EU: Große Probleme beim Zugang zu Inhalten

Die Verfügbarkeit eines Internet-Zugangs bedeutet auch in der EU noch lange nicht, dass jeder Nutzer in der EU auch frei auf die online angebotenen Inhalte und Dienste zugreifen kann. mehr... Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Bildquelle: KalasMannen / Flickr Youtube, Anonymous, Gema Youtube, Anonymous, Gema

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Nun wäre noch interessant bei welchem Provider diese Probleme auftreten und vor allem welche Konditionen die Kunden haben. Ansonsten ist diese Untersuchung für die Katz. Denn: Billigsttarife, Funklöcher, begrenzte Volumen, Netzüberlastungen etc. dürften wohl die häufigste Ursache sein. Und wenn YouTube Kontent sperrt, dann kann ja der Provider nichts dafür. Und vielleicht sollten sich die Leute auch mal darüber klar werden, dass ein Standard-Mobile-Vertrag nun mal keinen VDSL-Speed hat.
 
@LastFrontier: Telekom teuer und trotzdem Probleme mit YouTube.
 
@Menschenhasser: Kann ich persönlich so nicht bestätigen. Hier Telekom mit VDSL 50 und keine Probleme. da wird nichts gedrosselt. Weder Usenet, YouTube, Torrent, Streams oder sonst was. Das liegt wohl eher am Dienstanbieter, unterdimensionierten Leitungen und vor allem auch an Rechnern mit verwanzten Systemen, Ressourcenfressenden Virenscannern. Und gerade beim mobilen Bereich - wenn man sieht, mit welchen Gurkengeräten die Leute versuchen Kontent abzurufen, wundert mich das nicht. Ist ja schön das es Smartphones gibt die Quadcore und 4k-Displays haben - nur die Standardnetze geben das nun mal nicht her, am Smartphone so zu handeln wie am desktop oder Laptop mit Festnetzleitung. Warum will das keiner kapieren? Hier sind einmal technische Grenzen gesetzt und auch der unwille der Kunden für entsprechende Leistung zu zahlen. Und wenn ich DSL-HighSpeed in mobile-netzen haben will, dann kostet das auch. Hier verwechseln einige Kontentsperrung durch Provider mit mangelnder Netzkapazität.
 
@LastFrontier: DSL 16K, Netzwerk, Hardware sowie Computer und Mobilgeräte weisen das Problem auf. Trotz kaum Netzwerkbelastungen treten bei mir die Probleme auf.
 
@Menschenhasser: Nun die Mobilgeräte nutzen via WLAn ja nur einen Bruchteil deines Anschlusses. egal ob 16k, 50k oder 100k. Hinzu kommt, dass jedes zusätzliche Mobilgerät deine WLAN-Geschwindigkeit halbiert. Du musst doch nur rechnen: deine 16k Leitung gibt um die 2 MB/sec her. Je mehr Geräte da gleichzeitig darauf zugreifen um so langsamer wird das für jede einzelne Kiste. Egal ob Kabel oder WLAN. Denn du hast nur einmal 16k und nicht für jedes Gerät 16k. Wer also viele Geräte hat und einen 50k oder gar 100k Anschluss, der darf nicht nur A sondern muss auch B sagen. Will heissen schneller wird es nur wenn du auch das Kabelnetz aufüstest (GigaBit) und dein WLAN ebenfalls auf GigaBit (ac) umrüstest. Bei AC-WLAN müssen das aber auch die Geräte können. Und damit wird es richtig teuer. Die meisten haben zwar Autobahnen, versuchen die aber mit Pferdefuhrwerken zu befahren. Das ist ja das blöde am Internet - wenn nur eine Komponente nicht mithalten kann, nutzt dir auch der schnellste und teuerste Rechner nichts.
 
@LastFrontier: Ich schrieb kaum Netzwerkbelastung (Internet). Auch wenn meine Netzwerkbelastung intern (Intranet) ausgelastet wird ist das auch kein Problem denn das Netzwerk ist bis 20 gbit belastbar dank professionellem Switch. YouTube habe ich getestet wenn nur der zu testende Rechner (LAN) oder Mobilgerät (WLAN 400Mbit das sollte kein Problem sein) Online ist. Dabei ist das verhalten bei SD oder HD gleich immer wieder wird 'gepuffert' ob Flash oder HTML Video. Andere dienste wie Video on Demand machen nämlich nicht das Problem. Das verhalten ist Tageszeit unabhängig sowie unabhängig vom Tag. Um das Problem bei Hardware (Router) auszuschließen habe ich 3 verschiedene Router ausprobiert (Speedport W920V, Fritzbox 7390 und DLink NetDefend DLF-160) sowie die Verkabelung (Direkt am Router oder am Switch) und es ändert nichts daran. Die Telekom sagt mir es gibt keine Störung meiner Leitung (Habe ich testen lassen).
 
tja, ich habe vor allem abends auch immer so meine probleme, vor allem mit twitch. aber was will man machen? die tkom weist jede schuld von sich ;) ich würde das ja gerne mal prüfen, aber ich bin völlig ratlos wie ich sowas nachweisen kann. ping und bandbreite (speedtest.net) fühlen sich normal an, aber trotzdem laggt twitch und auch andere dienste fühlen sich nicht performant an.
 
@Mezo: In der Regel drosseln Provider ausschließlich den Traffic zu dem speziellen Dienst. Kannst nur Nachweisen indem man per VPN verschleiert welchen Dienst man nutzt und wenn's dann geht haben sie gedrosselt. Dafür ins kostenpflichtiger VPN Provider nötig.

Chip hat's mal getestet Tkom DSL direkt auf Youtube und das HD Video war nicht anschaubar. Dann haben sie ihren Traffic über einen britischen VPN Server geleitet und das Video lief einwandfrei 😉
 
Also England ist da ganz vorne dabei mit beschraenkungen auf Inhalten. Alles natuerlich zum Schutz des Volkes
 
@-adrian-: Du musst hier aber auch klar trennen: was sperren Provider, was der Gesetzgeber, wo sind die Server der Anbieter überlastet und wo liegt es an den Netzkapazitäten. Ob das Bundesliga- oder KinoStreams sind, Softwareupdates, Produktpräsentationen oder sonstige Downloads - bei entsprechender Nachfrage brechen sogar die grossen Firmen zusammen.
 
Kann nur jedem empfehlen sich über Proxys oder VPNs zu verbinden. Vorzugsweise die kostenpflichtigen. Denn diese kostenpflichtigen beschränken nicht künstlich die Bandbreite und man ist auch noch für den Staat und ISPs nicht auswertbar. "Dieses Video ist für ihre Region nicht zugelassen" kenne ich nicht, denn ich bin mal Holländer, morgen vieleicht Finne oder doch mal Schwede! So werden jedenfalls am heimischen PC alle Beschränkungen der ISPs umgangen und die wissen nicht mal was davon, da 256Bit verschlüsselt.
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