EU-Kommission nimmt Free-to-Play-Spiele ins Visier

Die europäischen Markthüter haben begonnen, so genannte Free-to-Play-Spiele (F2P) zu untersuchen. Die EU-Kommission will unter anderem überprüfen, ob der Begriff "frei" nicht eine Irreführung des Konsumenten ist, wenn es In-App-Käufe gibt. mehr... Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Bildquelle: Nicolas Raymond / Flickr Eu, Europa, EU-Kommission, Karte Eu, Europa, EU-Kommission, Karte k.a.

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"Die EU fordert entsprechend, dass sich künftig nur noch jene Spiele "Free-to-Play" nennen dürfen, die das auch bis ins letzte Detail tatsächlich sind." Absolut richtig... es nützt nix, wenn das spiel als solches gratis angeboten wird, man es aber ähnlich ner demo nach ner zeit nur noch per transaktion weiterspielen kann... Gegen F2P Titel, die zwar In-App-Käufe beinhalten, aber dabei komplett freiwillig und rein kosmetisch sind (TF2, DOTA, CS:GO und Co), hab ich absolut nichts einzuwenden
 
@Slurp: seit wann ist cs:go f2p? oO ansonsten volle zustimmung! +
 
@ExusAnimus: sry, war auf nur den marketplace bezogen.. hast natürlich recht.. (wobei mich nicht wundern würde, wenn es doch irgendwann f2p wird)
 
@Slurp: gut möglich dass es so laufen wird wie damals mit tf2.
 
@Slurp: Im Prinzip wären damit alle ingame-käufe nicht erlaubt, was mir aber nur recht sein soll. Ich find dieses abkassieren an jeder Ecke, wo nur geht, absolut unmöglich.
 
@kkp2321: ach, wenn es sich um kosmetische dinge handelt - ne bunte waffe, die die eigenen abschüsse mitzählt, aber ansonsten keine vorteile hat oder lustige hüte aufm kopp vom männchen - ist mir das recht.. denn da bin ich absolut nicht gezwungen auch nur einen cent zu investieren, wenn ich nicht will
 
@Slurp: Ja gut, da gehe ich noch mit.
 
@kkp2321: Naja dann werden die Hersteller halt anderen Namen finden als Free To Play.
 
@Slurp: Hmm, ich würde das noch weiter differenzieren, es darf einfach nur kein Nachteil entstehen wenn man nichts kauft, und es muss alles was per In-App-Käufe erreichbar ist auch ohne erreichbar sein. Als Bsp. nenne ich mal die Siedler Online, außer einem Zeitgewinn lässt sich alles auch ohne kaufen erreichen, und einen Nachteil hat man insofern nicht, weil man nicht gegen andere spielt.
 
@OttONormalUser: genau das wollte ich damit auch ausdrücken.. es darf kein nachteil für reine free-gamer entstehen, wenn sie nichts kaufen
 
@OttONormalUser: Naja... nee... weil die Definition von "Vorteil" liegt wohl ausschließlich beim Spieler, oder? Wie du auch schon schriebs, "Zeitgewinn", das mag nicht für alle ein nennenswerter Vorteil sein, für andere aber vielleicht schon. (Selbst wenn es, wie in Siedler, keinen direkten Spielervergleich gibt). Nein, im Sinne einer eindeutigen Definition schließe ich mich da eher kkp2321 an, sobald irgendwo ein PayPal Button o.ä. auftaucht, ist es kein reines F2P mehr, egal was man damit kaufen könnte. (Mal abgesehen davon, dass irgendwelche anderen Regelungen auch wieder irgendwelche Abmahnwinkeladvokaten auf den Plan rufen dürfte)
 
@Lastwebpage: Naja, wenn dir der Zeitvorteil wichtig ist, kannst du freiwillig geld ausgeben, deshalb kann man das spiel sber trotzdem auch komplett ohne Geld spielen. Einen PayPal button gibt es auch nicht im spiel. Mit anderen Worten, das spiel kann man komplett kostenlos spielen, was der Definition von f2p entspricht! Keiner kann was dafür wenn jemand keine zeit mitbringt und sich selbst den spielspass nimmt, indem er sich level 50 erkauft anstatt erspielt. In app Käufe sind nicht nötig um das Spiel in vollem Umfang spielen zu können.
 
@Slurp: So wie das in dem Artikel geschrieben ist, wären aber auch solche kosmetischen Sachen auf der Abschussliste, weil das ja oft gerade an Kinder gerichtet ist. Wo soll man denn dann die Grenze ziehen, was bei In-App-Käufen erlaubt ist und was nicht?
 
@dodnet: es klingt für mich eher danach, dass sie es auf genau diese nicht wirklich vorhandene freiwilligkeit abzielen.... hoffe ich täusche mich da nicht.. wäre sonst schade
 
und als nächstes bitte dlcs. das ist zum teil auch einfach nur abzocke
 
@Mezo: Den Helden die das unterstützt haben verdanken wir ja erst so tolle Konzepte wie F2P. Aber alle die sich damals dagegen ausgesprochen haben waren ja nur blöde Arschlöcher die keine Ahnung haben. Vielen Dank auch.
 
@Mezo: hast du mal die Download-Abzocke im Vollpreis Spiel "Most Wanted" gesehen? Da legst di nieder! Also so frech hab ich selbst EA noch nicht erlebt… bisschen OT, aber trotzdem
 
@Mezo: Das wird sehr schwer. Ich denke EA und co. machen dann anstatt jedes Jahr ein neues Spiel einfach alle par Monate ein neues Spiel.
 
Dann benennen sie sich in Almost-Free-To-Play um und die Sache ist gegessen ;D
 
Aber kostenlose iPhones/Galaxys, etc. und kostenloses Telefonieren darf in der Werbung weiterhin angepriesen werden? Wenn ich das schon lese: "Irreführung des Konsumenten" ..... findet täglich und permanent statt, es gibt viel zu tun EU..... wenn ihr Hilfe braucht bei der Findung von Irreführungen, meldet euch, krieg bestimmt mehrere Seiten voll ;)
 
@OttONormalUser: Die Liste ist auch da bestimmt groß.
 
@kkp2321: Wobei ich bei den meisten nicht mal eine Untersuchung bräuchte um die Irreführung zu erkennen ;)
 
@OttONormalUser: Juristisch funktioniert es aber (glücklicher Weise) etwas anders als es nur dem Augenschein einer oder weniger Leute zu überlassen.
 
@kkp2321: Ja, da hast du natürlich Recht, das wollte ich auch gar nicht in Frage stellen ;)
 
@OttONormalUser: Wenigstens hier mal einer Meinung :)
 
vielleicht solte man auch mal defenieren ab wann es sich um glückspiel handelt. denke da an UNO, welches ich echt grezwertig finde.
 
finde ich gut. insbesondere diese spiele sind es doch die jugendliche in eine nicht überschaubare kostenfalle locken. nimmt man z.b. real racing 3 da muss man nach rennen warten, kann die wartezeiten gegen bares verkürzen usw...
 
"Oft ist den Verbrauchern gar nicht bewusst, dass sie etwas bezahlen, weil ihre Kreditkarte automatisch belastet wird. Kinder sind besonders anfällig für Spiele, die sie zwar kostenlos herunterladen, aber nicht kostenlos nutzen können." ja na was ist das denn. klar ich gebe meine daten von der kreditkarte an weil ich ein kostenloses spiel spielen möchte :D. dazu bin ich mir bewusst das ich freemium spiele spiele und wenn ich was kaufen möchte kostet das geld, steht auch immer da.
 
also, spiele, wie daas MMORPG RIFT oder der MMOFPS planetside 2 sind free2play, da der ingameshop unauffällig daherkommt und man ihn nicht wirklich braucht, als nicht-zahlender spieler. aber solche spiele, wie runes of magic und lord of the rings online sind pay2win. RoM deswegen, weil man irgendwann ohne den shop nur noch sehr zäh vorwärts kommt. bei LOTRO hat man gar nur 3 maps offen, die man spielen kann. will man weiter, muß man zahlen. ich finde es gut, daß die kommission sich jetzt darum kümmert, daß spiele entsprechend ausgezeichnet werden sollen. teilweise ist es recht irreführend. was ich aber nicht verstehe, ist, daß es leute gibt, die bei einem (sogenannten) free2play titel ihre kreditkartennummer angeben. da ist schnell mal ein verkehrter klick im spiel gemacht und die karte wird belastet. aber warum hat er/sie die nummer überhaupt angegeben? in den meisten free2play spielen, die ich gezockt habe, gab es eine klare trennung zwischen spiel und ingame-shop. ja, sagt mal, sind die leute wirklich so dämlich?
 
@stereodolby: So lang man vorwärts kommt, wenn auch sehr langsam bzw sehr zäh, hab ich kein Problem damit. Wenn dabei der Spass flöten geht, ist das irgendwo auch das Ziel der ftp-Anbieter, schliesslich wollen sie Premium(-Content)-User. Entweder so oder In-Game-Werbung; von irgendwas muss sich das Modell schliesslich finanzieren. Wenn man zum Weiterkommen def. zahlen muss, darf es dann aber auch nicht mehr ftp heissen sondern eben pay-to-win. Problem ist eben, dass die Publisher ungern 'pay-to-win' auf ihre Titel schreiben; dann werden die nämlich gar nicht erst angefasst. Die meisten p-t-w-Games sind für mich persönlich auch nur die moderne Fassung von Demo-Spiel; Bis zu einer gewissen Stelle spielbar und anschliessend kaufen oder sein lassen. --- Wer eine Kreditkarte besitzt und in Spielen einsetzt, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Kreditkarten haben den großen Nachteil, dass man die Ausgaben gar nicht vernünftig im Blick hat und bei der nächsten Abrechnung kommt das grosse wundern...
 
@Diak: also, bei runes of magic geht in der tat der spielspaß flöten. bin da jetzt stufe 64 von möglichen 82 und wenn ich keine hilfe bekommen hätte, wäre ich sicher nichtmal stufe 60 geworden. auf diesem level klärt sich aber schnell die frage nach top-gepimptem equipment - ja, man braucht es. hab jetzt mit runes of magic aufgehört, da es eh schlecht programmiert ist, abstürzt und ruckelt. spieler für gruppen findet man auf meinem server schon lange keine mehr und auch sonst kann ichs keinem empfehlen. zu den ausgaben per kreditkarte: klar, denn das wollen die entwickler. 5€ hier, 10€ da und ruck zuck sind 50€ weg. das ist volle absicht. meiner meinung nach ist es eine art betrug, die leute mit einem spiel erst anzufixen und dann, wenn einem das spiel gefällt, die leute abzuzocken. aber scheinbar ist das ein voll legitimes bezahlmodell und jeder spieler ist letztendlich selber dafür verantwortlich, was er für was zahlt.
 
@stereodolby: Ich kann mich jetzt da nur zu World of Tanks und Star Trek online äussern. Bei wot kann man auch ohne Premium bis zu den Level 10-Panzern kommen. Auch schon als durchschnittlicher Spieler - man braucht nur eben doppelt so lang. Wenn die credits (weil man zuviele Runden hatte wo man [oder wie meist, das Team] verkackt hat) ausgehen muss man dann halt auch wieder ein paar Levelstufen niedriger spielen, bis man sich wieder mit den großen anlegen kann. Es gibt einige Panzer für Gold zu kaufen und bestimmte Sachen, wie Camouflage kostet Gold (=Geld), wenn man sie permanent haben möchte. Aber sonst kann man eigentlich alles auch für credits erwerben (auch 30Tage Camouflage - wenngleich nicht grad preiswert)... Bei sto ist es hingegen so, dass es mehrere In-game-'Währungen' gibt, mit denen man Artikel kaufen kann. Energiecredits, Latinum, Flottencredits, Dilitium, Zen. Letzteres kann man auch für Echtgeld erwerben. Als Premiumspieler hat man gewisse Vorteile, vor allem, das man mehr Horten kann... Ansonsten ist da nichts gravierendes, was man nicht als FtP-Spieler erreichen kann. Selbst geschenkte neue Schiffe bei Events sind dabei erhältlich. Und Dilithium kann man in der Wechselbörse gegen ZEN tauschen, um hierüber Schiffe und Artikel zu erwerben, die es eben nur für ZEN gibt. Der Umtauschkurs schwankt natürlich erheblich und wenn man da größere Artikel aus der Zen-Börse haben möchte, braucht man durchaus Wochen(!) - aber eine Unmöglichkeit ist es nicht. Hier läuft es eben darauf hinaus, dass man tgl ne halbe Stunde investiert und farmt, bis man das zusammen hat, was man haben möchte. Das geht gut auch allein. Aber bisserl Ausdauer brauchts halt einfach. Zum Vergleich - ein neues Schiff (nicht aus der Rubrik Flottenschiff) kostet 2500ZEN. Nach 2 Monaten bin ich nun bei einem aktuellen Umtauschkurs von 130Dilithium:1Zen bei ~1800Zen. Wobei man tgl nur 8000Dilithium zu raffiniertem Dillithium umwandeln kann, welches man dann eben umtauscht. Alles eine Frage der Ausdauer und der Zeit. Macht es Spass? Hmm - es gehört halt einfach dazu und hat den Vorteil, dass man recht fix seine Tagesaufgaben durch hat. Gegen reale Spieler würde ich mit meinem Schiff nicht antreten wollen, aber STF (fest ablaufende Missionen mit anderen Spielern) gehen ganz gut auch auf höchster Schwierigkeit; auch ohne Premium.
 
@stereodolby: Hasst du dir mal die Bedeutung des Begriffes Pay2Win vor Augen gehalten? RoM ist Pay2Win, aber LOTRO ist davon noch sehr weit entfernt, nichts was du im Shop kaufen kannst, bringt dir vorteile gegenüber anderen Spielern (Sprich Stärkere Rüstungen / Waffen). Klar dass du dir gewisse Questgebiete kaufen musst, dass hat aber nichts mit Pay2Win zu tun. Wenn du gut und eifrig bist und Brav alle Buch der Taten Quests machst, kannst du dir locker das ein oder andere Questgebiet sogar für Lau kaufen, was jedoch Zeit beansprucht. Vor allem muss man auch schauen, die aussage bei den meisten Free2Play Spielen ist ja schon richtig, man kann es kostenlos Spielen. Free2Play bedeutet jedoch nicht gleich, dass man alles im Spiel kostenlos hat. Aber das wird heutzutage von allen so aufgefasst. Nur wollen Entwickler, Serverbetreiber und Co auch Monatlich ihr Geld sehen. Und wie sollen die Ihr Geld verdienen, wenn niemand bereit ist Geld zu bezahlen? Ich persoenlich habe nichts dagegen fuer Erweiterungen bei einem F2P Spiel zu bezahlen, wenn der Umfang stimmt und da konnte ich mich bei LOTRO noch nie beschweren.
 
Wann kümmern die sich endlich um den Freitag, warum müssen wir am Freitag arbeiten obwohl da FREI im Namen steht? Warum muss ich bei der Freikarte von Mobilfunkanbietern trotzdem die verbrauchten Einheiten bezahlen? Natürlich müssen die Gesetzeshüter mal genauer hingucken bei den Free2Play-Spielen, aber aus anderen Gründen. (Fast) alle Anbieter greifen auf unlautere Mittel zurück um den Inapp-Verkauf anzukurbeln, aber bei Verstößen wider das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb muss die Konkurrenz klagen und da alle die gleichen kriminellen Machenschaften verwenden verklagen die sich nicht gegenseitig. (zB Gewinnspiele ohne alternative Mitmach-Möglichkeit und gezielte Werbung für Minderjährige)
 
Das dürfte zum Beispiel im Fall von "Star Trek Online" interessant werden, kostet doch ein aktuelles Erweiterungspaket (Legacy Pack) dieses FREE2play Titels mal eben schlappe 160 Dollar. Auch viele andere Dinge sind dort quasi unerreichbar, wenn man kein echtes Geld in die Hand nimmt. Es gibt natürlich Wege, aber die sind mit einem aberwitzigen Zeitaufwand verbunden. So wird eine lupenreine Zweiklassengesellschaft erschaffen, die wiederrum viele Spieler von vornherein fernhält.
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