Mt. Gox meldet Insolvenz an - und will weitermachen

Der Rückzug der Bitcoin-Handeslplattform Mt. Gox war in den vergangenen Tagen skeptisch beobachtet wurden. Die Informationspolitik des einem Millionen schweren Raubes zum Opfer gefallenen japanischen Unternehmens war eher dürftig. mehr... Bitcoin, Bitcoin-Börse, Mt. Gox Bildquelle: Mt. Gox Bitcoin, Bitcoin-Börse, Mt. Gox Bitcoin, Bitcoin-Börse, Mt. Gox Mt. Gox

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Tja, ich wette Mt. Gox kann sich vor Kunden kaum noch retten, wenn sie wieder ihre Pforten öffnen! :P
 
Ich hatte mal an Bitcoins Interesse, aber wenn ich sehe, was in letzter Zeit so passiert und wie viel gestohlen wird... nein danke! :/
 
@Angel3DWin: Ich glaub Euros werden weit mehr gestohlen und verzockt etc.. sei konsequent und tausch mit Kronkorken.
 
@Angel3DWin: Das ist bei Aktien ebenso. Von Anfang an dabei sein und rechtzeitig aussteigen. Wer dabei bleibt bis alles an die Wand gefahren wird verliert.
 
@Axel10 & @lutschboy: Unrecht habt ihr nicht, aber der Unterschied ist, dass es beim Euro bzw. allgemein beim Staatlichen Geld wenigstens noch etwas Kontrolle gibt. Bitcoin ist unabhängig, unterliegt keiner Aufsicht soweit ich weiß und wenn paar Cracker daher kommen, ist das Geld futsch. Ich glaube hier hat man dann wirklich 0,00% Chance, sein "Geld" wieder zu sehen. Und eure Argumente können auf der anderen Seite auch keine Entschuldigung für illegale Aktivitäten sein. Es ist kriminell & Unrecht was da abgeht, immer wenn anderen unberechtigt etwas weg genommen wird. Und ich bin mir durch aus bewusst, wie es am Aktienmarkt, bzw. noch mehr, wie es im Derivate Markt zu geht. Sind auch Verbrecher, keine Frage.
 
Irgendwie erinnert mich die ganze Geschichte an Immobilienfonds, in die Summen eingezahlt werden von denen wir nur träumen können und plötzlich und ohne ersichtlichen Grund fällt alles wie ein Kartenhaus zusammen. Der Unterschied ist nur, dass hier keine unrealistischen Renditen vorgegaukelt werden.
 
@BillyRayV: Der Vorteil ist, das es in beiden Fällen vornehmlich raffgierige Zocker erwischt, und mit denen habe ich keinerlei Mittleid.
 
@duduli: Das ist definitiv mal unwahr.
 
@iPeople: Wer Angeboten mit Renditen von 10% und mehr folgt, ist raffgierig und Realitätsfern. Derzeit ist alles über 2% Unseriös und Riskant. Banken bekommen Geld bei der EZB für 0,5%, warum soll/kann dann jemand 10% geben wenn er geld bei der Bank für 4% leihen kann? Schon bei der T-Aktie hat es die kleinen Hobbyzocker zerrissen die glaubten sie können eine schnelle Mark machen. Wenn ich Leuten die es sich eigendlich nicht leisten können ein Haus finanziere und dafür auchnoch Mondzinsen kassiere die sie dann schon garnicht zurückzahlen können, habe ich den crash verdient.
 
@duduli: Du hättest vor Saison Beginn Sportwetten Aktien kaufen können. Wenn du auf Meisterschaft Bayern gewettet hättest, hättest du in 12 Monaten über 22% verdienen können. Völlig seriös und ohne jegliches Risiko
 
@duduli: Was hat das Beleihen der EZB mit der Rendite eines Fonds oder einer Aktie zu tun? DAs Problem waren nicht die Zinsen sondern der rapide fallende Preis für Immobilien, weswegen den geplatzten Krediten auch keine Substanz mehr entgegenstand, die zu geld gemacht werden konnte. Dir ist hoffentlich nicht entgangen, dass hinter dem Immobilien-Deal damals die Amerikanische regierung mit ihren irrwitzigen "Häuser-für-alle"-programm stand. So einfach, wie Du es gerne hättest, ist die Welt leider nicht.
 
@BartVCD: Janeisklar. Ist eine Wette wie jede andere, auch an der Börse. Genauso unseriös und genauso unsicher.
 
@BartVCD: Wenn das so sicher ist, warum hast Du keinen Kredit aufgenommen und es getan?
 
@duduli: Wo steht, dass ich dies nicht habe? 25.000x1,22 sind bereits meine.
 
@BillyRayV: Also der Immobiliensektor ist nicht "plötzlich und ohne ersichtlichen Grund" zusammengefallen, vor allem nicht ohne Grund.
 
@BillyRayV: Was laberst du denn? Es ist ganz einfach, was hier passiert ist: Mt.Gox wurde um tausende Bitcoins bestohlen und ist nun insolvent. Von einem Kartenhaus kann keine Rede sein: Bitcoins kosten immer noch mehr als vor einem Jahr und es gibt noch dutzende weitere Börsen. Nur weil eine Börse pleite geht, ist der Euro doch nicht gescheitert? Das erinnern mich so langsam an die Hexenjagd bei den Killerspielen: Immer wenn jemand ne Gewalttat begeht und er irgend ein Spiel gezockt hat, war das Spiel die Schuld. Und jetzt, immer wenn etwas schief geht und einer der Beteiligten einen Bitcoin besessen hat, geht das Gelaber vom Kartenhaus los und wie die Währung jeden mit in das Unglück reist.
 
Neeeeeeeeeeein meine schönen Bitcoins :'(
 
@Commander Böberle: Ich habe hier noch Haribo Weingummi, die Roten biete ich für einen Kurs von 15cnt/Stück an. Ich würde an deiner Stelle einsteigen, wenn die anderen Farben erstmal weg sind, explodiert der Kurs.
 
@duduli: hört sich gut an, wohin musss ich das Geld überweisen?
 
@Commander Böberle: Falls du tatsächlich bei mt.gox Bitcoins hattest dann nimm dir folgenden Rat zu Herzen: Nutze die "Features" von Bitcoins und lagere diese sicher zu Hause (PaperWallet im Tresor) oder auf eigenen Wallets. Es ist nie schlau große Mengen bei einer Börse zu Bunkern oder bei einem anderen online Wallet Anbieter. Das ist ja der Vorteil von Bitcoins, dass du niemandem vertrauen musst, außer du bunkerst deine Bitcoins bei jemandem (z.b. bei mt.gox)
 
@Commander Böberle: Nur mal so ne Frage, weil keine Bitcoins besitze und nicht damit handle: Wenn man sich an einer Börse Bitcoins kauft, warum zur Hölle transferiert man die nicht auf das eigene Wallet? Das Bitcoin-Segment ist nicht dafür bekannt, ausschließlich von vertrauenswürdigen Personen bemannt zu sein, warum also dieses naive Vertrauen?
 
@Jean-Paul Satre: aus eigener raffgier um besser zocken zu können (an- und verkauf).
 
@Commander Böberle: Sie sind ja nicht weg. Sie haben halt nur andere...
 
Wenn man Bitcoin als virtuelles dezentrales weltweit gültiges Zahlungsmittel betrachtet, ist so etwas, die Verteilung auf sehr wenige Bitcoin Besitzer und das Kohle machen damit, eigentlich "normal". Wenn man sich jedoch https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoins -> Konzept, das Zitat des Erfinders Satoshi Nakamoto durchliest, spätestens jetzt dürfte sich wohl jeder BitCoin Nutzer von diesem komischen Ding, was man Idealismus nennt, verabschieden, wenn es das bei BitCoin überhaupt je gab.
 
@Lastwebpage: Wenn ich mir das durchlese, erscheint es mir eher wie ein Schneeballsystem ;)
 
@iPeople: Tut mir leid, aber dann hast du entweder Schneeballsysteme oder Bitcoins nicht verstanden!
 
@wischi: http://recentr.com/2013/04/das-schneeballsystem-bitcoin-erklart/
 
@iPeople: Die Problematik der initialen Verteilung von Bitcoins ist bekannt und wirkt sich so aus, dass Leute welche früh dabei waren heute oft sehr viele Bitcoins haben. Das ist aber auch bei anderen Waren so deren eigentlicher Wert erst spät von anderen erkannt wird. Bsp. Jemand kauft ein Gemälde und später wird der Typ der das gemalt hat berühmt dann ist das Gemälde plötzlich viel mehr Wert. Das ist aber kein Schneeballsystem! Einfach mal Literatur zum Thema Multi-Level-Marketing / Schneeballsystem & Co lesen dann wird man feststellen, dass Bitcoins nicht auf die Definition von Schneeballsystem passen. Was Sie eventuell meinen und ich oben schon erwähnt habe: Leute die früh dabei waren hab einiges verdient. Das allein ist aber noch kein Schneeballsystem!
 
@iPeople: Ihr Link ist "nur" eine Meinung eines Bloggers. Wenn Sie die Meinung von Experten sehen/lesen möchten: https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/virtualcurrencyschemes201210en.pdf

Hier der Bericht der europäischen Zentralbank. Laut dem Bericht handelt es sich nicht um ein Schneeballsystem da wichtige Punkte fehlen: Es gibt keine Leitung, Niemand verspricht beim kauf von Bitcoins einen hohen Gewinn, im Gegenteil die Entwickler der Software weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine Beta und einen großen Test handelt!
 
@iPeople: Und wo ist hier das Schneeballsystem? Muss irgendjemand angeworben werden, um selbst Geld verdienen zu können? Bekomme ich Prozente vom Umsatz angeworbener Personen? Müssen Bitcoins immer teurer werden um weiter zu funktionieren? Braucht es immer mehr Mitglieder, um irgendwelche Renditeversprechen zu erfüllen? Das schlimmste, was man den Bitcoins vorwerfen kann ist, dass Sie eine Blase oder auch Hoffnung darstellen und die Investition darin eine Spekulation darstellt. Setzen sie sich durch, ist man als Besitzer eines einzigen Bitcoins stinkend reich, geraten sie in Vergessenheit, hat man die Kohle, die man in den Bitcoin investiert hat, in den Wind geschossen. Das ist keine Eigenschaft von Bitcoins, sondern von extrem vielen Dingen auf dieser Welt. Aber auf keinen Fall ein Schneeballsystem.
 
@wischi: Ich verstehe die ganze Aufregung auch nicht. Ich bin beim Bitcoin schon seit fast von Anfang an dabei. Habe durch Minen gute 11000 Bitcoins gemacht und habe weitere fast 3000 Bitcoins zu damals rund 9 Eurocent dazugekauft. Ich habe aber auch hier auf Winfuture auf diese Problem hingewiesen dass man Bitcoins relativ leicht stehlen kann. Sowohl von den Bitcoin-Clients wie auch von den Servern der Handelsplattformen. Bei den Clients ist die Lücke die ich damals nicht offenlegen wollte weggepatcht worden (2013) Damals wurde ich hier als Spinner bezeichnet. Jetzt sieht man dass ich Recht hatte. Alle die, die ihre Bitcoins bei Handelsbörsen bunkern haben es selbst zu verschulden wenn sie bestohlen werden. Ist doch ganz einfach. Die wallet.dat auf drei USB-Sticks lagern, Passwort getrennt am besten in einen Tresor auf Papier hinterlegen und die USB-Sticks ebenfalls getrennt voneinander aufbewahren. Warum drei Sticks und nicht nur einen? Datenverlust kann auch mit USB-Sticks passieren.
 
Bitcoin hat wieder Vertrauen verloren. Ob da noch jemand investiert?
 
@jediknight: Wann sonst wenn nicht jetzt. Der Preis war zum Zeitpunkt des mt.gox bankrott sehr niedrig und ist aufgrund der vielen Käufe zu diesem Zeitpunkt rasch wieder angestiegen
 
Seit wann macht es einen unterschied was gestohlen wurde wenn ich es zurück haben möchte? Bis auf das Problem dass man diese erst finden muss und eine "Rückgabe" technisch nicht leit ist sollte es rechtlich doch kein Problem sein (und NEIN Bitcoin ist KEINE Währung sondern eine Ressource/Tauschware) und selbst wenn von jemandem 400kg Sand geklaut werden kann gibt es rechtlich in der Regel keine Probleme den Sand einzufordern wenn man den Täter hat und Sand ist auch keine Währung. Würde mich freuen wenn das fachkundige Juristen mal kommentieren könnten :-)
 
@wischi: Dass es sich bei Bitcoins rein rechtlich in den meisten Staaten um keine Währung handelst ist von sekundärer Bedeutung: Wenn sich 2 Vertragspartner einigen, zur Bezahlung "verschwitzte Socken" einzusetzen, so sind diese ggf. auch privatrechtlich einzuklagen.
 
@wischi: Dein Sandbeispiel passt sehr gut.
Du hast 400kg an eine Bank anvertraut,
die den Sand sehr sehr schlecht gesichert hat.
Sand kann man ausreichend kaufen, allerdings wird es schwer
eine insolvente Bank die kein Geld hat dazu zu verklagen
deinen Sand zu ersetzen.
Du könntest den Dieb finden, allerdings wird dir jeder der Sand besitzt sagen, dass er den legal vom Strand aufgelesen hat.
Soweit ich weiß wurden die hunderte von Millionen von Bitcoins auch nicht auf einmal geklaut, sondern Häppchenweise und wenn der Dieb clever war auch auf viele unterschiedliche Wallets.
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