Streit zwischen EU und Google steht vor dem Finale

Die Auseinandersetzung zwischen der EU-Kommission und dem Suchmaschinenkonzern Google steht offenbar kurz vor ihrem Finale. Allerdings ist noch völlig offen, wie die Sache ausgeht. mehr... Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine

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Das gleiche Spiel wie bei MS. Da beschweren sich Leute die nix eigenes auf die Beine stellen, weil andere besser sind. Wenn deren Dienste gut und auch gut beworben wären, wären sie auch bekannter.
 
@skyjagger: Schwätzer! Hier sorgt ein Monopolist dafür, dass die anderen Dienste erst gar nicht bekannt werden. Gerade bei maps ist here.com eine absolute Alternative ... aber sie wird totgeschwiegen. Google gehört hier richtig auf die Nuss geschlagen ... genauso wie MS damals. Ist genau die gleiche Aktion, nur ein anderes Spiel.
 
@JoePhi: kannt ich noch gar nicht, super, danke :)
 
@JoePhi: Here ist nicht im Entferntesten eine Maps-Alternative. Aber jedem seine Meinung.
 
@skyjagger: Ja genau! Wieso bloss stecken die kleinen Dienste mit Mini-Budget nicht genauso viel in Werbung wie ein Milliardenkonzern wie Google? Und was macht es schon für einen Unterschied dass Google seine Dominanz über Suchmaschine und OS ausnutzen kann... Aber im Ernst: bei Kommentaren wie Deinem frag ich mich ob Du überhaupt in der echten Welt lebst.
 
Eine Strafe und Anpassung der Dienste waere nur mehr als fair. Fair heisst in dem Fall aber dass die Rechtssprechung fuer Microsoft und Google totaler mist sind
 
@-adrian-: Vor allem aber auch für deren Nutzer. Ich hab mich erst die Tage wieder darüber aufgeregt daß ich mit dem hirnrissigen Browser-Dialog bei der Installation von Windows genervt werde. Von den ständigen Cookie-Dialogen im Internet will ich lieber gar nicht erst reden.
 
"Sucht ein Nutzer beispielsweise nach einem bestimmten Ort, wird er in der Suchmaschine gleich auf Google Maps verwiesen." ist doch selbstverständlich. Google hat es nun mal geschafft und wenn es anderen Schaffen wollen dann müssen die sich eben bemühen. Und außen vor bleibt keiner, es wird bloß ein kleiner Ausschnitt von Maps angezeigt die Ergebnisse werden ganz normal links aufgeführt. Immer diese Leute mit ihren Problemen.
 
@BrakerB: Und wenn die Leute am Windows-PC nach einer Webseite suchen oeffnet sich IE. Erklaerst du das genauso?
 
@-adrian-: Ich weiß nicht ob der Vergleich so richtig ist. Nichts hindert dich auf Google Webseiten daran eine andere Webseite für eine ähnliche Dienstleistung aufzurufen. Windows kommt mit dem IE daher, welcher als Standardbrowser eingerichtet ist. Suche ich dort nach etwas, geht auch der IE auf. Ich muss das erst manuell ändern.
 
@kkp2321: Der IE geht aber auch nur auf, wenn dieser als Standard Browser installiert ist oder die Entwickler zu dumm, die URL so zu setzen, dass sich der Standardbrowser öffnet. Bei vielen Programmen funktioniert das problemlos, manche öffnen immer den IE, vielleicht auch, weil sie es nicht schaffen, die Seite auch in anderen Browsern darzustellen.
Ich versteh nicht so ganz, warum die Hersteller immer andere Bewerben müssen. Sowie das installieren von einem anderen Browser oder auch das öffnen einer URL sind beides keine grosse Angelegenheiten.
 
@glurak15: ...,wenn man von den Alternativen überhaupt etwas weiss. Wozu muss man überhaupt suchen, wenn man die Alternativen der Ergebnisse bereits kennt? Oo
 
@BrakerB: Und was ist, wenn ich gerne diese KArte aber mit der Bing-Map oder mit here angezeigt bekommen möchte, aber gern weiter Google als Suchseite nutzen will. Ach, das geht nicht? Ja dann, muss ich wohl das schlucken, was mit der Monopolist vorsetzt, gell?
 
@JoePhi: dann nimmst du die Google API und die Microsoft API und baust es dir selbst. Wieso sollte ich das Produkt eines Konkurrenten bewerben...
 
@BrakerB: Wenn du ein Quasi-Monopolist bist (und das ist Google mit seiner Suche in der EU) schaut das alles etwas anders aus. Habt ihr alle aus der Microsoft-Geschichte so gar nix gelernt? Und Deine Lösung ist etwas, das nur Spezialisten vorbehalten ist. Guter Vorschlag. Und so realistisch!
 
@JoePhi: Was ist denn die Lösung? Dass Google bei Ortsanfragen einen Dialog aufruft und du dir den Kartenanbieter wählen kannst? Muss also nun jede API in Google integriert werden? Kann ich dann also einen Dienst starten der auf OSS basiert und mich einbringen wollen und ansonsten Google verklagen? Schön dass man hier auf hohem Niveau rummeckert. Aber Lösungsansätze wären interessanter.
 
@blume666: Ist doch ganz einfach - ähnlich wie bei der Browserwahl: Google fügt eine Einstellung ein, in der der Nutzer selbst entscheidet welches News-Dienst, Karten-Dienst, etc.-dienst dann genutzt wird. Daran sollte es nicht scheitern. Ging bei Microsoft ... sollte bei anderen Monopolisten auch gehen.
 
@JoePhi: Was du aber verpeilst: Du als Nutzer bist nicht von Google anhängig, ganz anders als bei Windows, wo noch ein Rattenschwanz von Software dranhängt. Niemand hindert dich daran, von heute auf morgen ohne eine neue Suchmaschine und Kartendienstanbieter zu nutzen. Außer der fehlende Funktionsumfang und die mangelnde (Detail-)Genauigkeit der Mitbewerber natürlich.
 
@Jean-Paul Satre: Das ist aus Sicht der Wettbewerbshüter vollkommen unerheblich. Erheblich ist nur der Umstand, dass ein Unternehmen in einem Markt ein Quasi-Monopolist ist und dies nutzen kann, um seine weiteren Produkte oder Dienste zu pushen, während die Konkurrenz das eben nicht kann. Ob man eine Wahl hat, ist dabei vollkommen egal. Mind 90% der Nutzer wissen nicht, dass man eine Wahl hat und werden so aktiv von den kleineren Mitbewerbern ferngehalten. Darum geht es. Um nichts anderes.
 
@JoePhi: Das ist ja mal sehr wahrscheinlich, wenn wir davon ausgehen, dass 90 Prozent der Nutzer Windows einsetzen, das mit dem vorinstallierten Internet-Explorer daherkommt, welcher wiederum MSN/Bing als Startseite und Suchmaschine eingestellt hat. Die Leute müssen also aktiv etwas unternehmen, um von MSN/Bing hin zu den Google-Diensten zu kommen. Weil die Konkurrenz nichts taugt. Die Aufgabe der Wettbewerbshüter ist es nicht, besonders erfolgreiche Marktteilnehmer zu bestrafen, ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass der Wettbewerb gewahrt bleibt. Wenn MS und Yahoo Google nichts qualitativ Vergleichbares entgegenzusetzen haben, ist es nicht die Schuld von Google. Und jetzt nimm deine Herztropfen und komm mal runter. Google ist wohl ein rotes Tuch für dich. Was wohl mehr als alles andere der Grund für deine Ansicht ist.
 
@Jean-Paul Satre: Du weisst aber schon, dass bei einem Windows kein IE mehr vorinstalliert ist, sondern der Nutzer einen Auswahldialog bekommt in dem er aktiv wählen muss mit welchem Produkt er weitergeht. Denn genau das, was Du da beschreibst, ist das, weswegen Microsoft zu recht auf die Nuss bekommen hat. Die haben mit Hilfe ihrer Marktmacht im OS gesorgt, dass die normalen unbedarften Nutzer noch nicht mal an eine Alternative gedacht haben. Und ich tippe mal, dass der normale unbedarfte Google Nutzer in der EU noch nicht mal weiss, dass es Alternativen zu maps gibt. Im Grunde die gleiche Situation. /edit - in den USa ist es eine andere Situation. Dort gibt es keine Quasi-Monopol. Von daher gibt es Alternativen. Google ist kein rotes Tuch für mich. Ich nutze selbst Google Produkte. Aber ich finde es durchaus mehr als fragwürdig, wenn ich meine Marktmacht ausnutze. Egal wer das macht. Ich war auch immer ein Verfechter der Strafe gegen MS ... Google macht im Moment im Grunde nichts anderes. Ok ist das in meinen Augen nicht. Ich kann eher nicht verstehen wie man sowas noch verteidigen kann.
 
@JoePhi: Keine Ahnung, welches Windows du benutzt, aber bisher hatte noch jedes den IE vorinstalliert. Der einzige Unterschied ist, dass ab einem bestimmten Update für Windows 7 ein Fenster zu Browserwahl auftaucht. Das ich unter Windows 8 noch nie gesehen habe, wie mir gerade auffällt. Nichtsdestotrotz: Der Nutzer kommt eigentlich nicht an die Google-Dienste heran, ohne mindestens einmal die MSN-Seite mit Bing gesehen zu haben. Ziemlich hanebüchen deine Ausführungen, findest du nicht?
 
@Jean-Paul Satre: ... ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass der Wettbewerb gewahrt bleibt... und genau das tun sie, es geht ja nicht darum, die Nutzer zu einer anderen Suchmaschine zu bewegen, genauso wie es nie darum ging, die User von Windows weg zu bringen. Es geht einzig und allein darum, dass Unternehmen sich mit marktbeherrschenden Produkten keinen unlauteren Vorteil auf Folgemärkten schaffen, indem sie diese Produkte bündeln.
 
@JoePhi: Kampf gegen Windmühlen, eigentlich müsste ihnen ein Licht aufgehen, dass sie im Unrecht sind, wenn sie sich mal verschiedenen Urteile/Regulierungen anschauen würden, die genau das Gegenteil von dem darstellen, was sie hier als Wahrheit verkünden wollen..... aber die sind ja alle nur im Unrecht, und wollen einen Teil vom Kuchen ab haben, gerade die EU ;)
 
@Jean-Paul Satre: Alle Windows-Versionen, die noch in der Wartung waren, haben nach dem Urteil diesen Dialog bekommen. auch z.B. XP. Der Dialog war in 8 nicht drin und dafür gab es direkt auch die Nuss, in 8.1 ist er wieder drin. Ich finde es lustig, dass Du einen Vorgang, der korrekterweise bestraft wurde und aufzeigt, wie man es machen kann ohne den Mitbewerb zu behindern, als Beispiel dafür nimmst, dass Google im Grunde vollkommen korrekt handelt. MS hat hier nicht korrekt gehandelt und Google macht im Grunde genau das Gleiche. Wieso ist das für Dich ein Unterschied? Wie haben zwei Quasi-Monopole und zwei Unternehmen, die diese schamlos ausnutzen. Spielt es hier ggf. eine Rolle, dass Du eines der Unternehmen sympathisch findest, das andere nicht? Ist eine ernst gemeinte Frage.
 
@OttONormalUser: Das fand ich beim MS Urteil immer die lustigste Aussage: Die /$§%$ EU, will hier nur abzocken. Dass es darum ging, dass unbedarften Leuten hier massiv Informationen vorenthalten wurden und so die viel kleineren Mitbewerber versucht wurden zu killen, ist vielen gar nicht klar. Monopole sind nun einmal etwas, das nicht gut ist. Sie behindern Innovation und treiben die Preise ... und das sind ja nur die beiden größten Übel. Dass man sowas einschränken muss, ist im Grunde klar. Komischerweise aber eben wohl doch nicht ...
 
@JoePhi: Mit dem Unterschied: Ein Browser ist kein elementarer Bestandteil eines *Betriebs*system. Der Ort, an dem sich etwas befindet, was man sucht ist, aber sehr wohl ein elementarer Bestandteil eines Suchergebnisses. Zudem macht Google keinen Nutzer in irgend einer Weise von seinem Kartendienst abhängig ("Golden Cage"), sodass man nur unter großen Folgekosten den Dienst wechseln könnte. Ganz anders als MS unter Windows. Wenn den Unterschied immer noch nicht begreifst, kann ich dir nicht helfen. Soll Google jeden dritten Nutzer auf Bing umleiten, nur weil MS von sich aus nicht imstande sind, was Konkurrenzfähiges anzubieten?
 
@Jean-Paul Satre: na ja. Heutzutage IST ein Browser ein elementarer Bestandteil eines OS. Jedes OS wird einen haben und wenn das OS 90% Verbreitung hat, dann kann der OS-Hersteller hier wunderbar alternative Browseranbieter übervorteilen. Was MS auch gemacht hat, wie wir alle wissen. Eine Suchmaschine soll das Ergebnis der Frage liefern, die ich ihm gebe. Google verknüpft aber das Ergebis automatisch mit seinen weiteren Produkten: Einkaufsportal, Newsportal, Kartendienst, etc. ohne, dass der User das anfordert. Und damit haben dann die alternativen Anbieter (von z.B. Einkaufsportelen ein Problem (siehe hier auch o5re3). Hätte Google keine 90%+ Anteil ... keine Thema. aber Google hat nun mal hier in der EU diesen Anteil. Und da gelten eben andere Regeln. In den USA ist es anders, dort ist Google nicht der Platzhirsch, so dass auch der unbedarfte User von der Konkurrenz etwas mitbekommt. Genau das passiert in der EU aber nicht - und das nutzt Google aus. Natürlich könnte man leicht andere Dienst nutzen. aber mal ehrlich: Der normale Nutzer macht das nicht. Und über genau die redet man ja. Der interessierte Nutzer hat sich bei der MS-Geschichte auch den Browser schon selbst ausgesucht. Aber diese werden nicht betrachtet. Sondern eben die riesige Gruppe der unbedarften Normalos. Diese muss man eben vor dem Monopolisten und vor ihrer selbstverschuldeten Intranzparenz schützen, sonst kann der Monopolist im Grunde ohne Probleme jeden aktuellen und kommenden Mitbewerber hinwegfegen. Und weniger Konkurrenz bedeutet weniger Innovation und auch immer höhere Preise (wie auch immer diese ausschauen). Wie kann man sowas wollen?
 
@JoePhi: Nein, ein Browser ist auch heute kein elementarer Bestandteil eines Betriebssystems. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass die Definition des Begriffes geändert wurde. Den Rest habe ich mir gar nicht mehr durchgelesen.
 
@Jean-Paul Satre: Du hast natürlich Recht. Ein OS braucht heutzutage keinen Browser, da die Rechner grundsätzlich nur lokal genutzt werden und Daten nur über physische Medien getauscht werden. Alles klar. Danke für Deine Aussage. Vermutlich jeder, der sie durchliest, wird dann auch alle anderen im entsprechenden Licht sehen. Noch einer, der ob fehlender Argumente 'aussteigt' und nur noch den Minus-Knopf nutzen wird. Schade. Tja.
 
@JoePhi: Sagt das Trotzkind, das sich nur noch mit schlechtem Sarkasmus (und Falschbehauptungen - egal wie du es drehst und wendest, ein OS funktioniert auch ohne Browser) zu helfen weiß. Ich habe es ausreichend oft erklärt. Waren aber wohl die berühmten Perlen, welche vor einer Sau ausgeschüttet wurden.
 
@Jean-Paul Satre: Natürlich funktioniert ein OS auch ohne Browser. Aber in der heutigen Zeit der vernetzten System wäre das OS so massiv beschnitten, dass es problematisch wäre zu bedienen. Und mit den infantilen Beleidigungen unterstützt Du nur re:44. Danke dafür.
 
@BrakerB: Du sollst es nicht bewerben, sondern nicht benachteiligen.
 
@JoePhi: Strg + C, here.com aufrufen, Strg + V. Für mich voll verständlich dass Google hier nur die eigenen Maps anzeigt. BMW schlägt einem Kunden ja auch keine VW-Ersatzteile vor.
 
@Zwerchnase: Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich Oo
 
@Zwerchnase: BMW ist auch kein Monopolist. Google mit seiner Suche aber schon (zumindest hier in der EU). Da gelten andere Regeln.
 
@JoePhi: Vor allem passen die VW-Ersatzteile ja auch so toll in einen BMW^^
 
@OttONormalUser: na ja ... der Vergleich war ja sowieso Banane ... aber es ist halt immer wieder lustig zu sehen, wie das unrefkletierte Fanboy-Dasein es ausblendet, dass es notwendig ist Unternehmen ab einer gewissen Marktmacht in die Schranken zu weisen, damit den Konsumenten nicht die Alternativen ausgehen. Wie man dagegen etwas haben kann, ist mir nicht verständlich. Bei aller 'Liebe' für einen Hersteller oder ein Produkt.
 
@JoePhi Wenn du Bing maps verwenden möchtest, dann geht man auf Bing. Wie oben schon gesagt: Du gehst ja auch nicht in den Apple store um ein Samsung Gerät zu kaufen. Es gibt genug Alternativen für google: Bing, startpage, ixquick, Altavista, duckduckgo...
 
@BrakerB: Darum geht es überhaupt nicht! Man wählt zuerst seine Suchmaschine. Und das tun mit über 90% Nutzer in der EU in Richtung Google. Google setzt den LEuten dann aber nicht nur die Suchergebnisse vor die Nase (das, was eine Suchmaschine machen soll), sondern verknüpft diese auch an den vordersten Plätzen mit ihren sekundären Diensten ... und das ist eben etwas was eine suchmaschine originär nicht machen soll. Und wann das dann noch ein Quasi-Monopolist macht, hat er damit die Macht die alternativen Anbieter von sekündären Diensten in den Zusammenbruch zu treiben. Von daher ist das für die Betreiber von sekundären Dienstleistungen geschäftschädigend. Wieso kennen so viele Leute Google Maps? Weil es so unglaublich viel besser ist, als die Alternativen? Nein, weil unglaubliche viele Leute die Google-Suche nutzen und von dieser die Alternativen zu Google Maps im Grunde verheimlicht werden. Gut ist das nicht ... für niemanden ... bis auf Google selbst. Wie kann man sowas auch nicht verteidigen?`/edit - und dies gilt im Grunde nur für Quasimonopolisten. Das Problem hat Google in den USA nicht, da dort Yahoo und Bing sehr stark sind. In der EU hat google aber 90% plus ... und da wird es eben kritisch.
 
@JoePhi: das Ziel einer Suchmaschine ist dir die Informationen zu liefern die du suchst. Das tut Google mit maps. DU HAST WONACH DU SUCHTEST. Wenn du jedoch die Ergebnisse von Bing sehen möchtest dann gehe auf Bing. Und ja: Google hat das bessere maps System
 
@BrakerB: Du verstehst nicht, was ich sage: Google ist im Grunde zuerst eine Suchmaschine. Und diese soll Ergebnisse liefern. Googel nutzt aber seine Marktmacht von über 90% aus mit Hilfe seiner Suchmaschine die Konsumenten automatisch auf seine sekundären Dienste zu bringen und lässt hier den Wettbewerb außen vor. Das ist für einen Monopolisten eine unerlaubte Beschränkung. Genau das hat Microsoft seinerzeit mit dem Browser gemacht: Seine Marktmacht über das OS genutzt und den Konsumenten seinen Brower untergeschoben und die Mitbewerber verschwiegen. Deshlab gab es zu recht eine blutige Nase. Google macht nun genau das gleiche. Die Suchmaschine zu nutzen, um bei sekündären Diensten den Wettbewerb zu behindern. Was ist daran so schwer zu verstehen? / edit - um es Dir einfacher zu machen: Google Suchmaschine != Google Maps. Verstanden?
 
@OttONormalUser: Das Beispiel ändert aber an der Aussage nichts. Nämlich dass es völliger Unsinn ist Kunden, die nicht in der Lage sind selbstständig die Dienste zu wählen, die sie nutzen (wollen), an die Konkurenz abzugeben. "Hier übrigens ... mein Konkurent macht genau das gleiche, wie ich. Vielleicht willste ja mal seinen Dienst ausprobieren?" Macht keinen Sinn. Btw: in meinem VAG-Auto laufen seiner geraumer Zeit BMW-Teile ... via Plug&Play
 
@JoePhi: es reicht. Keiner zwingt dich Google zu benutzen. Audi verkauft keine Peugeot Autos. "Alternativen zu Google maps" so schon hast du eine Liste mit alternativen. Bei windows ist Bing die Standard Suchmaschine. Microsoft hat nie jemanden gezwungen den Internet Explorer zu verwenden genauso wenig wie es die angebliche Konkurrenz verschwiegen hat. Man öffnet den browser und lädt sich einen anderen runter basta. Wenn du in ein Restaurant gehst sagt dir der Kellner auch nicht erst das gegenüber auch restaurants sind. Das musst du selbst rausfinden. Und wenn man zu blöd ist sowas zu machen dann sollte man sich keinen PC zulegen. Es gibt genug Bücher die erklären wie man einen Computers bedient.
 
@BrakerB: ok. Du hast also nicht verstanden was einen Monopolisten so besonders macht? Ist ja kein Problem. Aber man sollte dann mit fehlendem Wissen nicht noch protzen. Ich empfehle eine entsprechende Suche oder Gespräche mit Personen, die einen die Besonderheiten einer monopolisierten Marktes erklären können. Viel Spaß wenn das Licht aufgeht.
 
@JoePhi: Du bist der jenige der auf schlau tut obwohl er im Unrecht ist. Das machen Menschen halt so, wenn sie wissen dass sie Unrecht haben fangen sie an formeller zu schreiben um schlauer aussehen zu sollen. Google ist kein monopolist ich denke du solltest dir mal die Definition durchlesen. Google ist nicht die einzige gut funktionierende Suchmaschine und dadurch kein Monopol
 
@Zwerchnase: Nur dass es gar nicht um die Kunden geht, die nicht wählen können/wollen. Und weder BMW, oder sonst ein Autohersteller hat ein MONOPOL! Der Vergleich ist rießen Bullshit, da passt NULL!
 
@BrakerB: Google ist natürlich kein Monopolist, genausowenig wir Microsoft einer ist. Es geht hier um Quasi-Monopole. Und damit um die Möglichkeit eine überwältigend große Zahl von Nutzern so zu steuern, wie man es möchte und damit Informationen vorzuenthalten, die ein Nutzer aber an einen Markt mit normaler Konkurrenzsituation hätte. In den USA ist Google mit seiner Suche sicherlich kein Monopolist (oder eher quasi-momopolist). In der EU ist der Anteil aber so hoch, dass Google über die Suche eben die Nutzer auch auf Folgemärkten steuern kann. Und genau das ist eben das, was nicht mehr ok ist.
 
@JoePhi: wenn etwas funktioniert dann benutzt man es auch. Google ist nunmal das beste imo was es auf Informationsbezug gibt. Wenn die Konkurrenz besser wäre dann würde sich das auch Rum sprechen.
Ich belasse das hierbei denn du denkst dass die Menschen gezwungen werden Google zu benutzen. Wenn jemand die Suchmaschine nicht gefällt sucht man sich was neues. Aber nur weil die Menschen nutzen was ihnen gefällt heißt es nicht dass der Anbieter sie dazu zwingt.
Machs gut, vielleicht gibt es in deinem sturren Kopf auch mal einen anderen Blickwinkel. Ich bin raus
 
@BrakerB: Ich habe nie gesagt, dass jemand gezwungen wird Google zu benutzten. Google hat hier mit der Suche einen extrem hohen Marktanteil. Und nutzt diesen Umstand aus, um seine weiteren Dienste in die Suche so einzubauen, dass er unbedarfte Nutzer gar nicht über Alternativen nachdenkt. Schau Dir o5Re3 an. Das erklärt das Problem dieser Vorgehensweise mehr als gut. Hätte Google hier nicht so hohen Marktanteil, wäre das kein Thema. Ist es aber in der EU nun mal ...
 
@OttONormalUser: Lies was ich geschrieben habe und nicht was du lesen willst! Du ziehst dich an einem Beispiel auf, was die Aussage unterstreichen soll, nicht die Aussage ist ...
 
@Zwerchnase: Was denn für eine Aussage bitte? Das BMW keine Ersatzteile von VW vorschlägt? Was hat das mit der hier beschriebenen Problematik zu tun? Google soll auch keine Vorschläge machen, sie sollen nur ihre eigenen Produkte nicht pushen indem sie andere benachteiligen, eine Suche sollte doch alle möglichen Ergebnisse liefern und nicht nur die, wo Google von profitiert.
 
@OttONormalUser: Die Aussage ist, dass es keine Sinn macht, die Produkte der Konkurenz mit in die eigenen Services einzubinden. AFAIK filter Google ja keine Ergebnisse von Konkurenten heraus. Sie bieten lediglich (zusätzlich zu den Suchergebnissen) noch die Option an, das Ergbnis auf der Karte zu betrachten. Das man dabei nicht die Produkte der Konkurenz benutzt, ist für mich Grundlage für jede gewinnorientierte Unternehmung. Wenn ein Nutzer nun die Adresse auf here ansehen will, muss er das selbstständig machen, daran hintert ihn ja niemand. Ich sehe die Schuld, des nicht nutzens der Konkurenz viel mehr in den Nutzern, als in Google.
 
@Zwerchnase: Richtig, die Nutzer tragen die Schuld, aber Google "nutzt" das aus, und dagegen wird man vorgehen, und nicht gegen das Quasimonopol der Suchmaschine an sich. Was nutzt denn den Wettbewerben die Erkenntnis, dass die Masse nur mit Google sucht? Es mag auch alles richtig sein, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen so handelt, deshalb muss es sich trotzdem an Gesetzte halten, und das tritt nun mal in Kraft, wenn eine Marktdominanz vorliegt, was hier aber dauernd ausgeblendet wird, geschweige denn überhaupt verstanden wird.
 
@BrakerB: Google Maps ist aber eben nur deshalb so bekannt, weil Google es damals direkt in die Suche einbezog. Das ist bequem für den Suchkunden, schnappt dem Konkurrenten der auf die Suche angewiesen ist, Kunden weg. Hier ist ein Interessenkonflikt, da Google Anbieter zu Konkurrenten macht, die von Googles Suche abhängig sind.
 
Ich finde hier wird durch die News ein falscher Blickwinkel vorgegeben? Wenn ich das Angebot eines Unternehmens gezielt Nutze (Google Suche), erwarte ich doch das das Unternehmen erst mal sein Angebot präsentiert (Google Maps). (Im Übertragenen Sinne) Wieso sollte ein Gericht Aldi verdonnern Lidl Angebote anzubieten? Bei MS nutzt man "nur" ein BS, das der IE als Zusatz-Programm Installiert wurde war der Wettbewerbsverstoß.
 
@Kribs: Nun, der Blickwinkel ist ja auch nicht der der Suchmaschinennutzer, sondern der der Inhalteanbieter, die auf eine Suchmaschine angewiesen sind, damit man sie findet. Der Fehler wird hier aber permanent gemacht, und ich verstehe nicht wieso.
 
@OttONormalUser: Das ist kein Fehler, sonder die Erwartungshaltung Kostenlos Beworben zu werden, und das noch an Erster Stelle!
 
@Kribs: Wer redet denn von bewerben? Es geht darum, in der Suchmaschine gefunden zu werden, ohne das andere Produkte übervorteilt werden, und genau dazu ist eine Suchmaschine da, und nicht um die Google-Dienste dem Volk unter zu schieben!
 
@OttONormalUser: Gut dann keine Werbung, Platzierung vieleicht oder Hervorheben, Letztendlich ist es Werbung, ja man könnte sogar vom Ranking sprechen. Eine Platzierung wird meist genau so wahrgenommen, und eine Hervorgehobene Platzierung wird auch Hervorgehoben Wahrgenommen, (Meine Meinung:) ES IST Werbung!
 
@Kribs: Wo steht denn bitte, dass etwas hervorgehoben oder platziert werden soll???? Google platziert doch seine Dienste so, dass es für die anderen zum Nachteil wird, und genau das sollen sie abstellen, weil genau das durch die Quasi-Monopolstellung der Google-Suche zum ausnutzen wird. Mal ne Frage an dich, wenn du es schon aus der völlig falschen Sicht siehst, welchen Nachteil hättest du denn, wenn Google andere Anbieter nicht benachteiligt?
 
@OttONormalUser: ("Wo steht denn bitte, dass etwas hervorgehoben oder platziert werden soll?") Frage: was denn sonst? Natürlich will Kartenanbieter XY so groß und auffällig wie möglich in den Ergebnis Platziert sein. // Ich sehe die Benachteiligung nicht, den ich suche bei Google, und erwarte Ergebnisse! Aber OK, Google mach Maps dicht damit andere Anbieter sich nicht aufregen? Wir ersetzen Wettbewerb und Innovation, durch Bevormundung?
 
@Kribs: Was reimst du dir da eigentlich zusammen? Wer redet von Werbung? Du! Wer redet von prominent platzieren? Du! Wer redet vom nicht anzeigen von Maps? auch Du! Genau das soll alles eben nicht gemacht werden, weder die Google Dienste sollen beworben, platziert, oder gar nicht angezeigt werden, noch die anderen. Wo bleibt denn der Wettbewerb, wenn Google die anderen benachteiligt? Auf der Strecke! Bevormundet wirst du von Google, weil die dir andere Dienste vorenthalten, obwohl du danach suchst, was eine Suchmaschine auch ausschließlich machen sollte!! Versteh endlich die Problematik aus der richtigen Sicht, und hör auf von Werbung zu sprechen.
 
@OttONormalUser: Ich weigere mich deine Sichtweise anzunehmen, erstrecht nicht in diesen Ton! Welche Fakten hast du, das deine die Richtige Sicht ist? Welche unumstößlichen Regeln machen deine Aussage zu der einzig wahren?
Ja ich habe von Werbung Geschieben, weil das Erscheinen eines Angebots in einer Suchliste eine Form von Werbung ist, je höher dieses Angebot in der Liste ist desto zahlreicher sind die Besucher.
Defakto beschweren sich doch die Beschwerdesteller das sie nicht ausreichen in den Listen Platziert sind, und damit nicht ausreichend um Besucher "Werben" können, damit entsteht Ihnen ein Nachteil. Das Beispiel in der News zeigt Deutlich wie Abwegig diese Beschwerden sind: Ich suche Köln bei Google, Google bietet unterschiedliche Angebote zu Köln an. Gleichzeitig bietet Google eine von mir nicht direkt gesuchte Karte an (GoogleMaps). Das Ist keine Benachteiligung sondern ein zusätzlicher Service! Erst wenn ich nach Karte-Köln suche, würde das nicht nennen von "Karten-Mitbewerbern", ein Monopol-Missbrauch darstellen.
 
@Kribs: "Welche Fakten hast du, das deine die Richtige Sicht ist?" Die weltweiten Urteile, die das immer wieder bestätigen! Wettbewerbsrecht! Um wen dreht es sich da wohl? Um Wettbewerber oder um User? Und nein, eine Suche darf kein Ergebnis bevorzugen, nur aufgrund seiner Herkunft, und weil man zufällig der Suchmaschinenbetreiber ist, der noch dazu eine Quasimonopolstellung hat und seine Dienste pushen will. Wenn du Köln suchst, und Google dir eine Karte anzeigt, welche Relevanz spielt es dann bitte für dich und das Ergebnis, mit welchem Dienst diese angezeigt wird? Keine, aber für die anderen Kartendienste schon, und genau darum geht es.... DIE SICHT DER WETTBEWERBER! Denn die werden benachteiligt, aber du weigerst dich ja vehement es aus dieser (einzig richtigen) Sicht zu sehen, dann kann ich dir aber auch nicht weiterhelfen, und wir diskutieren beim Urteil dann darüber ob die Gerichte doof sind oder nur deine Sicht falsch. Ach, und Köln Karte liefert 15.900.000 Ergebnisse und jetzt Rate mal, was an erster Stelle steht, und zwei drittel des Monitors einnimmt ;)
 
@OttONormalUser: Ich fasse deine Einlassung mal zusammen: wenn ich bei Google Köln eingebe, hat Google nicht nur Links zum Tema Köln anzuzeigen sondern alle im Zusammenhang stehenden Dienste, aller Mitbewerber, aller Anbieter, gleichzeitig und ohne eins zu bevorzugen und oder zu benachteiligen? Schwer vorstellbar, ich kenn jetzt nicht alle technischen Neuerungen, wie soll das möglich sein? ==//== Die EU-Kommission, ist also ein Gericht, das selbst die Gesetze macht, und dann verurteilt? Ich habe jetzt über 30 Minuten gesucht, und keine Gerichts-URTEILE gefunden die das obige Tema abdecken! Zum Thema AdWord (Markenrecht) und zur Autocomplete-Funktion gibt es mehrere?
 
@Kribs: Google platziert Maps an erster Stelle, mit Bild, darunter kommen Bilder, und dann kommen sture Texte, worauf klicken die Leute wohl? Wo hab ich gesagt, dass die EU ein Gericht ist? Die EU ist der Kläger. Die Urteile wegen Marktmissbrauch zum Thema MS/IE findest du nicht? Wie willst du Urteile über Suchmaschinen finden, wenn es keine gibt? Suche nach Urteilen zum Thema "ausnutzen einer Marktbeherrschenden Stellung!" Und das betrifft Wettbewerber, weil es Wettbewerbsrecht ist, und keine User, deshalb muss man das auch nicht aus deren Sicht sehen. Noch mal die Frage: Wo siehst du einen Nachteil für dich oder die User, und vor allem, warum siehst du nicht den Nachteil der Wettbewerber, um die es geht?
 
@OttONormalUser: >"Die Urteile wegen Marktmissbrauch zum Thema MS/IE findest du nicht?"< Ich schreibe von Google, und das es keine Thematischen Urteile zu Google gibt! Und JA ich schreibe die ganze Zeit (mehrfach betont) aus der Sicht eines Nutzers, und hoffe das auch Zukünftig Google meine Bedürfnisse erfüllen kann! Es ist Sinnlos wenn du jedes Mal die "Ausgansvariable" veränderst! Es ist schlicht unmöglich für Google alle Interessen voll zu erfüllen! Es ist unmöglich alle Angebote Gleichzeitig ohne Diskriminierung abzubilden! Es muss doch klar sein das ein Wettbewerbsverstoß nur Stattfinden kann wenn Wettbewerb Stattfindet, nur der Verweis auf eine mögliche Alternative, in einen nicht Konkurrierenden Umfeld (Suchmaschine), ist kein Wettbewerb. Letztlich bedeutet das die Aufforderung an Google, sämtliche Dienste einzustellen die sich in Konkurrenz zu anderen Anbietern befinden!
 
@Kribs: was willst du denn zu google finden, wenn es nix zu finden gibt? Deshalb der Verweis auf Themen bezogene Urteile. Warum sollten deine Bedürfnisse als User nicht erfüllt werden? Google soll auch nicht alles gleichzeitig darstellen, sie sollen ihre Dienste nicht pushen. Wettbewerb findet auch nicht statt wenn auf 95% des Marktes Produkte benachteiligt werden. Google muss gar nix einstellen, sie dürfen es nur nicht übervorteilen.
 
@Kribs: Weil weder Aldi noch Lidl mehr als 90% Marktanteil haben und somit nicht Marktbeherrschend sind. Des weiteren ist Google.com in erster Linie NUR eine Websuchmaschine. Es ist kein Maps-, kein Wetter-, kein Finanz- oder sonst was für ein Infodienst. Es ist eine Websuche von der Mitbewerber zu Googles anderen Diensten lebensnotwendig abhängig sind. Viel mehr, als nur eine Handvoll Browserhersteller von einem OS.
 
@Knarzi81: "(Im Übertragenen Sinne)" // Google bietet eine /Mehrere Dienstleistungen, diese refinanzieren sie durch Werbung, das "Nicht" nennen Ihrer Dienstleistung ist...?, das Nennen eines Mitbewerbers ist ...? Geschäftsschädigend? // Ich begebe mich in eine "Umgebung" mit einer bestimmten Erwartungshaltung, und das erste Ziel eines "Betreibers" sollte sein diese Erwartungshaltung zu befriedigen, dann macht er auch mit mir "Geschäfte". Ich erwarte doch nicht in jeder "Umgebung" das alle Erwartungen erfüllt werden, sonder suche gezielt die mir passende "Umgebung/Umgebungen".
 
@Kribs: Auch für Dich gilt: Ein Unternehmen ab einer gewissen Marktmacht (und bei Google ist das der Fall) ist anders zu beurteilen, als die kleineren Konkurrenten. Warum? Weil das große Unternehmen ggf. in der Lage ist die Mitbewerber zu killen und damit dem Konsumenten alle Alternativen nimmt, die den Markt automatisch kontrollieren. Das kann niemand wollen, besonders ein Komnsument nicht.
 
@Kribs: Eine Websuche ist nun mal eine Websuche. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Und eine Websuche mit Quasimonopol die andere Dienste des Suchmaschinenbetreibers die mit der reinen Websuche nichts zu tun haben, ist geschäftsschädigend für die Mitbewerber die von dieser Suchmaschine abhängig sind. Genauso wie Softwareentwickler vom Ziel-OS und die Gunst des OS-Herstellers abhängig sind. Wenn du da Unterscheidungen machst, bist du ein schlimmerer Doppelmoralist, als ich dachte...
 
@Knarzi81: Deine Sicht Betreiber / Meine Sicht Nutzer. Beide Ebenen sind unvereinbar, Siehe Diskussion ABP.
Mir ist das Ergebnis Wichtig, ich nutze Portale, und will mich nicht um einen Kleinkrieg kümmer müssen. Wenn ich bei Google suche dann erwarte ich Ergebnisse von Google, und nicht den verweis das Portal XY ein ähnliches Ergebnis hat!
 
@Kribs: Und? Wenn du über Windows und den IE redest, dann siehst du auch nur die Sicht der anderen Browserhersteller, welche benachteiligt werden. Ich sag doch Doppelmoral. Die EU ist dafür da, Wettbewerb zu sichern, und nicht um den Nutzern es so schön wie möglich zu machen.
 
@Knarzi81: Ich halte den Vergleich für falsch, denn es geht hier um die direkte Nutzung und das Ergebnis.
Es ist keine Wettbewerbsverzerrung den IE zu nutzen und IE Typische Resultate zu erzielen. Es Wettbewerbsverzerrung Google zu benutzen um Google Ergebnisse zu erzielen.
 
@Kribs: Es geht auch nicht um die Nutzung, die ist scheißegal. Sowohl MS als auch Google sind beides Quasimonopolisten, der Rest hat im Wettbewerbsrecht nicht zu interessieren!
 
@Knarzi81: Nein, Da gebe ich dir Recht, es geht nie um die Nutzer, immer um die Rechthaber, Immer um das Geld, immer um die Macht. Blöd nur das die Nutzer 99,99% des Netzes ausmachen!
 
@Kribs: Einfach mal o5 r3 lesen. Wärst du Anbieter einer Seite, würdest du es vielleicht verstehen.
 
Wenn ich Google nutze, möchte ich auch das Google mir das Ergebnis vorlegt. Ich möchte mich nicht erst durch 100 random-Links durchklicken die zeitenweise nichts mit dem Thema zu tun haben. Zum Beispiele Preisvergleiche. Ich google also nach Testberichten zu ProduktX... Was findet Google? Preisvergleich auf heise, pcgh, notebooksbilliger, bla blabla... unnötiger Datenmüll, da die meisten sowieso Partner von geizhals.at sind und deren Engine nutzen... Wozu braucht man bitte 100 Seiten die dasselbe machen und dann auch noch 1:1 dasselbe sind? Wenn ich in Google nach einem Ort suche, möchte ich das Google mir den Ort auch anzeigt. Ich möchte mich nicht erst durch Links klicken die - warum auch immer - nicht funktionieren, mich nach meiner Handynummer oder eMail-Adresse fragen oder mir erzählen das ich erst PluginY runterladen soll. Mal abgesehen davon sind die GoogleMaps auch mit Sehschwächen noch sehr gut und leicht zu erkennen (zumindest für mich). Kurzum: Ich würde nicht Google verwenden, wenn ich mir sowieso das Ergebnis von FirmaZ anschau, anstatt von Google.
 
@Ðeru: Die Google-Suche ist eine Websuche. Eine Websuche hat den Sinn Webergebnisse anzuzeigen und nicht den Maps-Dienst einzubinden und dadurch Konkurrenzmapsdienstte überflüssig zu machen.
 
@Knarzi81: Die Google-Suche ist ein Google-Produkt, genauso wie Google-Maps. Wenn Google IHRE Maps in IHRE EIGENE Websuche einbinden, ist das meines erachtens ziemlich angenehm für mich als Nutzer und ihr gutes Recht. In was für einer Gesellschaft leben wir bitte, das ich als FirmaA jetzt Google anstressen kann weil sich niemand für mein Zeugs interessiert? Was können die denn dafür? Wieviele Leute nutzen Firefox? Und, haben die rumgejammert? Nö, die haben so übertrieben Werbung gemacht das diese sogar in Tageszeitungen gelandet ist. Aber hey, es ist in unserer Gesellschaft ja ok scheinbar. Ich schreib jetzt irgendeinen Browser und geh dann nach Brüssel jammern weil IE, FF, Chrome, Opera und die anderen mir nichts übrig lassen... Was ist das bitte für ne Logik? Na gut, die Frage spar ich mir... da der Rechtsruck in Europa immer stärker wird, ist Logik sowieso verloren.
 
@Ðeru: Da sie über 90% Marktanteil mit dem Produkt Websuche haben, und fast nur noch die einzigen sind, die quasi die Macht darüber zu entscheiden, wer und wie im Netz gefunden werden kann, ist es eben nicht mehr nur ihr Produkt, sondern ein Produkt das speziellen Regeln unterliegt. Ich möchte dich mal sehen, wie du gucken würdest, wenn du ein tolles Webangebot mit hoher Frequentierung betreibst und dann auf einmal Google ankommt, ein gleiches Angebot aufmacht, es in die Suche einbindet und dir durch seine riesen Reichweite mit einem Schlag ohne was für den Erfolg des neuen Dienstes getan zu haben, die Kunden wegschnappt.
 
Yes! Bitte Bitte eine 2-3 Milliarden Euro Strafe! Je mehr um so besser! Hier muss eigentlich mehr Geld fließen, als bei Microsoft damals. Denn hier wurden auch andere Anbieter finanziell benachteiligt.
 
@Gannicus: Microsoft hat damals eine handvoll Unternehmen geschädigt, die Browser hergestellt haben. Google schädigt jetzt vermutlich hunderte Unternehmen (wenn das mal reicht), die Webdienste aus allen Bereichen anbieten. Im Grunde ist es verwunderlich, dass hier nicht schon längst etwas passiert ist ...
 
@Gannicus: Naja, bei der Summe nicht gleich übertreiben (obwohl Google wahrscheinlich auch 2-3 Milliarden aus der Protokasse zahlen kann), in der Sache hast Du allerdings recht. Das mit den finanziellen Auswirkungen weiß ich aber nicht so recht. Hab' mich damals bei Opera gefragt, ob sie durch den integrierten IE einen rein FINANZIELLEN Nachteil haben und war der Meinung, daß das nicht der Fall war, immerhin wurde und wird auch Opera kostenlos angeboten, genauso wie jeder andere Browser. Die finanzielle Benachteiligung anderer Maps-Anbieter ist hier schon offensichtlicher, da in den Kartendiensten auch Werbung mit drinsteckt.
 
@departure: Nicht nur Maps sondern auch Videos von anderen Anbietern, Shops, Preise, Apps und vieles mehr.
 
@Gannicus: Verstehe. Daran hatte ich nicht gedacht, zumal die obige News in erster Linie von Kartendiensten berichtet.
 
Hhmmm, ich steck' jetzt irgendwie in der Zwickmühle. damals, bei der Browserauswahl, in erster Linie initiiert durch Opera, etwas später auch noch von Mozilla und anderen, hab' ich Microsoft verteidigt, nach dem Motto: Es ist ihr Betriebssystem, und niemand sollte ihnen verbieten können, was sie in ihr Betriebssystem mitreinstecken. Und wie verhalte ich mich jetzt bei Google? Ich kann Google überhaupt nicht leiden, muß aber jetzt sagen: Es ist IHRE Suchmaschine, es sind IHRE Suchergebnisse, erzeugt und gefunden von IHREN Suchalgorithmen, warum sollten sie nicht IHRE Dienste voranstellen dürfen, solange das generelle Suchergebnis korrekt bleibt? Das ist auch hier jetzt meine Grundhaltung. Wird Google von der EU dafür mit einer Strafe belangt, ist das aber vermutlich, genauso wie damals beim IE, rechtens und Google muß eine Strafe berappen und evtl. bei der Darbietung der Suchergebnisse was ändern (wie das technisch gehen könnte, weiß ich nicht, aber beim IE unter Windows hat sich ja auch eine Möglichkeit gefunden, nämlich das berühmt berüchtigte Browserauswahlfenster).
 
@departure: wenn ein großer Konzern mit einer enormen Reichweite seine Macht nutzt, um die eigenen Nutzer in ihrer Denkweise zu steuern ist das niemal ok. Egal wer es macht. Und wenn es die Caritas selbst wäre. Transparenz zu reduzieren und undebarfte Nutzer aktiv Informationen vorzuenthalten sollte man immer verurteilen. Egal welches Unternehmen sowas macht.
 
@departure: Du blendest mal wieder die marktbeherrschende Stellung aus, denn es ist ja nur nicht erlaubt, diese zu missbrauchen. Keiner verbietet den Herstellern mit ihren Produkten zu machen was sie wollen, so lange es im Rahmen des Gesetztes ist! Wir User haben es in der Hand, denn wir sind diejenigen, die sich beeinflussen lassen und marktbeherrschende Stellungen und viele Monopole überhaupt erst entstehen lassen.
 
@OttONormalUser: "Mal wieder" ist gut ;-). Du kennst mich ja, ich finde nach wie vor, daß es streitbar ist und bleibt, wo eine marktbeherrschende Produktstellung, ein Quasimonopol oder all' diese unbestimmten Rechtsbegriffe überhaupt anfangen. Wer legt das fest? Woran wird dies festgemacht? Bei Windows hat man es sich leicht gemacht, da stand einfach nur die Prozentzahl der Desktoprechner mit Windows (damals 90 %, jetzt vermutlich auch noch) im Vordergrund. So eine Rechnung ist einfach, und, zugegeben, 90 % ist auch viel. Wo nimmt die Europäische Union nun zur Google-Suche diesbezüglich belastbare Zahlen her, und wie lauten diese (oder wie "hoch" sind diese)?
 
@departure: gs.statcounter.com wäre eine Möglichkeit.
 
@OttONormalUser: Verstehe, danke.
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