HGST: Speed-Festplatte mit 15.000 U/min & mehr

Die Western Digital-Tochter HGST hat eine neue Festplatte vorgestellt, deren Magnetscheiben schneller rotieren, als bei den meisten anderen Speichermedien dieser Art. mehr... Festplatte, Hdd, Seagate, Momentus Thin Bildquelle: Seagate Festplatte, Hdd, Seagate, Momentus Thin Festplatte, Hdd, Seagate, Momentus Thin Seagate

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Da möchte ich nicht wissen wie viel Lärm die macht. ;P Ich persönlich bin längst auf SSDs umgestiegen.
 
@xcore7: Ja. Mechanische Magnetplatten haben ausgedient sobald die SSDs ausreichend Speicher bieten.
 
@Axel10: Ich sehe HDDs auf den gleichen Weg gehen wie damals Disketten. SSDs haben bereits sehr viel Speicherplatz, das Problem sind nur die Kosten bei viel Speicher.
 
@Axel10: Ich bin Daten-HiFi-Liebhaber... Die Daten auf SSD sind mir einfach zu kalt, ich behalt sie lieber auf drehenden Magnetplatten. Vinyl wär mir noch lieber. ;)
 
@Minty_Insurrect: oh ja, die daten von drehenden, alten laufwerken sind einfach "wärmer" xD
 
@xcore7: Wie groß ist denn dein Storage Array und was hat dich die umstellung auf SSD gekostet?
 
@8oo5: Die an der ich gerade sitze hat 512GB, der Preis war mitgerechnet mit meinem iMac.
 
@xcore7: Schön für dich als Konsument, aber wer Platten wie diese HGST kauft, denkt in anderen Dimensionen. Derartige HDDs rennen in SAN's in der Dimension 20TB aufwärts. Mach das mal mit SSDs.
 
@Sturmovik82: Tja, da wird es (aktuell noch) viel zu teuer. ;)
 
@xcore7: Also du hast eine 512 SSD in deinem MAC schön und gut. Hier geht es aber um Festplatten für Sever, Blades und Sorage Arrays.
 
@8oo5: Die Zielgruppe dieser Festplatten ist mir durchaus bekannt. In Zukunft, wenn SSDs im Preis/GB deutlich günstiger werden kann man sie aber auch in diesen Geräten verwenden.
 
@xcore7: Mittelfristig wird es in diesem Bereich immer noch Bedarf an HDDs geben. Aber irgendwann werden werden die wohl aussterben, ob dann SSDs wie wir sie heute kennen oder was ganz anderes eingestzt wird, werden wir sehen.
 
@xcore7: Nicht zwangsläufig. In den Dimensionen und Anwendungsfällen werden HDDs noch lange eine Rolle spielen, vor allem weil sie billig (Preis/Datenmenge) und schnell genug sind. SSD-Arrays sind im Bereich hochperformanter Datenbanksysteme interessant, da zahlst du aber gern mal 15k€ fürs Terabyte
Bei Datengräbern gehts genau in die andere Richtung, wie z.B. Bluray.
 
@8oo5: Naja, solange wie es HDDs schon gibt, kann ich mir schlecht vorstellen, dass SSDs nicht ähnlich lange existieren werden. ;)
 
@xcore7: SSDs gibts im Prinzip auch schon seit 40 Jahren als "preiswerte" Alternative zu NV-RAM in all seinen Ausprägungen. NVRAM wird LANGfristig auch die SSDs ablösen, momentan ist das aber noch unangenehm teuer.
 
@xcore7: diese 15 krpm sachen sind rechenzemtrum ware ... das hat mit privat nix zu tun . das sind völlig andere welten und gründe !
 
@lazsniper2: das Problem mit Standard Winfuture Leser ist ihr Alter. Die kennen nix! Alte Techniken kommen und gehen und das unbemerkt. HDDs mit Gasfüllung hats schon drei mal gegeben. Ram Techniken die Feroeletrisch funken wurden schon seit 10 Jahre angekündigt. Stickstoffkühlung haut noch immer so manchen Frischling in den 5GHz Himmel ... nur das wir sowas schon mit Amiga 500 gemacht haben ... weiss keiner.
 
@WosWasI: Oder um es mal etwas handfester zu umschreiben (wegens der alten Techniken und so): Bandlaufwerke (Datensicherung auf Band in dem Fall) gibt es seit den '50igern und existieren auch heute noch. Kommt halt immer auf den Anwendungsfall an, ob das eine oder das andere besser ist und ob sich die überholte 'Alternative' nicht doch noch etwas länger hält, als ein Snickers. ;)
 
Ähm, irgendwie vermisse ich die Neuigkeiten hier. 15000 Umdrehungen und dicke Caches sind doch schon lange Standard in dem Segment.
 
@Sturmovik82: Muss ja nicht immer eine Neuigkeit geben. Gibts ja beim neuen S5 usw. auch nicht, dennoch wird berichtet und ordentlich geklickt.
 
@hhgs: Hm, ich dachte, das wäre ne News-Seite^^
 
@Sturmovik82: Hier ist einiges veraltet, schließlich heißt die Seite sogar noch "WINfuture". Hat damit aber fast nichts mehr am Hut.
 
@hhgs: Halt, stopp. Das neue Galaxy S5 bietet eine neu gestaltete Rückseite, mehr CPU, mehr Speicher, mehr Displaydiagonale, mehr Gewicht, mehr Akku und vor allen Dingen einen Pulsmesser! Das sind DIE Innovationen, die Samsung einfach von allen anderen Wettbewerbern abhebt!!!111elfelf ;) (Edit, nur der Sicherheit halber: </ironie>)
 
@RebelSoldier: Selbst wenn es nur das wäre, wäre das S5 damit innovativer als vieles, das von Apple kommt.
 
@Sturmovik82: Jup ... du hast recht! 15k konnten meine alten 3gb Altas Quantums schon. Jeder der sagt SSDs ist besser ... jo bisserl hat er recht nur diese Dinger leisten eine andere Ecke!!! Wo die 15k HDDs schon hin geschissen haben, müssen erst SSDs hin scheißen!
 
@Sturmovik82: Korrigiere mich bitte, aber ich glaube 15k sind bei Platten in der Größe noch nicht so verbreitet. Etwas über 300GB hab ich auf Anhieb nur was von Toshiba gesehen.
 
Also ich hab im Moment noch 1TB in 4 SSDs RAID0 + 1TB HDD als Backup (inkrementell jeden Sonntag). Hatte noch weitere 4 HDDs im Rechner im weiteren RAID0 (4x 2TB), die habe ich aber gerade ausgebaut, da ich sie schlichtweg im Moment nicht brauche. Das Ganze ist schon 2 Jahre alt oder so. Heutzutage würde ich keine HDD mehr kaufen. Bis auf den MB/€-Vorteil haben sie sonst keine und dafür nur Nachteile: nicht Stoßfest, warm, und was für mich auch ne Rolle spielt: HDDs wiegen mehr als SSDs und sind Größer. Außerdem würde ich heutzutage eher ein Auge in Richtung PCIe-Massenspeicher werfen.
 
@NewsLeser: Ach ... Junger Patavan ... du hast keine Ahnung wo Massenspeicher verwendet werden. Hast einmal 3000 Aktive User dann reden wir mal über SSDs in vergleich zu HDDs. Ich hab schon 2000 1,4 TB gebraucht für Online Backups und 2,3 TB Band Backups. Ein User kann man nie vergleichen mit Firmen. Da zählt Zeit und da ist wichtig wie viel man Online halten kann. SSDs kommt da nicht rann. Deine 1TB huste ich in einer Std. weg und rülps ein 16er Mag. LTO 5 Bänder am WE raus. So viele PCI-E Anschlüsse kann kein Server haben um den Verbrauch zu befriedigen.
 
@WosWasI: Und auch mit deinen 3000 Benutzern bist du eher in einem kleinen Umfeld unterwegs :-). Bei Kollegen wurd grad diskutiert, dass Win2013R2 Dedup Feature maximal bis 64TB Volumes geht (http://technet.microsoft.com/en-us/library/hh831700.aspx), [weil man festgestellt hatte, dass es auf dem 104TB volume nicht lief].
 
Das Problem wird sein, dass ab 14.999 Umdrehungen der Rotoreffekt eintritt. Wer bitte schön, will herumfliegende Computer??? Die Verletzungsgefahr ist viel zu groß!
 
@Bengurion: uhm ... mein Kopf hängt noch immer am Altas und am Axis! Trotz 72 * 15k HDDs die seit gut 1 bis 5 Jahre ihr Dienst tun 24/7 versteht sich. Eva sei dank.
 
@WosWasI: Was würden wir nur ohne EVA machen !!!
 
@Bengurion: viel schlimmer sind die Fliehkräfte bei den hohen Drehzahlen. Wenn nicht ständig die Daten von aussen nach innen zurückgeschrieben werden, fallen sie übern Rand.
 
afaik ist SAS derzeit mit maximal 12 gigabit/s spezifiziert, und nicht 12 gigabyte/s, das wäre schon was extrem.
 
@AndyMutz: winFUTURE... Die ganze IT-Welt von morgen :D
 
Das finde ich gut! Wenn ich in den Kommentaren oben lese, dass Festplatten keiner mehr braucht, wenn SSDs genug Kapazität haben, bitte ich zu berücksichtigen, das SSDs weniger Schreib/Lese-Zyklen durchhalten, als Festplatten.
Es gibt einfach Einsatzfelder, bei denen Festplatten die robustere Alternative sind. Ich denke da z.B. an Datenbankprotokolldateien, Temporäre Datenbanken, Emailserver oder auch manche intensiv-Nutzer. Ein Kumpel von mir hat eine Firma, dessen Mitarbeiter erhalten täglich über 1.000 Emails am Tag, diese müssen alle in Outlook indiziert werden und über mehrere Monate durchsuchbar sein. Wenn die Index-Datei auf einer SSD läge, wäre diese schnell hin ;-)
 
@Irgendware: Die Schreibzugriffe, die beim Indizieren von ein paar Tausend Mails pro Tag auftreten sind für SSDs absolut lächerlich. Das gleiche gilt für so ziemlich alle Anwendungsfälle die im privaten Umfeld auftreten. Für Datenbankserver bei denen sehr große Datenmengen geschrieben werden gibt es spezielle Enterprise SSDs.
 
@Chris81: Das kann ich aus Praxiserfahrungen so nicht bestätigen. Eben besagter bekannter hatte SSDs verschiedener Hersteller erprobt und diese waren nach 4 bis 8 Monaten in den verschiedenen PCs nicht mehr brauchbar (Windows meldet bei jedem Hochfahren verwaiste Dateien etc), der Suchindex ging dann immer wieder verloren. Ich denke somit nicht, dass man die Datenmenge als Lächerlich oder die Sache als einen besonderen Fall von Pech einstufen kann.

Was die Enterprise SSDs angeht (oder auch Fusion-IO-Karten): Ja die gibt es, die halten schon länger als Ware für den normalen Endverbraucher, sind aber vom Hersteller auf eine kürzere Lebensdauer ausgelegt, als SAS-Festplatten. Das muss natürlich jeder für sich selbst ausrechnen.
 
@Irgendware: Kann ich mir absolut nicht vorstellen. Die Datenmengen die beim Indizieren geschrieben werden sind doch sehr gering und die heutigen SSDs halten mehrere 100 Terabyte Schreibzugriffe aus. Um die SSD dann in 4-8 Monaten klein zu kriegen müssten in dieser Zeit jeden Tag weit über 100 GB geschrieben werden.
 
@Chris81: Das ist eine Milchmädchenrechnung. Der Wert stammt (so vermute ich) aus der anderen News mit der neusten Intel Consumer SSD, andere SSDs erreichen diese Werte nicht. Dazu kommt, dass es sich um ein Mittel über den gesamten Datenspeicher handelt. Das von mir beschriebene Problem schreibt ständig auf den gleichen Sektoren rum. Bei einer Kapazität von 480 GB und einem Schreibvolumen von 130 TB macht (130 * 1024) / 240 = im Mittel 554,66 Schreibzugriffe pro Byte, die Garantiert werden. Um diesen Effekt zu verzögern, verschieben SSDs die Daten zwischen häufig und selten genutzten Speicherbereichen automatisch. Ebenso arbeiten SSDs so, dass wenn ein Sektor als Defekt erkannt wird, der Speicherbereich auf einen anderen noch funktionierenden umgesetzt wird. Irgendwann kommt es bei intensiver Nutzung jedoch dazu, dass das Verschieben nicht rechtzeitig geschieht und Datenverlust die Folge ist.

Wir können das Rechenbeispiel auch für die zugesagten 70 GB pro Tag Lesezugriffe durchführen. D.h. 70 GB Pro Tag * 365 Tage * 5 Jahre Garantiezeit / 240 GB Kapazität = 532,3 Zugriffe pro Byte in der Garantiezeit.
Auch das finde ich sehr wenig, wenn man bedenkt, dass aktuelle Consumer-Festplatten eine Fehlerwahrscheinlichkeit beim Lesen von 1:10^14 haben.

Alleine die Dimensionsunterschiede sollten das Problem mathematisch deutlich machen.

Und wie gesagt, die gesamte SSD war nicht im Eimer. Es waren aber ausreichend Sektoren beschädigt, sodass es alle Paar Tage zu einem Datenverlust kam. Auch wenn es nur ein Byte im Index ist, das flöten geht, meldet sich chkdsk und der Index muss komplett neu aufgebaut werden (Suche funktionierte dann mehrere Stunden nicht).
Deshalb halte ich für einen solchen Anwendungszweck und auch für das Abspeichern von wichtigen Daten SSDs, auch die der neuesten Generation, für ungeeignet.
 
@Irgendware: Dass ständig in den gleichen Sektor geschrieben wird, macht für die SSD keinen Unterschied. Die einzelnen Sektoren sind den Flash-Zellen ja nicht fest zugeordnet sondern können vom Controller der SSD in beliebige Zellen verteilt werden. Die Daten werden dann einfach ständig in andere Zellen geschrieben um die Abnutzung möglichst gleichmäßig zu halten. Bei aktuellen SSDs können die einzelnen Flash-Zellen laut Herstellerangaben 3.000 mal beschrieben werden wobei diese Angaben sehr vorsichtig gewählt sind und in Praxistests wesentlich mehr Schreibzyklen möglich waren. Wir haben bei uns in der Firma auch auf einigen Rechnern sehr große Exchange-Postfächer und die Abnutzung der SSDs in diesen Rechnern liegt trotzdem bei unter 1% pro Jahr.
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