Windows 8.1 Update 1 wohl zum Todestag von XP

Microsofts Zeitplan für die Veröffentlichung des ersten großen Updates für Windows 8.1 hat sich offenbar geändert. War zunächst von einer Bereitstellung ab März die Rede, verschiebt sich der Termin nun offenbar um einen Monat. mehr... Windows 8.1, Windows 8.1 Update 1, Taskleiste Bildquelle: ITHome Forum Windows 8.1, Windows 8.1 Update 1, Taskleiste Windows 8.1, Windows 8.1 Update 1, Taskleiste ITHome Forum

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The king is dead, long live the king!
 
Wird es eigentlich eine neue ISO geben? Der 16596 Build Leak und Sätze, wie "Hardware-Partner von Microsoft sollen nach aktueller Planung laut Foley wie bisher vorgesehen schon ab Anfang März mit dem Update versorgt werden" würden ja dafür sprechen, oder?
 
@Morku90: Im Downloadcenter für Volumelizenzkunden: Ja. Im TechNet-Abo: Ja. Im MSDN-Abo: Ja. Für die OEM's: Ja. Für alle anderen: Hoffen auf Digitalriver. Voraussetzungen für alle diese meine Kristallkugelannahmen: Das Update 1 für 8.1 muß mindestens des "Stellenwert" eines SP haben (auch, wenn's jetzt nicht mehr so heißt, Microsoft gibt die bisherige SP-Methode anscheinend allmählich auf), dann gibt's auch neue ISO's, die das Upd1 schon drin haben. Ist das Update "weniger" als bisher ein SP, bleibt's wohl bei der ISO von 8.1, das Upd1 ist dann einzeln nachzuinstallieren (wie jedes andere kleinere Update auch, entweder per WU, oder einzeln aus'm normalen Downloadcenter geholt).
 
"Die Ausrollung" Im Ernst!? Wie wär's mit "Verteilung"? Aber ne. Das wäre wohl zu Deutsch. :D
 
@pool: Ist gängige Formulierung in der IT
 
@Vollbluthonk: hmm ne. gängige Formulierung wäre "Roll-Out"
 
@ThunderKiller: Seltsam, würde da "das Update wird geoutrollt" anstatt "das Update wird ausgerollt" stehen, würde sich Höschen gemacht werden, aber steht das adäquate Substantiv für "ausrollen" da, wird sich auf gleicher Ebene ins Höschen gemacht. Seltsame Unterfangen mit den ganzen "Spezialisten" hier...
 
@Vollbluthonk: Richtig. Gilt aber nicht für Deutschfanatiker. Da muss das dann auch "Weltnetz" und "Weichware" heißen. ^^
 
@DON666: Merkwürdige, kaum benutze Neologismen wie "Weltnetz" mit passenden und allgemein verwendeten Verben wie "verteilen" gleichzusetzen, lässt tief blicken.
 
@pool: Ich denke schon, dass du so ungefähr erahnen kannst, wie ich das meinte. Ich hätte auch irgendwelche anderen blöden Beispiele nehmen können, wollte aber nicht stundenlang drüber brüten, sondern schnell einen Kommentar abgeben. Damit du es auch wirklich verstehst: Ich empfinde diese Herumreiterei auf "deutschen" Ausdrücken als sehr, sehr albern. Du musst das ja nicht so sehen, und das ist auch völlig okay, es kann ja jeder seine eigene Meinung haben.
 
@DON666: Fakt ist, dass "Weltnetz" von der Merkwürdigkeit her auf der gleichen Ebene rangiert wie "Ausrollung". Beides ist so ungebräuchlich, dass es den Lesefluss für die meisten unterbricht, was für "Internet" und "verteilen" nicht der Fall ist. Insofern ist es kein "Deutschfanatismus" sondern ein Plädoyer für das Gespür für Verständlichkeit beim Schreiben. Du hättest also gerade eben nicht "irgendwelche anderen blöden Beispiele" nehmen können, da diese genauso wenig gepasst hätten.
 
@pool: Na gut, meinetwegen. Dann mäkele ich beim nächsten, der meiner Meinung nach zu übertrieben auf die Nutzung der deutschen Version englischer Wörter besteht, ohne irgendwelche Beispiele zu verwenden. ;)
 
@DON666: Es ging nicht nur um die Beispiele. "Ausrollung" schickt sich ja an, deutsch zu sein. Ist es aber nur dem Anschein nach. Das Phänomen nennen Philologen "Interferenz". Ein anderes Beispiel für eine Interferenz aus dem Englischen: Ich sage "selektieren" statt "auswählen", weil ich durch das Englische "select" beeinflusst werde. Ein weiteres Beispiel für Interferenzen aus dem Englischen: Ich sage auf die Frage hin, wie es mir geht: "Ich bin gut." Da ich "I'm fine." so sehr verinnerlicht habe, dass ich syntaktisch und semantisch regelrecht daran klebe.
 
@DON666: Mehr Informationen zum Phänomen gibt's hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Interferenz_%28Linguistik%29
 
@pool: Das beste Beispiel dafür ist doch dieses eklige "...macht Sinn". Da sträuben sich mir dann auch die Nackenhaare, das muss ich ja zugeben. Wobei den meisten Sinnmachern gar nicht bewusst ist, dass es das im Deutschen vor 10 Jahren oder so noch gar nicht gab.
 
@pool: Ausrollung... des roten Teppichs? Oder vielleicht doch "AusTrollung"? Hört sich für mich auch nach einer dieser Wikipedia-Wortschöpfungen an, wo der "allgemeine Sprachgebrauch" dann durch nachsehen im Wikipedia-Artikel überhaupt erst entsteht.
 
Ach kommt schon. Wie oft wurde xp totgesproche. Xp wird noch einige Jahre leben.
 
@pc_doctor: Wahrscheinlich/Hoffentlich nicht.
 
@pc_doctor: Es ist wohl ziemlich offensichtlich, was mit "Todestag" gemeint ist.
 
@adrianghc: ja, allerdings ist das nicht wirklich der "Todestag", denn am 8. April wird XP noch ein mal aktualisiert, sprich für die Weiterverwendung bis zum nächsten Patch-Day fit gemacht. Und erst dieser ist der eigentliche "Todestag", wenn man es denn schon so nennen möchte, denn erst ab hier wirds kritisch... mehr oder weniger, je nach dem, was da für Sicherheitslücken bekannt werden.
 
@adrianghc: ja es muss sich wohl so anfühlen als ob Scum und Co auf deiner eigenen Beerdigung erscheinen, zumindest wenn es sich um Humans handeln würde,
die Ironie an der ganzen Sache ist, dass es immer wieder die ich muss alles sofort haben Idies gibt, für die es sich rechtfertigt ein neues ME in die Welt zu schicken....MS hat ja erkannt das es Müll ist sonst würden die Pläne von W9 ja nicht komlett anders aussehen und nix Handy Idie BS auf PC, tja und welche Firma will sich so einen Müll überhaupt installieren, ich kenne keine
 
@pc_doctor: XP wird definitiv noch einige Jahre leben, aber (hoffentlich und wahrscheinlich) nur bei bei sehr wenigen PCs ohne Internetzugang. Ein Unternehmen welches weiterhin XP einsetzt würde ich niemals meine Daten anvertrauen wollen. Irgendwann ist dann Schluss mit lustig, ab dem Zeitpunkt wird es fahrlässig.
 
@pc_doctor: Du weißt schon, dass der Support für XP im April eingestellt wird, gell?
Klar kann man es noch nutzen, aber es wird zunehmend unsicherer, bzw. die Unsicherheit XPs wird zunehmend offensichtlicher, weil MS keine Sicherheitslücken mehr schließen wird.
 
Auch wenns OT ist: Wird es am 8.April noch einen letzten Patchday für XP geben oder wird März der Monat sein, an dem ein letztes Mal Patches für XP veröffentlicht werden?
 
@XP SP4: nein, am 8. April wird XP noch ein mal aktualisiert und kann damit relativ bedenkenlos mindestens bis zum nächsten Patch-Day verwendet werden.
 
Dass kann MS nicht machen. In vielen Unternehmen, z.B. in allen möglichen Arztpraxen, Schulen und auch größeren Firmen ist XP und oft auch Win2000, Office 2000 und Internetexplorer 6 der Standard.
Alles andere gilt meist als Experimentiererei mit viel ergebnislosen Zeitaufwand. Dazu hat keiner Zeit und Lust und der Chef verweist alles nach XP in den Freizeit-und-Privatbereich. Es will auch kaum jemand ständig Windows neulernen.
Außerdem haben neue Versionen auch mit viel Geldausgaben zu tun.
Unsere Sekretärin erklärt z.B., dass sie seit 15 Jahren mit Word 97 alles damit schreiben - sie will nichts neues und vor allem auch kein Windows 8. Wer Windows Vista probiert hat bleibt bei XP und hat keine Lust mehr auf neue Verschreckungen von Microsoft.
 
@Grendel12: Dann sollen die Benutzer dafür zahlen.
 
@Knerd: Sie müssen dafür nichts zahlen, weil sie eben nichts neues kaufen wollen.
Auch für Internetanwendungen ist Windows XP und IE6 eigentlich völlig ausreichend.
 
@Grendel12: Weißt du wie teuer Softwaredevelopment ist?
 
@Grendel12: XP und IE6 (IE6?!?) im Internet (!) völlig ausreichend?!? Ja, aber nur für Malware und Leute die sie haben wollen.
 
@Grendel12: Deine Post mit Vista klingt so, als wäre sie von vor sechs Jahren. Wenn mir jemand sagt, er will sich nicht auf Windows 8 umgewöhnen, kann ich das irgendwo verstehen, aber wenigstens Windows 7 sollte man hinbekommen. Wenn man nicht bereit ist, das kleinste bisschen Umgewöhnung auf sich zu nehmen, sollte man vielleicht keinen Computer benutzen, ganz ehrlich. Vielleicht ist das nicht richtig, wenn ich das so sage, weil ich noch jung bin und ich mich leicht umgewöhnen kann (es macht mir sogar riesigen Spaß, neues auf meinem Computer auszuprobieren), aber die Welt kann doch nicht stillstehen. Und wie kann man heutzutage noch IE6 verwenden? Nicht nur, dass eine Menge Webseiten einfach nicht richtig funktionieren werden, es ist auch noch verantwortungslos. Ich finde, man kann Microsoft keinen Vorwurf machen, wenn sie den Support für XP nach fast 13 Jahren einstellen, das ist in IT-Zeit eine Ewigkeit. Dem allen sei natürlich anzumerken, dass nichts dagegen spricht, XP weiter zu verwenden, wenn man keinen Internetanschluss hat, denn dann leistet es, was es soll und man muss sich nicht damit beschäftigen, alles neu einzurichten. Mir fällt aber nichts wirklich ein, was den Einsatz von IE6 noch irgendwie rechtfertigen könnte. Ich meine, es macht doch nicht einmal mehr Spaß, den zu benutzen.
 
@adrianghc: Letztlich müssen die Kunden entscheiden wann sie welche Version benutzten wollen. In der Arbeitspraxis entscheidet das meistens irgend ein leitender Informatiker (etwa Administrator) für alle anderen. Es ist klar, dass man nicht bis 2050 XP benutzen sollte aber derzeit ist das noch die gängigste Version - beim Arzt, beim Verein, in der Anwaltskanzlei. Der Arzt wird kaum entscheiden, wenn vor der Tür 50 Patienten stundenlang sitzen, dass er die Patienten nach Hause schickt weil er sich ein Windows 7 ansehen will - der sagt, ich muss meine Arbeit machen und wenn die Technik noch arbeitet dann benutzen wir sie auch. Ein neues Computerdenken geht oft mit menschlichem Generationswechsel einher - wenn die Sekretärin in 10 Jahren in Rente geht und der Administrator auch wird der Nachwuchs frisch von der Ausbildung vermutlich anders denken.
Ich persönlich benutze kein Office 97 mehr und ich habe entschieden in einigen Tagen auf dem neuen PC auch Win8.1 zu nutzen (statt Win 7), auch wenns mir jetzt schon graust. Aber mit neuer Technik sollte auch aktuelle Programme darauf laufen, aber das ist nur meine subjektive unmaßgebliche Meinung ;-).
 
@Grendel12: Also bei uns hier in Luxemburg benutzen nur noch die wenigsten Leute XP, ich habe in den letzten 3-4 Jahren keinen Arzt oder Verein mit XP gesehen. Hier hat sogar Mac OS einen höheren Marktanteil. Mir gruselt es heutzutage immer wieder wenn ich dann doch einen XP PC sehe. Ich weiß auch nicht wo das Problem mit dem Umlernen ist. Ich bin 2007 auf Vista umgestiegen und bin bereits am Anfang zu 95% damit klar gekommen, genauso mit 7 und 8. Das hat definitiv nichts damit zu tun, dass gewisse Leute nicht umlernen können, auch nicht wirklich mit wollen, sondern sie wollen einfach nur gegen neue Dinge rebellieren ohne sich auch nur das kleinste Bild davon zu machen - das zu Kosten von Sicherheit, Geld und Zeit. (letzte beide im Falle der Softwareentwickler) Aber davon will auch niemand etwas wissen solange der PC irgendwie noch an geht, auch wenn man damit den technischen Fortschritt indirekt behindert. Minusbewertungen die dieser Kommentar bekommt und die Beiträge von Grendel12 beweisen das nur. XP wollte zu Anfang auch niemand haben, alle hassten es nur. In meiner Erinnerung war ich mit XP zufrieden (von den Fehlermeldungen und Bluescreens abgesehen die bei mir mit neueren Systemen deutlich seltener vorgekommen sind), ich war aber froh als ich es los war.
 
@Grendel12: Nee, die Kunden müssen - und können - sicherlich nicht entscheiden, dass ein Weltunternehmen seine Software nicht mehr weiterentwickelt, nur weil ein paar ältere Menschen (nix gegen die!) der Meinung sind, Fortschritt wäre nervig, weil man ja dazulernen oder sich eventuell mal nen neuen Drucker leisten müsste. So funktioniert die Welt glücklicherweise nicht. Wir werden GARANTIERT auch alle mal alt, und es wird uns immer schwerer fallen, mit dem Fortschritt Schritt zu halten, aber das ist nun mal der Lauf der Dinge, und weißt du was? Das ist gut so!
 
@Grendel12:Welche aktuellen Programme laufen denn nicht mit der neuen Technik Windows 8.1?
 
@wori:
Warum sollte Office 2013 nicht mit Windows 8.1 laufen?
 
@Grendel12: Wieso nicht? Es gibt sinnvolle Alternativen und das Teil wurde 13 Jahre kostenlos gewartet. Wer hier noch immer nicht aktiv geworden ist, hat IT einfach nicht verstanden. Läuft halt unter dem Motto: Selbst schuld. So einfach ist das.
 
@Grendel12: Nicht das beste Argument, Word 97 läuft unter Win 95, warum also dann überhaupt XP? ;)
 
@Grendel12: Das ist doch ein Scherz, was du da von dir gibst, oder? (Ich hoffe es)
 
Noch ein Beispiel: In einem Elektronikmarkt habe ich im Dezember einen älteren Herrn erlebt, der sich für seine häuslichen Dinge einen neuen PC kaufen wollte.
Der Verkäufer bot als Version 7 oder 8 - der Herr bestand darauf, dass er XP bekam, sonst würde er den PC nicht kaufen. Er wollte sich in seinem Alter nicht mehr umgewöhnen, außerdem berfürchtete er, dass seine peripheren Geräte (Drucker) sich nicht mit Win8 verstehen werden.
Nach längerer Diskussion fand der Verkäufer noch eine XP-CD aus einer Mottenkiste, verlangte über 120 Euro (Win 8 wäre wesentlich billiger gewesen) - und der Kunde war sehr zufrieden.
Wenn er XP haben will, hat er seine Gründe dafür und man muss sie akzeptieren. Man kann den Kunden nicht anweisen, welche Bedürfnisse er zu haben hat.
 
@Grendel12: Grundsätzlich hat ja niemand was dagegen, wenn die Leute noch XP nutzen. Nur kann man MS nicht vorwerfen, dass sie die Updates nun nach 13 Jahren einstellen. Wenn sich die Leute nicht etwas Zeit nehmen möchten, um ein paar wenige Sachen neu zu lernen (ich würde mal sagen, für den Standarduser ändert sich von XP zu 7 abgesehen vom Design so gut wie nichts) oder es nicht schaffen, Software wenigstens ansatzweise aktuell zu halten, ist selber schuld.
 
@glurak15: in 10 Jahren wird XP wohl nicht mehr der Standard sein - aber wenn man einen solchen PC noch antrifft, hat es dann etwas nostalgisches an sich - vielleicht mag man es deswegen wieder ;-).
Ein Verwandter (auch knapp 80 Jahre) erklärte mir im Zusammenhang ganz knapp: "In diesem Leben muss ich nichts mehr lernen."
Der Fortschritt kommt stetig, aber für viele Zeitgenossen eben zu schnell und besonders für ältere auch unerwünscht.
 
@Grendel12: Bestehst du auch dadrauf, dass Ford dir noch deinen alten Modell A von 1903 repariert?
Irgendwo muss man nunmal den Schlussstrich ziehen, und bei XP kommt das nun bei Leibe nicht frühzeitig. Kundenwunsch hin oder her, Microsoft kann nicht noch in hundert Jahren an XP weiterentwickeln, nur weil Opa Walter keine Lust auf ein neues Windows hat.
Da muss sich der Herr eben bemühen, wenigstens mit Windows 7 klarzukommen, sonst darf er sich nicht über Schädlingsbefall beschweren.
 
@Grendel12: Das leben geht nun mal voran und bleibt nicht zurück. Wer nicht mit der zeit geht, geht mit der Zeit. Microsoft hat oft und viel über das Aus von XP nach außen kommuniziert. Wer sich bis jetzt noch nicht gekümmert hat, ist einfach ignorant und verdient auch nichts weiter als Ignoriert zu werden.
 
Ich werde herzhaft über sämtliche aufgedeckte Sicherheitslücken lachen, die aktiv ausgenutzt werden.
Wer noch immer nicht umgestiegen ist, ist offline.
 
@Penman: Ich setze Windows XP seit Verkaufsstart ein und habe seitdem genau ein Update von Microsoft eingespielt und zwar den 48bitLBA-Patch. Diesen habe ich damals manuell aus dem SP1 extrahiert und eingespielt, weil ich das SP1 selbst nicht aufspielen wollte.____

Ich habe in der ganzen Zeit nie einen Virus auf Windows XP gehabt und das obwohl ich seit über 10 Jahren weder Firewall noch Virenscanner aktiviere/installiere, sondern lediglich gelegentlich mit Life-CDs nach Viren scanne. Da ich keine Updates installiere bzw. von MS installieren lasse, die mein System zerstören oder verkrüppeln könnten, war ich auch in der ganzen Zeit keinen Tag offline, wohingegen ich schon eine Menge meiner Bekannten, wegen Systemfehlern aufgrund von fehlerhaften oder fehlgeschagenen Updates die ich dann fixen musste weil sie selber nicht mehr weiterkamen, über die Jahre bei mir zu Besuch hatte._____

Von Firewalls die nach einem Update einfach den Netzzugang komplett sperrten über Virenscanner, die eine definitiv virenfreie Systemdatei in die Quarantäne verschoben, so dass die Rechner meiner Bekannten nicht mehr booteten, bis zum fehlerhaften MS-Autoupdate, dass die Rechner in eine endlose BSOD-Bootschleife verfallen liess war da auf W2K, WXP, Vista, W7 und W8 in den letzten 10-15 Jahren alles dabei. Meine Bekannten und Arbeitskollegen hatten insgesamt weit mehr Downtime durch fehlerhafte Updates oder andere Software die scheinbar noch ins Betastadium gehört hätte, als durch wirkliche Malware.____

Denn lustigerweise zerstört Malware heute kaum noch ein System, weil das für die Hacker nicht lukrativ bzw. für Botnetze unbrauchbar wäre. Mit Malware auf dem Rechner geht man heute nicht mehr offline, sondern kann inzwischen oft fehlerfreier weiterarbeiten als mit vielen Updates der Softwarehersteller. Weil die Malware nämlich in vielen Fällen Sicherheitsupdates unterbindet um nicht entdeckt zu werden und damit zur Stabilität des Systems beiträgt._____

Wenn Du eine nicht gefixte Sicherheitslücke auf egal welcher Windows-Version möchtest und selber keine Lust hast danach zu suchen, kannst Du sie Dir bei Unternehmen wie Vupen kaufen. Das ist ein völlig legales Unternehmen, das Steuern zahlt und nur davon lebt solche Sicherheitslücken zu finden, geheimzuhalten und zu verkaufen. Also warum willst Du einen Rechner patchen? Damit sich nicht ganz so viele Hacker gleichzeitig auf dem um die höheren Rechte prügeln?____

Ich habe auf meinen Internetrechnern nie auch nur meinen Namen eingetippt, geschweige denn jemals irgendwelche persönlichen Dateien oder auch nur unverschlüsselte Emails meiner Fake-Adressen darauf gespeichert. Selbst wenn es bei mir mal ein Hacker auf einen Rechner schaffen sollte, gibt es da absolut nichts, was er sich nicht auch im Internet herunterladen könnte. Warum sollten mich also Sicherheitslücken im System beunruhigen, die ohnhin jedes System in Mengen hat? Ich werde XP genauso weiternutzen wie bisher und schon deshalb weniger Downtime haben als die meisten Windows-Nutzer, weil ich nie wegen Updates neu booten muss. ;-) ____

Die leistungsstärksten meiner Rechner und Server sind übrigens ständig "Offline". Die hängen in meinem Haus nämlich in einem eigenen Glasfasernetz ohne jegliche Verbindung zum kupferbasierten Netz meines Internetrouters. Bei mir kommen nur ältere Rechner ans Internet und auf denen läuft Windows XP angenehm schnell und störungsfrei, wenn ich nicht ohnehin die Debian-Linux- oder OS/2-Partitionen auf ihnen boote. Für mich ändert sich mit dem Supportende von Windows XP nichts, weil ich den Support ohnehin nie gebraucht habe.
 
@nOOwin: Und wer sich keinen extra PC nur fürs Internet hinstellen möchte benutzt ebend ein aktuelles, gepatchtes System.
 
@1338: Mit dem Ergebnis, dass seine persönlichen Daten bei einer 1-PC-Lösung in die Hände Dritter fallen oder von denen gelöscht, verschlüsselt oder manipuliert werden können, weil in jedem Programm das er nutzt Hintertüren eingebaut sein können und in den meisten heute sein werden. Gerade in Software, die mit höheren Rechten installiert werden muss machen Backdoors Sinn und sind daher gut zu Geld zu machen. Ich würde solche Backdoors neben Betriebssystemen also z.B. auch in Security-Software (Firewalls, Virenscanner) und Spiele (Origin, Steam und UPlay sind ja schon ganz augenscheinliche Trojaner) einbauen._____

Dazu kommen dann bei einem gepatchten System noch die Probleme mit fehlerhaften Updates und solchen, die das System so ändern, dass Programme die jahrelang problemlos liefen plötzlich den Dienst verweigern. Muss ich nicht haben und einen alten, gebrauchten Rechner als Zweitrechner zum Surfen im Internet bekommt man heute in der Bucht für 30EUR + Versand nachgeschmissen, wenn nicht ohnehin ein Bekannter so ein Ding verschenkt. Dafür lohnt es sich nicht die eigenen Daten an fremde Leute auszuliefern.
 
@nOOwin: Du fährst doch sicherlich auch Fahrrad ohne es JEMALS repariert zu haben (lassen). Und Krankenversicherung? Brauchst du nicht. Wozu den zum Arzt gehen? Ich werde eh wieder so gesund.
 
@Knerd: Ich benutze und kaufe mir kein Gerät, Haus oder Fahrzeug das ich nicht selber reparieren kann. Als Ingenieur finde ich es peinlich etwas nicht selbst reparieren zu können. Von Auto über Heizung, Unterhaltungselektronik, Computer habe ich schon alles mal komplett zerlegt und wieder zusammengebaut. Meine beiden Häuser habe ich selbst renoviert und da zu einem davon (einem alten Bauernhof) Nutzfläche mit Wald gehören kenne ich mich auch in Landwirtschaft und Forstwirtschaft etwas aus und habe z.B. auch schon an Traktoren und Kettensägen geschraubt. Ich begreife technische Konzepte im Vorbeigehen und habe eher zwei rechte als zwei linke Hände, so das ich das Zeug auch reparieren kann. Meine Fahrräder, Inline-Skates, Skateboards und Gleitschirme habe ich immer selber repariert._____

Ich habe keine Krankenversicherung. Das macht ab einem bestimmten Einkommen und für mich als ausgewanderter, ehemaliger deutscher Staatsbürger keinen Sinn._____

Das letzte Mal beim Arzt war ich vor ein paar Jahren wegen einer Darmkrebserkrankung. Da ich keinen Sinn darin sah eine Behandlung (Chemotherapie) einzuleiten, die selbst bei gesunden menschen Krebs hervorrufen würde, habe ich damals die Behandlung abgelehnt und im Gegensatz zu einem engen Familienmitglied mit dem selben Krebsleiden, welches die Chemo gewählt hat und letztendlich an den Morphiumgaben verstarb, scheinbar überlebt._____

Das letzte Mal bei einem Arzt wirklich in Behandlung war ich vor etwa 15 Jahren und das war ein Zahnarzt. Danach habe ich meine Ernährung umgestellt und seitdem gehen meine Zähne nicht mehr so schnell kaputt. Mein Hausarzt hat mich wohl an die 20 Jahre nicht gesehen. Ich weiss nicht einmal mehr ob der noch praktiziert. Platzwunden zu nähen habe ich auf Bergtouren gelernt und Schnupfen oder Halsweh/grippale Infekte gehen bei mir von selbst und ohne Medikamente wieder weg (sowas hatte ich allerdings auch schon deutlich über 10 Jahre nicht mehr) und selbst mein beim Sportklettern gebrochener Fuss ist problemlos und ohne Gips wieder geheilt und das Bein danach von mir wieder auftrainiert worden.____

Gegenüber Ärzten habe ich ein gesundes Misstrauen, nachdem ich mich mit den oft sehr dürftigen wissenschaftlichen Grundlagen einiger Therapien befasst habe. Ausser der Chirurgie gibt es sehr wenige Fachbereiche in denen die "moderne Medizin" wirklich kompetent wäre. Von systemischen Erkrankungen und insbesondere Immunerkrankungen, zu denen ich z.B. auch Krebs, AIDS, Rheuma und Allergien zähle, versteht die moderne Medizin nicht viel. Dafür sorgt sie mit Mittelchen die mehr Nebenwirkungen als Wirksamkeit besitzen dafür, dass die Leute möglichst bald wieder krank werden und damit Patienten bleiben. Das haben sie mit mir als Kind auch versucht. Damals hatten sie mit Antibiotika mein Immunsystem so weit geschädigt, das ich mehrmals pro Jahr krank wurde. Es hat mich 7 Jahre ohne Antibiotika gekostet, bis ich endlich keine grippalen Infekte mehr bekam, wenn alles um mich herum schniefte. Antibiotika würde ich seither nur noch nehmen, wenn mir ein Arm von Bakterienbefall abfaulen würde.....früher nicht.____

Insofern stimme ich Dir mal zu: Ich werde in der Tat meistens so wieder gesund. Bei verschobenen Knochenbrüchen würde ich mich vielleicht in die Hände eines Chirurgen begeben. Sowas kann beim Free-Solo-Klettern ohne Sicherungsseil schon mal vorkommen. Allerdings nur bis zu Höhen von 30-50 Metern. Darüber ist man meistens tot wenn man abrutscht und da hilft dann auch der Chirurg wenig. ;-)
 
@nOOwin: Jetzt mal Butter bei die Fische: Bist du Mc Gyver?
 
Coole Überschrift.... 0.o
 
Oh, bis zum nächsten Patchday verwendbar. Das wäre dann Mai 2014. Obs der Monat ausmacht.
Und @Grendel12
Lange wurde es angekündigt wann XP sterben wird und man hätte in den (Jahren) schon längst tätig werden müssen
 
Rücksichtlose Überschrift wie ich finde. Shame on You: Winfuture...!
 
Windows Server 2003 ist auch betroffen

Viel wichtiger für Firmen ist meiner Meinung nach, dass auch Windows Server 2003 vom Ende des Supports betroffen ist.

In vielen kleinen Unternehmen und Handwerksbetrieben läuft so ein Server -teils als SBS Server 2003- noch. Und auf diesen Servern laufen teils noch 16-Bit Anwendungen, vor allem als Buchhaltungs- und ERP-Programme.

Noch bis 2007 wurden solche Anwendungen gerne mit einer Firebird Datenbank in Version 1.5X installiert, eine 16-Bit Datenbank, die es auch noch unter Windows 95 tut.

Eine Umstellung dieser Anwendungen auf zeitgemäße Versionen der Firebird oder anderer Datenbanken scheitert meist dadurch, dass hier tausende (sic !) von Prozeduren auf dem SQL-Server laufen, die sich nicht einfach auf moderne Datenbankversionen portieren lassen.

Mir ist eine ERP Anwendung bekannt (AVERP), da würde bei einem 40 Mann Betrieb die Migration von Firebird 1.5X auf eine zeitgemäße Version derart viel Arbeit verursachen, dass man gleich ein neues ERP System einführen könnte. Beide Verfahren würden für diesen Betrieb die Insolvenz bedeuten, denn unter 100.000 Euro geht so etwas nicht ab.

Ein Paradebeispiel für Firmenkunden, bei der Auswahl von Unternehmensanwendungen nicht nur auf Anschaffungskosten zu schauen (Der Werbespruch der Averp Vertriebler lautete: Ist OpenSpurce, Sie zahlen keine Lizenzgebühren) sondern auf die Nachhaltigkeit einer Anwendung. Wer komplizierteste Strukturen (und eine ERP Anwendung ist die Königsklasse der Anwendungsprogrammierung) einer 'Datenbank' mit einem Installationsvolumen von 5 MB anvertraut, bei der selbst die Sonn- und Feiertage in einer eigenen Prozedur erst einmal programmiert werden müssen, der muss wissen, was er da seiner Firma antut.

Fazit: Firmen mit uralten Buchhaltungsprogrammen aus der Windows 95 Steinzeit und ERP Anwendungen von gewissenlosen Seelenverkäufern haben ein wirkliches Problem. Denen bleibt nichts anderes übrig, als sich jetzt teuren Microsoft extra Support kaufen zu müssen und alle nicht benötigten Mittel in die Rücklage zu stecken, bis genug Geld da ist, auf zeitgemäße Anwendungen umzusteigen.

Und das sind nach meiner Erfahrung aus dem Bekannten- und Freundeskreis nicht gerade wenig Firmen. Die meisten glauben immer noch, wenn man diese Anwendungen auf virtuelle Server verschiebt, sei das Problem behoben.

Ist es aber nicht. Denn in solchen Firmen herrschen Netzwerkstrukturen vor, bei denen es keine unterschiedlichen Subnetze mit und ohne Internetverbindungen gibt, und bei denen der Buchhalter oder die Mitarbeiter mit Zugang zum ERP System über keine Clients verfügen, die mit zwei NICs ausgestattet sind und über zwei unterschiedliche IP-Adressen aus unterschiedlichen Subnetzen verfügen.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Das Supportende des Windows Server 2003 und 2003R2 ist aber erst in einem Jahr, irgendwann im Frühjahr 2015. Also haben alle Betroffenen noch ein gutes Jahr Zeit, ihre Serverbetriebssysteme zu aktualisieren. Und die meisten werden es trotzdem verpennen, wie auch XP jetzt zeigt.
 
@Gajus-Julius: Noch etwas dazu: Jeder, der jemals einen Windows Server 2003 installiert, hat dabei eine EULA abgenickt (wenn er sie nicht gelesen hat, ist das sein Problem) und dieser zugestimmt. Da wird eindeutig auf den jeweils gültigen LifeCycle hingewiesen, und in dem steht natürlich irgendwann, daß der Support nun endet. Niemand kann sich jetzt hinstellen und sagen: "Ich hab' das Produkt bezahlt, warum wird es nicht noch für die nächsten 200 Jahre unterstützt?". Selbstredend kann das Produkt weiterverwendet werden, das wird gewiß niemandem verboten, aber Microsoft Vorwürfe zu machen, daß der Support irgendwann endet, ist völliger Unsinn, dann hätte man der EULA nicht zustimmen dürfen und hätte somit das Produkt gar nicht erst installiert oder in Betrieb genommen. Die aktuellen Stände der Lifecycles zu den verschiedenen Produkten können jederzeit auf den Microsoft-Webseiten für jedermann eingesehen werden, wer nicht rechtzeitig Rücklagen geschaffen hat, um bspw. sein teueres ERP an ein neues Serverbetriebssystem anzupassen (oder anpassen zu lassen), der hat definitv fehlerhaft gehandelt.
 
Ist das diessmal ein kleines Update, oder werden da wieder über 3 Gig wie schon bei Win8 auf 8.1 aus dem Internet gesaugt ?
 
@Merlin35: Man kann nur spekulieren, aber das wird sicherlich kleiner. Ich würde aber damit rechnen, dass es etwas größer als die üblichen Patch-Day-Updates wird.
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