VG Media soll bald Geld für Text-Snippets eintreiben

Die deutschen Presseverlage haben damit begonnen, die Strukturen zu schaffen, um das Leistungsschutzrecht in der Praxis umzusetzen. Die VG Media soll zukünftig Gelder eintreiben. mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine

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Warum soll Google auch zahlen? Deren Vorgehen ist in Deutschland aktuell durch das Zitatrechts abgedeckt. Mit solch einer GmbH (=>gewinnorientiertend) wird doch sowieso nur Geld eingesammelt und versucht den Profit zu maximieren; und damit sicherlich auch versucht von rechtmäßigen Zitaten finanziell zu profitieren.
 
@TurboV6: hmm ... mal zählen, wieviel Text-Schnippsel jetzt in dem Beitrag zusammenkommen .....
 
@TurboV6: Warum soll Google nicht zahlen? Wenn es doch die Leistung anderer nutzt um selbst Geld zu machen? UND schauh mal da: § 51 UrhG als Generalklausel mit Regelbeispielen! Zitate insbesondere sind zulässig wenn:
1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zu Erläuterung des Inhaltes aufgenommen werden;
2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden;
3. einzelne Stellen eines erschienen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden.

DANACH wirst Du schnell erkennen dass das was Google macht keine Zitate sind.
 
@Kiebitz: weil man sich für Google news AKTIV EINTRAGEN muss und mit dieser Eintragung EINWILLIGT, dass man textsnippets und vorschaubilder KOSTENLOS zur Verfügung stellt.. Das ist doch der Hammer daran. Google selber indiziert für G-News keinerlei Seiten von sich aus. Also wollen die Firmen den Dienst nutzen und dafür noch bezahlt werden.
 
@Slurp: 1. Die o.a. News betrifft nicht nur Google-News sondern auch z.B., Google-Suche mit den erweiterten Hinweisen darin.
 
@Slurp, Kiebitz: das war am Anfang nicht so. Google hat gecrawlt. @Kiebitz: aber Google hat nicht die komplette News verwenden, sondern nur einen einleitenden Absatz. Das Zitatrecht darfst Du dafür verwendet / missbrauchen. Hier gabs erst neulich eine News dazu. Die Medien beschweren sich deswegen, da die Leute nur dann auf die Seite kommen (=> von Google) wenn die News interessant genug ist. Eigentlich sollten die Medien froh sein, denn wenn es Verteiler wie Google nicht gäbe, wäre man erst gar nicht auf den Artikel gekommen. Das sehen die Medien aber nicht ein.
 
@TurboV6 und otzepo und Rulf: In o.a. News wortwörtlich: "... Ziel darin, Google einen Teil der Einnahmen abzunehmen. Dafür forderten die Verlage, dass Suchmaschinen, Aggregatoren und andere Web-Dienste für die Darstellung von Überschriften und kurzer Text-Snippets Lizenzrechte einholen müssen..."! Gaaanz offensichtlich ist hier nicht nur von Google-News die Rede sondern auch von weiteren Google-Diensten. Ihr macht daraus aber immer nur eine Google-News-Diskussion! Ist es aber nicht! Es betrifft auch weitere Google-Dienste, siehe das Zitat aus der o.a. News.
 
@Kiebitz: Und ja nee, ist klar. Das meine Meinung hier nicht mehrheitsfähig ist weiß ich ja schon beim Schreiben. Trotzdem schreibe ich es. Und dass der (Wunsch-)Trend immer mehr dahingehend ist, im Internet alles kostenfrei und rechtefrei zu nutzen (manchmal besser: zu klauen!) ist auch ersichtlich. Aber warum im Internet andere Rechte als im Bereich Nicht-Internet? Wo ist da die Logik?
 
@Kiebitz: spielt doch keine Rolle wie viele Dienste das sind. Auf die Integration kommt es an; und wenn alles rechtlich korrekt ist dann muss man damit leben.
De Zeitungen haben aber Überlebensdruck. Selbst schul bei dem Inhalt teilweise; deswegen versuchen sie es nun über diesen Weg.
 
@TurboV6: Ach? Und Google hat keinen (auf Dauer). Überlebensdruck? Und ich bekenne: Ich lese Zeitungen. Ja! Ich lese noch Druckerzeugnisse und finde das gut!
 
@Kiebitz: ..und wenn man Deine Kommentarhistorie so durchliest ein Anti-Google-Fanboy. Daher hat sich diese Diskussion für mich auch erledigt, da kein neutraler Wortwechsel möglich.
 
@TurboV6: Na! Das sind doch mal Argumente von Dir. Wer ein Google-Kritiker ist bzw. vieles bei Google kritisch sieht mit dem ist natürlich kein neutraler Wortwechsel möglich. Was ist dann bei Dir als Google-Fanboy? Wenn man Deine Kommentar-Historie so durchsieht bist Du ein kritikloser Googlefan! Also ist mit Dir auch kein neutraler Wortwechsel möglich? Dann hätte / hat sich ja tatsächlich diese Diskussion erledigt.
 
@Kiebitz: Wer erbringt hier welche Leistung? Das ist doch wohl die Frage, oder? Nehmen wir mal so an du würdest "Edathy" bei Google eingeben. Welche Leistung entsteht da? 1) Das Bild und "Die SPD will Oppermann halten, die CSU murrt weiter, und die Kanzlerin spricht schon ihr Vertrauen aus. Der Fall Edathy erschüttert die große ..." FAZ->Google ODER 2)Der Leser klickt auf den FAZ Link und liest sich dort den ganzen Artikel durch. Google->FAZ. Wer erbringt hier mehr "Leistung"? Dieses kurzes Zitat oder die so erzeugten Klicks auf den FAZ Artikel?
 
@Lastwebpage: Ohne Vorableistung der Verlage kann Google nichts listen. Ist doch ganz einfach. oder?
 
@Kiebitz: Nicht wirklich... Weil irgendwo werde ich besagten Herrn Edathy ja sowieso finden. Blos dann eben nicht bei FAZ, Spiegel-Online,... sondern bei irgendeiner Nicht-Verlags-News-Seite.
 
@Kiebitz: das ist ziemlich einfach zu erklären. für diese Fragmente kann nicht wirklich Geld verlangt werden, weil sich dadurch die Presseverlage selbst ein Bein stellen würden. Wenn die BILD zB schreibt dieses und jenes hätte die SZ berichtet oder andersrum währen diese Zahlungen fällig. Wenn die Verlage nun gegenseitig diese Gebühren schenken ist es auch möglich, aber Google würde nur noch die Verlage listen die es auch Google gratis erlaubt und die anderen einfach aus der Datenbank werfen. Jetzt kann schon jeder seine Webseiten vor der Indexierung schützen, da nunmal aber die meisten Leser überhaupt nur über Google auf die Artikel kommen um diese zu lesen würden sich die Verlage so nochmal ins Bein schießen, denn weniger Zugriffe auf den Artikel bedeutet weniger Werbeeinnahmen. BILD versucht es mit einem Premiummodell will aber unbedingt von Google gelistet werden, also eine klare Zwickmühle für die Verlage und somit kein Grund für Google Geld zu verschenken. Der nächste schlechte Witz an der Sache ist übrigens noch die geschaltete Werbung auf den Verlagsseiten, nicht nur die Leser kommen von Google sondern auch Google Adsense wird von fast allen eingesetzt, somit wird das Geld für die Redaktionsarbeit schon von Google überwiesen. Eine Lösung für die finanzielle Unterversorgung der Zeitungen/Magazine ist durch kostenpflichtige Zitate nicht in Sicht, andere Ideen der Monetisierung wären nötig. Vergleichen wir es mal mit Zeitungskiosken, das was Google macht ist nichts anderes als eine ausgestellte Titelseite im Aufsteller oder Schaufenster - würde eine Zeitung auf die Idee kommen dem Kiosk diese Gratiswerbung in Rechnung zu stellen? Wer nach dem Lesen der Schlagzeilen und dem fett gedrucktem Text Interesse auf mehr hat liest/kauft das Produkt und liest den Artikel in der Zeitung bzw auf der Homepage des Verfassers, wer sich nicht weiter dafür Interessiert geht dran vorbei - es macht gar keinen Sinn Geld dafür zu verlangen. Vermutlich denken die Verlage/Gerichte Google würde den kompletten Text zusammenfassen und den Nutzern gratis zur Verfügung stellen und somit die Kunden von den Urhebern fernhalten, so ist es aber natürlich nicht. PS: Google News ist vollkommen werbefrei, generiert also nur Klicks für die Verlage und keinen Cent. Google verdient erst an der ggf platzierten Werbung auf den verlinkten Verlagsseiten. Somit ist, wie schon mit dem Kioskbeispiel genannt, Google News eine reine Werbeseite für die Verlage und die Verlage müssen dafür an Google nicht mal Geld bezahlen und wer es nicht wünscht braucht auch nicht gelistet zu werden. Um in den Gelben Seiten zu stehen muss man Geld bezahlen und bekommt kein Geld, das sollten die Verlage doch wohl begreifen können.
 
@Kiebitz: warum soll google für snippets, die nix als ein paar stichwörter sind zahlen?...warum sollte google für einen service, den es kostenlos erbringt auch noch bezahlen sollen?...und wer soll google dazu zwingen diesen service für abzocker zu erbringen zu müssen?...in der vg media sind ja auch keinerlei urheber/leistungserbringer sondern nur verwerter organisiert...
 
Geldgieriges Pack
 
@spacereiner: Und Google will nicht verdienen und ist deshalb kein geldgieriges Pack. Lächerlich!
 
@Kiebitz: Minus nütz nichts. Google ist nun mal kein weltumspannender Wohltäter frei von der Absicht Geld zu machen. Google will Geld machen. Ist doch wohl klar - oder?
 
@Kiebitz: und wegen den tollen übersichtlichen Seiten der deutschen und europäischen Nachrichtenseiten hätte man den Artikel gefunden. Mit Sicherheit - nicht. Ich hör von nem Vorfall, geh in Google, such nach der News und nehm den ersten, zweiten oder dritten Eintrag. Glaubste als Süddeutscher wäre ich freiwillig und ohne Google's Hilfe auf die Seite der westfälischen Dorfzeitung gekommen? Ich denke nicht.
 
@TurboV6: Gibt auch andere Suchdienste als Google. Gibt auch andere Informationswege als mit Suchmaschinen.
 
@Kiebitz: aber insgesamt nicht wirklich viel brauchbare; außer man wendet sich an irgendeine spezialisierte Suche wie WolframAlpha. Aber das ist dann auch nicht mehr Vergleichbar mit Google/Bing/...Konsorten. Insgesamt kannste brauchbare Dienste in westlichen Ländern an nicht mal einer Hand abzählen.
 
@spacereiner: Ich bin ja schon lange für die Wand, aber ich fürchte, dass der Gesetzgeber da nicht mitspielt, weil durch Schmiergelder und Lobbyarbeit selbst involviert.
 
@Memfis: Ja nee, ist klar! Alles per Schmiergelder und Lobbyarbeit und selbst involviert. Die universellen und universalen "Argumente", die immer passen (?), das Schreiben einfach machen und echte Begründungen erspart.
 
@Kiebitz: Vor dem NSA-Skandal wurden wir auch für paranoide Spinner gehalten ... sind sind unserer Zeit einfach voraus ;)
 
@Memfis: Vor dem NSA-Skandal wurden wir auch für paranoide Spinner gehalten...". Von mir nicht. Mir war eigentlich schon immer klar dass wir von verschiedenen Diensten beobachtet / überwacht wurden / werden. Schon deswegen weil ich selbst nachweislich davon betroffen war bis hin zu MAD-Verhören (die sagten: Anhörungen). Aber wir kommentieren hier ja eigentlich über etwas Anderes.
 
@Kiebitz: Eigentlich nicht, denn wie beim NSA-Skandal gehe ich davon aus, dass dieser ganze Korruptionssumpf irgendwann auffliegt. Vermutlich nicht so zentral wie das bei der NSA der Fall war, schließlich läuft das nicht zentral irgendwo zusammen, aber doch in einem solchen Ausmaß, der aufhorchen lässt. Ich bin gespannt und warte.
 
Warum nur Google? Alle Suchmaschinenbetreiber müssten zahlen sofern sie SNippet anzeigen. Und ich würde bei sowas gerne immer mal eine Statistik sehen, wie hoch die Besucherzahlen vor und nachher sind, wenn GOogle sagt. "Okay. Wir sollen zahlen? nein danke. SUchindex entfernt".. ob dann immer noch hohe Besucher vorliegen würden. Würde mich gerne mal interessieren sowas.
 
@StefanB20: Da brauchst du keine Zahlen.
Für einen Deutschen Verlag wäre es der Sargnagel wenn Google die aus dem Index drückt!
 
Am krassesten finde ich immer noch das die Verleger tatsächlich glauben es wäre ein Ausnutzen der Monopolstellung wenn Google die Einträge nach der Zahlungsaufforderung vom Index nimmt. Gibt es irgendwo auf der Welt die Konstellation das der Leistungserbringer für das Erbringen der Leistung Geld bezahlt?
 
@hezekiah: Du kennst das? Vom Huhn und vom Ei? Was war zuerst da? War nicht die Leistung der Verlage VOR der Leistung von Google da? Sonst hätte Google ja diesbezüglich gar nichts zu veröffentlichen. Also ist der (erste!) Leistungserbringer die Verlage. Denn nicht die Verlage kupfern von Google ab sondern Google von den Verlagen. Mal nicht die Reihenfolge verdrehen.
 
@Kiebitz: Andererseits kann man zunächst mal Google nicht zwingen, die Verlage auch im Index zu führen. Beriefen sich die Verlage darauf, Google nutze hier irgendeine Monopolstellung aus, wenn sie die Verlag nicht indizierten, dann erbrächte ja offenbar Google auch eine Leistung, die den Verlagen dann fehlte... also erbringen die Verlage eine Leistung für Google (sie liefern Inhalte), und Google erbringt eine Leistung für die Verlage (es leitet Besucher auf ihre Webseiten). Sollen sie sich gegenseitig dafür Gebühren abrechnen, am besten als Nullsummenspiel ;)
 
@FenFire: Interessanter Gesichtspunkt! Nur hier wird ja überwiegend immer und immer wieder argumentiert Google erbringt Leistung und nicht die Verlage. Und das ist eben falsch, wie Du ja selbst schreibst. Zu Dir mit "Sollen sie sich gegenseitig lizensieren ;)". Ja, warum denn nicht. Bei einem Geschäft auf Gegenseitigkeit ist es doch durchaus üblich miteinander zu verhandeln und für sich das Beste herauszuholen. Auch wird hier immer wieder argumentiert, die Verlage hätten letztlich das Nachsehen wenn sie nicht bei Google (und nicht nur bei Google-News) gelistet würden. Hmmm?! Und wenn nun alle Leistungserbringer wie Verlage, Autoren usw. usw. Google konsequent und gnadenlos mit allen nun ja dank Leistungsschutz-Recht möglichen Wegen die Möglichkeiten entzögen zu veröffentlichen? Was dann? Dann hätte Google nichts darzustellen und zöge den Kürzeren. Deswegen eben gegenseitige Verhandlungen. Verhandlungen! Nicht Drohungen von Seitens Google.
 
Nein, das ist eben nicht falsch. Google erbringt hier eine Leistung. Erbringt der Dienstleister der dich zu einem Angebot zu dem du ohne ihn zu 50% nicht kommen würdest keine Leistung? Google erbringt nicht die Leistung der Herstellung des Textes aber das steht auch garnicht zur Debatte. Google erbringt folgende Leistung: Werbung für den Artikel und Leitung der Leser auf die Seite des Verlages. Um dies zu erreichen wird ein (wirklich ziemlich kurzer) Auszug des Artikels, den der Verlag HÖCHSTSELBST definiert, angezeigt. Die Annahme alle Verlage würden sich da selbst rausklagen ist in etwa genauso als würde es auf einmal keine Werbung mehr geben weil die Firmen der Meinung sind sie würden sich sicherlich auch so einfach verkaufen.
 
@hezekiah: Ja was denn nun? Du:"...Google erbringt nicht die Leistung der Herstellung des Textes ..." Eben! "."... nicht die Leistung der Herstellung des Textes..."! Und warum steht das nicht zur Debatte. Weil Dir das nicht in Deine Argumentation paßt? Ohne diese Texte keine Informationen bei Google. UND ich habe aber auch wirklich nirgendwo geschrieben, Google erbringt keine Leistung. Steht nirgends bei mir! Aber diese Diskussion ist doch letztlich unendlich und bringt auch nichts. Denn der (Wunsch-)Trend ist immer mehr dahingehend, im Internet alles kostenfrei und rechtefrei zu nutzen (manchmal besser: zu klauen!) ist auch ersichtlich. Aber warum im Internet andere Rechte als im Bereich Nicht-Internet?
 
@Kiebitz: Es sind eben keine anderen Rechte als im Nicht-Internet Bereich. Die Verlage konfigurieren ihre Artikel so das die entsprechenden Texte bei Google erscheinen. Um das also auf den Nicht-Internet Bereich umzumünzen: Ich will Werbung machen für mehr Sichtbarkeit und gestalte eine Anzeige. Diese wird dann nach meinen Wünschen in einem Anzeigenblatt veröffentlicht. Google hat hier die Rolle des Anzeigenblattes.
 
@hezekiah: Naja, ich lasse das mal. Ich weiß ja dass meine Ansicht nicht geteilt wird. Aber das mit dem "Anzeigeblatt" ist klasse! Die "Anzeige"-Blätter repräsentieren ja nicht gerade die hohe Kunst der Journalistik. Und die "Anzeige"-Blätter haben in der Regel nur eine relativ geringe Auflage und geringes Verbreitungsgebiet. :->
 
@Kiebitz: Fakt ist das der Auftrag zur Listung in der aktuellen Form von Seiten der Verlage kommt. Warum sollte also Google dafür bezahlen das sie von den Verlagen beauftragt werden ihre die Artikelkurzform so anzuzeigen wie es von den Verlagen definiert wurde? Das du darauf nicht eingehst ist mir klar aber es würde mich interessieren was du darüber denkst. Wäre es so das Google die Webseiten der Zeitungen scannt und sich einfach alles schnappt was da so rumliegt würde ich dir Recht geben das so eine Selbstbedienung nicht in Ordnung ist.
 
@hezekiah: Du: "... das sie von den Verlagen beauftragt werden ihre die Artikelkurzform so anzuzeigen wie es von den Verlagen definiert wurde?..." Falsch! Siehe mal da: https://support.google.com/news/publisher/answer/40249?hl=de&ref_topic=4359865 DA stehen die Bedingungen die Google den Verlagen stellt und nicht umgekehrt. Diese Bedingungen bestimmen das "Auftrittsbild" der Verlage und nicht das was die Verlage wollen. Und Google bestimmt ob und wie es was aufnimmt. Die Verlage haben kein einklagbares Recht darauf! Und bitte nicht die Frage übersehen, ob sich einige wenige Verlage leisten könnten, nicht bei Google vertreten zu sein. Wird hier ja auch oft gern als Argument gegen die Verlage verwendet. Die Marktdominanz von Google ist diesbezüglich herausragend und praktisch ohne echte Konkurrenz. Eben deswegen wollen die Verlage sich ja auch zusammenschließen. Und wenn Google mit diesen Seiten Geld verdient (tut es ja dank Werbung usw.) nach Vorarbeit der Verlage (Nachrichten erstellen, Kosten für Recherche usw. sich auch noch bei Google anmelden müssen) dann kann Google auch gern was zahlen für die "Vorarbeiten" der Verlage. SOOOO! Ich hoffe ich habe nun dargestellt wie ich darüber denke und bin (nochmal) darauf eingegangen. ABER ich weiß auch dass ich hier bei Winfuture mit meiner Ansicht diesbezüglich ziemlich allein dastehe. Das ist ja auch ok. Nur dass andere Meinungen wie die meinige - bei Winfuture nicht ganz so populäre- mit Minus abgestraft werden, halte ich für -hmmmmm, jaaa- neutral ausgedrückt für unglücklich. Eigentlich würde ich es gern schärfer ausgedrückt haben.
 
@Kiebitz: Erstmals gehst du darauf ein das die Verlage selbst ihre Inhalte freigeben. Richtig, es landet nicht alles in Google News nur weil die Verlage es freigegeben haben. Geben die Verlage einen Artikel nicht frei landet er nicht in Google News. Google verdient mit der News-Seite selbst kein Geld da dort keine Werbung angezeigt wird. Nur in der normalen Suche gibt es Werbeflächen. Die prinzipielle Existenz von Richtlinien seitens Google ist meiner Meinung nach kein Problem. So ziemlich jede Seite im Internet auf der fremder Inhalt landen kann hat Richtlininen um sich abzusichern - vom Forum bis zum Kommentarbereich einer Zeitung bis zu Google News.
Mit der Funktion "Editors‘ Pick" können Verlage auch direkt Artikel platzieren. Ansonsten bestimmt unter anderem die Frequentiertheit eines Artikels ob er in Google News sichtbar ist. Sollten einfach alle Artikel angezeigt werden egal wie irrelevant der Inahlt ist?
Wenn die Verlage wirklich an einem konkreten Diskurs interessiert sind dann könnten sie ja auch mal mit Google verhandeln und darlegen wieviel ihnen die gegenseitigen Dienste (falls vorhanden) wert sind. Wenn sich da keine Einigung erzielen lässt dann muss Google dann eben auf die Artikel verzichten und andere Sachen auf der Seite anzeigen.
 
@hezekiah: Ach -irgendwie dreht sich das alles im Kreis. Nochmal: In der o.a. News und bei dem Problem geht es nicht nur um Googles-News. Keine Werbung bei Google-News? : Dann sehe Dir mal gaanz rechts die Spalte an mit: Organic-Foods, mit Zeit- oder Focus- Online-Empfehlung (warum nicht BILD?) ODER gehe mal auf die Rubrik "Meist geklickt" und schon kommt auch jede Menge Werbung inkl. Werbeeinblendungen ODER klicke die Headline der aufgelisteten Themen an UND schon wieder das Gleiche. Also ganz klar: Google-News ist nicht frei von Werbung! Es geht in der o.a. auch um normale Google-Suche und richtig: Da ist Werbung mit der Google Geld verdient. Bezüglich Richtlinien: Damit kann man natürlich auch Einiges steuern / lenken! Google-Suche: Die Such- bzw. Listungs-Kriterien der Google-Crawler bestimmt nur Google und sind nicht durchschaubar. Auch die Frequentiertheit -besser die Bemessung bzw. deren Berechnung- ist umstritten und steht immer wieder in der Kritik. Wer bestimmt welcher Artikel irrelevant ist und unter welchem Gesichstpunkt? Und warum sollen sich nur die Verlage an Google wenden zwecks Wert der GEGENSEITIGen (wie Du ganz richtig schreibst!) Dienste. Warum tat dies Google nicht als es diesen Dienst Begann? Antwort: Google macht immer erst irgendwas und kümmert sich erst anschließend um sich daraus ergebende Probleme bzw. Rechte Anderer. Z.B.: Streetview, Google-Books, Google-Glass usw. usw. ABER wie schon von mir geschrieben: Diskussion ohne Ende und im Kreis, ich habe Minderheitenmeinung-weiß ich ja.
 
Ich bin gespannt, wie die Zugriffszahlen auf die Artikel der teilnehmenden Verlage schmelzen werden, wenn sie plötzlich nicht mehr in jetziger Form in den Suchergebnissen auftauchen.
 
Ab auf den Index mit dem Pack. Google sitzt am längeren Hebel.
 
@monte: Aha! Und wer am längeren Hebel sitzt hat natürlich alle Rechte!? Da bleiben uns ja Gott sei´s gedankt die Geheimdienste noch lange erhalten. Und die haben auch alles Recht dazu. Denn die sitzen am längeren Hebel! Das ist diese Deine gleiche Logik.
 
@Kiebitz: Wäre mir neu, dass Google gegen Recht verstößt, wenn sie jemanden nicht in ihren Suchergebnissen listen. Dann kann die Presse ja immernoch entscheiden, ob sie Google ihre Überschriften vielleicht doch unentgeldlich nutzen lassen, wenn ihre Abozahlen zusammenbrechen. Nennt man einen Deal. Bisher bot Google seine Dienste an die Presse kostenlos an und umgekehrt auch. Jetzt will die Pressen kohle für "ihre unglaublich wertvollen Überschriften", dann kann Google jaab nun auch für das Listen von denen Geld verlangen. Und ich weiß wer ohne den anderen Yberleben kann und wird und wer nicht. Deswegen sitzt Google am längeren Hebel. Mit Recht hat das doch gar nichts zu tun.
 
@monte: Zum X-ten mal: Es in der Winfuture-News hier geht nicht nur um Google-News. Die Presse will nicht nur für"...ihre unglaublich wertvollen Überschriften...Kohle...", wie Du so provokant schreibst. Sondern hinter den "..."unglaublich wertvollen Überschriften..." stecken ein Haufen Arbeit und Kosten für z.B. Recherche, Aufbereitung für Druck und / oder Online, Korrespondenten usw. usw. Ohne dieses keine "...unglaublich wertvollen Überschriften..." und ohne dieses keine Darstellung bei Google. Ist das soooo schwer zu verstehen?
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