EuGH: Links setzen ist keine Rechtsverletzung

Das höchste europäische Gericht hat nun ebenfalls klargestellt, dass das Verlinken einer frei zugänglichen Webseite keinesfalls eine Rechtsverletzung darstellt - auch wenn der Betreiber dies vielleicht nicht wünscht. mehr... Internet, Online, Web Bildquelle: Terry Johnston / Flickr Webseite, Domain, URL, Adresse Webseite, Domain, URL, Adresse

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wenn mit einem Link eine Bezahlschranke umgegangen wird, sollte man vllt mal ueber die Implementierung der Bezahlschranke nachdenken :O
 
@-adrian-: Kann man dann wohl eher als Aufforderung zur Spende ansehen ^^
 
@-adrian-: Das dürfte mit Technologien der letzten 10 Jahre eig schon nicht mehr passieren.
Einziges Problem wäre wenn man einen Zugang bezahlt und andere per klick auf einen Link über seinen Zugang dort einloggt. Das ist mit wenig Arbeit gemacht und dürfte die Masse der Webdienste bescheißen bis auffällt dass ein Nutzer gleichzeitig an verschiedenen Orten oder mit massenweise wechselnden IPs einloggt. Stichwort Account-Sharing
 
Na, da fällt mir doch mal die Geschichte mit dem blinden Huhn ein...
 
Mist, eigentlich hatte ich erwartet das es eine Grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Verlinken gibt, mal abwarten was die Schriftliche Urteilsbegründung hergibt. http://winfuture.de/news,80232.html
 
D.h. Kino.to war legal, weil die haben ja auch nur Links gesetzt zu öffentlich zugänglichen Seiten...
 
@citrix no.4: vollkommen korrekt geschlussfolgert! Wird die Seite nun Rückwirkend wieder Online genommen? Eventuell sollten die Betreiber auch mal vor dem EuGH klagen und dann Schadensersatz einfordern! Eine andere Sache wäre es jedoch wenn die Ihnalte bei den Filehostern selbst eingestellt wurden von den Kino.to Betreibern - dies wurde bisher aber nicht dargelegt
 
@SimpleAndEasy: Meiner Meinug nach nicht ganz richtig. Das EuGH sagt explizit dass es eine "öffentliche Zugänglichmachung der Werke" ist, aber man keine extra Erlaubnis des Rechteinhabers braucht, da er diese ja selber schon öffentlich zugänglich gemacht hat.
Im Kino.to Fall sieht das anders aus. Hier bleibt es bei einer illegalen öffentliche Zugänglichmachung urheberrechtlich geschützes Materials. Auch hat hier der Rechteinhaber diese selber nicht öffentlich Zugänglich gemacht.
 
@citrix no.4: ...auf denen illegale Inhalte angeboten worden sind...
 
Übertragbar auf dem GEMA fall?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen