Satya Nadella: Erstes Interview als Microsoft-CEO

Seit Anfang des Monats hat der Redmonder Konzern einen neuen Chef. In seinem ersten Interview als Chief Executive Officer von Microsoft sprach Satya Nadella nun über seine neue Rolle, seine Pläne sowie seine beiden Vorgänger. mehr... Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft

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Tut tut tut und blablabla, dämliches Managergedöns. Der Mann hat einige wichtige Aufgaben, deren (gute) Erledigung über die Zukunft von Microsoft entscheiden kann. Selbst dann, wenn Microsoft im Spielzeuggeschäft doch nicht dauerhaft mitziehen kann (Smartphones, Tablets und der ganze ähnliche Krempel), hat Microsoft immer noch ein Riesengeschäft zu verlieren, nämlich ihr bisheriges (Betriebssysteme für Server und Clients, und sämtliche serverseitige und clientseitige Anwendungssoftware). WENIGSTENS diese Bereiche gilt es, wieder auf Vordermann zu bringen. Ich persönlich komme bestens mit Windows 8 und Windows 8.1 klar, und werde auch mit Windows 8.1.1 klarkommen, mir fehlt da auch nichts. Wenn es aber doch klare, weltweite Mehrheiten gibt, die Windows 8 und Nachfolger wg. der Metro-Vermischung und dem fehlenden, alten Startmenü gänzlich ablehnen, muß es einer Firma, für die einiges auf dem Spiel steht, nämlich ihr bisheriges Hauptgeschäft, wichtig sein, wenigstens dieses zu retten. Gebt endlich nach und gebt Windows 9 mit einer Wahloption heraus, ob man Metro überhaupt mit auf dem System hat, und gebt den Ewiggestrigen endlich wieder ihr geliebtes, altes Startmenü (das früher viele gar nicht benutzt haben, was nicht direkt am Desktop verknüpft war, hat für viele gar nicht existiert) zurück. Allein damit wäre schon viel (zurück)gewonnen. Führt einen vollwertigen Nachfolger für den SBS 2011 ein. Macht wieder eine Enterprise-Edition des Windows Servers. Alles Dinge, über die die ganze Welt wie ein Rohrspatz schimpft und Microsoft stellt sich taub. Das Mobilgedöns können Sie ja weiter machen, läuft ja mittlerweile immer besser, aber Microsoft sollte die bisher wichtigsten Bereiche nicht so leichtfertig auf's Spiel setzen. Das, finde ich, sind vorerst die wichtigsten Aufgaben für den Mann.
 
@departure: Zum "Managergedöns": Das liegt in diesem Fall am speziellen Interview-Format der NYT, das lautet nämlich: "Twice a week, Adam Bryant talks with top executives about the challenges of leading and managing."
 
@witek: War ja auch keine Kritik an Deiner News-Schreibe. Mich interessiert halt nicht, wie, wo und womit der Mann seine Kindheit verbracht hat und wie er seinen künftigen Führungsstil pflegen will. Mir ist wichtig, WAS er tun will und wird. Angesichts dessen, daß mir Microsoft derzeit wie eine chaotische Großbaustelle vorkommt, gibt es meines Erachtens jede Menge wichtigster Dinge zu tun, doch darüber verlieren diese Typen kein Wort, sondern nur über ihr Managerverhalten, und das nenne ich dann halt Managergedöns. Dein Bericht ist natürlich in Ordnung, wie hättest Du das anders schrieben sollen?
 
@departure: Hab ich auch überhaupt nicht als Kritik an mir aufgefasst, sondern wollte nur erklären, warum er über diese Themen spricht und nicht das, was uns Techies eigentlich (mehr) interssiert. Wenn du so willst, dann verteidige nicht ich mich, sondern eher Nadella bzw. die Themen über die er spricht...
 
@witek: Klar, verstehe, wenn solche Themen von ihm erwartet werden ...
 
@departure:
Auch wenn er noch keine konkrete Richtung vorgeben hat, so sind seine Aussagen über seinen Führungsstil doch Aussage genug, die urteilen lassen wie es vermutlich weiter geht. Er will nicht auf alten Gepflogenheiten hängen bleiben, ergo könnte dies bedeuten das Metro weiter verstärkt wird und zwar auf allen Geräten. Er will stärker auf seine Mitarbeiter vertrauen, wenn er so einen Innovator wie Gates neben sich hat könnte dies bedeuten, dass er sich auch stärker mit Innovationen befasst, als nur mit den Kernkomponenten...
 
@GRADY: du hast aber fantasie, er hat damit gar nichts ausgedrückt. mitarbeiter:"auf kündenwünsche eingegehen? das haben wir noch nie so gemacht" oder kunde:"der pc kann nicht online gehen um updates zu machen, er kann nur über einen proxy emails abrufen, das machen wir immer so"
 
Historisch gewachsen :D
 
@-c0br4-: Sprich: "Veraltetes, über Jahre immer mal wieder verschlimmbessertes, konzeptloses Frickelwerk ohne System" ;)
 
@Mowolf: Ich sehe du kennst unser Firmen-Intranet... ;)
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