Linux in München: "Alles super" oder doch nicht?

Die Umstellung von rund 15.000 PC-Arbeitsplätzen auf das freie Betriebssystem Linux hat die Stadt München Ende 2013 abgeschlossen. Doch die Entscheidung ist nach wie vor umstritten, selbst unter jenen, die seinerzeit dafür gestimmt haben. mehr... Linux, München, limux Bildquelle: LiMux Project Linux, München, limux Linux, München, limux LiMux Project

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Selbst Schuld. War doch klar, das die armen Angestellten die täglich mit dem Mist arbeiten müssen, den ganzen Quatsch ausbaden müssen. Der Bürgermeister und Co. nutzen natürlich Win7 und nicht Linux. Mal sehen, wann sie wie geprügelte Hunde wieder zu MS zurückkriechen.
 
@joe2077: Der geprügelte Hund ist dann in dem Fall der Bürger, von dessen Steuergeldern der ganze Hin- und Her-Quatsch finanziert wird. Statt Geld gespart wird letzten Endes doch nur wieder Geld sinnlos verpulvert.
 
@jigsaw: schon allein die Migration war ein hin und her dass sich kaum ein privatwirtschaftliches unternehmen so hätte leisten können
 
@0711: ich würde gerne mal eine (korrekte) Aufrechnung aller Kosten für das Projekt sehen. Dann sollte man einfach mal gegenrechnen wie lange man hätte davon die Lizenzen bezahlen können.
 
@skyjagger: frommer wunsch, letztlich wohl aussichtslos weil sich beide seite "schön rechnen"
 
@0711: ja das befürchte ich auch. Aber wäre doch trotzdem ganz interessant :D
Ich denke (ohne es zu wissen) das MS hier wesentlich günstiger ist. ABER auch nur weil es bereits etabliert ist. Wenn Linux sich genauso Anwenderfreundlich gestalten würde, würde das sicher anders aussehen.
 
@skyjagger: wie man es dreht und wendet ist es in beiden fällen eine Milchmädchenrechnung. Auch ein Umstieg von XP auf Vista, Win7, Win8, Win8.1 und Win9 ist mit enormen Migrationskosten verbunden und die alte Software funktioniert teilweise auch nicht mehr. Was aber das wichtigste ist, wenn man auf Linux umsteigt muss man die durch gesparte Lizenzen frei gewordenen Gelder einsetzen um davon Administratoren, Ansprechpartner und Programmierer einzustellen, das ist das A und O wird aber gerne vergessen, zB Tirol hat da alles richtig gemacht beim Umstieg und hat durch freie Software Arbeitsplätze geschaffen anstatt dieses Geld Microsoft zu überreichen und dann noch Drittanbietersoftware kaufen zu müssen. Die Folgekosten fallen bei Linux, wenn man es richtig anstellt, niedriger aus. Wenn eine Stadt den Alleingang macht und dann feststellt zB keine Anbindung mehr an die Datenbanken vom Einwohnermeldeamt hat ist das schon traurig und typisch für Deutschland. Bei mir in der Stadt haben die Polizeidienststellen auf vielen Rechnern Linux. Wenn man das System nur als bessere Schreibmaschine verwendet ist das Betriebssystem irrelevant, in den Arbeitsämtern/Jobcentern wär es auch Wurst was da installiert ist, da alles im Browser stattfindet und sonst nur ein Textverarbeitungsprogramm benötigt wird. Da machen Microsoftprodukte mehr Arbeit, wenn veraltete Hardware ausgetauscht werden muss, da ein neues Windows darauf nicht mehr laufen möchte und sich unterschiedliche Versionen nicht ohne administrative Tätigkeit (zB wegen der Verschlüsselung) im Netzwerk finden. Es dauert natürlich bis es sich rechnet, aber die MS-Lizenzen und Programme von Drittanbietern sind schon wirklich sehr teuer, für das Geld kann man es eben auch selbst machen, wenn man das nötige Know How hat - und hat dann Arbeitsplätze im eigenen Land geschaffen anstatt von einem US-Unternehmen abhängig zu sein.
 
eines der besten IT Projekte um Geld zu verbrennen. In der Schweiz oder Österreich?!, sind sie nicht ohne Grund zurückgerudert zu MS. Linux kann man nur bedingt als VerwaltungsOS einsetzen. Es würde sicherlich funktioneiren wenn das ganze land linux nutzen würde aber macht es nicht.
 
@Odi waN: das was hier "angeprangert" wird ist lediglich das "Gewohnheitstier", nicht das Produkt ansich.
 
@0711: ich denke auch das Produkt an sich, denn Linux hat einfach nicht die Software für so was. Diese wurde in den meisten Fällen (vor Jahren) für Windows geschrieben.
 
@0711: Kennen ja alle von Windows 8:)
 
@Odi waN: Nicht das ganze Land braucht Linux, sondern man setzt Software ein die Plattformübergreifend ist. Wenn die vorher mit MS-Office gearbeitet haben, gibt es schon ein Problem: MS-Office ist nämlich nicht kompatibel zu anderen OS. Vor allem MacUser wissen das. Von MS ist das so gewollt. Siehe auch Office 365. Der Knackpunkt ist hier wirklich nur MS. Das es auch anders geht zeigen die OpenSource-Office-Programme. Hinzu kommt, dass MS absolut kein OpenSource-Verfechter ist. So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Was München betrifft: dilettantische Vorausplanung - sonst nichts. Sowas probiert man vorher aus und stellt nicht gleich alles auf einen Schlag um und macht sich hinterher erst Gedanken um den rest der Welt. Aber wahrscheinlich hat man sich blenden lassen von Opensource und kostenlos. Das der ganze Mist aber auch kompatibel und anpassbar sein muss und auch von irgendjemanden geplant und installiert werden muss, hat man wohl glatt "vergessen" (eher wohl unterschlagen). Von Schulungen der Mitarbeiter mal gar nicht zu reden. Da gings wieder mal nach dem 3-Mach-System: Nun machen sie mal, sie machen das schon, sonst mache ich ihnen einen. Und jetzt ist man gerade beim Einlauf verteilen.
 
@LastFrontier: Naja man muss aber eben auch ankreiden dass z.B. die beiden "standardisierten" officeformate beide nicht gerade das gelbe vom ei ist, das von der oss Fraktion verfechtete Format ist in einer für den Datenaustausch untauglichen Fassung Standardisiert weil unvollständig (und MS unterstützt diese vollumfänglich, die oss Software nutzt es schon gar nicht mehr - wenn man dann nicht auf einen Standard setzen kann auf was sonst?), die MS Variante ist vielen zu komplex. Die OpenSoure Office Programme haben da aus eigenen Stücken ein recht mageres und wildes bild abgeliefert, ob ich mich da dann von einem os oder von einer Anwendung abhängig mach sehe ich dann wirklich als 0 gewinn. München hat nicht alles auf einmal umgestellt - sie hatten sogar recht lange vorausgeplant und viele Programme abgenommen und im Testbetrieb in den Abteilungen. Das Problem ist hier aber wie bei allen größeren Migrationen, es wird nicht penibel drauf geachtet wie die Abteilungen - die eh schon überlastet sind - das neue Programm testen bzw überhaupt nutzten aber anders hätte auch die kostenplanung nicht gepasst und so dreht man sich im kreis :D
 
@0711: Ich sehe das auch gar nicht so eng. Langfristig ist es der kostengünstigere Weg.
 
@LastFrontier: Da war gar nichts kostenlos, im Gegenteil. Der Nürnberger Anbieter durfte sogar nachdem das MS Angebot auf dem Tisch lag nachbessern....weil teurer!
 
@FrankZapps: Da wäre ich vorsichtig. Ich war selbst im Vertrieb für ein grosses Unternehmen. Und da haut man einem Mitbewerber schon mal ein Angebot unter dem EK hin. Oder man gibt einen Bonus oder sonstige "kostenlose" Inklusivleistungen. Schon alleine aus Prestigegründen. MS ist da schon sehr gut drin. In dieser Grössenordnung wird mitanderen Bandagen gekämpft als beim Einzelhändler um die Ecke mal 3% Skonto rausbetteln.
 
@LastFrontier: Aber nicht nachdem !! die Ausschreibung bereits gelaufen war!
 
@LastFrontier: Limux war keineswegs planlos und auf einen Schlag umgesetzt. Das ganze lief 10 Jahre lang und war sehr ausgiebig geplant. Das Problem war aber, dass die Software nicht so einfach umgestellt werden kann. dadurch war sehr viel Entwicklungsarbeit notwendig. So wurde das Projekt leider auch immer teurer und langwieriger. Wenn man sich die offiziellen Berechnungen des Linux-Projektes anschaut, dann sieht man, dass es finanziell schön gerechnet werden musste. Man hat z.B. Kosten für das Planungsteam nicht mit eingerechnet oder Kosten für Hardware-Neubeschaffung bei Windows als Minus angerechnet, aber bei Linux nicht da es im Rahmen des "normalen Lebenszyklus" neu beschafft wurde. Aber der Einsatz von OpenSource-Software ist natürlich sinnvoll.
 
Wäre nicht die erste Stadt die wieder zu Microsoft wechselt. Microsoft hat den Schampus bestimmt schon bestellt. xD
 
Das eine Umstellung Geld kostet, war von Anfang an klar. Auch eine Umstellung von Linux zu Microsoft würde Geld kosten, das sollte man nicht vergessen. Das es auch zu Problemen und Schwierigkeiten kommt, war auch klar. Gibt kein IT Projekt, wo es nicht so wäre... Und trotzdem eine gute Entscheidung! Man hat sich aus den Fesseln von MS befreit, spart die Lizenzkosten und kann diese in die Entwicklung und Wartung von Software investieren. Diese wird zu allermeist von lokalen (oder zumindest deutschen) IT Firmen realisiert. Das Geld bleibt also in der Stadt bzw. im Land. Dass auch das Geld kostet, ist logisch. Hier wäre wünschenswert, dass sich viele Städte zusammenschließen. Bis das allerdings Realität wird, wird noch einige Zeit vergehen...
 
@Puncher4444: Man begibt sich aber dann in die Fesseln der kleinen IT Firmen. Ob das besser ist, glaube ich jetzt einfach mal nicht. Denn geht die Firma pleite, wars das mit der Softwarepflege. Und man muss halt auch noch warten, bis die Software überhaupt mal fertig ist.
 
@FatEric: Ja und Nein! Man kann Software beispielsweise als OpenSource ausschreiben. Für deren Entwicklung und (vor allem) Wartung man bezahlt. Es gibt Mittel und Wege, dem entgegen zu wirken. Und der große Vorteil bleibt, das Geld bleibt letztendlich "in der Nähe". Das wiederum bringt höhere Gewerbesteuern und letztendlich auch mehr Arbeitsplätze (die wiederum natürlich auch Lohn-, Umsatz etc. -Steuer bezahlen). Meiner Meinung nach besser, als einem amerikanischen Konzern das Geld in den Rachen zu werfen, der mit allen (legalen) Kniffen versucht in Europa Steuern zu sparen (und hier machts die Größenordnung). Wie gesagt, der Umstieg kostet Geld, dass ist nun einmal so... Langfristig zahl sich das meiner Meinung nach aber aus.
 
@Puncher4444: Zu dem Thema "das geld bleibt in der Nähe": Microsoft ist einer der größten Steuerzahler im Raum München. Und die 2700 Angestellten wohnen ebenfalls wohl meist in der Region und zahlen ihre Steuern dort. In 2016 zieht Microsoft sogar richtig in die Stadt München und wird einer der größten Steuerzahler der Stadt. Aber unabhängig davon überschätzt Du glaube ich die Lizenz-Kosten für Software. In den meisten Projekten liegt sie im niedrigen einstelligen Prozent-Bereich. Eine Office Professional Plus-Lizenz kostet bei Cancom 59,78 Euro für öffentlichen Dienst, Limux rechnet aber mit 280 Euro (15.000 Lizenzen = 4,2 Mio. Euro). So kommt man natürlich schnell auf profitable Zahlen...
 
@Nunk-Junge: Naja, in Deutschland wird aber nicht wirklich entwickelt, in Deutschland (bald München) sitzt hauptsächlich der MS-Vertrieb. Lizenzgelder gehen einen überaus schlauen Weg über Dublin nach Redmond (zwecks der Steuer und so...). Des weiteren würde ich MS mit 2700 Angestellten nicht als einen der größten Steuerzahler im Raum München bezeichnen. Denn dort wird wie schon beschrieben kein Geld umgesetzt. Selbst wenn du mit deinen 60€ rechnest (dazu kommen noch die Lizenzen für Windows -> auch die Serverlizenzen) kommst du auf einen Menge Geld, was lokal investiert werden kann. Und dadurch bleibt das Geld wirklich in der Region. Wie ich schon sagte, dass eine Umstellung an sich Geld kostet ist logisch. Das wäre beim Weg anders herum (Linux -> Windows) ebenso. Langfristig löst man sich von einem ausländischen Unternehmen, fördert die heimische Wirtschaft und spart dadurch immer noch Geld. Dass das nicht von heute auf morgen geht, sollte jedem normal-denkenden Menschen klar sein.
 
@Puncher4444: Klar kosten die Lizenzen geld, aber wenn man zum Beispiel Personalkosten dagegen hält, dann sind diese gering. Für Limux wurden 18 neue, unbefristete Stellen geschaffen, dazu 3 weitere, unbefristete in das Projekt versetzt und dazu 5 befristete Stellen geschaffen. Insgesamt wurden für Personalkosten im Limux-Projekt 12,6 Mio. Euro genehmigt. Das stellt alle Lizenzkosten weit in den Schatten. Kosten für Schulungen, Projektdurchführung, Software-Umstellungen, etc. sind da noch nicht drin und sind noch weit höher.
 
@Nunk-Junge: Nochmal: Ein Umstieg kostet einfach immer Geld! Egal von wo nach wo. Was denkst du warum die meisten SAP Kunden auf "Lebenszeit" bei der SAP bleiben? Und trotzdem halte ich es für richtig und wichtig, dieses Geld zu investieren. Denn sicher, dieses Geld was jetzt für die von dir angesprochenen Stellen ausgegeben wird, kommt hinten herum zu einem guten Stück wieder rein (Mitarbeiter zahlen Steuern, Lebenshaltungskosten, Kino/Theater/Freizeit etc.). Das ist letztendlich Geld, was um die Ecke rum ausgegeben wird. Kein Geld, was zu 90% nach Redmond wandert. Mal abgesehen von div. anderen Vorteilen, die OSS mit sich bringt.
 
@Puncher4444: Zitat: "Hier wäre wünschenswert, dass sich viele Städte zusammenschließen" - ist längst passiert. Schon seit mehreren Jahren stellt die Stadt München Programmierer ein, die Software, die in der öffentlichen Kommunalverwaltung benötigt wird, und die es bislang für Linux nicht gibt, nachzubauen. Die Stadt München hat auch andere Kommunen "eingeladen", sich an dem Projekt zu beteiligen und an den bereits erlangten Kapazitäten hinsichtlich Linux zu partizipieren. Problem: Bislang hat keine andere, große bayerische Stadt ernsthaftes Interesse gezeigt (Nürnberg wäre z. B. so ein Kandidat). München steht nach wie vor allein auf weiter Flur und kämpft allein weiter. Und daß das jetzt, nach immerhin 10 Jahren, hier und da immer noch ein Kampf ist, haben mir schon verschiedentlich einige wenige User, die bei der Stadt München arbeiten, bestätigt, wobei dies Ausnahmen sein sollen, man müßte halt einfach mal alle befragen, im Großen und Ganzen scheint das jetzt O.K. zu sein. Ein Schritt komplett zurück zu Microsoft würde die ganze Kohle der letzten 10 Jahre nochmal kosten.
 
@departure: Ja, das ist ja genau das Problem was ich meine. Hier müssten sich einfach mehr Städte beteiligen. Ich denke, die Gunst der Stunde ist nach der Snowden-Affäre eigentlich ideal, um von einem amerikanischen Konzern wegzukommen. Es gibt den deutschen Städtetag, hier könnte man beispielsweise einen Fond gründen. Berlin-Brandenburg hat bereits vor einigen Jahren beschlossen, zukünftig ausschließlich offene Software einzusetzen. Hier müsste meiner Meinung nach viel mehr zusammen gearbeitet werden. Öffentliche Verwaltungen arbeiten ja alle meist nach dem gleichen Prinzip. Dort gibts häufig die gleichen Anforderungen an Software. Hier könnte man gebündelt das Geld investieren, was sich dann letztendlich für alle auszahlt. Aber wie gesagt, dass ist in einem föderalen Land wahrscheinlich Wunschdenken!
 
@Puncher4444: Hhmmm, man könnte auch "mixen". Der Bundestag setzt auch seit über 10 Jahren auf Linux, aber nur auf Serverseite. Die Clients kriegten damals Windows XP (jetzt vermutl. Windows 7), alle serverseitigen, typischen Dienste wurden jedoch auf Linux gebracht.
 
@departure: Na ja wenn unser geliebte Bundestag etwas macht muss es noch lange nicht gut sein. P.S. Edathy hat seine Filmchen auch über die Bundestagsserver bezogen!
 
@FrankZapps: Hab' ich ja auch nicht behauptet, war bloß ein Beispiel. Und Linux schützt nicht vor KiPo, wie und warum sollte es? Trotzdem bin ich sicher, daß man viele zentrale Serverdienste mit Linux genauso gut wie mit Windows bedienen kann. Das einzige, was ich mir nicht antun würde, wäre ein Linux-Fileserver mit einem Samba, das NTFS nicht richtig durchreicht, das hab' ich schonmal erlebt, Katastrophe. Da half nur, alles auf 7-7-7 zu setzen, was eigentlich ein Horrorszenario ist.
 
@Puncher4444: Wie willst Du denn bitteschön von US-Konzernen wegkommen? Drucker, CPUs, Scanner, GraKas und dergleichen aus deutscher Produktion kaufen? Geht ja wohl schlecht. (Ist nicht aus Vorwurf gemeint.)
 
@Michael41a: Von MS wegzukommen ist schon mal ein großes Stück Arbeit. Und wenn man die Chance hat, die hiesige Wirtschaft zu stärken, sollte man dies auch tun. Das man in absehbare Zeit nie ganz von amerikanischen Unternehmen wegkommen wird, sollte klar sein...
 
@Puncher4444: Wie willst Du denn die heimische Wirtschaft stärken? Das geht im EU-Raum nicht. Ein öffentliches Projekt muss EU-weit ausgeschrieben werden und Du kannst Dich drauf verlassen: irgendwo in den Karpaten findet sich eine Klitsche, die günstiger ist als der günstigste Betrieb in/um München.
 
@Milber: Naja, die Verwaltungen sind verpflichtet, die günstigsten Angebote zu bevorzugen. Nicht die billigsten. Das ist ein Unterschied. Und ich glaube, gerade bei Wartungs-Thematiken wird man keine Firma aus Weißrussland nehmen, sondern eine, die irgendwo in der Nähe sitzt.
 
@departure: Aber das ist doch auch irgendwie irrsinnig. Es gibt ein System, welches funktioniert und ersetzt es dann durch ein anderes. Warum tut man sowas? meistens um kosten zu sparen. Aber da bin ich mir ehrlichgesagt nicht sicher, ob man da wirklich was sparen kann. Softwareentwickler wollen auch bezahlt werden und wenige braucht es da auch nicht. Also ich bin ja nicht gegen so eine Umstellung, nur das man jetzt erst der ansicht ist, da gibts probleme die man vorher nicht so vermutet hat... ich weiß ja nicht.
 
Der ganze Vorgang liegt weniger an Linux direkt, als durch das wechseln an sich.
 
@Thaodan: An Linux und den Programmen liegt das mit Sicherheit nicht.
 
@LastFrontier: Die Programme würde ich da nicht ausnehmen...denn die sind in summe das größte Problem bei großen Migrationen und muc ist hier nach allem was man hört keine ausnahme
 
Das war doch absehbar. Man spart halt jetzt ein haufen Geld für die Lizenzen aber zahlt anderswo gewaltig oben drauf. Viele aufgaben brauchen länger und die angesprochenen Schnittstellen programmieren sich auch nicht von alleine. Jetzt kann man zwar stolz verkünden, Microsoft keine Lizenzgebühren mehr bezahlen zu müssen, aber das Geld bekommt jetzt halt ein anderer. Eine Heterogene IT Landschaft hat schon immer Probleme verursacht. Für jedes Anwendungsgebiet gibts halt einfach das passende Betriebssystem. Und für einen 0815 Büroangestellten, der oft Dateien mit anderen austauschen muss ist das eben Windows mit Office. Fertig!
 
@FatEric: Kommt darauf an, woran es denn nun wirklich liegt. Es liegt nicht an den Fileservern, nicht an den Mailservern, nicht an den Webservern und auch nicht am Verzeichnisdienst. Auch Office sollte mittlerweile kein Thema mehr sein. Das geht alles einwandfrei mit Linux, vielleicht sogar auch mal besser als mit Windows. Nein, es liegt ausschließlich an Fachsoftware, also Behördensoftware, für die es einfach keine Linuxversion gibt. Und wenn anderswo nicht stärker nach Linux verlangt wird, werden solche Versionen für Linux nicht kommen. Der größte bayerische Ausrüster mit Software für Kommunen, die AKDB (www.akdb.de) konnte vor 12-13 Jahren noch Unix (i. V. m. Informix), aber seitdem eben nicht mehr, da die Kunden immer stärker nach Windows verlangten. An Linux liegt es nicht, sondern am restlichen Softwaremarkt. und das sage ich ehrlicherweise als eingefleischter Microsoft-Fan.
 
@departure: Das Hauptproblem sehe ich beim typischen Büroangestellten, der von daheim aus Windows kennt. Der Mail und Fileserver darf gerne Linuxbasiert sein. Aber gerade in solchen Büros werden halt auch mal Excel, Word und Powerpointdokumente verschickt und meine Erfahrung ist eben, dass es da echte Probleme mit Fremdsoftware gibt. Das ist zwar oft die Schuld von Microsoft, aber wenn man das weiß, muss man damit auch rechnen.
 
Ganz unrecht hat die gute Frau zumindest nicht. Die aktuelle LiMux Ausgabe basiert auf einer Ubuntu LTS - allerdings gibts für diese schon keinen Support mehr. Nach der Umstellung ist also vor der Umstellung und an sich wäre bei allen (!) LiMux Clients jetzt ein Dist-Upgrade erforderlich. Das kostet zwar keine Lizenzkosten, aber Geld kostet es trotzdem. Hätte man auf Windows gesetzt und zum damaligen Zeitpunkt auf Windows 7 umgestellt, hätte man noch bis 2020 Support bekommen und dann in der Zeit davor langsam auf ein neueres Windows migrieren können.
 
@der_ingo: Naja, frag dich mal wieviele Verwaltungen noch über April 2014 hinaus auf XP sein werden und wieviele noch mit Windows 2000 arbeiten bzw. wann diese umgestellt haben. Die Problematiken hast du überall...
 
@Puncher4444: Stimmt, bei meinem ehemaligen AG lief bis vor 2 Jahren noch ein NT4.0-Server.
 
@der_ingo: Ein Upgrade auf einer höheren Version von Ubuntu ist allerdings auch nicht so kompliziert als ein kompletter Betriebssystem Tausch...
 
@der_ingo: Ich weiß ja nicht ob du schon mal ein Update von einer Linux LTS Version auf eine neure durchgeführt hast, aber das kannst du nicht wie bei Windows vergleichen. Beim in München eingesetzte Ubuntu dauert das eine halbe Stunde und man hat danach weiterhin seine bisherigen Programme, Konfiguration und Dateien. Ganz anders zu einem Update von Windows XP.
 
@curl: ja, habe ich. Auch wir setzen an ein paar Stellen Linux Systeme ein, wo es sinnvoll ist. Wenn man tatsächlich direkte OS Upgrades machen würde (was man im Firmenumfeld wohl kaum macht), geht das bei Windows auch - nur halt immer von der Vorgängerversion. XP als Vorvorvorgängerversion ist da raus.
 
@der_ingo: Von Windows XP kann man nicht auf Windows 7/8 updaten, ich kann aber heute noch von einem Ubuntu 6.10 auf ein Ubuntu 14.04 updaten. Während nach einem Windows Update von z.B. Windows 7 auf Windows 8 immer die Programme neu installiert werden müssen, ist das bei Ubuntu nicht erforderlich. Der Aufwand eines Updates ist bei Ubuntu, wie auch generell für die Wartung geringer als unter Windows. Deswegen muss jetzt nicht jeder Linux einsetzen, wer Windows einsetzt kann dies ja tun. Es wäre nur ziemlich dämlich von einer besseren Lösung wieder auf eine schlechtere zu wechseln, nur weil eine Politikerin drigend ein Profilierungsmöglichkeit benötigt.
 
@curl: du kannst genausowenig direkt von einem historischen Ubuntu auf ein aktuelles updaten wie von XP auf ein Windows 8.1. Und natürlich bleiben bei einem Update von Windows 7 auf 8 alle Programme installiert.
 
Die Migration in München ist ein voller Erfolg - das Problem das die gute Frau Politikerin hat ist, das nicht die Grünen den Erfolg für sich verbuchen können - in München ist nämlich gerade Wahlkampf... das kleine Detail sollte man beachten. Und das "Anwender" meckern wenn sich was ändert, sollte jeder der in der IT arbeitet wissen - das Geheule wäre beim Umstieg auf Win8 gleich groß, wenn nicht sogar größer - das hat absolut nichts mit Linux, Windows oder sonst was zutun... es ist schlichtweg die faulheit der User sich an was neues zu gewöhnen. (um gottes wille, der "ok-knopf" ist jetzt links, statt rechts - die Welt geht unter...).
 
@brukernavn: Sorry, Du redest einfach nur Unsinn. Probleme sind zum Beispiel die über 300 Fachverfahren und automatisierte Workflows. Du solltest Dich informieren, bevor Du von Sachen redest über die Du nichts weißt und sie nicht einmal gegoogelt hast.
 
Zufall?

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/neue-deutschland-zentrale-microsoft-zieht-nach-muenchen-1.1813100
 
@lesnex: Naja, von Unterschleißheim nach München ist es mit dem Auto kaum mehr als ein Steinwurf, ich denke, das ist wirklich Zufall. Kein Zufall war, daß Ballmer damals, in 2003, als die Entscheidung für Linux fiel, extra seinen Urlaub unterbrochen und bei den Münchner Stadtvätern vorgesprochen hat. Gebracht hat's nichts, war eine Entscheidung der Legislative, gegen die selbst der OB nichts hätte ausrichten können, Beschluß ist Beschluß. Ballmer soll sogar das Rabattheft gezückt haben - hat nichts genutzt. Ich bin hier sicher, daß die Linux-Aktion bis heute keinen Pfennig gespart hat, aber immerhin hat man sich aus den Fängen von Microsoft befreit (wem's wichtig ist), was Ziel und politische Vorgabe der Aktion war.
 
Was München an Lizenzkosten gespart hat geht für Programmierung, Anpassung und Support von Linux drauf. Jetzt sitzen sie auf ihrer Linux-Insel fest. Ganz großes Kino...oh man tut das weh...
 
@alh6666: Komisch das alle das Projekt loben, bis auf eine Kandidatin, die verzweifelt eine Profilierungsmöglichkeit für ihren Wahlkampf sucht.
 
@curl: Kennst du alle die damit zu tun haben? Auch alle User? Seien wir uns doch mal ehrlich: Linux ist ne Frickelbude und von der Usability weit hinter Windows oder Mac OSX. Ein Linux-User ist immer ein Masochist. Ich hab mich mit Linux auch viele Jahre meines Lebens beschäftigt. Heute benutze ich sowohl bei Clients als auch Servern nur noch Windows oder Mac OSX.
 
@alh6666: Kennst du alle die damit zu tun haben? Auch alle User? Seien wir uns doch mal ehrlich: Windows ist nen Haufen schlecht programmierter Treiber und von der Usability weit hinter Linux oder Mac OSX. Ein Windows-User ist immer ein Masochist. Ich hab mich mit Windows auch viele Jahre meines Lebens beschäftigt. Heute benutze ich sowohl bei Clients als auch Servern nur noch Liniux oder Mac OSX .... wie wäre es mal mit Fakten statt dummen Gelaber? Welche Oberfläche meinst du überhaupt Gnome 2/3, KDE 3/4, Unity, Mate, ... ah sowas scheinbar hast du doch nicht so viel Ahnung, wie du glaubst ^^ ... sieht echt unbenutzbar aus http://youtu.be/LjCN_sbc1t4 /ironie off
 
Ist halt ein Henne-Ei-Problem. Solange nicht ausreichend Menschen (Behörden) Linux benutzen, werden eben nur wenige Anwendungen auf Linux portiert und dann wiederum kann man es nur mit den beschriebenen Schwierigkeiten nutzen. Auf der anderen Seite schießt sich Microsoft mit der furchtbaren Windows8-Usability gerade selbt doppelt in beide Knie. Das sollte man als staatliche Stelle nicht auch noch mit dem Kauf teurer Lizenzen unterstützen.
 
@Karmageddon: In der Verwaltung gibt es sowieso den Trend, dass neue Software webbasiert ist. Das Problem sollte also nicht so groß sein, wenn man nicht auf jahrzehnte alte Software setzt.
 
Die Entscheidung ist völlig verkehrt gelaufen. In der Industrie wird ein Pflichtenheft erstellt, und dann wird das Software- Paket gesucht, welches für die gestellte Aufgabe mit allen Nebenbedingungen optimal ist. Jetzt erst wird geschaut, ob es beim Betriebssystem einen Freiraum für Wünsche gibt. Hier wurde einfach ein Betriebssystem gewählt, und dann versucht, funktionierende Anwendungen nachzubilden. ...Kopfschüttel... (Jetzt fehlt nur noch ein copyright- Verstoß)
 
@AWolf: Naja so kann man das jetzt nicht sagen. Die Realität ist, dass eine extrem lange Planung gemacht wurde und das Projekt jetzt nach 10 Jahren zu Ende geht. Da der bisherige Bürgermeister von der SPD das Projekt unterstützt hat, versucht die Kandidatin Nellinger sich mit dagegen sein zu profilieren. Nachdem die jungen Grünen ihr eins auf den Deckel gegeben haben und ihre Argumentation ins lächerliche gezogen haben, ist sie zurückgerudert. Selbst die FDP ist für das Projekt, eigentlich gibt es in München nur mit der CDU die einzige Partei, die gegen das Projekt ist. Kleine Randbemerkung, die Frau Nellinger wollte sich auch schon mal als Erfinderin des Carsharings feiern lassen. Solchen Leuten kann man nicht jedes Wort für bare Münse nehmen.
 
@AWolf: so ist das, wenn solche Entscheidungen politisch getroffen werden und nicht pragmatisch.
 
@der_ingo: Deswegen soll jetzt aus rein politischen Gründen wieder zurückgewechselt werden, nachdem man mit der Migration endlich fertig wurde?
 
@curl: wenn die politische Entscheidung damals sich heute als falsch herausstellen sollte, dann muss man sie wohl korrigieren.
 
Die haben über 10.000 Arbeitsplätze auf ein über 10 Jahre neueres System migriert und dabei auch viel vereinheitlicht und umgebaut. Ein solches Projekt tut fast immer irgendwo irgendwem weg, egal ob Linux oder Windows.
 
@Doso: Nein, wenn jetzt Berlin von XP auf W8 umstellt, merkt das gar keiner, die Mitarbeiter werden jubeln, und kosten tut es auch weniger, weil man ja beim Weltmarktführer bleibt, keiner umgeschult werden muss, und man noch dazu inkompatibel zu München bleibt. ^^
 
@OttONormalUser: Wenn jemand eine Umschulung braucht, weil von XP nach Win 8 (oder von Word auf Writer) gewechselt wurde, dann sollte man sich überlegen, ob dieser Angestellte für den Job überhaupt genügend Grips im Kopf hat. Eventuell wäre für diesen Angestgellten Laufburschenarbeit besser geeignet. Kein Privatuser rennt zur Volkshochschule und belegt Kurse, wenn er sich ein Programm-Update/-grade holt.
 
@Michael41a: Natürlich brauchen Nutzer eine Schulung wenn es von XP auf Win7 geht. Sowas wirkt Wunder für die Akzeptanz der neuen Software.
 
@Michael41a: lol von XP auf Windows 8 brauch man also keine Schulung? Sorry ich bekomm mich gerade nicht mehr ein, selbst von XP auf Windows 7 muss massiv geschult werden. Du warst wohl noch nie in einem größerem Unternehmen oder einer größeren Einrichtung, sei es jetzt Verwaltung oder Universität.
 
Ich frage mich, wie man auch nur eine einzige Behörde mit Windows arbeiten lassen kann, wo Microsoft ein amerikanisches Unternehmen ist und Windows daher so programmiert und kontrolliert wird, wie NSA und Co. das verlangen. Ich persönlich würde auf der Stelle jeder Behörde jeglichen Internetzugang kappen, wenn sie Windows-Rechner verwendet, weil die Gefahr besteht, dass jeder der möchte von aussen über die Windows-Rechner an Behördendatenbanken und damit an vertrauliche Informationen über deutsche Bundesbürger herankommt.____

Das ist im übrigen schon lange keine wilde Theorie von mir mehr, sondern eine erwiesene Tatsache: Ich habe mich vor Jahren ausbürgern lassen, weil offenbar eine deutsche Behörde meine vertraulichen Daten an Kriminelle verraten oder es zumindest nicht verhindert hat, dass Kriminelle an die Daten herankamen. Damals hatte ich per Internet auf einem chinesischen Untergrundserver eine deutsche Behördendatenbank gefunden in der Daten über mich standen, die nur das deutsche Finanzamt in dieser Vollständigkeit über mich wissen konnte. Name, Anschrift, Geburtsdatum, Steuernummer, Sozialversicherungsnummer, Krankenversicherungsnummer, Bankverbindungen - alles war da drin nachzulesen. Ich durfte sämtliche Konten kündigen und neue anlegen, meinen Namen ändern, meine Krankenversicherung kündigen, auf meine Sozialversicherung verzichten, ein neues Haus in Deutschland und in meiner neuen Wahlheimat kaufen, umziehen und mich ausbürgern lassen, damit restlos jede Angabe in dieser Datenbank über mich ungültig wurde. Sowas tun mir die beim Thema Datenschutz offenbar völlig inkompetenten deutschen Behörden nie wieder an, dafür habe ich gesorgt.____

Deutsche Politiker sollten bzgl. Datenschutz endlich ihre Hausaufgaben machen. Mit ihrer Naivität begehen sie seit Jahren Verrat am deutschen Volk, dessen vertrauliche Daten sie veruntreuen und leichtfertig anderen Mächten und Kriminellen in die Hände spielen. Ein Windows-Rechner gehört physisch vom Internet getrennt (also nicht nur durch VLAN oder solche Tricks, denn in der Routersoftware haben auch andere die Finger bzw. Backdoors drin), wenn auch nur ein einziger vertraulicher Datensatz in seinem Zugriffsbereich liegt. Einer Closed-Source-Software kann niemand ernsthaft vertrauen, weil er den Quelltext nicht prüfen und dann ein System daraus kompilieren kann. Wo das nicht geht, ist ein System in keinster Weise vetrauenswürdig, sobald es Zugang zu einem öffentlichen Netz wie dem Internet hat. Wie viele Jahrzehnte soll das noch dauern bis das in Deutschland jemand begreift?____

Ein Open-Source-System wie Linux macht die Sache sicherer, WENN man den Source-Code vorher auch auf Backdoors und Generalpasswörter kontrolliert. Allerdings muss dann auch die ganze Netzwerkarchitektur "Open Source"- und damit kontrollierbare Software verwenden. Solange auch nur ein Gerät im Netzwerk hängt, dessen Software-Quellcode nicht einsehbar ist und geprüft wurde, haben Behördenrechner im Internet schlichtweg nichts verloren.____

Im Übrigen liest sich der Artikel so, dass nicht mehr die Umstellung auf Linux oder die Softwarelösungen für die Verwaltungsarbeit auf Linux das grösste Problem sind, sondern eher die Tatsache, das andere Ämter eben nicht mit offener Software arbeiten und der Austausch von Daten mit diesen Ämtern damit kompliziert wird. Es ist diesbezüglich eine altbekannte Tatsache, das Microsoft sich ungern an offene Standards hält, weil Inkompatibilitäten mit Fremdherstellersoftware und das Problem der Fremdhersteller diese Inkompatibilitäten ohne MS-Quellcodeeinsicht zu lösen die Leute eher auf Microsoft-Produkte zwingen. Aus diesem Grunde habe ich vor fast 20 Jahren bei mir das MS-Office-Paket nach einigen Tagen des Konvertierens meiner damals glücklicherweise noch nicht so zahlreichen *.doc- und *.xls-Dateien abgeschafft. Das MS-Office-Paket war damals das einzige Office-Paket im Markt, das die Office-Formate keines einzigen anderen Mitbewerbers lesen konnte und seine Dokumente waren sogar zu anderen MS-Office-Versionen derart inkompatibel, dass man Schwierigkeiten hatte, ein auf einer neuen Version geschriebenes Dokument auf einer alten Version zu lesen, obwohl man es extra für die alte Version abgespeichert hatte und keine Funktionen enthalten waren, die die alte Version noch nicht hatte. Auch beim IE konnte sich MS nie an gängige Web-Standards halten und war der Meinung sein eigenes Süppchen kochen zu müssen, damit die Leute mit anderen Browsern auf der MS-Seite und anderen Webseiten, die z.B. mit Frontpage für den IE programmiert wurden, Probleme hatten diese korrekt anzuzeigen. Das sind nette Tricks um Leute an die eigenen Produkte zu fesseln (worauf besonders bei MS-Office eine Menge Leute hereingefallen sind, die nun so viele MS-Office-Dokumente haben, dass an ein Wechsel zu einem anderen Office-Paket nicht mehr zu denken ist, wenn sie danach einen Grossteil der Dokumente weiterhin benutzen wollen - Ich habe derzeit diverse Bekannte, die mit die Ohren über das neue MS-Office Lizenzmodell vollheulen, bei dem sie jetzt wohl jährlich zur Kasse gebeten werden sollen. Tja, nicht mehr mein Problem. Ich profitiere seit 20 Jahren von meiner damals getroffenen Entscheidung für ein anderes Officepaket, das noch heute sowohl auf Windows als auch auf Linux und Solaris läuft und das in Form von StarOffice, OpenOffice oder LibreOffice sogar von einem USB-Stick auf einem beliebigen Rechner startet. Hat schon einmal jemand versucht MS-Office mit all seinen persönlichen Einstellungen auf einem USB-Stick zu einem anderen Rechner mitzunehmen? Dürfte nicht ganz so einfach sein wie es bei mir mit StarOffice/OpenOffice ist.... *g*) und um Upgrades alter Softwareversionen zu erzwingen (wenn jemand auf seinem neuen Rechner mit einem neueren Office-Paket bearbeitete Dokumente auch durch Abspeichern unter dem alten Format nicht mehr fehlerfrei auf seinem alten Rechner lesen kann, kauft er vermutlich auch für den alten Rechner die neue Office-Version um dieses Problem loszuwerden).____

Fazit: Schon wegen der Datenschutzproblematik sollten alle deutschen Behörden auf Linux umstellen. Noch besser wäre es auch dann noch Rechner die an vertrauliche Daten enthaltende Datenbanken kommen grundsätzlich vom Internetzugang zu trennen und Mitarbeitern, die für irgendwas ans Internet und trotzdem an vertrauliche Daten müssen dafür zwei Rechner an den Arbeitsplatz zu stellen. Einen für das Internet, einen für vertrauliche Datenbankzugriffe. Denn 100% sicher gegen Hacker ist auch Linux nicht. Nicht einmal, wenn man selbst den Quellcode nach Generalpasswörtern und Backdoors durchsucht und sich daraus dann ein System kompiliert hat. So traurig es ist: Deutschland ist offenbar immer noch ein Datenschutz-Entwicklungsland, dabei mangelt es an Warnungen in Form von Datenschutzskandalen in der Presse weiss Gott nicht. Aber scheinbar sind ja Politiker, die sich Fotos von nackten Kindern per Versand schicken lassen und mit der eigenen Kredikkarte bezahlen, viel wichtiger als die vertraulichen Daten von 82 Mio. Bundesbürger effizient zu schützen. Zustände sind das.....
 
@nOOwin: Zumindest einer hier von klarem Verstand! Hier leben einige noch als Schafe in ihrer bunten Windows-Traumwelt und lassen die Realität an sich vorbeiziehen. Ein Kommentar wie Ihrer ist da wirklich erfrischend!
 
@nOOwin: Ja, bei Software kann man sich leicht vorstellen, dass man sie ersetzen kann. Dass Hardware mittlerweile auch spioniert, wird dabei hübsch totgeschwiegen. Schließlich stellen die Deutschen keine CPUs, GraKas oder Mainboards her. Also wird _nur_ auf die Software rumgehackt. Sorry, aber so leicht, wie Du Dir das vorstellst, lässt sich das Problem internationaler Datenschutz nicht lösen. Im Bereich Computer hat Deutschland leider den Anschluss verpasst und _muss_ ausländische Produkte nutzen - auch beim Betriebssystem. Nicht schön, ist aber so. Wenn DE wenigstens in ReactOS investieren würde (Linux ist bei Spezialsoftware keine Lösung), um von den Amis wegzukommen, aber das tut man auch nicht. Im Moment sehe ich überhaupt keine Schritte, wie wir uns von der Abhängigkeit von Amiland lösen können.
 
@Michael41a: CPUs bauen tun wir sogar, aber nicht designen. edit: Man sollte mal mehr mit OpenRISC machen.
 
@Michael41a: Ich habe das Problem Datenschutz vor über 15 Jahren durch den Kauf eines zweiten Rechners ohne jegliche Netzwerkanbindung für mich gelöst, der dann meine selbsterzeugten, privaten Daten enthielt, während der Internetrechner nur noch Daten enthielt, die man ohnehin im Laden kaufen oder im Internet herunterladen konnte. Ich habe seitdem nicht einmal mehr meinen Namen in ein Gerät mit Zugang zu einem fremdkontrollierten Netzwerk eingegeben. Heute sind aus den beiden Rechnern von damals zwei getrennte Netze in meinem Haus geworden. Das Prinzip ist dasselbe geblieben und somit kann ich für datenschutzkritische Anwendungen in meinem internetfreien Hauptnetz auch ruhig unsichere Soft- und Hardware verwenden, da sie bei mir keine Chance hat jemals in ihrem Leben Verbindung zu einem fremdkontrollierten Netz zu bekommen. Das Zeug in meinem Zweitnetz mit Internetzugang gilt bei mir grundsätzlich als korrumpiert und wird von mir eben auch so behandelt. Da kann meinetwegen die ganze Welt reingucken und sich Dateien raus runterladen. Über mich erfahren die damit nichts. Nicht mal mein Internetzugang läuft auf meinen Namen.
 
@nOOwin: Wahnsinn, wie man sich in so einen Blödsinn reinsteigern kann. Um diese ganze NSA Paranoia zu entkräften, kriegen europäische Institutionen den Source Code vom Windows.
 
@Tintifax: In dem Moment wo eine europäische Institutionen und Konzerne aus dem vom Microsoft gelieferten, gesichteten Quellcode ohne Hilfe von MS ein komplett funktionsfähiges Windows kompilieren, werde ich nochmal über meinen Standpunkt nachdenken. Mal sehen, ob ich dann noch unter den Lebenden weile. ;-)
 
@nOOwin: In dem Moment, in dem echte User mal zufriedener mit Linux als mit Windows sind, werd ich meinen Standpunkt überdenken. Mal sehen, ob das meine Kinder noch erleben...
 
@Tintifax: Deine Definition von "echten Usern" zu erfahren wäre diesbezüglich sicher interessant. Aber auch ohne diese genau zu kennen, scheinen mir durchaus viele Leute mit ihrem Linux-System auf dem Desktop, Notebook, SmartPhone oder Tablet recht zufrieden zu sein. Die Verkaufszahlen von Android-SmartPhones und -Tablets übertreffen die von iOS- und Windows-Geräten derzeit bei weitem. Es gibt sogar Leute, die Android-SmartPhones und -Tablets als Notebook oder sogar PC-Ersatz ansehen. Auch wenn ich deren Ansicht nicht teile, weil man bei den heutigen Lifestylegeräten nicht mal längere Texte komfortabel eingeben kann und platzverschwendende Fingertouch-Kacheln auf ohnehin immer zu kleinen Mobilgerätedisplays Schwachsinn in Reinkultur sind, so scheinen die mit ihren Linux-Systemen aus mir unerfindlichen Gründen zufriedener zu sein als mit ihrem Windows-PC. Es wird also nicht erst eines fernen Tages passieren, das normale Anwender, die möglichst nichts dazulernen, aber trotzdem eine komplexe Technologie nutzen wollen (Ich nehme an solche meintest Du mit echten Usern, da Linux ja immer als "viel zu kompliziert für normale Menschen" hingestellt wird.) mit einem Linux-System zufriedener sind als mit Windows. Es ist längst passiert.____

Die Zufriedenheit von Usern ist im Übrigen kein wirkliches Argument für die Wahl eines sicheren Systems. Als Vista herauskam haben sich die Leute in meinem Bekanntenkreis geradezu überschlagen mit den "geheimen Tipps aus Computerzeitschriften" diese lästige User Access Control (UAC), meiner Meinung nach eine der sinnvollsten Neuerungen neben dem Speichermanagement in Vista, abzuschalten. Kurz darauf kamen einige von denen mit Malware auf dem Rechner zu mir und beschwerten sich lautstark darüber, dass Vista wohl auch nicht sicherer als XP wäre. Klar ist Vista nicht sicherer als XP, wenn man DAS Sicherheitsfeature schlechthin aus Bequemlichkeit einfach abschaltet, sich dann von Hackerseiten illegale Software herunterläd und diese potenziell malwareverseuchte Software schön mit Adminrechten auf Vista installiert. Daran sieht man, dass viele Nutzer sich garnicht erst die Mühe machen die Vorteile und Funktionen eines Systems zu begreifen bevor sie urteilen. Denen ist die eigene Bequemlichkeit oft wichtiger als alles andere, denn einen anderen Grund die UAC abzuschalten als aus Bequemlichkeit gibt es wohl nicht.____

In Behörden geht es beim Datenschutz darum, die vertraulichen Daten von Bundesbürgern vor dem willkürlichen Zugriff anderer Nationen, Konzerne, Hacker und Mitarbeitern mit mitgebrachten Handys oder USB-Sticks zu schützen. Je weniger die normalen Anwender vom System kennen und begreifen, desto sicherer sind die Daten der Bürger. Wenn die Behördenmitarbeiter zu Hause Windows und MS-Office verwenden, werden sie kaum mit ihrem heimlich mitgebrachten USB-Stick, Handy oder MP3-Player Viren transportieren, welche Linux-Rechner in der Arbeit infizieren und z.B. amtliche Open-Office-Dokumente vernichten oder in die Hände von Hackern spielen könnten. Wenn der Admin die USB-Funktionalität des Linux-Kernels deaktiviert hat, wird es auch keiner der nur Windows-erfahrenen Mitarbeiter schaffen Linux dazu zu bekommen von seinem USB-Stick zu lesen. Schon dadurch ist Linux am Arbeitsplatz eine gute Idee, egal ob die Nutzer damit zufrieden sind. Die sollen damit arbeiten und das System nicht mit mitgebrachter Windows-Software korrumpieren.
 
Ich hab mal für einige Zeit in der Systems Integration der IT-Abteilung der Kreisverwaltung eines größeren dt. Landkreises gearbeitet.. abgesehen davon dass das komplette Deployment da auf MS mit System Center aufgebaut war, und eine Umstellung definitiv teurerer gewesen wäre als die paar ungenutzten Datacentre Lizenzen im Leerlauf - Bürokratie ergibt in so einem Szenario doch mehr als Sinn! Spricht man sowas nicht mit den Fachanwendungs-Leuten ab, damit es keine Schnittstellenprobleme gibt? Das sollte dann doch die offensichtlichere Seite eines solchen Projekts sein, oder nicht?!
 
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass die nötige Software mit Wine nicht zum Funktionieren zu bekommen wäre.
 
@DRMfan^^: Wenn man das wollte, ginge das sicherlich (sogar sämtliche meiner Windows-Spiele laufen inzwischen auf WineX - manche lustigerweise sogar mit besseren Framerates auf derselben Hardware). Aber es sollte ja gerade freie Software zur Anwendung kommen. Wenn man dann doch wieder das MS Office-Paket (nur diesmal auf Linux) verwendet, ist man weiterhin von der willkürlichen Preisgestaltung und Unterstützung von Microsoft abhängig, wo man ja gerade von proprietären weg und auf gut/öffentlich dokumentierte Dateiformate wechseln wollte, damit man nicht mehr jeden Frosch von Microsoft schlucken muss. Es gibt schon genug Anwender, die gerade beim Office-Paket in der Microsoftfalle sitzen. Wenn man zehntausende Word- oder Exel-Dokumente in ein anderes Office-Dateiformat konvertieren müsste, überlegt man sich halt ob man sich nicht doch lieber mit den steigenden Lizenzgebühren von MS abfindet.
 
@nOOwin: Naja, dass Open/LibreOffice bis heute den Import von MS Office-Dokumenten nicht richtig hin bekommt ist schon traurig. Aber ein Ofice kostet immer noch weniger Lizenzgebühren als ein Office und ein Windows. Vorallem ist der Umstieg viel leichter. Ein normaler Büroanwender macht nicht viel im OS, so dass der Umlernaufwand zunächst viel geringer ist.
 
@DRMfan^^: Angesichts dessen, dass man bis ins Jahr 2010 ein Plug-In von SUN Microsystems in MS Office einspielen musste, damit MS Office das öffentlich dokumentierte Open Document Format ÜBERHAUPT lesen konnte, ist es eher ein Wunder bzw. eine grosse Leistung der Reverse-Engineering-Szene das StarOffice/OpenOffice/LibreOffice schon seit weit über 15 Jahren überhaupt halbwegs MS-Office-Dokumente importieren können und Microsoft keine Möglichkeit gefunden hat, das gerichtlich zu verbieten.____

Über Microsofts *.doc-Dateiformat gibt bzw. gab es nämlich keine öffentliche, vollständige Dokumentation, da es ein "Closed-Source-Format" von Microsoft ist bzw. war. Schon alleine deshalb war es in der Vergangengeit keine gute Idee MS Office für wichtige Dokumente zu benutzen, da man ohne Dokumentation des Dateiformats als Datenretter nur mit dem Hex-Editor im Dunklen nach den Daten stochern konnte, die der Kunde gerne zurück haben wollte, wenn MS Office sich weigerte ein beschädigtes Dokument zu öffnen.____

Soweit ich weiss ist aber zumindest das *.docx-Format nun als offener Dokumentenstandard definiert (was auch eine ziemliche Wurschtelei seitens MS war, die den existierenden Open-Document-Format-Standard damals nicht akzeptieren wollten, etwas eigenes gebaut haben und sich selbst da noch geziert haben bei der Zertifizierungsstelle wirklich alles offenzulegen) und sollte daher auch von OpenOffice oder LibreOffice halbwegs fehlerfrei zu lesen sein.____

Darstellungsfehler in aufwändig formatierten Textdokumenten oder nicht funktionierende Macros in der Tabellenkalkulation sind allerdings immer möglich. Bekannte von mir haben selbst bei derselben MS-Office-Version auf zweit unterschiedlichen Geräten beim Dokumententransfer oft Fehler in Funktionalität und Darstellung auf dem Gerät auf dem das Dokument nicht erstellt worden ist. Bekannte, die eine ältere MS-Office-Version auf dem Desktop und eine neuere auf dem Laptop haben, habe teilweise Fehler in Dokumenten, die mit der älteren Version erstellt wurden und mit der neueren gelesen werden sollen. Speichert man die unter der neueren Version erstellten dann im alten .doc-Format ab, haben diese Dokumente auch Fehler bei der Darstellung in der alten MS-Office-Version. Angesichts dessen, dass MS bis heute offenbar nicht mal seine eigenen Formate fehlerfrei lesen und anzeigen kann, sieht man erstmal, was für eine Leistung es ist diese Dokumente auch nur halbwegs brauchbar in einem völlig anderen Office-Paket ansehen und bearbeiten zu können._____

Wirklich traurig ist zu sehen, dass einer der Fehler mit langen Fliesstexten mit an den Seiten geankerten Bildern, der seinen Teil dazu beitrug, dass ich in den 90er Jahren von MS Office auf Lotus SmartSuite und dann auf StarOffice wechselte, bis heute in MS Office existiert. Über 15 Jahre später! Ich kann mich noch erinnern, welche Workarounds ich mir damals unter Word merken musste um bei langen Texte nicht kurz vor dem Druck noch einmal über 100 Seiten neu formatieren zu dürfen, weil ich die Unverschämtheit besessen hatte noch einen Satz in der Mitte des Textes zu korrigieren. Ich habe damals Kapitelweise *.doc-Dateien anlegen müssen, damit ein Fehler in Word sich auf weniger Seiten auswirkte, deren Formatierung dann schneller wieder korrigiert war, wenn Word etwas zerschoss. Vor dem Druck wurden dann alle Kapitel zu einer einzigen *.doc-Datei vereint und die ganze Sache dann so schnell wie möglich in ein PDF-Dokument gedruckt, damit Word da keine Chance mehr hatte irgendwas zu zerschiessen. Sowas habe ich weder unter Lotus WordPro noch unter StarOffice jemals wieder machen müssen und mit letzterem habe ich im Studium über 500 Seiten lange Texte mit Bildern und Zeichnungen verfasst._____

Und was für einen "Umlernaufwand" meinst Du überhaupt? Ich arbeite seit bald 15 Jahren ausschliesslich mit StarOffice/OpenOffice/LibreOffice und habe trotz dieser schwachsinnigen Ribbons im MS Office von Bekannten und Kollegen noch immer das hinbekommen, was meine Bekannten, die jeden Tag mit MS Office arbeiten, nicht selbst geschafft haben. Was ich nicht ohnehin direkt in der MS-Office-Oberfläche finden konnte, stand normalerweise direkt in der Hilfe erklärt. Lesen sollte doch wohl jeder können. Die Grundfunktionalitäten sind zudem bei allen Officepaketen gleich und ich habe noch keine normale Behörden-Bürokraft täglich kompliziertere Macros in Exel schreiben sehen. Die meisten Mitarbeiter brauchen also garnicht wirlich umlernen. Die müssen sich einmal alle Funktionen die sie brauchen zusammensuchen. Wie zu der Zeit als bei MS im Officepaket die Ribbons eingeführt wurden auch._____

Ich habe in den 90ern nach ausschliesslicher DOS- und Windows-Nutzung (was anderes konnte ich mir privat nicht leisten) aus heiterem Himmel als Praktikant plötzlich ein Problem auf einer kommandozeilenbasierten UNIX- bzw. Solaris-Maschine lösen müssen und dabei innerhalb weniger Stunden mit der Unix-Kommandozeile, dem Unix-Standardverzeichnisbaum und dem Editor vi halbwegs klarkommen müssen. Wer es nicht schafft binnen weniger Tage zwischen GUI-basierten Office-Paketen mit nahezu identischen Funktionalitäten und selbsterklärenden Oberflächen umzusteigen, der kann von mir daher nicht viel Mitgefühl erwarten.____

Wer wissen will, was Umlernen wirklich bedeutet, der kann ja mal die Texte, die er normalerweise mit einem grafischen Officepaket verarbeitet auf der Linux-Kommandozeile in den vi bzw. vim hacken und dort auch überarbeiten/korrigieren. Das ist ein weit effizienterer Editor als Notepad, Word und Co., aber man muss eben wirklich umlernen um ihn effizient zu bedienen und braucht nicht nur an anderer Stelle in einem GUI nach altbekannten Symbolen suchen und gelegentlich die kontextsensitive Hilfe aufrufen, wie bei einem Officepaketwechsel.____

Offenbar ist aber das Umlernen auch garnicht mehr das Problem in München. Die Schnittstellen zu anderen Institutionen, welche noch mit proprietärer Closed-Source-Software arbeiten sind das Problem.
 
@nOOwin: Und jetzt nochmal kurz und prägnant. - Kurz zum gelesenen Teil: Seit wann kann vim Formatierungen (wäre mir neu). Wegen dem Wechsel: du bist wahrscheinlich ITler. es ist etwas ganz anderes, von einem ITler zu erwarten, sich in Unix-Shell einzuarbeiten, als von einem Bürokaufmann den Umstieg von MSO auf OO zu fordern.
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