Kahlschlag bei Scout24-Portalen steht wohl bevor

Die Übernahme der Scout24-Gruppe durch einen US-Finanzinvestor wird wohl zu umfangreichen Einschnitten bei den bekannten Anzeigen-Portalen führen, berichtet das Nachrichten­magazin Focus in seiner heutigen Ausgabe. mehr... Umwelt, Natur, Wald, Waldsterben Bildquelle: Kurt Seebauer Umwelt, Natur, Wald, Waldsterben Umwelt, Natur, Wald, Waldsterben Kurt Seebauer

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Heuschreckenfutter...
 
@Kobold-HH: Stimmt.
Das wird ja auch "Wanderkapitalismus" genannt - von einer Abzocke zur Nächsten und wie üblich bleiben die Mitarbeiter als "Kollateralschaden" auf der Strecke.
 
@ZakMcCrack: Wanderkapitalismus klingt noch zu nett, Kapitalterrorismus kommt dem schon näher, was den betroffenen widerfährt.
 
@ZakMcCrack: Ja und die restlichen Mitarbeiter müssen den Kaufpreis für den neuen Eigentümer erarbeiten, dann wird noch ein bisschen Gewinn abgeschöpft und schließlich wird entweder wieder verkauft oder eben dicht gemacht. Und schon kann man sich mit einem netten Geldkoffer zur Ruhe setzen.
 
@W!npast: Wobei die mit dem ganzen Geld das Problem haben, dass sie immer neue Anlage-Objekte finden müssen um ihr Geld weiter zu vermehren. Sonst stimmt die Rendite nicht.
 
Wird dann wohl in zukunft kostenpflichtig werden, das könnte ich mir durchaus vorstellen.
 
@wollev45: Wenn das passiert, dann nutzt es keiner mehr. So einfach ist das. Gibt einige alternativen. Außer für Immobilienscout fällt mir keine schöne Alternative ein mit ähnlich schönen Funktionen.
 
@Motti: Und schon hast du den Goldesel gefunden. Bei den üblichen Maklergebühren wird eine Angebots- und/oder Verkaufsgebühr von nur "wenigen Promille" immer noch als Schnäppchen verkauft. Und BTW: auch ebay war einmal kostenlos und hatte Konkurrenz. Heute verlangen sie 10% Verkaufsprovision und sind defakto Alleinherrscher auf dem Markt (der kostenlose Ramsch ist von Billig-Händlern überflutet).
 
@Motti: sollte es kostenpflichtig werden oder schlecht gewartet dann werden alternativen sehr schnell online kommen, aber recht hast du.
 
@Motti: immonet.de ?
 
Ist halt nur etwas für Akademiker mit Nivea...
 
@Ralfi: Damit die Hände zart und geschmeidig bleiben?
 
Dieses Investorenpack hat grundsätzlich nur Interesse an der eigenen Gewinnmaximierung. Betrieb kaufen, Personal entlassen, noch vorhandenes Personal bis zum Ultimo überlasten und schlussendlich alles Bare in die eigene Tasche stecken. Wenn die Firma dann runtergewirtschaftet ist, wird mit irgendwelchen Steuertricks eine Insolvenz ohne große persönliche finanzielle Haftung erreicht...
 
@Joebot: Es gibt so viel tolles was ich jetzt dazu schreiben könnte aber ganz ehrlich? Moralisch verwerflich; gesetzlich OK. Letztes Jahr waren Wahlen und gewählt wurden Parteien die daran nichts ändern werden von Menschen, die es nicht interessiert bzw. denen es bis jetzt noch zu gut geht... -.-
 
@Joebot: Du willst also für Dein Geld bei einer risikoreichen Kapitalanlage wie einem Unternehmen keine höhere Verzinsung sehen, als Du bei einer relativ sicheren Anlage als Festgeld bei einer Bank sehen würdest?____Sorry, aber wenn ich mein Geld in ein Unternehmen stecke, dann erwarte ich als Ausgleich für das hohe Risiko mein Geld komplett zu verlieren einen höheren möglichen Gewinn als ich bei einer konservativen, sicheren Anlage bei einer Bank bekommen würde. Sonst brauche ich mein Gald garnicht erst zu investieren und kann es mir als Goldbarren in einen Tresor legen und mir so ein ruhiges, risikofreies Leben bescheren.____ Wenn aber alle plötzlich genauso denken, fortan ihr Geld nur noch in Form von Gold im Tresor lagern und niemand mehr das Risiko eingeht in ein Unternehmen zu investieren, gibt es überhauptkeine Arbeitsplätze mehr, weil es keine Unternehmen mehr geben würde.
 
@nOOwin: Das Minus-Ge-click'sel auf diesen fachlich voll zutreffenden Kommentar zeigt wie wenig die durchschnittlichen Internet-Nutzer von Wirtschaft verstehen.
 
@rw4125: Das ist nicht Wirtschaft, sondern Maximal-Kapitalismus ohne jede Ethik. Solche Leute würden auch andere Menschen umbringen, wenn es nicht strafbar wäre und Geld bringt.
Diese Menschen kennen keinerlei Skrupel, weil die Geldgeber selbst nie mit den Opfern in Kontakt kommen, sondern das immer über Mittelsmänner erledigen lassen. Das ist allseits bekannt und die Geldgeber sind sogar äußerst beleidigt, wenn man einmal versucht, ihnen ihre menschenverachtende Vorgehensweise vorzuwerfen.
Es besteht ein immenser Unterschied darin, ob echte Unternehmer eine Firma kaufen, um sie erfolgreich weiterlaufen zu lassen, oder ob Heuschrecken nur eine vorher in Excel errechnete Maximal-Profit-Strategie durchführen, bei der es 0% um die Firma/die Mitarbeiter geht, sondern 100% um kurzfristigen Profit. In Deutschland ist erst vor einigen Jahren ein mehr als hundert Jahre altes Unternehmen mit hervorragendem Ruf und Profit von solchen Leuten zerstört worden, indem es zuerst teuer bezahlt wurde, der Kredit für die Bezahlung dann auf das Unternehmen selbst umgelegt wurde und nach 2 Jahren war die Firma kaputt.

Wer so schreibt wie nobwin und rw4125, dem wünsche ich wirklich, in eine Zeit zurückversetzt zu werden, als man noch um sein Leben kämpfen musste - und dann von den Stärkeren richtig auseinandergenommen zu werden.
 
Und wieder ein Paar Fachkräfte mehr Arbeitslos und das bei diesen Fachkräftemangel ;)
 
Fachkräfte?
Bei allem Verständnis dafor seinen/ihren Lebensunterhalt zu verdienen leisten die Beschäftigten doch mehr oder weniger Beihilfe zum Betrug in zigtausend Fällen. Von daher hält sich mein Mitleid mit denen durchaus in Grenzen.
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