Lampen machen Büros zum Mobilfunk-Störsender

In Los Angeles verzeichnete der Mobilfunk­betreiber Verizon Wireless stets zu gleichen Zeiten massive Störungen seines Netzes in einer bestimmten Region. Die Ursache wurde nun in Lampen gefunden. mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast Bildquelle: Telefonica Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast Telefonica

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Ist GE dann nicht auch mitverantwortlich und müsste einen Austausch mitfinanzieren?
 
@moniduse: Ist Ikea mitschuldig, wenn mit deren Kuechenmesser jemand abgestochen wird?
 
@JanKrohn: wenn das messer aus irgendeinem grund von selbst auf sein opfer einsticht ja! sonst ist es nicht vergleichbar
 
@gast27: Naja, das Licht schaltet sich auch nicht allein ein ;) Aber der Hersteller ist ja seiner Pflicht nachgekommen, indem er seine Kunden über den Defekt informiert hat. Er kann ja schlecht zu den Kunden fahren und dort die Lichter ausbaun/abschalten.
 
@Zwerchnase: stimmt. wenn aber ein baufehler dazu führen würde das die klingen aus dem messer springen und leute töten ja dann währe das die schuld vom hersteller. sehe ich auch so. aber wenn er darüber informiert dann ist er doch auch verpflichtet die defekten lampen die er bekommt durch funktionierende auszutauschen.
 
@gast27: Inwiefern er verpflichtet ist, will ich mir mal kein Urteil erlauben. Aber ich denke, wenn man als Anbieter einer Sache mitteilt, dass die Sache fehlerhaft ist, liegt die Verantwortung beim Kunden, den Anbieter darüber in Kenntnis zusetzen, dass die Sache gewechselt/repariert werden muss.
 
@moniduse: sie haben doch den kunden benachrichtigt das die vorschaltgeräte kaputt sein könnten. also hatte GE ja schon die absicht diese auszutauschen! ergo der kunde ist hier schuldig und kann als alleiniges zur verantwortung gezogen werden. ist wie wenn das kraftfahrtbundesamt dich benachrichtigt das mit deinem auto was kaputt ist was ausgetauscht werden muss. wenn du dem nicht nachgehst pech gehabt, der autohersteller kann nachträglich nicht zur verantwortung gezogen werden.
 
Bei dem bestimmt nicht unerheblichen Kostenaufwand sucht die Firma vermutlich nun gerade selbst den Schuldigen, auf den die Kosten abgewälzt werden können... GE steht hier bestimmt an erster Stelle, aber auch die werden nicht sofort zucken.
 
@ZappoB: Naja GE hat ja schon vor über einem Jahr die Teile als fehlerhaft gekennzeichnet...wenn die Gebäudeverwalter daraf nicht reagieren und die entsprechenden Geräte austauschen lassen, dann fällt das nicht mehr in die Haftbarkeit von GE...immerhin ist über ein Jahr vergangen und nur für diese Dauer haftet der Hersteller, meines Wissens nach, für elektrische Geräte.
 
Vielleicht ist das alles halb so wild und es gibt für die betroffenen Vorschaltgeräte ein simples Firmware- oder sonstiges Update oder eine günstige Umbau- oder Austauschmöglichkeit (zumal der Hersteller selbst zugegeben hat, daß die Geräte fehlerhaft sind - dann kann es doch eigentlich, vom Tauschaufwand abgesehen, nicht die Welt kosten). Frage mich angesichts der möglichen Strafen bloß, warum sich darum bisher noch niemand gekümmert hat? Wenn bei meinem Chef sowas ins Haus flattern würde, würden hier binnen weniger Minuten alle Alarmglocken läuten und es würde sich der Angelegenheit angenommen.
 
@departure: nun ja, wir wissen nicht, wie teuer der Austausch pro Einheit ist und wieviele davon betroffen sind... in einem ganzen Hochhaus können schon ne Menge Lampen drin sein. Da kann u.U. die Maximalstrafe von 112.500 USD dagegen lächerlich gering sein.
 
@Link: Die Strafe ist aber pro Tag vorgesehen in solchen Fällen.
Ich glaube das fällt dann doch schon etwas mehr ins Gewicht :)

Edit: Ja da hab ich wohl selbst etwas überlesen. ;)
Also Maximum 112.500$ sind dann doch vielleicht günstiger.
 
Normalerweise ist bei Geräten, welche die EMV-Vorschriften nicht einhalten und daher Funktübertragungen stören der Hersteller haftbar. Wenn diese Geräte in den USA vertrieben werden dürfen, müssen sie den dort geltenden EMV-Richtlinien genügen.____

Wenn die Gebäudeverwalter beim Hersteller allerdings keine neuen Vorschaltgeräte und einen Schadensersatz für die Kosten für deren Einbau einfordern, bewegt sich da aber natürlich nicht viel.____

Man könnte das Gebäude natürlich auch einfach inklusive der Fenster mit feinen, engmaschigen, geerdeten Edelstahlnetzen umkleiden, so das die störenden Aussendungen das Gebäude nicht mehr verlassen und von aussen auch keine Mobilfunkwellen mehr in das Gebäude eindringen können. So habe ich das beispielweise bei meinem Haus gelöst, da ich auf Funkwellen empfindlich reagierende Messgeräte verwende. Ob das bei einem 41-stöckigen Gebäude allerdings billiger ist als die 112.500USD "Höchststrafe" käme auf einen Versuch an.____

Ein Bürogebäude in ein Edelstahlnetz einzupacken hat aber gerade für ein geschäftlich genutztes Gebäude einen entscheidenden Mehrwert: Mitarbeiter müssen danach das Gebäude verlassen um mit ihren Mobiltelefonen im Internet zu surfen oder jemanden anzurufen und da es mehr auffällt, wenn jemand ständig das Büro verlässt, werden die Leute solche Aktivitäten während der Arbeitsszeit einschränken, bevor der Chef das merkt oder ein Kollege sich darüber aufregt. Insofern trägt die Edelstahlnetz-Lösung zur Kostenersparnis bei, da sie verhindert, dass die Mitarbeiter mit ihrem Handy herumspielen während sie eigentlich arbeiten sollen. Über so eine Lösung sollten deutsche Arbeitgeber vielleicht auch einmal nachdenken auch wenn sie keine störenden Vorschaltgeräte in der Firma haben.____

Übrigens stören in Deutschland PLC-Steckdosenadapter zur Erweiterung enes Computernetzes über die Steckdose den Kurzwellenfunk im Umkreis solcher Installationen erheblich. Wie sowas in Deutschland zugelassen werden kann, ist mir unverständlich. Wenn die Dinger die heilige Gelddruckmaschine Mobilfunknetz stören würden, wären die am nächsten Tag verboten. Aber den weniger Steuergelder einbringenden Nutzern der Kurzwellenbänder kann man sowas ja zumuten.
 
leute lest ihr denn alle auch bis zum schluss? GE hatte alle kunden benachrichtigt das eine charge defekt ist. wieso kommen denn hier ständig fragen ob GE mitverantworlich gemacht werden kann. NEIN KÖNNEN SIE NICHT!!!!!!
 
Vorschaltgeräte mit 700MHz ? Für was braucht ein Vorschaltgerät solche eine Frequenz... Hersteller kommen auf Ideen.
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