy abgeschafft._____

Fazit: Eine nähere Analyse der Firmware erübrigt sich wohl, wenn Du den Trick auf der Arbeit vorgeführt bekommst und mit Deinem und den Handys Deiner ungläubigen Freunde mehrere Male nachexerziert hast.____

Heute sind die Möglichkeiten für "Spione" dank Software wie Carrier-IQ und Leuten, die ihr ganzes Leben auf dem SmartPhone speichern, ohnehin viel besser als damals. Für nicht einml 100EUR kann man zudem bei eBay alles zusammenkaufen, was man braucht um Mobiltelefone in näherer Umgebung (etwa 30-50 Meter, je nachdem wie nah der nächste Sendemast ist) abzuhören. Ein entfernter Bekannter, der mir das zuerst nicht glauben wollte, hört nach einer Demonstration dieser Technik an seinem eigenen Handy nun seine Nachbarin beim Telefonsex ab und hat mir stolz Bilder seiner nackten Nachbarin gezeigt, die wohl eher für deren Telefonsexpartner gedacht waren als für ihn.____

Ich weiss nicht, ob sich viele Leute in Mietshäusern Gedanken darüber machen, was der Nachbar mit ihren Handy- oder WLAN-Aussendungen so tut. Ich bin nur froh, dass ich in keinem Mietshaus wohne und mein nächsten Nachbar über einen Kilometer Luftlinie entfernt von mir wohnt. Und das, obwohl ich nicht mal ein Handy habe. ;-)
 
Tja meinte gerstern auch wer ob ich das gehört habe. Saget von wem die Nachricht verbreitet wurde. Als ich Postilion hörte wusste ich sofort bescheid.
 
Was? "Der Postillon" ist eine Satire-Seite? Und ich dachte ich lese dort jeden Tag die neuesten Nachrichten. Das war sogar meine Startseite. Hab ich aber nun gelöscht und "Titanic-Magazin" als meine neue Startseite eingerichtet.
 
@Postillon, absolut Niveaulos: ein Leser weniger!
 
@w4n: Ich informiere mich ja lieber auf http://www.theonion.com/
 
Sehr geil :D Als ich die Meldung heute morgen beim Postillon gelesen habe war mein Gedanke genau anders rum: Hoffentlich treiben sie nicht schon wieder Scherze mit realen Meldungen, von denen man denkt sie sind Satire ^^ (wegen der Rückdatierung letztes mal :D )
 
Selbst wenn Google das Unternehmen/Programm gekauft hätte, wäre es mir immer noch lieber als WA...
 
@Hans Meiser: Und warum? Beim Abziehen der Nutzer-Daten ist die Wahl zwischen Google und Facebook wie die Wahl zwischen Not und Elend.
 
@AhnungslosER: Dann lieber Not, Elend ist dann doch schon ne Stufe höher, habe ich in Afrika selber erlebt.
 
Da sieht man mal wieder, dass die Leute, trotz Internet, nicht fähig sind eine Information auf ihrem Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Da wird immer noch alles leichtgläubig hingenommen ohne eine offizielle Quelle zu lesen. Ich finde so eine News sollte mal wieder nachdenklich machen. Das Internet macht die Leute nicht schlauer, nur weil diese das Internet nutzen.
 
@Seth6699: aber, aber aaaaaber ...was man liest ist doch immer wahr oder? /sarkasmus off
 
Kann nicht mal der Herr Jemand oder die Frau Irgendwer ne Sammlung der Ausreden machen / anlegen, wieso das geglaubt wurde ? *fg
 
Hallo? Da glauben viele das mit dem Deal und lesen auch >>> ".....Wir sind lediglich an den Daten interessiert." .... <<< und dann sind die meisten entäuscht das googel doch nicht Threema gekauft hat?? Muss ich das nun verstehen? Gibte es also "böse" Datensammler (FB) und "gute" Datensammler (Google) ?? *Facepalm*
 
"Selbstverständlich noch nicht, erst wenn der Preis stimmt." Wäre wohl die ehrliche Antwort gewesen.
 
naja logisch fallen die leute drauf rein. überleg mal jemand kennt den postillon nicht und erzählt das weiter das er das wo gelesen hätte. und schon gehts los ^^
 
"Aber es tut doch im Internet stehen!"
 
@voytela: Also muß es wahr sein!
 
Und was sagt uns der Artikel? Das man nicht alles glauben soll was in den Medien -> Nachrichten und im Internet steht - demnach sollte man auch nicht alles glauben was Politiker sagen, da die auch nur ein Teil der Medien sind.
PS: http://www.youtube.com/watch?v=rgbF1AdAiTo
 
Ist schon 1. April !?
 
Ein sehr gutes Beispiel, das ich auch hier in WF schon sehr oft angeführt habe, die meisten User sind einfach zu faul, oder evtl. zu dumm, eine News zu hinterfragen. Gerade zu lächerlich ist, dass sich hier nun durchs Band alle darüber amüsieren und denken, dass sie nicht zu den Deppen gehören ...... , die solche Nachricht glauben würden.
 
@Rumulus: alle, folglich auch du ;-)
 
Was, da sind Leute auf ne Nachricht vom Postillon reingefallen? Das ist ja noch nie passiert, danke für diese Info, winfuture!
 
Schon der Ort würde mich stutzig machen: Zürich, Mountain View :D
 
@tim95: Nö, das ist ja normal, dass bei Nachrichten öfter mal gleich zu Anfang die Orte der beteiligten Firmen genannt werden, in diesem Fall halt Zürich (Threema) und Mountain View (Google).
 
Wer sich hier darüber lustig macht, das Leute auf Falschmeldungen von Satireseiten hereinfallen sollte lieber vorher überprüfen, ob er nicht zufällig ein Mobiltelefon nutzt. Denn die Leute, die auf die Falschmeldung hereingefallen sind, können zumindest behaupten, sie konnten nicht wissen, dass die Nachricht ursprünglich von einer nicht seriösen Webseite stammte.____

Wer allerdings heute, nach Carrier-IQ-Skandal, Telekom-Mitarbeiterüberwachungsskandal und Snowden-Veröffentlichungen noch behauptet er würde nicht wissen, dass er in seiner Tasche eine vollautomatische Tracking-Abhörwanze in der Form eines Mobiltelefons mit sich herumträgt und für diese auch noch bezahlt, damit andere Leute ihn besser automatisiert ausspionieren können, der macht sich wohl wirklich lächerlich.
 
Also bevor ich eine "News" auf einer total unbekannten und nichtssagenden Seite glaube, überzeuge ich mich das es Seriöse Newsseiten bestätigen...
Postillon fabriziert doch nur Mist...
 
Und wieder einmal zeigt sich, dass sich Gerüchte mit Warp-Geschwindigkeit verbreiten!
 
Das viel Lustigere dabei ist, dass sich Leute beklagen, die ein Smartphone mit Android benutzen.. Und sie denken Google würde erst mit dem Kauf eines Messangers ihre Daten sammeln *augenverdreh*
 
Wäre ich der Entwickler von Threema, würde ich den Postillon wegen Rufschädigung verklagen, vorallem da nicht jedem bekannt ist, dass es sich hierbei um Satire handelt.
 
@citrix no.4: Aha und für die Nachrichten von der Bildzeitung verklagst du dann auch jeden Tag? Da steht doch genau so viel "müll" drinn.
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