Virus kann via Wifi unentdeckt ganze Städte erobern

Für die Verbreitung von Malware muss man nicht wie früher auf Verbindungen zwischen einzelnen Computern zurückgreifen, sondern kann schlicht auf die gerade in Städten allgegenwärtigen WLANs setzen. mehr... Wlan, Starbucks, Kaffee, Café Bildquelle: Karsten Seiferlin (CC BY-SA 2.0) Wlan, Starbucks, Kaffee, Café Wlan, Starbucks, Kaffee, Café Karsten Seiferlin (CC BY-SA 2.0)

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Interessant, beängstigend und bestimmt schwer in den Griff zu bekommen. Schöne neue Welt ;)
 
Das die Wlan Technologie ernste Design Probleme hat beweißt der Fakt, dass man defakto jedes 0815 Wlan von Telekom-Routern, ... via aircrack-ng innerhalb weniger Stunden knacken kann.
 
Hmm... "nicht auf Computern aktiv wird" - heisst das, ein solches Virus befällt die an die WLANs angeschlossenen Endgeräte (Laptops, Tablets, Smartphones, Kühlschränke ;)) gar nicht und nutzt die WLANs nicht lediglich als Verbreitungsmedium (wobei es sich Zugang zu fremden, gesicherten WLANs über Sicherheitslücken in den Routern verschafft), sondern infiziert die Router selbst (und belauscht dort beispielsweise Datenverkehr), ohne zu versuchen Schadcode auf die angeschlossenen Endgeräte aufzuspielen (und jene Engeräte bekommen daher auch überhaupt nichts von der ganzen Sache mit)?
 
@FenFire: so steht es jedenfalls im Text
 
Doctor! The Bells of Saint John are ringing...
 
Ich sehe da wenig Gefahren. Ja, Router haben Schwachstellen, aber eben nicht alle. Manche von ihnen werden tip-top gepflegt und bekommen regelmässig eine neue Firmware. Andere stehen nur rum und werden nicht gepflegt. Das ist dann zwar blöd, aber ich kann nicht erkennen, wie schlecht gewartete Router top-gewartete Router infizieren können. Der Beweis bleibt bislang aus.
 
@Alter Sack: Welcher 08/15-Internet-User, der seinen Access-Point vom ISP gestellt bekommt und nix mit IT am Hut hat, updatet regelmäßig seine Router-Firmware?? 0,1 % vielleicht? Zudem ist eine 2. Behauptung hinfällig, da die Viren doch nicht erst gucken müssen was für ein Hersteller, Modell und Firmware vorhanden ist. Es ist viel einfacher und logischer alles anzugreifen was gehen könnte. Ein Treffer genügt um reinzukommen....
 
Eine Frage: Der Virus infiziert also die Router und kann von dort aus den Datenverkehr "überwachen". Aber sind diese Daten nicht verschlüsselt (außer bei öffentlichen W-Lans)? Die Sicherheitslücke im Router erlaubt ja dem Virus nur den Zugang, aber zeigt nicht den Klartext des Datenverkehrs an?! ...
 
@gola: Stell Dir einfach vor, dass ein Virus im Prinzip die gleiche Rechte haben könnte wie ein User, welcher auf die Benutzeroberfläche des Routers zugreift und dabei SSID, Schlüssel, Passworte einsehen & ändern kann.
 
WLAN aus. Problem gelöst.
 
@Axel10: Ich hab's denen mal gemailt, das haben die bestimmt noch nicht gewusst.
 
Viren können sich über Netzwerke ausbreiten? Welch bahnbrechende Erkenntnis... <eg>
 
viel heisse Luft im Artikel ohne Substanz. Blah Blah Blah.
Der Military Surveilance Economy Complex lädt ein zum Panikkauf.

Die Herren in England sollen mal bitte proof of concept ihrer hanebüchenen Behauptungen vorzeigen. Des weiteren stellt sich die Frage warum, wenn es denn alles so leicht wäre...ist es nicht schon längst zur totalen Verseuchung auf globaler Ebene gekommen? Panikmache nichts als Panikmache und Profilierungssucht sowie Gewinnstreben der Sicherheitsindustrie. WPA/WPA+ mit 16+ stelligem Schlüssel samt MAC Filter ist nicht einfach mal per aircrack geknackt.
Firmwarelücken sind behebbar. Geräte werden ständig erneuert durch Vertragslaufzeiten, Produktzyklen und Updates. Dazu kommt noch das funktechnische Sachgebiet hinzu von dem die Herren da anscheinend noch nie was gehört haben? Reichweiten,Dämpfungen,Frequenzüberlagerungen,Störeinflüsse..nur weil sich WLAN Router sehen können heisst das noch lange nicht dass die Verbindung stark genug ist um darüber tatsächlich zu connecten.etc.etc.pp. Beim üblichen Gerät ist nach wenigen Metern und mehreren Wänden schon Schluss mit lustig. Zumal ich es für äusserst konstruiert halte, ein Dutzend Wlan Router nebeneinander hinzustellen mit firmwarelücken die man bereits kennt (was nicht der normalfall ist)
und gezielt daraufhin einen Schadcode zu schreiben, der sich dazu auch noch auf den Geräten einnisten kann ohne diese zum Absturz zu bringen , massiv in der Performance zu beeinträchtigen, einen Reset zu überleben usw usw. Das dies alles möglich ist will ich ja gar nicht bestreiten...aber das Szenario ist zu konstruiert.
 
Ja und? Schädlinge können sich theoretisch über WLAN Router verbreiten und sich dann in benachbarten Geräten einnisten, welche die selbe Lücke haben. Und dann? An den angeschlossenen Systemen können sie sich damit noch längst nicht anmelden. Sie können den Router manipulieren, aber was bringt das, von IP Telefon anrufen auf kostenpflichtige Nummern abgesehen? Vielleicht übersehe ich ja was, aber ich sehe da kein wirklich gefährliches Problem.
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